MELISSE / MELISSENÖL


Zitronenmelisse-Extrakt beruhigt nervöse Herzen

 Melissenextrakt hilft laut einer iranischen Studie bei Herzstolpern.

Die Melisse (Melissa officinalis) wurde früher oft auch „Herztrost“ genannt und ihre beruhigende Wirkung wurde bereits von Ärzten des Altertums und Mittelalters wie Theophrastos und Paracelsus beschrieben. Daher ist es naheliegend, diese altbewährte Heilpflanze auch im Hinblick auf eine mögliche Wirksamkeit bei nervösen Herzbeschwerden zu untersuchen.

Inwiefern ein Melissenextrakt Patienten mit regelmäßig auftretendem gutartigen Herzrasen helfen kann, untersuchten nun Wissenschaftler im Iran mit einer kleinen Studie… Zum vollständigen Text hier…


Melisse als Beruhigungsmittel

Das Magazin „Focus“ befasst sich mit den Wirkungen der Melisse:

„Das Hauptanwendungsgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems. Ein Tee aus frischen Melissen-Blättern kann sich bei Stress und Nervosität als wahres Wundermittel erweisen, denn die in ihm enthaltenen ätherischen Öle wirken entspannend und angstlösend.“

Diese Empfehlungen sind nachvollziehbar, auch wenn der Begriff „wahres Wundermittel“ grundsätzlich fragwürdig ist.

Wer Melisse im Haus habe, brauche sich vor schweren Prüfungen keine Sorgen zu machen, schreibt „Focus“ weiter… Zum vollständigen Text hier…


Antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes-simplex-Viren

In einer Dissertation untersuchte Dr. med. Anja Schuhmacher die Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpesviren.

Herpes simplex Viren sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Krankheitserregern. Sie verursachen beim Menschen in der Regel schmerzhafte, bläschenförmige Hautläsionen in und um die Mundhöhle (Lippenherpes, Fieberbläschen) und im Genitalbereich (Genitalherpes), können jedoch auch insbesondere bei Immunsupprimierten zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen.

Für zahlreiche ätherische Öle wurde bereits eine hohe antibakterielle und antimykotische (= pilzhemmende) Wirksamkeit nachgewiesen… Zum vollständigen Text hier…

Melisse zur Duftpflanze des Jahres 2014 gewählt

Die Vereinigung für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker (Vaga) hat die Melisse (= Zitronenmelisse, Melissa officinalis) zur Duftpflanze des Jahres 2014 gewählt.

„DiePresse“ geht auf die medizinischen Wirkungen der Melisse ein und zitiert dazu Prof. Rudolf Bauer, Vorstand des Instituts für pharmazeutische Wissenschaften, Department Pharmakognosie, der Karl-Franzens-Universität Graz:

„Melissenextrakt hat einen leicht cholesterinsenkenden Effekt, auch der Zuckerspiegel geht damit herunter.“ Zu diesem Schluss soll eine Studie aus Deutschland gekommen sein… Zum vollständigen Text hier…

Lavendel und Melisse als „Stresskiller“

Der NHV Theoprastus, ein Verein zur Förderung traditioneller Heilkunde, empfiehlt uns:

„Wer bei den Weihnachtsvorbereitungen einen Stresskiller braucht, kann es mit einem Tee aus Lavendel oder Melisse versuchen. Die beiden Heilpflanzen gelten als beruhigend für gereizte Nerven.“

Quelle:

http://de.nachrichten.yahoo.com/tee-aus-melisse-oder-lavendel-als-stresskiller-081300427.html

Kommentar & Ergänzung:

Lavendel (Lavandula angustifolia) und Melisse (Melissa officinalis) sind beides Heilpflanzen, die zur Entspannung beitragen können… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Sie lernen professionelle Heilpflanzen-Anwendungen für die Integration in die Pflege kennen.

Info:

Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm hier.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Heilpflanzen: Melisse gegen Herpes, als Beruhigungsmittel und für’s Gedächtnis

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor, darunter auch die Zitronenmelisse (Melissa officinalis):

„Melisseöle hemmen das Wachstum von Viren; Herpesbläschen verschwinden schneller, wenn man sie täglich mehrmals damit abtupft. Vergleichsstudien belegen zudem, dass Melissebäder (60 g Melisseblätter per Leinensäckchen in der Badewanne deponieren) als Beruhigungsmittel wirken. Was nicht heißen soll, dass die Pflanze uns einnebelt. Laut Studien der englischen Northumbria-Universität mobilisiert sie den Hirnbotenstoff Acetylcholin und dadurch das Denk- und Erinnerungsvermögen.“

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13771012/Weihrauch-ist-eine-Wissenschaft-fuer-sich.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Kräuter und ihre Wirkung: Zitronenmelisse

„Die Kleine Zeitung“ veröffentlichte eine Zusammenstellung von Kräutern und ihren Wirkungen.

Zur Zitronenmelisse steht dort:

„ Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Der Duft der Zitronenmelisse entfaltet sich, wenn man die Blätter leicht zerreibt. Am besten werden die jungen Blätter und Triebspitzen vor der Blüte geerntet. Sie schmecken frisch oder getrocknet zu Salaten, Saucen, Obstsalat oder Fisch (nur kurz mitkochen). Sehr erfrischend im Sommer ist angesetzter Melissensirup verdünnt mit Wasser.“… Zum vollständigen Text hier…

Klosterfrau Melissengeist & Alkoholismus

Das traditionsreiche Naturheilmittel Klosterfrau Melissengeist besteht zu 79 % aus Alkohol. Das ist bedeutend mehr als für Spirituosen zugelassen ist. Kein Wunder, wird Melissengeist oft von Menschen mit Alkoholabhängigkeit im grossen Stil konsumiert.

In einer Sendung des Deutschlandfunks zum Thema „Sucht im Alter“ sagte die Psychologin Professor Irmgard Vogt:

„Und dann gibt es bei den Frauen einen typischen Tröster, der heißt Klosterfrau Melissengeist. Das ist ein 80-prozentiger Alkohol. Das ist der Einstieg in den Alkoholismus, wird verkauft als Aufbaumittel. 80 Prozent Alkohol, das ist natürlich ein Hammer, und man braucht nicht so sehr viel, um auf diese Weise einzusteigen und dann doch im Alkoholismus zu landen.“… Zum vollständigen Text hier…

Sind Goldmelisse und Zitronenmelisse botanisch verwandt?

Diese Frage wird mir in der Phytotherapie-Ausbildung und in Heilpflanzenkursen immer wieder gestellt.

Goldmelisse (Monarda didyma)  und Zitronenmelisse (Melissa officinalis) gehören zwar beide zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), doch näher verwandt sind sie nicht.

Nachfolgend ausgewählte Angaben dazu aus Wikipedia.

Zur Goldmelisse

„Die Goldmelisse (Monarda didyma), auch Indianernessel, Scharlach-Monarde genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Monarda in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).“

Merkmale der Goldmelisse:.. Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

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Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

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Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Behandlung von Fieberbläschen: Zinksalbe? Melisse? Alkohol?

Die „Welt“ schreibt über die Behandlung von Lippenherpes / Fieberbläschen:

„Anfangs, wenn sich neue Bläschen bilden, können noch antivirale Salben die Vermehrung der Viren hemmen, erläutert Dermatologe Reinholz. Ist die Lippe aber bereits voll ‚erblüht’, können allenfalls Zinksalbe, Melisse oder Alkohol die Beschwerden lindern.“

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article13403002/Lippenherpes-ist-unschoen-und-nicht-immer-harmlos.html

Kommentar & Ergänzung:

Da liegt ein Irrtum vor: Melisse gehört auch zu den antiviralen Massnahmen und wirkt daher nur im ersten Stadium der Fieberbläschen. Und dies als Melissenöl oder als Melissen-Extrakt in Salbenform, wobei bei letzterem der Lamiaceen-Gerbstoff wirksam ist.

Siehe:.. Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Bei Fieberbläschen Melissen-Extrakt

Melissen-Extrakt wird schon seit Jahren in Fieberbläschensalben gegen Herpes-Viren eingesetzt. Eine knappe und fundierte Beschreibung dieser Anwendung publizierte vor kurzem die Zeitschrift „Die PTA IN DER APOTHEKE“ (01/2011). Zitat:

„Zur Behandlung des Lippenherpes gibt es eine gut verträgliche Therapieoption aus der Natur: Die Zitronenmelisse ist eine Heilpflanze mit einer alten Geschichte. Schon lange ist die positive Wirkung von Melissenextrakten aus den Blättern von Melissa officinalis bekannt.“

Und wie genau kommt die Wirkung des Melissenextraktes zustande?

„Die in Melissenblättern enthaltenen wasserlöslichen Lamiaceengerbstoffe haben hochpotente antivirale Eigenschaften. Sie wirken gegen den Virusbefall auf zwei Ebenen, wie eine Studie von Heidelberger Wissenschaftlern (Schnitzler et al. 2008)1) im Zellversuch zeigen konnte:… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: MELISSENEXTRAKT BEI HERPESINFEKTIONEN

Lippenherpes (Fieberbläschen) und Genitalherpes sind häufige und lästige Erkrankungen. Die Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie veröffentlichte zu diesem Thema einen Text von Dr. Rainer H. WÖLBLING.
Zitat:
„Neben anderen Pflanzenextrakten aus der Familie der Lippenblütler konnten bereits 1978 erstmals für Melisse (Melissa officinalis L.) virusstatische Effekte bei Herpes simplex Typ I und Typ II nachgewiesen werden. In neueren Studien wurde dies bestätigt……Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

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Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

MELISSENTEE LINDERT LÄSTIGE KRÄMPFE

Bei unspezifischen, teils auch krampfartigen Oberbauchbeschwerden rät Dr. Roman Huber von der Universitätsklinik Freiburg zusätzlich zu direkt auf die abdominelle Symptomatik zielenden Behandlungsansätzen entspannungsfördernde Heilpflanzen-Präparate wie Melissenblättertee…… Zum vollständigen Text hier…

HERPESVIREN MIT MELISSENÖL UND TEEBAUMÖL STOPPEN

Ob Herpes labialis (Fieberbläschen) oder Herpes genitalis (Genitalherpes):
Verschiedene ätherische Öle hemmen die auslösenden Viren. Im Vordergrund stehen Melissenöl und Teebaumöl.
Gerade für Patienten mit häufig wiederkehrenden Herpes-Erkankungen könnten die ätherischen Öle eine interessante Lokaltherapie darstellen.
Herpesinfektionen werden oft mit der antiviralen Substanz Aciclovir oder verwandten Medikamenten behandelt. Allerdings gibt es zunehmend Virusstämme, die gegen die üblichen antiviralen Mittel resistent sind, was hauptsächlich für Patienten mit Immundefekt problematisch ist. Vor diesem Hintergrund gewinnen antivirale und antimikrobielle Extrakte und ätherische Öle aus Heilpflanzen zunehmend an Bedeutung, stellt Prof. Dr. Jürgen Reichling vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg fest…… Zum vollständigen Text hier…

MELISSENEXTRAKT DOPPELT WIRKSAM GEGEN HERPES-SIMPLEX-VIRUS (HSV-1)

Trockenextrakte aus Melissa officinalis werden in Form von Salben gegen Lippenherpes eingesetzt. Bekannt ist schon längere Zeit, dass Melissenextrakt antivirale Eigenschaften entfaltet: Spezielle Inhaltsstoffe wie zum Beispiel die Kaffeesäurederivate verhindern das Eindringen der Herpesviren in die Zelle durch Rezeptorblockade…… Zum vollständigen Text hier…

MELISSE (MELISSA OFFICINALIS) BEI AUTISMUS?

Tiefgreifende Entwicklungsstörungen wie Autismus werden durch qualitative Beeinträchtigungen in der gegenseitigen Interaktion, der verbalen und nonverbalen Kommunikation charakterisiert und durch ein
merklich beschränktes Repertoire von Aktivitäten und Interessen.
Eine Publikation in der Zeitschrift ProMed komplementär 4/2009 beschreibt eine kleine Beobachtungsstudie zur Anwendung von Melissenextrakt bei Autismus. Hier eine Zusammenfassung….. Zum vollständigen Text hier…

MELISSENÖL HÄLT HERPES-VIREN IN ZELLKULTUREN IN SCHACH

Bereits die Kräutermedizin des Mittelalters setzte bei Entzündungen auf die Zitronenmelisse. Jetzt konnten Wissenschaftler am Universitätsklinikum und der Universität Heidelberg zeigen, dass sie das Herpesvirus, das bei rund 20 Prozent der Bevölkerung Entzündungen an der Lippe (Lippenherpes, Fieberbläschen) hervorruft, im Reagenzglas in Schach halten kann. Die Wissenschaftler wurden für diese Arbeit im November 2008 mit dem Sebastian-Kneipp-Preis 2008 ausgezeichnet…… Zum vollständigen Text hier…