LEINSAMEN

Leinsamen schroten – oder ungeschrotet einnehmen? 

T-online befasst sich in einem Artikel mit Leinsamen als Heilpflanze und kommt dabei auch auf die Frage zu sprechen, ob die Körner ungeschrotet oder geschrotet einzunehmen sind. Hier das Zitat:

„Umstritten ist, ob Leinsamen geschrotet oder ungeschrotet verzehrt werden sollten. Bei ungeschroteten Samen können die enthaltenen Inhaltsstoffe nur schwer vom Körper aufgenommen werden. Laut der staatlichen Lebensmittelbehörde Schwedens gelangen beim Verzehr der geschroteten Variante allerdings auch Giftstoffe in den Körper… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen gegen Verstopfung

Das Magazin „Stern“ beschreibt die Anwendung von Leinsamen gegen Verstopfung und orientiert sich dabei erfreulicherweise an den Standards der Phytotherapie-Fachliteratur:

„Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen und so das Stuhlvolumen vergrößern. Ein Esslöffel Leinsamen kann in Verbindung mit Flüssigkeit auf das Vierfache seines Volumens anwachsen. Das führt zu einem Dehnungsreflex im Darm, der abführend wirkt. Auf diese Weise können Leinsamen Verstopfungen lindern oder einem trägen Darm auf die Sprünge helfen. Nach Einschätzung der Kommission E sind sie auch für Patienten geeignet, deren Darmtätigkeit durch übermäßigen Konsum von Abführmitteln bereits geschädigt ist.. Zum vollständigen Text hier…


Chia-Samen sind gesund und teuer – aber Leinsamen sind ebenso gesund und billiger

Chia-Samen werden als ausserordentlich gesund angepriesen, sind aber sehr teuer.

Chia-Samen gelten als Superfood, also als ein Lebensmittel mit besonders hohem Nährstoffgehalt. Sie sollen gesünder und fitter machen.

Das sei maßlos übertriebenes Marketing, sagt Hans Hauner, Direktor des Else Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin in München. Es gebe einige regionale Lebensmittel, die es gut mit Chia aufnehmen können.

Chia (Salvia hispanica) stammt ursprünglich aus Mexiko und Guatemala und stammt zur Gattung der Salbei. Die kleinen essbaren schwarzen oder grauen Samen, die botanisch „Klausenfrüchte“ heißen, wurden der Überlieferung nach schon von den Mayas und Azteken als Nahrungsmittel verwendet… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen als Blutdrucksenker?

Eine Ernährung reich an Leinsamen soll gemäss einer Studie den Blutdruck senken.

Leinsamen enthält einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit sein könnten. Hauptsächlich für Patienten mit hohem Blutdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose – eine Kombination, die oft schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall auslöst, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen Vorteile erlangen.

Forscher untersuchten nun im Rahmen einer Doppelblindstudie (FLAX-PAD-Studie), ob der tägliche Konsum von 30 g geschrotetem Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Monaten den Blutdruck von Arteriosklerose-Patienten reduzieren kann… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen bei Verstopfung

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 17 / 2013) hat einen informativen Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller publiziert zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier den Abschnitt zum Leinsamen als Zitat:

„Die wirksamkeitsbestimmenden Wirkstoffe der Leinsamen (Lini semen) sind neben den unverdaulichen Ballaststoffen die in der Epidermis enthaltenen Schleimstoffe. Diese besitzen ein hohes Quellvermögen und regen auf diesem Wege die Verdauung an. Bei Verstopfung sind Leinsamen dadurch ein Mittel der Wahl, insbesondere wenn diese durch Laxantienabusus ausgelöst werden… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Leinsamen für Tiere

Phytotherapie eignet sich gut auch für die Tierheilkunde. Viele Heilpflanzen wirken bei Mensch und Tier sehr ähnlich, doch sind die Dosierungen bei den verschiedenen Tierarten natürlich sehr unterschiedlich. Ob man Baldriantinktur bei einem schlaflosen Goldfisch oder bei einem Zirkuselefanten mit Lampenfieber einsetzt, macht mengenmässig schon etwas aus. Was raten Sie als Dosierungsrichtlinie?

Im Ernst, lassen Sie das mit dem Goldfisch bitte.

Als Beispiel für die Anwendung von Heilpflanzen in der Tiermedizin hier ein paar Angaben zum Leinsamen.

Leinsamen werden beim Menschen vor allem als mildes Abführmittel gegen Verstopfung angewendet… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

 

Verstopfung: Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen

Die Zeitschrift für Phytotherapie (Nr. 6 / 2011) publizierte einen Beitrag von Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) zum Thema Obstipation (Verstopfung).

Interessant sind darin unter anderem die Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen:

„Die Einnahme der nicht vorgequollenen Quellstoffdrogen erfolgt im Sitzen oder Stehen mit reichlich Wasser (mindestens 1 :10), sie sollten nicht zusammen mit Milch und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Die Wirkung setzt allerdings oft erst nach einer Woche konsequenter Anwendung ein. Patienten mit Normal-Transit-Obstipation sprechen am besten an.“… Zum vollständigen Text hier…

Natürliche Abführmittel: Sennesblätter und Leinsamen

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme. Dabei ging es auch um das Thema Verstopfung. Schauen wir uns die Tipps einmal genauer an:

„Dr. Brigitte Bäuerlein warnt: ‚Abführmittel aus der Apotheke sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn eine Ernährungsumstellung auf ballaststoffreichere Kost kombiniert mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr sowie eine Änderung des Lebensstils mit mehr Bewegung zu keiner Verbesserung der Verstopfungen geführt haben!’ Zudem sollte die Einnahme von Abführmitteln immer medizinisch abgeklärt werden. Gleiches gelte für die Verwendung von Glaubersalzen oder Rizinusöl. ‚Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen’, sagt die Expertin – zu viel des Guten also, wenn man eigentlich nur die Verdauung unterstützen möchte… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Leinsamenschleim bei Magenschleimhautentzündung

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Leinsamenschleim:

„Leinsamenschleim

Die Schleimstoffe des Leinsamens helfen vor allem bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut. Der Leinsamenschleim legt sich auf die Magenwand und schützt die Magenschleimhaut so vor Säure.

Für den Leinsamenschleim einen Esslöffel Leinsamen in einem Viertelliter Wasser aufkochen und anschließend eine halbe Stunde kochen lassen. Dann den Schleim abseihen und über ein paar Tage verteilt kleine Mengen trinken.“… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen bei Reflux-Erkrankung

Im „Phyto-Forum“ der „Ärztezeitung“ wurde vor kurzem folgende Frage gestellt:

„Einer meiner Patienten will trotz bestehender Reflux-Erkrankung keinen Protonenpumpenhemmer nehmen. Gibt es pflanzliche Alternativen für eine Langzeitanwendung?“

Darauf Antwort gab Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock:

„Aus dem Bereich der Phytotherapie kann besonders Leinsamenschleim empfohlen werden.

Hierzu werden zwei bis drei Esslöffel eines geschroteten oder zerkleinerten speziellen Leinsamens (Linusit-Leinsamen) am Abend zuvor in einem viertel bis halben Liter Wasser eingeweicht… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Leinsamen-Kompressen bei Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Stirnhöhlenentzündungen

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (3 / 2011) veröffentlichte Professor Reinhard Saller (Institut für Naturheilkunde, Universität Zürich) einen Beitrag zum Thema „Phytotherapie in der Schmerzbehandlung“.

Ein Abschnitt darin handelte von Leinsamenauflagen / Leinsamenkompressen:

„Anwendungsgebiete:  Chronische  Stirn- oder Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis),

Rückenschmerzen (Muskelverspannungen),  Lumbago / Ischialgie, Muskel- u. Gelenkschmerzen, lokale Entzündungen.

Anwendungsdauer: ≥ 30 min (so als angenehm empfunden, 30-60 min Nachruhe, 1mal täglich)

Material: ca. 30-50 g geschrotete Leinsamen (entspr. 3 Esslöffel für ca. 10 x 10 cm Auflagefläche)… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamenschleim gegen Sodbrennen

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln und Heilpflanzen-Anwendungen gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier ein Tipp gegen Sodbrennen:

„Auch gegen Sodbrennen hilft Leinsamenschleim gut. Seine physikalische Beschaffenheit ist der des Magenschleims sehr ähnlich. Er wirkt reizlindernd und legt sich schützend auf die Magenwand.

Für den Leinsamenschleim einen Esslöffel Leinsamen in einem Viertelliter Wasser aufkochen und anschließend eine halbe Stunde kochen lassen. Dann den Schleim abseihen und über ein paar Tage verteilt kleine Mengen trinken.“… Zum vollständigen Text hier…

LEINSAMEN REDUZIERT CHOLESTERINSPIEGEL BEI MÄNNERN

Leinsamen könnte eine neue Möglichkeit zur Behandlung von Männern mit erhöhtem Cholesterinspiegel sein. „Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Konsum von 3 Teelöffeln Leinsamen pro Tag über einen Zeitraum von 3 Monaten den Cholesterinspiegel bei Männern um über 10 % absenkt. Zwar ist der Effekt von Cholesterin senkenden Medikamenten etwas stärker, jedoch könnte Leinsamen offenbar eine Alternative für Menschen darstellen, die lieber ihre Ernährung umstellen, als Arzneimittel nehmen, um ihre Gesundheit aufrechtzuerhalten”, erklärt Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern um Suzanne Hendrich vor der Iowa State University in Ames, USA. Die Studie wird beim Jahrestreffen der American Society for Nutrition in Anaheim vorgestellt…… Zum vollständigen Text hier...

VERLANGSAMT LEINSAMEN DAS WACHSTUM VON PROSTATAKREBS?

Beim Jahreskongress 2007 der US-amerikanischen Krebsgesellschaft ASCO in Chicago wurden auch Studien aus dem Bereich der Komplementärmedizin vorgestellt. Ermutigende Ergebnisse brachten zum Beispiel eine Untersuchung, in der es um den Effekt von Leinsamen auf das Wachstum von Prostata-Krebs ging.?
In die Studie wurden 161 noch nicht operierte Tumorpatienten aufgenommen und in vier Gruppen aufgeteilt. Patienten der Gruppe 1 nahmen täglich 30 Gramm Leinsamen ein, Gruppe 2 verminderte die tägliche Kalorienaufnahme um 20 Prozent, Gruppe 3 wendete beide Strategien an und Gruppe 4 diente als Kontrolle. Primärer Endpunkt der Untersuchung war das Tumorzellwachstum in den operativ entfernten Prostatadrüsen. Operiert wurde nach durchschnittlich 30 Tagen…… Zum vollständigen Text hier…