Salbei

Salbei gegen Halsschmerzen

Das Magazin „Stern“ empfiehlt als Hausmittel gegen Halsschmerzen das Gurgeln mit Salbeitee:

„Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort „salvare“, also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee… Zum vollständigen Text hier…


Heiserkeit mit Salbei-Inhalation lindern

In der kalten Jahreszeit tritt im Rahmen von Erkältungen oft auch Heiserkeit auf. Zur Linderung der Beschwerden können Betroffene mit einer Salzlösung gurgeln oder Salbeitee trinken. Das Inhalieren von Wasserdampf mit Salbeiextrakt tut ebenfalls gut.

Grundsätzlich gilt bei Stimmproblemen als Empfehlung: Nicht rauchen sowie auf Alkohol oder Kaffee verzichten. Auch Grüntee oder Schwarztee verzichten Betroffene besser. Dauert Heiserkeit länger als drei Wochen an, sollte sie ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: http://www.hno-aerzte-im-netz.de/news/hno-news/heiserkeit_mit_salbei_lindern.html

(dpa, Bundesverband der Apothekerverbände, äin-red)

Kommentar & Ergänzung: Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl und Salbeiöl gegen HIV-Infektion – „Heiler“ verurteilt

Ein selbsternannter „Heiler“ aus dem Wallis soll eine Patientin gefährdet haben. Nun wurde der Mann zu einer Strafe in Höhe von 1000 Franken verurteilt.

Im Unterwallis soll ein selbsternannter „Heiler“ einer seiner Patientinnen Lavendelöl und Salbeiöl verschrieben haben. Die Frau litt an einer HIV-Infektion. Gemäss einem Bericht in der Zeitung «Nouvelliste» gab der „Heiler“ seiner Patientin den Rat, die HIV-Medikamente abzusetzen. Nun wurde er deswegen verurteilt. Der „Heiler“ hat gemäss Strafbefehl gegen das kantonale Gesundheitsrecht verstossen, weil die Frau «auf seine Aufforderung hin ihre Anti-HIV-Behandlung Ende 2014 abgebrochen hatte».

Der Mann gab bei der Befragung durch die Polizei an, dass er seiner Patientin lediglich empfohlen habe, die Medikamente abzusetzen… Zum vollständigen Text hier…

Salbei bei Mundschleimhautentzündung (Mukositis)

Jeder fünfte Krebspatient leidet als Nebenwirkung der Krebstherapie an einer Entzündung der Mundschleimhaut (Mukositis). Abhängig von der Krebsart oder der Behandlungsform sind deutlich mehr, nämlich zum Teil bis zu 100 Prozent der Krebspatienten betroffen.

Die Mukositis werde manchmal auch als Sonnenbrand des Mundes bezeichnet, sagte Privatdozent Dr. Martin Hug von der Apotheke des Universitätsklinikums Freiburg beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming. Diese Bezeichnung verdeutliche, wie ungemein schmerzhaft die Erkrankung ist… Zum vollständigen Text hier…

Salbei bei Demenz?

Eine systematische Übersichtsarbeit findet Erfolge bei der Anwendung von Salbei bei Gesunden und bei Demenzpatienten.

Unter den insgesamt 900 Arten des Salbeis sind vor allem der Echte Salbei (Salvia officinalis) und der Lavendelblättrige oder auch Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) für ihre Heilwirkungen bekannt. Den Salbei schätzte man schon im Altertum, aber auch in traditionellen Heilsystemen wie der Ayurvedischen und Chinesischen Medizin als Heilpflanze bei Verdauungsproblemen, Entzündungen und Harnstau.

Forscher haben nun in einer systematischen Übersichtsarbeit klinische Studien ausgewertet, die die erwähnten Salbeiarten auf ihre Effekte auf die Gedächtnisleistung untersuchten… Zum vollständigen Text hier…

Salbei zur Duftpflanze des Jahres 2015 gewählt

Die Vereinigung für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker (VAGA) wählte die Salbei zur Duftpflanze des Jahres 2015. Der „Kurier“ berichtet darüber und weißt auf die Wirkung der Salbeiblätter bei Halsweh und gegen zu starkes Schwitzen hin.

Leider kolportiert die Zeitung auch die Mär von der östrogenartigen Wirkung der Pflanze:

„Menstruation. Salbei enthält östrogenartige Substanzen, die bei Wechsel- und Menstruationsbeschwerden helfen können. Schon Hippokrates setzte Salbei als Uterus-Heilmittel ein… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.

Salbei bei übermässigem Schwitzen (Hyperhidrose)

Im Phyto-Forum der „Ärztezeitung“ nahm vor kurzem Professor Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) Stellung zur Frage nach pflanzlichen Optionen für Patienten mit Hyperhydrose:

„Als pflanzliche Option werden bei Hyperhidrose vor allem Zubereitungen aus dem dalmatinischen Salbei (Salvia officinalis L.) verwendet. Das antihidrotische Wirkprinzip ist nicht genau bekannt, möglicherweise sind die enthaltenen Gerbstoffe daran beteiligt.“

Bei generalisiertem Schwitzen seien Teeaufgüsse mit Salbeiblättern hilfreich, schreibt Kraft:

„Einen Teelöffel geschnittene Blätter (2g) bzw. einen Filterbeutel mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, dreimal täglich über zwei bis vier Wochen eine Tasse des abgekühlten Tees trinken… Zum vollständigen Text hier…

Mit Salbei gegen übermässiges Schwitzen

Die Boulevard-Zeitung „Krone“ empfiehlt als Schweissstopper bei steigenden Temperaturen Salbei – und bringt dabei einiges durcheinander.

Zitat:

„Ein anderes lästiges Problem, wenn die Temperaturen steigen, ist übermäßiges Schwitzen. Dagegen hilft etwa ein Kraut: Salbei – es ist ein sehr guter Schweißstopper. So funktioniert’s: Waschungen mit Salbeitee binden den Körpergeruch. Dafür einfach einen Waschlappen mit Tee befeuchten sowie Achselhöhlen, Brust und eventuell Leisten mehrfach sanft abwischen… Zum vollständigen Text hier…

Salbeitee gegen Halsweh und Heiserkeit

Die „Frankfurter Allgemeine“ publizierte unter dem Titel „Grün hilft“ einen Beitrag zur Anwendung von Heilpflanzen, der überwiegend erfreulich fundiert daher kommt. Hier ein Zitat zur Salbei:

„Salbei: Medizinische Verwendung finden die Blätter; über ihr ätherisches Öl und Gerbstoffe, welche Eiweiße zerstören und entzündungshemmend wirken, entfalten sie eine antibakterielle Wirkung und sorgen unter anderem dafür, dass sich Symptome nicht weiter ausbreiten. Mit einem heißen Tee aus Salbei-Blättern wird Halsweh, Heiserkeit und einem entzündeten Rachen der Kampf angesagt… Zum vollständigen Text hier…

Studie testet Salbei-Extrakt zum Abstillen

Salbei-Zubereitungen bewähren sich hauptsächlich bei Mundschleimhautentzündungen, Zahnfleischentzündungen und Rachenentzündungen (Halsschmerzen). Zu diesem Zweck wird mit Salbei (Salvia officinalis) gegurgelt oder gespült.

Traditionell werden Salbei-Zubereitungen auch gegen vermehrtes Schwitzen eingesetzt, zum Beispiel in den Wechseljahren. Salbei hat zudem schon seit längerem einen Ruf als Abstillmittel. Fassbare Studien zu diesem Anwendungsbereich tauchen aber in der Phytotherapie-Fachliteratur kaum auf.

Nun hat eine aktuelle Untersuchung versucht, die Wirksamkeit einer Salbei-Zubereitung als Abstillmittel zu überprüfen… Zum vollständigen Text hier…

Fundstück: Salbei gegen übermässiges Schwitzen

Salbei (Salvia officinalis) wird als Salbeitee, Salbeitinktur oder Salbeiextrakt (Salvia Wild) innerlich gegen Schweissausbrüche bzw. übermässiges Schwitzen eingesetzt.

Im „Phytokodex“ steht, wie schnell die Wirkung eintritt und wie lange sie anhält:

„Antihydrotische Wirkung: Salbeiinfus hemmt die dermale Wasserausscheidung bei gesunden Testpersonen bis zu 52 %. Die Wirkung setzt zwischen dem ersten und vierten Behandlungstag ein und läßt nach neun Tagen wieder nach. Auch eine durch Pilocarpin induzierte Schweißbildung wird rasch antagonisiert.“… Zum vollständigen Text hier…

Blick ins Pflanzenlexikon: Salbei (Salvia)

Salbei (Salvia) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der Name (lateinisch salvare ‚heilen‘) bezieht sich jedoch auch auf den für Küche und Medizin wichtigen Küchensalbei oder Heilsalbei (Salvia officinalis).

Die Gattung Salvia ist auf der ganzen Erde verbreitet von tropischen bis in gemäßigte Gebiete. Sie umfasst 800 bis 1100 Arten, davon zum Beispiel etwa 84 Arten in China.

Viele Salbei-Arten zeichnen sich aus durch einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, was für ihre Verwendung als Heilpflanzen bedeutsam ist. Auch Gerbstoffe sind an der Wirkung von Salbei-Arten oft beteiligt ( sogenannte Lamiaceen-Gerbstoffe)… Zum vollständigen Text hier…