Verlagsbeschreibung

In jedem giftfrei gehaltenen Garten – und sei er noch so klein – lassen sich abwechslungsreiche Lebensräume schaffen, die als möglichst vernetzte Ökozellen zu einem Refugium schutzbedürftiger Arten werden, die in der intensiv genutzten freien Landschaft kaum mehr Existenzmöglichkeiten finden. Überlebenshilfen jeglicher Art sind besonders für Insekten wichtig, da sie, von den Schmetterlingen und einigen Käferarten abgesehen, erst Mitte der achtziger Jahre verstärkt in das Blickfeld des Artenschutzes rückten. Es verwundert daher nicht, dass man den in dieser Broschüre angesprochenen Solitärbienen, Solitärwespen und Hornissen selbst in Kreisen engagierter Naturschützer lange Zeit nur wenig oder gar keine Beachtung schenkte. Wissenswertes über die Gäste und Helfer im Garten findet man in dieser Broschüre. Nicht nur für Fachleute, sondern für alle interessierten Garten- und Naturfreunde ist sie eine wahre Fundgrube. Bestellen bei Buchhaus.ch: Zum Shop

Kommentar:

Bienen, Hummeln, Wespen im Garten und in der Landschaft

Dieses kleine Buch handelt von einer Welt, die den meisten Menschen völlig unbekannt, aber zugleich äusserst nah ist. Bienen? Da denken wir doch an unsere liebe und fleissige Honigbiene. Dabei gibt es in Mitteleuropa über 500 weitere Bienenarten. Die meisten dieser Wildbienenarten leben einzeln. Sie bauen ihre Brutröhren zum Beispiel in hohlen Stängeln oder in leeren Schneckenhäuschen und sind für die Pollenernte zum Teil auf eine ganz bestimmte Pflanzenart spezialisiert. Dieses Buch gibt einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt der Wildbienen, schildert aber auch detailliert die Lebensweise der Honigbiene.

Ein spezielles Kapitel ist den Hummeln gewidmet. Wer weiss schon, dass in der Schweiz 31 Hummelarten fliegen und wie sie leben. Und die Wespen: Nur zwei Wespenarten sind es, die uns im Gartenrestaurant und auf der Terrasse lästig werden, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Mit allen anderen ist eine friedliche Koexistenz problemlos möglich, wenn man sie in Ruhe lässt. Für Deutschland rechnen die Fachleute mit 630 Wespenarten, in der Schweiz dürfte die Zahl in einem ähnlichen Bereich liegen. Auch die Wespen sind mit ihren zu Teil sehr komplexen und faszinierenden Lebensweisen hoch interessant.

Niemand wir mit diesem Buch vom Anfänger zum Bienen-, Hummeln- oder Wespenspezialisten.

Helmut und Margrit Hintermeier schaffen es aber exzellent, dem interessierten Laien erste Schritte zum besseren Verständnis dieser Tiere zu ermöglichen, so dass in der Natur zumindestens die grösseren Gruppen unterschieden und damit wohl auch erst gesehen werden können. Das ist bereichernd für unser Naturerleben.

Ausführlich und anregend geht das Buch auch auf den Schutz und die Förderung von Bienen, Hummeln und Wespen im Garten und in der Landschaft ein (Nisthilfen, Futterpflanzen). Wer sich mit Heilpflanzen und Wildblumen befasst, dem bietet das Buch auch spannende Informationen zum Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Insekten. 130 Farbfotos, 28 Zeichnungen und 7 Farbtafeln illustrieren das Werk vorzüglich.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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