Hass-im-NetzVerlagsbeschreibung

Das Buch zur Stunde zum Thema Hass & Hetze im Netz!
Konkrete Tipps und Strategien: Wie schützt man sich vor der digitalen Hasskultur?
Die Journalistin ist ausgewiesene Expertin für alle Aspekte der digitalen Welt.
Wir leben in zornigen Zeiten: Hasskommentare, Lügengeschichten und Hetze verdrängen im Netz sachliche Wortmeldungen. Die digitale Debatte hat sich radikalisiert, ein respektvoller Austausch scheint unmöglich. Dabei sollte das Internet doch ein Medium der Aufklärung sein: Höchste Zeit, das Netz zurückzuerobern.
Das Buch deckt die Mechanismen auf, die es den Trollen im Internet so einfach machen. Es zeigt die Tricks der Fälscher, die gezielt Unwahrheiten verbreiten, sowie die Rhetorik von Hassgruppen, um Diskussionen eskalieren zu lassen.
Damit die Aggression im Netz nicht sprachlos macht, werden konkrete Tipps und Strategien geliefert: Wie kann man auf untergriffige Rhetorik, Trolling oder Shitstorms reagieren? Wie entlarvt man Falschmeldungen oder Halbwahrheiten möglichst schnell? Was tun, wenn man im Netz mit Cybermobbing konfrontiert wird? Denn: Wir sind den Rüpeln, Hetzern und Hassgruppen nicht hilflos ausgeliefert – die Gegenwehr ist gar nicht so schwer.

Zur Autorin Ingrid Brodnig

Ingrid Brodnig behagt die Tonalität im Netz nicht. Als Medienredakteurin des Nachrichtenmagazin profil und Autorin plädiert sie für eine sachliche digitale Diskussionskultur. Sie wünscht sich ein Internet, in dem Argumente Vorrang haben und differenzierte Stimmen mehr Gehör finden. Bestellen bei Buchhaus.ch: Zum Shop

Kommentar von Martin Koradi:

Hass im Netz

Ingrid Brodnig  spricht in ihrem Buch zentrale Punkte an, zum Beispiel das Thema „Silencing“. Damit wird der Versuch bezeichnet, Menschen im Internet solange einzuschüchtern, bis sie nicht mehr das Wort ergreifen, verstummen und sich zurückziehen.

Ziel der Attacken: Andere Meinungen sollen aus der öffentlichen Debatte verschwinden. Die Diskussionsräume im Internet sind kein egalitärer Ort. Von Silencing sind nicht alle Internet-Nutzer gleichermassen betroffen. Potenzielles Ziel von zum Teil organisierten Hasskampagnen sind alle, die sich mit Meinungen exponieren, die den Glaubenskriegern zuwider laufen, insbesondere Politikerinnen und Politiker. Frauen werden härter attackiert und persönlicher diffamiert, wobei Verunglimpfungen und Drohungen oft sexualisiert daherkommen, zum Beispiel als Vergewaltigungsdrohung.

Brodnig beschreibt ausserdem:

– Sechs Faktoren, welche die Enthemmung im Internet fördern.

– Wie Echokammern im Internet entstehen und wie sie die Radikalisierung fördern.

– Woran Trolle und Glaubenskrieger im Internet zu erkennen sind und wie man mit ihnen am besten umgeht.

– Wie man Falschmeldungen erkennt und mit ihnen umgeht.

Das Buch „Hass im Netz“ von Ingrid Brodnig vermittelt Medienkompetenz, die mehr denn je notwendig ist.

Einen zusammenfassenden Beitrag zu diesem Buch habe ich hier publiziert.

Ausserdem:

Übersicht meiner eigenen gesellschaftspolitischen Texte und Buchempfehlungen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie (Winterthur, Schweiz) und Leiter von Kräuterkursen und Kräuterwanderungen.

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