Guarmehl wird aus den Samen der Guarbohne oder Büschelbohne (Cyamopsis tetragonolobus) gewonnen, einer Fabaceae. Als wirksame Inhaltsstoffe gelten Polysaccharide, die die Transitzeit der Nahrung im Darm verlängern. Zudem wird das zuckerspaltende Enzym α-Amylase durch Guarmehl gehemmt. Das reduziert Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit und Sicherheit von Guarmehl bei Diabetes Typ 2. Darüber hinaus beeinflusst die Einnahme den Gesamtcholesterol- und den LDL-Spiegel günstig. Allerdings kann Guarmehl den Insulineffekt verstärken. Wie für alle anderen pflanzlichen Antidiabetika aus der Selbstmedikation gilt auch hier die Regel, dass der Patient den Arzt über die Einnahme informieren sollte. Zudem ist es wichtig, dass er seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig misst.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41169

 

Kommentar & Ergänzung:

Zum Guarkernmehl siehe auch:

Was ist Guar?

Verstopfung: Woraus besteht Benefiber?

Phytotherapie bei Diabetes Typ 2 

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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