Lindenblüten


Winter-Linde ist Baum des Jahres 2016

Sie hat kaum Krankheiten und wird bis zu 1000 Jahre alt: Die Winter-Linde (Tilia cordata). Nun ist der beliebte Park- und Straßenbaum zum Baum des Jahres 2016 gekürt worden.

Die Stiftung Baum des Jahres würdigt mit der Winter-Linde einen vielfältig verwendbaren Baum, der in Mitteleuropa verbreitet und relativ anspruchslos ist und auch in Städten gut gedeiht.

Die bis zu 25 Meter hohe Winter-Linde ist etwas weniger weit verbreitet als die starkwüchsige Sommer-Linde (Tilia platyphyllos), die 40 Meter erreichen kann… Zum vollständigen Text hier…


Hausmittel bei Erkältungen: Lindenblütentee

„N24“ berichtet über Hausmittel bei Erkältungen:

Lindenblütentee kurbelt das Schwitzen an.

Eines ist vielen Hausmitteln gemein: Sie ersetzen die ausgeschwitzte Flüssigkeit. Sie befeuchten außerdem die Schleimhäute, so dass sie sich gegen Eindringlinge schützen kann, und kurbeln mit ihrer Wärme die Durchblutung an. Das gilt auch für Tees. Vor allem Lindenblütentee soll das Schwitzen kräftig ankurbeln. Die Wärme erleichtert dem Körper, die Temperatur zu erhöhen, was den Kampf gegen die Viren unterstützt.“

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/5452400/diese-drei-hausmittel-stoppen-die-erkaeltung.html

Kommentar & Ergänzungen: Zum vollständigen Text hier…


Lindenblütentee gegen Nierenerkrankungen?

Unter dem Titel „Kräutertees für jede Gelegenheit“ stellt die „Kleine Zeitung“ eine Reihe von Heilpflanzen vor.

„Lindenblütentee eignet sich zur unterstützenden Anwendung bei fiebrigen Erkältungen, leichten Infekten, Krämpfen, Kopfschmerzen und Migräne aber auch bei Rheuma, Nierenerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Halsschmerzen.“

Quelle:

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=38495

Kommentar & Ergänzung:

Ein gutes Beispiel dafür, wieviel Unsinn über Heilpflanzen und ihre Wirkungen erzählt und geschrieben wird.

Lindenblütentee wird traditionell angewendet als schweisstreibendes Mittel bei fiebrigen Erkältung… Zum vollständigen Text hier…

Lindenblüten aktivieren Immunsystem

Lindenblüten-Extrakt beschleunigt in Studien die Vermehrung von Lymphozyten.

Lindenblüten werden traditionell eingesetzt zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege. Eine bereits ältere Studie mit der Winter-Linde (Tilia cordata) zeigte eine verstärkte Vermehrung von Lymphozyten (1). Lymphozyten zählen zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und ihre Aufgabe im Immunsystems ist die Erkennung und Eliminierung von Fremdstoffen. Nun wurden mit einer weiteren Lindenart (Tilia x viridis) die Experimente zur Aktivierung der Lymphozyten wiederholt (2).

Dazu wurden zwei Extrakte aus den Lindenblüten gewonnen und an zwei Gruppen von Mäusen verabreicht. Eine dritte Gruppe bekam nur eine Kontrolllösung ohne Lindenblütenanteile… Zum vollständigen Text hier…

Lindenblütentee als Beruhigungsmittel?

Lindenblütentee enthält Schleimstoffe und lindert dadurch trockenen Reizhusten. Die traditionelle Pflanzenheilkunde schreibt dem Lindenblütentee zudem eine schweisstreibende Wirkung, welche zur Fiebersenkung bei Grippe und Erkältungskrankheiten genutzt wird. Dieser Anwendungsbereich der Lindenblüte ist aber bis heute nicht belegt.

Manchmal hört man zudem, dass der Lindenblütentee als Beruhigungsmittel genutzt wird.

Eine mögliche Erklärung dafür findet sich hier:

„An Versuchstieren konnte eine Interaktion von Komponenten eines wäßrigen Extraktes mit GABA-Rezeptoren festgestellt werden. Dies könnte eine erste Erklärung für die diskutierte sedative Wirkung von Lindenblüten sein.“… Zum vollständigen Text hier…