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Palliative Care: Heilpflanzen-Anwendungen bei Appetitlosigkeit

Phytotherapie

Avatar-FotoMartin Koradi11.01.2014

Heilpflanzen-Anwendungen können in der Palliative Care bei vielfältigen Beschwerden eingesetzt werden. In der Zeitschrift für Phytotherapie (Nr. 4 / 2013) publizierte Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock einen informativen Beitrag zum Thema „Phytotherapie in der Palliativsituation“.

Zitat:

„Bei der bei über 50% der Tumorpatienten auftretenden Inappetenz, die einen oft irreversiblen Gewichtsverlust zur Folge hat, werden empirisch verschiedene pflanzliche Drogen angewendet, z.B. Andornkraut, Benediktenkraut, Artischockenblätter, Schafgarbenkraut, Angelikawurzel, Galgantwurzel und Ingwerwurzelstock. Klinische Studien zum Beleg der Wirksamkeit liegen nicht vor. Empirisch wird ein regelmäßiger Wechsel der verwendeten Droge empfohlen.“

Kommentar & Ergänzung:

Mit „Droge“ wird in der Phytotherapie die getrocknete Heilpflanze bezeichnet – das muss man immer klarstellen, weil „Nicht-Insider“ damit sonst „Betäubungsmittel“ assoziieren.

Empfohlen werden hier Heilpflanzen mit Bitterstoffen und Scharfstoffen (Ingwer, Galgant). Interessant ist der Hinweis – den ich von Prof. Kraft schon mehrmals gelesen habe – dass ein Wechsel der Bitterstoff-Pflanzen empfehlenswert ist.  Bitterstoffe haben nur gemeinsam, dass sie einen bitteren Geschmack auslösen. Chemisch betrachtet handelt es sich um eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen. Möglich, dass sich Bitterrezeptoren mit der Zeit an einen bestimmten Bitterstofftyp gewöhnen und ein Wechsel deshalb die Wirksamkeit verbessert.

Bitterstoffe sind bei Appetitlosigkeit in Onkologie und Palliative Care einen Versuch wert, vor allem bei Menschen, die sich mit dem bitteren Geschmack arrangieren oder gar anfreunden können.

In der Phytotherapie wird in der Regel empfohlen, Bitterstoffpflanzen eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten einzunehmen. Ich würde zudem raten, eher schwach zu dosieren. Bei Bitterstoffen ist es nicht so, dass stärkere Dosierungen zwangsläufig auch stärker wirken – im Gegenteil, sie könnten die Wirkung auch beeinträchtigen.

Es wird aber nicht so sein, dass sich das Problem der Appetitlosigkeit in Palliativsituationen mit Bitterstoffpflanzen in jeden Fall lösen lässt. Allenfalls lässt es sich lindern.

Wirksamer dürfte Cannabis sein:

Cannabis-Wirkstoff THC lindert Appetitlosigkeit während Tumortherapie

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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