Kümmel / Kümmelöl

Kümmelöl-Leibauflagen beim Reizdarmsyndrom

Etwa 10 und 15 % der Bevölkerung in Europa leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Bei den Betroffenen kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Unterbauchschmerzen, Völlegefühl oder übermäßig auftretenden Blähungen. Da eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist, bieten sich nur Therapiemaßnahmen auf der Symptomenebene an. Vor allem phytotherapeutische Maßnahmen wie die Gabe von Pfefferminzöl und Kümmelöl in Kapselform sowie von Flohsamen haben sich bereits als effektiv in der Bekämpfung einzelner Beschwerden erwiesen.

Ein Team der Universität Duisburg-Essen untersuchte nun die Wirksamkeit von Kümmelölleibauflagen, wie sie in der Kneipptherapie angewandt werden, bei Reizdarm-Patienten… Zum vollständigen Text hier…


Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH.

Er unterstrich dabei, dass der pflanzlichen Wirkstoffkombination aus 90 mg Pfefferminzöl und 50 mg Kümmelöl (Carmenthin®) bei Schmerzen und Krämpfen in der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Evidenzgrad A und eine abgeschwächt positive Empfehlungsstufe (sollte oder kann) zugesprochen wird… Zum vollständigen Text hier…

Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt. Entscheidend für die Wirksamkeit ist in der Phytotherapie aber oft die Anwendungsform… Zum vollständigen Text hier…

Arzneipflanze des Jahres 2016: Kümmel (Carum carvi)

Kümmel ist bekannt als Gewürz, doch die Pflanze hat auch interessante und wertvolle Heilwirkungen:

Kümmeltee und Kümmelöl können Krämpfe im Verdauungstrakt lösen und Blähungen und Völlegefühl vertreiben.

Nun wurde der Echte Kümmel (Carum carvi) zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gekürt.

«Kümmel ist ein sehr gutes Mittel gegen Reizdarmbeschwerden, wenn man es über magensaftresistente Kapseln nimmt. Als Tee kann Kümmel auch bei leichteren Beschwerden wirken», erklärt der Medizinhistoriker Johannes Gottfried Mayer anlässlich der Präsentation der „Arzneipflanze des Jahres“ in Würzburg… Zum vollständigen Text hier…

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sein.

Für diese Patienten ist in Deutschland seit Jahresbeginn ein Kombipräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl im Handel (Carmenthin®). Es soll schmerzlindernd und entkrampfend wirken, Blähungen lindern und den gereizten Darm beruhigen.

Leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl lassen dadurch nach.

Die ätherischen Öle werden durch die magensaftresistente Verkapselung gezielt in den Darm transportiert.

Beim Kongress Visceralmedizin 2014 in Leipzig wurden zu diesem Phytopharmakon Daten aus drei Doppelblindstudien mit insgesamt 376 Patienten präsentiert. 111 Patienten litten an einem begleitenden RDS und bekamen über eine Dauer von 28 Tagen das Phytopharmakon aus Kümmelöl und Pfefferminzöl oder Placebo… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl für Bauchmassagen gegen Krämpfe und Blähungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Bei Krämpfen und Blähungen von Säuglingen und Kleinkindern wird häufig Fencheltee oder Kamillentee angewendet. Eine Alternative oder Ergänzung ist die Bauchmassage mit Kümmelöl:

10 bis 15 Tropfen einer zehnprozentigen Lösung des Kümmelöls in einem fetten Öl, beispielsweise in Olivenöl, lindern bei Kleinkindern und Säuglingen Blähungen und Krämpfe, wenn sie mit kreisenden Bewegungen in der Nabelgegend einmassiert werden.

Woraus besteht Kümmelöl?… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

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Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Sind Kreuzkümmel und Kümmel verwandt?

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und Echter Kümmel (Carum carvi) sind insofern verwandt, als sie zur gleichen Pflanzenfamilie gehören, zu den Doldenblütlern (Apiaceen).

Allerdings umfasst diese Pflanzenfamilie rund 3780 Pflanzenarten, so dass die Verwandtschaft nicht so eng sein wird.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum, Bild auf Wikipedia) wird seit langem als Gewürz verwendet. Wobei die getrockneten Früchte der Pflanze verwendet werden. Die Bezeichnung „Kreuzkümmel“ kommt vom kreuzförmigen Blattstand der Pflanze und dem kümmelähnlichen Aussehen der getrockneten Früchte. Der Geschmack von Kümmel und Kreuzkümmel ist allerdings sehr unterschiedlich, obwohl beide zur Familie der Doldenblütler gehören… Zum vollständigen Text hier…

Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen

Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl-Massage bei Magenschmerzen

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier eine Empfehlung für eine Kümmelöl-Massage bei krampfartigen Magenschmerzen:

„ Kümmelöl und Wärmeauflage

Kümmelöl wird aus Kümmelsamen hergestellt. Es beruhigt, löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deshalb eignet es sich bei Magenschmerzen gut, um sanft damit den Bauch zu massieren. Der Körper resorbiert die Kümmelwirkstoffe über die Haut. Der Duft des Öls sorgt zusätzlich für Entspannung. Wer den Geruch nicht mag, kann auch Melissenöl für die Bauchmassage verwenden… Zum vollständigen Text hier…

Kümmeltee gegen Blähungen

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren sind fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Zitat:

„Die unangenehmen Blähungen entstehen, wenn sich im Magen-Darm-Trakt zu viele Gase ansammeln. Diese erzeugen ein Gefühl von Völle und Druck im Bauch. Wichtig ist jetzt, dass die Gase den Körper wieder verlassen. Gegen einen Blähbauch helfen am besten verschiedene Kräuter- und Gewürztees. Wer Blähungen vorbeugen möchte, sollte auf die Ernährung achten und zum Beispiel Kohl, Zwiebeln und Hülsenfrüchte meiden.“… Zum vollständigen Text hier…

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“… Zum vollständigen Text hier…