Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch warnt, dass nicht Süßigkeiten sondern Softdrinks die gefährlichen Zuckerbomben sind.

Verbraucher in Deutschland konsumieren mehr Zucker über Softgetränke als über Süßigkeiten. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch publizierte dazu Zahlen des Instituts Euromonitor International:

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Zucker über Erfrischungsgetränke betrug im Jahr 2016 durchschnittlich 26 Gramm pro Tag und 9,5 Kilogramm pro Jahr.

Bei Süßigkeiten lag der Verbrauch bei 18 Gramm täglich beziehungsweise rund 6,5 Kilogramm pro Kopf und Jahr.

 

Quelle:

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/foodwatch-warnt-softdrinks-sind-die-zuckerfalle-15807323.html

 

Kommentar & Ergänzung:

 

Das ist nicht nur ein Problem bezüglich der damit verbundenen hohen Kalorienzufuhr. Zucker wird aus den wässigen Lösungen der Softdrinks auch ausgesprochen rasch in den Organismus aufgenommen. Der rasch ansteigende Blutzuckerspiegel bewirkt eine prompte Insulinausschüttung, belastet damit auf die Länge die Bauchspeicheldrüse und hat zieht einen ganzen Rattenschwanz von gesundheitlichen Problemen mit sich.

Weil der Begriff „Softdrink“ nicht so geläufig ist, hier noch ein paar Beispiele dafür, welche Art von Produkten gemeint ist:

 

– Coca-Cola
– Fanta
– Sprite
– Almdudler
– Elmer Citro
– Lufrutta
– Gazosa

– Pepita 
– Pepsi 
– Rivella 
– S. Pellegrino
– Schweppes 
– Sinalco 

Die Produkte enthalten unterschiedliche Zuckermengen. Ein Blick auf die Zutatenliste kann sich lohnen. Aber generell wäre ratsam, zuckerhaltige Softdrinks nur sehr zurückhaltend zu konsumieren oder besser noch zu meiden.

Ein vergleichbares Problem gibt es im übrigen auch bei vielen Eistee-Sorten und auch bei unverdünnten Fruchtsäften, die schon von Natur aus einen hohen Zuckergehalt mitbringen.

 

Selbst gebraute Kräutertees sind auch in dieser Hinsicht eine interessante Alternative.

Man hat dabei den Durchblick und die Wahl, ob, welche und wieviel Süssmittel dazugegeben werden. Es gibt eine ganze Reihe von Kräutertees, die sich als Tagestee eignen, zum Beispiel Lindenblüte, Verveine (= Wohlriechendes Eisenkraut), Hagebutten, Karkade und viele andere mehr. Sie lassen sich auch gut in unterschiedlichen Verhältnissen mischen, wodurch Abwechslung ermöglicht wird. Bei solchen Tagestee-Mischungen steht nicht die Heilwirkung im Vordergrund, sondern der angenehme Geschmack.

Wer mehr über Kräutertees und auch über ihre Wirkungen lernen möchte, kann das in meinen Lehrgängen – in der Phytotherapie-Ausbildung und im Heilpflanzen-Seminar.