HOLUNDER

Holunderbeeren gegen Erkältungen

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) hat schon lange einen Ruf als Helfer bei Erkältungskrankheiten. In der Phytotherapie wird ein Tee aus Holunderblüten verwendet. Er soll schweisstreibend wirken bei fieberhaften Infekten, wobei diese Wirkung allerdings nicht geklärt oder gar belegt ist. Experimentelle Studien deuten zudem auf eine auswurffördernde Wirkung bei Husten hin.

Der Saft aus Holunderbeeren wird traditionell empfohlen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen.

Ein Spezialextrakt aus Holunderbeeren zeigte im Labor antivirale Aktivität gegen Influenzaviren vom Typ H1N1… Zum vollständigen Text hier…


HOLUNDERBEEREN – GESUND UND FEIN

Die Holunderbeeren sind wieder erntereif. Die Früchte des Schwarzen Holunders lassen sich zu gesundem Saft oder zu Konfitüre verarbeiten. Sie enthalten viel Vitamin C und B, Fruchtsäure und ätherische Öle sowie das farbgebende Anthocyan. Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale.
Die Holunderbeeren dürfen allerdings nie roh gegessen werden, denn sie enthalten ebenso wie die grünen Teile der Pflanze giftiges Sambunigrin, das Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bewirken kann. Erst wenn die Holunderbeeren abgekocht oder vergärt sind, gelten sie als essbar. Deshalb sind auch zur Gewinnung von Holundersaft die Beeren zu kochen und nicht einfach durch den Entsafter zu jagen. Wer den puren Genuss von Holundersaft als zu herb empfindet, der kann daraus  Holunder-Konfitüre kochen oder einen Likör ansetzen… Zum vollständigen Text hier…

SCHWARZER HOLUNDER / HOLUNDERSAFT GEGEN GRIPPE & ERKÄLTUNG

Ein Viertel aller Nutzer von Naturheilkunde bevorzugt Präparate, die aus heimischen Heilpflanzen hergestellt wurden. Das Vertrauen in die Heilkräuter aus dem Garten ist demnach besonders hoch, auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Eine tatsächlich immunstärkende Wirkung konnten Wissenschaftler jedoch nur für wenige einheimische Pflanzen nachweisen.

Ein Beispiel dafür ist der schwarze Holunder. „Studien haben gezeigt, dass Menschen die über mehrere Monate hinweg täglich Holundersaft zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung erkranken als andere, die den Saft nicht eingenommen haben“, sagt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock… Zum vollständigen Text hier…

GIFTIGKEIT: SCHWARZER HOLUNDER – ROTER HOLUNDER – ZWERG-HOLUNDER

Rund um die verschiedenen Holunderarten gibt es immer wieder Verwirrung und auf Heilkräuterexkursionen tauchen dazu oft Fragen auf, insbesondere auch zur Giftigkeit.

Hier eine kleine Übersicht:

SCHWARZER HOLUNDER

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist eine der in Mitteleuropa häufigsten Straucharten. Seine Blüten und Früchte werden vielfach angewendet als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff. In den Alpen ist der Schwarze Holunder bis in die mittlere Gebirgslage von etwa 1500 Metern ü.M. anzutreffen.

Zur Giftigkeit schreibt Wikipedia:

Sowohl in den Blättern, der Rinde, unreifen Beeren und in den Samen reifer Beeren ist das cyanogene Glycosid Sambunigrin enthalten… Zum vollständigen Text hier…