Heilpflanzen & Organsysteme

Phytotherapie für Magen-Darmtrakt / Leber / Galle

PHYTOTHERAPIE FÜR MAGEN-DARMTRAKT / LEBER / GALLE

Kaffee trocknet den Körper nicht aus 

Immer noch zu hören ist die Ansicht, dass Kaffee, Grüntee und Schwarztee für die Flüssigkeitsbilanz nicht angerechnet werden dürfen, weil sie dem Organismus Wasser entziehen würden.

Dieser Gesundheitstipp ist jedoch schon seit einiger Zeit widerlegt. Zwar insbesondere Kaffee wegen seinem Gehalt an Koffein kurzfristig den Harndrang, über den Tag verteilt scheiden Kaffeetrinker jedoch ähnlich viel Flüssigkeit aus wie Nicht-Kaffeetrinker.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt:... Zum vollständigen Text hier...

Opiumtinktur als Fertigarzneimittel gegen Durchfall 

Opiumtinktur ist ein altes Arzneimittel, das insbesondere bei schwerem Durchfall zur Anwendung kommt, dabei aber dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt.

In Deutschland wurde vor kurzem das Fertigarzneimittel Dropizol eingeführt, das den Apotheken Erleichterung bringt, weil bei der Abgabe Prüfung, Abfüllung und Kennzeichnug entfallen... Zum vollständigen Text hier...

Heilpflanzen bei Hämorrhoiden 

Die Zeitung „Kurier“ veröffentlicht einen fundierten Artikel zum Thema:

„Hämorrhoiden: Was wirklich hilft“

Darin bekommen auch Heilpflanzen-Anwendungen einen wichtigen Platz.

Hier die entsprechende Passage:

„Empfohlene Heilpflanzen

Pflanzliche Substanzen werden vor allem in Form von Salben und Cremes zur Linderung von Juckreiz und Schmerzen eingesetzt. Dazu werden meist die ätherischen Öle, die Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) sowie seifenähnliche Inhaltsstoffe (Saponine) verarbeitet... Zum vollständigen Text hier...

Helfen Erdbeeren gegen Darmentzündungen?

Erdbeeren hemmen bei Mäusen die Autoimmunreaktion der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Täglich eine Portion Erdbeeren könnte die Symptome von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa lindern. Darauf deuten Versuche mit Mäusen hin, die an der University of Massachusetts durchgeführt wurden. Der Erdbeergenuss hemmte die Entzündungen im Darm und die damit verbundenen Schäden... Zum vollständigen Text hier...

Ingwer gegen Reisekrankheit 

Die Ingwerwurzel ist als Mittel gegen Reisekrankheit inzwischen ziemlich etabliert:

„Ein bekanntes und gut wirksames Hausmittel ist Ingwer. Am besten hilft die Wurzel in Kapselform (Zintona). Der Vorteil: Im Vergleich zu Dimenhydrinat macht Ingwer nicht müde und schränkt das Reaktionsvermögen nicht ein.

Zwischendurch sind auch Bonbons mit Pfefferminz oder Ingwer erlaubt, die der Übelkeit entgegen wirken können. Wer auf große Fahrt geht, sollte auch auf seine Flüssigkeitsreserven achten... Zum vollständigen Text hier...

Wo liegt der Unterschied zwischen Haferkleie und Weizenkleie? 

Haferkleie und Weizenkleie unterscheiden sich im Gehalt an Inhaltstoffen ziemlich deutlich, was auch unterschiedliche Anwendungsbereiche zur Folge hat.

Rein quantitativ enthält Weizenkleie mehr Ballaststoffe, nämlich 45 – 54 %, während Haferkleie nur auf 20 – 24 % kommt.

Weizenkleie enthält mehr unlösliche Ballaststoffe als Haferkleie:

–        Zellulose 10 – 20 %, gegenüber 4 – 6 % bei Haferkleie.

–        Hemizellulose 20 – 28 % gegenüber 6 – 8 % bei Haferkleie... Zum vollständigen Text hier...

Ingwer bei Reisekrankheit ohne sedierende Nebenwirkung 

Die „Pharmazeutische Zeitung“ hat gerade einen Artikel publiziert zum Thema Reisekrankheit (Kinetose). Dort wird festgestellt, dass sich für die Selbstmedikation der Reiseübelkeit die H1-Antihistaminika Dimenhydrinat und Diphenhydramin etabliert haben. Sie blockieren die Histamin-Rezeptoren in der Area postrema und unterdrücken dadurch den Brechreiz.

Der Text weist auch auf die sedierende Nebenwirkung dieser Medikamente hin, wodurch die Reaktionsfähigkeit zum Beispiel im Straßenverkehr beeinträchtigt wird... Zum vollständigen Text hier...

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Verdauungstrakt 

Krankheiten und Beschwerden des Verdauungstraktes sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Stichworte, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung zu diesem Thema vermittle.

Wir befassen uns vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Bereichen:

Schleimhauterkrankungen des Mund- und Rachenraumes

Magenkrankheiten  

Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit u. a.

 ☛ Darmkrankheiten

Funktionelle Darmkrankheiten (z. B. Völlegefühl)… Zum vollständigen Text hier...

„Karottensuppe nach Moro“ gegen Durchfall 

Die “Karottensuppe nach Moro” ist zwar etwas in Vergessenheit geraten. Als Hausmittel gegen Durchfall ist sie aber durchaus bewährt. Sie wird heute wieder interessant, weil sie auch gegen resistente Keime wirksam ist.

Entwickelt und empfohlen wurde sie vom deutschen Kinderarzt Ernst Moro vor rund 100 Jahren. Er konnte dadurch die Rate an Kindern, die an Durchfallerkrankungen starben, drastisch vermindern... Zum vollständigen Text hier...

Sidroga bringt Durchfalltee mit Odermennigkaut auf den Markt 

Die Teefirma Sidroga bringt in Deutschland für Patienten mit unkompliziertem Durchfall einen Tee mit Odermennigkraut auf den Markt.

Odermennig (Agrimonia eupatoria) ist eine Heilpflanze, die heutzutage eher selten eingesetzt wird.

Die Plattform Apotheke adhoc schreibt zur Wirkung von Odermennigkraut gegen Durchfall:

„Gerbstoffe wirken adstringierend auf die Darmschleimwände, was Durchfallerregern das Eindringen erschwert und den Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen reduziert... Zum vollständigen Text hier...

Kandierte Ingwerstückchen zur Förderung des Appetits? 

Das Bundeszentrum für Ernährung stellt Ingwer als Gewürz und Heilpflanze vor.

Dabei ist mir folgender Satz aufgefallen:

„Einige Stückchen kandierter Ingwer vor den Mahlzeiten können vor allem bei älteren Menschen den Appetit anregen.“

Quelle:

https://www.bzfe.de/inhalt/ingwer-die-gesunde-knolle-31725.html

Kommentar & Ergänzung:

Interessante Idee. Appetitmangel ist für die Phytotherapie auch eine Herausforderung im Bereich Palliative Care und Onkologiepflege… Zum vollständigen Text hier...

Flohsamen gegen Verstopfung 

Das Magazin „Focus“ empfiehlt eine Reihe von Hausmitteln gegen Verstopfung. Aus phytotherapeutischer Sicht ist darunter der Tipp mit dem Flohsamen am wichtigsten:

„Flohsamen, am besten Flohsamenschalen geschrotet, in ein Glas Wasser geben und morgens sowie abends zu den Mahlzeiten trinken. Flohsamenschalen lassen sich auch in Joghurt und Müsli einrühren. Flohsamen enthalten wertvolle Ballast- und Schleimstoffe, die den Darm pflegen und den Stuhlgang fördern. Positive Nebenwirkung: Wer regelmäßig Flohsamen zu sich nimmt, senkt damit auch seinen Cholesterinspiegel und unterstützt das Abnehmen... Zum vollständigen Text hier...

Bei chronischer Verstopfung erst im zweiten Schritt Abführmittel anwenden 

Chronische Verstopfung sollte nicht sogleich mit Abführmitteln behandelt werden. Empfehlenswert als erster Behandlungsschritt sei eine ballaststoffreiche Ernährung, bis zu zwei Liter Flüssigkeitszufuhr pro Tag und regelmäßige Bewegung.

Wichtig bei Verstopfungen sei zunächst eine Umstellung des Speiseplans. Flohsamenschalen und Weizenkleie könnten Betroffene zur Ergänzung ausprobieren. Darauf haben die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) hingewiesen... Zum vollständigen Text hier...

Walnussverzehr wirkt günstig auf Darmflora 

Regelmäßiger Walnusskonsum (täglich 43 g über 8 Wochen) verbessert nicht nur den Cholesterinspiegel im Blut, sondern auch die Darmflora. Zu diesem Resultat kommt eine Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Parhofer. In der prospektiven, randomisierten Walnuss-Studie, deren Resultate kürzlich in der Fachzeitschrift Nutrients veröffentlicht wurden, konnte gezeigt werden, dass unter regelmäßigem Walnussverzehr mehr probiotische und Buttersäure produzierende Bakterien im Stuhl nachweisbar sind.

Es sei bekannt, dass die Zusammensetzung der Darmflora Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat, erklärt Parhofer… Zum vollständigen Text hier...

Kinderheilkunde: Fencheltee bei “Dreimonatskoliken” 

In der Zeitschrift der österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 5 / 2017) berichtet Univ.-Doz. DDr. Ulrike Kastner über die Behandlung von Magen-Darmbeschwerden bei Kindern. Dabei kommt auch das Thema “Dreimonatskoliken ” und Fencheltee zur Sprache:

“Die typischen sogenannten ‘Dreimonatskoliken’, pathogenetisch nicht immer nur auf schmerzhafte Meteorismen zurückzuführen, sind nach wie vor Domäne der Phytotherapie... Zum vollständigen Text hier...

Probiotika und Ballaststoffe gegen Verstopfung 

Die österreichische Zeitung „Der Standard“ veröffentlichte einen Text zum Thema Verstopfung und befragte dazu den Wiener Allgemeinmediziner Gerhard Wallner.

„Der erste Schritt, um einer chronische Verstopfung Herr zu werden, ist in jedem Fall die Änderung des Lebensstils. Das heißt: auf eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse umsteigen, ausreichend viel trinken und auf genügend Bewegung achten. Das bewirkt, dass der Stuhl weicher wird und die Darmtätigkeit wieder in Gang kommt. Künstliche Ballaststoffe wie Weizenkleie oder Flohsamen können ohne Weiteres zugeführt werden... Zum vollständigen Text hier...

Quittensirup bei Schwangerschaftsübelkeit?

Die Carstens-Stiftung beschreibt eine iranische Studie, wonach Quittensirup schwangerschaftsinduzierte Übelkeit besser reduziert als standardmäßig verabreichtes Vitamin B6. Das ist interessant, wirft aber auch einige Fragen auf.

Acht von zehn Schwangeren leiden an Übelkeit und Erbrechen und bei besonders stark ausgeprägtem Verlauf spricht man von Hyperemesis gravidarum. Der anhaltende Brechreiz kann mehrmals täglich zur Erbrechen und infolgedessen zu teils gravierendem Flüssigkeits- und Nährstoffverlust führen. Eine Anpassung der Ernährung, der Ausgleich des entstehenden Flüssigkeits- und Nährstoffmangels und die Behandlung der Symptome mittels medikamentöser Verfahren sowie eine Vitamin B6-Supplementierung (Pyridoxin) zählen zur Standardbehandlung der Hyperemesis gravidarum… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen gegen Verstopfung

Das Magazin „Stern“ beschreibt die Anwendung von Leinsamen gegen Verstopfung und orientiert sich dabei erfreulicherweise an den Standards der Phytotherapie-Fachliteratur:

„Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen und so das Stuhlvolumen vergrößern. Ein Esslöffel Leinsamen kann in Verbindung mit Flüssigkeit auf das Vierfache seines Volumens anwachsen. Das führt zu einem Dehnungsreflex im Darm, der abführend wirkt. Auf diese Weise können Leinsamen Verstopfungen lindern oder einem trägen Darm auf die Sprünge helfen. Nach Einschätzung der Kommission E sind sie auch für Patienten geeignet, deren Darmtätigkeit durch übermäßigen Konsum von Abführmitteln bereits geschädigt ist… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel: Haferflocken gegen Sodbrennen

Haferflocken bewähren sich häufig bei akutem Sodbrennen. Sie enthalten viel Stärke und nehmen überschüssige Magensäure gut auf.

Durch ihren hohen Gehalt an Schleimstoffen wirken sie wie ein Schutzschild.

Zwei bis drei Esslöffel pure Haferflocken werden zu diesem Zweck gut zerkaut. Je besser gekaut wird, desto mehr Schleimstoffe können sich lösen. Haferflocken sind leicht verdaulich und regen dahrer die Säureproduktion nicht an. Sie können auch vorbeugend zur Anwendung kommen – in Form von einer kleinen Portion Müsli, Suppe oder Brei… Zum vollständigen Text hier…


Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt

Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg hat den Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt.

Außerhalb von Fachkreisen ist der Andorn hierzulande fast unbekannt. Dabei zählte der stattliche Lippenblütler (Lamiaceae) von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den bedeutendsten Arzneipflanzen Europas. Die Verwendung der Pflanze bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden ist schon seit über 2000 Jahren dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Kurkuma bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ empfiehlt:

„Der Geschmack von Kurkuma ist vielen aus indischen Gerichten bekannt. In der indischen Heilmedizin Ayurveda wird Kurkuma seit Jahrtausenden verwendet. Im Körper kann das gelb-orange Gewürz Entzündungen reduzieren, etwa im Magen-Darm-Trakt. Besonders bei Reizdarm , chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Morbus Crohn konnten Effekte gezeigt werden. Der in Kurkuma enthaltene Farbstoff Kurkumin wirkt außerdem entzündungshemmend und blutzuckersenkend. Zudem senkt es den Cholesterinspiegel und kann damit vielen Krankheiten vorbeugen.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/zimt-kurkuma-ingwer-knoblauch-wie-sie-ihr-gewuerzregal-gesund-haelt/247.739.154

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Erkrankungen im Vedauungstrakt

Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming sprach Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) bei Erkrankungen im Verdauungstrakt.

Bei der Indikation Übelkeit und Erbrechen empfahl Robert Fürst den Ingwerwurzelstock. Die Studienlage sei zwar heterogen, doch bei Reiseübelkeit sei die Wirksamkeit gut belegt. Eine Besonderheit sei hier, dass kein Extrakt zum Einsatz kommt, sondern der gepulverte Ingwerwurzelstock (zum Beispiel Zintona®). Bei Reizmagen oder auch funktioneller Dyspepsie gibt es laut Fürst… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl-Leibauflagen beim Reizdarmsyndrom

Etwa 10 und 15 % der Bevölkerung in Europa leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Bei den Betroffenen kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Unterbauchschmerzen, Völlegefühl oder übermäßig auftretenden Blähungen. Da eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist, bieten sich nur Therapiemaßnahmen auf der Symptomenebene an. Vor allem phytotherapeutische Maßnahmen wie die Gabe von Pfefferminzöl und Kümmelöl in Kapselform sowie von Flohsamen haben sich bereits als effektiv in der Bekämpfung einzelner Beschwerden erwiesen.

Ein Team der Universität Duisburg-Essen untersuchte nun die Wirksamkeit von Kümmelölleibauflagen, wie sie in der Kneipptherapie angewandt werden, bei Reizdarm-Patienten. Zum vollständigen Text hier...


Phytotherapie bei Reizmagensyndrom

Die Pharmazeutische Zeitung hat gerade einen Artikel publiziert zum Thema „Reizmagen und Reizdarm“.

Zum „Reizmagen“ werden darin auch konkrete Hinweise auf Phytopharmaka aufgeführt, auf die ich hier kurz eingehen will.

Statt vom „Reizmagen“ spricht man eigentlich besser vom „Reizmagensyndrom“ (RMS), da es sich in den meisten Fällen um mehrere Symptome handelt. Im internationalen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung „funktionelle Dyspepsie“ (FD) gebräuchlich.

Ein Reizmagensyndrom ist gemäß den sogenannten Rom-IV-Kriterien charakterisiert durch eines oder mehrere der folgenden belästigenden, das heißt alltägliche Aktivitäten beeinträchtigenden Symptome:

Zum vollständigen Text hier…

Meerrettichwein gegen Verdauungsprobleme

Der Bayerische Rundfunk berichtete kürzlich sehr informativ über Meerrettich und seine Wirkungen. Dabei kam die Rede auch auf den Meerrettichwein:

„Auch bei Verdauungsproblemen kann Meerrettich helfen. Gerieben mit dem Lieblingswein mischen – acht Tage im Dunkeln lagern, gelegentlich schwenken. Fertig ist der Verdauungstrunk.“

Quelle:

http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/meerrettich-heilpflanze-gesundheit-100.html

Kommentar & Ergänzung: Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Ingweröl gegen Erbrechen?

Die Zeitung „Bild“ versucht wieder einmal, über die Heilwirkungen von Pflanzen zu informieren. Das geht zum wiederholten Mal schief.

Unter dem Titel „Die heilsamen Wirkung von ätherischen Ölen“ werden einige Pflanzen aufgeführt, deren ätherische Öle bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden können. Der Text strotzt vor haltlosen Behauptungen und Irrtümern.

Beispiel: „Ingwer (Zingiber officinale) Wirkt verdauungsfördernd, schleimlösend, gegen Erbrechen.

Beispiel: Bei Übelkeit einen Tropfen Öl unter die Zunge geben oder einen Tropfen Öl in die Handflächen oder auf ein Taschentuch geben, über die Nase halten und tief einatmen.“

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/medizin/dufte-medizin-aetherische-oele-49083174.bild.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie als Standardtherapie bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen

An der Dreiländertagung Phytotherapie 2016 befasste sich Olaf Kelber in einem Vortrag mit dem Thema „Phytotherapie als Standardtherapie – Wunsch oder Wirklichkeit“.

Der geläufigen Auffassung nach liege Phytotherapie als Standardtherapie 200 Jahre zurück, in einer Zeit, als chemisch definierte Arzneimittel noch nicht erfunden waren.

Doch habe es sich durchaus als möglich erwiesen, dass pflanzliche Präparate auch heute noch zur Standardtherapie avancieren, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind – wie insbesondere eine gute Studienlage.

Ein aktuelles Beispiel erwähnt Kelber die Therapie der funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen:... Zum vollständigen Text hier…

Knoblaucharoma in Muttermilch fördert Appetit des Säuglings

Lebensmittelchemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten erstmals belegen, dass die Einnahme von Knoblauch durch stillende Frauen sich im Geruch der Muttermilch niederschlägt. Verantwortlich dafür ist die Substanz Allylmethylsulfid (AMS) – ein Stoffwechselprodukt, das erst im mütterlichen Organismus verstärkt gebildet wird. Ob das Aroma allerdings beeinflusst, welche Ernährungspräferenzen die Kinder entwickeln, ob sie also Knoblauch später mögen, ist noch ungeklärt.

Prof. Dr. Andrea Büttner vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Universität Erlangen-Nürnberg sagt dazu: „Allerdings wissen wir noch recht wenig über den Einfluss von Nahrungsmitteln, die Mütter zu sich nehmen, auf die Ernährungsprägung der Säuglinge… Zum vollständigen Text hier…

Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH.

Er unterstrich dabei, dass der pflanzlichen Wirkstoffkombination aus 90 mg Pfefferminzöl und 50 mg Kümmelöl (Carmenthin®) bei Schmerzen und Krämpfen in der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Evidenzgrad A und eine abgeschwächt positive Empfehlungsstufe (sollte oder kann) zugesprochen wird… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka bei Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt

Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming sprach Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main auch über die Anwendung von Phytopharmaka bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Der Pharmazeutische Biologe sprach sich zum Beispiel für Ingwerwurzelstock in der Indikation Übelkeit und Erbrechen aus. Die Studienlage sei zwar heterogen, doch bei Reiseübelkeit sei die Wirksamkeit gut belegt, erklärte Fürst. Eine Besonderheit sei, dass hier kein Extrakt zum Einsatz komme, sondern gepulverter Ingwerwurzelstock (zum Beispiel als Zintona®). Bei Reizmagen oder auch funktioneller Dyspepsie gebe es Wirksamkeitsbelege für die Pfefferminzöl-Kümmelöl-Kombination Carmenthin® (früher Enteroplant®) und für STW-5 (Iberogast®)… Zum vollständigen Text hier…

Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Gänsefingerkraut gegen Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen, Menstruationsbeschwerden?

Die „Bild“-Zeitung weiss Rat: „Diese 5 Wildkräuter sind schön und machen gesund“ – so der Titel eines Beitrags.

Gut – dann schauen wir uns einmal an, was da genau empfohlen wird:

„Gänsefingerkraut: Hilft bei Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen und Menstruationsbeschwerden.

Blätter, Kraut und Wurzeln zu Tee verarbeiten und trinken.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/heilpflanzen/diese-wildkraeuter-sind-schoen-und-heilen-43457182.bild.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Palliativmedizin: Cannabinoide gegen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen

Wenn schwerkranke Menschen an Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen leiden, können Cannabinoide hilfreich in der Palliativtherapie sein.

Lebensqualität sei das herausragende Ziel für Menschen am Lebensende, sagte Professor Dr. Andreas S. Lübbe von der Palliativstation in Bad Lippspringe beim Münchner Fachpresse-Workshop Supportivtherapie.

Starke Schmerzen, Appetitlosigkeit (Anorexie), Fatigue, Erbrechen und Übelkeit belasten zahlreiche Kranke enorm – und auch ihre Angehörigen… Zum vollständigen Text hier…

Flohsamen bei Durchfall

Professor Dr. Gerald Holtmann von der australischen University of Queensland kam an einer Veranstaltung der Gastro-Liga in Berlin auf das Thema „Flohsamen“ zu sprechen:

„Bei milderen Formen des Durchfalls kann die Einnahme von Flohsamen (Psyllii semen) Linderung verschaffen. Der Gelbildner vermengt sich mit dem übrigen Darminhalt und wird von Darmbakterien nur teilweise abgebaut. »Somit kann Flohsamen harte Stühle weicher und flüssige Stühle konsistenter machen«, erklärte Holtmann.“

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=60394

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Fenchelfrüchte bei Völlegefühl, Blähungen und krampfartigen Bauchbeschwerden

Auf n-tv.de hat Heidi Driesner gerade einen informativen Beitrag veröffentlicht zur Verwendung von Fenchel als Gewürz, Gemüse und Heilpflanze.

Zitat zu den Wirkungen des Fenchels als Heilpflanze:

„Richtig dosiert aber lindern die ätherischen Öle in den Samen tatsächlich Blähungen und Koliken. Besonders reich sind die Samen an Anethol, es bewirkt den anisartigen Duft und Geschmack des Fenchels (befindet sich auch in Anis). Anethol steigert die Bewegung der Muskulatur in Magen und Darm und wirkt zusätzlich krampflösend… Zum vollständigen Text hier…

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sein.

Für diese Patienten ist in Deutschland seit Jahresbeginn ein Kombipräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl im Handel (Carmenthin®). Es soll schmerzlindernd und entkrampfend wirken, Blähungen lindern und den gereizten Darm beruhigen.

Leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl lassen dadurch nach.

Die ätherischen Öle werden durch die magensaftresistente Verkapselung gezielt in den Darm transportiert.

Beim Kongress Visceralmedizin 2014 in Leipzig wurden zu diesem Phytopharmakon Daten aus drei Doppelblindstudien mit insgesamt 376 Patienten präsentiert… Zum vollständigen Text hier…

Komplementärmedizin bei Reizdarmsyndrom

Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung: Das sind die typischen Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS).

Über neue Erkenntnisse zur Pathologie und Behandlung des Reizdarmsyndroms diskutierten Gastroenterologen beim Kongress für Viszeralmedizin Mitte September in Leipzig.

Beim Reizdarmsyndrom leiden die Patientinnen und Patienten unter chronischen Darmbeschwerden, obwohl sich definitionsgemäss keine körperliche Ursache finden lässt und die Auslöser immer noch ungeklärt sind. Organische Darmerkrankungen müssen daher durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Ballaststoffe beim Reizdarmsyndrom

Die Pharmazeutische Zeitung berichtet von einem Kongress für Viszeralmedizin, auf dem über Behandlungsmöglichkeiten beim Reizdarmsyndrom diskutiert wurde.

Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sind typische Beschwerden des Reizdarmsyndroms (RDS).

Erwähnt wurde am Kongress die Anwendung von Pfefferminzöl zur Linderung von Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.

Siehe dazu:

Komplementärmedizin bei Reizdarmsyndrom

Für die Phytotherapie interessant ist darüber hinaus die Anwendung von Ballaststoffen:.. Zum vollständigen Text hier…

Ingwer bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft

Ingwer (Zingiber officinale) ist in der Phytotherapie die wichtigste Heilpflanze zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen. Gut etabliert ist die Anwendung von Ingwerwurzelstock bei Übelkeit und Erbrechen auf dem Hintergrund einer Reisekrankheit (Kinetose). Auch bei Übelkeit und Erbrechen nach Operationen oder als Nebenwirkung einer Chemotherapie kann Ingwer lindernd wirken.

Schwieriger ist die Situation beim Thema Schwangerschaftserbrechen / Schwangerschaftsübelkeit.

Durchaus zu Recht und vor allem seit dem Contergan-Skandal sind Arzneimittelbehörden und Fachleute zurückhaltend mit der Empfehlung von Medikamenten in der Frühschwangerschaft (Artikel zum Contergan-Skandal auf Wikipedia)… Zum vollständigen Text hier…

Schützen schleimhaltige Heilpflanzen gegen Helicobacter pylori?

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann.

Infektionen mit Helicobacter pylori werden für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure einhergehen. Darunter fallen zum Beispiel die Typ B-Gastritis, etwa 75 Prozent der Magengeschwüre und praktisch alle Zwölffingerdarmgeschwüre. Eine chronische Infektion mit Helicobacter pylori ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms und des MALT-Lymphoms.

(Quelle: Wikipedia)

Weil Helicobacter pylori ein derart wichtiger Auslöser von Magenerkrankungen ist, befasst sich auch die Arzneipflanzenforschung mit der Frage, wie sich dieser Keim bekämpfen lässt… Zum vollständigen Text hier…

Ballaststoffe bei chronischer Verstopfung: Flohsamenschalen verträglicher als Leinsamen

Die Österreichische Apothekerzeitung publizierte einen Beitrag zum Thema Verstopfung mit einem kleinen Abschnitt zu Ballaststoffen wie Leinsamen und Flohsamen:

„Ballaststoffe wie Leinsamen können grundsätzlich Blähungen und Bauchschmerzen auslösen. Flohsamenscha- len sind besser verträglich als andere, weshalb statt Leinsamen auf Flohsamenschalen (2 EL abends) umgestie- gen werden soll. Bei der Einnahme muss ein Abstand von 1 Stunde zu anderen Medikamenten eingehalten wer- den.“

Quelle:

Österreichische Apothekerzeitung Nr. 14 / 2014-07-10 http://www3.apoverlag.at/pdf/files/OAZ/OAZ-2014/OAZ-2014-14.pdf

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Onkologie / Palliative Care: Ingwer gegen Erbrechen bei Chemotherapie

Am Deutschen Krebskongress in Berlin stellte Privatdozentin Dr. Karin Jordan vom Uniklinikum Halle an der Saale neue Entwicklungen im Bereich der Antiemetika vor. Antiemetika sind Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz.

Die Referentin ging bei dieser Gelegenheit auch auf das pflanzliche Antiemetikum Ingwer ein.

Zitat aus der „Pharmazeutischen Zeitung“:

„Auch Ingwer habe sich unter anderem in einer 2012 in «Supportive Care in Cancer» veröffentlichten Studie als gut wirksam gegen Erbrechen bei Krebstherapie gezeigt. Die 576 teilnehmenden Patienten erhielten darin zusätzlich zur leitliniengerechten Antiemese über sechs Tage entweder Ingwerkapseln oder Placebo, beginnend an Tag drei vor der Chemotherapie… Zum vollständigen Text hier…

Cannabis lindert Appetitlosigkeit – Studie klärt Wirkungsmechanismus

Heißhungerattacken sind eine charakteristische Begleiterscheinung von Cannabiskonsum. Dieser Effekt lässt sich medizinisch nutzen, beispielsweise bei der Behandlung von Appetitlosigkeit durch Strahlentherapie.

Das Fachjournal „Nature Neuroscience“ publizierte eine Studie, die dem Geruchssinn und dem Cannabis-Wirkstoff THC zentrale Rollen zuschreibt. THC ähnelt den körpereigenen Endocannabinoiden. Experimente mit Mäusen zeigten, dass der Duft von Nahrung in Verbindung mit der Aktivierung körpereigener Endocannabinoid-Rezeptoren im Riechkolben verstärkt appetitanregend wirkte. Darüber hinaus intensivierte sich dadurch die Geruchswahrnehmung der Mäuse insgesamt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Heilpflanzen gegen Blähungen

Das „Bayerische Fernsehen“ kümmert sich um unsere Verdauungsbeschwerden:

„Blähungen entstehen, wenn sich im Darm zu viele Gase bilden. Der sogenannte „3-Winde-Tee“ hilft, dass die Gase den Darm möglichst schnell wieder verlassen. Er besteht aus Kümmel, Fenchel- und Anissamen. Kümmel löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deswegen wird er auch häufig blähenden Speisen, wie z. B. Krautsalat, zugesetzt. Fenchel hilft ebenfalls gegen Blähungen und Krämpfe. Deshalb wird er schon Säuglingen gegeben. Und auch Anis hilft, indem er den Magen anregt, mehr Magensaft zu produzieren, was wiederum die Verdauung fördert.“

Kommentar:.. Zum vollständigen Text hier…

Bei Völlegefühl: Pfefferminztee statt Verdauungsschnaps

Lässt sich ein Völlegefühl nach dem Essen mit einem Verdauungsschnaps lindern?

Die Ernährungsexpertin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken hat zu dieser Frage Stellung genommen.

Ein Verdauungsschnaps nach einem üppigen Essen kann das Völlegefühl mindern, weil der Alkohol die Magenmuskulatur entspannt.

Trotzdem sei der Schnaps keine gute Wahl, erklärt Bänsch, weil der Alkohol zugleich dazu führe, dass die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpe… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden

Um Verdauungsbeschwerden durch zu schweres Essen vorzubeugen, bieten sich Heilpflanzenextrakte oder Kräutertees mit Bitterstoffen an. Sie wirken am besten, wenn sie 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Das erklärt Gabriele Overwiening, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin. Geeignet seien zum Beispiel Enzianwurzel, Schafgarbenkraut oder Löwenzahnwurzel und Löwenzahnkraut. Ein solcher Tee sollte nicht gesüßt werden, weil der bittere Geschmack für die Wirkung verantwortlich ist, erläutert Overwiening.

Heilpflanzen mit ätherischen Ölen eignen sich gut, um Völlegefühle nach einem Festessen zu lindern. Gegen Blähungen helfen beispielsweise Fenchel und Anis… Zum vollständigen Text hier

Kleine Studie untersucht Wirkung von Heidelbeeren bei Colitis ulcerosa

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) enthalten viele Polyphenole, hauptsächlich die für die blaue Färbung verantwortlichen Anthocyane. Wegen der antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften der Anthocyane entschieden Schweizer Forscher, den Effekt des Verzehrs von Heidelbeeren bei Patienten mit chronisch-entzündlichem Darm (Colitis ulcerosa) zu untersuchen.

In einer unkontrollierten Pilotstudie nahmen 13 an milder bzw. moderater chronischer Darmentzündung leidenden Testpersonen sechs Wochen lang eine tägliche Dosis von 160 g eines standardisierten Heidelbeer-Extrakts zu sich (vier Portionen à 40 g über den Tag verteilt)… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer als Hausmittel gegen Verdauungsbeschwerden

Die „Bild-Zeitung“ stellt aus der „Naturapotheke“ die „besten Hausmittel der Welt“ vor:

„Ingwer spielt in China nicht nur in der Küche eine große Rolle – er wird auch gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Dazu einen Zentimeter der Knolle reiben, mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/hausmittel/die-besten-hausmittel-der-welt-33704254.bild.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen gegen Völlegefühl und Aufstossen

Spiegel online sorgt sich um unsere Verdauung nach dem Weihnachtsessen und bringt dazu ein Interview mit dem Gastroenterologen Thomas Frieling.

Dabei geht es auch um Heilpflanzen-Anwendungen.

Zitat:

„SPIEGEL ONLINE: Angenommen, man hat sich einmal nicht an diese Empfehlung gehalten und an Weihnachten etwas zu üppig und zu fett gegessen – was kann man gegen das Aufstoßen tun?

Frieling: Viele Menschen lächeln über pflanzliche Arzneimittel, aber ich würde eine Tinktur unter anderem aus Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Kamillenblüten und Kümmelfrüchten nehmen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz


Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden

Über die Festtage überbieten sich die Medien mit hilfreichen Tipps gegen Verdauungsbeschwerden. Dabei werden oft auch Heilpflanzen empfohlen – und das mehr oder weniger überzeugend. Als Beispiel dafür ein Beitrag, der unter dem Titel „Hilfe für Leber, Galle und Co.“ auf  rp-online.de veröffentlicht wurde.

Hier die entsprechenden Zitate mit Kommentaren:

„Bitterstoffe wie die in Artischocken regen den Appetit an und fördern den Gallenfluss und die Verdauung und helfen gegen Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen. Wer mit dem Gemüse nichts anzufangen weiß, erhält in Drogeriemärkten und Apotheken auch Artischockenpräparate in verschiedenen Darreichungsformen… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nimmt den Nutzen und Schaden von Medikamenten und anderen therapeutischen Massnahmen genau und kritisch unter die Lupe.

Auf seiner Website gesundheitsinformation.de gibt es einen interessanten Abschnitt über Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom:

„Viele Menschen nehmen Mittel aus Pfefferminzöl ein, um ihre Beschwerden zu lindern. Pfefferminzöl soll die Darmmuskulatur entspannen.

Tatsächlich zeigen einige Studien, dass manche Menschen zumindest kurzfristig von Pfefferminzöl profitieren: Es linderte die Beschwerden eines Reizdarmsyndroms bei etwa 4 von 10 Personen… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen bei Verstopfung

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 17 / 2013) hat einen informativen Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller publiziert zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier den Abschnitt zum Leinsamen als Zitat:

„Die wirksamkeitsbestimmenden Wirkstoffe der Leinsamen (Lini semen) sind neben den unverdaulichen Ballaststoffen die in der Epidermis enthaltenen Schleimstoffe. Diese besitzen ein hohes Quellvermögen und regen auf diesem Wege die Verdauung an. Bei Verstopfung sind Leinsamen dadurch ein Mittel der Wahl, insbesondere wenn diese durch Laxantienabusus ausgelöst werden. Die Schleimstoffe wirken schleimhautprotektiv und eignen sich deshalb auch bei Entzündungen der Magenschleimhaut… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee bei Verdauungsbeschwerden

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (Nr. 17 / 2013) veröffentlichte einen Beitrag von Mag. pharm Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier als Zitat den Abschnitt zur Pfefferminze:

„Das in der Pfefferminze (Menthae piperitae folium) enthaltene ätherische Öl und die Flavonoide wirken spasmolytisch, cholagen, appetitanregend und karminativ. Für die Wirksamkeit spielen gleich mehrere Komponenten des ätherischen Öls eine spezifische Rolle. Menthol wirkt lokalanästhesierend auf die Magenschleimhaut und hilft daher bei Erbrechen und Übelkeit. Menthofuran wirkt über eine Blockade der Kalziumkanäle an der glatten Muskulatur spasmolytisch und senkt den Tonus des unteren Ösophagusspinkters… Zum vollständigen Text hier…

Abführmittel im Überblick

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. /  2012) hat einen kurzgefassten Überblick zu gebräuchlichen Abführmitteln publiziert. Ich stelle hier einzelne Abschnitte als Zitat vor mit Ergänzungen dazwischen:

Quellmittel:

„Der Wunsch nach einem Abführmittel (Laxans) sollte vorderhand mit nebenwirkungsarmen Substanzklassen erfüllt werden. Dazu zählen Weizenkleie, Leinsamen oder indische Flohsamen, die durch Quellung das Darmvolumen erhöhen und den Defäkationsreiz auf mechanische Weise auslösen. Aber Achtung: Ohne Wasserzufuhr bleibt der Effekt aus… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Kamille bei Magenerkrankungen

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 17 / 2013) veröffentlichte einen Beitrag zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.

Hier daraus ein Zitat zur Kamille:

„Das in der Kamillenblüte (Matricariae flos) enthaltene Bisabolol wirkt ulkusprotektiv. In klinischen Studien konnte dieser Effekt bei durch Indometacin und Alkohol induzierten Magenulzera bestätigt werden. Kamillenblüten wirken durch das Flavonoid Apigenin zudem spasmolytisch und eignen sich daher bei Reizdarm-Syndrom und krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm Trakt. Eine besondere Wirkung besitzt Levomenol… Zum vollständigen Text hier…

Heidelbeeren-Anthocyane im Verdauungstrakt

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (17 / 2013) publizierte einen fundierten Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.

Hier als Zitat der Abschnitt über die Heidelbeere:

„Die in den getrockneten Heidelbeeren (Myrtilli fructus siccus) enthaltenen 5 bis 12 % Gerbstoffe, wobei es sich hier vor allem um Catechingerbstoffe handelt, wirken adstringierend, obstipierend und antiseptisch. Die ESCOP empfiehlt getrocknete Heidelbeeren daher bei unspezifischen akuten Durchfallerkrankungen. Die ebenfalls enthaltenen Anthocyanoside wirken gefäßprotektiv und antiulzerogen und unterstützen dadurch die Abheilung von Magen- und Darmgeschwüren… Zum vollständigen Text hier…

Süssholzwurzel im Verdauungstrakt

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (Nr. 17 / 3013) hat einen informativen Artikel veröffentlicht zum Thema Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt.

Interessant daraus ist unter anderem der Abschnitt über die Süssholzwurzel:

„Glycyrrhizin, der Hauptinhaltsstoff der Süßholzwurzel (Liquiritiae radix), wirkt antiulzerogen und zwar über eine Hemmung der Leukozytenwanderung und eine Thrombininhibition. Zusätzlich kommt es zu einer verminderten Magensaftsekretion, einer verringerten Pepsinaktivität und zu einer erhöhten Viskosität der Magenschleimhaut… Zum vollständigen Text hier…

Forschung: Tropische Arzneipflanze Duboisia liefert Wirkstoffe gegen Reizdarmsyndrom

Die tropische Arzneipflanze Duboisia ist ein wichtiger Lieferant von Wirkstoffen zur Behandlung von Reizdarmsymptomen und Unterbauchbeschwerden.

An der Professur für Pflanzenbau der Justus-Liebig-Universität in Giessen (Prof. Dr. Bernd Honermeier) untersuchen Wissenschaftler, wie der Alkaloid-Gehalt in den Duboisia-Pflanzen gezielt beeinflusst und damit die Produktion von Medikamenten erleichtert werden kann.

Duboisia enthält Tropan-Alkaloide. Das sind sekundäre Inhaltsstoffe aus den Blättern der Pflanze, die für Menschen toxisch sind und der Pflanze zur Abwehr von Fraßfeinden dienen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzenkunde: Kamille für Haut und Magen

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor, darunter auch die Kamille:

„Kamillenblüten gehören in die Hausapotheke. Aus der Echten Kamille lässt sich durch Destillation ein tiefdunkelblaues, ätherisches Öl gewinnen. Die Kamille war schon bei den Ärzten des Altertums bekannt, schon die Römer haben sie beschrieben. Sie wirkt entzündungshemmend, wundheilend und krampflösend. Die meisten trinken sie als Tee – aber auch als Dampfbad zum Inhalieren tut sie gut. Was viele nicht wissen: Sie hilft auch äußerlich – zum Beispiel bei Hautverletzungen.“

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13771012/Weihrauch-ist-eine-Wissenschaft-fuer-sich.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Süssholzwurzeltee schützt Magenschleimhaut

Das Magazin „Focus“ schreibt zur Wirkung von Süssholzwurzel:

„Die Süßholzwurzel hemmt Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut und entkrampft den Magen. Hauptwirkstoff ist das Saponin Glycyrrhizin, das auch der Lakritze ihren charakteristischen Geschmack verleiht.

Für den Tee die Süßholzwurzel in kleine Stücke schneiden und kurz aufkochen lassen. Wer mag, kann auch etwas Fenchel dazugeben. Dann fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Je süßer der Tee werden soll, desto länger muss er ziehen. Schluckweise über den Tag verteilt trinken… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei funktionellen Magenbeschwerden

Auch wenn funktionelle Magenbeschwerden keine organisch gravierende Erkrankung sind – die Symptome sorgen für hohen Leidensdruck. Häufig können Heilpflanzenpräparate und Tipps zum Lebensstil jedoch Linderung bringen.

In der Phytotherapie bewährt hat sich eine Kombination aus bitterer Schleifenblume, Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmel- und Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Schöllkraut und Pfefferminzblättern. In mehreren klinischen Studien konnte damit ein schmerzlindernder, motilitätsfördernder, reflux- und entzündungshemmender Effekt belegt werden.

In einer Vergleichsstudie mit Metoclopramid waren mit dem Phytopharmakon signifikant mehr Patienten beschwerdefrei (Z Gastroenterol 2007, 45:1041-1048)… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee lindert Magenkrämpfe

Tee aus Pfefferminzblättern ist beliebt als Genusstee. Darüber hinaus entfaltet er aber vielfältige Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden.

Wichtigster Wirkstoff im Pfefferminzblatt ist das ätherische Pfefferminzöl mit seinem Hauptwirkstoff Menthol.

Pfefferminzöl bzw. Menthol wirken krampflösend und sind deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Teeaufguss werden einige frische Pfefferminzblätter gewaschen und klein gezupft. Die Blätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Dann wird der Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken getrunken.

Achtung: Bei Neigung zu Sodbrennen und Magenübersäuerung auf Pfefferminztee lieber verzichten… Zum vollständigen Text hier…

Gewürze: Kardamom fördert Verdauung und aromatisiert den Kaffee

Bohnenkaffee werde durch eine winzige Prise Kardamom verträglicher. Darüber hinaus sollen die Samen, die man wegen ihrer Empfindlichkeit immer in den Kapseln kaufen sollte, Appetit und Verdauung anregen. Kardamom eigne sich besonders zum Würzen von Gebäck, Kompott und Süßspeisen, aber auch für Blutwurst oder Kochschinken.

Quelle: http://derstandard.at/1350260941875/Gewuerze-und-ihre-Wirkung

Kommentar & Ergänzung:

Zwischen Gewürzen und Heilpflanzen gibt es oft fliessende Übergänge.

Kardamom (Elettaria cardamomum) gehört zur Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse)… Zum vollständigen Text hier…

Verstopfung: Woraus besteht Benefiber?

Benefiber (Novartis) ist ein Präparat, das als Mittel gegen Verstopfung in Spital und Pflegeheim ziemlich verbreitet ist. Welche pflanzlichen Inhaltsstoffe in Benefiber für die Wirksamkeit verantwortlich sind, ist aber vielen Verwenderinnen und Verwendern nicht bekannt.

Benefiber besteht aus Guar.

Was ist Guar?

Guar wird aus der Guarbohne gewonnen, den Samen von Cyamopsis tetragonolobus, und zwar  durch Zermahlen des Endosperms und anschliessender Teilhydrolyse.

Guar (Guargalactomannan) besteht hauptsächlich aus Polysacchariden.

Welche Wirkung ist von Guar / Benefiber zu erwarten?... Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Im Phyto-Forum der Aerztezeitung wurde vor kurzen nach phytotherapeutischen Möglichkeiten beim Reizdarmsyndrom gefragt.

Beantwortet wurde die Frage von Professor Karin Kraft vom Institut für Naturheilkunde der Universität Rostock:

„Beim Reizdarmsyndrom gibt es eine Vielzahl von Heilpflanzen, die zur Symptomlinderung verwendet werden können. So wirken zum Beispiel Kamillenblüten antientzündlich und spasmolytisch, Kümmelfrüchte spasmolytisch und antimikrobiell, Melissenblätter beruhigend, entblähend und spasmolytisch und Pfefferminzblätter spasmolytisch und desinfizierend.“

Spasmolytisch = Krampflösend… Zum vollständigen Text hier…

Anistee gegen Blähungen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 8 / 2012) publizierte einen Artikel zum Thema „Blähungen“ und empfiehlt darin unter anderem Anistee:

„Anistee ist bei Blähungen und Bauchkrämpfen – auch bei Säuglingen und Kleinkindern – sehr zu empfehlen. Die ätherischen Öle lösen Krämpfe und regulieren den Fluss der Verdauungssäfte. Anis ist deshalb fester Bestandteil vieler Verdauungstees. Zur pflanzlichen Therapie bei Blähungen eignen sich neben Anis auch Fenchel und Kümmel.“

Kommentar & Ergänzung:

Anis (Pimpinella anisum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze stammt vermutlich aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Sie kommt bei uns nicht wild vor… Zum vollständigen Text hier…

Kamillentee gegen Magenkrämpfe

Das Magazin „Fokus“ publiziert immer wieder fundierte Tipps aus dem Bereich der Phytotherapie. Beispielsweise zum Thema Magenkrämpfe:

„Die Wirkung der Kamille als Arzneipflanze ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Die nordischen Völker verehrten die Kamille sogar als heilige Pflanze. Sie stillt unter anderem Krämpfe, beruhigt und hemmt Entzündungen.

Für den Kamillentee zwei Teelöffel Kamillenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und die Blüten anschließend abseihen. Bis zu drei Tassen täglich trinken.“… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen-Anwendungen bei Magen-Darm-Krämpfen

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurde die Frage gestellt, welche Optionen es in der Phytotherapie gebe für Patienten mit Magen-Darm-Krämpfen. Hier als Zitat die Antwort von Prof. Karen Nieber:

„Da sich unter dem Begriff Magen-Darm-Krämpfe eine Vielzahl von Symptomen verbirgt, ist es wichtig zu wissen, ob und in welcher Ausprägung bei dem bestreffenden Patienten Sodbrennen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen, Obstipation oder Durchfall vorliegen.“

Den Satz finde ich einigermassen verwirrend. Für mich verbergen sich Symptome wie beispielsweise Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähungen nicht unter dem Begriff Magen-Darm-Krämpfe. Das sind unterschiedliche Symptome, die aber natürlich auch gemeinsam auftreten können… Zum vollständigen Text hier…

Artischocken gegen Darmkeime

Unverdaute Fette im Darm können die Entstehung eines ungünstigen Keimspektrums in der Darmflora fördern.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Untersuchung, die einen präbiotischen Effekt von Artischockenextrakt und damit eine günstige Verschiebung der Keimbesiedlung im Darm vermuten lässt.

In der Studie wurde die Hemmwirkung eines Artischocken-Extraktes in  auf mehrere Keimarten der Darmflora untersucht. Gehemmt wurden hauptsächlich als unerwünscht betrachtete Keime wie Peptostreptococcus anaero.  Die als nützlich erachteten Milchsäurekeime Lactobacillus acidophilus und Lactobacillus plantarum wurden durch den Artischocken-Extakt hingegen nicht beeinflusst… Zum vollständigen Text hier…

Darminfektionen: Knoblauch wirksamer als Antibiotika

Rohes Geflügel kann Bakterien enthalten, die zu Magen-Darm-Erkrankungen führen: Amerikanische Wissenschaftler haben nun einen Naturstoff im Knoblauch entdeckt, der besser als übliche Antibiotika gegen das Lebensmittel-Bakterium Campylobacter wirkt. Die Knoblauch-Verbindung könnte Lebensmittel sicherer machen, hoffen die Wissenschaftler.

Campylobacter-Bakterium können Durchfall, Krämpfe, Fieber und Schmerzen verursachen.

Meist ist unzureichende Hygiene bei der Verarbeitung oder Zubereitung schuld daran, wenn sich jemand mit dem Erreger ansteckt. Der befindet sich häufig auf rohem Fleisch, hauptsächlich von Schweinen und Hühnern. Von dort können sie in den menschlichen Organismus gelangen, wenn das Fleisch nicht gut erhitzt oder beispielsweise durch kontaminiertes Küchengerät verschmutzt wird… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen

Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte. Nebenwirkungen sind gemäss Mayer bei Kümmel nicht bekannt… Zum vollständigen Text hier…

Weihrauch als Heilpflanze bei Rheuma und Darmentzündungen

Die „Welt“ publizierte einen informativen Beitrag über Weihrauch.

Dabei kam auch die medizinische Wirkung zur Sprache:

„Sogar eine kleine medizinische Renaissance könnte das Weihrauchharz erleben, nachdem es als Arzneimittel weitgehend durch wirksamere synthetische Stoffe ersetzt worden war. In den 90er-Jahren fanden Pharmakologen im Harz eine Reihe von Substanzen, unter anderem die Boswellia-Säuren, die eine entzündungshemmende Wirkung haben sollen. So könnten sie möglicherweise Rheuma, chronische Darmentzündungen, Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Asthma und die Beschwerden von Hirntumoren lindern… Zum vollständigen Text hier…

Verstopfung: Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen

Die Zeitschrift für Phytotherapie (Nr. 6 / 2011) publizierte einen Beitrag von Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) zum Thema Obstipation (Verstopfung).

Interessant sind darin unter anderem die Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen:

„Die Einnahme der nicht vorgequollenen Quellstoffdrogen erfolgt im Sitzen oder Stehen mit reichlich Wasser (mindestens 1 :10), sie sollten nicht zusammen mit Milch und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Die Wirkung setzt allerdings oft erst nach einer Woche konsequenter Anwendung ein. Patienten mit Normal-Transit-Obstipation sprechen am besten an.“… Zum vollständigen Text hier…

Probiotika bei Durchfall – ein kurzer Überblick

Probiotika (pro bios, für das Leben) sind lebende und im weiteren Sinne auch abgetötete Mikroorganismen, die, wenn sie in genügender Menge aufgenommen werden, dem Wirtsorganismus einen gesundheitlichen Nutzen bringen.

Probiotika können zur Vorbeugung und Behandlung von Durchfallerkrankungen eingesetzt werden. Sie normalisieren dabei die Darmflora, indem sie sich im Darm ansiedeln oder den Aufbau einer gesunden Darmflora begünstigen. Probiotika können schon bei Säuglingen eingesetzt werden.

Als Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen werden verwendet:

– Enterokokken SF 68 (Bioflorin®, Bioflorina®)… Zum vollständigen Text hier…

ARTISCHOCKENEXTRAKT BEI VERDAUUNGSBESCHWERDEN VON SCHICHTARBEITERN

Menschen, die sehr spät oder unregelmäßig essen, haben oft Magen-Darm-Probleme. Ein Spezialextrakt aus Artischocken kann ihre Verdauungsbeschwerden deutlich lindern. Dies zeigte eine nicht interventionelle Studie in Berliner Arztpraxen, die der Berliner Allgemeinarzt Dr. Dirk Laudahn bei einer Pressekonferenz des Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) in München präsentierte. Daran teilgenommen hatten 105 Patienten, knapp die Hälfte arbeitete im Schichtdienst. Alle Probanden litten unter Verdauungsbeschwerden wie schnellem Sättigungsgefühl, Völlegefühl, Blähungen und Flatulenz sowie unter Sekundärsymptomen wie Schlafstörungen, Erschöpfung und Antriebslosigkeit… Zum vollständigen Text hier...

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

TIPPS GEGEN WEIHNÄCHTLICHE VERDAUUNGSBESCHWERDEN

Die „Kronenzeitung“ sorgt sich angesichts weihnächtlicher Völlerei um unsere Verdauung.

„Das hilft bei Völlerei“, schreibt die Zeitung und empfiehlt:

„Sinnvoll ist eine mitternächtliche Gulaschsuppe. Paprika enthält Capsaicin, das durchblutungsfördernd und schützend auf die Schleimhäute wirkt sowie den Kreislauf anregt. Das Gleiche gilt für Speisen mit Rosmarin, Ingwer oder Curry. Bei flauem Magen hilft das Kauen von Kardamomsamen oder Süßholz. Das beruhigt den Verdauungstrakt.“…Zum vollständigen Text hier…

HEILKRÄUTER GEGEN VERDAUUNGSPROBLEME

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme:

„Vor allem über die Festtage kann der reguläre Essensrhythmus schnell aus dem Tritt geraten. Völlegefühl, Magendrücken und allgemeines Unwohlsein sind meist die Folge. Ein Schnäpschen nach dem Essen ist aber nicht die beste Möglichkeit, sich Erleichterung zu verschaffen.“Das wohlige Brennen in der Kehle und die Wärme komme nur von der besseren Durchblutung des Magens nach dem Schnapsgenuss, erklärte die Ernährungsexpertin Dr. Brigitte Bäuerlein… Zum vollständigen Text hier


Natürliche Abführmittel: Sennesblätter und Leinsamen

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme. Dabei ging es auch um das Thema Verstopfung. Schauen wir uns die Tipps einmal genauer an:

„Dr. Brigitte Bäuerlein warnt: ‚Abführmittel aus der Apotheke sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn eine Ernährungsumstellung auf ballaststoffreichere Kost kombiniert mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr sowie eine Änderung des Lebensstils mit mehr Bewegung zu keiner Verbesserung der Verstopfungen geführt haben!’ Zudem sollte die Einnahme von Abführmitteln immer medizinisch abgeklärt werden. Gleiches gelte für die Verwendung von Glaubersalzen oder Rizinusöl… Zum vollständigen Text hier….


WEIHRAUCH BEI CHRONISCHEN DARMERKRANKUNGEN

Der „Schwarzwälder Bote“ veröffentlichte einen Artikel zum Thema Weihrauch bei Darmerkrankungen. Und zwar für eine Publikumszeitung einen erfreulich fundierten Artikel zudem. Hier ein paar Informationen daraus mit dazwischen geschaltetem Kommentar (kursiv):

„Ihr Revival verdankt die Dreikönigs-Gabe dem Tübinger Pharmakologen Hermann Ammon, der das Harz der indischen Boswellia serrata zu Beginn der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit modernen Methoden analysierte und Triterpensäuren als wirksame Substanzen identifizierte. Seiner Forschung zufolge hemmen sie das Enzym 5-Lipoxygenase, das bei der Bildung von Leukotrienen eine entscheidende Rolle spielt, Stoffen, die an der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE: LEINSAMENSCHLEIM BEI MAGENSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Leinsamenschleim:

„Leinsamenschleim

Die Schleimstoffe des Leinsamens helfen vor allem bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut. Der Leinsamenschleim legt sich auf die Magenwand und schützt die Magenschleimhaut so vor Säure… Zum vollständigen Text hier


INGWERTEE GEGEN ÜBELKEIT UND ERBRECHEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Ingwertee:

„Ingwertee

Ingwer ist eine Allzweckwaffe: Er hilft zum Beispiel gegen Husten, Schnupfen, Halsentzündungen und Kopfschmerzen. Seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, die auch für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Gegen Übelkeit hilft besonders das Gingerol, denn es absorbiert Säuren im Magen. Entweder können Betroffene eine Scheibe frischen Ingwer kauen oder ihn in Form von Tee einnehmen… Zum vollständigen Text hier


BALLASTSTOFFE HELFEN GEGEN VERSTOPFUNG BEI KINDERN

Gegen Verstopfung bei Kindern ist manchmal guter Rat teuer. Am ehesten sind dann Ballaststoffe empfehlenswert – sie steigern Studien zufolge die Defäkationsfrequenz und vermindern die Bauchschmerzen.

Alternative Therapien stehen hoch im Kurs, hauptsächlich in der Kinderheilkunde. Doch welche Therapien wirken wirklich?

Niederländische Forscher versuchten diese Frage für die funktionelle Obstipation (Verstopfung) bei Kindern im Rahmen eines systematischen Reviews zu klären (Pediatrics 2011; 128: 753-761)… Zum vollständigen Text hier

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


PHYTOTHERAPIE: EIBISCHWURZEL GEGEN SODBRENNEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung der Eibischwurzel:

„Eibischwurzel

Wie der Leinsamen ist auch die Eibischwurzel reich an Schleimstoffen und soll deshalb die Magenschleimhaut schützen. Sie hilft bei Sodbrennen entweder als Sirup oder als Tee.

Eibischsirup gibt es in der Apotheke zu kaufen. Drei- bis fünfmal täglich einen Teelöffel einnehmen… Zum vollständigen Text hier


PFEFFERMINZTEE GEGEN MAGENKRÄMPFE

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung der Pfefferminze:

„Tee aus Pfefferminzblättern ist eine der beliebtesten Sorten der Deutschen. Wichtigster Wirkstoff ist das Menthol. Es wirkt krampflösend und ist deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Aufguss einige frische Pfefferminzblätter waschen und klein zupfen. Mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann den Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken trinken… Zum vollständigen Text hier


KÜMMELÖL-MASSAGE BEI MAGENSCHMERZEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier eine Empfehlung für eine Kümmelöl-Massage bei krampfartigen Magenschmerzen:

„ Kümmelöl und Wärmeauflage

Kümmelöl wird aus Kümmelsamen hergestellt. Es beruhigt, löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deshalb eignet es sich bei Magenschmerzen gut, um sanft damit den Bauch zu massieren. Der Körper resorbiert die Kümmelwirkstoffe über die Haut. Der Duft des Öls sorgt zusätzlich für Entspannung. Wer den Geruch nicht mag, kann auch Melissenöl für die Bauchmassage verwenden… Zum vollständigen Text hier


HEILPFLANZEN BEI MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

In einem Zeitschriftenbeitrag beschreibt die Apothekerin Grit Zahn, welche Heilpflanzen sich zur Behandlung von Mundschleimhautentzündung eignen:

„Schleimdrogen wie Malve und Eibisch bilden einen Schutzfilm auf der Mundschleimhaut. Als Kaltwasserauszug eignen sie sich zum Spülen und Gurgeln. Gerbstoffhaltige Extrakte aus Myrrhe, Ratanhia- oder Rhabarberwurzel werden oft als Tinktur auf die betroffenen Stellen gepinselt. Sie hemmen Entzündungen und fördern die Wundheilung, können jedoch anfangs  verstärkt brennen. Ätherische Öle aus Kamille, Salbei, Thymian und Gewürznelken wirken antimikrobiell.“ ….Zum vollständigen Text hier


BEI APHTHEN – TORMENTILL, RATHANIA, MYRRHE, SALBEI, RHABARBERWURZEL….

Die Pharmazeutische Zeitung publizierte einen fundierten Beitrag zum Thema Aphthen.

Darin werden auch Heilpflanzen-Anwendungen erwähnt:

„Tormentillwurzelstock, Rathania, Myrrhe, Salbei…..Rhabarberwurzel (etwa Repha-OS®, Pyralvex®, Salviathymol®) haben sich durch ihren adstringierenden und entzündungshemmenden Effekt bewährt. Zudem ist Propolis-Urtinktur ein möglicher Beratungstipp. Bevor das jeweilige Präparat aufgetragen wird, empfiehlt es sich, die betroffene Region mit einem Wattestäbchen oder Papiertuch trocken zu tupfen. Dann erst das Gel oder die Tinktur mit einem frischen Wattestäbchen entnehmen und dünn auf die Wunde aufstreichen.“…Zum vollständigen Text hier

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HAUSMITTEL AUS HEILPFLANZEN GEGEN MUNDGERUCH

Rund ein Viertel aller Menschen leide unter dauerhaftem Mundgeruch mit krankheitsbedingten Ursachen, wie zum Beispiel Diabetes, Stoffwechsel- oder Leberfunktionsstörungen oder auch Tumoren im Verdauungstrakt, erklärt Thomas Schrom, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenklinik am Helios-Klinikum Bad Saarow. Auch eine falsche Zahnhygiene könne ursächlich sein, weiß der Experte und empfiehlt, bei chronischem Mundgeruch in jedem Fall nach den Ursachen zu forschen… Zum vollständigen Text hier


LEINSAMEN BEI REFLUX-ERKRANKUNG

Im „Phyto-Forum“ der „Ärztezeitung“ wurde vor kurzem folgende Frage gestellt:

„Einer meiner Patienten will trotz bestehender Reflux-Erkrankung keinen Protonenpumpenhemmer nehmen. Gibt es pflanzliche Alternativen für eine Langzeitanwendung?“

Darauf Antwort gab Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock:

„Aus dem Bereich der Phytotherapie kann besonders Leinsamenschleim empfohlen werden… Zum vollständigen Text hier


SÜSSHOLZWURZELTEE BEI MAGENBESCHWERDEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

„Süßholzwurzeltee

Die Süßholzwurzel hemmt Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut und entkrampft den Magen. Hauptwirkstoff ist das Saponin Glycyrrhizin, das auch der Lakritze ihren charakteristischen Geschmack verleiht. Für den Tee die Süßholzwurzel in kleine Stücke schneiden und kurz aufkochen lassen. Wer mag, kann auch etwas Fenchel dazugeben. Dann fünf bis zehn Minuten ziehen lassen… Zum vollständigen Text hier


KAROTTENSUPPE NACH MORO KÖNNTE AUCH BEI EHEC HELFEN

Ein altes Hausmittel, die Karottensuppe nach Moro, könnte möglicherweise auch EHEC-Patienten helfen. Dieser Ansicht ist Professor Josef Peter Guggenbichler, seit 2009 Emeritus der Universitätskinderklinik Erlangen.

Das Rezept für die Karottensuppen nach Moro hat der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 nach Hausmitteln kreiert. Damit reduzierten sich bei Kindern die Sterbe- und Komplikationsraten infolge Durchfallerkrankungen drastisch… Zum vollständigen Text hier


VERSTOPFUNG: ZUERST NACH DER URSACHE FANDEN

«Wie oft in der Woche haben Sie Stuhlgang?» Mit dieser Einstiegsfrage könne das Apothekenteam die Selbstdiagnose eines Kunden mit Verstopfung (Obstipation) hinterfragen. Dies empfahl Privatdozent Dr. Ralf-Marco Liehr, Direktor der Klinik für Innere Medizin am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, in Meran. Mit wenigen weiteren Fragen könne die Apotheke ermitteln, ob eine behandelbare Grunderkrankung vorliege und eine Selbstmedikation vertretbar sei… Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


HEILPFLANZEN BEI MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

Im Phyto-Forum der „Ärztezeitung“ wurde kürzlich folgende Frage gestellt: „Welche pflanzlichen Mittel eignen sich gegen Entzündungen in Mund und Rachen?“Professor Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) antwortete darauf:

„Eibischwurzel, Isländisch Moos und Malvenblätter oder -blüten eignen sich bei gereizten, schmerzhaften Mundschleimhäuten. Sie führen zur Reizlinderung über eine Schutzfilmbildung auf den Mundschleimhäuten und sind auch zur Behandlung von Reizhusten und Schluckbeschwerden bei Pharyngitis geeignet… Zum vollständigen Text hier


LEINSAMENSCHLEIM GEGEN SODBRENNEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln und Heilpflanzen-Anwendungen gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier ein Tipp gegen Sodbrennen:

„Auch gegen Sodbrennen hilft Leinsamenschleim gut. Seine physikalische Beschaffenheit ist der des Magenschleims sehr ähnlich. Er wirkt reizlindernd und legt sich schützend auf die Magenwand… Zum vollständigen Text hier


ERFOLG MIT ARTISCHOCKEN-EXTRAKT BEI DYSPEPSIE (VERDAUUNGSSTÖRUNGEN)

Eine neue Praxisstudie zeigt den Nutzen eines Artischockenblätter-Spezialextraktes bei funktioneller Dyspepsie – unabhängig davon, ob zuvor andere Magen-Darm-Mittel angewandt wurden oder nicht.

In der sechswöchigen Studie haben 118 Patienten mit funktioneller Dyspepsie täglich im Mittel 2 x 2 Kapseln Hepar-SL® forte (in der Schweiz: Hepa-S) eingenommen, teilt das Unternehmen Klosterfrau mit. Für 58 Studienteilnehmer war es die Ersttherapie, 60 hatten im vergangenen Jahr wegen ihrer Dyspepsie schon andere Mittel angewandt… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI SODBRENNEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Magen-Darm-Beschwerden, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Leinsamen: Die Samen in einem Mörser aufbrechen und ins Müsli oder in den Tee geben. Schützt die Schleimhäute, lindert Entzündungen.

• Kamillentee: Einen Esslöffel Kamillenblüten auf eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Wirkt beruhigend und vermindert die Säureproduktion… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE: HEIDELBEERTEE GEGEN DURCHFALL

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Als Beispiel die Empfehlung von Heidelbeertee gegen Durchfall:

„Die Gerbstoffe aus der Heidelbeere hemmen Entzündungen und wirken zusammenziehend und dämpfend auf die Peristaltik, also auf die Muskeltätigkeit des Magens. Besonders Kinder mögen diesen Tee wegen seines Geschmacks… Zum vollständigen Text hier

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


SILIBIN (LEGALON®) JETZT ZUR HEPATITIS-C-THERAPIE

Es sei seit langem bekannt, dass Silibinin, der Hauptbestandteil des Wirkstoffgemischs der Mariendistel (Silybum marianum), ausgeprägte antioxidative, immunmodulierende und antifibrotische Eigenschaften hat.

Bei Patienten mit chronischer Infektion durch das Hepatitis-C-Virus ist Legalon® SIL (Silibinin-Hydrogensuccinat) nun als Begleitmedikation in Österreich zugelassen.

Die Zulassung gilt für Patienten, welche nicht oder ungenügend auf die virale Standardtherapie ansprechen, teilt das Unternehmen Rottapharm / Madaus mit… Zum vollständigen Text hier


HEILKRÄUTER HALTEN DIE VERDAUUNG IN SCHWUNG…..

Die Sonntagszeitung „PrimaSonntag“ veröffentlichte ein Interview mit Prof. Dr. Michael Geißler, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin an den Städtischen Kliniken in Esslingen a. N. und Dr. Andre Schumacher, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Düsseldorf zum Thema „Verdauungsbeschwerden“. Dabei kam auch die Anwendung von Heilpflanzen zur Sprache:

„primaSo: Lässt sich die Funktion der Verdauungsorgane durch bestimmte pflanzliche Arzneistoffe fördern?

Dr. Schumacher: Ja, weil die in pflanzlichen Arzneimitteln enthaltenen Natur- oder Bitterstoffe bestimmte Abschnitte der Verdauungskette durchaus positiv beeinflussen… Zum vollständigen Text hier


KÜMMELTEE GEGEN BLÄHUNGEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren sind fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Zitat: „Die unangenehmen Blähungen entstehen, wenn sich im Magen-Darm-Trakt zu viele Gase ansammeln. Diese erzeugen ein Gefühl von Völle und Druck im Bauch. Wichtig ist jetzt, dass die Gase den Körper wieder verlassen. Gegen einen Blähbauch helfen am besten verschiedene Kräuter- und Gewürztees… Zum vollständigen Text hier


PFLANZLICHE ABFÜHRMITTEL UND IHRE INHALTSSTOFFE

Die Universität Frankfurt hat zu ihrem Arzneipflanzengarten fundierte Informationen über die Wirkungen der Heilkräuter zusammengestellt.

Hier der Abschnitt über pflanzliche Abführmittel:

„PFLANZEN MIT DARMFÜLLLENDEN INHALTSSTOFFEN: Flohsamen und Lein enthalten un- oder schwerverdauliche Schleimstoffe, die Wasser binden, im Verdauungstrakt aufquellen und über den sog. Dehnungsreflex eine Anregung der Darmperistaltik bewirken. Allerdings sollte man wissen, dass man genug Flüssigkeit dazu aufnehmen muss und dass der Effekt mit Verzögerung eintritt. Pflanzliche Schleimstoffe sind nebenwirkungsarm.“…Zum vollständigen Text hier


HONIG GEGEN MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG (MUCOSITIS) BEI CHEMOTHERAPIE / BESTRAHLUNG

Chemotherapie und Bestrahlung schädigen Zellen, welche sich rasch teilen. Das ist bei Krebszellen erwünscht. Doch nicht nur Krebszellen teilen sich häufig, sondern auch viele gesunde Zellen. Das sind hauptsächlich Zellen der Blutbildung, der Haarbälge, der Nagelbildung und der Schleimhäute. Geschädigt werden daher besonders oft die Schleimhautzellen im Mund- und Rachenbereich. Es kommt zu Mundschleimhautentzündung ( Mucositis, Stomatitis)

Dass man in manchen Fällen schon mit verhältnismässig einfachen Mitteln solchen Beschwerden vorbeugen kann, zeigen Studien an Patienten, die aufgrund von Kopf-Hals-Tumoren mit Bestrahlungen und Chemotherapie behandelt wurden… Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


PHYTOTHERAPIE: APPETITMANGEL BEI CHEMOTHERAPIE

Ein Problem von Krebspatienten mit Chemotherapie ist der Appetitmangel. Im „Phytoforum“ der „Ärztezeitung“ wurde die Frage gestellt, ob es Phytopharmaka gebe, die appetitanregend wirken. Professor Karin Kraft, Lehrstuhl für Naturheilkunde Universität Rostock, antwortet darauf: „Es gibt eine Vielzahl von Phytopharmaka, die aufgrund ihres Bitterstoffgehaltes appetitanregend wirken. Bei Malignomen eignen sich besonders Galgantwurzelstock oder Kalmuswurzelstock, die besonders wohlschmeckend sind.“ … Zum vollständigen Text hier

ABFÜHRMITTEL NICHT LÄNGERFRISTIG EINNEHMEN

Rezeptfreie Abführmittel sollten stets nur kurzfristig angewendet werden. Wird dies nicht beherzigt, können diese Medikamente zur Verstopfung führen. Davor warnte Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

Abführmittel mit den synthetischen Wirkstoffen Bisacodyl und Natriumpicosulfat und auch einige Pflanzenextrakte können bei langfristiger Einnahme oder Missbrauch zu einem Kaliumverlust führen, der eine Darmträgheit bewirken kann. Sie sollten daher in der Selbstmedikation höchstens zwei Wochen lang angewendet werden. Eine erneute Einnahme sollte frühestens zwei bis drei Tage nach erfolgter Darmentleerung geschehen… Zum vollständigen Text hier


PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARM SCHMERZLINDERND

Das im Pfefferminzöl enthaltene Menthol aktiviert einen Anti-Schmerz-Kanal im Dickdarm.

Schon Kinder ist bekannt: Wenn man Bauchschmerzen hat, erhält man eine Tasse Pfefferminztee, ob man will oder nicht. Doch die Pfefferminze ist nicht nur eines der bekanntesten Hausmittel, sie hat sich in jüngster Zeit auch als erstaunlich wirksam für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erwiesen – jener bisher unerklärlichen Überempfindlichkeit des Darms, die sich in Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen äußert. Verantwortlich dafür wurde bisher hauptsächlich der entkrampfende Wirkung der Heilpflanze gemacht: Sie stimuliert einen Einstrom von Kalziumionen in die Zellen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI MAGEN-DARM-INFEKTEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Magen-Darm-Infekte, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„Ingwer-Tee: Ein Teelöffel grob gepulverte Ingwerwurzel mit einer Tasse heißem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, ein bis zwei Tassen am Tag trinken. Hilft gegen Übelkeit!“

Ingwer gegen Übelkeit ist in der Phytotherapie vor allem gebräuchlich bei Reisekrankheit, während einer Chemotherapie und nach Operationen. Kontrovers eingeschätzt wird Ingwer als Mittel gegen Schwangerschaftserbrechen. Die hier empfohlene Anwendung bei Übelkeit infolge von Magen-Darm-Infekten ist eher unüblich, aber durchaus einen Versuch wert. Zum vollständigen Text hier

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.


PHYTOTHERAPIE: INGWER GEGEN ÜBELKEIT UND ERBRECHEN

Zum Thema Ingwer & Reiseübelkeit nimmt Professor Eugen Verspohl in einem Interview Stellung. Der Pharmakologe arbeitet am Pharmazeutischen Institut der Universität Münster und beschäftigt sich seit nunmehr acht Jahren mit Zingiber officinale, wie sich das fernöstliche Gewächs in der Fachsprache nennt:

„’Wir haben herausgefunden, dass die Wirkstoffe an Serotonin-Rezeptor-Ionenkanälen angreifen, die am Erbrechen beteiligt sind’, sagt er. Allerdings profitieren nur diejenigen von Ingwer, denen es in Flugzeug, Zug oder Auto schlecht wird. ‚Tritt die Reiseübelkeit während einer Schiffsreise auf, eignet sich Ingwer weniger gut‘, meint der Experte.“… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE BEI REIZDARM

Die Österreichische Apothekerzeitung (3/2011) stellte kürzlich knapp und fundiert Behandlungsmöglichkeiten der Phytotherapie bei Reizdarm vor:

„Stark belastend für Patienten ist auch das Reizdarmsyndrom, das durch diffuse krampfartige oder drückende Unterleibsschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Diarrhö oder Obstipation gekennzeichnet ist. Das Reizdarmsyndrom ist ebenfalls häufig vergesellschaftet mit Stress und depressiven Verstimmungen, die zwar nicht ursächlich sind, die Beschwerden aber verschlimmern. Die Behandlung richtet sich auch hier nach den… Zum vollständigen Text hier


PFLANZENHEILKUNDE BEI REIZDARM: PFEFFERMINZE, KÜMMEL, FENCHEL, ANIS, FLOHSAMEN

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“ … Zum vollständigen Text hier

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 


GEGEN REISEDURCHFALL HEILPFLANZEN-PRÄPARATE

Unter dem Titel „Vorsicht bei Loperamid –bei Reisedurchfall pflanzliche Mittel“ veröffentlichte dpa / N24 vor kurzen eine interessante Meldung. Darin wird bei Reisedurchfall zu pflanzlichen Mitteln geraten und Loperamid (Imodium) kritisch kommentiert….. Zum vollständigen Text hier…


VÖLLEGEFÜHL MIT HEILPFLANZEN LINDERN

Rechtzeitig auf die Festtage hin publiziert die Nachrichtenagentur dpa eine Meldung unter dem Titel

„Völlerei mit Heilpflanzen begegnen“.

Da möchte ich doch vorgängig noch den schüchternen Einwand erheben, dass Völlerei nicht so schicksalhaft mit Weihnachten verbunden ist, wie es manchmal aussehen mag. Auch dosierte „Futterzufuhr“ bringt Genuss und ist der nachträglichen „Pannenbehebung“ mit Heilpflanzen vorzuziehen….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: VERSTOPFUNG BEI KINDERN

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zu Verträglichkeit, Akzeptanz und Dosierung von Phytotherapeutika in der Kinderheilkunde geäussert….. Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN BEI BLÄHUNGEN

Die Kronen-Zeitung veröffentlichte einen Artikel über Blähungen und wie man sie los wird. Dabei kamen auch Heilpflanzen zur Sprache:
„Um die Verdauung anzuregen, sollten zum Kochen Gewürze wie Kümmel, Majoran, Anis und Koriander verwendet werden. Auch Artischocken kurbeln die Verdauung auf natürliche Weise an….. Zum vollständigen Text hier…

KINDERHEILKUNDE: HEILPFLANZEN-KOMBINATION GEGEN BAUCHBESCHWERDEN

Bauchschmerzen zählen zum „täglichen Brot“ des Kinder- und Jugendarztes:
Bis zu 21 Prozent aller Kinder leiden unter Funktionsstörungen des Magen-Darm-Systems wie beispielsweise unter wiederkehrenden Schmerzen im oberen Bauchbereich (funktionelle Dyspepsie) oder einem so genannten Reizdarmsyndrom. Wie die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Radke jüngst auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam berichtete, kann ihnen mit einem Kombinations-Präparat aus Heilpflanzen geholfen werden.
In einer offenen prospektiven Studie wurde die Anwendung einer Kombination aus neun Pflanzenextrakten, die zur Therapie von Dyspepsie und Reizdarm zugelassen ist, bei Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren untersucht. 980 kleine Patienten mit gastrointestinalen Funktionsstörungen aus 43 Praxen bekamen von ihrem Kinderarzt das Medikament in einer altersentsprechenden Dosierung eine Woche lang verordnet……. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

CHRONISCHE VERSTOPFUNG – WAS HILFT?

In der Medical Tribune 41 / 2010 fasst Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der Medizinischen Universität Graz eine neue Metaanalyse zur Therapie der Obstipation (Verstopfung) zusammen:

„Eine systematische Auswertung von zwischen 1966 und Oktober 2009 publizierten Studien ergab die folgenden Empfehlungen: Als ‚uneingeschränkt nützlich’ können Macrogole gelten, die zu den osmotischen Laxanzien gehören…… Zum vollständigen Text hier…

MELISSENTEE LINDERT LÄSTIGE KRÄMPFE

Bei unspezifischen, teils auch krampfartigen Oberbauchbeschwerden rät Dr. Roman Huber von der Universitätsklinik Freiburg zusätzlich zu direkt auf die abdominelle Symptomatik zielenden Behandlungsansätzen entspannungsfördernde Heilpflanzen-Präparate wie Melissenblättertee…… Zum vollständigen Text hier…

MÖGLICHE URSACHE DES REIZDARMSYNDROMS ENTDECKT

Das Reizdarmsyndrom macht Betroffenen – immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung – das Leben schwer. Was viele Erkrankte zusätzlich belastet: Häufig werden sie als Psychosomatiker abgestempelt, denn körperliche Auslöser für einen Reizdarm waren bisher unbekannt. Nun haben Humanbiologen der Technischen Universität München (TUM) möglicherweise Licht ins Dunkel gebracht: Sie haben Mini-Entzündungen in der Darmschleimhaut entdeckt, die das empfindliche Gleichgewicht im Darm durcheinanderbringen und mit einer Sensibilisierung des Darmnervensystems einhergehen…… Zum vollständigen Text hier…

REIZDARMSYNDROM: FLOHSAMEN UND PFEFFERMINZÖL TOP – KLEIE FLOP

Ein Reizdarmsyndrom lässt sich gemäss aktuellen Studien mit Flohsamen lindern. Das erklären die Fachleute des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln.

Bei Flohsamen handelt es sich um einen löslichen Ballaststoff, welcher im Darm Wasser bindet. Auch magensaftresistente Kapseln mit Pfefferminzöl, ein bestimmtes krampflösendes Medikament und Hypnose könnten den Beschwerden entgegen wirken. Nicht hilfreich ist laut IQWiG dagegen Kleie, ein unlöslicher, kaum Wasser bindender Ballaststoff…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: GEWÜRZE FÖRDERN VERDAUUNG

Dass sich Gewürze günstig auf die Verdauung auswirken, ist in der traditionellen Pflanzenheilkunde und in der wissenschaftlichen Phytotherapie schon lange bekannt.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Technischen Universität München versuchten zu klären, was dabei genau vor sich geht im Verdauungstrakt. Ihre Resultate haben sie in der Fachzeitschrift Gastroenterology publiziert…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

PHYTOTHERAPIE IN DER GASTROENTEROLOGIE

Unter diesem Titel veröffentlichte die Zeitschrift der „Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie“ einen Beitrag von Dr. Roman Huber zum gegenwärtigen Wissensstand in der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen durch Heilpflanzen-Präparate.
Der Autor schreibt:…… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-EXTRAKT FÜR FUNKTIONELLE MAGEN-DARM-BESCHWERDEN ÜBERZEUGT IM LABOR

Ein bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden bewährtes pflanzliches Vielstoffgemisch zeigt auch in Laborexperimenten mehrere günstige Effekte. Das spricht für das breite klinische Wirkspektrum.
Das untersuchte Heilpflanzen-Präparat enthält traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzte Extrakte aus bitterer Schleifenblume, Angelikawurzel (Engelwurz), Kamillenblüten, Kümmelfrüchten und Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Schöllkraut, Süßholzwurzel und Pfefferminzblättern. In klinischen Studien zur Behandlung von Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, besonders bei Reizmagen und Reizdarm, hat das Phytotherapeutikum bereits überzeugt…… Zum vollständigen Text hier…

SILIBININ AUS MARIENDISTEL UNTERSTÜTZT STANDARDTHERAPIE BEI CHRONISCHER HEPATITIS C

Wenn Patienten mit chronischer Hepatitis C nicht auf die Standardtherapie ansprechen, könnte ein Versuch mit Silibinin aus den Früchten der Mariendistel doch noch Erfolg bringen.
Patienteninnen und Patienten mit chronischer Hepatitis C, die auf eine Standardtherapie mit pegyliertem Interferon alfa plus Ribavirin nicht oder nur ungenügend ansprechen, kann womöglich mit einem Inhaltsstoff der Mariendistel (Silybum marianum) zum Durchbruch verholfen werden….. Zum vollständigen Text hier…

VERSTOPFUNG: SENNESBLÄTTER ALS ABFÜHRMITTEL NUR KURZFRISTIG

Die Häufigkeit des Stuhlgangs liegt bei den meisten Menschen zwischen dreimal pro Tag bis zu zweimal wöchentlich. Eine Obstipation (Verstopfung) liegt dann vor, wenn jemand weniger als zweimal wöchentlich Stuhlgang hat und dabei stark pressen muss. In zahlreichen Fällen wird eine Verstopfung durch die Lebensweise der Betroffenen ausgelöst, wie beispielweise durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr, ballaststoffarme Ernährung, zu wenig Bewegung und wiederholter Unterdrückung des Stuhlgangreizes. “Daher reichen oftmals einfache Maßnahmen, wie eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Vollkornprodukten und reichlich frischem Obst und Gemüse sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern, um die Darmträgheit in den Griff zu bekommen”, rät Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI)……. Zum vollständigen Text hier…

APFEL-PEKTINE FÖRDERN VERDAUUNG

Eine Untersuchung an Ratten veranlasst Forscher zu der Annahme, dass der Genuss von Äpfeln auch das Verdauungssystem von Menschen stärken kann.

Der regelmäßige Konsum von Äpfeln stärkt das Verdauungssystem und damit die Gesundheit von Ratten – und wahrscheinlich auch von Menschen. Zu diesem Resultat sind Mikrobiologen um Tine Rask Licht vom Lebensmittel-Forschungsinstitut der Technischen Universität Kopenhagen gekommen, nachdem sie ihren Versuchstieren eine systematische Apfel-Diät in jeder nur erdenklichen Form verabreicht hatten: Die Ratten frassen über einen längeren Zeitraum ganze Äpfel, Apfelsaft, Apfelmus und auch Pressrückstände von Apfelsaft.
Pektine fördern nützliche Bakterien…. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

PHYTOTHERAPIE: ROSMARIN ZUR BEHANDLUNG VON MAGENBESCHWERDEN

Zur Behandlung von Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Blähungen helfen Rosmarinblätter oder Rosmarinöl. Auch gegen leichte Magenkrämpfe, Darmkrämpfe oder Gallenstörungen lässt sich Rosmarin anwenden.
Das erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg. Täglich sollten gegen solche Beschwerden vier bis sechs Gramm Rosmarinblätter als Tee oder 10 bis 20 Tropfen Rosmarinöl eingenommen werden.
«Der Rosmarinstrauch ist eine sehr mild wirkende Arzneipflanze mit einem bemerkenswert großen Anwendungsspektrum», erläutert der Wissenschaftler. Rosmarinblätter enthalten ätherisches Öl und entfalten eine schwach bakterien- und virenhemmende Wirkung sowie einen krampflösenden Effekt. Die enthaltenen Bitterstoffe steigern den Appetit und die Magensaftsekretion, zudem werde ein leichter Einfluss auf die Bildung des Gallensaftes angenommen. «Das Öl hat zusätzlich eine anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und besitzt eine leicht durchblutungsfördernde Wirkung», ergänzt Johannes Gottfried Mayer…… Zum vollständigen Text hier…

TIPPS GEGEN BESCHWERDEN BEI PERIANALEKZEM

Viele Menschen leiden unter Problemen am Anus, darüber sprechen will kaum jemand. Juckreiz tritt dabei als sehr häufiges und quälendes Symptom auf.
Die Medical Tribune veröffentlichte dazu kürzlich nützliche Informationen, wobei auch Empfehlungen aus der Phytotherapie zu Zuge kamen.

Hier eine bearbeitete Zusammenfassung:
Beim Perianalekzem handelt es sich in der Regel um ein irritativ-toxisches Geschehen, das man durch lokale Maßnahmen in den Griff bekommen kann. Differenzialdiagnostisch kommen das atopische Ekzem (Neurodermitis), ein Kontaktekzem oder die Psoriasis (Schuppenflechte) in Frage. In diesen selteneren Fällen steht die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund, sagte Dr. Frederik M. Mader, niedergelassener Allgemeinarzt aus Nittendorf, auf dem 34. Internationalen Kongress für Allgemeinmedizin “practica”…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: ZIMT REGT DEN MAGEN AN

Wie zahlreiche andere weihnachtliche Gewürze ist auch Zimt eine alte Heilpflanze, die bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsbeschwerden wirksam ist. Das seien genau jene Beschwerden, welche in der Winterzeit besonders oft auftreten.

Das erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg. Und er ergänzt: «Vielleicht ist es ein Zeichen der Weisheit unserer Vorfahren, genau diese Kräuter und Gewürze in der Zeit der Jahreswende vermehrt einzusetzen.»
Früher seien die Gewürze in den Lebensmitteln allerdings erheblich höher dosiert gewesen, sagt der Experte…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WIRKSAME BEHANDLUNG BEI REIZDARM UND FUNKTIONELLER DYSPEPSIE

Für eine fixe Kombination aus Extrakten von Angelikawurzel, Süßholzwurzel, Bitterer Schleifenblume, Kümmelfrüchten, Mariendistelfrüchten, Kamillenblüten, Schöllkraut, Melissenblättern und Pfefferminzblättern ist die Wirksamkeit bei Reizdarm und funktioneller Dyspepsie in mehreren randomisierten klinischen Doppelblindstudien belegt (Multi-Target-Therapie).
Die Inhaltsstoffe des Heilpflanzen-Präparates reduzieren die gastrointestinale Hypersensibilität, wirken krampflösend auf verkrampfte und tonisierend auf atonische Muskulatur. Auch wurde eine entzündungswidrige Wirkung gezeigt…… Zum vollständigen Text hier…

REIZDARM: AUSGEWOGENE KOST UND ENTSPANNUNG HILFT

Menschen, die unter Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten infolge eines Reizdarmsyndroms leiden, können ihre Beschwerden häufig lindern, indem sie auf eine ausgewogene, faserreiche Ernährung achten.

“Naturbelassene Lebensmittel, frisches Obst, Gemüse und Salat regen den Darm zu einer guten Verdauungsleistung an. Auch Ballaststoffe sind wichtig, die Menge an Ballaststoffen sollte jedoch langsam gesteigert werden, da diese zu Blähungen führen können. Besonders geeignet sind Haferflocken, Leinsamen oder Flohsamen, da sie die Gleitfähigkeit des Stuhls erhöhen”, erläutert Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI)….. Zum vollständigen Text hier…

SCHWANGERSCHAFT: BALLASTSTOFFE & BEWEGUNG GEGEN VERSTOPFUNG

Vollwertige Ernährung, genügende Trinkmengen und körperliche Aktivität tragen bei Schwangeren dazu bei, Verstopfungen abzuwenden. “In der Regel ist Verstopfung eine harmlose aber lästige Beschwerde während der Schwangerschaft und kann durch natürliche Anregung der Darmaktivität gelindert werden”, erklärt Dr. König, Vizepräsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). “Bei entsprechenden Problemen kann der Verzehr von Leinsamen, Weizenkleie oder indischen Flohsamenschalen, welche als Füll- und Quellstoffe die Darmperistaltik anregen, hilfreich sein. Zuvor sollten diese jedoch gut angequollen werden und zusätzlich muss viel getrunken werden, damit kein gegenteiliger Effekt gefördert wird.” Schwer verdauliche und blähende Speisen wie Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse sollten dagegen besser gemieden werden, um Bauchschmerzen vorzubeugen…… Zumv vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

ARTISCHOCKEN-PRESSSAFT GEGEN VERDAUUNGSBESCHWERDEN UNTERSUCHT

Die Wirksamkeit und Anwendungssicherheit von Heilpflanzen-Präparaten aus Artischockenblättern (Stammpflanze Cynara scolymus L.) bei leber- und gallebedingten Funktionsstörungen und bei Verdauungsbeschwerden gelten als belegt. Charakteristische Symptome, die auf eine Behandlung mit qualitativ hochwertigen Produkten in klinischen Untersuchungen ansprachen, sind Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit und unspezifische Bauchschmerzen….. Zum vollständigen Text hier…

VERSTOPFUNG: WAS BRINGEN ALLGEMEINMASSNAHMEN

Faserreiche Kost und verstopfungsfördernde Lebensmittel meiden: Das sind im Wesentlichen schon die Allgemeinmaßnahmen, die mit Aussicht auf Erfolg Patienten mit chronischer Verstopfung (Obstipation) guten Gewissens empfohlen werden können.
Immer wieder fragen Patienten mit chronischer Verstopfung nach, inwieweit sie dieses Problem selbst beeinflussen können.

Empfohlen werden könnten dann eine faserreiche Ernährung mit mindestens 30 g Ballaststoffen täglich und das Meiden von verstopfungsfördernden Lebensmitteln wie Schokolade, Bananen, Kakao, schwarzer Tee, Karottensaft und Heidelbeeren. So fassen die Autoren des Buches “Chronische Obstipation in Praxis und Klinik” den derzeitigen Wissensstand zusammen. Wesentlich ist ihnen auch: Die Patienten sollten darüber aufgeklärt werden, dass täglicher Stuhlgang nicht zwingend nötig ist, aber ein regelmäßiger Toilettengang, etwa nach dem Frühstück, angestrebt werden sollte…… Zum vollständigen Text hier….

BALLASTSTOFFE BESSERN REIZDARMSYNDROM

Ballaststoffe können die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom deutlich vermindern. Die Wirkung zeigte sich in einer randomisierten klinischen Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3154) allerdings abhängig von der Wahl des Präparates.??Die meisten Ärzte empfehlen ihren Patienten mit Reizdarmsyndrom, den Anteil von Ballaststoffen in der Nahrung zu steigern. Viele verordnen entsprechende Heilpflanzen-Präparate. Die Behandlung war bisher aber nicht evidenzbasiert und eine Meta-Analyse konnte im letzten Jahr keine signifikante Wirkung feststellen (BMJ 2008; 337: a2313). Als einzige Ausnahme wurde damals die Wirksamkeit von indischen Flohsamen (Plantago ispaghula) bestätigt. René Bijkerk von der Universität Utrecht kommt nun in einer randomisierten klinischen Studie zu ähnlichen Resultaten.??Eine Gruppe von 275 Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren mit Reizdarmsyndrom nahm über drei Monate zweimal täglich 10 Gramm Flohsamen (Psyllium), Kleie (unlösliche Fasern) oder Placebo ein. Primärer Endpunkt war eine Besserung der Symptome in der Eigenbewertung der Versuchpersonen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: GEWÜRZE FÖRDERN VERDAUUNG

Dass sich Gewürze günstig auf die Verdauung auswirken, ist in der traditionellen Pflanzenheilkunde und in der wissenschaftlichen Phytotherapie schon lange bekannt.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Technischen Universität München versuchten zu klären, was dabei genau vor sich geht im Verdauungstrakt. Ihre Resultate haben sie in der Fachzeitschrift Gastroenterology publiziert.

Die Wissenschaftler entdeckten, dass die Rezeptoren für Thymol und Eugenol, Bestandteile der ätherischen Öle des Thymians und der Gewürznelken, nicht nur in der Nase vorkommen, sondern auch in den so genannten Sensorzellen der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt. In ihren Untersuchungen stimulierten sie diese Sensorzellen mit den Gewürzen und beobachteten dabei eine Erhöhung der interzellulären Kalzium-Konzentration, welche wiederum zu einer Freisetzung des Botenstoffes Serotonin führte. Serotonin steuert im Verdauungstrakt die Muskelbewegungen und die Sekretion von Verdauungssäften….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden. Die Hauptkomponente des ätherischen Pfefferminzöls, Menthol, trägt wesentlich zu seiner krampflösenden Wirkung bei. In der Therapie des Reizdarmsyndroms war Pfefferminzöl in kurz- und mittelfristigen klinischen Studien Placebo überlegen….. Zum vollständigen hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

NATURHEILKUNDE BEI MORBUS CROHN UND COLITIS ULCEROSA

Mit Weihrauch, Flohsamen und Probiotika gegen die Entzündung im Darm

Zahlreiche Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind interessiert an Verfahren aus Naturheilkunde oder Komplementärmedizin. Wie wirksam sind diese Methoden?

In einer großen repräsentativen Untersuchung wurden 1000 Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) zum Thema Komplementärmedizin und Alternativmedizin befragt. Mehr als die Hälfte der Kranken hatte schon Erfahrungen mit einer solchen Medizinform gemacht, schreibt Privatdozent Dr. Jost Langhorst von der Abteilung für Innere Medizin der Universität Duis-burg-Essen, Kliniken Essen-Mitte, in der “Zeitschrift für Komplementärmedizin”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE IM VERDAUUNGSTRAKT – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat eine lange Tradition bei Erkrankungen und Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für den Bereich Gastroenterologie.

Appetitlosigkeit
Wirkprinzipien: Anregung der Sekretion von Magensaft und Verdauungssaft durch Bitterstoffe
in Bitterstoffpflanzen (Amara). Zu den Bitterstoffen gehören hauptsächlich Iridoidglykoside
und Mono- und Sesquiterpenalkaloide. Viele Bitterstoffe sind hitzelabil, darum die
Heilpflanzen nur kurz überbrühen oder kalt ansetzen. Den Tee eine halbe Stunde vor der Mahlzeit trinken.
Bitterstoffpflanzen sind beispielsweise:
– Wermut (Artemisia absinthium)
– Tausendguldenkraut (Centaurium erythraea)
– Gelber Enzian (Gentiana lutea)
– Schafgarbe (Achillea millefolium), zusätzlich auch verdauungsfördernd und
krampflösend im Gastrointestinaltrakt.
– Zichorie (Wegwarte), auch verdauungsfördernd, enthalten zum Beispiel in
Kaffeesurrogaten
– Artischockenblätter (Cynara scolymus), auch gallentreibend.
– Löwenzahnwurzel (Taraxacum officinale), auch gallentreibend….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: VERSTOPFUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT

Die Cochrane Collaboration hat eine Studienübersicht publiziert zur Frage der Wirksamkeit von Abführmitteln bei Verstopfung in der Schwangerschaft. Sie kommt zum Schluss, dass milde Abführmittel bei diesen Beschwerden von Nutzen sind.

In der Zusammenfassung schreiben die Autoren:

Verstopfung ist ein häufiges Problem in der späten Schwangerschaft. Der Anstieg des Hormons Progesteron führt wahrscheinlich dazu, dass die Nahrung im zweiten und letzten Drittel der Schwangerschaft für die Passage durch den Magen-Darm-Trakt länger braucht. Eine ballaststoffreiche Ernährung führt zu häufigeren Darmentleerungen und weicherem Stuhlgang. Diese Studienübersicht zeigt, dass Abführmittel, die den Darm anregen, wirksamer sind als solche mit Quellmitteln, jedoch haben sie mehr unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. Durchfall und Bauchweh. Ballaststoffe sind wirksam und scheinen keine Nebenwirkungen zu haben….. Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARM – IRREFÜHRENDE INFORMATION IN SALDO 1/2009

Unter dem Titel “Beruhigung für den Darm” berichtet nun auch die KonsumentInnen-Zeitschrift “Saldo” über eine Meta-Studie der kanadischen Universität Hamilton, nach der Pfefferminzöl sich als wirksam bei Reizdarm gezeigt hat.
“Patienten mit Reizdarm sollten Pfefferminzöl-Kuren machen. Das bessert die Beschwerden deutlich…” schreibt Saldo. Der Text endet mit folgender Aussage: “ Am besten half Pfefferminzöl. Die Patienten hatten danach nur noch halb so oft Beschwerden wie Blähungen, Krämpfe, Verstopfung oder Durchfall. Pfefferminzöl kann man in Fläschchen oder als Kapseln in der Apotheke kaufen.” – Illustriert ist der Beitrag mit dem Foto eines Pfefferminzöl-Fläschchens….. Zum vollständigen Text hier…

SCHARFE GEWÜRZE GEGEN REISEDURCHFALL

Häufig wird in Ländern mit tiefen Hygienestandards sehr scharf gegessen. Das hängt nicht nur mit den regionalen Geschmacksunterschieden der Menschen zusammen. Es hat durchaus auch einen Schutz-Charakter. “Scharfe Gewürze wirken wunderbar gegen Reisediarrhö in den Tropen”, erklärt Privatdozent Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.
“Wenn man richtig scharf isst oder vor dem Essen einen Whisky trinkt, setzt man einen Schmerzreiz auf die Schleimhaut”, stellt der Reisemediziner fest. Das ärgere den Magen, und er produziere vermehrt Magensäure.
Magensäure sei gut in den Tropen, weil sie Krankheitserreger abtötet. Darum könne man scharfes Essen und den Whisky vor dem Essen nur empfehlen. Für die Standardhygieneregeln in den Tropen sei das allerdings kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

PFLANZENHEILKUNDE: PFEFFERMINZE LINDERT ÜBELKEIT

Die Pfefferminze (Mentha piperita) enthält ein ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Menthol. Diese Substanz kann die Magenschleimhaut unempfindlicher machen und dadurch den Brechreiz lindern. Verstärkt wird diese Wirkung, wenn der Pfefferminztee gekühlt getrunken wird (aus dem Kühlschrank). Bei Brechreiz während Chemotherapien und nach Operationen bewähren sich Eiswürfel aus Pfefferminztee. Im Verdauungstrakt zeigt Pfefferminztee gallenflussfördernde, krampflösende und blähungswidrige Eigenschaften. Das reine Pfefferminzöl hilft häufig bei Spannungskopfschmerzen. Dazu reibt man einige Tropfen des ätherischen Öls auf die schmerzenden Stellen ein. Zum vollständigen Text hier…

BALLASTSTOFF PEKTIN – SCHUTZ GEGEN DARMKREBS?

Pektine sind Polysacharide (hochmolekulare Kohlenhydrate), die in Zellwänden von Pflanzen weit verbreitet vorkommen. Sie übernehmen dort festigende und wasserregulierende Funktionen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Ballaststoffe, weil sie für uns unverdaulich sind. Viele Mikroorganismen dagegen können Pektine verwerten. Obst und Gemüse sind gute Pektinquellen, wobei allerdings weiche Früchte wie zum Beispiel Erdbeeren pektinarm sind.
Wissenschaftler konnten nun erstmals zeigen, dass Pektin Eiweiße an sich bindet, die bei der Krebsentstehung eine Rolle spielen. Sie vermuten damit einen Mechanismus entdeckt zu haben, durch den Obst und Gemüse vor Krebs schützen könnten.
Dies sei eine der ersten Studien, welche den Schutzeffekt von Obst und Gemüse gegen Krebs auf molekularer Ebene erklären könne, schreiben die Forscher um Victor Morris vom Institute of Food Research in Norwich……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEWÄHRT BEI REIZDARMSYNDROM (COLON IRRITABILE)

Flohsamen und Pfefferminzöl können beim Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) die Beschwerden lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337: a2313). Zwischen 5 und 20 Prozent aller Erwachsenen, vor allem Frauen, sollen an Beschwerden leiden, die mit Unregelmäßigkeiten des Stuhlgangs einhergehen und als Reizdarmsyndrom bezeichnet werden. Das Reizdarmsyndrom gilt als funktionelle Störung. Nachdem Medikamente, die gezielt Serotonin-Rezeptoren blockieren, sich als problematisch gezeigt haben, sind die Patienten auf traditionelle Mittel angewiesen, denen ärztlicherseits aber oft keine Wirkung zugestanden wird. Zu Unrecht meint der Gastroenterologe Alexander Fort von der McGill Universität in Hamilton/Ontario. Er machte in medizinischen Datenbanken 35 randomisierte kontrollierte Studien ausfindig, deren Ergebnisse er in einer Meta-Analyse zusammenfasste?……. Zum vollständigen Text hier…

BESTÄTIGUNG FÜR PHYTOTHERAPIE FUNKTIONELLER MAGEN-DARM-BESCHWERDEN

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet unter immer wiederkehrenden Magenschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl und Krämpfen. Zur Behandlung solcher als “funktionelle Dyspepsie” oder “Reizmagen” bezeichneten Missempfindungen werden mit zunehmendem Erfolg Heilpflanzen-Präparate eingesetzt.
Die Auslöser von funktionellen Verdauungsbeschwerden sind vielfältig: Störungen der Magen- und Darmbeweglichkeit gehören ebenso dazu wie eine Überempfindlichkeit, Entzündungsprozesse oder eine überschießende Produktion von Magensäure. Mit synthetischen Arzneimitteln lassen sich nur einzelne Symptome beeinflussen: Mit Monopräparaten kann
– die Produktion von Magensäure blockiert,
– die Säure mit Antazida gebunden,
– die Bewegungen von Magen und Darm mit Prokinetika stimuliert oder
– die Schmerzen mit krampflösenden Mitteln gelindert werden.
Diese Therapien sind nicht nur kostspielig, sondern gehen häufig auch mit beträchtlichen Nebenwirkungen einher.
Dagegen entfaltet eine pflanzliche Kombination aus Extrakten von Iberis amara (Bittere Schleifenblume) Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmel, Schöllkraut, Mariendistel, Melisse, Süßholz und Pfefferminze auf alle diese Teilbereiche gleichzeitig ihre günstige Wirkung, ohne aber ähnliche Nebenwirkungen auszulösen wie die synthetischen Monopräparate. Die Kombination beeinflusst im Sinne einer Multi-Target-Therapie durch additive und synergistische Effekte der einzelnen pflanzlichen Wirkstoffe die verschiedenen Symptome.
……Zum vollständigen Text hier…

KRANKENPFLEGE: PHYTOTHERAPIE BEI MUNDSCHLEIMHAUTPROBLEMEN

Mundschleimhautprobleme sind in der Krankenpflege eine grosse Herausforderung, speziell bei der Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase (Palliative Care). Diese Gruppe von Patientinnen und Patienten leidet häufig an Mundschleimhautentzündungen, borkigen Belägen, Aphthen oder Herpes labialis. Als Ursache kommen vor allem in Frage: Nebenwirkungen von Radio- oder Chemotherapie, Immunschwäche, Mundatmung, Infektionen, fehlende oder verminderte Speichelproduktion, ungenügende Flüssigkeitszufuhr oder reduzierter Allgemein- und Ernährungszustand. Dass pflanzliche Heilmittel bei Mundschleimhautproblemen wirksam und nützlich sind, ist durch viele Erfahrungen belegt und wird nun auch in einer Abschlussarbeit aus der Höheren Fachausbildung dokumentiert……. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Phytotherapie im Bereich Herz & Kreislauf

PHYTOTHERAPIE IM BEREICH HERZ & KREISLAUF


Zitronenmelisse-Extrakt beruhigt nervöse Herzen

Melissenextrakt hilft laut einer iranischen Studie bei Herzstolpern.

Die Melisse (Melissa officinalis) wurde früher oft auch „Herztrost“ genannt und ihre beruhigende Wirkung wurde bereits von Ärzten des Altertums und Mittelalters wie Theophrastos und Paracelsus beschrieben. Daher ist es naheliegend, diese altbewährte Heilpflanze auch im Hinblick auf eine mögliche Wirksamkeit bei nervösen Herzbeschwerden zu untersuchen... Zum vollständigen Text hier...


Was hilft gegen Krampfaderbeschwerden?

Die österreichische Kronenzeitung befasst sich mit dem Thema Krampfadern.

Dabei kommen auch pflanzliche Arzneimittel zur Sprache.

Ass.- Prof. Priv.-Doz. Dr. Stanislava Tzaneva von der Klinischen Abteilung für Dermatologie der MedUni Wien erklärt dazu:

„Das konsequente (!) Tragen von Kompressionsstrümpfen, -strumpfhosen oder Verbänden während des Tages fördert den Rückfluss des Blutes. In Kombination mit dieser Basistherapie kann der Betroffene auch venoaktive Medikamente, z. B. mit Rosskastanien oder Traubenkernextrakt einnehmen. Das Ziel ist die Linderung typischer Beschwerden wie Schwellungen, Schweregefühl und Schmerzen... Zum vollständigen Text hier...


Artischocke bei Kreislaufproblemen?

Die Boulevard-Zeitung „Blick“ stellt „Grosis Hausmittelchen“ vor. Das wäre ja löblich, wenn dabei nicht soviel Unfug zusammengeschrieben würde. Es ist wirklich eindrücklich, was alles an Unsinn in Medien und auch sonst im Internet über Heilpflanzen herumgeistert.

Ich nehme hier den Abschnitt über Artischocke unter die Lupe und will damit auch zeigen, dass und wie man solche Aussagen auf ihre Substanz abklopfen soll und kann.

Was also schreibt der „Blick“ über Artischocke:

Artischocke: Hilfe bei Kreislaufproblemen und zu hohem Cholesterinwert

Schon Griechen und Römer wussten um die verdauungsfördernde Wirkung des Distelgewächses… Zum vollständigen Text hier…

Empfehlungen zur Behandlung chronischer Venenleiden

Schwere Beine, Krampfadern und Ödeme gehören zu den häufigsten Symptomen der chronischen Venenerkrankung. Professor Dr. Markus Stücker vom Venenzentrum des Universitätsklinikums Bochum hat auf einer Pressekonferenz des Antistax®-Herstellers Boehringer-Ingelheim in Berlin davor gewarnt, diese auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die chronische Veneninsuffizienz (Venenschwäche) begünstige Thrombosen und Lungenembolien, sagte Stücker.

Als mögliche Auslöser dieser Venenprobleme sieht er drei verschiedene Mechanismen am Werk: eine gestörte Funktion der Venenklappen, Gefäßverschlüsse sowie eine eingeschränkte Funktion der Muskelpumpe… Zum vollständigen Text hier…

Heidelbeeren reduzieren Blutdruck in kontrollierter Studie

Ein Pulver aus gefriergetrockneten Kulturheidelbeeren in einer Menge, die einer Tasse der Früchte entspricht, reduzierte in einer placebokontrollierten Studie den Blutdruck von Hypertonikerinnen und verbesserte andere Gefäßparameter.

Publiziert wurde die Studie im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics (2015; doi: org/10.1016/j.jand.2014.11.001)

Den Heidelbeeren schreibt man wegen ihres hohen Gehalts an Anthocyanen – das sind die blauen Farbstoffe – und anderen Polyphenolen eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Zu den günstigen Wirkungen könnte eine Verminderung des Blutdrucks zählen.

Ein Team um Sarah Johnson von der Florida State University untersuchte die Wirkung von Heidelbeeren auf den Blutdruck an einer Gruppe von 48 postmenopausalen Frauen, bei denen der Blutdruck leicht erhöht war (Prä- oder Stadium 1-Hypertonie)… Zum vollständigen Text hier…


Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Schutzeffekt von Wein nur bei sportlichen Menschen?

Die günstigen Effekte von Wein gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen sich nur bei regelmäßigem Training. Ob Rotwein oder Weisswein getrunken wird, spielt offensichtlich keine Rolle.

Vor allem dem Rotwein wird nachgesagt, dass er schon in geringen Mengen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen soll.

Jetzt weist aber eine Studie darauf hin, dass dieser positive Effekt offenbar nur sportlichen Menschen zugute kommt.

Denn nur bei diesen Personen steigerte der gemäßigte Weingenuss das gefäßschützende HDL-Cholesterin im Blut, schreiben tschechische Wissenschaftler. Die Farbe des Weins fällt dabei nicht ins Gewicht… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


Leinsamen als Blutdrucksenker?

Eine Ernährung reich an Leinsamen soll gemäss einer Studie den Blutdruck senken.

Leinsamen enthält einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit sein könnten. Hauptsächlich für Patienten mit hohem Blutdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose – eine Kombination, die oft schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall auslöst, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen Vorteile erlangen.

Forscher untersuchten nun im Rahmen einer Doppelblindstudie (FLAX-PAD-Studie), ob der tägliche Konsum von 30 g geschrotetem Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Monaten den Blutdruck von Arteriosklerose-Patienten reduzieren kann… Zum vollständigen Text hier…


Mistel gegen Bluthochdruck?

Mistel gegen Bluthochdruck – diese Empfehlung liest man immer wieder. So auch auf Kleinezeitung.at:

„Auch in der Naturheilkunde spielt die Mistel seit Hildegard von Bingen eine große Rolle: Sie wirkt blutdrucksenkend, harntreibend und tumorhemmend.“

Quelle:

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/bauenwohnen/garten/3489478/stachelige-schoenheiten-fuer-den-advent.story

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Lebensstiländerungen können Bluthochdruck senken

Die österreichische Zeitung „Der Standard“  hat einen Artikel veröffentlicht zum Thema Bluthochdruck. Der Beitrag geht auch auf die positiven Wirkungen von Lebensstiländerungen ein.

Zum  Thema Bewegung empfehle die Europäische Leitlinie zur Behandlung von Bluthochdruck:

„Mindestens 30 Minuten an fünf bis sieben Tagen der Woche spazieren zu gehen, zu schwimmen, Rad zu fahren oder zu joggen….So ein aerobes Ausdauertraining kann den oberen Blutdruckwert um 6,9 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) senken. Medikamente drücken den Wert um 8 bis 10 mmHg.“

Die Leitlinie rate zudem, mit dem Rauchen aufzuhören und Übergewicht zu reduzieren… Zum vollständigen Text hier…

Süssmittel Stevia gegen Bluthochdruck?

Süssmittel aus der Pflanze Stevia rebaudiana haben in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt.

Stevia hat alle offensichtlichen Vorteile zuckerfreier Süssstoffe – kein Karies, keine Kalorien, keine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels.

In den Medien diskutiert wird gelegentlich die Frage, ob Stevia darüber hinaus einen medizinischen Nutzen besitzt.

Die Plattform medizin-transparent hat die wissenschaftliche Datenlage zu diesem Thema recherchiert:

„In einer systematischen Übersichtsarbeit schließen die Autoren auf eine blutdrucksenkende Wirkung. Zwei randomisiert-kontrollierte Studien und Erkenntnisse aus Tierversuchen liefern dafür einen ersten Hinweis, größere Studien sind aber notwendig… Zum vollständigen Text hier…

Rote Beete (CH: Randen) reduziert Blutdruck

Ein hoher Nitratgehalt macht Rote Beete (in der Schweiz Randen genannt) und einige andere Gemüsesorten zu einem wirksamen Antihypertensivum (Mittel gegen Bluthochdruck). Eine experimentelle Studie, die im Fachjournal Hypertension (2013; doi: 10.1161/ HYPERTENSIONAHA.111.00933) publiziert wurde, zeigt einen überraschend deutliches Sinken der systolischen Blutdruckwerte.

Die Pharmakologin Amrita Ahluwalia untersuchte an der Queen Mary Universität in London zunächst die Wirkung von Nitriten auf den Blutdruck. Nitrite werden im Körper durch Enzyme zu Stickstoffmonoxid  reduziert, das ein potenter Vasodilatator ist, also die Gefässe erweitert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Venenerkrankungen: Wirksamkeit von Rosskastanienextrakt erneut bestätigt

Venenleiden sind verbreitet auftretende Gesundheitsprobleme. Die Häufigkeit und der Schweregrad steigen mit zunehmendem Alter. Als zentrale Massnahme gilt in der Behandlung die Kompressionstherapie mit individuell angepassten medizinischen Kompressionsstrümpfen. Eine aktuelle Cochrane-Dokumentation zeigt nun jedoch erneut, dass auch die Einnahme eines Extrakts der Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum L.) eine wirksame Behandlungsmöglichkeit bietet.

Nach Erhebungen der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie leiden
30 Prozent der Bevölkerung unter Symptomen wie Krampfadern, Ödeme oder offene Beine… Zum vollständigen Text hier…

Erdbeeren und Heidelbeeren reduzieren Herzinfarkt-Risiko bei Frauen

Drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche reduzieren das Infarktrisiko für Frauen um ein Drittel.

Das schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachjournal „Circulation: Journal of the American Heart Association“ (doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.112.122408).

Grund dafür seien Inhaltsstoffe aus der Gruppe der sogenannten Anthocyane, welche die Blutgefässe gesund halten.

Erdbeeren und Heidelbeeren sind reich an Flavonoiden. Diese Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen erzeugt oft die Blütenfarbe, hat jedoch weitere schützende Funktionen für die Pflanze. Eine Untergruppe der Flavonoide, die sogenannten Anthocyane, ist für die menschliche Ernährung von spezieller Bedeutung, wie Wissenschaftler um Eric Rimm von der Harvard School of Public Health in Boston mitteilen… Zum vollständigen Text hier…


Mäusedorn bei Venenbeschwerden

Bei Venenbeschwerden (Ödeme, Krampfadern, Venenschwäche) stehen in der Phytotherapie als Heilpflanzen-Anwendungen Rosskastanien-Extrakt, Buchweizenkraut und Rotes Weinlaub im Zentrum. Weniger bekannt ist Stechender Mäusedorn (Ruscus aculeatus).

Foto auf Wikipedia

Der Stechende Mäusedorn ist im Mittelmeergebiet und Nordafrika bis Vorderasien heimisch und auch an der Atlantikküste Frankreichs und Englands zu finden. Die Pflanze gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und wächst als immergrüner, die Trockenheit liebender Strauch in Gebüschen und an trockenen, steinigen Abhängen… Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie bei Venenleiden

Auch in der modernen Venentherapie haben Heilpflanzen-Präparate einen festen Platz. Die Behandlung mit Arzneimitteln, die ausschließlich aus Pflanzen gewonnen werden, heißt Phytotherapie. Die bekanntesten Phytotherapeutika zur Behandlung von Venenleiden sind die Extrakte aus rotem Weinlaub und Rosskastanien.

Ihre Wirkstoffe dichten die Venenwände ab und wirken so der Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe entgegen (Ödembildung). Sie lindern so die „schweren Beine“, stabilisieren das Venengerüst, wirken zusammenziehend, straffend, entzündungshemmend und steigern die Durchblutung… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Zitrusfrüchte gegen Schlaganfall

Der Konsum von Zitrusfrüchten kann bei der Prävention von Schlaganfällen mitwirken. Das haben Forscher der Norwich Medical School an der University of East Anglia in Norwich, Großbritannien, entdeckt. Die in den Zitrusfrüchten vorkommenden Flavonoide reduzieren demnach das Schlaganfallrisiko um bis zu 19 Prozent.

Die britischen Forscher haben den Zusammenhang zwischen der Einnahme von hohen Mengen an Flavonoiden und dem Schlaganfallrisiko genauer untersucht. Die Studie stützte sich auf Daten der sogenannten Nurse’s Health Study, in der fast 70.000 Frauen über 14 Jahre lang beobachtet wurden. Die teilnehmenden Frauen wurden regelmäßig zu ihrem Obst- und Gemüseverzehr befragt… Zum vollständigen Text hier…

Schwarztee senkt Blutdruck

Regelmäßiger Konsum von Schwarztee scheint eine gute Wirkung auf die Gesundheit zu haben. Australische Wissenschaftler stellten in einer kontrollierten Studie fest: Drei Tassen Schwarztee pro Tag wirken günstig auf den Blutdruck.

In vorangehenden Studien konnte Schwarztee als Blutdrucksenker nicht überzeugen. Vielleicht waren diese Studien zu klein oder von zu kurzer Dauer, vermutet ein Wissenschaftlerteam um Dr. Jonathan M. Hodgson aus Perth. Seine Gruppe hat darum eine neue Studie zu diesem Thema durchgeführt (Arch Intern Med 2012; 176: 186).

Zu diesem Zweck wurden 95 Testpersonen im Alter zwischen 35 und 75 Jahren ausgewählt, deren 24-Stunden-Blutdruckwerte weitgehend normal waren… Zum vollständigen Text hier…

Schmerzmittel steigern Risiko für Herz-Rhythmus-Störung

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) steigern das Risiko für bestimmte Herz-Rhythmus-Störungen – hauptsächlich zu Behandlungsbeginn. Zu diesem Resultat kommen dänische Wissenschaftler in einer aktuell im «British Medical Journal» veröffentlichten Studie. Die Forscher der Universität Aarhus werteten die Daten von mehr als 32000 Patienten aus, die zwischen 1999 und 2008 zum ersten Mal die Diagnose «Vorhofflimmern» oder «Vorhofflattern» bekommen hatten. Als Vergleichsgruppe dienten rund zehnmal so viele Personen ohne Herz-Rhythmus-Störungen.

Speziell die erstmalige Einnahme von nicht selektiven NSAR oder selektiven Hemmstoffen der Cyclooxygenase 2 (COX-2-Hemmer, Coxibe) steigerte das Risiko für Vorhofflimmern oder Vorhofflattern… Zum vollständigen Text hier…

Aspirin (ASS): Für die Primärprävention von Herzinfarkt mehr Risiko als Nutzen

Während die Behandlung mit Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) nach Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als evidenzbasiert beurteilt wird, ist ihr Einsatz in der Primärprävention umstritten. Nach den Resultaten einer Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/archinternmed.2011.628) überwiegen die Nachteile.

Die Forscher-Gruppe um Kausik Ray von der St. George’s Universität in London stützt ihre Meta-Analyse auf neun randomisierte klinische Studien mit jeweils mehr als 1000 teilnehmenden Personen. Sie litten weder an einer koronaren Herzkrankheit, noch war es bei ihnen zu einem Herzinfarkt gekommen, als sie im Durchschnittsalter von 57 Jahren im Rahmen einer Studie die Primärprävention mit ASS (oder einem Placebo) begannen… Zum vollständigen Text hier…

Krampfadern: Hochlagern der Beine entlastet die Venen

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland leiden an Veränderungen der Venen, erklärt Lutz Schimmelpfennig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Ein Risikofaktor, der Krampfadern fördere, sei mangelnde Bewegung. Er rät deshalb, die Venen durch möglichst wenig Sitzen und viel Bewegung zu unterstützen.

Entlastung für die Venen bringe zudem das Hochlagern der Beine, weil dadurch der Rückfluss des Blutes zum Herzen hin gefördert wird.

Wann immer sich im Laufe des Tages die Möglichkeit biete, sollte man die Füße für ein paar Minuten auf einen Stuhl oder eine Tischkante legen, empfiehlt der Experte. Bewegungsübungen wie Radfahren in der Luft könne man auch gut zwischendurch in den Alltag integrieren… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Schwarztee reduziert Blutdruck

Forscher der University of Western Australia in Perth fanden in einer Studie heraus, dass Schwarztee den Blutdruck senkt.

In der Studie untersuchten die australischen Forscher den Blutdruck von 95 weiblichen und männlichen Teetrinkern. Zunächst erhielten alle Probanden drei Tassen Schwarztee pro Tag über vier Wochen. Anschliessend wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen über weitere 6 Monate weiterhin Schwarztee, die anderen ein koffeinhaltiges Getränk, das zwar wie Tee schmeckte, das jedoch nicht die für Schwarztee charakteristischen Inhaltsstoffe wie etwa Flavonoide enthielt.

Drei Tassen Schwarztee am Tag über sechs Monate reduzierten den Blutdruck um 2 bis 3 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg)… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Venenleiden: Mäusedorn

Verglichen mit Rosskastanien-Extrakt und Buchweizenkraut ist der Mäusedorn als Heilpflanze bei Venenbeschwerden weniger bekannt.

Welche Anwendungen sind medizinisch anerkannt?

„Zur unterstützenden Therapie von Beschwerden bei chronisch venöser Insuffizienz wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Schwellungen. Unterstützende Therapie von Beschwerden bei Hämorrhoiden wie Juckreiz, Brennen (Kommission E, ESCOP).“

Quelle: http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/maeusedorn.php

Kommentar & Ergänzung:

Der Stechende Mäusedorn (Ruscus aculeatus) ist eine Pflanzenart, die zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae) zählt. Sie ist vor hauptsächlich rund um das Mittelmeer sowie bis Vorderasien heimisch und wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2002 gekürt… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-ANWENDUNGEN BEI HÄMORRHOIDEN

Hämorrhoiden sind Erweiterungen der Gefässpolster im Analkanal, die zu Blutungen, Schmerzen und Entzündungen führen können. Zu den möglichen Auslösern zählen ein starkes Pressen bei der Defäkation (Stuhlentleerung), eine Verstopfung und eine Schwangerschaft. Eine ärztliche Diagnose ist nötig, um andere Ursachen auszuschliessen und eine adäquate Behandlung einzuleiten. Zur medikamentösen Therapie werden Ballaststoffe, Venenmittel, Salben und Zäpfchen angewendet. Neben synthetischen Wirkstoffen kommen bei Hämorrhoidenleiden auch Heilpflanzen-Präparate zur Anwendung… Zum vollständigen Text hier…


APFEL-FLAVONOIDE FÖRDERN HERZGESUNDHEIT

Wissenschaftler der University of Western Australia und dem australischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung sind dem alten britischen Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ auf den Grund gegangen und haben eine aufschlussreiche Studie durchgeführt.

Im Rahmen einer dreijährigen Studie konnte das Wissenschaftlerteam zeigen, dass Äpfel mit einem hohen Gehalt an antioxidativ wirksamen Flavonoiden zu einem gesunden Herzen beitragen können. Die Untersuchungsresultate belegen, dass Äpfel die Gesundheit eines Menschen nachweislich verbessern können. Die Untersuchung wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem australischen Forschungsrat finanziert und schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Apfelsorten, die gesundheitliche Vorteile bieten sollen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.


PHARMAWIKI: ROSSKASTANIEN-EXTRAKT BEI VENENLEIDEN

Im „Pharmawiki“ ist in der Rubrik Heilpflanzen ein neuer Beitrag über Rosskastanien erschienen. Hier ein paar Zitate aus dem informativen und fundierten Text (kursiv), jeweils mit Ergänzungen und Anmerkungen von mir:

„ Extrakte aus den Samen der Rosskastanie Aesculus hippocastanum haben gefässabdichtende und venenstärkende Eigenschaften. Die Arzneimittel werden hauptsächlich zur innerlichen und äusserlichen Behandlung von Venenleiden eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind Hämorrhoiden, Sportverletzungen und Wadenkrämpfe“… Zum vollständigen Text hier…


KARTOFFELN: GELBE KNOLLE REDUZIERT DEN BLUTDRUCK

Kartoffelprodukte gelten allgemein als Dickmacher. Wer jedoch die Finger von Pommes frites lässt und stattdessen gekochte Kartoffeln ist, kann seinen Blutdruck damit günstig beeinflussen . Das haben Forscher der University of Scranton in Pennsylvania, USA, in einer Studie mit übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck festgestellt.

In der kleinen Studie assen 18 Testpersonen zweimal pro Tag sechs bis sieben ungeschälte Kartoffeln von der Größe eines Golfballs über einen Zeitraum von einem Monat. Alle Studienteilnehmer waren übergewichtig und litten an Bluthochdruck. Die Forscher erfassten währenddessen den Blutdruck der Patienten. Das Resultat: Der untere Wert des Blutdrucks verminderte sich um 4,3 Prozent, der obere Wert um 3,5 Prozent… Zum vollständigen Text hier…


BLAUE KARTOFFELN REDUZIEREN DEN BLUTDRUCK

Blaue Kartoffeln können offenbar Übergewichtigen dabei helfen ihren Blutdruck zu senken. Das ergab eine Untersuchung von Wissenschaftlern um Joe Vinson von der Universität Scranton im US-Bundesstaat Pennsylvania.

Die Resultate wurden auf einem Kongress der American Chemical Society präsentiert. Demnach konnten übergewichtige Personen, die einen Monat lang regelmäßig die blauen Knollen konsumierten, ihren Blutdruck nachweislich leicht reduzieren…

In der Studie wurden 18 vorwiegend übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck einen Monat lang blaue Kartoffeln auf den gewöhnlichen Ernährungsplan gesetzt… Zum vollständigen Text hier…


VENENSCHWÄCHE: HILFT ROSSKASTANIEN-SALBE?

Die Österreichische Apotheker-Zeitung ( Nr. 16 / 2011) publizierte einen Beitrag über die Behandlung von Veneninsuffizienz (Venenschwäche, CVI). Ein Abschnitt drehte sich dabei um die Frage, ob die äusserliche Anwendung in Form von Venensalbe oder Venengel eine günstige Wirkung zeigt:

„Bei Schmerzen im Bewegungsapparat hat die Lokalbehandlung mit Externa einen traditionell hohen Stellenwert. Das gilt auch für die Varikosis. Während die Kunden beim Einreiben Erleichterung empfinden, steht für die Pharmakologen die Hautbarriere und die Molekülgröße einer perkutanen Aufnahme der Flavonoide und Triterpensaponine im Wege. Dies gilt nicht für Heparin und Heparinoide, die zur Behandlung oberflächiger Venenentzündungen eingesetzt werden. Man kann als Apotheker den Expertenstreit nicht entscheiden und überlässt das Urteil am besten den Kunden… Zum vollständigen Text hier…


VENENMITTEL: ROSSKASTANIE GEWINNT TEST

Die Zeitschrift Öko-Test hat Venentherapeutika sowohl zum Einnehmen als auch zum Einreiben unter die Lupe genommen: Von den 30 getesteten Produkten haben jedoch nur sechs mit „sehr gut“ bestanden; 17 sind mit „ungenügend“ und vier mit „mangelhaft“ durchgefallen. Jeweils ein Präparat wurde mit „gut“, „befriedigend“ oder „ausreichend“ beurteilt.

Nach Ansicht von Öko-Test haben sich für die Behandlung von Venenleiden orale Arzneimittel mit Rosskastanienextrakt bewährt: „Sehr gut“ sind gemäss Öko-Test Aescorin Forte (Steigerwald), Noricaven retard (Bionorica), Venen-Tabletten retard (Stada), Venentabs (Ratiopharm), Venoplant retard S (Dr. Willmar Schwabe) und Venoruton retard (Novartis)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.


PHYTOTHERAPIE & CHRONISCH-VENÖSE INSUFFIZIENZ (CVI)

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (3 / 2011) publizierte Priv.-Doz. Dr. Petra Staubach von der Hautklinik und Poliklinik Universitätsmedizin Mainz einen Artikel zum Thema „Möglichkeiten der Phytotherapie bei Hauterkrankungen“.

Hier daraus der Abschnitt zum Thema „Chronisch-venöse Insuffizienz“ (Venenschwäche).

„Die CVI ist eine weitverbreitete Erkrankung. Sie kann bei unzureichender früher therapeutischer Intervention zu Ödemen und Ulcera und damit zu einer langwierigen Erkrankung führen. Hier sind gerade im Anfangsstadium der Erkrankung Phytotherapeutika unbedingt empfehlenswert, da sie in der Lage sind, die Kapillarpermeabilität zu vermindern. Weiterhin können sie den venösen Gefäßtonus und den Lymphabfluss erhöhen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE FÜR HERZ & KREISLAUF: STEINKLEE, GINKGO BILOBA, ROTES WEINLAUB, ROSSKASTANIE, MÄUSEDORN, WEISSDORN….

„Die Presse“ berichtete von einer Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer in Saalfelden. Im Zentrum des Artikels stehen Ausführungen von Univ.-Prof. Dr. Theo Dingermann (Institut für Pharmazeutische Biologie, Goethe-Universität Frankfurt) zur Wirksamkeit von Heilpflanzen:

„Positive Wirkungen von Phytopharmaka sind unter anderem bei Durchblutungsstörungen, Venenleiden und Herzschwäche nachgewiesen. Zu den durchblutungsfördernden Heilpflanzen zählen der echte Steinklee und der echte Waldmeister, die in unseren heimischen Wäldern wachsen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: KRAMPFADERN UND ÖDEME

Basistherapie zur Vorbeugung und bei manifester Venenschwäche ist die Kompression. Gerade bei störenden Symptomen wie Beinschwellungen und Juckreiz können Patienten häufig auch von Venenmitteln als Begleitmaßnahme profitieren.

Im Mittelpunkt der Behandlung bei venösen Erkrankungen steht nach wie vor die konsequente Kompressionsbehandlung mittels Verbänden oder Strümpfen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass die Kompressionsstrümpfe regelmäßig getragen werden, was allerdings nur etwa die Hälfte der Betroffenen befolgt.

Hauptsächlich Patienten in niedrigen Stadien der CVI (Chronisch-venöse Insuffizienz, Venenschwäche) mit wenig Beschwerden weisen eine geringe Compliance auf. Eine Ergänzung der Behandlung mit systemischen Venenmitteln (Ödemprotektiva), deren Wirksamkeit nachgewiesen ist, kann daher sinnvoll sein… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-PRÄPARATE LINDERN VENENBESCHWERDEN

PTA-Aktuell geht in einem informativen Beitrag zum Thema Venenerkrankungen auch auf Heilpflanzen-Anwendungen ein.

„Zum Schutz vor Ödemen und zur Linderung der subjektiven Beschwerden werden neben der Kompressionstherapie verschiedene, vor allem pflanzliche Arzneimittel eingesetzt. In erster Linie enthalten sie flavonoidhaltige Extrakte aus rotem Weinlaub, Rosskastaniensamen, Mäusedornwurzelstock und Buchweizenkraut. Auch aus diesen Pflanzen isolierte Stoffe oder Stoffgemische, wie die Flavonoide Aescin, Troxerutin und Rutosid werden verwendet.“

Damit sind die wichtigsten Heilpflanzen zur Linderung von Venenbeschwerden aufgeführt. Aescin als Wirkstoff aus den Rosskastaniensamen ist allerdings ein Saponin und kein Flavonoid… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: WEISSDORN-PRÄPARATE BEI HERZINSUFFIZIENZ

Die Österreichische Apothekerzeitung veröffentlichte vor kurzem einen informativen Text zum Thema „Weissdorn“.

Hier die interessantesten Zitate:

„Weißdornpräparate (Crataegus monogyna, C. laevigata)……werden bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens entsprechend den Stadien I und II nach NYHA (New York Heart Association) angewandt. Ergänzend ist der Einsatz bei funktionellen Herzbeschwerden, koronarer Herzkrankheit sowie Herzrhythmusstörungen tradiert.“

Damit sind die gegenwärtig in der Phytotherapie etablierten Anwendungsbereiche gut umrissen.

Zu den Inhaltsstoffen und Anwendungsformen:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


ÄPFEL SIND GUTE CHOLESTERINSENKER

US-Wissenschaftler konnten belegen, dass Äpfel das Cholesterin senken. Die Forscher ließen 160 Frauen jeden Tag 75 Gramm Trockenfrüchte – entweder Äpfel oder Pflaumen – essen.

Nach drei, sechs und zwölf Monaten wurde das Blut der Teilnehmerinnen untersucht. Resultat: Bei Apfelesserinnen war bereits nach sechs Monaten das LDL-Cholesterin um 23 Prozent gesunken, berichtet die Florida State University.

Erwünschte Nebenwirkung: Trotz 240 Kilokalorien in der täglichen Apfelportion hätten die Frauen durchschnittlich 1,5 Kilogramm verloren. Grund dafür könnten die Pektine in der Frucht sein, die dem Körper ein Sättigungsgefühl verschaffen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: VENENMITTEL GEGEN HÄMORRHOIDEN?

Auch wenn nicht gerne darüber geredet wird: Rund die Hälfte der Bevölkerung leidet an Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich bei den Betroffenen im Gegensatz zur chronisch venösen Insuffizienz (CVI, Venenschwäche) in der Mehrzahl um Männer.

Gute Erfahrungen mit dem Einsatz eines Venenpräparats bei Hämorrhoidalleiden und Perianalthrombosen hat Dr. Brita Larenz in ihrer Praxis gesammelt.

Aus ihrer Praxis berichtet Brita Larenz über mehrere Fälle, in denen Patienten aufgrund ihres Venenleidens ein Venenmittel bekamen und im Laufe der Behandlung — eher beiläufig — von einer Besserung ihrer Hämorrhoiden-Beschwerden berichteten… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL FÜR DAS HERZ

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin.

Hier die Tipps für das Herz:

„Ansteigende Armbäder: Ein Waschbecken mit körperwarmem Wasser füllen. Hände und Arme bis über die Ellbogen darin versenken und langsam heißes Wasser zulaufen lassen, bis das Bad angenehm temperiert ist. Danach 15 Minuten ruhen, die Arme nicht mit einem Handtuch abtrocknen. Die Herzdurchblutung wird deutlich verbessert.“… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: EICHENRINDE BEI HÄMORRHOIDEN

Bei entzündeten Hämorrhoiden bewähren sich Eichenrinden-Sitzbäder schon seit langem. Diesen Hinweis gibt auch Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) in einem Artikel zum Thema „Hämorrhoiden“ in der Zeitschrift für Phytotherapie:

„ Eichenrinde (Quercus cortex) enthält Gerbstoffe, und Quercitinderivate und wirkt deshalb adstringierend, juckreizlindernd, sekretionshemmend und leicht entzündungshemmend. Kontraindikationen: Großflächige Hautschäden. Nebenwirkungen und Interaktionen sind nicht bekannt.“

Und zur genaueren Zubereitung:… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: KNOBLAUCH KANN ZUR BLUTDRUCK-SENKUNG BEITRAGEN

Knoblauch-Extrakte könnten eine Bluthochdruck-Behandlung sinnvoll ergänzen, berichten australische Wissenschaftler im Fachblatt “Maturitas” (2010; 67: 144).

Sie behandelten 50 Patienten mit unkontrollierter Hypertonie über zwölf Wochen täglich mit Placebo oder mit vier Kapseln Knoblauch-Extrakt (960 mg mit 2,4 mg S-allylcysteine). Bei Ausgangswerten über 140 mmHg (Systole) sank der Blutdruck mit Knoblauch-Extrakt um im Mittel 10 mmHg. Unkontrollierte Einnahme sei jedoch nicht zu empfehlen: Knoblauch-Extrakte können das Blut verdünnen und Wechselwirkungen (Interaktionen) mit anderen Medikamenten haben….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.


CHILI-WIRKSTOFF CAPSAICIN SENKT DEN BLUTDRUCK

Das Alkaloid Capsaicin, welches Chilischoten ihre Schärfe verleiht, bringt Gefäße dazu, sich zu erweitern und kann so den Blutdruck senken, zumindest bei Ratten. Die Versuchstiere mit chronischem Bluthochdruck bekamen eine capsaicinreiche Ernährung und zeigten verglichen mit Tieren, die eine Standarddiät erhielten, deutliche Verbesserungen ihrer Blutdruckwerte…… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: WEISSDORN ALS HEILPFLANZE FÜR DAS HERZ

Die Österrreichische Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPhyt) widmete die erste Ausgabe ihrer Zeitschrift im Jahr 2010 dem Schwerpunktthema „Pflanzliche Arzneimittel für Herz und Kreislauf“.

Der Vizepräsident der ÖGPhyt, Prof. Dr. Wolfgang Kubelka, stellt darin den Weissdorn als wichtige Heilpflanze für das Herz vor. Der Beitrag geht auf die Botanik des Weissdorns, auf seine Geschichte und seine Wirkungen und Anwendungsbereiche ein. Er zeigt damit die vielfältigen und spannenden Aspekte, welche in der Phytotherapie zusammenkommen…… Zum vollständigen Text hier…


LEINSAMEN REDUZIERT CHOLESTERINSPIEGEL BEI MÄNNERN

Leinsamen könnte eine neue Möglichkeit zur Behandlung von Männern mit erhöhtem Cholesterinspiegel sein. „Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Konsum von 3 Teelöffeln Leinsamen pro Tag über einen Zeitraum von 3 Monaten den Cholesterinspiegel bei Männern um über 10 % absenkt. Zwar ist der Effekt von Cholesterin senkenden Medikamenten etwas stärker, jedoch könnte Leinsamen offenbar eine Alternative für Menschen darstellen, die lieber ihre Ernährung umstellen, als Arzneimittel nehmen, um ihre Gesundheit aufrechtzuerhalten”, erklärt Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern um Suzanne Hendrich vor der Iowa State University in Ames, USA. Die Studie wird beim Jahrestreffen der American Society for Nutrition in Anaheim vorgestellt…… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI VENENBESCHWERDEN

Über Heilpflanzen zur Behandlung von Venenbeschwerden schreibt Reinhard Länger in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (PHYTO Therapie Austria 2|10).
Hier zusammenfassend die wichtigsten Aussagen zu den zentalen Heilpflanzen im Venenbereich:
„ Üblich hingegen ist der Einsatz von Ödemprotektiva, in dieser Gruppe von Arzneimitteln spielen pflanzliche Zubereitungen die dominierende Rolle. Als Wirkstoffe fungieren Saponine (Rosskastanie, Mäusedornwurzelstock) und Flavonoide (Rotes Weinlaub, Buchweizenkraut), manche Flavonoide werden auch als Reinsubstanzen, Substanzgemische oder in chemisch abgewandelter Form eingesetzt. Der Wirkmechanismus ist für alle genannten Substanzen noch nicht vollständig geklärt, die Hemmung bestimmter Enzyme, die die Gefäßpermeabilität erhöhen können, dürfte aber im Vordergrund stehen.“….. Zum vollständigen Text hier…

SEEKIEFER-WIRKSTOFF PYCNOGENOL LINDERT HÄMORRHOIDEN-BESCHWERDEN

Die Seekiefer (Pinus maritima, Pinus pinaster) liefert einen Wirkstoff zur Linderung von akuten Hämorrhoiden-Beschwerden.?
Der Rindenextrakt der Seekiefer hilft rasch bei akuten Hämorrhoiden-Beschwerden. Ein Wissenschaftlerteam hat in einer Vergleichsstudie aufgezeigt, dass sich Blutungen, Schmerzen im Dammbereich, Druckempfindlichkeit und Blutgerinnsel durch den Wirkstoff Pycnogenol der Pinus maritima mildern lassen, die an der französischen Atlantikküste beheimatet ist. Der Rinden-Extrakt soll Entzündungen und die Thrombosenbildung am effektivsten in der kombinierten Anwendung als Salbe und Tablette hemmen…… Zum vollständigen Text hier…

GINKGO BILOBA VORBEUGEND GEGEN ARTERIELLE VERSCHLUSSKRANKHEIT?

Die Einnahme von Ginkgo-biloba-Extrakten schützte ältere Personen in einer randomisierten klinischen Studie nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Publikation in Cardiovascular Quality and Outcomes (2009; doi: 10.1161/CIRCOUTCOMES.109.871640) schließt jedoch eine vorbeugende Wirkung gegen die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) nicht aus.
Die Hauptresultate der Ginkgo Evaluation of Memory Study waren schon im letzten Jahr im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 20008; 300: 2253-2262) publiziert worden. Die Hoffnungen des deutschen Herstellers des Ginkgo-Extraktes erfüllten sich damals allerdings nicht. ??Unter den 1.545 Teilnehmer, die zweimal pro Tag den Ginkgo-Extrakt EGb 761 eingenommen hatten, kam es nach 6,1 jährigen Studiendauer nicht seltener zu Alzheimer-Demenzen als unter den 1.524 Teilnehmern, welche Placebos bekommen hatten….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

RANDENSAFT (ROTE BEETE) SENKT BLUTDRUCK

Nitratreiche Nahrungsmittel können, nach Umwandlung zu Stickoxid, den Blutdruck reduzieren. In einer Studie in Hypertension (2008, doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523) erzielte ein halber Liter Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung, die durchaus mit der von Medikamenten vergleichbar ist.??Dass Stickoxid (NO) in den Blutgefäßen ein wichtiger Vasodilatator ist, also die Gefässe erweitert, ist schon lange bekannt (Nobelpreis 1998).

Die blutdrucksenkende Wirkung wird bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie genutzt und auch die antianginöse Wirkung – bei Angina pectoris – wird von Nitropräparaten durch NO vermittelt. Eine weitere Quelle von NO sind, wenn auch indirekt nitrathaltige Nahrungsmittel, zu denen zum Beispiel Rote Beete gehört….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat eine lange Tradition bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich Herz-Kreislauf. Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für Funktionelle Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Herzschwäche, Arteriosklerose-Prophylaxe und Venenerkrankungen.

Funktionelle Herzbeschwerden
Geeignet ist die Anwendung von Heilpflanzen als Tee oder in Verbindung mit hydrotherapeutischen Maßnahmen (Teilbad, Dreiviertelbad – nicht zu heiß).
Bewährt haben sich
– Weißdorn (Crataegus monogyna, Crataegus oxyacantha)
– Herzgespannkraut (Leonurus cardiaca)
– Melissenblätter (Zitronenmelisse, Melissa officinalis)
– Rosmarin (bei niederem Blutdruck, Hypotonie, Rosmarinus officinalis)
– Besenginster (Sarothamnus scoparius, syn. Cytisus scoparius)….. Zum vollständigen Text hier…

KNOBLAUCH-STUDIEN BESTÄTIGEN GÜNSTIGE EINFLÜSSE AUF HERZ UND GEFÄSSE

Heute sterben in Mitteleuropa weniger Menschen an einem Herzinfarkt als noch
vor zwanzig Jahren. Dennoch bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste
Todesursache. Die wichtigsten Gründe dafür sind Bluthochdruck und
gestörter Fettstoffwechsel. Und genau gegenüber diesen beiden Risiken zeigt
sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.Die Blutdruck senkende Wirkung von Knoblauch belegen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Übersichtsstudien (Meta-Analysen). Eine australische Wissenschaftlergruppe um
Dr. Karin Ried untersuchte die Resultate von elf placebokontrollierten Studien….. Zum vollständigen Text hier…

KAKAO MIT FLAVANOL GÜNSTIG FÜR HERZKRANZGEFÄSSE?

Nicht nur Rotwein und Grüntee sollen gut sein für das Herz, sondern auch Kakao mit einem grossen Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol. Er gehört zu den Flavonoiden, einer Gruppe von Pflanzenstoffen, die hauptsächlich in Früchten und Gemüse, aber auch in Rotwein und Tee vorkommen……. Zum vollständigen Text hier…

STUDIEN BESTÄTIGEN GÜNSTIGE WIRKUNGEN VON KNOBLAUCH-EXTRAKT AUF HERZ UND GEFÄSSE

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die häufigste Todesursache. Wichtige Ursachen sind hoher Blutdruck und gestörter Fettstoffwechsel. Und genau diesen beiden Risiken gegenüber zeigt
sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.

Den Blutdruck senkenden Effekt von Knoblauch zeigen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Meta-Analysen. Eine australische Forschergruppe um Dr. Karin Ried analysierte die Resultate von elf placebokontrollierten Studien. Die Schlussfolgerung: Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck bewirken die untersuchten Knoblauchpulver-Zubereitungen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 8,4 mmHg gegenüber Placebo. Der diastolische Blutdruck sank um 7,3 mmHg . Je höher der Blutdruck zu Beginn der Studie war, umso stärker fiel der Effekt des Knoblauchpräparates aus (BMC Cardiovasc. Disord. 2008 Jun 16;8:13)…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

WEINLAUB-EXTRAKT GEGEN SCHWERE BEINE

Jede zweite Frau und jeder zehnte Mann sind von vernösen Durchblutungsstörungen betroffen.
Die ersten Symptome einer Venenerkrankung sind diskret und werden meist als kosmetische Übel betrachtet. Allerdings haben sich die venösen Durchblutungsstörungen in den Beinen längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – jede zweite Frau und zehn Prozent der Männer klagen über “schwere Beine”….. Zum vollständigen Text hier…

INHALTSSTOFF AUS HEIDELBEEREN WIRKT WIE CHOLESTERINSENKER

Ein Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt in einem Laborexperiment genauso effektiv wie gebräuchliche Cholesterinsenker, ohne aber deren Nebenwirkungen zu verursachen. Das berichteten Agnes Rimando vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium und ihre Kollegen an einer Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Chemie (ACS) in Philadelphia….. Zum vollständigen Text hier…

HIBISKUS / KARKADE GEGEN ERHÖHTES CHOLESTERIN?

Ein Extrakt aus Hibiskus-Blüten könnte nach Ansicht von taiwanesischen Wissenschaftlern dieselbe positive Wirkung auf den Organismus haben, wie der Genuss von Tee und Wein. Ein Forscherteam der Medical University in Taiwan konnte bereits im Jahre 2004 nachweisen, dass der Pflanzenwirkstoff bei Tieren den Cholesterinspiegel verringern kann. Daraus lässt sich schließen, dass dies auch beim Menschen möglich sein muss, berichteten die Forscher im Fachmagazin Journal of the Science of Food and Agriculture….. Zum vollständigen Text hier…

COCHRANE-STUDIE ZU ROSSKASTANIEN-EXTRAKT BEI VENENBESCHWERDEN

Die Cochrane Collaboration hat eine Übersichtsarbeit veröffentlicht zur Wirksamkeit von Rosskastanien-Extrakt bei chronischer venöser Insuffizienz, also bei Venenbeschwerden wie Schwellungen, Schmerzen, Spannungsgefühl und Hautverdickungen.

Die Cochrane Collaboration fasst in ihren Arbeiten alle zu einem bestimmten Thema relevanten Studien zusammen und zieht daraus entsprechende Schlüsse….. Zum vollständigen Text hier…

WEISSDORN BESSERT HERZSCHWÄCHE

Die Ergebnisse einer Metaanalyse der Cochrane Collaboration zur Wirksamkeit von Weissdorn-Extrakten stellt Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der
Medizinischen Universität Graz in der Medical Tribune Österreich vor (Nr. 8/2009).

Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten die Wirksamkeit von Extrakten aus getrockneten Blättern, Blüten und Früchten des Weißdorns (Crataegus) bei Patienten mit chronischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz Stadien I bis III nach NYHA)…… Zum vollständigen Text hier…

KARKADE-TEE SENKT SYSTOLISCHEN BLUTDRUCK UM 13 MMHG

Drei Tassen Karkade-Tee (Hibiscus sabdariffa) pro Tag lässt den Blutdruck fallen – vor allem, wenn er zu Beginn schon etwas erhöht ist. Für die Pflanzenheilkunde ist das eine interessante Neuigkeit. Karkade, auch Hibiskus genannt und ein beliebter Genusstee, rückt damit immer mehr in den Kreis der Heilpflanzen
US-Forscher stellten fest, dass offenbar antioxydative Bestandteile im Karkade-Tee eine blutdrucksenkende Wirkung haben.
Diesen Effekt des Kräutertees glauben Wissenschaftler der Tufts-Universität in Boston in den USA nun belegen zu können. Dr. Diane McKay und ihre Mitarbeiter haben eine Studie durchgeführt mit 65 Männer und Frauen mit systolischen Blutdruckwerten zwischen 120 und 150 mmHg und diastolischen Werten niedriger als 95 mmHg…..Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Phytotherapie für Atemwege & Immunsystem

PHYTOTHERAPIE FÜR ATEMWEGE & IMMUNSYSTEM

Knoblauch zur Vorbeugung von Erkältungen 

Das Magazin „Focus“ hat einen Artikel publiziert zum Thema „Mythen im Faktencheck: Was Sie wirklich schützt vor Husten und Schnupfen.“

Dabei nimmt der Text auch den „Mythos 4“ unter die Lupe:

„Wer täglich Knoblauch isst, bekommt keine Infekte.“

Das stimme teilweise, schreibt die Autorin, und führt dazu aus:

„Knoblauch soll fast in jeder Form die Immunabwehr stärken, manche schwören sogar darauf, bei einer aufziehenden Erkältung eine geschälte Knoblauchzehe ins Ohr zu stecken... Zum vollständigen Text hier...

Sinupret® / Sinupret® forte / Sinupret® extract – was sind die Unterschiede? 

Sinupret ist ein häufig eingesetztes pflanzliches Arzneimittel bei akuten Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis). Das Phytopharmakon hat eine sehr eigenwillige Zusammensetzung und kommt in verschiedenen Varianten auf den Markt.

Der Ursprung von Sinupret geht auf das Jahr 1933 zurück. Sinupret und Sinupret forte enthalten eine Mischung aus fünf getrockneten und pulverisierten Heilpflanzen... Zum vollständigen Text hier...

Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides): Gute Evidenz bei Atemwegsinfekten 

Umfangreiche wissenschaftliche Daten belegen die symptomlindernden und krankheitsverkürzenden Wirkungen des Pelargonium-sidoides-Extrakts EPs® 7630 (Umckaloabo®) bei Atemwegsinfekten.

Bei grippalen Infekten könne der Pelargonium-sidoides-Extrakt die Symptome lindern und die Krankheitsdauer verkürzen, erklärte Professor Dr. Michael Tamm vom Universitätsspital Basel auf einer Veranstaltung des Herstellers Schwabe in Hamburg. Der Pneumologe sagte: »Zahlreiche klinische Studien mit mehr als 10.000 Probanden, darunter circa 4000 Kinder und Jugendliche, dokumentieren die Wirksamkeit von Umckaloabo bei viralen Infekten... Zum vollständigen Text hier...

Hausmittel bei Schnupfen und Halsschmerzen 

Das Magazin „Stern“ berichtet über „natürliche Medizin“ in einem Artikel mit dem Titel:

„Diese Hausmittel helfen gegen Erkältung.“

Leider kommt der Text ungenau und etwas willkürlich daher. Aber schauen wir uns eine Passage detaillierter an:

„Die Naturapotheke hat einiges im Angebot: Läuft die Nase, können Tabletten oder Lösungen von Echinacea, Thuja, Eupatorium oder Kamille helfen... Zum vollständigen Text hier...

Ingwer gegen Mundgeruch 

Ein Scharfstoff aus der Gewürzknolle reduziert üblen Atem.

Wissenschaftler haben entdeckt, dass Ingwer gegen schlechten Atem hilft. Ein in der Gewürzpflanze enthaltener Scharfstoff steigert die Produktion eines wichtigen Speichelenzyms. Dieses Enzym ist in der Lage, schwefelhaltige Verbindungen im Mund abzubauen. Dadurch verschwindet nicht nur der unangenehme Nachgeschmack, den manche Lebensmittel nach dem Konsum hinterlassen – wir riechen auch besser... Zum vollständigen Text hier...

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Bereich Atemwege / Erkältungskrankheiten / Immunsystem 

Krankheiten und Beschwerden im Bereich Erkältungskrankheiten / Immunsystem sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Themen, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung in diese Bereichen vermittle.

Wir befassen uns hier vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Bereichen:

Husten

Hier lernen wir unterschiedliche Hustenformen kennen, die auch unterschiedlich mit Heilpflanzen-Anwendungen behandelt werden sollten: Husten mit Auswurf, trockener Reizhusten, krampfartiger Husten – welche Kräutertees, Pflanzentinkturen, Pflanzenextrakte, Hustensirupe, Inhalationen, Hustensalben, Erkältungsbäder etc. sind zur Linderung und Behandlung geeignet... Zum vollständigen Text hier...

Efeu gegen Husten als Spagyrik-Tinktur anwenden? 

Efeu wird als Heilpflanze gegen Husten eingesetzt und wirkt dabei krampflösende und auswurffördernd.

Dabei kommt es immer wieder zu Unklarheiten über die beste Anwendungsform.

Vor ein paar Tagen wurde ich gefragt, ob Efeu auch als spagyrische Tinktur angewendet werden kann.

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, muss man wissen, welche Wirkstoffe für die krampflösenden und auswurfförderden Effekte verantwortlich sind – und zudem, ob diese Wirkstoffe in relevanten Mengen vom Efeublatt in die spagyrische Tinktur übergehen... Zum vollständigen Text hier...

Hausmittel: Zwiebelsirup bei Husten 

Die „Welt“ hat einen Text veröffentlicht über Hausmittel für Kinder. Darin kommt auch der Zwiebelsirup zur Sprache, empfohlen durch den Kinder- und Jugendarzt Andreas Volbracht:

«Zwiebelsirup sei sein Lieblingshausmittel, sagt Volbracht. Dazu ein bis zwei geschälte und gewürfelte Zwiebeln mit ein paar Löffeln Zucker oder Honig in ein leeres Marmeladenglas gegeben. Nach mindestens zwei Stunden die Stücke heraussieben, übrig bleibt der Zwiebelsirup. Ihn kann man mit Wasser verdünnen... Zum vollständigen Text hier...

Knoblauch gegen Schnupfen wirksam? 

Die „Welt“ hat Hausmittel gegen Schnupfen vorgestellt. Dabei wurde auch Knoblauch als Mittel zur Vorbeugung und Behandlung empfohlen:

„Die Schwefelverbindungen des Knoblauchs eliminieren Schnupfenviren, doch es ist schwierig, diese Wirkung nicht nur im Labor, sondern auch am Menschen wissenschaftlich korrekt zu dokumentieren. Denn die Knolle riecht so unverwechselbar, dass man ihren Anwendern in einer Studie nicht ohne Weiteres eine Placebogruppe gegenüberstellen kann... Zum vollständigen Text hier...

Gute Studiendaten für Extrakt aus Kapland-Pelargonie bei Atemwegserkrankungen von Kindern 

Phytopharmaka mit dem Pelargonium-sidoides-Extrakt EPs® 7630 sind eine wirksame und sichere Behandlungsalternative für Kinder und Jugendliche mit akuten Atemwegsinfektionen. Zu diesem Fazit kommen Wissenschaftler der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte in einer Metaanalyse.

Die Forscher fassten im Fachjournal »Academic Pediatrics« elf randomisierte klinische Studien mit total 2181 pädiatrischen Probanden zusammen (DOI: 10.1016/j.acap.2017.06.006).

In sechs Studien bekamen die Kinder entweder den Extrakt EPs 7630, der in Umckaloabo® enthalten ist, oder Placebo... Zum vollständigen Text hier...

Öko-Test beurteilt Schleimlöser bei Husten: Heilpflanzen-Präparate top 

Öko-Test hat 24 frei verkäufliche Arzneimittel gegen Husten unter die Lupe genommen, davon 9 Hustenreizdämpfer und 15 Schleimlöser.

Die Fachleute halten nur für wenige Produkte eine lindernde Wirkung aus wissenschaftlicher Sicht hinreichend belegt. Darum schneidet die Mehrzahl der Hustenmittel im Test auch nur “ausreichend” und schlechter ab.

Auffallend und erfreulich ist aber, dass bei den Schleimlösern Heilpflanzen-Präparate (Phytopharmaka) am besten abschneiden... Zum vollständigen Text hier...

Kartoffelwickel bei Husten

Das Magazin „Focus“ hat Hausmittel gegen Husten vorgestellt, darunter auch den Kartoffelwickel:

„Wickel um die Brust haben gleich zwei positive Effekte. Sie wärmen und sie transportieren beim Atmen Heilsubstanzen zu den entzündeten Bronchien. Probieren Sie bei sich selbst oder ihrem Kind warme Kartoffelwickel aus. Dafür die Kartoffeln garkochen, dann zerdrücken und den Brei in eine Mullwindel geben. Legen Sie sich zuerst ein Handtuch auf die Brust und darauf dennoch ordentlich warmen Kartoffelwickel... Zum vollständigen Text hier...


Hausmittel: Rettichsirup gegen Husten

Rettichsirup ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten. Das Magazin „Focus“ hat dazu ein Rezept veröffentlicht:

„Von innen können Sie den Husten mit selbstgemachtem Hustensaft lindern. Ein Beispiel dafür ist der Rettich-Honig. Dafür schneiden Sie einen schwarzen Rettich der Länge nach auf, höhlen ihn mit einem Löffel aus und füllen beide Hälften mit Honig. Anschließend lassen sie es zwölf Stunden ziehen. Dabei entzieht der Honig dem Rettich Wasser und es entsteht ein Hustensaft. Davon können Sie drei Mal täglich einen Esslöffel zu sich nehmen. Den Rest bewahren Sie im Kühlschrank auf.“

Quelle:

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/video/omas-hausapotheke-aerztin-verraet-die-drei-besten-mittel-gegen-husten-stehen-schon-in-ihrer-kueche_id_7910407.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Zwiebelsirup gegen Husten

Zwiebelsirup ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten. Das Magazin „Focus“ hat dazu ein Rezept veröffentlicht:

„Für einen einfachen Hustensaft nehmen Sie 100 Gramm gehackte Zwiebeln und 100 Gramm feinen Kandiszucker. Beides wird so lange zusammen gekocht, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann können Sie den Saft abseihen und auch täglich drei Mal einen Esslöffel zu sich nehmen. Den Rest ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.“

Quelle:

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/video/omas-hausapotheke-aerztin-verraet-die-drei-besten-mittel-gegen-husten-stehen-schon-in-ihrer-kueche_id_7910407.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.


Thymiantee bei Bronchitis

Das Portal Apotheke-Adhoc empfiehlt als Hausmittel bei Bronchitis:

„Thymiantee: Thymian enthält viele antibakterielle ätherische Öle, weshalb er im Volksmund als „natürliches Antibiotikum“ bezeichnet wird. Für eine Tasse reichen ein bis zwei Teelöffel Thymiankraut. Dieser Tee sollte 10 bis 15 Minuten ziehen.“

Quelle:

http://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/blogads-welche-hausmittel-helfen-gegen-bronchitis/

Kommentar und Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel und Medikamente gegen Halsschmerzen

Spiegel online schreibt zum Thema „Was Husten, Schnupfen, Heiserkeit lindert“.

Gegen Halsschmerzen wird empfohlen:

„Gegen Halsweh gibt es Lutschtabletten oder Sprays, die den Rachenraum kurzzeitig oberflächlich betäuben. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Degam) rät in ihrer Patienteninformation „Halsschmerzen“ bei starken Beschwerden eher zu Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol. Sie wirken demnach besser, wenn man sie in den betroffenen Tagen regelmäßig einnimmt und nicht nur ab und zu… Zum vollständigen Text hier…

Akute Bronchitis: Phytopharmaka sind antiviral wirksam ohne Resistenz

Weil Virustatika nur gegen Influenza (Grippe) zugelassen sind, können pflanzliche Arzneimittel bei Atemwegsinfekten eine Alternative sein.

Atemwegsinfekte sind die Auslöser für rund 20 Prozent der Fälle von Arbeitsunfähigkeit (AU) und rund 10 Prozent der AU-Tage. Zur Behandlung kommen Phytotherapeutika aus der Kapland-Pelargonie wie Umckaloabo® in Frage.

An einer Veranstaltung, die vom Umckaloabo®-Hersteller Schwabe unterstützt wurde, sagte Professor Matthias Tisch, Leiter der Poliklinik am Bundeswehrkrankenhaus Ulm:… Zum vollständigen Text hier…

Inhalieren gegen Erkältungen

Das Magazin „Focus“ gibt Tipps gegen Erkältungen und kommt dabei auch auf Inhalationen zu sprechen. Nicht ganz falsch, aber auch ziemlich ungenau.

Was schreibt „Focus“:

„Salzspülung und Inhalieren

Gegen eine verstopfte Nase kann eine Salzwasserspülung aus der Apotheke oder Drogerie helfen. Das Inhalieren mit Ölen oder Kamillentee löst den Schleim.“

Wenn von „Ölen“ gesprochen wird, dann meint man in der Regel „fette Öle“ wie Mandelöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Hier sind aber zweifellos ätherische Öle gemeint. Fette Öle sind gar nicht flüchtig und würden nicht in den Dampf übergehen… Zum vollständigen Text hier…

Salbei gegen Halsschmerzen

Das Magazin „Stern“ empfiehlt als Hausmittel gegen Halsschmerzen das Gurgeln mit Salbeitee:

„Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort „salvare“, also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee.“

Der entzündungswidrige Effekt von Salbei-Gurgelungen kommt durch Gerbstoffe zustande (Lamiaceen-Gerbstoffe)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt

Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg hat den Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt.

Außerhalb von Fachkreisen ist der Andorn hierzulande fast unbekannt. Dabei zählte der stattliche Lippenblütler (Lamiaceae) von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den bedeutendsten Arzneipflanzen Europas. Die Verwendung der Pflanze bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden ist schon seit über 2000 Jahren dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

Schleimlöser bei Husten: Schlüsselblumenblüten oder Schlüsselblumenwurzel?

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine wichtige Heilpflanze bei produktivem Husten. Sie wird bei dieseer Indikation als Schleimlöser (Expectorans) eingesetzt wird.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Wirkstoffgehalt in der Schlüsselblumenwurzel deutlich höher ist als in den Schlüsselblumenblüten.

Präzis beschrieben hat dies vor kurzem ein Beitrag auf Apotheke-Adhoc:

„In der Phytotherapie finden sowohl die Blüten als auch die Wurzel Anwendung… Zum vollständigen Text hier…

Oeko-Test beurteilt Hustensäfte für Kinder

Die Zeitschrift „Oeko-Test“ hat Hustensäfte für Kinder beurteilt. Dabei kamen auch Heilpflanzen-Präparate zu guten Bewertungen.

Bei den Schleimlösern (Expektorantien) schnitten unter den Thymian-Präparaten Aspecton Hustensaft und Abtei Bronchial Sirup mit „gut“ ab. Thymiverlan, Tussamag zuckerfrei und Bronchicum Elixier (Thymian/ Primel) bekamen wegen des Alkoholgehalts nur ein „ausreichend“. Mit „mangelhaft“ wurde Eucabal Hustensaft (Thymian / Spitzwegerich) bewertet.

Überzeugt haben auch die Efeu-Säfte Prospan, Hedelix, Bronchostad und Sinuc , sowie die ätherischen Öle in Gelomyrtol forte und Soledum Kapseln… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel gegen Bronchitis: Knoblauch

Das Portal Apotheke-Adhoc empfiehlt zum Thema Hausmittel bei Bronchitis:

„Knoblauch enthält Sulfide, die antibiotisch wirken und die Entzündung in den Bronchien lindern können. Zudem unterstützt er den Abtransport des Schleims aus den Bronchien. Die scharfe Knolle ist deshalb ein altbewährtes Hausmittel gegen Bronchitis. Essen Sie bei einer akuten Bronchitis mindestens zwei Zehen pro Tag.“

Quelle:

http://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/blogads-welche-hausmittel-helfen-gegen-bronchitis/

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Holunderbeeren gegen Erkältungen

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) hat schon lange einen Ruf als Helfer bei Erkältungskrankheiten. In der Phytotherapie wird ein Tee aus Holunderblüten verwendet. Er soll schweisstreibend wirken bei fieberhaften Infekten, wobei diese Wirkung allerdings nicht geklärt oder gar belegt ist. Experimentelle Studien deuten zudem auf eine auswurffördernde Wirkung bei Husten hin.

Der Saft aus Holunderbeeren wird traditionell empfohlen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen.

Ein Spezialextrakt aus Holunderbeeren zeigte im Labor antivirale Aktivität gegen Influenzaviren vom Typ H1N1… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


Heiserkeit mit Salbei-Inhalation lindern

In der kalten Jahreszeit tritt im Rahmen von Erkältungen oft auch Heiserkeit auf. Zur Linderung der Beschwerden können Betroffene mit einer Salzlösung gurgeln oder Salbeitee trinken. Das Inhalieren von Wasserdampf mit Salbeiextrakt tut ebenfalls gut.

Grundsätzlich gilt bei Stimmproblemen als Empfehlung: Nicht rauchen sowie auf Alkohol oder Kaffee verzichten. Auch Grüntee oder Schwarztee verzichten Betroffene besser. Dauert Heiserkeit länger als drei Wochen an, sollte sie ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: http://www.hno-aerzte-im-netz.de/news/hno-news/heiserkeit_mit_salbei_lindern.html

(dpa, Bundesverband der Apothekerverbände, äin-red)

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Bäder und Wickel als Hausmittel bei Bronchitis

Ein Apotheken-Portal empfiehlt Bäder und Wickel als Hausmittel bei Bronchitis. Schauen wir uns die Empfehlungen mal genauer an.

Im Text wird einleitend darauf hingewiesen, dass Bäder und Wickel seit Jahrhunderten als wirksame Hausmittel gegen Bronchitis eingesetzt werden.

Die Wärme wirke entspannend auf die Bronchien und die beigesetzten Öle oder Substanzen könnten dabei helfen, den Schleim in den Bronchien zu lösen.

Konkret werden folgende Anwendungen empfohlen:.. Zum vollständigen Text hier…

Erkältung: Welche Therapien wirklich helfen

Das Angebot an konventionellen und alternativen Präparaten zur Behandlung von Erkältungskrankheiten ist sehr gross. Die Studien zur Wirksamkeit sind aber oft nicht sehr überzeugend.

Erwachsene machen pro Jahr zwei bis vier Erkältungsepisoden durch, Kinder sogar sechs bis acht. Entsprechend umfangreich ist der Umsatz an Präparaten, mit denen Ärzte oder die Patienten selbst versuchen, den Verlauf der meist viralen Infektionen abzuschwächen und zu verkürzen… Zum vollständigen Text hier…

Schützt Knoblauch vor Erkältungen?

Knoblauch wird seit sehr langer Zeit als Kulturpflanze und Heilpflanze verwendet. Er soll nach weit verbreiteter Überzeugung vor Erkältungen schützen. Begründet wird diese Ansicht mit der langen Tradition und mit Laboruntersuchungen, in denen Knoblauch sich gegen Bakterien und Viren wirksam zeigte.

Nun kann sich Tradition aber auch irren. Siehe dazu:

Komplementärmedizin – hat Tradition Recht?

Und was im Labor Viren und Bakterien tötet, kann das nicht zwingend auch im lebenden Organismus.

Mit Stand vom 7. August 2014 fanden die Cochrane-Forscher acht Studien zur Wirksamkeit von Knoblauch gegen Erkältungen, wovon aber nur eine die Kriterien für den Review erfüllte… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Efeu-Extrakt als Zusatztherapie bei Kindern mit Asthma

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Efeu-Spezial-Extrakts EA 575® (Prospan®) bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten mit der Begleiterscheinung Husten wurde in einer Übersichtsarbeit mit Daten aus 18 klinischen sowie nicht-interventionellen Studien mit insgesamt über 65.000 Patienten belegt. Das teilt die Firma Engelhard Arzneimittel zur Veröffentlichung des Reviews mit.

Quelle:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/default.aspx?sid=897207&sh=6&h=-19922203&ticket=ST-3980-AgzJqu2R5PlUNSzoas3Qwj1W4tcelNMd40T-20

Originalpublikation:

Planta Med 2015; 81(12/13): 968-974

https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0035-1545879

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Bei Rhinosinusitis Nasenspülungen oder Dampfinhalationen?

Bei chronischer oder wiederkehrender Rhinosinusitis (Nasenebenhöhlenentzündung) werden als Hausmittel oft Nasenspülungen mit Salzwasser oder Wasserdampfinhalationen empfohlen. Dampfinhalationen erwiesen sich in der Studie als weitgehend wirkungslos, während Nasenspülungen immerhin eine moderate Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bewirkten.

Die Studie war randomisiert, das heisst, die Probanden wurden per Zufallsentscheid auf vier Gruppen unterteilt (das ist ein Qualitätsmerkmal für Studien).

Es beteiligten sich 871 Erwachsene mit chronischer oder rezidivierender Rhinosinusitis und einem „mittelschweren bis schweren Einfluss von Sinussymptomen auf die Lebensqualität“… Zum vollständigen Text hier…

Efeuextrakt gegen Husten: Neuer Hinweis auf Wirkungsweise aus Laborstudie

Efeublätterextrakt wird in der Phytotherapie eingesetzt als schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten. Eine Laborstudie gibt nun weitere Hinweise dazu, wie diese Wirkung zustande kommen könnte.

Der Efeublätter-Trockenextrakt EA 575® (Prospan®) reduziert die Konzentration des Entzündungsmediators Interleukin-6 (IL-6) signifikant. In hohen Konzentrationen war der entzündungshemmende Effekt von EA 575 sogar ähnlich stark wie der von Corticosteron – zumindest im Reagenzglas. Das ist das Resultat einer In-vitro-Studie einer Wissenschaftlerguppe um den Bonner Professor für Zellbiologie und molekulare Wirkstoffforschung Dr. Hanns Häberlein. Das schreibt die Firma Engelhard in einer Pressemitteilung… Zum vollständigen Text hier…

Zistrose (Cistus incanus): Extrakte der Zistrose inaktivieren HI-Viren, Ebola-Viren und Marburg-Viren

Extrakte der Zistrose (Cistus incanus) inaktivieren in Laborexperimenten HI-, Ebola- und Marburg-Viren und verhindern ihre Vermehrung.

Für virale Infektionen wie beispielsweise HIV/Aids braucht es infolge von Resistenzbildung immer wieder neue antivirale Wirkstoffe. Gegen Ebola- oder Marburg-Viren existieren gegenwärtig noch gar keine zugelassenen Präparate. Forscher vom Institut für Virologie des Helmholtz-Zentrums München konnten nun zeigen, dass Extrakte aus der Zistrose (Cistus incanus) virostatische Eigenschaften besitzen. Der Pflanzenextrakt blockiert das Andocken der Viren an Zellen, indem Inhaltsstoffe selektiv an die Viruspartikel binden und so die Infektion verhindern. Die Wissenschaftler arbeiteten mit klinischen Isolaten des HI-Virus vom Typ 1 und 2, einschließlich eines HIV-Stammes, der gegen mehrere therapeutisch eingesetzte antivirale Wirkstoffe resistent ist… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Erkältungsmittel: Hustenstiller und Schleimlöser bewertet

Die Deutsche Apotheker Zeitung berichtet über die Bewertung von Erkältungsmitteln durch die „Stiftung Warentest“ und vergleicht die Empfehlungen mit der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Bei den Hustenmitteln haben dabei die Phytopharmaka (Heilpflanzen-Präparate) eine überraschend gute Stellung.

Werden Schleimlöser oder Hustenstiller gewünscht, können laut Stiftung Warentest bei Reizhusten Dextromethorphan oder zur Schleimlösung Acetylcystein (ACC) oder Ambroxol zur Anwendung kommen.

ACC und Ambroxol allerdings nur mit Einschränkung, da ihre Wirksamkeit nicht bewiesen sei. Aus dem selben Grund rät die DEGAM-Leitlinie „Husten“ von ACC und Ambroxol ab, für Hustenstiller sieht sie nur in Ausnahmefällen eine Berechtigung, zum Beispiel nachts, um besser schlafen zu können… Zum vollständigen Text hier…

Olbas Tropfen – ein Gemisch von ätherischen Ölen – getestet auf antimikrobielle Wirkung

Olbas Tropfen – ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel – enthalten ein Destillat aus einer Mischung von Pfefferminzöl, Cajeputöl, Eukalyptusöl, Wacholderbeeröl und Wintergrünöl im Verhältnis von 53 : 21 : 21 : 3 : 2.

Das Präparat wird traditionell zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheiten (Husten, Schnupfen, Heiserkeit) empfohlen, zur Einnahme bei leichten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, beispielsweise bei Verspannungszuständen, sowie zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung / Fehlbelastung. Darüber hinaus ist es auch bekannt für seine Anwendung bei diversen Sportverletzungen… Zum vollständigen Text hier…

Isländisches Moos gegen Husten (Cetraria islandica)

Isländisches Moos (Cetraria islandica) wird aufgrund des hohen Gehalts an Schleimstoffen als linderndes Mittel bei trockenem Reizhusten eingesetzt. Einschränkend ist bei der Anwendung als Tee allerdings der ausgesprochen bittere Geschmack. Reinhard Länger empfiehlt in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie“ (Nr. 4 / 2015) deshalb die Zubereitung als Kaltauszug:

„Untersuchungen am Dept. für Pharmakognosie der Univ. Wien haben ergeben, dass im Gegensatz zu vielen Literaturangaben die Flechtensäuren in kaltem Wasser nur schlecht löslich sind und daher Kaltauszüge (Mazerate) nicht bitter schmecken… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka in der Europäischen Leitlinie zur Behandlung von Rhinosinusitis

Die europäische Leitlinie zur Behandlung der Rhinosinusitis ist gegenwärtig die aktuellste Therapieempfehlung von HNO-Ärzten für die Behandlung viraler Atemwegsinfektionen (»Erkältung«). Sie enthält auch Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka), die in einem Artikel der „Pharmazeutischen Zeitung“ beschrieben werden:

„Cineol und Myrtol, aber auch Pelargonium-Extrakte kommen zur Therapie viraler Atemwegsinfekte infrage….. In klinischen Studien konnten im Vergleich zu Placebo die Symptome bei einer akuten viralen Rhinosinusitis ab dem vierten Tag gelindert werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Risiken von Hustenpräparaten und Erkältungsmitteln mit Codein

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic empfiehlt neue Einschränkungen in der Anwendung von Hustenpräparaten und Erkältungsmitteln mit Codein und will die Arzneimittelinformationen entsprechend anpassen. Auslöser für diese Massnahmen ist ein kürzlich erfolgter Beschluss der europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Codein-haltigen Husten- und Erkältungsmittel aufgrund ihrer Risiken überprüft und im April dieses Jahres Einschränkungen in ihrer Anwendung verfügt (Beschluss EMA/CMDh/206590/2015)… Zum vollständigen Text hier…

Eibischwurzel im Kaltauszug zubereiten – mit welcher Begründung?

Eibischwurzel wird in der Phytotherapie empfohlen bei trockenem Reizhusten.

In Kräuterbüchern und in der Phytotherapie-Fachliteratur findet man oft den Hinweis, dass Tee aus der Eibischwurzel mit einem Kaltauszug hergestellt werden sollte. Und oft liest man den Hinweis, dass schleimhaltige Heilpflanzen generell kalt ausgezogen werden müssten, weil die Schleimstoffe hitzeempfindlich seien.

Was hat es damit auf sich?

Reinhard Länger hat dazu schon vor einigen Jahren in der Zeitschrift „PhytoTherapie austria“ (1 / 2007) gute Informationen weitergegeben:… Zum vollständigen Text hier…

Eibischschleim als Schutz für die Schleimhaut

Schleimhaltige Heilpflanzen werden schon lange zum Schutz entzündeter Schleimhäute eingesetzt, zum Beispiel bei Reizhusten oder bei Mundschleimhautentzündung. Damit verbunden ist in der Regel die Vorstellung, dass sich die Schleimstoffe passiv als Schutzschicht auf die Schleimhaut legen und darüber hinaus jedoch nichts weiteres tun. Das ist aber sehr wahrscheinlich zu einfach und zudem gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Schleimpflanzen.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang der Schleim aus der Eibischwurzel. Reinhard Länger hat dazu schon vor einiger Zeit geschrieben:.. Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl / Menthol befreit die Nase bei Schnupfen

Pfefferminzöl oder sein Hauptinhaltsstoff Menthol werden vielfach angewendet zur Befreiung einer verstopften Nase bei Schnupfen.

Und wie kommt diese Wirkung zustande?

Facharzt Dr. Peter Kardos schreibt dazu in einem Statement für das *Komitee Forschung Naturmedizin“:

„Zur Wirkung von Menthol gehört das durch Wirkung auf die Rezeptoren erzielte Gefühl des freien Durchatmens, das die Patienten schätzen, obwohl es objektiv durch Messung des Widerstandes (Rhinomanometrie) nicht zu bestätigen ist!... Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel bei Erkältungen

Das Magazin „Stern“ veröffentlichte eine Sammlung von Tipps zum Thema „Erkältung: Hausmittel, die wirklich helfen“.

Ein Beispiel:

„Hustentees aus Kräutern wie Spitzwegerich, Thymian, Efeu oder Eibisch lösen den Schleim in den Atemwegen.“

Quelle:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/tipps/erkaeltung-hausmittel-die-wirklich-helfen-605355-8158acc700590086.html

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass der „Stern“ Hausmittel vorstellt. Hausmittel sind einfache, billige Möglichkeiten, um unkomplizierte Beschwerden und Erkrankungen eigenständig zu behandeln… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Thymianöl: Thymianbad lindert Husten

Das Magazin „Stern“ berichtet über Hausmittel bei Erkältungen – unter anderem mit folgendem Tipp:

„Mit einem Vollbad können Sie dem Husten entgegenwirken. Geben Sie ein bis zwei Esslöffel Thymianöl in die Wanne und entspannen Sie sich darin 10 bis 15 Minuten. Anschließend am besten gleich ins Bett gehen.“

Quelle:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/tipps/erkaeltung-hausmittel-die-wirklich-helfen-605355-120b6c1afac463fa.html

Kommentar & Ergänzung:

Ein Thymianbad gegen Husten – das ist grundsätzlich eine gute Idee.

Aber:… Zum vollständigen Text hier…

Efeu-Extrakt als Zusatztherapie bei Kindern mit Asthma

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Efeu-Spezial-Extrakts EA 575® (Prospan®) bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten mit der Begleiterscheinung Husten wurde in einer Übersichtsarbeit mit Daten aus 18 klinischen sowie nicht-interventionellen Studien mit insgesamt über 65.000 Patienten belegt. Das teilt die Firma Engelhard Arzneimittel zur Veröffentlichung des Reviews mit… Zum vollständigen Text hier…


Metaanalyse zeigt: Umckaloabo lindert Atemwegsinfekte

Ein Extrakt aus Pelargonium sidoides (Umckaloabo) ist ein geeignetes Arzneimittel bei akuten Atemwegsinfekten. Zu diesem Schluss kommt eine Metaanalyse, die an der 29. Schweizerischen Jahrestagung für Phytotherapie in Winterthur vorgestellt wurde.

Bei akuten Atemwegsinfekten ist der Einsatz von Antibiotika in der Regel nicht sachgerecht. Darum sind pflanzliche Alternativen wie der Extrakt aus der Kapland-Pelargonie (Umckaloabo) interessant.

Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Umckaloabo-Extraktes wurden nun erneut in einer Metaanalyse untersucht. Die Resultate dieser Metanalyse wurden bei der 29. Schweizerischen Jahrestagung für Phytotherapie in Winterthur vorgestellt… Zum vollständigen Text hier…

Malaria-Forschung mit Heilpflanzen

Klinische Studien lohnen sich auch für Heilpflanzen, sie sind sogar nötig, weil sich nur mit wissenschaftlichen Daten zuverlässige Dosierungen und Nebenwirkungen feststellen lassen. Und nur geprüfte Mittel schaffen es in offizielle Empfehlungen und Leitlinien, erklärte Professor Dr. Merlin Willcox von der Universität Oxford beim Kongress der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoffforschung im portugiesischen Guimarães.

Gerade in Anbetracht vernachlässigter Krankheiten in Entwicklungsländern bräuchte man kostengünstige, zuverlässige Alternativen aus der Natur, betonte der Arzt und Wissenschaftler.

Dabei stellt sich aber die Frage, für welche Pflanze sich der Aufwand lohnt? Gegen Malaria zum Beispiel kommen weltweit rund 1200 verschiedene Pflanzenarten zur Anwendung. Allein in Mali fanden Willcox und sein Team 66 Pflanzenarten in 166 Rezepturen… Zum vollständigen Text hier…


Hilft Thymian gegen Husten?

Diese Frage versucht das Portal „medizin-transparent“ zu beantworten und bewertet dazu die auffindbaren wissenschaftlichen Daten.

Als Antwort auf ihre Ausgangsfrage ziehen die Autoren den Schluss: unklar.

Die Autorinnen und Autoren von „medizin-transparent“ recherchieren und bewerten die Studien zu Thymian wie gewohnt sorgfältig.

Die Formulierung der Frage halte ich aber für suboptimal.

Die Frage, ob Thymian gegen Husten hilft, ist meiner Ansicht nach so gar nicht beantwortbar.

Es wird nämlich nicht „Thymian“ gegen Husten angewendet, sondern Thymiantee, Thymiantinktur (Frischpflanzentinktur oder Tinktur aus getrocknetem Thymian), Thymianextrakt (unterschiedlich produziert je nach Hersteller), Thymian-Frischpresssaft, ätherisches Thymianöl… Zum vollständigen Text hier…

Cochrane-Studie findet wenig Evidenz für Echinacea bei Erkältung

Echinacea (Sonnenhut) wird schon seit einigen Jahrzehnten als Immunstimulans gegen Erkältungen angewendet. Die Studienlage ist widersprüchlich. Studien mit positivem und negativem Ergebnis wechseln sich ab. Zu einem sehr zurückhaltenden Fazit kommt nun eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration.

Echinacea-Präparate helfen möglicherweise zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungen – aber höchstens ein bisschen, schreiben die Autoren.

Die Wissenschaftler um Dr. Marlies Karsch-Völk von der TU München werteten 33 randomisierte und placebokontrollierte Untersuchungen zur Wirksamkeit von Echinacea aus, an denen insgesamt 4631 Probanden teilnahmen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Tipps für die Hustensaison

In der Nordsee-Zeitung gibt der Lungenarzt Dr. Thomas Mutz vom Medizinischen Versorgungszentrum im Klinikum Bremerhaven nützliche Tipps aus der Phytotherapie zur Behandlung von Husten:

„Wenn einen tatsächlich eine Erkältung plagt, sind Ruhe, körperliche Schonung und unterstützende Maßnahmen wie Inhalationen, fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente sinnvoll. Hilfreich sind auch naturheilkundliche Therapien („Phytotherapie“) und alte Hausmittel wie Thymian, Efeu, Spitzwegerich, Isländisch Moos, Myrtol und Primel… Zum vollständigen Text hier…

Isländisch Moos gegen Reizhusten

Die Sendung „Puls“ von SRF berichtete über Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten und kam dabei auch auf das Isländisch Moos zu sprechen.

Zitat:

„Ist der Hals entzündet und kratzt die Stimme oder ist sie heiser, können Bronchialtees und Pastillen mit Isländisch Moos beruhigen. Die Schleimstoffe der kälteliebenden Flechte legen sich wie eine Schutzschicht auf die Schleimhäute. So lindern sie auch trockenen Reizhusten. Isländisch Moos ist daher in einigen Hustensäften enthalten… Zum vollständigen Text hier…

Schlüsselblume als Hustenmittel

Die Sendung „Puls“ von SRF berichtete über Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten und kam dabei auch auf die Schlüsselblume zu sprechen.

Zitat:

„Von der attraktiven Frühlingsblume verwendet man die Blüten und Wurzeln für Heilzwecke. Sie reizen den Magen, dadurch bilden die Bronchien reflexartig neuen Schleim, der sich besser abhusten lässt. Vorhandenes Sekret wird verflüssigt. Besonders beliebt ist die Kombination mit Thymian… Zum vollständigen Text hier…

Schnupfen: Nasensalbe mit Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder Kiefernnadelöl

Die Apothekerkammer Niedersachsen empfiehlt:

„Bei einer Schnupfennase können Salben mit ätherischen Ölen helfen, wieder leichter durchzuatmen. Öle aus Eukalyptus, Pfefferminz oder Kiefernnadeln lassen nach Angaben der Apothekerkammer Niedersachsen die Nasenschleimhaut zwar nicht abschwellen. Sie haben aber einen kühlenden Effekt und geben dem Patienten dadurch das Gefühl, wieder besser Luft zu bekommen. Zum Befeuchten der Schleimhäute empfehlen sich Sprays mit steriler, isotonischer Kochsalzlösung oder Meersalz… Zum vollständigen Text hier…


Zwiebelsirup als Hausmittel gegen Husten

Die Zwiebel gehört zu den altbewährten Hausmitteln gegen Erkältungskrankheiten. Bei Husten und Schnupfen wird eine Zwiebel aufgeschnitten im Raum aufgestellt. Bekannt sind auch Zwiebelwickel bzw. Zwiebelauflagen.

Und dann gibt es noch den Zwiebelsirup.

Hier ein Rezept:

„Schneiden Sie eine mittelgroße Küchenzwiebel in Würfel. Geben Sie die Zwiebelstückchen in ein Glas und fügen Sie zwei Esslöffel heimischen Honig hinzu. Verrühren Sie die Zwiebelstückchen mit dem Honig. Bedecken Sie das Glas mit einer flachen Schale und drehen das Ganze um… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Zwiebelsaft oder Zwiebelsirup lindert Husten

Die Zeitschrift „Stern“ nimmt verschiedene Erkältungsmythen unter die Lupe, Darunter auch die Anwendung von Zwiebelsaft, Zwiebeltee, Zwiebelsirup und Zwiebelwickel bei Husten.

Ein selbst zubereiteter Zwiebelsaft, Zwiebeltee oder Zwiebelsirup habe eine lange Tradition als Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden, vor allem bei Husten, schreibt das Magazin.

„Auch Zwiebelwickel sind bekannt, etwa bei Ohrenschmerzen. Zwiebeln haben eine antimikrobielle Wirkung, die helfen soll, Krankheitserreger abzuwehren. Hier gilt jedoch dasselbe wie für die Hühnersuppe: Sicher belegt ist die Heilwirkung nicht. ‚Im besten Fall lindert ein Zwiebelsaft, -tee oder -wickel die Beschwerden ein wenig, was aber nur schwer von einem Placeboeffekt zu unterscheiden ist‘, sagt Scherer… Zum vollständigen Text hier…

Ätherische Öle zur Immunstärkung?

Ätherische Öle sind sehr spannende Inhaltsstoffe vieler Pflanzen. Und sie zeigen eine ganze Reihe von Wirkungen, die sich therapeutisch nutzen lassen.

Ich finde in der Aromatherapie-Literatur aber auch immer wieder Angaben zu Heilwirkungen, die ich nicht nachvollziehen kann und für die ich auch keine glaubwürdigen Belege erkennen kann.
Oft fehlt auch eine genauere Quellenangabe und damit auch der Hinweis, wer aus welchen Gründen eine bestimmte Empfehlung in die Welt gesetzt hat. So lässt sich die Glaubwürdigkeit nur schwer überprüfen.
Ein Beispiel dazu:
In der österreichischen Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012) erschien ein Artikel zum Thema „Abwehrkräfte der Kinder stärken“… Zum vollständigen Text hier…

Erkältungen: Honig hilft gegen Husten

Bei akutem Erkältungshusten werden zahlreiche Arzneimittel angewendet, aber nur wenige sind wirklich indiziert und hilfreich. Antibiotika werden zwar sehr oft verordnet, aber der Husten klinge durch sie nicht früher ab, erklärte Dr. Peter Kardos, Frankfurt, beim Pharmacon in Meran.

Ansonsten gesunde Patienten mit akutem Husten nach einem bakteriellen Infekt hätten ebenfalls keinen Nutzen von Antibiotika, sagte Kardos. Anders verhalte es sich bei bakteriellen Sekundärinfekten, doch trete auch hier der Effekt nicht unmittelbar ein… Zum vollständigen Text hier…

Eibischtee gegen Reizhusten

Die „Frankfurter Allgemeine“ publizierte unter dem Stichwort „Grün hilft“ Beiträge über Heilpflanzen, die fundiert daher kommen. Zum Eibisch heisst des da beispielsweise:

„Eibisch: Die aus medizinischer Sicht wichtigsten Inhaltsstoffe sind die Schleimstoffe; sie wirken effektiv gegen Reizhusten, weil sie sich wie ein schützender Film auf die angegriffene Schleimhaut im Mund- und Rachenbereich legen. Zur Tee-Herstellung eignet sich am besten die Eibisch-Wurzel. Damit der Schleim erhalten bleibt, wird der Eibisch-Tee aus einem Kaltauszug hergestellt und dann zum Trinken erwärmt.“

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/gruen-hilft-4-heilende-gewaechse-12172829.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Salbeitee gegen Halsweh und Heiserkeit

Die „Frankfurter Allgemeine“ publizierte unter dem Titel „Grün hilft“ einen Beitrag zur Anwendung von Heilpflanzen, der überwiegend erfreulich fundiert daher kommt. Hier ein Zitat zur Salbei:

„Salbei: Medizinische Verwendung finden die Blätter; über ihr ätherisches Öl und Gerbstoffe, welche Eiweiße zerstören und entzündungshemmend wirken, entfalten sie eine antibakterielle Wirkung und sorgen unter anderem dafür, dass sich Symptome nicht weiter ausbreiten. Mit einem heißen Tee aus Salbei-Blättern wird Halsweh, Heiserkeit und einem entzündeten Rachen der Kampf angesagt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Kräutertees gegen Erkältungen: Thymian, Malve Lindenblüten

Thymian, Malve oder Lindenblüte zählen zu den altbekannten Hausmitteln.

Sie können bei der Überwindung einer  Erkältung helfen.

Bei einer Erkältung müssen Erkrankte nicht unbedingt zu Medikamenten greifen. Die Beschwerden lassen sich oft auch mit Hausmitteln wie Tees aus Heilpflanzen lindern.

Darauf hat die Apothekerkammer Niedersachsen in Hannover hingewiesen. Um die Atemwege von Schleim zu befreien, könne Thymiantee helfen.  Bei Reizhusten lindere Malventee die Beschwerden. Empfehlenswert sei es zudem bei Erkältungen immer, viel warme Flüssigkeit wie Tee zu trinken… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Husten: Äussere Anwendungsformen – Inhalation, Einreibung, Erkältungsbad

Charakteristische äußere Anwendungsformen der Phytotherapie bei Husten sind Inhalationen, Brustsalben und Erkältungsbäder. Für Inhalationen verwendet werden Kamillenblüten (Matricariae flos) bzw. Kamillenöl, aber auch Latschenkieferöl, Eukalyptusöl oder Campher. Die drei letztgenannten ätherischen Öle, aber auch Pfefferminzöl, Fichtennadelöl und Kiefernnadelöl sind enthalten in Brustsalben und Erkältungsbalsamen. Dünne Einreibungen mit solchen Präparaten über dem Brustbein und zwischen den Schulterblättern wirken rasch und zuverlässig. Als Nebenwirkungen treten manchmal Hautreizungen auf… Zum vollständigen Text hier…


Heilpflanzen lindern Husten bei Kindern

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012) publizierte einen Abschnitt über Heilpflanzen zur Linderung von Husten bei Kindern:

„Bei Kindern gilt zu bedenken, dass die Atemwege noch eng und somit sehr empfindlich sind. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten beim Einatmen, deutet dies auf eine Entzündung des Kehlkopfes, des Rachens oder der Luftröhre hin. Bei Problemen beim Ausatmen kann eine Bronchitis, Bronchiolitis – Entzündung der kleinsten, knorpellosen Bronchien – oder Asthma bronchiale vorliegen. Im Allgemeinen können Kinder mit Hustenmitteln versorgt werden, ein Arztbesuch ist aber notwendig, wenn Atemprobleme wie Rasseln, Husten bei körperlicher Belastung oder Husten ohne Erkältungserscheinungen auftreten… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Pflanzenmedizin gegen Husten

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 7 / 2012) fasst aktuelle Empfehlungen bezüglich Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten zusammen:

„Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen. Gerade gegen Husten bietet die Pflanzenmedizin aber gut verträgliche Hilfen an, deren Evidenz inzwischen auch in Leitlinien wissenschaftlicher Gremien Anerkennung fand. So hat die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin gleich zwei Pflanzenkombinationen in ihre Therapieempfehlungen aufgenommen, die in der Leitlinie zu »Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten« genannt werden. Sie stufte die Wirksamkeit von Thymiankraut und Efeublättern und Thymiankraut und Primelwurzeln als wissenschaftlich nachgewiesen ein… Zum vollständigen Text hier…

Mit Thymian gegen Erkältungen

Thymian sei kein Wundermittel. Aber er helfe gegen Erkältungen. Bei trockenem Husten wirke er am besten kombiniert mit der Eibischwurzel. Gegen Schnupfen empfehle sich das Inhalieren mit Thymianöl. Schon zwei Tropfen Thymianöl in eine Schüssel Wasser seien dafür ausreichend.

Wer seine Erkältung mit Naturheilkunde in den Griff bekommen wolle, solle zu Thymian greifen. Die Heilpflanze eigne sich dazu, verschiedene Stadien und Beschwerden einer Erkältung zu behandeln, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Inhalation mit Salzlösung – die ideale Begleittherapie bei Husten

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 21 / 2012) weist auf die Inhalation mit Salzlösungen als ideale Begleittherapie bei Husten hin:

„Um die Atemwege gut zu befeuchten und den körpereigenen Reinigungsmechanismus zu unterstützen, ist eine begleitende Therapie in Form von isotonischen Kochsalzlösungen zur Inhalation oder Emser Salz durchaus sinnvoll. Dabei sollten Wasserdampfinhalationen etwa 20 Minuten dauern, wobei eine Wassertemperatur von 43 °C ausreicht, um eine Linderung der Beschwerden zu erzielen.“

Kommentar & Ergänzung:

Eine isotonische Kochsalzlösung (0,9% Kochsalz) enthält 9 g Kochsalz auf einen Liter Wasser… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel bei beginnender Erkältung

Erstes Anzeichen für eine Erkältung sei ein kratzendes, brennendes Gefühl hinter der Nase, erklärt Prof. Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau. In den meisten Fällen handle es sich dabei um eine Virusinfektion, die man in der Regel nicht mehr abwenden könne.

Um die Beschwerden zu lindern, empfiehlt Laszig bewährte Hausmitteln: „Halten sie sich in gut gelüfteten Räumen auf, trinken sie heiße Milch mit Honig, gurgeln sie mit Salbeitee und warten sie in Ruhe ab.“… Zum vollständigen Text hier…

Myrtol (Gelomyrtol®) bei Husten und Bronchitis

Die Österreichische Apothekerzeitung (8. Oktober 2012) geht bei Thema Hustenbehandlung auf den pflanzlichen Wirkstoff Myrtol ein:

„Myrtol (Gelomyrtol®) zählt zur Wirkstoffgruppe der schleimlösenden Mittel und besitzt als ätherisches Öl sowohl sekretolytische als auch mukolytische Eigenschaften. So verhilft es zum erleichterten Abtransport des zähen, keimlastigen Schleims aus den Bronchien und Nebenhöhlen.  Des Weiteren ist der Wirkstoff für seine antibakterielle sowie antiinflammatorische Wirkung bekannt. In der Regel wird der als ätherisches Öl vorliegende Wirkstoff in Form von magensaftresistenten Weichkapseln verabreicht, die mit kalter Flüssigkeit eingenommen werden sollten… Zum vollständigen Text hier…

Antitussiva (Hustenstiller / Hustenblocker) bei trockenem Husten

Was hilft bei trockenem Husten?

„Trockener Husten ist meist das erste Symptom eines Virusinfekts der oberen Luftwege oder tritt in Kombination mit anderen Erkältungssymptomen auf. Diese Art des Hustens erfolgt manchmal nur als Hüsteln oder Räuspern gemeinsam mit Heiserkeit, vor allem in den ersten Tagen einer Erkältung. So genannte Antitussiva – Hustenstiller – dienen zur Unterdrückung des Hustenreizes und werden bei trockenem Husten eingesetzt. Sie werden in der Regel 2 bis 3 Tage lang eingenommen… Zum vollständigen Text hier…

Zwiebeltee als Hausmittel gegen Erkältungen

Ein altes Hausmittel gegen Erkältungen ist der Zwiebeltee.

Und wie es bei Hausmitteln oft der Fall ist, gibt es dazu kaum Forschungsergebnisse, so dass sich wenig Gesichertes darüber sagen lässt, wie die Wirkung zustande kommt.

Die Zwiebel gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Als erstes züchteten die Menschen wahrscheinlich in Pakistan, Afghanistan und dem Iran die Zwiebel. In China wurde sie schon vor etwa 5.000 Jahren angebaut. Auch im alten Ägypten wurde das Gemüse geschätzt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Heilpflanzen bei Schnupfen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 1 / 2012) veröffentlichte einen Beitrag zum Thema Schnupfenbehandlung. Dabei kamen auch Heilpflanzen-Anwendungen zum Zug:

„Aus der Pflanzenheilkunde ergeben sich wirksame Möglichkeiten, den gewöhnlichen Schnupfen in den Griff zu bekommen. Beispielsweise ist die Verwendung ätherischer Öle in Form von Tropfen oder Sprays empfehlenswert. Um die Beweglichkeit der in den Atemwegen befindlichen Flimmerhärchen nicht einzuschränken, sollte auf eine hydrophile, d.h. wässrige Zusammensetzung – statt fettreicher Salben – geachtet werden. Durch den Einsatz ätherischer Öle in dieser Form kann eine Verbesserung der Nasenluft-Passage erzielt werden… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei produktivem Husten

Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten sollten dem Hustenstadium angepasst sein.

Bei trockenem Reizhusten sind Schleimpflanzen wie Malvenblüten, Eibischwurzel, Spitzwegerich und Isländisch Moos empfehlenswert.

Zur  Behandlung von produktivem Husten (Husten mit Auswurf) schreibt die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012):

„Bei dem feuchten oder produktiven Husten ist es von großer Bedeutung, dass der Schleim verflüssigt und abgehustet wird. Der Auswurf kann eine grün-gelbliche Farbe haben und im Laufe einer Erkältung mit anderen Beschwerden auftreten. Diese Art des Hustens wird mit so genannten Expektorantien behandelt… Zum vollständigen Text hier…

Woraus bestehen Erkältungssalben?

Erkältungssalben bestehen aus einer fettigen Basis wie beispielsweise Vaseline, in der ätherische Öle und Balsame gelöst vorliegen. Bei der äusserlichen Anwendung gelangen die ätherischen Öle durch zweierlei Wege in den Organismus: 1. durch Inhalation der flüchtigen ätherischen Öle und 2. durch Aufnahme durch die Haut.

Erkältungssalben können auch in heissem Wasser aufgeschwemmt zur Inhalation verwendet werden. Die entstehenden Dämpfe werden während mehrerer Minuten langsam durch Nase und Mund eingeatmet.

Erkältungssalben werden angewendet bei Erkältung, Husten mit Schleimbildung, Schnupfen, akuter Bronchitis, Sinusitis.

Typische Inhaltsstoffe sind:.. Zum vollständigen Text hier…

Thymian und Efeu gegen trockenen Husten?

Bei Hustenreiz seien Teeaufgüsse aus Thymian und Efeu empfehlenswert. Sie sollen zugleich hustenstillend und hustenlösend wirken. Das empfiehlt Wolfgang Hornberger vom Berufsverband Deutscher HNO-Ärzte. Zur Linderung des Hustenreizes geeignet seien Eibischwurzel bzw. Eibischblätter, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos.

Generell sei es bei Reizhusten wichtig, viel zu trinken, die Stimme nicht zu stark zu strapazieren, das Husten nicht zu provozieren und Rauchen sowie zu kalte Luft zu meiden, erläutert Hornberger. Die Raumluft sollte nicht zu trocken sein. Regelmäßiges Stoßlüften und Wasserschalen auf der Heizung können hier eine Verbesserung bringen… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Halsschmerzen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 3 / 2012) berichtet über die Behandlung von Erkältungskrankheiten. Ein Abschnitt des Beitrages thematisiert Heilpflanzen-Anwendungen bei Halsschmerzen:

„Auch der Bereich der pflanzlichen Medizin bietet für die Behandlung unangenehmer Halsschmerzen vielversprechende Linderung – diverse Pflanzenextrakte stehen in Form von Tinkturen, Tees, Säften oder Dragees zur Verfügung. Je nach enthaltender Heilpflanze verfügen diese Extrakte über entzündungshemmende und adstringierende, d.h. eine zusammenziehende, Wirkung und tragen zur Bildung und Aufrechterhaltung einer intakten Schleimhaut in Mund und Rachenraum bei… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Heiserkeit: Inhalieren mit Kamille und Salbei

Aus einer harmlosen  Erkältungskrankheit kann sich eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) entwickeln. Die charakteristischen Symptome sind dann starke Heiserkeit mit ausgeprägten Halsschmerzen, ein trockener Husten und möglicherweise fieberhafte Temperaturen.

80 bis 90 Prozent der Kehlkopfentzündungen und -reizungen werden durch Viren ausgelöst. Bei der Therapie einer Kehlkopfentzündung steht die Stimmbandschonung im Vordergrund. Das heisst, dass man im akuten Stadium der Erkrankung möglichst wenig bis gar nicht sprechen sollte. Unproblematisch ist allenfalls ein leises, vorsichtiges Sprechen mit abgesenkter Stimmlage. Unterlassen sollte man dagegen das Flüstern, weil die dazu nötige maximale Spannung der Stimmbänder extrem belastend ist… Zum vollständigen Text hier…

Ätherische Öle bei Schnupfen

Die Bild-Zeitung publizierte einen längeren Beitrag über Schnupfen, in welchem auch auf Heilpflanzen-Anwendungen eingegangen wurde:

„Es muss…nicht immer….Nasenspray sein. Prof. Volker Schulz, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie: ‚Ätherische Öle wie Eukalyptus, Latschenkiefer oder Pfefferminze schaffen Durchzug.’ Wer eine ‚Laufnase’ hat, sollte viel trinken. Schulz: ‚Gut geeignet sind warme Tees, etwa mit Kamille oder Thymian. Das fördert das Ausschwemmen der Viren.’“… Zum vollständigen Text hier…

Lindenblüten aktivieren Immunsystem

Lindenblüten-Extrakt beschleunigt in Studien die Vermehrung von Lymphozyten.

Lindenblüten werden traditionell eingesetzt zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege. Eine bereits ältere Studie mit der Winter-Linde (Tilia cordata) zeigte eine verstärkte Vermehrung von Lymphozyten (1). Lymphozyten zählen zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und ihre Aufgabe im Immunsystems ist die Erkennung und Eliminierung von Fremdstoffen. Nun wurden mit einer weiteren Lindenart (Tilia x viridis) die Experimente zur Aktivierung der Lymphozyten wiederholt (2).

Dazu wurden zwei Extrakte aus den Lindenblüten gewonnen und an zwei Gruppen von Mäusen verabreicht… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka: Gelomyrtol / GeloDurant und Sibrovita – Unterschied?

An einem Kurs wurde ich vor ein paar Tagen gefragt, welcher Unterschied zwischen Gelomyrtol und Sibrovita bestehe.

Das ist ganz einfach – es gesteht kein Unterschied.

GeloMyrtol® ist in Form magensaftresistenter Weichkapseln im Handel – es wurde in der Schweiz im Oktober 2011 neu registriert, in Deutschland ist es schon seit Jahren auf dem Markt. GeloMyrtol® entspricht GeloDurant®, das früher unter dem Namen Sibrovita® vertrieben wurde.

Gelomyrtol / GeloDurant ( = früher Sibrovita) enthält Myrtol, ein Destillat aus einer Mischung von Eukalyptusöl, Süssorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen die Monoterpene Limonen, Cineol und α-Pinen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen: Fencheltee gegen Husten

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor:

„Fenchel gegen Husten: Vom Fenchel heißt es übersetzt: „Sein Same mit der Milch einer Mutterziege getrunken, lockre die Blähung des Magens und fördere lösend alsbald den zaudernden Gang der lange verstopften Verdauung.“ Niemand trinkt heute noch Fenchel mit Ziegenmilch, trotzdem ist er als Heilpflanze heute genauso anerkannt wie damals – er hilft gegen Verstopfung, gegen Husten und Halsschmerzen. Man sollte die Körner frisch zerrieben als Tee trinken oder einige Tropfen Öl nach dem Essen schlucken. Als seltene Nebenwirkungen können allerdings allergische Reaktionen auftreten.“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Menthol bei Schnupfen

Menthol kommt in Pflanzen der Gattung Mentha (Minzen) vor. Es ist der Hauptbestandteil im ätherischen Öl der Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae). Menthol wird synthetisch hergestellt oder aus der japanischen Minze (Mentha arvensis var. piperascens) gewonnen.

Menthol wird in zahlreichen Präparaten eingesetzt, die bei Schnupfen „Luft“ geben sollen. Interessant daran ist, dass nicht wirklich mehr Luft durch die Nase geht, sondern nur die Empfindung einer freieren Nase ausgelöst wird.

„Pharmawiki“ beschreibt diesen Effekt so:

„Bei Schnupfen und verstopfter Nase in Form von Inhalierstiften, Nasenmitteln oder Erkältungsbalsamen. Menthol löst bei der Inhalation ein Frischegefühl in der Nase aus und hat einen subjektiv (aber nicht objektivierbaren) befreienden Effekt… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL GEGEN ERKÄLTUNG: HALSSCHMERZEN

Hauptsächlich bei Infekten der oberen Atemwege, einer Erkältung oder auch bei einer Mandelentzündung schmerzt der Hals. Meistens sind dafür Viren verantwortlich, manchmal auch Bakterien. Die Schleimhäute werden dadurch gereizt und entzünden sich: Der Hals wird rot, schwillt an und schmerzt.

In solchen Fällen muss man aber nicht gleich teure Medikamente schlucken, auch alte Hausmittel wie etwa Quarkwickel oder Inhalieren haben sich bewährt.

Dauern die Beschwerden jedoch länger als drei, vier Tage an oder werden sie sogar schlimmer, sollten man besser zum Arzt gehen… Zum vollständigen Text hier…


NASENSALBE RÜEDI – EIN NATURHEILMITTEL?

Vor kurzem fragte mich eine Teilnehmerin an einem Kräuterkurs, ob die bekannte „Nasensalbe Rüedi“ eigentlich ein Naturheilmittel sei.

Die Nasensalbe Rüedi mit den Wirkstoffen Pfefferminzöl und Campheröl ist ein Medikament zur örtlichen Behandlung von Erkrankungen der Nasenschleimhaut. Sie ist als Fertigarzneimittel im Handel oder kann in einer Apotheke produziert werden. Bei Säuglingen darf die Nasensalbe Rüedi nicht eingesetzt werden… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL: RETTICHSIRUP GEGEN HUSTEN

Das Magazin „focus“ publizierte eine Reihe von Beiträgen zur Behandlung von Erkältungen mit Hausmitteln:

„Schwarzer Rettich ist ein altbewährtes, hilfreiches Hustenmittel. Der Saft enthält Schwefelöle die desinfizierend wirken und die gereizten Atemwege beruhigen.

Anwendung: Den Rettich aushöhlen und mit Honig füllen. Nach drei bis fünf Stunden kopfüber in eine Schüssel stellen und den „Hustensaft“ auffangen. Zweimal täglich nach dem Essen ein Gläschen trinken.“… Zum vollständigen Text hier…


INGWER BEI ERKÄLTUNGEN

Das Magazin Focus publizierte eine Artikelreihe zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Naturheilmitteln. Hier der Abschnitt zum Thema Ingwer & Erkältungen:

„Ähnlich wie die Hühnersuppe ist auch der Ingwer ein Multitalent. Eine Tasse Ingwertee vertreibt den Schüttelfrost. Als Brust- oder Rückenwickel lockert er zähen Schleim und löst trockenen Husten. Seine ätherischen Öle lindern Schnupfen und Halsentzündungen. Und dank seines Inhaltsstoffes Gingerol, das eine ähnliche Wirkungsweise hat wie Aspirin, hilft er gegen Kopfschmerzen und Migräne… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


ZWIEBELSIRUP GEGEN HUSTEN

Das Magazin  „Focus“ veröffentlichte einen Beitrag zur Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Hausmitteln. Empfohlen wird auch der Zwiebelsirup, ein altbewährtes Naturheilmittel:

„Der größte Pluspunkt der Zwiebel ist ihre stark desinfizierende Wirkung. Die ätherischen Öle wirken abschwellend und schleimlösend und eignen sich hervorragend, um Ohrenschmerzen oder Husten zu behandeln. Je schärfer eine Zwiebel ist, umso mehr gesunde Inhaltsstoffe enthält sie.

Anwendung: Zwei bis drei Zwiebeln fein würfeln, etwas Honig darüber geben und zugedeckt etwa fünf Stunden stehen lassen… Zum vollständigen Text hier…


WICKEL HELFEN GEGEN ERKÄLTUNG

Im Herbst kommt es wieder vermehrt zu Erkältungen. Nicht immer braucht es dabei Medikamente. Bei Erkältungen bewähren sich Wickel um Hals, Brust oder Waden als Hausmittel.

«Bei unkomplizierten Erkrankungen wie einer beginnenden Erkältung sollte man nicht vorschnell zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken», empfiehlt Friedemann Schmidt von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: THYMIAN & EIBISCH BEI HUSTEN

Thymian hilft gegen Erkältungen. Bei trockenem Husten wirkt er am besten kombiniert mit der Eibischwurzel. Gegen Schnupfen ist das Inhalieren mit Thymianöl ratsam. Dafür genügen bereits zwei Tropfen Thymianöl auf eine Schüssel Wasser.

Wer seine Erkältung mit Naturheilmitteln in den Griff bekommen will, sollte zu Thymian greifen. Die Heilpflanze sei geeignet, verschiedene Stadien und Beschwerden einer Erkältung zu behandeln, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. „Bei trockenem Husten sollte er zusammen mit einer Pflanze genommen werden, die viele sogenannte Schleimstoffe besitzt, die die angegriffenen Schleimhäute schützen.“ Die Eibischwurzel beispielsweise sei dafür geeignet. Der Thymian zeige in diesem Stadium krampflösende und antivirale Wirkung… Zum vollständigen Text hier…


NEU IN DER SCHWEIZ: GELOMYRTOL® GEGEN BRONCHITIS & SINUSITIS

GeloMyrtol® ist seit Oktober 2011 auch in der Schweiz im Handel. In Deutschland ist das Heilpflanzen-Präparat seit Jahren auf dem Markt.

Ein identisches Produkt ist in der Schweiz allerdings bereits unter dem Markennamen Sibrovita® erhältlich.

GeloMyrtol® / Sibrovita® enthält magensaftresistente Weichkapseln mit einem Destillat aus einer Mischung von Eukalyptusöl, Süssorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl.

Zur Anwendung kommt GeloMyrtol® / Sibrovita® bei akuter und chronischer Bronchitis und Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)… Zum vollständigen Text hier…


HERAUFZIEHENDE ERKÄLTUNG MIT WARMEM FUSSBAD EINDÄMMEN

Die Erkältungszeit hat angefangen. Wenn die Nase läuft, muss jedoch nicht immer direkt zum Medikament gegriffen werden. Ein warmes Fußbad kann die Erkältung oft ebenso gut eindämmen. Wie das funktioniert, wird hier erläutert.

Eine heraufziehende Erkältung lässt sich häufig mit Hausmitteln eindämmen. Bei einer so unkomplizierten Erkrankung sollte man nicht allzu raschl zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken, empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Infrage komme hierfür beispielsweise ein Fußbad… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


ZWIEBELSIRUP UND ANDERE HAUSMITTEL BEI HUSTEN

Die Bild-Zeitung bringt Expertenmeinungen zum Thema „Erkältungszeit – Was hilft, wenn uns die Viren im Griff haben“.

Frage: „Welche Hausmittel haben sich bei Husten bewährt?“

Antwort von Michael Stimpel, Professor für Innere Medizin und Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin, Püttlingen:

„Zwiebelsirup, den man aus einer mit Honig oder Zucker über Nacht versetzten, gewürfelten Zwiebel gewinnen kann. Dieser Sirup wird über den Tag teelöffelweise eingenommen. Ätherische Öle von Eukalyptus, Thymian, Salbei, Anis, Eibisch oder Fenchel, als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation, können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden… Zum vollständigen Text hier…


SCHWARZER HOLUNDER / HOLUNDERSAFT GEGEN GRIPPE & ERKÄLTUNG

Ein Viertel aller Nutzer von Naturheilkunde bevorzugt Präparate, die aus heimischen Heilpflanzen hergestellt wurden. Das Vertrauen in die Heilkräuter aus dem Garten ist demnach besonders hoch, auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Eine tatsächlich immunstärkende Wirkung konnten Wissenschaftler jedoch nur für wenige einheimische Pflanzen nachweisen.

Ein Beispiel dafür ist der schwarze Holunder. „Studien haben gezeigt, dass Menschen die über mehrere Monate hinweg täglich Holundersaft zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung erkranken als andere, die den Saft nicht eingenommen haben“, sagt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock… Zum vollständigen Text hier….


PHYTOTHERAPIE: UMCKALOABO-STUDIEN

Die Wurzel der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Umckaloabo, Pelargonium sidoides), einer Geranienart, und wird schon lange von afrikanischen Heilern verwendet. Die Inhaltsstoffe des Umckaloabo-Extrakts sind inzwischen bekannt, doch bisher konnte nicht „die eine Wirksubstanz“ gefunden werden. Die Kapland-Pelargonie soll die Immunabwehr stärken, schleimlösend wirken und vorhandene Bakterien hemmen.

Seit Ende 2005 ist der Wurzelextrakt in Deutschland zur Behandlung der akuten Bronchitis bei Kindern ab einem Jahr und bei Erwachsenen zugelassen (inzwischen auch in der Schweiz). Ein neues Review, das unter Leitung von Antje Timmer am Deutschen Cochrane-Zentrum entstand, hat die Wirksamkeit von Umckaloabo erneut untersucht… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: GEGEN HEUSCHNUPFEN TESALIN ODER POLLIVITA?

Vor kurzem wurde ich gefragt, welches Pestwurz-Präparat gegen Heuschnupfen besser sei, Tesalin oder Pollivita?

Die Antwort ist einfach: Beide Pestwurz-Präparate enthalten den gleichen Trockenextrakt (Ze 339).

Pharmawiki schreibt dazu:

„Seit 2003 ist in der Schweiz ein Spezialextrakt aus Pestwurzblättern zur Behandlung von Heuschnupfen zugelassen. Der Extrakt ist im Vergleich mit anderen alternativmedizinischen Arzneimitteln in dieser Indikation klinisch gut dokumentiert und gilt als ähnlich gut wirksam wie Antihistaminika… Zum vollständigen Text hier…


ASTHMA: BESSERE KONTROLLE DURCH EUKALYPTUSÖL / CINEOL

Eine beim Pneumologen-Kongress als Poster präsentierte, randomisiert-kontrollierte Multicenterstudie hat den Effekt einer sechsmonatigen Behandlung mit dreimal 200 mg Cineol im Vergleich zu Placebo bei 247 Patienten mit persistierendem Asthma untersucht. Cineol ist ein antiinflammatorisch (= entzündungshemmend) wirksamer Bestandteil des Eukalyptusöls.

Primärer Endpunkt der Studie war ein kombinierter Score, in den Häufigkeit und Intensität der Asthmasymptome, außerdem Lebensqualität und FEV1 einflossen. Hier zeigte sich ein hoch signifikanten Vorteil zugunsten der Cineol-Gruppe… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL BEI SCHNUPFEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Schnupfen, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Rettich-Apfel-Brei: Eine Mischung aus frisch geriebenem Rettich (enthält scharfe Senföle), Äpfeln und Zucker befreit die Nase, sorgt für einen klaren Kopf. Zwei- bis dreimal täglich einige Esslöffel essen.“

Gute Idee. Senföle wirken zudem antimikrobiell.

„• Inhalation: Der Klassiker – eine Handvoll Kräuter (z. B. Kamille oder Salbei) oder einige Tropfen ätherisches Öl in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Kopf mit einem Handtuch bedecken, drüberhalten, tief ein- und ausatmen. Vorsicht: nicht zu nah mit dem Gesicht an das heiße Wasser gehen!“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


STUDIE ZEIGT WIRKSAMKEIT VON PESTWURZ-EXTRAKT BEI HEUSCHNUPFEN

Mithilfe eines Pflanzenextrakts Heuschnupfen-Symptome lindern,  dass das funktioniert, haben Forscher des Zentrums Allergie & Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in einer klinischen Studie gezeigt. Allergische Symptome wurden durch den Pestwurz-Extrakt signifikant besser gelindert als bei den üblichen Histamin-Rezeptor-Antagonisten. Wie effektiv der Extrakt ist und wie er wirkt, stellen die Forscher im Journal of Allergy and Clinical Immunology vor.

Bisher galten Anti-Histamin-Medikamente als Mittel der Wahl um die Symptome von Heuschnupfengeplagten lindern. Dr. Adam Chaker und Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber belegten nun jedoch in einer randomisierten Doppelblindstudie, dass der Pflanzenextrakt Ze 339 (Petasol butenoate complex) schneller und wirksamer gegen zugeschwollene Nasenschleimhäute wirksam ist. Aber nicht nur im akuten Fall scheint der Pestwurz-Extrakt zu wirken – „Die Daten suggerieren auch einen präventiven Effekt, der weiter untersucht werden muss“… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL BEI OHRENSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte kürzlich eine Sammlung von Hausmitteln: „Deutschlands bekannteste TV-Ärztin Franziska Rubin hat die besten Hausmittel gegen die häufigsten Leiden aufgeschrieben.“

Schauen wir uns die Tipps gegen Ohrenschmerzen mal genauer an:

„Zwiebel-Packung: Eine klein zerhackte Zwiebel in einen kleinen Stoffbeutel stecken, zwei Minuten in kochendes Wasser geben, abkühlen lassen und ein bis zwei Stunden aufs Ohr legen. Entzündungshemmend, fördert die Heilung!“

Ein altbewährtes Hausmittel. Ein Zwiebelwickel bzw. eine Zwiebelauflage wirkt wohl auch antimikrobiell. Möglicherweise kommt die Wirkung inhalativ via Atemwege zustande… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG & RACHENENTZÜNDUNG

In der Fachzeitschrift  MMW-Fortschritte der Medizin  (2010/43) erschien ein Beitrag von Dr. med. Andre-Michael Beer zum Thema  „Schulmedizin oder Naturheilverfahren beim sinubronchialen Syndrom.“

Und was ist ein sinubronchiales Syndrom?

„Eine chronische oder rezidivierende Nasennebenhöhlenentzündung in Kombination mit chronischer Entzündung des Rachens und Kehlkopfes sowie Lungenerkrankungen wird als sinubronchiales Syndrom bezeichnet.“

Zum Stellenwert der Naturheilverfahren schreibt Beer:

„Trotz zahlreicher medikamentöser, operativer und physiotherapeutischer Therapieansätze wird ein beträchtlicher Anteil der Patienten in der naturheilkundlichen Praxis und sogar der stationären Naturheilkunde vorstellig, da die konventionelle Therapie oft nur unzureichend wirkt oder Nebenwirkungen der Behandlung beklagt werden… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL BEI HALSSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung publizierte Naturheilkunde-Tipps, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin. Hier der Abschnitt zum Thema Halsschmerzen mit anschliessendem Kommentar.

„Salzwasser: Gurgeln Sie mehrmals täglich mit einer Salzwasserlösung – ein Esslöffel in einem Liter Wasser auflösen. Das lindert die Schmerzen. Achtung: Mit Salbeitee gurgeln geht auch – wirkt entzündungshemmend.“

Beim Gurgeln mit Salbeitee gilt gegen Halsschmerzen der Grundsatz: Lang gurgeln (mindestens jeweils 2 Minuten) und oft gurgeln (etwa alle zwei Stunden). Salbei ist der „Klassiker“ gegen Halsschmerzen. Salbeitee enthält ätherisches Öl und Gerbstoffe, die beide zur antimikrobiellen und entzündungswidrigen Wirkung beitragen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


MYRTOL BEI BRONCHITIS & SINUSITIS

Die „Welt“ veröffentlichte vor kurzem einen Text über „Sechs verbreitete Irrtümer über Erkältungen. Aus Sicht der Phytotherapie ist Irrtum 3 interessant:

„Bei Bronchitis braucht man andere Medikamente als bei einer Sinusitis“

Die „Welt“ schreibt dazu:

„Das kann man so nicht sagen. Es gibt einige wenige Arzneimittel, die sowohl gegen Bronchitis als auch gegen Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) helfen. Allerdings lösen viele Wirkstoffe nur den fest sitzenden Schleim in den Bronchien und haben keinerlei Einfluss auf den Schleim in Nase und Nasennebenhöhlen, wie etwa Ambroxol, N-Acetylcystein und Efeu. Immer mehr Mediziner fordern jedoch einen gemeinsamen therapeutischen Ansatz, um Erkrankungen der Atemwege zu behandeln. Diese hohe Anforderung können bislang nur wenige Medikamente erfüllen – etwa das ätherische Öl Myrtol…. Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI ERKÄLTUNG

In der Fachzeitschrift „Der Hausarzt“ (2010/14:  31-36) erschien ein Artikel von Dr. med. Berthold Musselmann,  Facharzt für Allgemeinmedizn mit Ausbildung in Naturheilverfahren, unter dem Titel „ABC der klassischen Phytotherapie“.

Ein Abschnitt darin handelte von Heilpflanzen-Anwendungen bei Erkältung:

„Die Heilpflanze Pelargonium sidoides hat es wegen ihrer Wirkung bei akuten Atemwegsinfektionen bereits in ein Cochrane-Review geschafft. Rechtzeitig eingesetzt, kann sie die mittlere Zeit der Arbeitsunfähigkeit um etwa zwei Tage verkürzen. Die toxischste Giftpflanze Europas, der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus), der das Alkaloid Aconitin enthält, hat selbst in homöopathischer Verdünnung (z.B. D3, also ein Tausendstel des Frischpflanzenpresssaftes) pharmakologische Wirkung gegen Fieber und Gliederschmerzen (persönliche Mitteilung von Prof. Wink, Heidelberg)… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI HUSTEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Husten, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„Bronchialtee: Einen Teelöffel frischen oder getrockneten Thymian in eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen. Bis zu dreimal täglich trinken. Wirkt krampflösend, desinfizierend.“

Thymian ist in der Phytotherapie eine der wichtigsten Heilpflanzen gegen krampfartigen und produktiven Husten. Ob Thymiantee allerdings immer die geeignetste Anwendungsform ist, würde ich in Frage stellen. Für die desinfizierende Wirkung von Thymian ist das ätherische Öl (= Thymianöl) verantwortlich, das sich jedoch im wässrigen Tee nicht optimal löst. Zudem gelangt das ätherische Öl nach der Aufnahme in den Körper zuerst in die Leber, wird dort teilweise umgebaut und via Niere ausgeschieden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HUSTENMITTEL AUS HEILPFLANZEN – THYMIAN, SPITZWEGERICH & CO.

Husten als Erkältungssymptom ist in den meisten Fällen harmlos und kann gut mit rezeptfreien Hustenmitteln behandelt werden. Husten kann aber auch ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein.

Ein Warnsignal ist beispielweise, wenn der Husten von Schmerzen in der Stirn oder im Augenbereich begleitet wird. Das kann auf eine Beteiligung der Nebenhöhlen hinweisen, sagt die Apothekerin Karin Graf von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Andere Verdachtssignale sind eine gelbliche oder rötliche Farbe des ausgehusteten Sekrets… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: ZUR WIDERSPRÜCHLICHEN STUDIENLAGE BEI ECHINACEA

Echinacea (Sonnenhut)  ist wohl die bekannteste Heilpflanze zur Immunstimulation. In letzter Zeit haben widersprüchliche Studienergebnisse für Verwirrung gesorgt. Edzard Ernst, Professor für Komplementärmedizin, hat sich in der „Welt“ damit auseinandergesetzt:

„Echinacea ist kein Neuzeitmittel. Schon die Indianer Nordamerikas kauten früher bei fieberhaften Erkrankungen und bei schlechter Wundheilung die Echinacea-Wurzeln. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Studien zu dieser Pflanze aus der Familie der Korbblütler, mal mit positiven und mal mit negativen Ergebnissen. Der Vergleich ist schwierig, weil das Studiendesign mitunter stark variiert. Ein weiteres Problem liegt in der genauen Definition einer Erkältung und der objektiven Beurteilung subjektiv empfundener Symptome…. Zum vollständigen Text hier…


AKUTE BRONCHITIS: MYRTOL MEIST SINNVOLLER ALS ANTIBIOTIKA

Ohne Hinweise auf eine bakterielle Ursache sind Antibiotika bei akuter Bronchitis nicht sinnvoll. Alternativen sind unter anderem Heilpflanzen-Präparate auf der Basis von standardisiertem Myrtol.

In den Wintermonaten leiden bis zu zwei Drittel der Patienten in allgemeinmedizinischen Praxen an Atemwegsinfektionen. Meist sind die Erkältungskrankheiten viral bedingt, und nur bei Hinweisen auf eine bakterielle Ursachen ist eine Antibiotika-Behandlung sinnvoll.

Das gilt speziell für die akute Bronchitis, wie Professor Adrian Gillissen vom Klinikum Kassel erklärt hat… Zum vollständigen Text hier…


WASSERDOST-PRÄPARAT GEGEN ERKÄLTUNGEN GETESTET

Gegen Erkältungen gebe es auch eine Pflanze aus dem Arzneischatz der nordamerikanischen Indianer: den Wasserdost (Eupatorium perfoliatum). Das schreibt die „Ärztezeitung“ online. Die Pflanze habe ihre entzündungshemmende Wirkung etwa in einer Anwendungsbeobachtung gezeigt: Je 100 Säuglinge, Kleinkinder und Kinder bis zwölf Jahre bekamen die Arznei durchschnittlich sieben Tage lang.

Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen sowie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen besserten sich in dieser Studie deutlich. Alle Besserungsraten lagen über 50 Prozent und beim Fieber waren es sogar über 90 Prozent… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


ZWIEBELSIRUP GEGEN HUSTEN

Gegen Husten und leichter obstruktiver Bronchitis hilft häufig sehr wirksam ein Zwiebelsirup.

Hier also ein Rezept für Zwiebelsirup gegen Husten (ohne Kochen)
in zwei Varianten a) mit Zucker, b) mit Honig

Zutaten: 1 – 2 Zwiebeln, einige Esslöffel Zucker (oder eine entsprechende Menge Honig), ein verschließbares Glas.

Zubereitung des Zwiebelsirups: Die Zwiebeln schälen und klein würfeln, im Glas großzügig mit dem Zucker vermischen. Das Glas verschließen und während mindestens 2 Stunden ruhen und ziehen lassen. Danach die Zwiebelstücke absieben – und der Zwiebelsirup ist fertig… Zum vollständigen Text hier…


WAS KÖNNEN PFLANZLICHE IMMUNMODULATOREN?

Die Österreichische Apothekerzeitung (22 / 2010) veröffentlichte eine Beschreibung der Möglichkeiten zur „Stärkung des Immunsystems mit Phytopharmaka“. Zu Beginn des Artikels wird dargelegt, was Heilpflanzen zur Immunmodulation bzw. Immunstimulation im Organismus bewirken:

„Pflanzliche Immunmodulatoren können insbesondere temporär geschwächte Abwehrsysteme wieder hochregulieren. In erster Linie erfolgt eine Stimulation der unspezifischen körpereigenen Abwehr. Sie beeinflussen daher vor allem die zelluläre Immunität, nämlich Makrophagen, natürliche Killerzellen und Granulozyten, aber auch die humorale Immunität, das Komplementsystem, Cytokine und Interferone. Da Makrophagen die wichtigsten Abwehrzellen darstellen, sind sie das primäre Ziel der Immunmodulation… Zum vollständigen Text hier…


WIRKUNGSWEISE VON SCHLEIMHALTIGEN HEILPFLANZEN ENTSCHLÜSSELT

Univ.-Prof. Dr. Andreas Hensel von der Universität Münster präsentierte an den Südtiroler Herbstgesprächen eine völlig neue Erklärung für die Wirksamkeit von schleimhaltigen Heilpflanzen. Hier eine gekürzte und modifizierte Version dieser Informationen und anschliessend ein zusammenfassender Kommentar:

Schleimhaltige Heilpflanzen werden traditionell zur Behandlung von Reizzuständen oberflächlich geschädigter Haut und Schleimhaut im Mund- und Rachenbereich wie beispielsweise Schleimhautreizungen, Reizhusten und Katarre der oberen Atemwege eingesetzt. Im unteren Verdauungstrakt werden sie als Quellungs-Abführmittel zur Behandlung von Obstipation (Verstopfung), Colon irritabile (Reizdarm), entzündlichen Darmerkrankungen, zum Remissionserhalt und zur Behandlung von Hypercholesterinämie verwendet. Eingesetzt werden hauptsächlich Isländisches Moos, Eibischwurzel, Huflattichblätter und Malvenblätter sowie Flohsamenschalen und Leinsamen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: UMCKALOABO (PELARGONIUM SIDOIDES) BEI ERKÄLTUNGEN

Die Österreichische Apothekerzeitung (22 / 2010) veröffentlichte Ende 2010 einen Artikel zum Thema „Stärkung des Immunsystems mit Phytopharmaka – Pflanzliche Immunmodulatoren und Adaptogene“.

Ein interessanter Abschnitt darin handelt von Pelargonium sidoides (Umckaloabo, Kapland-Pelargonie):

„Pelargonium sidoides DC. (Geraniaceae) ist eine südafrikanische Arzneipflanze, deren Wurzeln für die Herstellung des Spezialextraktes EPs®7630 (Umckaloabo® in Deutschland und Kaloba® in Österreich) verwendet wird. Der Extrakt enthält als charakteristische Inhaltsstoffe Polyphenole, Proteide, Purine, Mineralstoffe, Zucker und in geringer Konzentration 7-Hydroxycumarinderivate. Wie für Phytopharmaka typisch, ist ein Teil der Inhaltsstoffe bis heute unbekannt. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass der Extrakt zytoprotektiv wirkt und potente antivirale Eigenschaften hat, was gemäß der fast ausschließlich viralen Ätiologie der… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

PHYTOTHERAPIE: ÄTHERISCHE ÖLE BEI HUSTEN

Heilpflanzen mit ätherischen Ölen wie Thymian, Fenchel, oder Anis werden in der Phytotherapie als Kräutertee gegen Husten eingesetzt („Brusttee“).

Allerdings lösen sich ätherische Öle nur begrenzt in Wasser. Darum werden sie oft über die Haut oder als Inhalation eingesetzt. Die Pharmazeutische Zeitung schreibt dazu:

„Aufgrund ihrer Lipophilie werden die ätherischen Öle etwa von Eukalyptus, Pfefferminz, Kiefernnadeln oder Thymian…..leicht und schnell von Haut und Schleimhäuten resorbiert, weshalb sie auch zur äußerlichen Anwendung als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation……prima geeignet sind. Nach perkutaner Anwendung gelangen sie über das vaskuläre System in die Bronchien, und nach Inhalation erreichen sie direkt die Bronchien.“…Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-EXTRAKTE LINDERN HALSSCHMERZEN

Die Bundesapothekerkammer in Berlin empfiehl Heilpflanzen-Präparate bei Halsschmerzen.

Kratzen im Hals oder Schmerzen beim Schlucken seien typische Symptome einer Erkältung. «Gegen Halsschmerzen helfen pflanzliche Arzneimittel oft sehr gut», stellt Erika Fink fest, die Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Eingesetzt werden beispielsweise Extrakte aus Kamillenblüten oder Lindenblüten, aus Blättern von Salbei, Thymian oder Spitzwegerich und die Heilpflanze Isländisch Moos. Die Extrakte entfalten je nach enthaltener Heilpflanze eine entzündungshemmende und / oder zusammenziehende Wirkung – oder sie bilden eine Schutzschicht auf der gereizten Schleimhaut… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: SENFÖL AUS MEERRETTICH UND KAPUZINERKRESSE BEKÄMPFEN INFLUENZA-VIREN

Senföle sind bei bakteriellen und viralen Infekten von Harn- und Atemwegen eine Behandlungsmöglicheit. Offenbar können sie auch der Vermehrung von Influenza-Viren entgegen wirken: Eine Gießener Wissenschaftlergruppe konnte in In-vitro-Untersuchungen eine Hemmung um 90 Prozent feststellen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EFEU ALS HUSTENMITTEL – WIE KOMMT DIE WIRKUNG ZUSTANDE?

Efeu-Extrakt wirkt als Hustenmittel schleimlösend und krampflösend. Doch wie genau kommt diese Wirkung in den Atemwegen zustande? Zusammengefasst wird der gegenwärtige Stand des Wissens zum Wirkungsmechanismus des Efeu-Extraktes in folgendem Zitat:

„Der Wirkmechanismus eines definierten Efeuextraktes (Prospan®) ist auf molekularer Ebene gut untersucht. Seine expektorierende und bronchospasmolytische Wirkung schreibt man beta-2-adrenergen Effekten zu….. zum vollständigen Text hier...

PHYTOTHERAPIE BEI KINDERN MIT ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Pflanzliche Arzneimittel gelten als sicher und nebenwirkungsarm, was besonders wichtig ist für den Einsatz bei Kindern. „Phytotherapie bei Kindern“ war daher auch ein Thema bei den 24. Südtiroler Herbstgesprächen für Pharmazeuten.

Akute Infektionen der Atemwege sind die häufigsten Auslöser für einen Arztkontakt im Kindessalter – bis zu 60 Prozent aller Arztkontakte sind darauf zurückzuführen. Im Vorschulalter treten jährlich vier bis zwölf Infekte auf, bei Schulaustritt höchstens vier Infekte pro Jahr. 90 Prozent der unkomplizierten Atemwegsinfekte werden durch Viren verursacht. Univ.-Doz. DDr. Ulrike Kastner sagte dazu: „Die typische Symptomatik ist Erkältung mit Schnupfen, Halsweh und Husten oder der grippale Infekt – mit mäßig hohem Fieber Frösteln, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen.“….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

THYMIAN GEGEN HUSTEN

Thymian ist eine der wichtigsten Hustenpflanzen der Phytotherapie und gilt vor allem als schleimlösend. Trotz häufiger Anwendung ist Thymian aber nur lückenhaft untersucht. Zu Thymian als Mono-Therapeutikum existieren keine klinischen Studien und nur wenige Anwendungsbeobachtungen. Besser sieht es bei Kombinationen von Thymian mit Efeu oder mit Primelwurzel aus. Hier gibt es Wirkungsnachweise aus Studien, doch ist daraus nicht zu entnehmen, welchen Anteil an der Wirkung nun dem Thymian zukommt…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: TROCKENER REIZHUSTEN

Trockener Reizhusten kann für die Betroffenen sehr lästig und anstrengend sein. Und jeder Hustenstoß reizt und schädigt die Schleimhäute zusätzlich, wodurch ein Teufelskreis entsteht.

Am Anfang eines viralen Infekts steht meist eine Rachenentzündung. Die Rachenschleimhaut ist dabei stark gerötet und geschwollen, während der Hals brennt und kratzt. Jeder neue Hustenstoß reizt und schädigt die Schleimhäute erneut. Das unterhält einen Circulus vitiosus (Teufelskreis) aus Gewebeschädigung, Entzündung und immer stärkerer Sensibilisierung der für die Husten-Auslösung im Rachen verantwortlichen C-Fasern. Dadurch sinkt die Reizschwelle, um einen Hustenstoß auszulösen…… Zum vollständigen Text hier…

ERKÄLTUNGSSALBE HILFT KINDERN MIT INFEKTEN

Die Anwendung einer Menthol enthaltenden Erkältungssalbe wirkt bei Kindern, die wegen Infektionen an nächtlichem Husten und anderen Erkältungssymptomen leiden.

Diese Art Erkältungssalben, deren Wirksamkeit bisher nicht durch wissenschaftliche Studien belegt werden konnte, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam aus Pennsylvania genauer erforscht. Den Nachweis erbrachten sie in einer neuen Studie, die das Fachmagazin Pediatrics (doi:10.1542/peds.2010-1601) veröffentlicht…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EUKALYPTUSÖL & MYRTOL BEI HUSTEN

Wenn es um die Erforschung von klinischen und pharmakologischen Daten von ätherischen Ölen geht, haben in den vergangenen Jahren 1,8-Cineol, der Hauptbestandteil von Eukalyptusöl, sowie Myrtol, eine Fraktion aus dem ätherischen Öl von Myrtus communis, eine Vorreiterrolle übernommen…… Zum vollständigen Text hier…

ECHINACEA-EXTRAKT GEGEN ERKÄLTUNGEN & GRIPPALE INFEKTE -ANTIVIRALE WIRKUNG?

Unter dem Titel „Echinacea – neuste Studien zeigen Dreifachwirkung“ berichtet das Gesundheitsmagazin Vista (Nr. 6 / 2010) über die Wirkung von Sonnenhut (Echinacea).

Von allen Heilpflanzen der Phytotherapie ist Echinacea diejenige, welche am besten untersucht wurde bezüglich einer immunstimulierenden Wirkung. Nun gibt es offenbar Forschungsergebnisse, welche auf eine direkte Wirkung gegen Viren, Bakterien und Entzündungen hinweisen. Vista schreibt dazu…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

HEILPFLANZEN-EXTRAKTE AUS SCHLÜSSELBLUME UND THYMIAN HELFEN BEIM ABHUSTEN

Bestimmte Heilpflanzen-Präparate sind schleimlösend und haben darüber hinaus eine antibakterielle Wirkung.

Bei produktivem (“schleimigem”) Husten sind Expektoranzien (auswurffördernde Mittel) und Bronchospasmolytika die symptomatische Therapie der ersten Wahl. Die Naturheilkunde kann hier einiges bieten, auch im Hinblick auf bakterielle Sekundärinfektionen.

Bei den Expektoranzien haben diverse ätherische Öle die beim produktiven Husten erforderlichen schleimlösenden Effekte, wie Professor Karin Kraft vom Lehrstuhl Naturheilkunde am Klinikum der Uni Rostock bei einem Internistenkongress in Wiesbaden erklärte. Anisöl, Thymianöl, Fenchelfrüchteöl und Pfefferminzöl seien nur einige der möglichen Behandlungsmöglichkeiten, die für die innere Anwendung zur Verfügung stehen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN – WAS HILFT?

Heilpflanzen-Anwendungen sind bei Erkältungskrankheiten / Atemwegserkrankungen beliebt und wirksam. In der „Grünen Apotheke“ wird der Stellenwert der Phytotherapie in diesem Bereich wie folgt umschrieben:

„Die Behandlung von Atemwegserkrankungen ist eine Domäne der Phytotherapie. Da die meisten dieser Krankheiten durch Viren hervorgerufen werden, ist keine kausale Therapie möglich. Im Vordergrund steht folglich die Linderung der Symptome, wofür pflanzliche Heilmittel besonders gut geeignet sind…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: INFEKTABWEHR AUS DER NATUR

Während sich Fachleute darüber uneins sind, ob chemisch-synthetische Expektoranzien (= auswurffördernde, schleimlösende Hustenmittel) tatsächlich wirksam sind, ist der Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides, Umckaloabo) mit dem höchsten Evidenzgrad geadelt worden. Eine Metaanalyse der renommierten Cochrane Collaboration von 2008 kommt zum Ergebnis, dass der Einsatz des Extraktes bei Patienten mit akuter Bronchitis auf höchster Evidenz gründet. Gemäss dieser Metastudie war der Spezialextrakt (Umckaloabo®) bei Erwachsenen und Kindern signifikant wirksam, was die Linderung krankheitsspezifischer Symptome wie Sputumproduktion und Husten betrifft…… Zum vollständigen Text hier…

BEI ERKÄLTUNG AUCH AUF HEILPFLANZEN SETZEN

Das empfehlen Hamburgs Apothekerinnen und Apotheker auf gesundheit-adhoc.de und stellen fest: „Nicht immer muss es die chemische Keule sein.“

Und bevor erklärt wird, wie Heilpflanzen bei klassischen Erkältungsbeschwerden helfen,

geht es zunächst um den Ablauf von Erkältungen:

„Erkältungen verlaufen in mehreren Phasen. Der grippale Infekt macht sich in der Regel nach etwa drei Tagen durch Halsschmerzen bemerkbar. Anschließend treten Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen auf. Der Husten leitet das Ende der Erkältung ein. Häufig leiden Patienten zunächst an einem trockenen Reizhusten, bevor tatsächlich Schleim abgehustet wird.“….. Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE HILFT BEI AKUTER BRONCHITIS

Nicht alles, was gegen Erkältungen empfohlen wird, nutzt auch wirklich. Manche traditionellen Hausmittel halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Doch einige Heilpflanzen-Präparate wirken nachweislich, etwa Extrakte aus Pelargonium sidoides (Umckaloabo)…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

KINDERHEILKUNDE: HEILPFLANZEN BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zur Anwendung von Heilpflanzen-Präparaten aus der Phytotherapie bei Atemwegserkrankungen bzw. Erkältungskrankheiten geäussert. Hier eine kleine Zusammenfassung….. Zum vollständigen Text hier…

KRÄUTERTEES LINDERN HUSTEN

Tees aus Heilpflanzen können bei Husten Linderung bringen. Kräutertees sind gut verträglich und haben meist wenig Nebenwirkungen.

Bei Hustenreiz sind Aufgüsse aus Eibischwurzel, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos zu empfehlen. Ist im Verlaufe der Erkältung aus dem trockenen Husten ein so genannter produktiver Husten geworden, helfen Kräutertees aus Anis, Fenchel, Primelwurzel oder Süßholzwurzel beim Abhusten…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EUKALYPTUSÖL SCHÜTZT BEI CHRONISCHER BRONCHITIS

Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (chronische Raucherbronchitis bzw. COPD) sollten sich in der Winterzeit gegen eine Verschlechterung ihrer Krankheit wappnen, indem sie zusätzlich zur gewohnten medikamentösen Behandlung ein Präparat mit Cineol einnehmen, dem Hauptinhaltsstoff von Eukalyptusöl…… Zum vollständigen Text hier…

EIBISCH-EXTRAKT LINDERT REIZHUSTEN

Zu den besonders bewährten pflanzlichen Hustenstillern zählen Extrakte aus Eibischwurzeln. Die Schleimstoffe aus dem Eibisch (Althaea officinalis) enthalten einen speziell hohen Anteil an so genannten Polysacchariden. Diese Wirkstoffe lindern den Hustenreiz auf gleich zweifacher Art. Dies zeigte vor kurzem eine neue Studie an der Universität Münster…… Zum vollständigen Text hier…

INGWER-INHALATIONEN GEGEN SCHNUPFEN

Ingwer hilft gegen Verdauungsbeschwerden und lindert Symptome von Reisekrankheit (Kinetosen) wie Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus wird Ingwer (Zingiber officinale) auch bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Im Bayerischen Rundfunk empfahl der Allgemeinmediziner Dr. Fritz Friedl aus Rosenheim Ingwer-Inhalationen….. Zum vollständigen Text hier…

SCHNUPFEN: EUKALYPTUSÖL, PFEFFERMINZÖL, LATSCHENKIEFERNÖL

Es muss nicht immer Nasenspray sein. Auf www.bild.de empfiehlt Prof. Volker Schulz, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie: “Ätherische Öle wie Eukalyptus, Latschenkiefer oder Pfefferminze schaffen Durchzug.” Wer eine “Laufnase” habe, solle viel trinken. Schulz: “Gut geeignet sind warme Tees, etwa mit Kamille oder Thymian:”….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

ERKÄLTUNG BEIM KIND NICHT MIT EUKALYPTUSÖL BEHANDELN

Zahlreiche der für Erwachsene normal verträglichen Erkältungsmittel mit ätherischen Ölen sind für Kinder gefährlich. Die Medikamente könnten die Atemwege verkrampfen und im Extremfall Atemnot auslösen.

Davor hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände soeben gewarnt. Arzneien mit Eukalyptusöl sollen deshalb nicht im Gesicht, Pfefferminzöl nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb von Säuglingen und Kindern aufgetragen werden. Vorsicht ist angezeigt bei vermeintlich harmlosen Erkältungsbädern. Als Alternative bieten sich Heilpflanzen-Präparate mit Extrakten aus Thymian und Efeu an…… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: ZWIEBELSIRUP LÖST SCHLEIM BEI HUSTEN

Gegen Husten kommt in der traditionellen Pflanzenheilkunde unter anderem der Zwiebelsirup erfolgreich zum Einsatz. Überraschenderweise schmeckt ein Zwiebelsirup Kindern selbst in einer rohen Variante oft relativ gut. Als sekretlösendes Mittel wird eine gewürfelte Zwiebel mit zwei Esslöffeln Zucker bestreut und zwei Stunden in einem Glas stehen gelassen, bis sich ein süsser Sirup bildet…… Zum vollständigen Text hier…

ERKÄLTUNG: HEILPFLANZEN SIND WIRKSAM

Bei Erkältungen sind Hausmittel oder Heilpflanzen-Anwendungen oft ausreichend, um die Symptome zu lindern.
Auf Bayern 1 erklärte die Biologin Martina kürzlich die unterschiedlichen Wirkungen von Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten.

Es wird im Internet und generell in den Medien sehr viel Unsinn und sehr viel Fragwürdiges geschrieben in den Bereichen Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde.
Der Text auf Bayern 1 ist hier eine löbliche Ausnahme, weil er dem Stand des Wissens in der Phytotherapie entspricht……..und hier darum eine kurze, modifizierte Zusammenfassung….. Zum vollständigen Text hier…

HUSTEN OHNE ENDE SOLL ABGEKLÄRT WERDEN – KURZFRISTIG HILFT EIBISCHTEE

Wenn ein Husten mehr als drei bis vier Wochen dauert, sollten Betroffene sich ärztlich untersuchen lassen. Das empfehlen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover. Üblicherweise sorgt der Hustenstoß für die Entfernung von Schadstoffen, zähem Schleim und Fremdkörpern aus den Atemwegen. Wenn Husten jedoch chronisch wird und länger als vier Wochen anhält, ist er ein ernstzunehmendes Symptom, dem unbedingt nachgegangen werden muss, betont Prof. Harald Morr, Vorsitzender der DLS.

Als weitere Alarmsignale gelten roter oder gelblich-grüner, abgehusteter Schleim, hohes Fieber, Atemnot oder Schmerzen in der Brust. Und wenn zusätzlich zum Husten Symptome wie Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und Heiserkeit auftreten, sollte man nach den Ursachen suchen. In solchen Fällen kann nämlich der Husten möglicherweise auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, wie beispielsweise Lungenkrebs, Lungenentzündung, Tuberkulose, Lungenembolie oder Pneumothorax (Lungenriss). Nur durch die Klärung der Ursache des Hustens hat man dann die Chance, dem Fortschreiten einer schweren Krankheit rechtzeitig entgegenzuwirken…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BELIEBT BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Heilpflanzen-Präparate lindern Symptome, sind gut verträglich, kostenneutral, und sie haben hohe Akzeptanz bei den Patienten.

Nach wie vor sind Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten in der Bevölkerung sehr beliebt. Zur Linderung der Beschwerden werden sie schon seit dem Altertum eingesetzt.
Heute ist das Auswahl an Heilpflanzen-Präparaten (Phytopharmaka) fast unüberschaubar groß. Sie stehen in Form von Säften, Tropfen, Sirupen, Tabletten, Kapseln und Dragees zum Einnehmen, als Salben und Balsame zum Einreiben und zum Inhalieren sowie für begleitende Maßnahmen in Form von Erkältungsbädern oder Tee zur Verfügung. Aus der scheinbaren Fülle kristallisieren sich aber einige wenige therapeutische Ansatzpunkte heraus. Zu den wichtigsten zählt die Hilfe bei quälendem Husten und zähem Schleim…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN: WAS KÖNNEN HEILPFLANZEN-EXTRAKTE LEISTEN?

Akute Atemwegsinfektionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen
des Menschen. Es kann dabei zum Befall der oberen Atemwege kommen (Schnupfen, Stirnhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung), oft sind aber auch die unteren Atemwege beteiligt (Bronchitis, Lungenentzündung).

Die Verteilung der Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung ist nicht
einheitlich: Neugeborene und ältere Patienten sind
zwei- bis dreimal stärker betroffen als jüngere Erwachsene.

Bei weniger als einem Prozent aller Atemwegsinfektionen werden heute
Untersuchungen zum Nachweis der ursächlichen Krankheitserreger durchgeführt.
Trotzdem werden in etwa 60 Prozent aller Fälle zur Therapie dieser
Gruppe von Erkrankungen Antibiotika verschrieben. Und das, obwohl der
grössere Teil dieser Infektionen durch Viren verursacht ist, die durch Antibiotika nicht bekämpft werden können…… Zum vollständigen Text hier…

HUSTENTEE AUS ISLÄNDISCH MOOS UND EIBISCHWURZEL KALT ANSETZEN

Üblicherweise werden Teemischungen und Monotees (nur ein Bestandteil) gegen Husten immer als Aufguss mit heißem Wasser zubereitet. Heißes Wasser ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel, die Wirkstoffe aller
Heilpflanzen werden so am besten gelöst. Heißes Wasser schädigt nicht die Qualität der Wirkstoffe.
Für Hustentees, die nur aus Isländisch Moos (Lichen islandicus) oder Eibischwurzel (Althaeae radix) bestehen, gilt allerdings eine andere Regel.
Hier empfiehlt es sich, einen Auszug mit kaltem Wasser herzustellen (etwa 1,5 Stunden unter gelegentlichem Umrühren ziehen lassen, leicht erwärmt trinken). Es ist empfehlenswert, den Tagesbedarf an Tee auf einmal zuzubereiten.
Aufbewahrt wird der Hustentee aus Isländisch Moos oder Eibischwurzel in einer Thermoskanne. Die Lagerung über bis zu 8 Stunden ist auch vom mikrobiologischen Standpunkt aus kein Problem…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI HUSTEN: WIRKSAMKEIT IN STUDIEN NACHGEWIESEN

Bei Husten und akuter Bronchitis haben Phytotherapeutika eine lange Tradition. In Studien mit Erwachsenen und mit Kindern und Jugendlichen überzeugte ein Hustensirup mit einer Kombination von Extrakten aus Thymian und Efeu durch schnelle Linderung der Symptome.

Bis vor wenigen Jahren gab es zur Behandlung mit Arzneipflanzen nur Anwendungsbeobachtungen.

“In der Zwischenzeit gibt es aber tatsächlich hervorragend konzipierte klinische Untersuchungen, die nach allen Kriterien wasserdicht nachweisen, dass wir mit pflanzlichen Heilmitteln sehr gute therapeutische Ergebnisse erzielen können”, sagt Professor J. Peter Guggenbichler, der emeritierte Leiter der Abteilung für pädiatrische Infektiologie und Präventivmedizin der Universitätsklinik Erlangen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EIBISCHWURZEL-EXTRAKT SCHÜTZT EPITHELZELLEN

Eibischwurzel-Extrakt legt einen Schutzfilm über die Schleimhaut und fördert offenbar auch die Regeneration von Epithelzellen.

Kaltwasserauszüge aus Eibischwurzel werden in der Phytotherapie bei gereizten Schleimhäuten des Rachenraums und des Magens eingesetzt. Grundlagenforscher haben nun mögliche Wirkmechanismen dieser Heilpflanzen-Anwendungen entschlüsselt.

Nach der geläufigen Vorstellung legen sich die polysaccharidreichen Schleimstoffe aus dem Eibischwurzel-Extrakt wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut. Dieser Schutz fördert offenbar die Regeneration des Epithels und dämpft im Rachenraum auch Hustenreize. Die adhäsiven Eigenschaften des Extrakts haben Wissenschaftler um Dr. Alexandra Deters von der Universität Münster an der Wangenschleimhaut von Schweinen belegt….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

PHYTOTHERAPIE BEI ERKRANKUNGEN DER ATEMWEGE – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat bei Erkrankungen der Atemwege eine große Bedeutung. Die Heilpflanzen können in diesem Bereich schleimhautschützend, reizlindernd, expektorationsfördernd, sekretolytisch, entzündungshemmend, keimhemmend und durchblutungssteigernd wirken. Die Anwendung kann oral, per inhalationem (vor allem Ätherisch-Öl-haltigen Heilpflanzen), als Einreibung oder in hydrothermotherapeutischen Massnahmen geschehen.

Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für Erkrankungen der Atemwege, vor allem gegen Husten….. Zum vollständigen Text hier…

ECHINACEA GEGEN ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN – ÜBERSICHTSARBEIT WERTET STUDIEN AUS

Die Cochrane Collaboration hat in einer Übersichtsarbeit die wichtigsten Studien zur Wirksamkeit von Echinacea (Sonnenhut) bei Erkältungskrankheiten ausgewertet. In der Zusammenfassung schreiben die Autoren Linde K, Barrett B, Wölkart K, Bauer R, Melchart D:

“Präparate aus der Pflanze Echinacea werden in einigen Ländern Europas und in Nordamerika zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die im Handel erhältlichen Echinacea-Präparate unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Pflanzengattung, der Pflanzenbestandteile (Staude, Wurzel oder beides) oder des Verarbeitungsprozesses (Trocknung, alkoholische Extraktion oder Auspressen der frischen Pflanze). In manchen Fällen werden auch weitere Pflanzen hinzugefügt. In dieser Übersicht wurden 16 Studien eingeschlossen, die die Wirksamkeit verschiedener Echinacea-Präparate zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen untersuchten…… Zum vollständigen Text hier…

ÜBERSICHTS-STUDIE ZU UMCKALOABO ZIEHT POSITIVES FAZIT

Extrakte aus Umckaloabo, der Kapland-Pelargonie, werden seit einiger Zeit erforscht und eingesetzt gegen akute Infektionen der Atemwege. Die Cochrane Collaboration publizierte eine Übersichts-Studie zur Wirksamkeit von Umckaloabo (Pelargonium sidoides). Die 6 Autoren ziehen daraus folgende Schlüsse:

“Wir haben 8 randomisierte klinische Studien untersucht mit akzeptierter Methodik. Zwei Studien zeigten, dass P. sidoides effektiv alle Symptome, insbesondere Husten und Auswurf bei Erwachsenen mit akuter Bronchitis lindert. Eine 3. Studie zeigte hingegen lediglich eine effektive Verbesserung des Auswurfes. In ähnlicher Weise beseitigte P. sidoides in 2 von 3 Studien bei Kindern und Jugendlichen die Symptome einer akuten Bronchitis….. Zum vollständigen Text hier..

MIT PFLANZENHEILKUNDE GEGEN GRIPPE?

Die Möglichkeiten der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) beschränken sich nicht nur auf “banale” Erkältungen. Offenbar kann man sogar Grippeviren mit Heilpflanzen bekämpfen.

Influenzaviren werden mit synthetischen Neuraminidase-Hemmern bekämpft, mit Zanamivir oder Oseltamivir. Das bekannteste Produkt auf der Basis von Oseltamivir ist “Tamiflu®” von Roche.
Es gibt aber auch Heilpflanzen-Extrakte, welche das Enzym Neuraminidase in den Grippeviren wirksam hemmen. Das berichteten Wissenschaftler des Instituts für Pharmazeutische Biologie der FU Berlin auf dem Kongress “Phytopharmaka und Phytotherapie 2008”.
Ginkgo biloba hemmt Influenzaviren
Bei der Untersuchung von 25 in der Volksheilkunde beschriebenen Heilpflanzen fanden die Phytotherapeutika-Experten gut wirksame pflanzliche Auszüge. So zeigten methanolische Extrakte des bereits von den Aborigines verwendeten Eucalyptus globulus Labill., vom in der bulgarischen Volksheilkunde genutzten Geranium sanguineum (Blutroter Storchenschnabel) und von Ginkgo biloba L. eine starke Hemmaktivität gegenüber der Neuraminidase. Von den ethanolischen Auszügen hatten Extrakte aus der nepalesischen Pflanze Bergenia ligulata (Wall) Engl. sowie aus der Kapland-Pelargonie Pelargonium sidoides Dc. diese starke antivirale Eigenschaft. Unter den wässrigen Extrakten schließlich hemmte besonders stark die chinesische Arzneibuch-Pflanze Scutellaria baicalensis Georgi die Neuraminidase. Im Ganzen zeigten 23 % der untersuchten Extrakte sogar eine stärkere Neuraminidase-Hemmung als die Vergleichssubstanz Zanamivir…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Phytotherapie in der Urologie: Niere / Blase / Prostata

PHYTOTHERAPIE IN DER UROLOGIE: NIERE / BLASE / PROSTATA


Weidenröschenkraut bei gutartiger Prostatavergrösserung (BPH) von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) positiv bewertet

 

Die EMA trägt in regelmässigen Abständen Informationen zu Arzneipflanzen zusammen und bewertet deren Einsatz in der Pharmazie. Diese Bewertungen sollen Apotheken, Ärzten und Verbrauchern klare Richtlinien geben, inwieweit der Einsatz aus wissenschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Inzwischen liegt auch eine Beurteilung des Weidenröschenkrauts (Epilobii herba) vor.

Epilobii herba, das Weidenröschenkraut, kann nach Einschätzung der EMA-Gutachter für Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (BPH, gutartige Prostatavergrösserung) empfohlen werden. Weidenröschen kann bei Miktionsstörungen unterstützend eingesetzt werden... Zum vollständigen Text hier...


Studie untersucht Bärentraubenblätter als Alternative zu Antibiotika bei Blasenentzündung

 

Die Universität Göttingen untersucht ab August in einer klinischen Studie, ob Bärentraubenblätter bei Blasenentzündungen eine Alternative zu Antibiotika sein können. Sie kooperiert dazu mit der Universität Bremen und der Medizinischen Hochschule Hannover. Vorerst müssen etwa 430 Frauen für die Teilnahme rekrutiert werden. Mit Resultaten wird in zwei Jahren gerechnet.

Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,5 Millionen Euro unterstützt.

Medizinisch werden Blasenentzündungen bisher mit Antibiotika behandelt. Je häufiger Antibiotika jedoch eingesetzt werden, desto grösser wird das Risiko von Resistenzen. Die Bakterien können sich verändern und soweit unempfindich gegen Antibiotika ewerden, dass diese ihre Wirksamkeit verlieren... Zum vollständigen Text hier....


Bärentraubenblätter-Extrakt als Alternative bei Harnwegsinfektionen (HWI)

 

Die Blätter der Echten Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) werden schon seit langem bei HWI bzw. Blasenentzündungen angewendet.. Der wichtigste Inhaltsstoff der Bärentraubenblätter ist das Prodrug Arbutin. Es wird im Organismus zu Glucose sowie Glucuronsäure- und Schwefelsäurekonjugaten umgewandelt, die über den Urin in die Blase gelangen und dort von uropathogenen Bakterien aufgenommen werden. Innerhalb dieser Bakterien wereden die Konjugate anschliessend in antibakteriell wirkendes freies Hydrochinon gespalten... Zum vollständigen Text hier...

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 


Weidenröschen bei gutartiger Prostatavergrösserung

Das „Weidenröschen“ wird in der Pflanzenheilkunde empfohlen als Mittel gegen die Beschwerden bei gutartiger Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH), wobei in Apotheken und Drogerien oft ausdrücklich das „Kleinblütige Weidenröschen“ (Epilobium parviflorum) verlangt wird.

Mag. pharm. Dr. Siegrun Gerlach hat in der Zeitschrift „PHYTO Therapie“ (2/2016) der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie interessante Informationen dazu publiziert, von denen ich hier einige weitergeben möchte, ergänzt mit eigenen Bemerkungen.

Das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) der Europäischen Arzneimittelbehörde (European Medicines Agency – EMA) hat im November 2015 die Monographie „Epilobium angustifolium L. und/ oder Epilobium parviforum Schreb., herba“ veröffentlicht… Zum vollständigen Text hier…

Zur Phytotherapie bei Harnwegsinfektionen / Blasenentzündung

Bei Harnwegsinfektionen – insbesondere bei Blasenentzündungen – fragen Betroffene häufig nach einem pflanzlichen Präparat. Nützliche Tipps für die Beratung in der Apotheke gab es im POP-Symposium „Pharmakotherapie von Harnwegsinfektionen“ auf der INTERPHARM.

Apothekerin Dr. Kirsten Dahse aus Gröbenzell und Dr. med. Johanna Lerner aus München zeigten dabei auf, wann eine Selbstbehandlung nicht angebracht und eine ärztliche Konsultation nötig ist:

– Bei Risikofaktoren wie Schwangerschaft, Diabetes mellitus, Niereninsuffizienz oder Immunsuppression… Zum vollständigen Text hier…

Nierenkranke können von Kakao-Flavanolen profitieren

Kakao-Flavanole, die beispielsweise in dunkler Schokolade und Grüntee enthalten sind, schützen die Gefäße von Dialyse-Patienten, meldet die Universitätsklinik (UK) Essen.

Professor Tienush Rassaf vom UK Essen hat zusammen mit Kollegen am UK Düsseldorf untersucht, welche Effekte Kakao-Flavanole auf die Gefäßfunktion schwer kranker Nierenpatienten hat:

Bei hoher Flavanol-Zufuhr (820 mg/Tag) besserte sich die Gefäßfunktion sowohl kurz- wie auch langfristig.

Die durch die Dialyse bewirkte Gefäßschädigung konnte sogar zum Teil rückgängig gemacht werden. Wurde das Flavanol-Präparat längere Zeit eingenommen, zeigten sich zudem positive Wirkungen auf den Blutdruck… Zum vollständigen Text hier…

Kürbissamen bei Blasenschwäche (Harninkontinenz)

In der Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 7 / 2012) werden Kürbissamen bei Blasenschwäche der Frau empfohlen:

„Die Belastungs- oder Stressinkontinenz, die Reizblase und die Dranginkontinenz sind die häufigsten Formen der Blasenschwäche bei Frauen. Eine große Rolle in der Problematik spielt nach aktuellem Wissensstand ein hormonelles Ungleichgewicht, das einen Einfluss auf die Muskulatur von Beckenboden und Blase hat. In diesem Zusammenhang stellen die Samen des steirischen Kürbisses eine sinnvolle pflanzliche Therapiemöglichkeit dar. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Inhaltsstoffe einen Effekt auf die Muskulatur von Beckenboden und Blase ausüben. In klinischen Studien zeigten sich gute Erfolge bei täglicher Einnahme von hoch dosiertem Kürbiskernextrakt:.. Zum vollständigen Text hier…

Bärentraube gegen Blasenentzündung

In verschiedenen Medien wurde vor kurzem eine Pressemitteilung des Phytopharmaka-Herstellers Schaper & Brümmer veröffentlicht mit dem Titel: „Geheimwaffe aus der Natur: Bärentraube gegen Blasenentzündung“.

Über die martialische Sprache will ich mal hinwegsehen – und so geheim ist Bärentraube auch nicht, wenn sie schon – gemäss Pressemitteilung – seit dem Mittelalter gegen Blasenbeschwerden eingesetzt wird.

Jedenfalls sind Bärentraubenblätter zentral in phytotherapeutischen Behandlungskonzepten bei Blasenentzündung.

Schauen wir uns die wichtigsten Aussagen der Pressemitteilung daher genauer an (Zitate aus dem Pressetext und dazwischen Kommentare von mir):.. Zum vollständigen Text hier…

Kürbiskernöl lindert Beschwerden bei Benigner Prostatahyperplasie

Im Phyto-Forum der „Ärztezeitung“ schreibt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock über die Wirkung von Kürbiskernöl bei Benigner Prostatahyperplasie (Gutartige Prostatavergrösserung):

„In einer kleinen placebokontrollierten Studie aus Korea von 2009, die sich mit der Wirksamkeit von Kürbiskernen bei benigner Prostatahyperplasie (BPH) befasst, wurden Männer über 12 Monate mit Kürbiskernöl (320 mg/Tag, n =16) oder Placebo (n=7) behandelt, als Hauptzielparameter diente der in klinischen Studien zur benignen Prostatahyperplasie allgemein verwendete „International Prostate Symptom Score“ (IPSS).

Dieser fiel von ca. 18 Punkten innerhalb von 12 Monaten in der Kürbiskerngruppe um 58 Prozent ab, in der Placebogruppe um 39 Prozent… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Phytotherapie: Zur Studienlage bei gutartiger Prostatavergrösserung (BPH)

Die Medizin-Zeitschrift „Ars Medici“ (Nr. 2 / 2012) publizierte ein längeres Interview mit dem Urologen Dr. med. Joël Patrick Gregorin zur medikamentösen Therapie der gutartigen Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH). In einem Abschnitt des Gesprächs geht es um die Studienlage bezüglich der Phytopharmaka in diesem Bereich:

„ARS MEDICI: Wie sieht die Studienlage bei BPH-Medikamenten auf pflanzlicher Basis aus? Gibt es aussagekräftige Stu-

dien, bei denen Phytotherapeutika mit Alphablockern und 5-alpha-Reduktasehemmern verglichen wurden? Was für Er-

fahrungen machen Sie in der Praxis mit Phytotherapeutika?... Zum vollständigen Text hier…

Lindenblütentee gegen Nierenerkrankungen?

Unter dem Titel „Kräutertees für jede Gelegenheit“ stellt die „Kleine Zeitung“ eine Reihe von Heilpflanzen vor.

„Lindenblütentee eignet sich zur unterstützenden Anwendung bei fiebrigen Erkältungen, leichten Infekten, Krämpfen, Kopfschmerzen und Migräne aber auch bei Rheuma, Nierenerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Halsschmerzen.“

Quelle:

http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/multimedia.do?action=showEntry_detail&project=38495

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

D-Mannose schützt vor Harnwegsinfekt

Der natürliche Zucker D-Mannose ist zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten genauso gut wirksam wie das Antibiotikum Nitrofurantoin. Zu diesem Resultat kommen kroatische Wissenschaftler um Bojanna Kranjčec von der Klinik in Zabok in einer Studie, die sie nun im «World Journal of Urology» präsentiert haben.

Die Forscher nahmen total 308 Frauen mit akuter Zystitis (Blasenentzündung), die wiederholt unter Harnwegsinfekten gelitten hatten, in die Studie auf. Alle teilnehmenden Frauen bekamen zunächst für eine Woche das Antibiotikum Ciprofloxacin. Danach wurden die Probandinnen zufällig in drei Gruppen eingeteilt: Ein Teil der Teilnehmerinnen bekam keine Rückfallprophylaxe, die zweite Gruppe 50 mg Nitrofurantoin täglich… Zum vollständigen Text hier…

Studie: Cranberry-Saft effektiver als Cranberry-Kapseln

Über die Metaanalyse zur Wirksamkeit von Cranberry-Präparaten bei Harnwegsinfekten in der Fachzeitschrift »Archives of Internal Medicine« (2012) habe ich schon berichtet:

Metastudie mit Cranberry: (Lückenhafte) Evidenz zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen

Die „Pharmazeutische Zeitung“ berichtet darüber hinaus noch über eine interessante Subgruppenanalyse aus der gleichen Studie:

„Die Subgruppenanalyse ergab einen weiteren Hinweis: Cranberry-Saft scheint effektiver zu sein als Kapseln oder Tabletten. Auch dürfte die regelmäßige Einnahme für die Schutzwirkung wichtig sein. So war das relative Risiko in der Subgruppe der regelmäßigen Cranberrysaft-Trinker auf 0,47 reduziert… Zum vollständigen Text hier…

Metastudie mit Cranberry: (Lückenhafte) Evidenz zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen

Die Einnahme der in Nordamerika angebauten Cranberries soll vor Harnwegsinfektionen schützen. Eine neue Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2012; 172: 988-996) findet tatsächlich Hinweise für eine vorbeugende Wirkung. Die Datenlage ist nach Ansicht der Wissenschaftler aber nach wie vor lückenhaft.

Die Kranbeere (Cranberry) zählt zur Gattung Vaccinium (Heidelbeeren) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die Cranberry-Frucht unterscheidet sich jedoch in Aussehen und Geschmack deutlich von den bei uns verbreiteten, nah verwandten Preiselbeeren. Der Cranberry-Saft ist geschmacklich herb und sehr sauer. Cranberry werden in der Küche niedrig dosiert angewendet… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Cranberry und Kürbiskerne zur Prävention von Blasenentzündung

Die günstigen Effekte der Cranberry auf die Blasengesundheit wurden schon in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt.

Inhaltsstoffe der Cranberry, die Typ-A-Proanthocyanidine (PAC), können effektiv die meist für eine Blasenentzündung verantwortlichen Escherichia-coli-Bakterien blockieren.

Durch diesen speziellen Schutzmechanismus wird verhindert, dass sich die Keime in den Schleimhäuten von Blase und Harnwegen festsetzen. Die Bakterien können stattdessen mit dem Harn ausgeschwemmt werden.

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, klinischen Cross-over-Studie wurde nun die Wirksamkeit eines Kombinationspräparates mit Cranberry und Kürbiskernen auf die Harnwege untersucht… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI BLASENENTZÜNDUNG

Schmerzen beim Wasserlassen und ständiger Harndrang sind typische Symptome einer Blasenentzündung (Zystitis).

Ein Betrag in der Fachzeitschrift „Die PTA in der Apotheke“ (08 / 2011) empfiehlt Heilpflanzen-Anwendungen:

„Für die Selbstmedikation eignen sich pflanzliche Aquaretika als fertige Teezubereitungen oder in Form von Kapseln, Dragees und Tropfen. Sie enthalten wassertreibende, teilweise zusätzlich auch krampflösende, entzündungshemmende und desinfizierende Heilkräuter wie beispielsweise Brennnessel-, Birken- und Orthosiphonblätter, Goldruten- und Ackerschachtelhalmkraut… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN GEGEN PROSTATABESCHWERDEN

Zu Beginn eines Benignen Prostatasyndroms (BPS) genügen häufig Maßnahmen wie Blasentraining oder Abnehmen. Heilpflanzen-Präparate können unterstützend wirken.

Typisch für das Benigne Prostatasyndrom (BPS) ist eine Trias aus Prostatavergrößerung, Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) und Blasenauslass-Obstruktion. Zwischen ihnen bestehe kein fester Zusammenhang, erklärte Professor Klaus Höfner beim Uro Update in Düsseldorf.

So könne bei einem Patienten eine Veränderung allein auftreten, bei anderen zwei oder auch alle drei, wobei die Symptome von milde bis stark reichen… Zum vollständigen Text hier…


SABALFRÜCHTE GEGEN PROSTATABESCHWERDEN

Für Patienten mit milden Beschwerden eines benignen Prostatasyndroms sind Heilpflanze-Präparate eine Option. Für einige Phytotherapeutika gebe es aus randomisierten Studien Hinweise auf Wirksamkeit, darunter für Extrakte aus Sägezahnpalmenfrüchten (Serenoa repens, Sabal serrulata, Sägepalme), erklärte Professor Klaus Höfner beim Uro Update in Düsseldorf.

Dort stellte der Experte aus Oberhausen eine neue Studie zu einer Serenoa-repens-Zubereitung vor: Im Tiermodell hemmte das Präparat, additiv verstärkt durch Lycopin und Selen, die mit der Obstruktion einhergehende Entzündung und Hyperplasie (Urology 2011; 77: 248)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


PHYTOTHERAPIE: BLASENENTZÜNDUNG & CRANBERRY-SAFT

Bei einer beginnenden Blasenentzündung (Zystitis) kann die Empfehlung, viel zu trinken, Schlimmerem vorbeugen. Kräutertees und Cranberry-Saft sind dazu eine gute Option.

Blasentees enthalten meist Heilpflanzen wie Birkenblätter und Bärentraubenblätter, Brennnessel und Goldrutenkraut, Orthosiphonblätter, Schachtelhalm und Wacholderbeeren, welche die Harnbildung und Harnausscheidung fördern. Goldrutenkraut und Orthosiphonblätter zeigen zudem eine entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE BEI HARNWEGSINFEKTEN

Unter dem Titel „Heilpflanzenanwendungen: einfach und wirksam“ berichten Annina Buchli und Beatrice Trüb in der Zeitschrift „Krankenpflege“ (3 /  2011) über die Integration von Heilpflanzen-Anwendungen in die Pflege:

„Jede verhinderte Blasenentzündung erspart Leiden, Pflegezeit und Kosten. In der Spitex und im Alters- und Pflegeheim im Oberengadin erweitert Fachwissen über Heilpflanzenanwendungen den Handlungsspielraum der Pflegenden.“

Im Artikel geht es beispielsweise um Intimtoilette mit Lavendelöl, um Schwarztee-Kompressen, Bärentraubenblättertee und Preiselbeersaft… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI BLASENENTZÜNDUNG, REIZBLASE & CO

Mit diesem Thema befasste sich ein Beitrag in der Pharmaceutical Tribune mit Tipps und Infos von Mag. pharm. Ilona E. Leitner, Präsidentin der Wiener Apothekerkammer und Vizepräsidentin des Österreichischen Apothekerverbandes.

Oberstes Ziel bei sich ankündigenden Blasenkatarrhen sei die Linderung der Symptome und eine forcierte Ausschwemmung der Keime…… zum vollständigen Text hier…

STUDIE BESTÄTIGT: KÜRBISSAMEN BESSERN NYKTURIE BEI PROSTATAVERGRÖSSERUNG

Die Behandlung mit einem Kürbissamenextrakt lindert bei Patienten mit benigner Prostatahyperplasie (gutartiger Prostatavergrösserung) die charakteristischen Beschwerden beim Wasserlassen – vor allem ständigen Harndrang und Nykturie (vermehrtes, nächtliches Harnlassen). Kürbissamen verbessern die im IPSS-Gesamtscore erfasste Lebensqualität. Zu diesem Ergebnis kam die Placebo-kontrollierte G.R.A.N.U.-Studie, wie GlaxoSmithKline Consumer HealthCare mitgeteilt hat…… zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

WIE CRANBERRYSAFT GEGEN BLASENENTZÜNDUNG HILFT

Cranberrysaft kann krankmachende Bakterien während mehreren Stunden an der Ansiedlung in den Harnwegen hindern. Zu diesem Resultat sind nun US-Experten gekommen.

Die zu den häufigsten Auslösern von Harnwegsinfektionen, Blaseninfektionen und Niereninfektionen zählenden E. coli-Bakterien haften unter dem Einfluss von Substanzen aus Cranberrysaft schlechter an Zellen der Schleimhäute. Außerdem können sich die krankmachenden Keime wegen der Inhaltsstoffe des Cranberrysaftes nur schwer zu Biofilmen zusammenschließen…… zum vollständigen Text hier…

SUPPORT FÜR PREISELBEERSAFT GEGEN BLASENENTZÜNDUNG

Preiselbeersaft oder Cranberrysaft wird zunehmend eingesetzt zur Therapie und Prophylaxe von Blasenentzündungen. Was in der Phytotherapie seit einigen Jahren etabliert ist, wird inzwischen auch mehr und mehr in der Medizin anerkannt, vor allem in Gynäkologie und Urologie, die mit dem Thema Blasenentzündung stark konfrontiert sind. Die Zunehmende Anerkennung von Preiselbeersaft spiegelt sich auch in Empfehlungen in den Medien…… zum vollständigen Text hier…

CRANBERRYSAFT VERHINDERT HARNWEGSINFEKTE

Der tägliche Konsum von Cranberrysaft kann Rezidive (Rückfälle) von Harnwegsinfekten (HWI) bei Kindern deutlich vermindern, melden Ärzte in Rom. An einer Studie nahmen 84 Mädchen im Alter zwischen 3 und 14 Jahren mit wiederkehrenden HWI teil…… zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-EXTRAKTE ZEIGEN GÜNSTIGE EFFEKTE BEI BAKTERIELLER PROSTATITIS

Der Zusatz pflanzlicher Arzneien bessert eine bakterielle Prostatitis schneller als ein Antibiotikum allein. Einen Monat nach der Behandlung mit Prulifloxacin plus Serenoa repens, Urtica dioica (ProstaMEV®), Quercetin und Curcumin (FlogMEV®) zeigten 90 Prozent von 143 Studienteilnehmern keine Symptome mehr, berichten Wissenschaftler aus Florenz….. zum vollständigen Text hier…

ACKERSCHACHTELHALM BEI HARNWEGSENTZÜNDUNGEN

Der Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) zählt zu den Heilpflanzen, deren medizinische Wirkung hauptsächlich auf ihrem hohen Mineraliengehalt beruht. Das erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg…… Zum vollständigen Text hier…

KÜRBISSAMEN HELFEN BEI REIZBLASE UND PROSTATAPROBLEMEN

Auf www.netdoktor.de wurde vor ein paar Tagen ein Text publiziert zum Thema Phytotherapie bei Reizblase und Prostataproblemen – sowie zur Wirkung von Kürbissamen.
Hier eine bearbeitete Zusammenfassung:

In Zeitschriften, im Fernsehen oder im Internet wird mit pflanzlicher Medizin geworben. Heilpflanzen und Wirkstoffe aus der Natur sind «in». Doch helfen sie auch bei Blasenbeschwerden? «Ja», sagt Michael Rug, Karlsruher Urologe und Vorsitzender des Landesverbands Baden. Wer unter Störungen der Blasenfunktion wie Reizblase und Blasenschwäche leide, könne mit pflanzlichen Präparaten gute Erfolge erzielen, erklärt der Experte. «Es gibt Studien, die die Wirksamkeit von Phytotherapeutika, also pflanzlichen Heilmitteln, bei der Behandlung von Blasen- und Prostataleiden belegen.»…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

TEST ZEIGT: CRANBERRY-PRODUKTE OFT UNTERDOSIERT

Gegen Harnwegsinfektionen können die Inhaltsstoffe von Cranberrys gut helfen. Seitdem verschiedene Studien die Wirkung dieser Früchte bestätigen, kommen immer mehr Heilpflanzen-Präparate mit Cranberry-Extrakten auf den Markt, die gegen Blasenentzündungen bzw. Harnwegsinfektionen helfen sollen. Ihre Wirksamkeit hängt allerdings stark von der Menge des Wirkstoffes im eingesetzten Produkt ab…… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: WEIDENRÖSCHEN BEI PROSTATABESCHWERDEN?

Weidenröschentee hat einen Ruf als Mittel gegen Prostatabeschwerden bei gutartiger Prostatavergrösserung. Das Weidenröschen gehört allerdings zu denjenigen Heilpflanzen, von denen noch ungeklärt ist, ob die vermuteten oder behaupteten Heilwirkungen auch tatsächlich vorhanden sind.

Zum Stand der pharmakologischen Forschung berichtete Prof. Mag. Dr. Max Wichtl in der Fachzeitschrift “PHYTO Therapie Austria 6|2008” :

“Das kleinblütige Weidenröschen (Epilobium parviflorum)
wurde in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts von
Maria Treben in ihrer umstrittenen Schrift “Gesundheit aus
der Apotheke Gottes” bei Prostatabeschwerden empfohlen.
Als sich die Wissenschaftler mit dieser Droge beschäftigten,
wurde das Flavonoid Myricetin-3-O-glucuronid entdeckt,
das sich als außerordentlich stark entzündungshemmend
erwies (im Tierversuch 500mal stärker als Indometacin1).”

Zum vollständigen Text hier…

UROLOGEN ERFORSCHEN PHYTOPRÄPARAT MIT DREI HEILPFLANZEN

Ein Heilpflanzen-Präparat mit Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblättern gegen Harnwegsinfekte und Reizblase wird weiter erforscht. Im Brennpunkt: die Urolithiasis, also das Harnsteinleiden.

Unterstützend bei Harnwegsinfekten und Reizblase – so wird das Heilpflanzen-Präparat entsprechend seiner Indikationen angewandt. Es besteht aus Extrakten von Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblättern. Über diese Anwendungsbereiche hinaus habe das Mittel nach Untersuchungen aus Osteuropa ein sehr weites Wirkspektrum, so der Moskauer Urologe Professor Alexander Amosov bei einem Symposium des Herstellers auf Mallorca. Im Fokus hauptsächlich: die Urolithiasis….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: CRANBERRY-SAFT WIRKT WIE TEFLON

Der Saft aus der nordamerikanischen Cranberry schützt vor Blasenentzündung, Karies und Magengeschwüren. Bakterien scheinen einfach abzuprallen.

Cranberrys zählen seit jeher zu den Naturheilmitteln der nordamerikanischen Indianer. In den 80er-Jahren gab es dann erste wissenschaftliche Hinweise für die Heilkraft der roten Beere, einer Verwandten der europäischen Preiselbeere. Cranberrys, beziehungsweise deren Saft, können offenbar Blasenentzündungen vorbeugen oder sie verkürzen. Der Grund: Die Beeren enthalten bestimmte Pflanzenstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut legen. Bakterien finden dadurch weniger Andockstellen und müssen aufgeben…… Zum vollständigen Text hier…

PROSTATAKREBS: GRÜNTEE-EXTRAKT REDUZIERT PSA

Ein aus Grüntee-Blättern hergestelltes Arzneimittel hat in einer offenen Studie, die in Cancer Prevention Research (2009; doi: 10.1158/1940-6207.CAPR-08-0167) publiziert wurde, bei Patienten mit Prostatakrebs vor einer geplanten Operation mehrere Tumormarker vermindert.Grüntee ist reich an Polyphenolen, denen – neben einer Reihe weiterer gesundheitsfördernder Eigenschaften – eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird.

Die Hinweise stammen zumeist aus experimentellen Untersuchungen oder aus epidemiologischen Beobachtungen, die eine geringe medizinische Aussagekraft besitzen.Inzwischen liegen aber erste Resultate aus klinischen Studien vor…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

PHYTOTHERAPIE IN DER UROLOGIE – EIN KURZER ÜBERBLICK

Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für Erkrankungen der Harnwege und der Prostata:

Die Indikationsbereiche für Phytotherapeutika in der Urologie sind die benigne
Prostatahypertrophie (BPH, gutartige Prostatavergrösserung; Phytopharmaka häufig erste Wahl bei beginnender Hypertrophie) und entzündliche Krankheiten der ableitenden Harnwege….. Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: PREISELBEERSAFT WIRKT GEGEN BLASENENTZÜNDUNG

Blasenentzündungen sind ein typisches Frauenleiden. Sie treten auf, wenn Bakterien, Pilze und immer häufiger auch Viren durch die Harnröhre aufsteigen und sich in der Blase vermehren. Zwar reagieren die meisten Blasenentzündungen prompt auf eine ärztlich verordnete antibiotische Behandlung. Doch oft ist die Ruhe nur von kurzer Dauer. Viele Frauen leiden an wiederkehrenden Blaseninfekten. Wer davon betroffen ist, sollte dieses Problem ernst nehmen. Denn bei mehr als drei Blaseninfekten pro Jahr besteht langfristig die Gefahr, dass das Leiden chronisch wird. In solchen Fällen kann Preiselbeersaft sehr nützlich sein. Er enthält Proanthocyanidine. Diese Substanzen sind zum einen für die Farbe und zum anderen für die therapeutische Wirksamkeit der Preiselbeere verantwortlich….. Zum vollständigen Text hier…

VERLANGSAMT LEINSAMEN DAS WACHSTUM VON PROSTATAKREBS?

Beim Jahreskongress 2007 der US-amerikanischen Krebsgesellschaft ASCO in Chicago wurden auch Studien aus dem Bereich der Komplementärmedizin vorgestellt. Ermutigende Ergebnisse brachten zum Beispiel eine Untersuchung, in der es um den Effekt von Leinsamen auf das Wachstum von Prostata-Krebs ging.?
In die Studie wurden 161 noch nicht operierte Tumorpatienten aufgenommen und in vier Gruppen aufgeteilt. Patienten der Gruppe 1 nahmen täglich 30 Gramm Leinsamen ein, Gruppe 2 verminderte die tägliche Kalorienaufnahme um 20 Prozent, Gruppe 3 wendete beide Strategien an und Gruppe 4 diente als Kontrolle. Primärer Endpunkt der Untersuchung war das Tumorzellwachstum in den operativ entfernten Prostatadrüsen. Operiert wurde nach durchschnittlich 30 Tagen…… Zum vollständigen Text hier….

PHYTOTHERAPIE BEI GUTARTIGER PROSTATAVERGRÖSSERUNG – WIRKSAM, GÜNSTIG, NEBENWIRKUNGSARM

Medikamente aus Heilpflanzen zählen seit Jahrzehnten zu den populärsten Präparaten bei der Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung (benignes Prostatasyndrom, BPS). In einem sehr fundierten Beitrag in der Zeitschrift “Pharmazie Unserer Zeit” (4/2008) fasst der Urologe Gerd Popa die Studienlage bezüglich der verschiedenen Prostata-Heilpflanzen zusammen und spricht sich für ihren Einsatz in der Praxis aus. Als Vorteile sieht er die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit, die Armut an unerwünschten Nebenwirkungen, die Preiswürdigkeit und die hohe Einnahmetreue durch der Patienten (Compliance).

Popa hält fest, dass es zu den verschiedenen Prostata-Heilpflanzen unterschiedlich viele und unterschiedlich fundierte Studien gibt:
– Sägepalmenfrüchte (Sabal serrulata): Hier liegen am meisten Studien vor. In Vergleichsstudien mit den synthetischen Mitteln Finasterid (über 6 Monate) und Tamsulosin (über 12 Monate) zeigten Sabal-Extrakte ebenbürtige Ergebnisse bezüglich Symptomlinderung und Lebensqualität. Gegenüber Placebo wirkten Sabal-Extrakte in mehreren Studien besser.
…..Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Phytotherapie bei Rheuma

PHYTOTHERAPIE BEI RHEUMA


Arthrose: Fragwürdige Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln

Gelenkschutzmittel sollen gegen Arthrose helfen oder die Knorpelmasse schützen – so verspricht es die Werbung der Produzenten und Verkäufer. Die Verbraucherzentralen in Deutschland haben 25 Nahrungsergänzungsmittel auf ihre Dosierung, Zusammensetzung und Werbeversprechen untersucht. Das Resultat: Der Nutzen der Produkte bei Gelenkerkrankungen oder Gelenkbeschwerden ist fraglich.

Anbieter von Gelenkmitteln zur Nahrungsergänzung dürfen die Inhaltsstoffe Glucosamin und Chondroitin nicht mit Gesundheitsversprechen anpreisen... Zum vollständigen Text hier...


Weihrauch als Tee gegen Rheuma?

Kürzlich wurde ich an einem Kurs gefragt, ob Weihrauch gegen Rheuma als Tee verwendet werden könne. Das geht nicht, aber Weihrauchharz lässt sich sehr unterschiedlich einsetzen. Daher hier ein Blick ins Weihrauch-Thema:

In der indischen Medizin (Ayurveda) wird Weihrauch als „Salai gugal“ seit langem bei vielen Beschwerden eingesetzt.

Die Phytotherapie-Forschung hat diese Tradition aufgenommen und im Labor und mit klinischen Studien überprüft.

Es gibt Studien mit positiven Ergebnissen bei Arthritis, Colitis ulcerosa, Asthma bronchiale, Morbus Crohn, Arthrose. Allerdings sind die Ergebnisse nicht eindeutig genug für eine abschliessende Beurteilung… Zum vollständigen Text hier…

Alternativmedizin bei Rheuma kommentiert

Eine Pressemeldung zum 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) kommentiert die Möglichkeiten und Grenzen der Alternativmedizin bei Rheuma und kommt zum Schluss, die Wirksamkeit mehrerer komplementärer Methoden sei inzwischen wissenschaftlich belegt. Im Text wird jedoch für eine kritische Gewichtung plädiert, da es auch einige «schwarze Schafe» auf dem Markt gebe.

Eine Fastendauer von sieben bis zehn Tagen einmal pro Jahr unterstütze nachweislich die medikamentöse Therapie entzündlicher Prozesse, sagt Professor Dr. Andreas Michalsen. Er arbeitet als Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde am Immanuel Krankenhaus in Berlin und wendet derzeit vor allem eine Fastentherapie bei rheumatoider Arthritis an… Zum vollständigen Text hier…

Metaanalyse: Ingwer lindert Schmerzen bei Arthrose

Eine orale Behandlung mit Ingwer kann bei Arthrose die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern. Zu diesem Resultat kommen Wissenschaftler aus Dänemark in einer Metaanalyse, für die sie randomisierte, placebokontrollierte Studien auswerteten.

Ingwer wird in der asiatischen Medizin seit langem zur Linderung von Schmerzen bei muskuloskelettalen Erkrankungen eingesetzt.

Präklinische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Inhaltsstoffe des Ingwers als Inhibitor der Cyclooxygenase (COX-2) wirken, und zudem durch Hemmung der Lipoxygenase antientzündliche Effekte haben, sowie die Expression von TNFα hemmen… Zum vollständigen Text hier…

Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl lindern Beschwerden bei Rheumatoider Arthritis

Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl enthalten als wichtigsten Inhaltsstoff Gamma-Linolensäure. Vor allem Nachtkerzenöl ist gut dokumentiert in seiner Wirksamkeit bei Neurodermitis (Atopische Dermatitis) und kann dort zur Linderung von Juckreiz beitragen. Nachtkerzenöl wird oft auch empfohlen beim Prämenstruellen Syndrom (PMS), doch sind die Studien zur Wirksamkeit hier widersprüchlich. Weniger bekannt ist die Anwendung von Pflanzenölen mit Gamma-Linolensäure bei Rheuma-Beschwerden.

Professor Dr. Oliver Werz, Friedrich-Schiller-Universität Jena, hat vor kurzem in einem sehr informativen Artikel Möglichkeiten der Phytotherapie im Bereich der rheumatischen Erkrankungen vorgestellt und ging dabei auch auf Pflanzenöle mit Gamma-Linolensäure ein:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Heilpflanzen-Präparate bei Rheuma

In der „Pharmazeutischen Zeitung“ publizierte Professor Dr. Oliver Werz von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena einen informativen Beitrag zur Rheumabehandlung mit Phytopharmaka.

Zur Bedeutung dieser Heilpflanzen-Präparate schreibt er einleitend:

„ Zur (Begleit-)Therapie rheumatischer Erkrankungen inklusive degenerativer Gelenkerkrankungen und milder bis mittelstarker Muskel- und Rückenschmerzen stehen ausgewählte Phytopharmaka zur Verfügung.

Diese sind insbesondere als alternative oder komplementäre Therapie-Optionen zur klassischen medikamentösen Behandlung mit steroidalen und nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) von Bedeutung… Zum vollständigen Text hier…

Weihrauch als Heilpflanze bei Rheuma und Darmentzündungen

Die „Welt“ publizierte einen informativen Beitrag über Weihrauch.

Dabei kam auch die medizinische Wirkung zur Sprache:

„Sogar eine kleine medizinische Renaissance könnte das Weihrauchharz erleben, nachdem es als Arzneimittel weitgehend durch wirksamere synthetische Stoffe ersetzt worden war. In den 90er-Jahren fanden Pharmakologen im Harz eine Reihe von Substanzen, unter anderem die Boswellia-Säuren, die eine entzündungshemmende Wirkung haben sollen. So könnten sie möglicherweise Rheuma, chronische Darmentzündungen, Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Asthma und die Beschwerden von Hirntumoren lindern… Zum vollständigen Text hier…

Weihrauch-Forschung zu Polyarthritis, Osteoarthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Asthma bronchiale

Die Pharmaceutical-Tribune veröffentlichte vor kurzem einen interessanten Beitrag zum Weihrauch. Hier daraus ein Zitat:

„Die Ergebnisse der jüngsten Forschung belegen den forcierten Einsatz im Rahmen chronisch entzündlicher Erkrankungen. Im Blickpunkt stehen: primäre chronische Polyarthritis, Osteoarthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und chronisches Asthma bronchiale. Im Bereich der rheumatoiden Arthritis liegen positive Untersuchungen zur Reduktion der Schmerzen und Schwellungen vergleichbar der Goldtherapie vor. Als Dosierung sind dreimal tgl. mind. 300 mg Weihrauchextrakt (standardisierter Gehalt 37 % Boswelliasäuren) empfohlen.“… Zum vollständigen Text hier…

Gelenkschmerzen lindern mit Zitronenverbene (Verveine) und Fischöl?

Die Carstens-Stiftung berichtet über eine Studie zur Wirksamkeit von Verveine-Extrakt und Fischöl gegen Gelenkbeschwerden.

Oxidativer Stress spiele bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis oder der entzündlich aktivierten Arthrose eine primäre Rolle. Wie die Schädigung der Gelenke durch antioxidativ wirksame Stoffe aufgehalten werden könne, habe nun eine spanische Studie zu klären versucht.

In der Vergangenheit hätten verschiedene Studien gezeigt, dass eine an Omega-3-Fettsäuren reichhaltige Diät entzündliche Gelenkerkrankungen lindern kann. Zahlreiche dieser gesunden Fettsäuren seien zum Beispiel im Fischöl enthalten… Zum vollständigen Text hier…

HAGEBUTTE BEI ARTHRITIS UND ARTHROSE

Der erste Kontakt mit der Hagebutte findet oft bereits in der Kindheit statt und ist nicht immer angenehm. Unter Kindern spricht es sich manchmal herum, dass die Behaarung an der Innenseite der Früchte ein phantastisches Juckpulver abgibt. Ein angenehmer Aspekt der Hagebutte ist die Verwendung als Genusstee. Mit dem säuerlich erfrischenden Aroma ist Hagebutte Bestandteil fast aller winterlichen Teemischungen und Punschkreationen. Hagebuttentee und Hagebutten-Konfitüre aus frischen entkernten Früchten dienen als Vitamin-C-Lieferant… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.


„GRÜNER TEE SCHEINT BEI ARTHROSE ZU HELFEN“

So titelt die „Aerztezeitung“ zu einem kurzen Bericht aus der Grüntee-Forschung, und fährt fort:

„Patienten mit entzündlichen Gelenkerkrankungen sollten häufiger mal eine Tasse grünen Tee trinken.“

Begründung:

„Denn in In-vitro-Experimenten reduzierte Epigallocatechin-3-Gallat, ein Polyphenol aus grünem Tee, die über Interleukin-1β induzierten Zytokine.

In der Folge wurde somit die Expression von TNFα, IL-6 und mehreren Chemokinen durch Chondrozyten gehemmt (Arthritis Res & Therapy 2011; 13: 121).“… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-PRÄPARATE BEI RHEUMA

Im „Phyto-Forum“ der Ärztezeitung wurde kürzlich folgende Frage gestellt:

„Gibt es pflanzliche Präparate, die bei entzündlichem Rheuma zusätzlich zur Basistherapie eingesetzt werden können, um Schmerz und Entzündung positiv zu beeinflussen?“

Die Antwort darauf von Dr. Rainer C. Görne:

„Bei der sogenannten primär chronischen Polyarthritis (PCP) ist zumeist eine lebenslange Behandlung mit unterschiedlichen chemisch-synthetischen Arzneimitteln erforderlich. Pflanzliche Präparate können hier nur supportiv und nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt eingesetzt werden, um unerwünschte Interaktionen oder Nebenwirkungen zu vermeiden… Zum vollständigen Text hier…


HAGEBUTTE BEI RHEUMA

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (3 / 2011) erschien vor kurzem ein Artikel von Prof. Reinhard Saller (Institut für Naturheilkunde, Universität Zürich) zum Thema „Phytotherapie in der Schmerzbehandlung“. Ein Abschnitt dieses Beitrages handelt vom Einsatz der Hagebutte bei rheumatischen Beschwerden:

„Zubereitungen aus Rosenfrüchten werden in den letzten Jahren zunehmend als antientzündliche und analgetische Behandlung bei verschiedenen rheumatischen Beschwerden empfohlen. Die Dosierungsempfehlungen liegen zumeist bei 2 bis 5 g Droge (z. B. als Teeaufguss 10 – 15 min ziehen lassen)… Zum vollständigen Text hier…


LEINSAMEN-KOMPRESSEN BEI RÜCKENSCHMERZEN, GELENKSCHMERZEN, STIRNHÖHLENENTZÜNDUNGEN

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (3 / 2011) veröffentlichte Professor Reinhard Saller (Institut für Naturheilkunde, Universität Zürich) einen Beitrag zum Thema „Phytotherapie in der Schmerzbehandlung“.

Ein Abschnitt darin handelte von Leinsamenauflagen / Leinsamenkompressen:

„Anwendungsgebiete:  Chronische  Stirn- oder Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis),

Rückenschmerzen (Muskelverspannungen),  Lumbago / Ischialgie, Muskel- u. Gelenkschmerzen, lokale Entzündungen.

Anwendungsdauer: ≥ 30 min (so als angenehm empfunden, 30-60 min Nachruhe, 1mal täglich)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.


BRENNNESSEL-KUR GEGEN RHEUMA

Die MDR-Sendung „Hauptsache gesund“ berichtete kürzlich über die Wirkung von Brennnessel bei Rheuma:

„Kochen Sie frisch geerntete Brennnesseln wie Spinat. Das daraus entstehende Brennnesselmus kann man so essen, etwas würzen oder als Beilage zum Salat geben. Da die Brennnesselsaison langsam ihrem Ende entgegen geht, können Sie das Kraut auch einfrieren. Fertiger Frischpflanzenpresssaft wäre eine Alternative, ist aber nicht so reich an Inhaltsstoffen wie das frische Kraut. Der regelmäßige Verzehr von dreimal 50 Gramm Mus reduziert die Einnahme von Rheumamedikamenten. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt eine eventuelle Dosierungsanpassung.“…Zum vollständigen Text hier…


VIEL KNOBLAUCH, WENIGER HÜFTARTHROSE?

Wer viel Knoblauch und Allicin-haltiges Gemüse verzehrt, reduziert offenbar sein Arthrose-Risiko.

Knoblauch, Zwiebeln und Lauch könnten helfen, Hüftarthrose vorzubeugen. Britische Forscher haben entdeckt, dass Frauen, die in ihren Speisen häufiger Pflanzen der Gattung Allium verwenden, weniger oft an Hüftarthrose leiden. Die Resultate der Studie sind im Fachmagazin BMC Musculoskeletal Disorders publiziert worden.
Für die Studie hatten Wissenschaftler vom Kings College London und der East Anglia Universität mehr als 1000 gesunde weibliche Zwillinge zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Zusätzlich wurden Röntgenaufnahmen von Wirbelsäule, Hüfte und Knien gemacht, um mögliche frühe arthrotische Veränderungen zu diagnostizieren… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE & ARTHROSE: WEIDENRINDE, TEUFELSKRALLE & CO.

Die Arthrose ist die häufigste Erkrankung der Gelenke. Immer wieder wecken angebliche »Wundermittel« bei Patienten Hoffnung auf eine mögliche Heilung der Arthrose. Die Pharmazeutische Zeitung (4 / 2011) beschreibt in einem Artikel,  was wirklich gegen Arthrose hilft und wo die Grenzen der Selbstmedikation sind. Hier die wichtigsten Aussagen zum Bereich Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde – mit anschliessendem Kommentar:

„Bei Arthrose ohne Entzündungszeichen kann die lokale Anwendung von Wärmesalben auf Capsaicinbasis schmerz­lindernd wirken… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: TEUFELSKRALLE BEI RHEUMA

In den Wurzelausläufern der Heilpflanze befinden sich Bitterstoffe, die sogenannten Iridoide. Sie sollen einer Entzündung im Organismus entgegenwirken, Schmerzen lindern und den Gelenkknorpel schützen. Hauptsächlich der Wirkstoff Harpagosid – aus der Gruppe der Iridoide – spielt dabei wohl eine wichtige Rolle. Professorin Sigrun Chrubasik erforscht an der Uniklinik Freiburg schon seit Jahren die Teufelskrallenwurzel und erklärt, dass wir noch nicht alle wirksamen Inhaltsstoffe der Pflanze kennen……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: HAGEBUTTE BEI RHEUMA, ARTHROSE & CO.

Hagebuttenpulver wird seit einigen Jahren gegen Rheuma und insbesondere bei Arthrose angewendet. Inzwischen existieren mehrere Studien zur Wirksamkeit, doch bleiben auch noch viele offene Fragen.
Die “Zeitschrift für Phytotherapie” (Nr. 5/2009) publizierte eine Übersicht zum Stand des Wissens. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

RHEUMA-BEHANDLUNG: TEUFELSKRALLENWURZEL UND WEIDENRINDE EMPFOHLEN

Auf www.bild.de ist soeben ein Beitrag zum Thema “Rheumatherapie” erschienen. Dabei wird auch auf die Phytotherapie hingewiesen und auf die Heilpflanzen Teufelskralle, Weidenrinde und Brennessel:

“Die Europäische Fachgesellschaft für Phytotherapie empfiehlt auf diesem Gebiet in erster Linie die Teufelskrallenwurzel und die Weidenrinde. Seit Vielen Jahrhunderten wird aber auch die Brennessel zur Rheuma-Behandlung eingesetzt. Deren Wirkung ist jedoch eher gering einzustufen.”….. Zum vollständigen Text hier…

INTERNISTEN DISKUTIEREN ERNÄHRUNG UND PHYTOTHERAPIE BEI RHEUMA

Ernährung und Phytotherapie sind beim Deutschen Internistentag in Berlin am 24. September 2009 wichtige Themen. Auf dem Programm stehen naturheilkundliche Interventionen bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sollte die Ernährungstherapie vom Beginn der Krankheit an ein selbstverständlicher Teil der Behandlung sein, empfehlen Rheumatologen. Fragt sich nur: Was ist genau eine Rheumakost? Zentral bei der langfristigen Umstellung der Essgewohnheiten ist die Verminderung tierischer Fette. Fettreiche Nahrungsmittel tierischer Herkunft wie Schmalz, Leber, Eigelb oder fettreiche Fleisch- und Wurstsorten meiden! Und nicht mehr als zwei Portionen Fleisch oder Wurst pro Woche sollten konsumieren. Kennen sollten Rheuma-Patienten die Grundsätze einer vorwiegend laktovegetabilen Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidanzien ist…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE IM ÜBERBLICK: BEWEGUNGSAPPARAT / RHEUMA

Im Bereich Bewegungsapparat / Rheuma werden sehr viele Heilpflanzen-Präparate empfohlen und angewendet.

Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Rheuma, Verstauchungen, Prellungen etc.:

Die bei Gicht eingesetzte Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) gilt nicht als
Phytotherapeutikum, sondern ist Standardtherapie in der Medizin. Sie muss unbedingt vorsichtig dosiert werden.

Bei Rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Schmerzen bei Muskelverspannungen:
Hier werden Phytotherapeutika innerlich und äusserlich eingesetzt. Das Behandlungsziel
besteht hauptsächlich in einer Schmerzlinderung und einer Beeinflussung von
Entzündungsvorgängen. Der “entschlackende” Effekt bei rheumatischen Krankheiten….. Zum vollständigen Text hier…

WEIDENRINDEN-EXTRAKTE LINDERN ARTHRITIS

Wirkung durch Salicin und entzündungswidrige Polyphenole

Weidenrinde wird in der traditionellen Pflanzenheilkunde zur Behandlung bei entzündlichen Schmerzzuständen verwendet. Die Phytotherapie-Forschung hat die Wirksamkeit von Weidenrinden-Extrakten inzwischen durch mehrere Studien belegt.

Laut Aussagen von Professor Jürgen Metz von der Uni Heidelberg haben standardisierte Weidenrinden-Gesamtextrakte seit 1996 in mehreren kontrollierten klinischen Studien und Anwendungsbeobachtungen bei schmerzhaften entzündlichen Gelenkbeschwerden eine gute entzündungswidrige und schmerzstillende Wirksamkeit gezeigt – und das auch noch bei guter Verträglichkeit…… Zum vollständigen Texthier…

Inserat

Heilkräuterkurse in der Schweiz

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Phytotherapie bei Schlafstörungen / Angst / Depression / Schmerz

PHYTOTHERAPIE BEI SCHLAF / ANGST / DEPRESSIONEN / SCHMERZEN

Cannabis-Therapie bei MS: Zusatznutzen für Sativex-Spray gegen Spastik bestätigt 

In Deutschland hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) dem cannabinoidhaltigen Oromukosalspray Sativex® einen geringen Zusatznutzen für die mittelschwere bis schwere Multiple Sklerose (MS)-induzierte Spastik bestätigt.

Das teilte Sativex-Hersteller Almirall mit. Basis des Beschlusses sind zwei klinische Studien... Zum vollständigen Text hier...

Rosenwurz-Wirkstoff verbessert Gedächtnisleistung im Alter

Forscher haben einen potenziellen neuen Ansatz für die Behandlung von altersbedingtem Verlust der Merkfähigkeit entdeckt

In einer immer älter werdenden Gesellschaft nehmen Gedächtnisstörungen in der Bevölkerung zu. Bisher ist es nicht gelungen Medikamente zu entwickeln, die dem altersbedingten kognitiven Abbau vorbeugen oder dem dauerhaften Gedächtnisverlust wirksam entgegenzusteuern können... Zum vollständigen Text hier...

Johannisblütenöl und Orangenblütentee als Abendritual 

Im “Migros Magazin” (8. Oktober 2018) wird die Skirennfahrerin Michelle Gisin aus Engelberg (Obwalden) portraitiert. Dabei kommt die Athletin auch auf Naturheilmittel zu sprechen: “Habe ich Schmerzen, trage ich Quarkwickel auf.”

Sie erwähnt ausserdem das Johannisblütenöl:

“Damit reibe ich mich vor dem Schlafengehen von Kopf bis Fuss ein. Dann trinke ich einen Orangenblütentee und ab in die Federn... Zum vollständigen Text hier...

Zimt zur Vorbeugung von Alzheimer? 

T-online publiziert 10 Tipps zur Vorbeugung von Alzheimer. Hier lässt sich gut zeigen, wie locker und auf schwacher Basis solche Tipps oft verteilt werden.

Beispiel:

„Werden Sie verrückt nach Zimt

Auch der Insulinspiegel beeinflusst die Leistung unserer grauen Zellen. Studien haben belegt, dass Zimt den Insulinspiegel stabil halten und so auch Alzheimer vorbeugen kann... Zum vollständigen Text hier...

Ökotest prüft pflanzliche Präparate gegen Gedächtnisstörungen: Ginkgo, Ginseng, Taiga 

Das Verbraucher-Magazin „Ökotest“ beurteilt in der aktuellen September-Ausgabe 28 pflanzliche Präparate, die gegen Vergesslichkeit und nachlassende Konzentrationsfähigkeit helfen sollen. Bei den nicht rezeptpflichtigen Arzneimitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln handelt es sich um Präparate auf der Basis von Ginkgo, Ginseng und Taigawurzel. Von den 28 untersuchten Präparaten schneidet nur ein Arzneimittel mit „gut“ ab.

Ökotest beurteilte die Präparate bezüglich Wirksamkeit und bedenklicher Substanzen... Zum vollständigen Text hier...

Rosmarin gegen Ängste, schlechten Schlaf und Depressionen wirksam? 

Eine Studie aus dem Iran kommt zum Schluss: Wer regelmäßig Rosmarin einnimmt, schneidet in Gedächtnistests besser ab, ist weniger ängstlich und schläft besser.

Rosmarin ist ein beliebtes Gewürz zu Kartoffeln, Fleisch oder Pilzen.

Über den aromatischen Effekt in Speisen hinaus ist Rosmarin aber auch eine Heilpflanze mit langer Tradition... Zum vollständigen Text hier...

Lavendel bei Unruhe und Einschlafstörungen 

Das Magazin „Stern“ empfiehlt in einem Artikel über Hausmittel Lavendel bei Unruhe und Einschlafstörungen:

„Den Blüten des Lavendelstrauchs wird eine allgemein beruhigende Wirkung nachgesagt. Diese Einschätzung teilen auch Wissenschaftler: Die Kommission-E-Experten empfehlen Lavendel gegen Unruhezustände und Einschlafstörungen. Für den Effekt verantwortlich ist offenbar das ätherische Blütenöl. Es entspannt das zentrale Nervensystem und beruhigt die Atemwege... Zum vollständigen Text hier...

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Bereich Psyche / Nervensystem 

Krankheiten und Beschwerden im Bereich Psyche / Nervensystem sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Themen, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung im Bereich Psyche / Nervensystem vermittle.

Wir befassen uns hier vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Themenbereichen:

☛ Schlafstörungen

Mit Heilpflanzen-Anwendungen lässt sich nicht jedes Schlafproblem lösen... Zum vollständigen Text hier...

Hopfen bei Unruhe, Angst und Schlafstörungen 

Die Deutsche Apotheker Zeitung hat ein Pflanzenporträt veröffentlicht über den Hopfen (Humulus lupulus) in der Phytotherapie. Darin kommen auch die Wirkstoffe zu Sprache:

„Hopfen enthält unter anderem die Bitterstoffe Humulon und Lupulon, außerdem ätherische Öle und Flavonoide. Eine sedierende Wirkung der Inhaltsstoffe wurde nachgewiesen, allerdings konnte keine konkrete wirksamkeitsbestimmende Substanz verantwortlich gemacht werden... Zum vollständigen Text hier...

Baldrian bei Unruhe und Schlafstörungen 

Die Deutsche Apotheker Zeitung veröffentlichte gerade ein Porträt der Heilpflanze Baldrian.

Drei Punkte sind daraus hervorzuheben:

  1. „Die entspannende und schlaffördernde Wirkung beruht auf einer erhöhten Ausschüttung und geringeren Wiederaufnahme vom hemmenden Botenstoff GABA (Gamma-Aminobuttersäure).“
  2. „Der Kunde sollte wissen, dass die volle Wirkung bei regelmäßiger Einnahme nach etwa ein bis zwei Wochen erreicht wird... Zum vollständigen Text hier...

Fatigue bei Krebserkrankungen 

Martina Schmidt und Karen Steindorf haben gerade in der „Pharmazeutischen Zeitung“ einen sehr informativen Artikel veröffentlicht zum Thema Fatigue bei Krebserkrankungen. Sie empfehlen vor allem Sport und psychologische Interventionen, gehen aber in einem Abschnitt auch auf phytotherapeutische Möglichkeiten ein.

Zahlreiche Krebspatienten leiden während der Behandlung unter Fatigue, einer extremen Erschöpfung, die die Lebensqualität massiv einschränkt. Bei rund einem Drittel der Betroffenen hält dieser belastende Zustand Monate oder gar Jahre nach Ende der Krebstherapie an... Zum vollständigen Text hier...

Nelkenöl lindert Zahnschmerzen

Das Magazin „Stern“ berichtet über die schmerzlindernde Wirkung von Gewürznelken bzw. von Nelkenöl.

In einer kleinen Studie verglichen Wissenschaftler die Wirkung von Gewürznelken mit der eines lokalen Betäubungsmittels, das direkt im Mund angewendet wird und gaben den Patienten im Anschluss zwei Spritzen. Tatsächlich empfanden die Versuchspersonen die Nadelstiche als weniger schmerzhaft. Die „echte“ Betäubung und das Nelkenöl zeigten in etwa den gleichen Effekt; die in der Studie verwendeten Placebos bewirkten dagegen nichts. Die Fachleute der Kommission E schreiben der Gewürznelke eine lokal betäubende Wirkung zu, die akute Zahnschmerzen lindern kann. Nelkenöl wirkt außerdem antiseptisch: Es tötet Bakterien, Pilze und Viren ab.

Der „Stern“ empfiehlt folgende Anwendungsformen:… Zum vollständigen Text hier…

Welche Heilpflanzen fürs Schlafkissen

Der MDR stellt Hausmittel gegen Schlafstörungen vor und empfiehlt dazu ein Schlafkissen:

„Man nehme einen kleinen Kissenbezug, fülle diesen fünf bis sieben Zentimeter dick mit getrockneten Kräutern wie Lavendel, Kamille, Melisse oder Pfefferminze. Den Bezug gut verschließen und zum Schlafen auf das Kopfkissen oder unter den Nacken legen. Um die Wirkung zu verstärken, kann man auch noch ein bis zwei Tropfen ätherisches Lavendelöl auf das Kissen geben. Der Duft der Kräuter und ihre Inhaltsstoffe werden über die Atemwege und die Haut vom Körper aufgenommen.“

Quelle: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/hg-schlaf-stoerungen-100.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Melisse als Beruhigungsmittel

Das Magazin „Focus“ befasst sich mit den Wirkungen der Melisse:

„Das Hauptanwendungsgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems. Ein Tee aus frischen Melissen-Blättern kann sich bei Stress und Nervosität als wahres Wundermittel erweisen, denn die in ihm enthaltenen ätherischen Öle wirken entspannend und angstlösend.“

Diese Empfehlungen sind nachvollziehbar, auch wenn der Begriff „wahres Wundermittel“ grundsätzlich fragwürdig ist.

Wer Melisse im Haus habe, brauche sich vor schweren Prüfungen keine Sorgen zu machen, schreibt „Focus“ weiter… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Interessantes Gerichtsurteil zum Baldrianpräparat Baldriparan

Hersteller Pfizer darf sein Präparat Baldriparan im Fernsehen nicht mehr mit dem Satz „1 Dragee am Abend“ bewerben. Das Landgericht Berlin hat den Spot des Pharmakonzerns als irreführend beurteilt.

Geklagt gegen den Spot hatte die Wettbewerbszentrale. Der Hinweis „1 Dragee am Abend“ ist aus Sicht der Wettbewerbszentrale ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Verbraucher würden aufgrund dieser Werbeaussage nämlich erwarten, dass schon mit der Einnahme nur eines Dragees ein ruhiger Schlaf erreicht werden könne. Tatsächlich sei Baldriparan laut Gebrauchsinformation aufgrund der allmählich einsetzenden Wirkung nicht zur akuten Behandlung von nervös bedingten Schlafstörungen geeignet… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Krebstherapie: Sport und Phytotherapie bei Fatigue

Zahlreiche Krebspatienten leiden während und nach einer Chemotherapie unter Fatigue. Das sogenannte Erschöpfungssyndrom kann die Erkrankten in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigen. Auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin haben Fachleute diskutiert, wie den Betroffenen geholfen werden kann.

Fatigue ist eine häufige Begleiterscheinung in der Tumorbehandlung. Zwischen 60 und 100 Prozent der Krebspatienten klagen während der Therapie über ausgeprägte Müdigkeit und bei mehr als jedem Vierten tritt das Erschöpfungssyndrom als Langzeitfolge nach Abschluss der Behandlung auf. Die dem Erschöpfungssyndrom zugrunde liegenden Mechanismen sind bislang unklar… Zum vollständigen Text hier…

Zur Kombination Baldrian & Sanalepsi: Was ist Sanalepsi?

In Pflegeheimen und Kliniken wird manchmal als Einschlafhilfe eine Mischung aus Sanalepsi-Tropfen und Baldriantinktur eingesetzt.

Daher kommt in meinen Kursen immer wieder einmal die Frage auf, um was es sich bei „Sanalepsi“ genau handle.

Sanalepsi N Tropfen enthalten Doxylamin, ein Antihistaminikum der 1. Generation mit antiallergischern, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften.

Als Monopräparat oder kombiniert mit Baldriantinktur wird Salalepsi N in erster Linie zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt und dazu eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen eingenommen… Zum vollständigen Text hier…

Artikel zum Thema „Johanniskraut & Depression“ in der Fachzeitschrift „Pflegen:Palliativ“

In der Fachzeitschrift „Pflegen: Palliative“ ist gerade ein Beitrag von mir erschienen mit dem Titel: „Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention“.

Stimmungseinbrüche kommen im Leben vieler Menschen immer wieder vor und sind auch in der Palliativ Care von Bedeutung. Johanniskraut wird bereits seit Längerem als Heilpflanze bei dieser Indikation angewendet. Johanniskrautextrakte zählen zu den am besten wissenschaftlich untersuchten und belegten pflanzlichen Arzneimitteln… Zum vollständigen Text hier…

Baldrian gegen Schlafstörungen erst nach zwei Wochen wirksam

Zitat aus einer dpa-Meldung:

„Wer leichte Schlafstörungen natürlich behandeln möchte, braucht etwas Geduld. Baldrian entfaltet seine volle Wirkung erst nach bis zu zwei Wochen, schreibt die Landesapothekerkammer Hessen in einer Mitteilung.

Im Gegensatz zu chemischen Schlaf- und Beruhigungsmitteln mache Baldrian allerdings nicht süchtig.“

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/gegen-schlafstörungen-wirkt-baldrian-nach-etwa-zwei-wochen-030000824.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Woraus besteht Opium und was ist Opiumtinktur?

Nimmt man die Phytotherapie-Fachliteratur zum Massstab, gehört Opium nicht zur Phytotherapie. Dort taucht Opium nämlich kaum auf. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Opium dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt ist.

Denn eigentlich ist Opium ja ein Pflanzenprodukt, das zu medizinischen Zwecken verwendet wird. Das würde eigentlich nahelegen, dass Opium zur Phytotherapie zu zählen.

In meiner Phytotherapie-Ausbildung taucht Opium allerdings in der Wirkstoffkunde auf im Kapitel „Alkaloide“. Opium selber ist aber kein Alkaloid. Alkaloide enden immer auf –in.

Opium enthält jedoch ein Alkaloidgemisch… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Pfefferminzöl als Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Der Tipp ist nicht neu und die Studien dazu auch nicht. Aber weil es bei Spannungskopfschmerzen nach wie vor einen Versuch wert ist und das Magazin „Stern“ wieder einmal darauf hinweist:

„Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann zusätzlich Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, verringert das Minzöl die Kopfschmerzen nach etwa 15 Minuten. Bei Spannungskopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzölbehandlung mit der einer Paracetamoltablette vergleichbar; mehrere Studien haben dies nachgewiesen. Mit Pfefferminzöl können Sie auch Kinder über sechs Jahren behandeln.“

Quelle: http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/therapie/hausmittel-gegen-kopfschmerzen-ins-bad-oder-ins-bett-3261842.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Hopfen bei Schlafstörungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Hopfen“ heisst es da:

„Stammt von den Hanfgewächsen ab und kommt, wie der Baldrian, auf feuchtem Boden im Halbschatten vor. Einen Aufguss von Hopfenblüten und Tinkturen zur Förderung eines gesunden Schlafes kann man selber herstellen. Hopfen regt auch die Verdauung an.“

Quelle:

https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Baldrian bei Schlafstörungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Baldrian“ heisst es da:

„Er gehört zur Familie der Baldriangewächse und wächst im Halbschatten auf feuchtem Boden. Das Kraut hat eine sehr entspannende Wirkung, wenn man die Wurzel als Tee zu sich nimmt oder in ein Baldrian-Bad steigt. Baldrian verbessert auch die Tiefe des Schlafs. Das ist aber nicht die einzige Wirkung von Baldrian, ganz im Gegenteil, die Pflanze wirkt herzberuhigend, krampflösend, schmerzstillend und gegen Blähungen.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…


Capsaicin-Pflaster Qutenza™: Indikationserweiterung „schmerzhafte diabetische Neuropathie“

Das Capasicin-Pflaster Qutenza™ kann neu bei Patienten mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie eingesetzt werden.

Vor jeder Anwendung von Qutenza und bei den folgenden Arztbesuchen soll eine sorgfältige Untersuchung der Füsse durchgeführt werden, um Hautläsionen in Zusammenhang mit der zugrundeliegenden Neuropathie oder vaskulären Insuffizienz zu diagnostizieren.

Diabetes-Patienten, die zusätzlich an koronarer Herzerkrankung, Hypertonie oder kardiovaskulärer autonomer Neuropathie leiden, sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Quelle:

http://www.pharmavista.net/content/default.aspx?LangID=2&CommID=0

(Fachinformation Qutenza™)

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Manager bevorzugen pflanzliche Schlafmittel

Jede dritte deutsche Führungskraft konsumiert zumindestens ab und zu Schlafmittel. Zu diesem Resultat kommt eine Umfrage der Regensburger R-und-K-Marktforschung im Auftrag der Max-Grundig-Klinik in Bühl. 1000 Führungskräfte verschiedener Hierarchiestufen nahmen an der Umfrage teil, wobei Mitarbeiter von Unternehmen verschiedener Größen, Branchen und Regionen vertreten waren.

33 Prozent der Befragten erklärten, ab und zu Schlafmittel zu verwenden. Beim überwiegenden Teil von ihnen (29 Prozent) geschieht dies allerdings nur selten. 4 Prozent sagten, dass sie die Mittel regelmäßig einnehmen. Dabei kommen chemische Präparate allerdings nicht häufig zum Zug:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Lavendelöl-Präparat (Lasea®) bei Ängstlichkeit und Unruhe – jetzt auch in der Schweiz zugelassen

Lasea® ist ein Phytopharmakon auf der Grundlage von Lavendelöl, welches bei Ängstlichkeit und Unruhe zur Behandlung von Erwachsenen angewendet wird.

Lasea® ist schon seit mehreren Jahren in Deutschland als Arzneimittel auf dem Markt und nun auch in der Schweiz zugelassen.

Angstlösende und beruhigende Eigenschaften konnten für das Lavendelöl-Präparat in zwei placebokontrollierten Studien nachgewiesen werden: Patienten, die Lasea® eingenommen hatten, erzielten im Vergleich zur Placebogruppe bessere Resultate in der Hamilton Anxiety Scale (HAMA) bezüglich Ängstlichkeit und Unruhe… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut gegen Depressionen im Fokus

An der Pharma World in Düsseldorf kommentierte Dr. Mario Wurglics von der Goethe-Universität Frankfurt Forschungsresultate zu Johanniskrautextrakten.

Nach einer Analyse der Cochrane-Collaboration zeigten sich Johanniskraut-Extraktpräparate in Studien bei Patienten mit leichter bis mittelschweren Depression als signifikant besser wirksam gegenüber Placebo und vergleichbar mit chemisch-synthetischen Antidepressiva, erklärte Wurglics. In diesen Studien wurden relativ hohe Dosen eingesetzt, meist mehr als 900 mg. Entsprechend der S3-Leitlinie zur unipolaren Depression könne mit Johanniskraut-Präparaten ein erster Behandlungsversuch unternommen werden… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl-Kapseln gegen Angst und Depressionen

Das Phytopharmakon Lasea®, das den patentierten Lavendelöl-Extrakt Silexan® in Kapselform enthält, ist seit 2009 in Deutschland zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung zugelassen. In der Schweiz liegt noch keine Zulassung vor.

In einer aktuellen Studie im Fachjournal »European Neuropsychopharmacology« zeigte Lasea auch Wirkungen bei Patienten mit gemischter ängstlicher und depressiver Symptomatik (DOI: 10.1016/j. euroneuro.2015.12.002).

An der randomisierten placebokontrollierten Studie beteiligten sich 318 Patienten mit ängstlicher und depressiver Verstimmung… Zum vollständigen Text hier…

Deutschland: Bundesgericht erlaubt erstmals Cannabis-Anbau für Schmerzpatienten

Cannabis als Medikament ist umstritten und der Eigenbau war bislang untersagt. Nun erging ein richtungsweisendes Urteil zu diesem Thema:

Ein schwerkranker Patient darf zu Hause Cannabis zu Behandlungszwecken kultivieren.

Diesen Entscheid fällte nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BVerwG 3 C 10.14).

Die Klage eines an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Mannes war damit in dritter und letzter Instanz erfolgreich.

Der 52-Jährige Mann aus Mannheim ist seit 1985 an MS erkrankt und reduziert die Symptome seiner Krankheit seit vielen Jahren mit Cannabis… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

DGS-Praxisleitlinien Schmerzmedizin: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin hat die Anwendung von Pfefferminzöl in die Praxisleitlinien aufgenommen.

Zitat:

Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Die kutane Applikation von Pfefferminzöl (Oleum menthae piperitae) in 10%-iger ethanolischer Lösung ist wirksam zur Behandlung des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Die Wirkung ist der Einnahme von Paracetamol 1000 mg oder Acetylsalicylsäure 1000 mg ebenbürtig“

Pfefferminzöl in 10-prozentiger Lösung wird schon seit längerem bei leichten und mittelschweren Kopfschmerzen vom Spannungstyp lokal angewendet direkt über die Haut und aktiviert die körpereigenen Systeme der Schmerzabwehr… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka bei Schlafstörungen

Die „NZZ am Sonntag (21. 2. 2016) veröffentlichte einen Artikel zum Thema „Besser schlafen“. Dabei kommen auch pflanzliche Schlafmittel zur Sprache:

„Bei leichten Schlafstörungen können Phytopharmaka versucht werden. Dazu gehören Baldrian, Lavendel, Hopfen und Melisse. Die Effekte treten allerdings erst nach rund zwei Wochen ein. Bei Frauen ist daran zu denken, dass die Medikamente nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen.“

Kommentar & Ergänzung:

Diese Angaben müssen präzisiert werden. Bei Baldrianextrakt sieht man in klinischen Studien, dass die Baldrian-Gruppe erst nach etwa 14 Tagen besser schläft als die Placebo-Gruppe… Zum vollständigen Text hier…

Omega-3-Fettsäuren gegen Depressionen: Wirkung überzeugt nicht

Omega-3-Fettsäuren werden seit Jahren als natürliche Helfer gegen Depressionen propagiert.

Eindeutige Belege dafür, dass diese Wirkung tatsächlich existiert, gibt es aber bisher nicht.

Wissenschaftler des Cochrane Netzwerks haben die Effekte nun mit einer systematischen Analyse (Metastudie) untersucht – mit ernüchterndem Resultat: Die Wirkung könnte verschwindend klein sein.

Die Forscherin Katherine Appleton und ihre Kollegen untersuchten 26 Studien aus den USA, Südamerika, Kanada, Asien, Australien und Europa, in denen die Wirksamkeit von Omega-3-Präparaten gegen Depressionen an 1478 Testpersonen überprüft wurde. 25 Studien untersuchten den Effekt von Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo)… Zum vollständigen Text hier…

Palliativmedizin: Cannabinoide gegen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen

Wenn schwerkranke Menschen an Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen leiden, können Cannabinoide hilfreich in der Palliativtherapie sein.

Lebensqualität sei das herausragende Ziel für Menschen am Lebensende, sagte Professor Dr. Andreas S. Lübbe von der Palliativstation in Bad Lippspringe beim Münchner Fachpresse-Workshop Supportivtherapie.

Starke Schmerzen, Appetitlosigkeit (Anorexie), Fatigue, Erbrechen und Übelkeit belasten zahlreiche Kranke enorm – und auch ihre Angehörigen.

Wenn Patientinnen oder Patienten nicht essen können oder wollen kann das zu starkem Gewichtsverlust und zu krankhafter, starker Abmagerung (Kachexie) führen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Lavendelöl-Präparat bei Angststörungen

An der Pharma World in Düsseldorf kommentierte Dr. Mario Wurglics von der Goethe-Universität Frankfurt Forschungsergebnisse zum Lavendelöl-Präparat Silexan.

Das Präparat aus Lavandula angustifolia sei ein rationales Phytopharmakon zur Therapie von Angststörungen bei Erwachsenen. Es habe eine belegte Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit, löse keine Sedierung aus und verbessere die Schlafqualität.

In der S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen werde Silexan bei den pflanzlichen Präparaten genannt. Es enthält ein spezielles Lavendelöl mit einem Gehalt an Linalool und Linalylacetat von etwa 80 Prozent. Das sei extrem hoch, sagt Wurglics… Zum vollständigen Text hier…

S3-Leitlinie bestätigt Empfehlung für Johanniskraut als Erstlinientherapie der unipolaren Depression

Nach ihrer ersten Publikation im November 2009 wurde nun in der S3-Leitlinie/NVL Unipolare Depression wiederum die Empfehlung bestätigt, Johanniskraut-Präparate für die Neueinstellung von Patienten mit leichter oder mittelschwerer Depression einzusetzen. Im 5. Update vom Juni 2015 bestätigt das aus beinahe 30 Fachgesellschaften Deutschlands bestehende Expertengremium sein positives Fazit für das pflanzliche Antidepressivum.

Dass Johanniskraut-Präparate damit in eine Reihe mit synthetischen Antidepressiva gestellt werden, verdanken sie ihrer klinisch belegten Wirksamkeit und guten Verträglichkeit, die als wichtigste Kriterien bei der Auswahl eines Präparates gelten… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut bei Depressionen – was sagen die Studien?

Johanniskraut ist wohl die am besten wissenschaftlich untersuchte Heilpflanze. Zur Wirksamkeit bei leichten und mittelschweren Depressionen gibt es eine ganze Reihe von Studien, so dass es nicht leicht ist, den überblick zu behalten.

Das Portal „medizin-transparent aus Österreich hat die Studienlage kürzlich zusammengefasst.

Die Frage: „Hilft Johanniskraut gegen Depressionen?“, beantwortet „medizin-transparent“ mit: „Möglicherweise ja.“

„Medizin-transparent“ erklärt dazu:

„Johanniskraut-Präparate sind möglicherweise ähnlich wirksam wie bestimmte Medikamente zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen… Zum vollständigen Text hier…

Schlafmittel-Abhängigkeit: Bis zu zwei Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen

In Deutschland werden jährlich 230 Millionen Tagesdosen an Benzodiazepinen von den gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet und etwa die gleiche Menge wird zusätzlich über Privatrezepte verordnet.

Benzodiazepine sind wichtig Wirkstoffe, die in der Notfallmedizin, in der Anästhesie oder bei psychiatrischen Notfällen oft von grossem Wert sind. Verbreiteter ist jedoch ihre Anwendung als Schlaf- und Beruhigungsmittel, wie zum Beispiel in Form des klassischen Valiums. Jede zweite Person, die eines dieser Medikamente einnimmt, schluckt es zur Linderung von Schlafstörungen und jede Vierte gegen innere Unruhe, Nervosität, Erregungs- oder Spannungszustände… Zum vollständigen Text hier…

Neues Cannabis-Medikament in der Schweiz

Die Arzneimittelfirma Hänseler aus Herisau vertreibt ab 1. November 2014 schweizweit eine ölhaltige Cannabis-Lösung. Das sogenannte Sativa-Öl soll hauptsächlich Schmerzen lindern.

Die Abgabe ist rechtlich aufwendig, weil die Cannabis-Pflanze unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Der behandelnde Arzt muss für jeden einzelnen Patienten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmebewilligung zur Verschreibung von THC einholen. Im Gesuch ist genau zu begründen, warum kein anderes Medikament verwendet werden kann.

Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Cannabis Schmerzen und Spastiken (Muskelverspannungen) lindern kann… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Cannabis-Medikamente bereichern Schmerztherapie und Palliativmedizin / Palliative Care

Dr. Thomas Nolte (59) leitet als Facharzt für Anästhesiologie das Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden. Bis 2009 war er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und ist auch im Hospiz- und Palliativverband Hessen aktiv.

Im Gespräch mit „dpa“ kommt Nolte auf Dronabinol zu reden, ein Präparat auf der Basis von halbsynthetischem THC.

Die Anwendung sei äußerst selten – er verordne diesen Wirkstoff vielleicht einem von 200 Schmerzpatienten pro Woche. Die Verordnung sei auf bestimmte Patientengruppen beschränkt, zum Beispiel mit Multipler Sklerose, schwerem Tumorschmerz oder Spastiken… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut: Hyperforin als Basis für neue Antidepressiva im Fokus

Der antidepressive Wirkstoff Hyperforin aus Johanniskraut (Hypericum perforatum) soll weiterentwickelt werden, teilt die Universität Erlangen-Nürnberg mit.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütze das Vorhaben im europäischen Forschungsverbund „HYPZITRP“ für die kommenden drei Jahre mit 184.000 Euro.

Hyperforin unterscheidet sich im Wirkungsmechanismus von den anderen Antidepressiva, die sich gegenwärtig auf dem Markt befinden. Es reguliert Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, indem es einen Ionenkanal, den TRPC6-Kanal, aktiviert… Zum vollständigen Text hier…

Aromatherapie / Phytotherapie: Ätherische Öle bei Schlafstörungen

Ätherische Öle können bei milden Schlafstörungen eine Alternative zu Schlaftabletten sein und werden zu diesem Zweck in Aromatherapie und Phytotherapie eingesetzt.

Forscher haben nun in einer aktuellen Übersichtsarbeit, in der 15 Einzelstudien zusammengefasst worden sind, den Nutzen von ätherischen Ölen bei Schlafstörungen aufzeigen können. Am häufigsten wurde Lavendelöl in den Studien eingesetzt (10 Studien).

Berichte über Nebenwirkungen gab es dabei nicht… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl-Kapseln reduzieren Angst bei Depressionen (Fallstudie)

Lavendelöl-Kapseln vermindern Angst, Erregung und Schlaflosigkeit bei schwer depressiven Patienten. Zu diesem Schluss kommt nun eine aktuelle Fallstudie mit acht Patienten, die sich in psychiatrischer Behandlung befanden.

Patienten mit schwerer Depression leiden häufig auch unter Angst, Erregung und Schlaflosigkeit.

Diese Symptome können schwere Agonie und Leid auslösen und sind oft mit Suizidgedanken verbunden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Studie bestätigt Wirksamkeit von Lavendelöl-Kapseln (Lasea®) bei Angststörungen

Die angstlösende Wirksamkeit der oral verabreichten Lavendelöl-Zubereitung Silexan (Lasea®) wurde bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAS) im Vergleich zu Placebo und dem Standardmedikament Paroxetin untersucht. In der randomisierten, doppelblinden Studie bekamen 539 Erwachsene mit GAS 160 oder 80 mg Silexan, oder 20 mg Paroxetin, oder Placebo einmal täglich für 10 Wochen.

Die Studie kam zum Ergebnis, dass das Lavendelöl-haltige Präparat bei Patienten mit generalisierter Angststörung ebenso gut abschnitt wie Paroxetin und besser war als Placebo.

Das Lavendelöl-Präparat linderte nicht nur Angst- und Unruhezustände bei den Patienten… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer lindert akuten Kopfschmerz bei Migräne

Ingwer (Zingiber officinale) wird nicht nur seit langem als Gewürz verwendet, die Knolle gehört auch zu den wichtigen Heilpflanzen in verschiedenen Kulturkreisen – so in der ayurvedischen Medizin, in der chinesischen Medizin und in der westlichen Medizin bzw. Naturheilkunde.

Bekannte Anwendungsbereich von Ingwer sind Übelkeit und Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Erkältungskrankheiten, Arthrose.

Die Ayurvedische Medizin verwendet Ingwer gegen Migräne.

Nun wurde die Wirksamkeit eines Ingwer-Extrakts bei Patienten mit Migräneschmerz ohne Aura in einer Studie untersucht… Zum vollständigen Text hier…

Gericht erlaubt Schmerzpatienten Eigenanbau von Cannabis

Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf zu therapeutischen Zwecken Cannabis anbauen dürfen.

Es sei das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden, schreibt Spiegel online.

In einem spektakulären Urteil hat das Verwaltungsgericht zugunsten von drei Schmerzpatienten entschieden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss ihnen eine Genehmigung erteilen., damit sie Cannabis zu therapeutischen Zwecken selber anbauen können.

Die drei Kläger leiden unter chronischen Schmerzen und sind im Besitz einer Erlaubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabisblüten… Zum vollständigen Text hier…

Capsaicin bei neuropathischen Schmerzen / Polyneuropathien

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung publizierte der Pharmakologe Dr. Rainer C. Görne interessante Informationen zur Wirkungsweise von Capsaicin bei neuropathischen Schmerzen / Polyneuropathien.

Der Scharfstoff Capsaicin ist ein Alkaloid aus der Paprikafrucht (Capsicum annuum, Capsicum frutescens u. a. aus der Pflanzenfamilie der Nachtschattengewäche (Solanaceen).

Die Früchte der meisten Paprika-Arten enthalten in sehr unterschiedlicher Konzentration Capsaicin (Methylvanillylnonenamid), eine lipophile ( = fettliebende) Substanz, die für den scharfen Geschmack verantwortlich ist… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Wieder einmal ein Hinweis auf die Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen. Diesmal von Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel in der „Welt“.

Zitat:

„Bei einem akuten Anfall von Spannungskopfschmerz helfen schmerzhemmende Wirkstoffe wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Ebenso wirksam sei Pfefferminzöl, erläutert Göbel. Das Öl wird äußerlich auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Studie: Lavendelöl lindert Angststörungen

Lavendelöl-Kapseln sind wirksam gegen Angststörungen. Das haben Forscher aus Wien sowie aus Berlin, München und Werneck in Deutschland nun mit einer groß angelegten und mit Placebo-Kontrolle durchgeführten Studie belegt.

Der Lavendelöl-Extrakt aus dem schmalblättrigen Lavendel soll auch besser als ein modernes Antidepressivum wirken.

Die Wissenschaftler untersuchten die angstlösende Wirkung der oral einzunehmenden Lavendelöl-Zubereitung ‚Silexan‘ bei generalisierter Angststörung im Vergleich zu Placebo und Paroxetin (ein bekanntes Antidepressivum, ein Serotonin-Reuptake-Hemmer).

Die Studie wurde im International Journal for Neuropsychopharmacology veröffentlicht… Zum vollständigen Text hier…

Rheumapflaster mit dem Paprika-Wirkstoff Capsaicin

Rheumapflaster enthalten oft Capsaicin, ein Alkaloid aus Cayennepfeffer, das zu den Alkaloiden gehört.

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 2 / 2014) beschreibt die Wirkungen von Capsaicin kurz und knapp so:

„Nach Applikation entfaltet der Wirkstoff seine Doppelwirkung:

  1. Capsaicin entwickelt wohltuende natürliche Heilwärme und fördert somit die Durchblutung im Schmerzgebiet. Es kommt zu einer verbesserten Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, Stoffwechselprodukte werden beschleunigt abtransportiert, Verspannungen werden tiefenwirksam gelöst… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelblüten und Lavendelöl als Sedativum

In der Zeitschrift „PHYTOTherapie (Nr. 4 / 2013) der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie geht Reinhard Länger auch die Wirkungen von Lavendel ein:

„Lavendelblüten und Lavendelöl gelten in der Phytotherapie als mildes Sedativum, auch die Anwendung zur Linderung der Symptome von Stress und mentaler Erschöpfung ist traditionell belegt. Neue klinische Studien zeigen nach oraler Anwendung von Lavendelöl Wirksamkeit bei bestimmten Angstformen. Äußerlich angewendet fördert Lavendelöl wie viele andere ätherische Öle lokal die Durchblutung, daher die Verwendung in diversen Salben zur Behandlung von Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden. Spiköl wird bei Rhinosinusitis und Husten zur Schleimlösung eingesetzt… Zum vollständigen Text hier…

Schmerzmittel Tramadol in afrikanischer Heilpflanze entdeckt

Tramadol (Tramal®) ist ein schmerzlindernder Wirkstoff aus der Gruppe der Opioide zur Therapie von mittelstarken bis starken Schmerzen verschiedener Ursache. Nach neuesten Erkenntnissen wird das vermeintlich nur synthetisch hergestellte Schmerzmittel auch in der Natur gebildet.

Ein Wissenschaftlerteam um Michel De Waard und Ahcène Boumendjel am Institut für Neurowissenschaften in Grenoble hat entdeckt, dass Tramadol in großen Mengen in einer afrikanischen Heilpflanze vorkommt. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden nun im Fachjournal «Angewandte Chemie» publiziert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Nelkenöl gegen Zahnschmerzen

Nelkenöl enthält Eugenol, das antiseptische und antimikrobielle Wirkungen entfaltet. Im Phyto-Forum der Aerztezeitung  beantwortete Professor Karen Nieber vor kurzem Fragen zur Anwendung und Dosierung von Nelkenöl

Nelkenöl wirke vor allem stark antiseptisch und antimikrobiell. Es wirke nachweislich bei Entzündungen im Mund und im Rachen und könne wegen des schmerzstillenden Effekts örtlich bei Zahnschmerzen und Zahnfleischschmerzen eingesetzt werden, schreibt Nieber:

„Der wirksamkeitsbestimmende Inhaltstoff des Nelkenöls ist das Eugenol. Eugenol ist ein ätherisches Öl, das im Europäischen Arzneibuch als Eugenolum beschrieben wird… Zum vollständigen Text hier…

Passionsblume: Angstlinderung ohne Abhängigkeit und Entzugsprobleme

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurde vor kurzen die Frage gestellt, ob es bei Extrakten aus Passionsblume, die gegen Spannungs- und Angstzustände wirken sollen, wie bei Benzodiazepinen eine Abhängigkeits- bzw. Entzugssymptomatik gebe.

Die Antwort verfasste Dr. Rainer C. Görne, Facharzt für Klinische Pharmakologie und Toxikologie.

Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Untersuchungen belegen gemäss Görne für Pflanzenextrakte aus der Passionsblume (Passiflora incarnata L.) eine angstlösende Wirkung. Diese werde im Zusammenhang mit Inhaltsstoffen gesehen, die an Benzodiazepin-Rezeptoren binden können… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl bessert Migränekopfschmerz effektiver als Placebo

Zwei bis drei Tropfen Lavendelöl auf die Oberlippe träufeln und den Duft 15 Minuten lang einatmen – das soll einer deutsch-iranischen Studie zufolge ein wirksames Mittel sein gegen Migräne.

An der Studie des Teams um Payam Sasannejad von der Mashhad-Universität in Iran nahmen 74 Patienten mit der Diagnose „Migränekopfschmerz“ gemäß der International Headache Society teil. 28 davon bekamen das Lavendelöl, bei den anderen enthielt das Fläschchen nur flüssiges Paraffin. Erfasst wurde die Wirkung während sechs Kopfschmerzattacken, und zwar pro Attacke in halbstündigen Abständen über zwei Stunden… Zum vollständigen Text hier…

Schlafstörungen: Senioren profitieren von pflanzlichen Schlafhilfen

Bei geriatrischen Patienten mit Schlafstörungen ist bei der Behandlung auf die Verstärkung alterstypischer Beschwerden durch Medikamente zu achten.

Bei älteren Patienten werden zur medikamentösen Behandlung von Schlafstörungen oft ältere, sedierende Antihistaminika eingesetzt, die jedoch anticholinerge Nebenwirkungen auslösen können.

Die anticholinergen Nebenwirkungen können zu Schwindel führen, Mundtrockenheit und Miktionsbeschwerden verursachen oder verstärken und sogar zu einem deliranten Syndrom führen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Einschlafstörungen

„Der wichtigste Tipp bei Einschlafstörungen ist das Bemühen um Schlafhygiene: Bei zu wenig Bewegung, einem zu hellen und zu lauten Schlafzimmer sind Schlafstörungen vorprogrammiert. Jederzeit hilfreich ist ein entspannendes Lavendelbad. Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume wirken bei ausreichender Dosierung gut Schlaf-anstoßend. Im Gegensatz zu synthetischen Schlafmitteln verändern pflanzliche das natürliche Schlafprofil nicht – und machen auch nicht abhängig.“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Passionsblume bei Angst, Unruhe, Schlafstörungen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 7 / 2012) veröffentlichte einen Beitrag zu Heilpflanzen-Anwendungen in der Frauenheilkunde. Im Abschnitt „Seelisches Wohlbefinden“ wurde die Passionsblume vorgestellt:

„Ihren Namen erhielt die anmutige Passionsblume von europäischen Missionaren, die sie im 17. Jahrhundert von Mittelamerika nach Europa importierten und in ihren Blättern Anspielungen an den Leidensweg Christi zu erkennen glaubten. Heute ist die Wirkungsweise der Passionsblume wissenschaftlich gut dokumentiert. Sie stellt bei nervösen Unruhezuständen, die mit Beklemmungs- und Angstgefühlen sowie Ein- und Durchschlafstörungen einhergehen, eine pflanzliche Option ohne Abhängigkeitspotenzial dar… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (DA) geht in Nummer 4 / 2012 auf das Thema Kopfschmerzen ein.

Zur Differenzierung verschiedener Kopfschmerztypen schreibt DA:

„Von den mehr als 160 verschiedenen Kopfschmerztypen kommen in den Apotheken zu 90% nur 3 ins Gespräch: Spannungskopfschmerz, Migräne und durch Fehlgebrauch von Medikamenten induzierte Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz ist am einfachsten zu behandeln. Betroffene beschreiben ihn als leichten bis mittelschweren Kopfschmerz, der im gesamten Kopfbereich auftritt und ziehend-drückenden, nicht-pulsierenden Charakter hat. (Migräne ist pulsierend-hämmernd). Während bei Erwachsenen wenig gegen den Gebrauch von Kopfschmerzmitteln spricht, sind bei Kindern, Schwangeren und Stillenden besondere Sicherheitsmaßstäbe anzulegen… Zum vollständigen Text hier…

Burnout-Syndrom: Adaptogene wie Ginsengwurzel, Taigawurzel, Rosenwurz

Das Burnout-Syndrom (englisch burn out = ausbrennen) wird als Zustand emotionaler Erschöpfung

mit verminderter physischer und intellektueller Leistungsfähigkeit beschrieben. Die „Internationale Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD) beschreibt das Syndrom als „Ausgebrannt Sein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“.

Das Burnout-Syndrom gilt nicht als Behandlungsdiagnose, auf deren Grundlage die Entwicklung und Zulassung spezieller Arzneimittel möglich wäre.

Deshalb gibt es gegenwärtig auch keine Arzneien mit der Indikation „Burn-out-Syndrom“… Zum vollständigen Text hier…

Hilft Weihrauch bei Clusterkopfschmerz?

In einer sehr kleinen Studie konnte Häufigkeit und Intensität der Schmerzattacken bei Clusterkopfschmerz reduziert werden. Eine placebokontrollierte Studie ist in Planung.

Eine österreichische Wissenschaftlergruppe hat unter der Leitung von Christian Lampl zeigen können, dass die Behandlung mit Weihrauch (Boswellia serrata) eine Option für Menschen mit Clusterkopfschmerzen sein könnte. Hauptsächlich dann, wenn andere Standard-Prophylaktika erfolglos geblieben sind. Sowohl Häufigkeit als auch Intensität der Schmerzattacken konnte vermindert werden. Clusterkopfschmerzen gehören zu den schmerzhaftesten Erkrankungen überhaupt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Antidepressiva und Schlafmittel reduzieren Verkehrstüchtigkeit

Die Einnahme zahlreicher zentral wirksamer Medikamente reduziert die Verkehrstüchtigkeit. Gemäss einer im British Journal of Clinical Pharmacology 2012; doi: 10.1111/j.1365-2125.2012.04410.x) publizierten Fall-Kontroll-Studie sind davon neben den klassischen Benzodiazepinen auch Antidepressiva sowie Schlafmittel und Beruhigungsmittel betroffen.

Der Epidemiologe Hui-Ju Tsai vom National Health Research Institutes in Zhunan, Taiwan, verglich die Arzneimittelverordnungen von 5.183 Erwachsenen, die wegen eines Verkehrsunfalls medizinisch versorgt wurden, mit der sechsfachen Anzahl von nicht verunglückten Kontrollen… Zum vollständigen Text hier…


Relaxane oder Zeller Entspannungsdragees

Kürzlich wurde ich an einem Vortrag gefragt, welches Präparat besser wirksam sei: Relaxane oder Zeller Entspannungsdragees?

Die Antwort ist einfach: Beide Phytopharmaka sind identisch in ihrer Zusammensetzung.

Relaxane und Zeller Entspannungsdragees enthalten beide Extrakte aus:

Baldrianwurzel

Passionsblumenkraut

Melissenblätter

Pestwurz-Wurzeln

Deshalb sind auch die Indikationen identisch:.. Zum vollständigen Text hier…

Pflanzliche Schlafmittel führen nicht zu „Hang-over“

Schlafstörungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Daher zählen Schlaf anstoßende Medikamente zu den am meisten verordneten Arzneien.

Schätzungen zufolge leiden mehr als 30 Prozent der Bevölkerung unter Schlafstörungen und zehn Prozent zeigen dadurch verursachte Leistungseinbußen am Tage. Sechs bis zehn Prozent aller Erwachsenen nahmen einer aktuellen Studie gemäss Schlafmittel ein, um sich zu einem besseren Schlaf zu verhelfen.

Neben der Klassifizierung der Schlafstörung und der Behandlung ihrer Ursachen können auch einfache schlaffördernde Maßnahmen und die temporäre Anwendung schlafanstoßender Arzneimittel sinnvoll sein… Zum vollständigen Text hier…

Weidenrinde kann Kopfschmerzen reduzieren

Bereits der griechische Arzt Hippokrates setzte auf die Kraft der Weidenrinde bei Schmerzen aller Art – und das nicht ohne Grund: Weidenrinde enthalte Salicin, eine Vorstufe der im Schmerzmittel Aspirin verwendeten Acetylsalicylsäure und habe deshalb entzündungshemmende, schmerzlösende und fiebersenkende Eigenschaften, sagt Miriam Ortiz, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Allerdings warnt sie wegen der ungewissen Wirkstoffmenge davor, Weidenrinde aus dem eigenen Garten zu verwenden.

Sie rät bei leichten Schmerzen bekannter Ursache unter anderem zu Weidenrindentee oder zu Weidenrinden-Präparaten aus der Apotheke:.. Zum vollständigen Text hier…

Zur Studienlage: Johanniskraut bei Depressionen

Der „Spiegel“ publizierte im Juni eine informativen Beitrag zum Thema Johanniskraut & Depressionen.

Hier ein paar zentrale Aussagen als Zitat:

„Der Mechanismus der antidepressiven Wirkung des Johanniskrauts ist bis heute ungeklärt. ‚Es gibt mehr als nur einen aktiven Inhaltsstoff und es ist nicht völlig klar, welche Inhaltsstoffe die wichtigsten für welche Wirkung sind‘, sagt Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin in Exeter im Südwesten Englands.“

Als meistdiskutierte Inhaltsstoffe gelten Hypericin und Hyperforin, aber der Johanniskraut-Extrakt ist wirksamer als die isolierten Inhaltsstoffe Hypericin und Hyperforin… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Johanniskraut-Präparate gegen Depressionen

Auf Spiegel online wurde soeben ein informativer und fachlich fundierter Beitrag über die Wirkung von Johanniskraut-Präparaten bei Depressionen veröffentlicht.

Zur Studienlage schreibt Spiegel online:

„Die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts wurde lange unterschätzt. 2009 untersuchte Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in einer Meta-Analyse für die Cochrane Collaboration 29 Studien an insgesamt 5489 Depressionspatienten. Sein Fazit: Johanniskraut ist Standard-Antidepressiva ebenbürtig und zeigt weniger Nebenwirkungen. Zu den typischen zählen Kopfschmerzen, Unruhe, Müdigkeit und eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit der Haut. Allerdings ist das Kraut nur bei leichten bis mittelschweren Depressionen hilfreich, bei schweren Fällen versagt es.“… Zum vollständigen Text hier…

Pflanzliche Schlafmittel: Weder Hang-over noch Entzugssymptome

Im Phyto-Forum der Aerztezeitung antwortete Dr. Rainer C. Görne auf die Frage nach dem generellen Unterschied zwischen pflanzlichen Schlafmitteln und synthetischen Präparaten.

Als unerwünschte Nebenwirkung der abendlichen Einnahme von Schlafmitteln kann es zu Müdigkeit am folgenden Tag kommen, die auch als „Hang-over“ bezeichnet wird. Ein solcher „Hang-over“ ist vor allem bekannt nach der Einnahme von Abkömmlingen der Barbitursäure (Barbiturate) und verwandten Verbindungen wie Piperidindion-Derivaten (Glutethimid, Methyprylon, Thalidomid), halogenierten Harnstoff-Derivaten (Bromisoval, Carbromal) und Chloralhydrat.

Auch nach der Einnahme von Benzodiazepinen mit langer Halbwertszeit (HWZ) oder Benzodiazepinen, deren Metabolite eine lange Halbwertszeit aufweisen, wurden Hang-over-Effekte beobachtet… Zum vollständigen Text hier…

Bei Schlafstörungen Schlafhygiene beachten

Die „Pharmazeutische Zeitung“ publizierte einen informativen Beitrag zur Behandlung von Schlafstörungen. Dabei wurden auch die wichtigsten Regeln der Schlafhygiene erwähnt:

„Regeln für einen gesunden Schlaf:

– nach dem Mittagessen kein Coffein

– Alkohol weitgehend vermeiden

– keine schweren Mahlzeiten am Abend

– regelmäßige körperliche Aktivität

– körperliche und geistige Anstrengungen abends allmählich verringern

– persönliches Einschlafritual angewöhnen

– kühles, dunkles Schlafzimmer

– Bett nur zum Schlafen oder zum Sex benutzen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Depression, Angst und Schlafstörungen

Unter dem Titel „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“ publizierte das Komitee  Forschung Naturmedizin (KFN) einen Beitrag von Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck.

Darin findet sich eine interessante Übersicht von Heilpflanzen, die in den Bereichen Depression, Angst und Schlafstörungen eingesetzt werden. Hier die Übersicht (Darstellung leicht verändert, Schreibfehler bei den Pflanzennamen korrigiert, Inhalt unverändert):

„Arzneipflanzen, die bei depressiven Störungen, Angst- und Schlafstörungen

eingesetzt werden:

Pflanze / Deutscher Name: Anwendung

Bacopa monnieri / Brahmi: Depression, Angst, Schlaf… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Was ist China Kopfwehöl?

China Kopfwehöl wird gegen Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Welche Bestandteile für die Wirkung verantwortlich sind, ist aber vielen Anwenderinnen und Anwendern nicht bekannt, und der Ausdruck „China“ im Produktenamen ist auch eher irreführend. Was daran besonders chinesisch sein soll, ist mir  jedenfalls nicht klar.

China Kopfwehöl besteht aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat, Thymol.

Es gibt viele ähnliche Produkte, die vor allem Kälteempfindungen in der Haut auslösen. Diese Sinnesmeldungen überlagern oder verdrängen im Gehirn offenbar die Kopfschmerzempfindungen.

Die Kühlempfindung wird vor allem ausgelöst durch Pfefferminzöl und seinen Hauptinhaltsstoff Menthol.

Siehe auch:.. Zum vollständigen Text hier…

Weidenrinde lindert Kopfschmerzen und Rheumabeschwerden

Weidenrinde kann gegen Kopfschmerzen und Rheumabeschwerden angewendet werden.

Genau wie viele synthetische Schmerzmittel enthalte die Rinde Salizylsäure, die die Bildung von Schmerz-, Entzündungs- und Fieberbotenstoffen im Körper hemme, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Im Gegensatz zur synthetisch produzierten Acetyl-Salizylsäure (ASS) greife die Weidenrinde nicht die Magenschleimhaut an. Sie kann gemäss Mayer deshalb über längere Zeit eingenommen werden. Allerdings wirke Weidenrinde nicht so rasch wie ihr chemisches Pendant ASS. Außerdem könne ASS vor Herzinfarkten und Schlaganfall schützen, weil sie die Verklumpung der Blutplättchen verhindere, sagt Mayer. Diese Wirkung habe Weidenrinde nicht… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Spannungskopfschmerzen & Migräne: Pfefferminzöl, Weidenrinde, Pestwurz

Die Aerztezeitung geht in einem Artikel über Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfschmerzen und Migräne auch auf Heilpflanzen-Präparate ein:

„Bei Spannungskopfschmerz kann den Patienten dann zum Beispiel empfohlen werden, die Stirn mit Pfefferminzöl einzureiben.

Studiendaten mit einer zehnprozentigen Lösung belegen hier eine eindeutige Wirksamkeit (Z Phytotherapie 2004; 25: 129). Entsprechende Präparate gibt es in der Apotheke, sie können auch auf einem Grünen Rezept verordnet werden. Eine phytotherapeutische Option sind zudem Präparate aus Weidenrinde.

Zur Migräne-Prophylaxe stehen ebenfalls verschreibungsfreie Produkte zur Verfügung. Dazu gehören etwa Pestwurz-Kapseln, die über eine internationale Apotheke aus England bezogen werden können.“… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Baldrian bei Schlafstörungen

Anlässlich einer Pressekonferenz des Komitees Forschung Naturmedizin wurde unter anderem ein Statement veröffentlicht zum Thema „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“.

Der Autor Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck kommt darin auch auf Baldrian zu sprechen:

„Mit Baldrian Monopräparaten gibt es zu der Indikation „Schlafstörungen“

zahlreiche klinische Studien. So ist in mehr als 16 klinischen Studien, an

denen fast 1100 Patienten mit Schlafstörungen teilgenommen haben, die

Wirksamkeit von Baldrian-Präparaten geprüft worden. In sechs der größeren

Studien wurde dabei eine statistisch signifikante Verbesserung des Schlafes

im Vergleich zu  Placebo dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Heilpflanzen statt Schmerztabletten

Das empfiehlt die „Bild“-Zeitung. Gutgemeinte Idee, aber mit den konkreten Ratschlägen happert es noch ein bisschen:

„Gegen Muskelschmerzen können Sie eine Baldrian- oder Arnika-Tinktur auf verspannte oder gezerrte Muskeln auftragen und sanft einmassieren.“

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/schmerzmittel/gefahr-segen-was-sie-wissen-muessen-23018112.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Arnikatinktur, liebe Bild-Zeitung, darf nie unverdünnt aufgetragen werden, weil sie sonst zu aggressiv auf die Haut wirkt und Entzündungen auslösen kann. Das müsste man der Leserschaft sagen. 1:10 mit Wasser verdünnt wirkt Arnikatinktur aber gegen Blutergüsse, Verstauchungen, Quetschungen. Arnikagel oder Arnikasalbe sind allerdings üblichere  Anwendungsformen… Zum vollständigen Text hier…


SPORT GEGEN DEPRESSION

Bei der Behandlung von Depressionen ist Sport eine von drei therapeutischen Säulen.

Die Therapietreue der Patienten verbessert sich, wenn sie in die Therapieentscheidung einbezogen werden.

Das sind zwei zentrale Resultate des 10. Lundbeck Dialogs ZNS.

Joggen, Radfahren, Walken, Schwimmen seien gut für die Gesundheit – auch für die seelische Gesundheit.

Diese Ansicht vertritt der Neurologe und Psychiater Dr. Ralf Künzel aus dem hessischen Bruchköbel. Regelmäßiger Ausdauersport habe einen „1A-Evidenzgrad für Depression“, erklärt Künzel… Zum vollständigen Text hier…


BALDRIAN, HOPFEN UND JOHANNISKRAUT SIND KEINE DAUERLÖSUNG

So betitelt das Yahoo-Newsportal einen Bericht über pflanzliche Beruhigungsmittel. Nachfolgend ein paar Zitate daraus mit dazwischengeschalteten Kommentaren von mir:

„Bei Aufregung oder Anspannung greifen viele Menschen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, die es freiverkäuflich in jeder Apotheke oder Drogerie gibt. ‚Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings sollten diese Präparate nicht zur Dauerlösung werden’, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP).“ … Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: SCHLAFSTÖRUNGEN BEI KINDERN

In der Zeitschrift „Kinderärztliche Praxis“ (5 / 2008) erschien ein Artikel über „Phytopharmaka bei Kindern – Indikationen, Möglichkeiten, Grenzen“ von Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock).

Hier ein Zitat zum Thema „Schlafstörungen bei Kindern“:.

„Bei Kindern sind Schlafstörungen, psychosomatische Störungen, Angstzustände und insbesondere Depressionen häufiger, als allgemein angenommen wird. Im Bereich der Phytotherapie existieren verschiedene therapeutische Optionen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT-EXTRAKT GEGEN DEPRESSIONEN

Der Ravensburger Psychiater Prof. Dr. Volker Faust schreibt in seinem Nachschlagewerk „Psychische Störungen heute“ (ecomed 2011):

„Kein Antidepressivum hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.). Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es Umsatzeinbrüche gab). Das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40 klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere bis mittelschwere Depressionen mit dem von synthetischen („chemischen“) Antidepressiva vergleichbar ist… Zum vollständigen Text hier…


STUDIE ZEIGT: SPORT HILFT GEGEN DEPRESSION

Depressive Patienten, deren Stimmung sich durch die Therapie mit Antidepressiva aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-­Hemmern (SSRI) nicht genügend bessert, können von sportlicher Betätigung profitieren. In einer kürzlich veröffentlichten Studie reduzierte ein zwölfwöchiges aerobes Ausdauertraining bei Patienten mit Depression den Schweregrad der Symptomatik signifikant, zum Teil bis hin zur Remission. Das berichten Wissenschaftler um Dr. Madhukar Trivedi von der University of Texas (Dallas) im «Journal of Clinical Psychiatry»… Zum vollständigen Text hier…


BEUGT KAFFEE DEPRESSIONEN VOR?

Ein erhöhter Kaffeekonsum könnte ältere Frauen vor Depressionen schützen, schreiben Forscher um Michel Lucas von der Harvard School of Public Health in Boston. In einer prospektiven Studie untersuchten die Wissenschaftler von 1980 bis 2004 über 50 000 US-amerikanische Frauen mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren, die zu Beginn nicht unter einer Depression litten.

Frauen, die täglich mindestens drei Tassen Kaffee konsumierten, hatten ein um 15 Prozent tieferes relatives Risiko an einer Depression zu erkranken als diejenigen, die nur maximal ein koffeinhaltiges Getränk pro Woche tranken (weniger als 100 Milligramm Coffein täglich). Bei vier oder mehr Tassen Kaffee am Tag, also mindestens 550 Milligramm Coffein täglich, verminderte sich das relative Risiko um 20 Prozent… Zum vollständigen Text hier…


ZUR THERAPIE DER DEPRESSION UND DEM STELLENWERT VON JOHANNISKRAUT

Die Therapie der Depression wurde in einer aktuellen Literaturübersicht bewertet und Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer berichtete in der Medical-Tribune darüber.

Zur Therapie schwerer Depressionen lautet das Ergebnis:

„Bei schwerer Depression sind Antidepressiva und die Elektrokrampftherapie „nützlich“. Zu den Antidepressiva gehören Monoamin-Oxidase-Inhibitoren (MAO-Hemmer), trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Venlafaxin, ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).“

Interessanter für die Phytotherapie ist der Abschnitt zu den leichten bis mittelschweren Depressionen:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HEILPFLANZEN-PRÄPARAT AUS BALDRIAN UND HOPFEN LÖST EINSCHLAF-PROBLEME

Bei Einschlafstörungen kann ein Baldrian-Hopfen-Extrakt die Einschlafzeit verkürzen und nervös bedingte Schlafstörungen beheben.

Eine Studie hat gezeigt, dass innerhalb einer vierwöchigen Behandlung mit einem Spezialextrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen die Einschlafzeit im Median um bis zu 45 Minuten verkürzt werden kann. An der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie nehmen Erwachsene mit einer durchschnittlichen Einschlafzeit von über 30 Minuten teil. Sie wurden mit dem pflanzlichen Kombinationspräparat aus methanolischen Auszügen von Baldrianwurzel und Hopfenzapfen, mit Baldrian-Mono-Extrakt oder mit Placebo behandelt. Sobald die Einschlafdauer 30 Minuten übersteigt, spricht man von einer Einschlafstörung… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL & HEILPFLANZEN BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Schlafstörungen, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Kräutervollbad: Abends je zwei Handvoll Hopfenzapfen, Lavendel und Melissenblätter (Reformhaus) mit zwei Liter heißem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen, in das Badewasser (39 Grad) abseihen. 20 Minuten baden. Auch als Sitz- oder Fußbad. Wirkt schlaffördernd. Achtung: Es kann zu schwer entfernbaren Verfärbungen in der Wanne kommen… Zum vollständigen Text hier…


TAIGAWURZEL, GINSENG, ROSENWURZ & CO. – WAS SIND ADAPTOGENE?

Mit Taigawurzel, Ginseng, Rosenwurz & Co. wird in der Phytotherapie eine Gruppe von Heilpflanzen eingesetzt, die als Adaptogene bezeichnet werden.

Was genau unter Adaptogenen zu verstehen ist, bleibt aber dabei oft unklar.

Univ. Doz. Reinhard Länger gibt in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie eine gute Beschreibung der Adaptogene:

„Das Herbal Committee der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) publizierte ein Dokument, in dem Adaptogene näher charakterisiert werden:… Zum vollständigen Text hier…


PFEFFERMINZÖL LINDERT SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN

Bei Stress verspannt sich die Nackenmuskulatur und als Folge davon kann es zu Spannungskopfschmerzen kommen. Eine Behandlungs-Option ist dann Pfefferminzöl.

Spannungskopfschmerz gehört zu den häufigsten Schmerzarten. Eine der Ursachen dafür sind Nackenverspannungen. Zur Behandlung bei dieser Kopfschmerzart sind auch Arzneien aus Heilpflanzen geeignet Eine plazebokontrollierte Studie belegt den Nutzen von Pfefferminzöl.

Darin bekamen 129 Patienten entweder Pfefferminzöl in zehnprozentiger Lösung plus Paracetamol, Pfefferminzöl plus Placebo-Tabletten, Paracetamol plus Placebo- Lösung (Spuren von Pfefferminzöl) oder beide Placebos als Kombination (Z Phytotherapie 2004; 25: 129)… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILKUNDE-TIPPS GEGEN SCHLAFSTÖRUNGEN

Besser schlafen, das klappt auch mit Heilpflanzen-Präparaten. Wie man den Schlummer mit Baldrian, Hopfen und Co. am besten fördert, war auf der Practica zu hören. Zwei Tipps im voraus:

Baldrian früh genug nehmen und nicht zu heiß im Lavendel baden!

Medikamente, auch pflanzliche, sind bei Schlafstörungen immer zweite Wahl. Das sagte der in Bad Camberg niedergelassene Allgemeinarzt Professor Dr. Peter W. Gündling
auf einem vom Unternehmen Schwabe unterstützten Seminar. Zunächst gehe es darum, das Leben schlummerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL GEGEN SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN

Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann bei Spannungskopfschmerzen Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, reduziert das ätherische Öl die Kopfschmerzen nach rund 15 Minuten. Bei Spannungs-Kopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzöl-Behandlung vergleichbar mit dem Effekt einer Paracetamol-Tablette; mehrere Studien konnten dies nachweisen. Mit Pfefferminzöl können auch Kinder über sechs Jahren behandeln werden… Zum vollständigen Text hier…


JOHANNISKRAUT – WIRKSTOFFE UND WIRKUNGSWEISE

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist als Antidepressivum bei leichten und mittleren Depressionen inzwischen gut dokumentiert. Doch wie kommt diese Wirkung zu Stande?

Hier eine Erklärung dazu aus der Medizinzeitschrift „Ars medici“:

„Hochwertige Johanniskrautextrakte enthalten ein Gemisch aus Hyperforin, Hypericin und Pseudohypericin sowie deren Synthesevorstufen, Flavonoide, Xanthone, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Neuere Untersuchungen zeigen, dass vor allem Hyperforin und Flavonoide wie Biapigenin und Rutin für die antidepressive Wirkung entscheidend sind. Wie bei den meisten Phytotherapeutika beruht auch die Wirkung von Johanniskraut nicht auf einem einzelnen Inhaltsstoff, sondern auf einem Komplex… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL GEGEN KOPFSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung publizierte kürzlich Naturheilkunde-Tipps. Autorin: „ Deutschlands bekannteste TV-Ärztin Franziska Rubin.“

Hier die Empfehlungen zum Thema Kopfschmerzen:

„Rosenblütentee: Einen Teelöffel Rosenblüten in eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen, dreimal täglich eine Tasse trinken. Wirkt entkrampfend.“

Ein ungewöhnlicher Tipp. Die Wirkung von Rosenblüten wird in der Phytotherapie-Fachliteratur als zusammenziehend (adstringierend) und eventuell entzündungswidrig beschrieben. Belege für eine entkrampfende Wirkung sind mir nicht bekannt… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN GEGEN KOPFSCHMERZEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte kürzlich einen Beitrag mit Kopfweh-Tipps. Der Text geht in einem Abschnitt auch auf die Möglichkeiten der Phytotherapie ein.

Dabei wurden als Heilpflanzen Pestwurz und Weidenrinde erwähnt:

„Ein traditionelles Kraut gegen Kopfschmerzen und Migräne ist die Pestwurz. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den krampflösenden Effekt der Wirkstoffe Petasin und Isopetasin. Eine internationale Studie konnte nachweisen, dass eine Drei-Monats-Kur mit Extrakt aus der Pestwurz-Wurzel die Zahl der Migräne-Attacken um über die Hälfte reduzierte.“ … Zum vollständigen Text hier…


ARZNEI-TELEGRAMM KRITISIERT LAVENDELÖL-PRÄPARAT LASEA

Seit kurzem existiert mit Lasea® ein Lavendelöl-Präparat zur Behandlung von Angststörungen und Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung für die Selbstmedikation. Lasea wird auch in den Medien intensiv propagiert. Nun äußert das Arznei-Telegramm massive Kritik an der Zulassung dieses Lavendelöl-Präparates.

Mit der nicht klar von etablierten Angsterkrankungen abgrenzbaren Indikation werde einer Medikalisierung von Befindlichkeitsstörungen begünstigt, die bislang nicht als behandlungsbedürftige Erkrankungen gelten, schreibt das Arznei-Telegramm. Die Evidenz der Wirksamkeit von Lasea® basiere auf methodisch zweifelhaften Studien… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


BFARM WEHRT SICH GEGEN KRITIK AN DER ZULASSUNG DES LAVENDELÖL-PRÄPARATS LASEA

Die Fachzeitschrift arznei-telegramm warf kürzlich dem BfArM vor, mit der Zulassung des Lavendelöl-Präparates Lasea® bei „Unruhezuständen mit ängstlicher Verstimmung“ der Medikalisierung von Befindlichkeitsstörungen Vorschub zu leisten.

Siehe dazu: Arznei-telegramm kritisiert Lavendelöl-Präparat Lasea

Das BfArM kontert nun, dass die Linderung von Beschwerden bei Befindlichkeitsstörungen der Definition eines Arzneimittels nach Arzneimittelgesetz (AMG) entspreche und in der Phytotherapie durchaus üblich sei… Zum vollständigen Text hier…


LAVENDELÖL REDUZIERT ANGST UND BESSERT DEN SCHLAF

Bei Behandlung mit einem speziellen Lavendelöl bessern sich Angstsymptome und auch Schlafstörungen deutlich. Das zeigt eine aktuelle placebokontrollierte Studie mit mehr als 200 Patienten.

Bei ängstlicher Unruhe reduziert eine Behandlung mit Lasea® nicht nur die Angst-Symptome, sondern es wird auch die Schlafqualität positiv beeinflusst. Das Phytopharmakon (Heilpflanzen-Präparat) enthält ein spezielles Lavendelöl (Silexan).

Die Wirksamkeit konnte unter anderen in einer Placebo-kontrollierten Studie mit 221 Patienten aus Praxen von Allgemeinärzten oder Psychiatern gezeigt werden… Zum vollständigen Text hier…


JOHANNISKRAUT GEGEN WINTERDEPRESSIONEN

Das wenige Sonnenlicht der Herbst- und Wintermonate schlägt zahlreichen Menschen auf das Gemüt. Umfragen zufolge leiden etwa zwei Drittel der Deutschen in der kalten Jahreszeit unter Stimmungsschwankungen. Neben Sport und Spaziergängen können auch Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskraut gegen Winterdepressionen helfen. Thüringens Apotheker empfehlen jedoch, Präparate mit der Heilpflanze nicht ohne eine vorherige Beratung einzunehmen…… Zum vollständigen Text hier…

WIRKUNGSMECHANISMUS VON JOHANNISKRAUT UNTERSUCHT

Auf „Journalmed“ ist ein Artikel erschienen, in welchem beschrieben wird, wie die Wirkung von Johanniskraut gegen Depressionen zustande kommen könnte.
Der Text ist nicht leicht verständlich, weil er Vorwissen voraussetzt. Doch gibt er Einblick in die Johanniskraut-Forschung.
Zur Untersuchungsmethode:
„Mittels Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS), eine Methode, mit der molekulare Interaktionen an der lebenden Zelle quantifiziert werden können, konnte an C6-Glioblastomzellen gezeigt werden, warum Johanniskraut gegen Depressionen wirksam ist, so Prof. Dr. Hanns Häberlein vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie in Bonn.“…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT-WECHSELWIRKUNGEN

Johanniskraut-Extrakte wirken bei leichten bis mittelschweren Depressionen stimmungsaufhellend. Studien mit Patientinnen und Patienten haben diesen Effekt inzwischen gut belegt.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann aber auch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Solche Wechselwirkungen (Interaktionen) sind bei der Anwendung von Johanniskraut-Extrakt zu beachten……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI SCHMERZEN

An den 25. Südtiroler Herbstgesprächen berichtete Univ.-Prof. Dr. Reinhard Saller vom Institut für Naturheilkunde am Departement für Innere Medizin des Universitäts Spital Zürich über ausgewählte Wirkstoffe und Behandlungssituationen in der Schmerztherapie. Die Pharmaceutical Tribune berichtete darüber…… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN ALS SCHLAFHILFE AUF LANGSTRECKENFLÜGEN UNGEEIGNET

Die „Süddeutsche“ berichtet online über Schlafhilfen für Passagiere von Langstreckenflügen. Dabei kommt auch Baldrian zur Sprache:
„Kurzfristig eingenommenes Baldrian hilft kaum beim Schlafen auf Langstreckenflügen. Das pflanzliche Mittel wirke erst nach zwei Wochen regelmäßiger Einnahme, erklärte der Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley.“……Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT NUR INFORMIERT EINNEHMEN

In der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung zahlreicher Menschen gedrückt und sie durchleben ein Stimmungstief. Gegen depressive Verstimmungen können Medikamente mit Johanniskraut-Extrakten helfen. Für die Selbstmedikation sind rezeptfreie Johanniskraut-Produkte in der Apotheke oder auch Drogerien erhältlich. Allerdings sollte bei anhaltenden oder sich verstärkenden Beschwerden unbedingt ein Facharzt aufgesucht werden, damit über eine angemessene Behandlung entschieden werden kann…… Zum vollständigen Text hier….

PASSIONSBLUME UND KAVA-KAVA LINDERN ANGSTZUSTÄNDE

Eine neue Übersichtsstudie zeigt, dass bei Angstzuständen Johanniskraut nutzlos, Passionsblume und Kava hingegen sehr gut wirksam sind. Die richtige Dosis sei aber noch nicht bekannt.

Johanniskraut-Präparate wirken nicht gegen Angstzustände. Eine Übersichtsstudie deutet darauf hin, dass das Naturheilmittel ebenso wirkungslos ist wie Magnesiumsupplemente. Wirksam seien dagegen Mittel, die Passionsblume, die Pfefferart Kava-Kava oder eine Kombination der Aminosäuren L-Lysin und L-Arginin enthalten……. Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

PHYTOTHERAPIE: BEHANDLUNG VON DEPRESSIONEN MIT JOHANNISKRAUT

Die Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 4 / 2010) publizierte einen informativen Beitrag von Univ.-Doz. Mag. Pharm. Dr. Reinhard Länger zum Thema „Praktische Aspekte von Johanniskrautpräparaten“……. Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI SPANNUNGSKOPFSCHMERZ

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (Heft 6/2010, Seiten 345-346) publizierte einen informativen Beitrag von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER zum Thema „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Abschnitt darin handelt von der Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen…… Zum vollständigen Text hier…

CHILI-PFLASTER LINDERT SCHMERZEN

Unter dem Titel „Chili-Pflaster gegen Schmerzen“ berichtet der „Kurier“ aus Österreich über Forschungen mit dem Chili-Inhaltsstoff Capsaicin:

„Ein Schmerzpflaster wird an der neurologischen Uni-Klinik Graz getestet, dessen Substanz aus der Chilischote stammt: Capsaicin sendet bestimmte Reize ans Gehirn. Das Pflaster pickt eine Stunde auf der Haut, der Patient wird dabei lokal betäubt. Die positive Wirkung soll in spätestens 12 Tagen eintreten. Noch ein Nachteil: Der schmerzfreie oder -arme Zustand hält nur 12 Wochen. Die Prozedur muss wiederholt werden.“…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (Heft 6/2010, Seiten 345-346) publizierte einen Artikel von Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger mit dem Titel „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Zum Thema „Schlafstörungen“ schreibt der fundierte Kenner der Phytotherapie…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

PHYTOTHERAPIE: ZUR WIRKSAMKEIT VON JOHANNISKRAUT

Die Österreichische Apothekerzeitung publizierte vor kurzem einen Artikel von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER unter dem Titel „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Thema war dabei die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum):

„Wertvolle Unterstützung bei der Interpretation der klinischen Datenlage zu Johanniskraut liefert ein aktueller Cochrane Review (Linde 2008): In dieser Metaanalyse wurden nur jene Studien berücksichtigt, in denen ausschließlich Patienten mit »Major Depression« eingeschlossen wurden. Die Auswertung umfasst 29 Studien mit 5.489 eingeschlossenen Patienten. Die Behandlung mit Trockenextrakten aus Johanniskraut war in Summe Placebo überlegen und gleich effektiv wie eine Therapie mit synthetischen Standard-Antidepressiva. In der langen Liste der klinischen Studien finden sich auch solche, die ein für Johanniskraut negatives Ergebnis erbrachten……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: LAVENDELÖL ALS ANGSTLÖSER

Egal ob Spinnenphobie, Panikattacke oder generalisierte Angststörung: Bis zu ein Viertel aller Deutschen erkrankt irgendwann im Leben an einer Angststörung. Seit Februar steht in Deutschland ein Arzneimittel mit Lavendelöl als Behandlungsoption zur Verfügung.

Angst zu haben ist per se nicht krankhaft, sondern sogar überlebenswichtig. Denn wer keine Angst hat, bewertet wichtige Entwicklungen falsch und trifft Entscheidungen, die lebensbedrohliche Folgen haben können. »Angst wird zur Krankheit, wenn sie unangemessen stark ist, zu häufig und zu lange auftritt, zu Kontrollverlust führt und wenn Angstsituationen zu Vermeidungssituationen werden«, sagte Professor Dr. Siegfried Kasper von der Medizinischen Universität Wien auf einer Presseveranstaltung der Firma Spitzner Arzneimittel in Hamburg……. Zum vollständigen Text hier…

EUROPÄISCHE PFLANZENMONOGRAFIE: JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN

Die Medical Tribune Österreich berichtete kürzlich über die Entstehung der Europäischen Pflanzenmonografie für Johanniskraut. Der Text ist wohl nicht ganz einfach zu verstehen, wenn man mit dem Thema nicht vertraut ist, aber er enthält interessante Informationen. Nachfolgend deshalb eine modifizierte Zusammenfassung dieses Artikels mit anschliessendem Kommentar:

Nach jahrelangen Kontroversen liegt nun eine Europäische Pflanzenmonographie für Johanniskraut (Hypericum perforatum) vor. Sie gründet auf dem Bewertungsbericht von Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger vom AGESPharmMed- Institut Zulassung & LifeCycle-Management……. Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN ALS VERTRÄGLICHE SCHLAFHILFE FÜR SENIOREN BESTÄTIGT

Weil die Menschen in Europa immer älter werden, bekommen Medikamente in ihrem Leben eine immer wichtigere Rolle. Wie wichtig, belegt die Statistik: In Deutschland nimmt jeder Kassenpatient über 60 Jahre im Durchschnitt drei Arzneimittel pro Tag ein! Das Problematische dabei: Zahlreiche dieser Medikamente sind ausgerechnet bei älteren Menschen mit Nebenwirkungen und sogar gefährlichen Risiken verbunden. Eine Arbeitsgruppe um die Wuppertaler Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann hat jetzt zum ersten Mal eine für Deutschland gültige Liste von Arzneistoffen erstellt, die bei älteren Menschen wenn möglich vermieden werden sollten……. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

PHYTOTHERAPIE FÜR NERVENSYSTEM UND PSYCHE

Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Schlaflosigkeit, Depression, Stress, Erschöpfung und ähnlichem:

Die Heilpflanzen in diesem Bereich werden in fünf Indikationsgruppen eingeteilt: Nachtsedativa, Tagessedativa, Antidepressiva, Nootropika und Medikamente gegen Erschöpfung. Bei den Phytotherapeutika dieser Gruppe ist oft eine längere Therapie notwendig, bevor eine Wirkung offensichtlich wird……. Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN-WIRKSTOFF ALS ANGSTLÖSER

Ein Wirkstoff aus Baldrian wird als Basis für neue angstlösende Medikamente erforscht: Wissenschaftler der Universität Wien synthetisieren neuartige potenzielle Wirkstoffe in Ableitung von Substanzen, die in der Baldrian-Pflanze enthalten sind. Das gemeinsame Ziel der Chemiker und Pharmakologen ist es, angstlösende Arzneistoffe zu entwickeln, welche besser verträglich sind und weniger unerwünschte Wirkungen besitzen. In der aktuellen Ausgabe des British Journal of Pharmacology (BJP) werden Resultate dazu veröffentlicht…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: HEILPFLANZEN ZUR SCHMERZBEHANDLUNG

Ob Arthrose, Kopfweh oder Tennisarm – alltägliche Schmerzbilder lassen sich häufig auch durch Heilpflanzen-Anwendungen lindern.

Scharfe Gewürze wie Cayennepfeffer oder Senf eignen sich als Irritanzien (hautreizende Stoffe) 
ausgezeichnet zur Schmerzbehandlung. Ihre schmerzlindernde Wirkung kann sogar wochenlang anhalten, erklärt Professor Dr. Karin Kraft, die Inhaberin des Lehrstuhls für Naturheilkunde an der Klinik für Innere Medizin der Universität Rostock…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: NEUESTE ERKENNTNISSE ZUM JOHANNISKRAUT

Mit weit mehr als drei Millionen verkaufter Packungen pro Jahr nimmt Deutschland in Sachen Johanniskraut den europäischen Spitzenplatz ein.

Die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum) gegen depressive Erkrankungen ist inzwischen so ziemlich über jeden Zweifel erhaben. Dieser Effekt wurde in pharmakologischen Modellen nachgewiesen und durch umfangreiche klinische Studien bestätigt. Neben diesem primären Anwendungsbereich gibt es noch weitere Indikationen wie psychovegetative Symptome, Angst, nervöse Unruhe oder somatoforme Beschwerden (z.B. Müdigkeit und Erschöpfung), die allerdings weniger gut belegt sind, wie Privatdozent Dr. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ erläutert…… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-PRÄPARATE FÜR ERHOLSAMEN SCHLAF

Für Schlafmittel aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut sprechen mehrfache Vorteile.

Schlafmittel mit hoch konzentrierten Heilpflanzen-Extrakten aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut erleichtern nicht nur das Ein- und Durchschlafen, sie fördern auch eine physiologische Schlafarchitektur, bewirken keinen Hangover und machen die Patienten wach und fit für den nächsten Tag…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

SCHLAFSTÖRUNGEN OHNE HANGOVER MIT HEILPFLANZEN-PRÄPARATEN BEHANDELN

Gute Schlafmittel machen wach, denn Schlafstörungen belasten Betroffene in zweierlei Hinsicht: Nicht einschlafen können oder stundenlanges Wachliegen quält in der Nacht, und am folgenden Tag fühlt man sich unausgeschlafen, müde und unkonzentriert. Das ideale Schlafmittel sollte sowohl Einschlafen als auch Durchschlafen unterstützen, und am folgenden Tag sollte man sich frisch, ausgeruht und leistungsfähig fühlen……. Zum vollständigen Text hier…

GINKGO LINDERT BEGLEITSYMPTOME BEI DEMENZ

Die Demenz wird meist begleitet von neuropsychiatrischen Symptomen wie Depression, Angst, Reizbarkeit oder Apathie (Teilnahmslosigkeit). Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Gabe von Ginkgo-Extrakt hier helfen kann.

Schon frühere Untersuchungen zeigten, dass Ginkgo-Biloba-Extrakt bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen positive Effekte auf Symptome wie depressive Verstimmung, Gleichgültigkeit, Reizbarkeit und Angst hat. Analysen ergaben, dass die Behandlung bei neuropsychiatrischen Auffälligkeiten besser anschlägt als bei rein geistiger Beeinträchtigung, erklärte Professor Dr. Ralf Ihl von der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld auf dem 7. Berliner Kongress für Phytotherapie…… Zum vollständigen Text hier…

ORANGENBLÜTENTEE BEI EINSCHLAFSTÖRUNGEN

Was ist eigentlich Orangenblütentee? Zeigt Orangenblütentee tatsächlich eine Wirkung als Einschlafmittel? Das sind Fragen, die an Heilpflanzenkursen oder in der Phytotherapie-Ausbildung immer wieder auftauchen. Orangenblütentee wird als Schlaftee und Abendtee oft und gern verwendet, aber Informationen dazu in Phytotherapie-Fachbüchern ist rar. Und selbst wen man den Suchbegriff ”Orangenblütentee” bei Wikipedia eingibt, bekommt man kein Ergebnis……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WEIDENRINDE GEGEN KOPFSCHMERZEN, FIEBER, RHEUMA-BESCHWERDEN

Die in vielen Schmerzmitteln (z. B. im Aspirin) enthaltene Acetylsalicylsäure macht einem empfindlichen Magen häufig zu schaffen. Bei Fieber oder Kopfschmerzen kann deshalb Weidenrindenextrakt eine Alternative sein.

Dies erklärte Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. Die Rinde zahlreicher Weidenarten weise Salicin auf, das in der Leber zu Salicylsäure umgebildet werde. Dieser Wirkstoff aus der Weidenrinde könne Entzündungen hemmen, Kopfschmerzen lindern, Fieber senken und Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden reduzieren…… Zum vollständigen Text hier…

SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN LINDERN MIT PFEFFERMINZÖL ODER TIGERBALSAM

Bis zu 70 Prozent aller Deutschen leiden zwei- bis dreimal im Monat unter Spannungskopfschmerz, meldet die Zeitung “Die Welt” und fragt, was man dagegen tun könne.

Neben Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen und Ketoprofen finden dabei zwei Naturheilmittel Erwähnung:
“ Auch Pfefferminzöl oder Tigerbalsam, vorsichtig auf die Schläfen gestrichen, können Linderung bringen.”….. Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

PHYTOTHERAPIE: LAVENDELÖL GEGEN UNRUHE

In Deutschland steht ab dem 1. Februar 2010 ein neues Heilpflanzen-Präparat zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung zur Verfügung.
Das Phyto-Anxiolytikum enthält einen hochkonzentrierten, standardisierten Lavendelölextrakt und ist zugelassen für die Selbstmedikation im Erwachsenenalter…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: MUTTERKRAUT GEGEN MIGRÄNE

Mutterkraut, Feverfew, Falsche Kamille: Die volkstümlichen Bezeichnungen lassen schon das Aussehen und die verschiedenen Anwendungsbereiche des Mutterkrauts erahnen. In der Tat wird Tanacetum parthenium L. (= Chrysanthemum parthenium) von Laien wegen der Ähnlichkeit der Blüten und des campherartigen Geruchs oft mit der Echten Kamille (Matricaria recutita) verwechselt…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: POSITIVE AUSSAGEN ZU JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN

Seit der Antike gilt Johanniskraut (Hypericum perforatum) als wirksames Heilmittel. Wie die Forschung inzwischen gezeigt hat, hilft die Heilpflanze bei Depressionen und kann tatsächlich eine verträglichere Alternative zu Antidepressiva sein. Bei keinem anderen Heilpflanzen-Präparat ist die Wirkung vergleichbar gut mit harten wissenschaftlichen Daten untermauert. Das solide Fundament zahlt sich aus: Seit vielen Jahren läuft das Geschäft mit Johanniskraut ausgezeichnet.

Eine ausgesprochen positive Stellungnahme zur Behandlung von Depressionen mit Johanniskraut wurde soeben veröffentlicht von Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin an der Universität Exeter….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN AUCH ALS ERSTE THERAPIE

Johanniskraut wird in die S3-Leitlinie aufgenommen. Wirksamkeit und Verträglichkeit konnten im vorigen Jahr in einem Cochrane-Review belegt werden.

“Zur Behandlung einer akuten mittelgradigen depressiven Episode soll Patienten eine medikamentöse Therapie mit einem Antidepressivum angeboten werden.” Diese Empfehlung wird in der neuen “S3-Leitlinie/Nationale Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression” stehen. Und darüber hinaus wird die S3-Leitlinie festhalten: “Wenn bei leichten oder mittelgradigen Episoden eine Pharmakotherapie erwogen wird, kann bei Beachtung der spezifischen Nebenwirkungen und Interaktionen ein erster Therapieversuch auch mit Johanniskraut unternommen werden.”….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN INFORMIERT ANWENDEN

Johanniskraut gegen Depressionen – das ist eine der am besten belegten Heilpflanzen-Anwendungen in der Phytotherapie. Es gibt dabei allerdings einige Punkte zu beachten, damit Johanniskraut-Präparate sicher und wirksam eingesetzt werden können. Eine Meldung auf www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de spricht die wichtigsten Aspekte an.
Ich fasse hier die zentralen Aspekte aus dieser Meldung zusammen….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

PHYTOTHERAPIE: BALDRIAN VERBESSERT SCHLAFQUALITÄT

Zahlreiche schlafgestörte Menschen versuchen mit frei verkäuflichen Mitteln in den Schlaf zu finden. Extrakte aus der Baldrianwurzel sind beliebt und werden in der Selbstbehandlung oft angewendet. In einer aktuellen Metaanalyse zeigten sechs Baldrian-Studien eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität. Patienten mit Baldriantherapie wiesen eine um 80 Prozent erhöhte Chance auf, über einen verbesserten Schlaf zu berichten als Patienten mit Plazebobehandlung.
Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der Medizinischen Universität Graz verweist in der Medical Tribune Nr. 43 / 2009 auf diese Metaanalyse und zieht das Fazit…… Zum vollständigen Text hier…

WINTERDEPRESSIONEN – BEWEGUNG, LICHT UND JOHANNISKRAUT

Mit dem jahreszeitlich bedingten Lichtmangel kommen etwa zwei Prozent der Bevölkerung nicht zurecht. Gegen den Herbst- und Winterblues lässt sich aber aktiv etwas tun.

Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, schlägt das manchen Menschen aufs Gemüt. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leidet Schätzungen zufolge jedes Jahr unter Winterdepressionen.

Wer davon betroffen ist, fühlt sich unausgeglichen, grundlos traurig und kommt morgens kaum aus dem Bett. Dennoch ist der saisonale Stimmungseinbruch bei Nebel und Nieselregen laut Medizinern kein Grund, sich die Decke über den Kopf zu ziehen oder sofort zur Chemiekeule zu greifen.

Ausgelöst wird die sogenannte «Saisonal Abhängige Depression» (SAD) hauptsächlich durch den Lichtmangel in der trüben und dunkleren Jahreszeit. Ohne Licht fährt der Organismus die Produktion des «Glückshormons» Serotonin herunter. Zudem steigt in der Dunkelheit der Melatonin-Spiegel, welcher normalerweise nachts den Schlaf steuert und uns daher müde und schlapp macht, wie der Facharzt für Psychotherapie und Professor an der Universität Leipzig, Hubertus Himmerich, erläutert…… Zum vollständigen Text hier…

STUDIE ZEIGT: AUCH SCHULKINDER SCHLAFEN MIT BALDRIAN BESSER

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Das gilt für
Kinder in speziellem Maß. Grundschulkinder brauchen etwa zwölf Stunden,
Zehnjährige etwa neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Doch viele schaffen
das nicht: Nach einer Untersuchung der Universität Köln mit rund 11.500
Kindern leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland
an Schlafstörungen.

Die Folgen dieser Schlafstörungen sind motorische Unruhe, emotionale Probleme, Konzentrationsmangel
und schlechte Schulleistungen. Kinder mit Schlafstörungen haben zudem ein
deutlich grösseres Risiko für Hyperaktivität (ADHS). Bei der Therapie dieser
vielschichtigen Störung hat sich eine Kombination pflanzlicher Extrakte aus
Baldrian und Melisse gut bewährt. Das hat eine Studie mit insgesamt 918
Kindern gezeigt (Phytomedicine 13 (2006) 383-387)…… Zum vollständigen Text hier…

LAVENDELÖL ZUR BEHANDLUNG VON ANGSTSTÖRUNGEN

Am 7. Berliner Kongress Phytotherapie 2009 berichtete S. Kasper von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien vom Stand der Forschung bei der Behandlung von Angststörungen mit peroral zugeführtem Lavendelöl.

Präklinische Forschungsergebnisse bestätigen das angstlösende Potenzial des Heilpflanzen-Präparates. Wichtige Humanstudien in der klinischen Entwicklung des noch nicht im Handel erhältlichen Produktes wurden dargestellt. Insgesamt wurden bisher mehr als 700 Erwachsene in der täglichen Dosis von bis zu 80mg mit dem neuen Anxiolytikum ( = angstlösendes Mittel) der Firma Willmar Schwabe im Rahmen von klinischen Studien mit unterschiedlicher Symptomatik behandelt. Dabei konnte in verschiedenen Studiendesigns die klinisch bedeutsame Überlegenheit gegenüber Placebo ebenso dargestellt werden wie eine vergleichbare angstlösende Wirksamkeit zu Benzodiazepinen (Lorazepam)…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

LAVENDELÖL-BESTANDTEIL LINALOOL DÄMPFT STRESSREAKTION

Japanische Wissenschaftler haben eine physiologische Erklärung für die stresslindernde Wirkung von Lavendelöl entdeckt. Sie untersuchten die Wirkung von Linalool, das beispielsweise Bestandteil der ätherischen Öle aus Lavendel, Rosenholz, Koriander, Zimt und Ingwer ist. Das Inhalieren von Linalool veränderte in Tierversuchen die Blutzusammensetzung und die Genexpression der Tiere.
Für ihre Studie setzten Akio Nakamura und seine Kollegen Ratten Stress aus. Eine Hälfte der Tiere atmete dabei Linalool ein, die andere Hälfte nicht. Blutuntersuchungen ergaben, dass bei den duftinhalierenden Ratten die Anzahl der neutrophilen Granulozyten und Lymphozyten auf normalen Werten blieb, während sie sich in der Kontrollgruppe durch den Stress erhöhte. Linalool verminderte zudem die Aktivität von etwa hundert Genen, die in Stresssituationen übermäßig aktiv sind, berichten die Wissenschaftler im «Journal of Agriculture and Food Chemistry» (Band 57(12), Seiten 5480 bis 5485)…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE FÜR NERVENSYSTEM UND PSYCHE

Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Schlaflosigkeit, Depression, Stress, Erschöpfung und ähnlichem:

Die Heilpflanzen in diesem Bereich werden in fünf Indikationsgruppen eingeteilt: Nachtsedativa, Tagessedativa, Antidepressiva, Nootropika und Medikamente gegen Erschöpfung. Bei den Phytotherapeutika dieser Gruppe ist oft eine längere Therapie notwendig, bevor eine Wirkung offensichtlich wird…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: KAVA-EXTRAKT HILFT GEGEN ANGSTSTÖRUNGEN

Der in Deutschland und in der Schweiz verbotene pflanzliche Kava-Extrakt hilft gegen Angststörungen und Depressionen und ist nach Einschätzung australischer Forscher gesundheitlich völlig unbedenklich.
Während die Behörden der Europäischen Union und anderer Länder die Heilpflanzen-Präparate aus dem südpazifischen Kava-Kava-Wurzelstock im Jahr 2002 als leberschädigend einstuften, halten es die Wissenschaftler der University von Queensland für ungefährlich.

Die Forscher konnten in einer aktuellen Untersuchung zeigen, dass Menschen mit chronischen Angstzuständen und verschieden stark ausgeprägten Depressionen wirksam und sicher mit Kava behandelt werden können…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PASSIONSBLUME ALS ANGSTLÖSER

Über Jahre hinweg galt in Phytotherapie & Pflanzenheilkunde der Wurzelstock der Kava-Kava-Pflanze als Angstlöser der ersten Wahl. Seine Wirkung war wissenschaftlich gut belegt. Nachdem die Arzneimittelbehörden Heilpflanzen-Präparate aus Kava-Kava wegen einiger ungeklärter Verdachtsfälle auf Leberschädigung aus dem Markt genommen haben, klafft hier eine therapeutische Lücke.
Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine der Heilpflanzen, die seither auf eine mögliche angstlösende Wirkung genauer untersucht wurden.
Ein Artikel in der Österreichischen Apotheker-Zeitung (21/2008) stellt die Passionsblume umfassend vor. Die Autorin Michaela Döll, Diplom-Biologin mit Lehrauftrag im Fachbereich Lebensmittelchemie / Pharmazie an der Universität Braunschweig, geht auf die Symbolik der Passionsblumenblüte und auf die Geschichte dieser faszinierenden Heilpflanze ein. Dann fasst sie den aktuellen Wissensstand bezüglich Inhaltsstoffe und Wirkungen der Passionsblume zusammen. Interessant sind in dieser Hinsicht vor allem zwei Studien mit Patientinnen und Patienten…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

PHYTOTHERAPIE: WIRKT JOHANNISKRAUT AUCH BEI SCHWEREN DEPRESSIONEN?

Johanniskraut gehört zu denjenigen Heilpflanzen, die seit vielen Jahren intensiv wissenschaftlich untersucht werden. Bisher galt die antidepressive Wirkung von Johanniskraut-Extrakten in der Phytotherapie als gut belegt bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Nun verdichten sich die Hinweise, dass auch schwere Depressionen auf eine Behandlung mit Johanniskraut-Präparaten ansprechen könnten.

Ein neuer Cochrane Review ergab jedenfalls, dass Johanniskraut-Extrakte ausgeprägte Depressionen ebenso effektiv lindern wie synthetische Antidepressiva. Privatdozent Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Technischen Universität München wertete mit seinem Team 29 Studien mit knapp 5500 Patienten aus. Einbezogen wurden dabei ausschliesslich Studien, bei denen nach DMS-IV- oder ICD-10-Kriterien eine «Major Depression» vorlag……Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT: WISSENSCHAFTLICHE ANALYSE ZEIGT WIRKSAMKEIT EINZELNER EXTRAKTE

Die wissenschaftliche Aufarbeitung pflanzlicher Arzneimittel hat in den letzten Jahren starke Forschritte gemacht. Dabei wird aber die richtige Beurteilung einzelner pflanzlicher Präparate durch eine spezielle Eigenschaft der Phytopharmaka kompliziert: Sie sind in ihrer Vielfalt nur schwer einzeln fassbar. Im Unterschied zu den chemisch definierten Einzelsubstanzen der “normalen” Medikamente sind Heilpflanzen-Präparate Vielstoffgemische. Je nach Qualität der verwendeten Pflanzen und den unterschiedlichen Herstellungsverfahren ergeben sich Produkte, deren Wirkungen stark voneinander abweichen können. Das zeigt sich zum Beispiel deutlich beim Johanniskraut (Hypericum perforatum), das in der Pflanzenheilkunde eine lange Tradition besitzt und inzwischen zu den am besten untersuchten Heilpflanzen gehört. Es sind mehrere Johanniskraut-Extrakte auf dem Markt, die sich so stark unterscheiden, dass ihre Wirkungen nicht einfach gleich gesetzt werden können. Darum kann man genau genommen nicht einfach generell sagen: Johanniskraut wirkt gegen Depressionen. Es kommt sehr darauf an, welcher Extrakt verwendet wird……Zum vollständigen Text hier….

SÜCHTIG NACH SCHLAFMITTELN – PHYTOTHERAPIE BIETET GESUNDE ALTERNATIVEN

Viele ältere Menschen können ohne Medikamente nicht schlafen. Die Präparate können abhängig machen, werden aber trotzdem grosszügig verschrieben.
Die immer noch am häufigsten verschriebenen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die Benzodiazepine, haben ein hohes Suchtpotenzial.
“Wer einmal damit begonnen hat, hört kaum mehr auf”, sagt der Zürcher Stadtarzt Albert Wettstein in der NZZ am Sonntag vom 27. Juli 2008.
Benzodiazepine werden in tieferen Dosen als Beruhigungsmittel (Valium, Seresta, Temesta) und in höheren als Schlafmittel eingesetzt (Dalmadorm, Dormicum, Halcion). Eine Abhängigkeit kann schon bei geringen Dosen entstehen. Obschon das Problem seit längerem bekannt ist, werden Benzodiazepine immer noch oft ärztlich verordnet. Sie sind bei Medizinern und Patienten sehr beliebt, weil sie rasch wirken und zu Beginn gut verträglich sind. Albert Wettstein erklärt dazu in der NZZ am Sonntag: “Der schlafanstossende Effekt der Benzodiazepine hält nur kurze Zeit an, spätestens nach vier Wochen schlafen die Leute genauso schlecht wie vorher, und man behandelt nur noch die Abhängigkeit.”
Benzodiazepine sollten in der Regel nicht länger als zwei bis vier Wochen verschrieben werden. Viele Menschen schlucken sie jedoch über mehrere Jahre. Versuchen sie dann, die Medikamente abzusetzen, haben sie noch schlimmere Schlafstörungen als vor der Einnahme. Die NZZ am Sonntag erwähnt eine Studie mit gesunden, nicht schlafgestörten Studenten, bei denen schon die einmalige Einnahme von Halcion die Einschlafzeit am nächsten Abend ohne das Medikament stark verlängerte…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Phytotherapie bei Hauterkrankungen & Wunden

PHYTOTHERAPIE FÜR HAUTERKRANKUNGEN & WUNDBEHANDLUNGEN


Grüntee gegen Zahnfleischentzündung

Mundspülungen mit Grüntee schützen genauso effektiv vor Zahnbelag und Zahnfleischentzündung wie Chlorhexidin.

Chronische Gingivitis (Zahnfleischentzündung) infolge einer verstärkten Anlagerung von krankmachenden Bakterien an Zähnen und Zahnfleisch betrifft weltweit 50 bis 90 % der Erwachsenen.

Insbesondere bei Personen mit einer entsprechenden Anfälligkeit kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Konsequente, gründliche Mundhygiene kann frühzeitig der Entstehung von Plaques und Zahnfleischentzündung vorbeugen… Zum vollständigen Text hier…

Gefrorene Ananas lindert Mukositis (Mundschleimhautentzündung) bei Strahlentherapie

Bei einer Strahlentherapie im Rahmen einer Krebsbehandlung kann als Nebenwirkung eine Mundschleimhautentzündung (Mukositis) auftreten. Das Portal nachrichten.at weißt auf die Möglichkeit der Linderung dieser Beschwerden durch gefrorene Ananasstückchen hin:

„So kann eine Nebenwirkung einer Strahlentherapie eine akute Entzündung und Geschwürbildung der Mundschleimhaut sein. Bei dieser quälenden Mukositis ist das Lutschen von gefrorenen Ananasstückchen hilfreich. Die Frucht, die durch ihre Säuren in aufgetautem Zustand auf der Schleimhaut unerträglich brennen würde, bringt im gefroren Zustand Linderung... Zum vollständigen Text hier…

Teebaumöl bei Akne

Das ätherische Öl aus den Blättern und Zweigen des in Australien heimischen Teebaums (Melaleuca alternifolia) gilt als Geheimtipp gegen Pickel / Akne.

Das Portal „Medizin transparent“ hat recherchiert, ob die Studienlage die Wirksamkeit von Teebaumöl gegen Akne bestätigt.

Ein chinesisch-australisches Wissenschaftsteam konnte in einer umfangreichen Recherche nur eine einzige Studie zu diesem Thema finden.

Diese allerdings kleine Studie liefert zwar vorsichtige Hinweise, dass Teebaumöl gegen Pickel helfen könnte… Zum vollständigen Text hier…

Zimt und Teebaumöl gegen Fusspilz?

Das Magazin „Focus“ berichtet über die Behandlung von Fusspilz mit Zimt und Teebaumöl:

„Fußpilz ist ein großes Tabuthema. Doch es gibt gute Mittel dagegen: Geben Sie etwas Zimt in Ihre Schuhe und verteilen Sie diesen. Zimt wirkt antibakteriell und tötet so den Fußpilzerreger ab.

Zur Anwendung auf der Haut empfiehlt Mediziner Dietrich Grönemeyer Teebaumöl. Geben Sie dazu zehn Tropfen Teebaumöl in einen bis eineinhalb Liter Wasser und baden Sie Ihre Füße 15 Minuten darin… Zum vollständigen Text hier…

Menthol / Pfefferminzöl gegen Juckreiz

Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ bringt ein Gespräch mit dem Dermatologen Franz Legat, dem Leiter der Juckreizambulanz in Graz.

Dabei wird als Mittel gegen Juckreiz (Pruritus) unter anderem auch Menthol erwähnt.

Zitat: „Auch Cremes mit speziellen Inhaltsstoffen, etwa mit Urea, also Harnstoff, oder Menthol können helfen. Eine Therapie in Kältekammern oder die Phototherapie, also die Therapie mit UV-Strahlen, kann juckreizlindernd wirken.“

Quelle: http://derstandard.at/2000057056706/Pruritus-Im-Juck-Kratz-Zyklus-sein

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.

Aloe vera bei Schuppenflechte?

Lindert Aloe vera Beschwerden durch Psoriasis (Schuppenflechte)? Diese Frage hat das Portal Medizin-Transparent untersucht und ist dabei auf eine widersprüchliche Studienlage gestossen.

Immerhin finden sich einige Studien, die den Nutzen von Aloe vera bei Schuppenflechte (Psoriasis) untersucht haben. Diese Studien entsprechen laut der Beurteilung durch Medizin-Transparent zumindest den Grundanforderungen an aussagekräftige, wissenschaftliche Arbeiten.

Leider widersprechen sich aber deren Resultate stark. Deshalb lasse sich nicht sagen, ob Aloe vera tatsächlich etwas gegen Schuppenflechte ausrichten kann, schreibt Medizin-Transparent… Zum vollständigen Text hier…


Aloe vera als Wundheilmittel

In der Zeitschrift für Phytotherapie (2/2016) befasst sich Prof. Karin Kraft mit dem Thema „Phytotherapie in der Wundbehandlung“. Dabei geht es in einem Kapitel um Aloe-Gel als Wundheilmittel. Die Autorin Karin Kraft ist Professorin am Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock und eine ausgezeichnete Kennerin der Phytotherapie.

Nachfolgend eine Zusammenfassung dieses Abschnitts:

Aloe-Gel wird aus den Parenchymzellen der frischen oder lyophilisierten Blätter von Aloe barbadensis (Aloe vera, Aloe vulgaris) nach dem Entfernen der grünen Anteile gewonnen. Seine Hauptinhaltsstoffe sind Mucopolysaccharide, Enzyme, Anthranoide, Lignin, Saponine, Salizylsäure und Mineralstoffe… Zum vollständigen Text hier…

Gemüsesaft aus Spinat und Rucola bessert chronische Zahnfleischentzündungen

Blattgemüse mit hohem Nitratgehalt gilt bislang als problematisch. Doch der kritisch betrachtete Inhaltsstoff hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. Das zeigt eine vor kurzem publizierte Studie der Universität Hohenheim und des Universitätsklinikums Würzburg. Nitrat aus einem handelsüblichen Gemüsesaft kann den Verlauf chronischer Zahnfleischentzündungen schon nach nur zwei Wochen merklich verbessern.

Nitrat häuft sich in den Blättern an und spielt eine bedeutende Rolle für Wachstum und Gesundheit der Pflanzen. Deshalb gehören zahlreiche Blattgemüse wie Rucola, Spinat, Mangold und verschiedene Blattsalate zu den wichtigsten Nitratquellen in der Ernährung des Menschen… Zum vollständigen Text hier…

Honig lässt Wunden rascher heilen

Durch seinen hohen Zuckergehalt und andere Inhaltsstoffe wirkt Honig antibakteriell. In seiner Wirksamkeit übertrifft Honig sogar manche Antibiotika, kann sie aber nicht gänzlich ersetzen.

Elisabeth Presterl, Leiterin der Krankenhaushygiene an der Medizinischen Universität Wien, sagt in einem Gespräch mit science.ORF.at.:

„In der Wundpflege gibt es den sogenannten ‚medizinischen Honig‘. Man konnte bei chronischen Wunden und oberflächlichen Verbrennungen zeigen, dass er nicht nur einen anti-bakteriellen Effekt hat, sondern auch zur Verbesserung der Wundheilung und Verkleinerung der Wunde führt… Zum vollständigen Text hier…

Schwarztee lindert Sonnenbrand

Schwarztee wird in der Phytotherapie oft empfohlen zur Linderung von Sonnenbrand. Interessant ist, dass dieses Hausmittel inzwischen auch Support bekommt von Hautärzten.

Beispiel 1:

Dr. Reinhard Mrotzek, Hautarzt und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), kommt auf  T-online zu Wort:

«Viel besser als Quark ist schwarzer Tee geeignet. Dieser wirkt entzündungshemmend und kühlend. „Doch dafür muss man keine Teebeutel auf die Haut legen. Wer schwarzen Tee zubereitet und ihn, nachdem er abgekühlt ist, auf die Haut aufträgt, hat den gleichen Effekt“, sagt der Sonnenschutz-Experte… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Altes Hausmittel: Hilft Quark gegen Sonnenbrand?

Diese Frage stellt die Zeitung „Express“ einem Experten, dem Oberarzt und Leiter des Hauttumorzentrums an der Charité der Universitätsmedizin Berlin, Claas Ulrich.

Antwort:

„Das ist natürlich nichts, was man wirklich empfehlen kann.“

Stattdessen empfiehlt er, etwas gegen die Entzündung zu machen. Am besten versuche man, sanft zu kühlen, folgt darauf als guter Ratschlag.

Quelle:

http://www.express.de/ratgeber/gesundheit/altbekanntes-hausmittel-hilft-quark-wirklich-gegen-sonnenbrand–24603138

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Hilft Schöllkraut gegen Warzen?

Schöllkrautsaft ist ein altbekanntes Hausmittel der traditionellen Pflanzenheilkunde zur Behandlung von Warzen.

Hilft Schöllkraut wirklich gegen Warzen? Auf diese Frage antwortete eine Ärztin in einem Artikel der „FAZ“.

Nachfolgend daraus Zitate mit eingeschobenen Kommentaren von mir:

„Schöllkraut (Chelidonium majus) ist eine Pflanze aus der Familie der Mohngewächse, die auf vielen deutschen Wiesen zu finden ist, bevorzugt nahe Wohnstätten oder in Mauerspalten, und die durchaus heilende Wirkung hat. Tatsächlich sind im gelb-orangen Saft, der beim Brechen der Stengel oder Einreißen der Blätter austritt, reichlich Alkaloide enthalten, bei denen antientzündliche, antibakterielle, antimykotische, antivirale und schwach zytotoxische Effekte nachgewiesen werden konnten… Zum vollständigen Text hier…


Zitronengrasöl wirksam gegen Hautpilz

Die Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) wird durch Malassezia-Hefen ausgelöst. Die Erkrankung verursacht zwar keine gravierenden Beschwerden, doch der Leidensdruck bei Betroffenen ist trotzdem hoch.

Forscher untersuchten daher in einer Studie, ob sich die Pilzinfektion durch eine spezielle Zubereitung aus Zitronengras (Cymbopogon citratus) lindern lässt. Patienten, die Shampoos und Cremes mit Zusatz von Zitronengrasöl auf der betroffenen Kopfhaut verwendeten, profitierten von der pflanzlichen Behandlung ebensosehr wie Patienten in der Kontrollgruppe, die ein herkömmliches Antipilzmittel (Ketoconazol) einsetzten… Zum vollständigen Text hier…


Forschungsberichte oft übertrieben optimistisch formuliert

Dass Medienberichte über medizinische Studien oft allzu reisserisch formuliert sind, ist ein bekanntes Phänomen.

Ein Team um die Epidemiologin Isabelle Boutron von der Universität Paris Descartes hat nun in einer Studie gezeigt, dass auch die Berichte der Forscher selber oft mit einer allzu rosaroten Brille verfasst sind: Die Zusammenfassung ihrer Resultate ist oft spektakulärer als die zugrunde liegenden Daten.

Wie Boutron im Fachblatt „PLoS Medicine“ berichtet, ist die angebotene Interpretation oft zu optimistisch, und zwar sowohl bei den Forschern selbst, als auch bei den PR-Abteilungen der Universitäten und nicht zuletzt auch bei den Medien… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes-simplex-Viren

In einer Dissertation untersuchte Dr. med. Anja Schuhmacher die Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpesviren.

Herpes simplex Viren sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Krankheitserregern. Sie verursachen beim Menschen in der Regel schmerzhafte, bläschenförmige Hautläsionen in und um die Mundhöhle (Lippenherpes, Fieberbläschen) und im Genitalbereich (Genitalherpes), können jedoch auch insbesondere bei Immunsupprimierten zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen… Zum vollständigen Text hier…

Teebaumöl gegen Akne

Im Phyto-Forum der AerzteZeitung geht Dr. Rainer C. Görne auf das Thema Teebaumöl bei Akne ein.

„In der internationalen Literatur finden sich fünf randomisierte Studien, die die Wirksamkeit von Teebaumöl bei der Behandlung von Akne belegen. In diesem Zusammenhang muss jedoch auf das Risiko der Entwicklung von Kontaktallergien hingewiesen werden.“

Auslöser dieser Kontaktallergien seien unterschiedliche Bestandteile des ätherischen Öls, wie beispielsweise α-Terpinen und dessen Oxidationsprodukt 1,2,4-Trihydroxymenthan, das nach längerer Lagerung durch Licht oder Luftsauerstoff entsteht. Deshalb können nach der örtlichen Anwendung von Teebaumöl allergische Hautreaktionen auftreten… Zum vollständigen Text hier…

Beschleunigte Wundheilung mit Betulin aus Birkenkork

Seit Jahrhunderten gelten Extrakte aus Birkenrinde als traditionelle Heilmittel, die dafür sorgen, dass sich verletzte Haut rascher regeneriert.

Forscherinnen um Prof. Dr. Irmgard Merfort vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau haben nun auf molekularer Ebene geklärt, wie die wundheilende Wirkung eines Birkenextraktes aus der äußeren, weißen Schicht der Rinde des Baumes zustande kommt.

Ihre Resultate haben die Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift „Plos One“ publiziert… Zum vollständigen Text hier…


Cochrane-Studie findet keine Evidenz für Borretschöl und Nachtkerzenöl bei Neurodermitis

Borretschöl oder Nachtkerzenöl, die als Kapseln oder in flüssiger Form als Naturheilmittel zur Behandlung der Neurodermitis eingesetzt werden, haben in klinischen Studien keinen nachweisbare Wirkung gezeigt. Das berichten US-Dermatologen in der Cochrane Library (2013; doi: 10.1002/14651858.CD004416.pub2).

Das Wissenschaftlerteam um Joel Bamford von Essential Health System, einem Gesundheitsanbieter mit Sitz in Duluth / Minnesota, machte total 27 Studien mit 1.596 Patienten (Erwachsene und Kinder) in 27 Ländern ausfindig, in denen die Wirkung von Borretschöl oder Nachtkerzenöl im Vergleich zu Placebo untersucht wurde.

Die Studiendauer betrug zwischen 3 und 24 Wochen. Eine Meta-Analyse konnte nur für Nachtkerzenöl erstellt werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Kleopatrabad bei Neurodermitis und trockener Haut

Wer an Neurodermitis und/oder trockener Haut leidet, dem wird oft empfohlen, anstelle eines Vollbades eine kurz Dusche zu nehmen, weil diese die Haut weniger entfettet.

Wer trotzdem ein Vollbad nehmen möchte, sollte für eine rückfettende Wirkung sorgen.

Dazu kann man ein Spezialbad für Neurodermitis-Patienten in der Apotheke kaufen oder ein rückfettendes Bad selber herstellen.

Das geht sehr einfach mit einem traditionellen Hausmittel mit dem verheissungsvollen Namen „Kleopatrabad“… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzenkunde: Kamille für Haut und Magen

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor, darunter auch die Kamille:

„Kamillenblüten gehören in die Hausapotheke. Aus der Echten Kamille lässt sich durch Destillation ein tiefdunkelblaues, ätherisches Öl gewinnen. Die Kamille war schon bei den Ärzten des Altertums bekannt, schon die Römer haben sie beschrieben. Sie wirkt entzündungshemmend, wundheilend und krampflösend. Die meisten trinken sie als Tee – aber auch als Dampfbad zum Inhalieren tut sie gut. Was viele nicht wissen: Sie hilft auch äußerlich – zum Beispiel bei Hautverletzungen.“

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13771012/Weihrauch-ist-eine-Wissenschaft-fuer-sich.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Heilpflanzen bei Psoriasis

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurde die Frage gestellt, ob es pflanzliche Alternativen zur Therapie der Psoriasis gebe.

Die Schuppenflechte oder Psoriasis (Psoriasis vulgaris) sei eine schubweise verlaufende, entzündliche und chronische Hauterkrankung mit Hyperproliferation der Epidermis, schreibt dazu Professor Jürgen Reichling.

„Nach derzeitigem Erkenntnisstand können zur Behandlung bei Psoriasis Phytopharmaka (Phyto-Dermatika) nur bei leichten Formen adjuvant eingesetzt werden.“

Bei schweren Verlaufsformen gebe es bisher weder überzeugende Studien noch entsprechende Erfahrungswerte.

Sinnvoll erscheine eine Kombinationstherapie bestehend aus äußerlich anwendbaren Phyto-Dermatika zusammen mit systemisch wirksamen Arzneimitteln wie zum Beispiel Retinoiden, Ciclosporin, Methotrexat… Zum vollständigen Text hier…

Ananas-Enzym Bromelain löst Schorf von Brandwunden

Enzyme aus der Ananaspflanze können den festsitzenden Schorf in Brandwunden ablösen.

Das Bromelain-Präparat eines Herstellers aus Israel steht nach dem erfolgreichen Abschluss klinischer Studien in Europa vor der Einführung.

Bromelain, eine 1957 erstmals beschriebene Mischung von proteolytischen ( = eiweissspaltenden) Enzymen aus dem Stamm und den Früchten der Ananaspflanze, wird gegenwärtig in Apotheken als Naturheilmittel gegen „Schwellungen und Entzündungen“ nach Operationen oder Verletzungen als Tabletten zur oralen Anwendung angeboten. Die Enzyme erzielen jedoch auch bei einer topischen ( = örtlichen) Anwendung eine Wirkung… Zum vollständigen Text hier…

Zitrusöle auf der Haut steigern Sonnenbrandrisiko

Zitrusöle auf der Haut steigern das Sonnenbrandrisiko. Nach der Massage mit solchen ätherischen Ölen sollten deshalb starke UV-Strahlen gemieden werden. Zitrusöle enthalten phototoxische Substanzen, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Die Haut kann mit Rötungen bis hin zur Brandblasenbildung reagieren, wenn nach Applikation von Zitrusölen Sonnenbestrahlung folgt.

Es empfiehlt sich daher genau nachzufragen, welche Bestandteile ein Massageöl enthält. Neben Zitrusölen machen auch Lavendelöl, Lindenöl, Sandelholzöl und Zedernöl die Haut lichtempfindlicher, heisst es in der Pressemeldung, die vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen stammt. Wer mit diesen ätherischen Ölen massiert wurde, solle die Sonne für rund zwölf Stunden meiden.

Gewarnt wird auch vor dem Besuch im Solarium mit Zitrusölen auf der Haut… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Phytotherapie bei Hautpilzen

Im Phyto-Forum der Aerztezeitung ging es vor einiger Zeit um das Thema Hautpilze.

Ätherische Öle oder Eichenrindenbäder könnten bei Hautpilzen als zusätzliche, nicht aber als alleinige, Maßnahme empfohlen werden, schrieb Professor Jürgen Reichling.

In einer Beobachtungsstudie habe beispielsweise Teebaumöl die Symptome einer Nagelpilzinfektion – hauptsächlich Juckreiz und Hautrötung – signifikant vermindert. Der Nagelpilz selbst konnte jedoch nicht abgetötet werden.

Abschliessend kam die Empfehlung, dass in jedem Fall ätherische Öle nur verdünnt (1-3 %) verwendet werden sollten, da sie prinzipiell hautreizend seien… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut: Hyperforin gegen Hautentzündungen

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) berichteten zwei Forscherinnen über die Anwendung von Hyperforin bei Hauterkrankungen.

Dr. Ute Wölfle und Dr. Frederica Casetti, Freiburg, stellten neue experimentelle und klinische Daten zu Hyperforin als lipophilem Hauptwirkstoff von Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) vor.

Hautpflegeprodukte mit Hyperforin werden zur Pflege der trockenen, juckenden, schuppenden Haut verwendet.

Aktuelle Untersuchungen bestätigen nun, dass der Naturstoff Hyperforin ausgeprägte entzündungshemmende, antioxidative, bakterizide und differenzierungsfördernde Eigenschaften besitzt… Zum vollständigen Text hier…

Wirkstoffe in der Phytotherapie: Gerbstoffe

Gerbstoffe sind wichtige Wirkstoffe in der Phytotherapie. Sie bestimmen die Wirkung vieler Heilpflanzen.

Hier einige ausgewählte Infos über Gerbstoffe aus Wikipedia mit Kommentaren und Ergänzungen von mir.

„Ein Gerbstoff ist ein Stoff, der sich bei Kontakt mit Eiweiß (Protein) mit diesem verbindet. Die Eigenschaften der Proteine werden dadurch verändert.

Das in den Proteinen gebundene Wasser wird durch die Gerbstoffe verdrängt und es kommt zu einer Entwässerung.

Die Proteine können durch Mikroorganismen nicht mehr oder nur mehr sehr schwer abgebaut werden.

Das Quellvermögen in Wasser, Säuren und Laugen ist stark vermindert.

Die Temperaturbeständigkeit wird erhöht… Zum vollständigen Text hier…

Wirkstoff aus Garten-Wolfsmilch gegen aktinische Keratose getestet

Ein Wirkstoff aus der Garten-Wolfsmilch Euphorbia peplus, einer in Europa weit verbreiteten Pflanze, könnte sich als Medikament zur Behandlung der aktinischen Keratose eignen. Die US-Arzneibehörde FDA hat vor kurzem ein Präparat zugelassen, das in einer Studie im New England Journal of Medicine (2012; 366: 1010-1019) vorgestellt wurde.

Die aktinische Keratose ist eine bei hellhäutigen Personen weit verbreitete Präkanzerose. Zwei Drittel aller Spinalzellkarzinome sollen sich auf der Basis einer aktinischen Keratose entstehen. Auch wenn nicht genau bekannt ist, wie viele aktinische Keratosen sich zum Karzinom weiter entwickeln und das Spinaliom bei rechtzeitiger Entfernung in der Regel kein Risiko darstellt, wird allgemein die Behandlung der aktinischen Keratose empfohlen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Heilpflanzen bei Aphthen

Aphthen sind schmerzhafte und oft wiederkehrende Läsionen der Mundschleimhaut, die rasch entstehen und je nach Grösse einige Tage bis Wochen bis zur Abheilung berauchen. Die genaue Ursache von Aphthen ist noch nicht aufgeklärt worden. Einige mögliche Auslöser sind jedoch bekannt.

Die Vererbung scheint eine gewisse Rolle zu spielen.

Bestimmte Nahrungsmittel sollen als Auslöser fungieren, beispielsweise Nüsse, Farbstoffe, Schokolade, Gluten, Käse, Konservierungsmittel, Natriumlaurylsulfat (Sodium lauryl sulphate, SLS) in Zahnpflegeprodukten), Allergien, eine schlechte Mundhygiene und kleinere Verletzungen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE BEI KONTAKTEKZEM

Im „Phyto-Forum“ der „Aerzte-Zeitung“ wurde vor kurzem folgende Frage gestellt: „Welche Möglichkeiten gibt es, bei einem Kontaktekzem mit pflanzlichen Wirkstoffen etwas auszurichten?“

Beantwortet hat die Frage Professor Jürgen Reichling. Er führte zuerst aus, dass Kontaktekzeme durch Allergene (allergisches Kontaktekzem) oder durch Haut irritierende Stoffe (toxisches Kontaktekzem) hervorgerufen werden. Im Vordergrund stehe daher zunächst die Erkennung und Meidung der infrage kommenden Allergene oder irritierenden Stoffe… Zum vollständigen Text hier…


RINGELBLUMENSALBE / RINGELBLUMENTINKTUR ZUR WUNDHEILUNG

Ringelblume ist ein altes Hausmittel bei Wunden und Verletzungen.

Hier eine kurze Beschreibung der wundheilenden Wirkung von Ringelblumensalbe (Calendulasalbe) und Ringelblumentinktur (Calendulatinktur):

„Wundheilende Wirkung: Eine Salbe mit 5 % Calendulaextrakt förderte im Tierversuch die physiologische Regeneration und Epithelisierung von Wunden. Ringelblumensalbe bewirkt eine Steigerung der Phagozytoseaktivität, Differenzierung der Makrophagen und eine Verstärkung der Fibrinbildung (rascherer Wundverschluß und gute Granulatbildung)… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN FÜR WUNDHEILUNG UND BEI HAUTPROBLEMEN

Verschiedene Heilpflanzen verbessern die Wundheilung, lindern Hautentzündungen oder wirken abschwellend. Es sollten jedoch nur Heilpflanzen verwendet werden, deren Wirkung wissenschaftlich belegt ist. Eine Fachperson erläutert, welche Kräuter das sind und welche Wirkung sie haben.

Ob Kamille, Fenchel oder Salbei: Viele Heilpflanzen eignen sich als Kräutertee für die Selbstbehandlung.

«Die klassische Kräutermedizin – in der Natur selbst Pflanzen sammeln und daraus zum Beispiel einen Tee kochen -, hat den Nachteil, dass die Inhaltsstoffe oft unterdosiert sind», sagt Andreas Kiefer, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin… Zum vollständigen Text hier…


ZWIEBEL GEGEN JUCKREIZ NACH INSEKTENSTICHEN

Im „Standard“ berichtet Stechmücken-Experte Bernhard Seidel von einer Vergrößerung der Stechmücken-Population in Österreich um mehr als das 200-fache. Schuld daran sei der frühe und besonders milde Frühling, welcher den Stechmücken Zeit gelassen habe, mindestens zwei Mücken-Generationen mehr in die Welt zu setzten.

Und was rät der Experte?

Um sich vor Mückenstichen zu schützen, sind laut Bernhard Seidel folgende Maßnahmen empfehlenswert:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.


SONNENBRAND & INSEKTENSTICHE IN PHYTOTHERAPIE & AROMATHERAPIE

Im Sommer kommt es oft zu Sonnenbrand und Insektenstichen. Die Phytotherapie und die Aromatherapie bieten in beiden Fällen effiziente Behandlungsmöglichkeiten.

In Newsletter von pharmavista.net werden einige dieser Möglichkeiten vorgestellt. Hier die wichtigsten Infos als Zitate (kursiv) mit anschliessendem Kommentar:

„Im Sommer kommt es häufig zu Sonnenbrand und Insektenstichen. Die Phyto- und Aromatherapie bieten in beiden Fällen effiziente Behandlungsmöglichkeiten… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI PILZERKRANKUNGEN (MYKOSEN)

Im „Phyto-Forum“ der Aerztezeitung wurde vor kurzem folgende Frage gestellt:

„Gibt es Pflanzenextrakte gegen Hautpilze? Ich habe vor einiger Zeit etwas von Lavendelöl gehört. In welcher Form oder Zubereitung bei welchen Mykosen wäre das denn geeignet – falls ich mich recht erinnere.“

Auf diese Frage antwortete Professor Jürgen Reichling. Hier die wichtigsten Aussagen und dazu kurze Zwischenbemerkungen von mir.

Wer verursacht die Mykosen?… Zum vollständigen Text hier…


BEHANDLUNG VON FIEBERBLÄSCHEN: ZINKSALBE? MELISSE? ALKOHOL?

Die „Welt“ schreibt über die Behandlung von Lippenherpes / Fieberbläschen:

„Anfangs, wenn sich neue Bläschen bilden, können noch antivirale Salben die Vermehrung der Viren hemmen, erläutert Dermatologe Reinholz. Ist die Lippe aber bereits voll ‚erblüht’, können allenfalls Zinksalbe, Melisse oder Alkohol die Beschwerden lindern.“… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-ANWENDUNGEN BEI HAUTKRANKHEITEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Hautkrankheiten, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Pfefferminzöl: Täglich 20 Tropfen Pfefferminzöl (in der Apotheke 5–10%-Lösung in Pflanzenöl mischen lassen) auf juckende Hautstellen einreiben. Beruhigt die Haut.

• Ballonrebenkraut: Halicarsäure, Phytosterole und Tannine wirken bei Juckreiz entzündungshemmend und spenden Feuchtigkeit. Gibt es als fertige Salbe in der Apotheke… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


HAUSMITTEL GEGEN INSEKTENSTICHE, PRELLUNGEN UND JUCKREIZ

Ob Insektenstiche, Prellungen oder Juckreiz, zahlreiche Patienten möchten ihre Hautprobleme am liebsten mit Heilpflanzen behandeln. Und die Natur hat tatsächlich auch einiges zu bieten.

Kamille und Ringelblume als pflanzliche Antiphlogistika (Entzündungshemmer) sind vielen Menschen bekannt. Aber auch Cardiospermum halicacabum (Ballonrebe), Solanum dulcamara (Bittersüß) und Hamamelis virginiana (Zaubernuss) werden oft eingesetzt. Allerdings handelt es sich bei diesen Heilpflanzen um sehr mild wirksame Therapeutika. Ihr entzündungshemmender Effekt ist deutlich schwächer als von 0,5%igem Hydrocortison und erst recht von starken Kortikoiden, erklärte der in Bonn niedergelassene Allgemeinarzt Dr. Detmar Jobst in einem Seminar der practica… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: BEI FIEBERBLÄSCHEN MELISSEN-EXTRAKT

Melissen-Extrakt wird schon seit Jahren in Fieberbläschensalben gegen Herpes-Viren eingesetzt. Eine knappe und fundierte Beschreibung dieser Anwendung publizierte vor kurzem die Zeitschrift „Die PTA IN DER APOTHEKE“ (01/2011). Zitat:

„Zur Behandlung des Lippenherpes gibt es eine gut verträgliche Therapieoption aus der Natur: Die Zitronenmelisse ist eine Heilpflanze mit einer alten Geschichte. Schon lange ist die positive Wirkung von Melissenextrakten aus den Blättern von Melissa officinalis bekannt.“

Und wie genau kommt die Wirkung des Melissenextraktes zustande?… Zum vollständigen Text hier…

LAVENDELÖL WIRKSAM GEGEN HAUTPILZE

Portugiesische Wissenschaftler haben ein unerwartet durchschlagendes Naturheilmittel für den Kampf gegen notorisch schwer zu behandelnde Pilzerkrankungen gefunden: Lavendelöl. Schon in tiefen Konzentrationen tötet Lavendelöl verschiedene Hefepilze und Fadenpilze ab, die beim Menschen Hautpilz- und Nagelpilzerkrankungen auslösen können. Die Bedeutung der Entdeckung erklärt Lígia Salgueiro von der Universität in Coimbra, eine der Leiterinnen der Studie: „In den vergangenen paar Jahren treten vermehrt Pilzerkrankungen auf, besonders bei Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Unglücklicherweise steigen auch die Resistenzen gegen Medikamente, die diese Pilze bekämpfen. Die Forschungen unserer Gruppe und anderer zeigen nun, dass ätherische Öle eine günstige und effiziente Alternative mit minimalen Nebeneffekten sein können.“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

PHYTOTHERAPIE: MELISSENEXTRAKT BEI HERPESINFEKTIONEN

Lippenherpes (Fieberbläschen) und Genitalherpes sind häufige und lästige Erkrankungen. Die Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie veröffentlichte zu diesem Thema einen Text von Dr. Rainer H. WÖLBLING.
Zitat:
„Neben anderen Pflanzenextrakten aus der Familie der Lippenblütler konnten bereits 1978 erstmals für Melisse (Melissa officinalis L.) virusstatische Effekte bei Herpes simplex Typ I und Typ II nachgewiesen werden. In neueren Studien wurde dies bestätigt……..Die klinische Wirksamkeit konnte in placebo-kontrollierten, randomisierten Studien mehrfach belegt werden… Zum vollständigen Text hier…


ALOE VERA VERBESSERT WUNDHEILUNG NACH HÄMORRHOIDENOPERATION

Die wundheilende Wirkung von Aloe vera-Creme ist jetzt in einer randomisierten Doppelblindstudie bestätigt worden. Iranische Wissenschaftler randomisierten insgesamt 49 Patienten, die sich einer Hämorrhoidenresektion unterzogen hatten, in eine Verumgruppe, die dreimal täglich 3 g einer Aloe-vera-Creme auf die Wunde schmierten, und eine Placebogruppe… Zum vollständigen Text hier…


NEURODERMITIS: NACHTKERZENÖL LINDERT JUCKREIZ

Nachtkerzenöl als Bestandteil von Cremes und Badeölen kann trockene, schuppige und juckende Haut beruhigen. Gewonnen wird das Öl aus dem Samen der Nachtkerze, erklärt Johannes Gottfried Mayer von Forschungsgruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg… Zum vollständigen Text hier…


HERPESVIREN MIT MELISSENÖL UND TEEBAUMÖL STOPPEN

Ob Herpes labialis (Fieberbläschen) oder Herpes genitalis (Genitalherpes):
Verschiedene ätherische Öle hemmen die auslösenden Viren. Im Vordergrund stehen Melissenöl und Teebaumöl.
Gerade für Patienten mit häufig wiederkehrenden Herpes-Erkankungen könnten die ätherischen Öle eine interessante Lokaltherapie darstellen.
Herpesinfektionen werden oft mit der antiviralen Substanz Aciclovir oder verwandten Medikamenten behandelt. Allerdings gibt es zunehmend Virusstämme, die gegen die üblichen antiviralen Mittel resistent sind, was hauptsächlich für Patienten mit Immundefekt problematisch ist. Vor diesem Hintergrund gewinnen antivirale und antimikrobielle Extrakte und ätherische Öle aus Heilpflanzen zunehmend an Bedeutung, stellt Prof. Dr. Jürgen Reichling vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie an der Universität Heidelberg fest… Zum vollständigen Text hier…


PRELLUNG UND HÄMATOM MIT HEILPFLANZEN BEHANDELN

Nach Stoß, Stauchung, Prellung und Quetschung heißt der Grundsatz vorerst PECH – Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Danach kann man Schmerz, Schwellung und Hämatom ausgezeichnet mit äusserlich anwendbaren Heilpflanzen zu Leibe rücken.

Bei stumpfen Verletzungen wie Hämatom (Bluterguss), Distorsion (Verstauchung), Kontusion (Prellung) sind Phytotherapeutika ähnlich wirksam wie synthetische Medikamente, schreibt Professor Dr. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.


KINDERHEILKUNDE: HEILPFLANZEN BEI HAUTERKRANKUNGEN

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zur Anwendung von Heilpflanzen-Präparaten aus der Phytotherapie bei Hauterkrankungen geäussert:

„Häufige dermatologische Indikationsgebiete für Phytotherapie sind Windeldermatitis, Neurodermitis, Wunden und stumpfe Traumata, Infektion mit Herpes simplex und Insektenstiche.“… Zum vollständigen Text hier…


RINGELBLUME: GÜNSTIGE WIRKUNGEN BEI HAUTSCHÄDEN DURCH OXIDATIVEN STRESS

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie erschien vor kurzem eine fundierte Zusammenfassung von Untersuchungsergebnissen bezüglich antioxidativer Eigenschaften von Ringelblume bei UV-B-Einwirkungen auf die Haut.

Die lokale bzw. äußerliche Anwendung der Ringelblume (Calendula officinalis L., Asteraceae) bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut bzw. bei schlecht heilenden Wunden und Verbrennungen sei schon lange bekannt und ihre Wirksamkeit in verschiedenen klinischen Studien belegt., schreibt die Pharmazeutin Astrid Obmann vom Departement für Pharmakognosie der Universität Wien… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: HAMAMELIS-PRÄPARATE – UNTERSCHIEDLICHE ZUSAMMENSETZUNG, UNTERSCHIEDLICHE WIRKUNG

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie porträtiert Reinhard Länger den Hamamelis (Virginianische Zaubernuss, Hamamelis virginiana, Witch hazel) . Hamamelis gehört zu den wichtigen Heilpflanzen mit Wirkung im Bereich von Wundbehandlung & Dermatologie……. Zum vollständigen Text hier…

Melissenextrakt doppelt wirksam gegen Herpes-simplex-Virus (HSV-1)

Trockenextrakte aus Melissa officinalis werden in Form von Salben gegen Lippenherpes eingesetzt. Bekannt ist schon längere Zeit, dass Melissenextrakt antivirale Eigenschaften entfaltet: Spezielle Inhaltsstoffe wie zum Beispiel die Kaffeesäurederivate verhindern das Eindringen der Herpesviren in die Zelle durch Rezeptorblockade… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE IM ÜBERBLICK: DERMATOLOGIE

Im Bereich Hauterkrankungen / Dermatologie werden verschiedenste Heilpflanzen-Präparate empfohlen und angewendet.
Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Ekzemen, Wunden, Warzen und Fieberbläschen.

Entzündlich-nässende Dermatosen (Nässende Ekzeme)
Verwendet werden Heilpflanzen mit Gerbstoffen:
– Eichenrinde (Quercus robur, Quercus cortex)
– Hamamelisblätter und Hamamelisrinde (Hamamelis virginiana)… Zum vollständigen Text hier…


EKZEME – WAS BRINGT DIE BEHANDLUNG MIT HEILPFLANZEN?

Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung von Ekzemen mit Heilpflanzen und Naturheilmitteln sind Thema am Tagesseminar “Heilpflanzen bei Hauterkrankungen und Wunden” vom 22. März 2010 in Winterthur.

Es geht um Heilpflanzen wie Cardiospermum (Ballonrebe), Hamamelis, Nachtkerzenöl, Eichenrinde, Ringelblumen, Stiefmütterchen, Mahonia (Zierberberitze), Aloe vera – und um Hautkrankheiten wie Neurodermitis (Atopische Dermatitis), Psoriasis (Schuppenflechte), Kontaktekzeme. Vermittelt wird der Stand des Wissens im Bereich Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.


KRÄUTERTEE AUF DER HAUT LINDERT AKNE

Tipp: Akne-Patienten sind meist froh, wenn sie ihre strapazierte Haut auf milde Art beruhigen können. Unterstützend zu einer Behandlung können Sie ihnen beispielsweise die tägliche äußerliche Anwendung von Kräutertee-Auszügen empfehlen.

Durch ihre entzündungswidrige und bakterienhemmende Wirkung eignen sich dazu nach Angaben von Dr. Ella Stancu von der Hautklinik Freiburg etwa Kamille, Rosmarin oder Thymian. Gut soll auch eine Mischung wirken aus je drei Teilen Kamille und Thymian und je zwei Teilen Salbei, Rosmarin und Schachtelhalm.
Speziell mild sei zudem Malve. Die Kräutertee-Auszüge werden hergestellt, indem ein Eßlöffel Kraut oder Teemischung mit einem viertel Liter heißen Wassers übergossen wird. Der Aufguß soll zehn Minuten ziehen. Danach wird ein Baumwolltuch – etwa ein Taschentuch – mit dem lauwarmen Kräutertee getränkt und zehn Minuten auf die von Akne betroffenen Hautareale gelegt…  Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: BEHANDLUNG VON EKZEMEN – WELCHE HEILPFLANZEN SIND WIRKSAM?

Das Ekzem ist eine Hauterkrankung, welche sich in einer nicht-infektiösen Entzündungsreaktion der Haut äußert. Ekzeme können durch verschiedene Auslöser verursacht werden. Ekzeme zeigen eine typische Abfolge der Hautreaktion (Hautrötung, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung, Schuppung).

Ein grosser Teil der Ekzemformen kann auf drei Grundtypen zurückgeführt werden:
Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
Allergisches Kontaktekzem
Toxisches Kontaktekzem

Obwohl sich die verschiedenen Ekzemformen hinsichtlich der Ursache (Ätiologie), Krankheitsentstehung (Pathogenese) sowie des charakteristischen Krankheitsbilds unterscheiden, besteht bei allen eine typische Ekzemreaktion. Diese zeigt sich in einer typischen Abfolge von Symptomen in verschiedenen Stadien, welche beim Kontaktekzem am ausgeprägtesten ist… Zum vollständigen Text hier…


MELISSENÖL HÄLT HERPES-VIREN IN ZELLKULTUREN IN SCHACH

Bereits die Kräutermedizin des Mittelalters setzte bei Entzündungen auf die Zitronenmelisse. Jetzt konnten Wissenschaftler am Universitätsklinikum und der Universität Heidelberg zeigen, dass sie das Herpesvirus, das bei rund 20 Prozent der Bevölkerung Entzündungen an der Lippe (Lippenherpes, Fieberbläschen) hervorruft, im Reagenzglas in Schach halten kann. Die Wissenschaftler wurden für diese Arbeit im November 2008 mit dem Sebastian-Kneipp-Preis 2008 ausgezeichnet.

Der mit 10‘000 Euro dotierte Preis ging zu gleichen Teilen an das Forscherteam Privatdozent Dr. Paul Schnitzler, Abteilung Virologie des Hygiene-Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg, und Professor Dr. Jürgen Reichling, Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg, und Professor Dr. Veronika Butterweck, University of Florida, USA, für ihre Studien zur angstlösenden Wirkung von Arzneipflanzen… Zum vollständigen Text hier…


SCHWARZTEE GEGEN HAUTENTZÜNDUNG

Schwarztee kann entzündliche Hauterkrankungen stabilisieren, zum Beispiel bei Ekzemen und offenen Beinen. Umschläge mit Schwarztee haben bei verschiedensten Hauterscheinungen gute Erfolge gebracht.

Der Gefässmediziner Dr. Georg Gallenkemper aus Krefeld testete die Wirkung von Schwarztee-Umschlägen in seiner Praxis. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse stellte er auf der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie vor.
Insgesamt 26 Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen wendeten zwei- bis dreimal täglich Schwarztee-Umschläge an – zusätzlich zur jeweiligen Standardtherapie.
Die Rötung, die Gewebeschäden und die Schmerzen klangen in allen Fällen rasch ab, sagte Dr. Gallenkemper. Auch die Symptome Nässen, Juckreiz und Spannungsgefühl bei Wassereinlagerungen verminderten sich innerhalb von zwei bis drei Tagen. In keinem Fall hatte sich der Befund durch die Schwarztee-Behandlung verschlechtert.
Schwarztee-Umschläge wirken antientzündlich und antimikrobiell, wobei ihre Gerbeffekte auf die Haut entscheidend sein dürften. Dr. Gallenkemper hielt aber fest, dass die ursächliche Therapie, z.B. Antibiotika oder Kompression, weitergeführt werden müsse… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Phytotherapie in der Gynäkologie

PHYTOTHERAPIE IN DER GYNÄKOLOGIE


Vaginalcreme mit Fenchel gegen Scheidentrockenheit

Eine Vaginalcreme mit Fenchel reduzierte in einer Studie die Symptome postmenopausaler Scheidentrockenheit.

Während der Wechseljahre wird die Östrogenproduktion im weiblichen Organismus vermindert. Dabei kommt es bei beinahe 40 % der Frauen zu Symptomen wie Brennen, Jucken, Scheidentrockenheit und Dyspareunie (Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs). Der pH-Wert in der Vagina erhöht sich, was dazu führt, dass Krankheitserreger sich leichter ansiedeln und Entzündungen auslösen können. Sexuelle Aktivität kann dieser Entwicklung entgegen wirken, doch zahlreichen Frauen bleibt nur der Griff zu Cremes und Gleitmitteln... Zum vollständigen Text hier...


Resveratrol bessert in Studie Hormonhaushalt bei Frauen mit Polyzystischem Ovar-Syndrom (PCOS)

Das Polyphenol Resveratrol kommt in Weintrauben und einer Reihe anderer Früchte vor. In einer kleinen randomisierten Studie verbesserte Resveratrol die Hormonwerte von Frauen mit Polyzystischem Ovar-Syndrom (PCOS) deutlich. Die Studie wurde publiziert im Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism (2016; doi: 10.1210/jc.2016-1858).

Das PCOS ist mit einer Prävalenz von 6 bis 18 Prozent eine häufige hormonelle Störung von Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Prävalenz ist ein Begriff aus der Epidemiologie der aussagt, welcher Anteil der Menschen einer bestimmten Gruppe (Population) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit erkrankt ist… Zum vollständigen Text hier…

Echte und „falsche“ Akupunktur reduzieren Wechseljahrbeschwerden in Studie

Die Behandlung eines „Nieren-Yin-Mangels“ durch Akupunktur hat in einer randomisierten klinischen Studie mit Frauen die Wechseljahrbeschwerden deutlich reduziert. Den gleichen Effekt erzielte gemäss einer Veröffentlichung in den Annals of Internal Medicine (2016; doi: 10.7326/M15-1380) auch eine Schein­akupunktur.

An der Studie beteiligten sich 327 postmenopausale Frauen, die wenigstens sieben Mal am Tag unter Wechseljahrbeschwerden litten. Sie bekamen über acht Wochen total zehn Behandlungen, die auf den Nieren-Meridian zielten und deren Punkte nach den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin festgelegt worden waren.

Nur bei jeder zweiten Frau wurden die Nadeln jedoch in die Haut gestochen. Bei den anderen wurden stumpfe Nadeln eingesetzt, die die Haut nicht durchdringen. Der Unterschied soll für die Testpersonen nicht erkennbar sein… Zum vollständigen Text hier…

Metaanalyse: Ingwer reduziert Menstruationsschmerzen

Ingwerpulver scheint Schmerzen bei Frauen mit Menstruationsbeschwerden (primärer Dysmenorrhö) zu lindern. Zu diesem Schluss kommt eine Analyse von sieben kontrollierten Studien.

Mit NSAR (Schmerzmittel) gelingt es eigentlich zahlreichen Frauen ganz gut, die Menstruationsschmerzen zu lindern.

Ein Viertel der Frauen spreche allerdings auf Dauer nicht genügend auf solche Arzneimittel an, anderen wiederum machten Nebenwirkungen wie Durchfall, Bauchschmerzen oder Übelkeit zu schaffen. Das schreiben Dr. James Daily vom gleichnamigen US-amerikanischen Vitamin- und Kräuterpräparate-Händler in Rockwell sowie Ernährungswissenschaftler der Universität in Asan in Südkorea in einer Metastudie (Pain Med 2015, online 14. Juli)… Zum vollständigen Text hier…

Gänsefingerkraut gegen Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen, Menstruationsbeschwerden?

Die „Bild“-Zeitung weiss Rat: „Diese 5 Wildkräuter sind schön und machen gesund“ – so der Titel eines Beitrags.

Gut – dann schauen wir uns einmal an, was da genau empfohlen wird:

„Gänsefingerkraut: Hilft bei Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen und Menstruationsbeschwerden.

Blätter, Kraut und Wurzeln zu Tee verarbeiten und trinken.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/heilpflanzen/diese-wildkraeuter-sind-schoen-und-heilen-43457182.bild.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Phytoöstrogene: Hopfen bei Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hopfenzapfen werden immer wieder mal empfohlen gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Begründet wird dies mit dem Gehalt an Phytoöstrogenen.

Reinhard Länger hat in der Zeitschrift „PHYTOTherapie“ (5 / 2014) der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie einen informativen Beitrag über den Hopfen als Heilpflanze publiziert. Darin geht es auch um die Phytoöstrogene im Hopfen.

Zitat:

„Hopfenzapfen enthalten neben den genannten Inhaltsstoffen auch Flavonoide, darunter solche, die östrogenartige Effekte hervorrufen können (nomenklatorisch nicht ganz korrekt als 8-Prenylnaringenin bezeichnet)… Zum vollständigen Text hier…

Forschung zum Wirkungsmechanismus von Traubensilberkerze bei Wechseljahrbeschwerden

Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren führt häufig zu Beschwerden wie Wallungen, die gerne alternativ zu konventionellen Therapien mit Präparaten der Traubensilberkerze (Actaea racemosa, Syn. Cimicifuga racemosa) behandelt werden.

Einem Team von Forschenden um Sophia Khom vom Department für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Wien ist nun ein bedeutender Schritt zur Aufklärung der möglichen Wirkmechanismen der Traubensilberkerze gelungen. Die neuen Erkenntnisse wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics“ publiziert… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen in den Wechseljahren

„Wechseljahre: Hormonersatz oder Heilpflanzen?“, so titelt der „Kurier“ und fährt fort: „Österreichische Apotheken setzen auf sanfte Hausmittel mit pflanzlichen Wirkstoffen“.

Im Artikel wird die Apothekerin Irina Schwabegger-Wager zitiert: „Etwa ein Drittel der rund eine Million Österreicherinnen in den Wechseljahren hat keine Probleme. Ein weiteres Drittel hat leichte Beschwerden, die oft mit pflanzlichen Wirkstoffen gut in den Griff zu bekommen sind. Johanniskraut-, Rotklee-, Salbei-, Traubensilberkerze-, Baldrian-, Mönchspfeffer-Präparate, Tees etc. stehen dabei zur Verfügung. Aber auch hier kommt es auf entsprechende Information und Vorsicht an… Zum vollständigen Text hier…

Phytoöstrogene: Soja und Rotklee ohne Wirkung bei Hitzewallungen?

Weil die Östrogentherapie mit Risiken verbunden ist, setzen viele Frauen bei Wechseljahrbeschwerden auf Soja oder Rotkleeprodukte.

Können Phytoöstrogene aus Soja und Rotklee Hitzewallungen lindern?

Forschende der Cochrane-Collaboration fanden 43 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 4364 Patientinnen, die den Einfluss von Phytoöstrogenen auf Hitzewallungen und Nachtschweiss in der Peri- oder Postmenopause untersuchten.

Die vorgesehene Metaanalyse scheiterte an der Heterogenität der vorliegenden Studien. Einzeln betrachtet zeigten zwar einige Untersuchungen günstige Effekte auf Wechseljahrbeschwerden. Zum vollständigen Text hier...

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Phytotherapie in der Gynäkologie

„Die Phytotherapie entspricht in hohem Maße der Geisteshaltung unserer Zeit, die man mit »zurück zur Natur« beschreiben könnte und die durch die Suche nach sanften, ursprünglichen Methoden gekennzeichnet ist. Gerade in der gynäkologischen Praxis hat die Nachfrage der Patientinnen nach natürlichen, geprüften Präparaten bei leichten bis mittelgradigen Beschwerden in den  letzten Jahren stark zugenommen. Und tatsächlich gibt es eine Reihe von Pflanzen, die sich in typischen weiblichen Problemfeldern zu Recht einen  guten Namen erworben haben.“

UNIV.-PROF. DDR. JOHANNES HUBER in „Die Apotheke“ Nr. 7 / 2012

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Heilkräuter & Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Die „Kronen-Zeitung“ befasste sich mit dem Prämenstruellen Syndrom (PMS).

Informativ an dem Beitrag ist, dass die verschiedenen Typen des Prämenstruellen Syndroms vorgestellt werden:

„Vier verschiedene Arten des PMS

PMS- Typ D (von engl. Depression): Die Hauptsymptome sind depressive Verstimmungen, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit und Verwirrtheit.

PMS- Typ A (von engl. anxiety = Angst): Die Hauptsymptome sind ebenfalls depressive Verstimmungen, aber auch Stimmungsschwankungen.

PMS- Typ C (von engl. craving = Gelüste): Hier sind die Hauptsymptome Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Schwindel… Zum vollständigen Text hier…

Granatapfel-Extrakt: Keine Besserung von Hitzewallungen in den Wechseljahren

Eine klinische Studie von Forschern der MedUni Wien fand für Granatapfelsamen-Öl keine statistisch signifikante Wirkung bei Frauen mit Menopause-bedingten Wallungen. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Menopause veröffentlicht.

Im Rahmen einer zwölfwöchigen Beobachtungsperiode verminderte Granatapfelsamen-Öl nicht signifikant die Wallungen Für die Bestimmung von Langzeiteffekten wären jedoch weitere Studien nötig, schrieben die Autoren von der Universitäts-Frauenklinik (Ambulanz für Komplementäre Medizin) der MedUni Wien am AKH.

Für die klinische Studie bekamen 81 Frauen in den Wechseljahren zwölf Wochen lang entweder zweimal täglich Kapseln mit Granatapfelsamen-Öl (127 Mikrogramm Phytoöstrogene pro Kapsel) oder ein Placebo… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) bei Wechseljahrsbeschwerden

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (ÖAZ Nr. 12 / 2012) veröffentlichte einen fundierten Beitrag von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber zum Thema „Phytotherapie-Optionen in der Gynakologie“. Einleitend schreibt der Autor:

„Die Phytotherapie entspricht in hohem Maße der Geisteshaltung unserer Zeit, die man mit »zurück zur Natur« beschreiben könnte und die durch die Suche nach sanften, ursprünglichen Methoden gekennzeichnet ist. Gerade in der gynäkologischen Praxis hat die Nachfrage der Patientinnen nach natürlichen, geprüften Präparaten bei leichten bis mittelgradigen Beschwerden in den letzten Jahren stark zugenommen. Und tatsächlich gibt es eine Reihe von Pflanzen, die sich in typischen weiblichen Problemfeldern zu Recht einen guten Namen erworben haben.“… Zum vollständigen Text hier…

Isoflavone aus Soja und Rotklee bei Wechseljahrsbeschwerden

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (ÖAZ Nr. 12 / 2012) veröffentlichte einen fundierten Beitrag von Univ.-Prof. DDr. Johannes Huber zum Thema „Phytotherapie-Optionen in der Gynakologie“. Einleitend schreibt der Autor:

„Die Phytotherapie entspricht in hohem Maße der Geisteshaltung unserer Zeit, die man mit »zurück zur Natur« beschreiben könnte und die durch die Suche nach sanften, ursprünglichen Methoden gekennzeichnet ist. Gerade in der gynäkologischen Praxis hat die Nachfrage der Patientinnen nach natürlichen, geprüften Präparaten bei leichten bis mittelgradigen Beschwerden in den letzten Jahren stark zugenommen. Und tatsächlich gibt es eine Reihe von Pflanzen, die sich in typischen weiblichen Problemfeldern zu Recht einen guten Namen erworben haben.“… Zum vollständigen Text hier…

Soja reduziert Hitzewallungen in den Wechseljahren

Frauen, die rund um die Wechseljahre (Klimakterium) zweimal pro Tag Soja konsumieren, können damit offenbar die Häufigkeit und das Ausmaß der Hitzewallungen lindern. Zumindest um ein Viertel gehe das charakteristische Menopause-Symptom auf diese Weise zurück, berichten Wissenschaftler der University of Delaware in der Fachzeitschrift „Menopause“.

Die Wissenschaftler um Melissa Melby werteten 19 Studien mit total 1.200 Frauen aus, die bisher zur Auswirkung von Soja auf die Wechseljahre durchgeführt wurden. Kombiniere man alle bisherigen Untersuchungen, ergebe sich ein positiver Effekt, resümiert die Studienleiterin. Ein spezielles  Augenmerk wurde auf die im Soja enthaltenen Isoflavone gelegt. Diese Pflanzenstoffe sollen eine milde, Östrogen-ähnliche Wirkung entfalten... Zum vollständigen Text hier…

Koffein verstärkt PMS-Symptome

Koffein verschlimmert die Beschwerden eines prämenstruellen Syndroms (PMS) deutlich. Frauen die unter PMS leiden, sollten deshalb auf Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke wie Cola verzichten. Vermieden werden sollten möglichst auch Tee, Alkohol und Salz.

Koffein verstärke PMS-Beschwerden um ein Vielfaches, erklären Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). Das unangenehme Spannen in der Brust, ein häufiges PMS-Symptom – lasse sich lindern, wenn weniger Flüssigkeit als üblich getrunken wird.

Betroffene Frauen sollen zudem gegen typische PMS-Symptome wie Gereiztheit oder Erschöpfung nicht mit schnell resorbierbaren Kohlenhydraten wie Süßigkeiten angehen… Zum vollständigen Text hier…

Medikamente beim Prämenstruellen Syndrom (PMS)

Zur Behandlung der Beschwerden beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) gibt es verschiedene nichtmedikamentöse Massnahmen (z. B. körperliches Training, Stressmanagement, Muskelentspannung, diätetische Ansätze).

Darüber hinaus kommen oft auch Medikamente zum Einsatz.

Die Medical-Tribüne hat in einem Artikel zum Thema PMS die wichtigsten Medikamentengruppen vorgestellt.

– Diuretika: „… während der Lutealphase möglich. In plazebokontrollierten Untersuchungen linderte Spironolacton (100 mg/Tag) PMS-Beschwerden deutlich.“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Wilde Yamswurzel bei Wechseljahrbeschwerden

Im Pharmawiki  wurde gerade ein neuer Artikel veröffentlicht über die Wilde Yamswurzel.  Darin wird die Wirksamkeit von Yamssalbe und Yams-Kapseln zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden in Frage gestellt:

„Das getrocknete Rhizom der wilden Yamswurzel Dioscorea villosa wird in Form von Kapseln und als Salbe zur Behandlung von Wechseljahrbeschwerden eingesetzt. Die Wirksamkeit ist umstritten, da die Inhaltsstoffe der Pflanze im Körper nicht – wie häufig falsch angenommen und kommuniziert wird – zu weiblichen Sexualhormonen umgewandelt werden.“

(Quelle: http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Wilde%20Yamswurzel)

Die Wilde Yamswurzel enthält in großen Mengen Diosgenin, das dem Gelbkörperhormon ähnlich ist und in verschiedenen Publikationen auch als „natürliches“ Progesteron bezeichnet wird… Zum vollständigen Text hier…

Jasminöl, Teebaumöl und Minzöl gegen Scheidenpilz untersucht

Fast jede Frau leidet in ihrem Leben einmal oder wiederkehrend  unter einer Scheidenpilzinfektion, die in der Regel begleitet ist von Juckreiz oder Brennen im Scheidenbereich und / oder von weißlichem Ausfluss aus der Scheide. In rund 90% der Fälle ist eine Infektion mit dem Hefepilz Candida albicans der Auslöser (vaginale Candidose). Ähnlich wie bei den Antibiotika haben sich in den letzten Jahren auch Candida-Stämme entwickelt, die resistent sind gegen einige der herkömmlichen Fungizide (Anti-Pilzmittel). Eine Studie hat nun untersucht, ob Minzöl (aus Rundblättriger Minze, Mentha suaveolens), Teebaumöl (aus Melaleuca alternifolia) oder Jasminöl (aus Jasminum grandiflorum) eine günstige Wirkung bei der Therapie der vaginalen Candidose haben können… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Wallungen im Klimakterium

Die wichtigste Heilpflanze der Phytotherapie zur Linderung von Wallungen in den Wechseljahren (Klimakterium) ist die Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa).

Pharmawiki schreibt zur Traubensilberkerze:

„Cimicifuga (Traubensilberkerze) wird in der Phytotherapie häufig eingesetzt und in der Schweiz in dieser Indikation zugelassen. Es stehen Präparate zur Verfügung, die nur einmal täglich eingenommen werden müssen. Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden und sehr selten Leberschädigungen. Bei Gelbfärbung der Haut oder anderen Symptomen, die auf eine Leberschädigung deuten, sollten die Mittel abgesetzt werden. Gemäss der rationalen Phytotherapie sollten standardisierte Extrakte eingesetzt werden...Zum vollständigen Text hier…

 

SPORT VORBEUGEND GEGEN MENSTRUATIONSBESCHWERDEN

Regelmäßige sportliche Betätigung kann Menstruationsbeschwerden nicht nur lindern, sondern auch präventiv dagegen wirken. „Körperliche Bewegung führt allgemein zu einer verbesserten Durchblutung des Beckens. Dadurch können die Verkrampfungen der Gebärmutter gelöst werden, die den Regelschmerz verursachen“, sagt Dr. Klaus König, Vorstand des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF). „Besonders geeignete Sportarten vor und während der Periode sind Fahrradfahren und Walking – im Grunde ist aber fast jede Form der Bewegung günstig.“… Zum vollständigen Text hier…


PFLANZENHEILKUNDE: FRAUENMANTEL HILFT BEI……..

Auf einer Website, die sich als „Familen-Hilfe“ bezeichnet, finde ich folgendes zum Frauenmantel:

„ Frauenmantel hilft bei

Eiterung, Wunden, Stichwunden – Auflage von Frauenmantel Kräuterbrei-, Impotenz, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen, Wechseljahre, Blasenschwäche, Eierstockentzündung, Epilepsie, Gebärmuttererkrankung, Frauenleiden, alle typischen Frauenkrankheiten, stärkt die Beckenmuskulatur der Frau und wurde in der Volksmedizin als Kuranwendung über 6 Wochen vor der Geburt eingesetzt, zur äußerliche Heilanwendung um so eventuell entstandenen Verletzungen entgegenzuwirken und den Uterus zu reinigen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.


WECHSELJAHRE – KEINE LINDERUNG VON HITZEWALLUNGEN DURCH SOJA

Zahlreiche Frauen mit Beschwerden in den Wechseljahren suchen nach Alternativen zu synthetischen Hormonpräparaten. Ob Soja helfen kann, haben Forscher nun erneut untersucht.

Die ersten Stadien der Menopause sind gekennzeichnet durch raschen Knochendichteverlust, vaginale Trockenheit, Hitzewallungen und Schlafstörungen. Als Alternative zur Hormonersatztherapie waren bisweilen Sojatabletten im Gespräch.

Eine Östrogentherapie mit oder ohne Progesteron schützt vor zahlreichen Veränderungen hauptsächlich in der ersten Zeit der Wechseljahre… Zum vollständigen Text hier…


MÖNCHSPFEFFER BEI PRÄMENSTRUELLEM SYNDROM (PMS)

Depressionen, Reizbarkeit, Brustspannen, Ödeme, Kopfschmerzen – zahlreiche Frauen kennen solche Symptome in den Tagen vor der Menstruation. 22 bis 26 Prozent der menstruierenden Frauen leiden an Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms (PMS). Über 150 Symptome würden mit PMS in Verbindung gebracht, erklärt der Gynäkologe Professor Bernd Kleine-Gunk bei einer Veranstaltung, die vom Hersteller eines Mönchspfeffer-Extrakts unterstützt wurde.

Drei bis acht Prozent der Frauen sollen unter einer besonders schweren Form leiden, der prämenstruellen dysphorischen Störung (Premenstrual Dysphoric Disorder, PMDD). Hier stehen psychische Symptome wie ausgeprägte depressive Verstimmung oder Reizbarkeit im Zentrum… Zum vollständigen Text hier…


ZYKLUSSTÖRUNGEN: HÄUFIG GENÜGT MÖNCHSPFEFFER-EXTRAKT

Fachleute plädieren dafür, bei Zyklusstörungen an erster Stelle die Phytotherapie einzusetzen.

Mindestens 80 Prozent aller menstruierenden Frauen sollen Probleme mit dem Zyklus haben: etwa Schmerzen während der Menstruation, Zwischenblutungen oder zyklusabhängige Beschwerden wie Depression oder Kopfschmerzen. Zur Behandlung bei Zyklusstörungen raten die Fachleute bei einem von der Phytopharmaka-Herstellerin Bionorica SE unterstützten Workshop in München für eine abgestufte Therapie. Auf Stufe eins steht dabei die Phytotherapie, und hier hauptsächlich ein Extrakt aus den Früchten des Mönchspfeffers (Vitex agnus-castus, VAC)… Zum vollständigen Text hier…


MÖNCHSPFEFFER BEI KINDERWUNSCH

Frauen mit einem unregelmäßigen Zyklus kann bei Kinderwunsch der Mönchspfeffer helfen. Auch beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) wird das Heilpflanzen-Präparat oft verschrieben. Das schreibt die Zeitschrift „Eltern“ in einem erfreulich differenzierten und fundierten Artikel.

Zitat:

„Der Mönchspfeffer kann Frauen mit Zyklusbeschwerden helfen. So werden Mönchspfeffer-Präparate gerne bei prämenstruellen Schmerzen verschrieben… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.


HEILPFLANZEN FÜR DIE WECHSELJAHRE

Die Zeitschrift Ökotest hat Nahrungsergänzungsmittel gegen Wechseljahrsbeschwerden unter die Lupe genommen. Keines der Produkte war besser als „befriedigend“. Die als Arzneimittel zugelassenen Heilpflanzen-Präparate gegen Wechseljahrsbeschwerden schneiden wesentlich besser ab.

Die „Frankfurter Rundschau“ hat über die Resultate berichtet und schreibt einleitend: „Am Anfang steht oft eine Odyssee von Wartezimmer zu Wartezimmer. Keine Diagnose hilft weiter. Symptome wie Glieder- und Muskelschmerzen, Schweißausbrüche und Depressionen werden dafür immer schlimmer. Die Patientin wird nach jedem wirkungslosen Medikament ratloser, und am Ende ist es eine Befreiung, wenn ein Arzt endlich darauf kommt: Ursache sind schlicht die Wechseljahre… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOÖSTROGENE UND HORMONREZEPTORPOSITIVER BRUSTKREBS

In der Zeitschrift für Phytotherapie ( Nr. 6 / 2010) thematisiert Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde Universität Rostock) den möglichen Einfluss von Phytoöstrogenen auf hormonsensitive Tumoren:

„Noch nicht abgeschlossen ist…… die Debatte, ob und in welchem Ausmaß hormonabhängige Tumoren durch Phytoöstrogene beeinflusst werden. Das ist insofern klinisch durchaus relevant, weil bei Frauen mit hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom durch die Entfernung der Ovarien und die Gabe von Antiöstrogenen massive Wechseljahresbeschwerden ausgelöst werden… Zum vollständigen Text hier…


ÜBER PFLANZENHEILKUNDE UND DIE HORMONE DER FRAU…..

Darüber berichtet der „Kurier“ und zitiert dazu Aussagen der Gynäkologin Univ.-Prof. Doris Gruber von der MedUni Wien und des Hormonspezialisten Univ.-Prof. Johannes Huber. Ausdrücklich erwähnt werden Mönchspfeffer (Keuschlamm, Vitex agnus-castus) und Yamswurzel:

„Der nächste Schritt führt in die Welt der Pflanzenheilkunde. ‚Die Nachfrage nach natürlichen Alternativen zu Hormonen nimmt generell zu’, erklärt Gruber. Die Gynäkologin empfiehlt in dem Fall Kombinationspräparate, die etwa Mönchspfeffer enthalten. Studien mit Frauen, die unter Zyklusstörungen leiden, hätten bei mehr als zwei Drittel der Betroffenen Erfolge gezeigt… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: INGWER GEGEN SCHWANGERSCHAFTSERBRECHEN

Die Pharmazeutische Zeitung veröffentlichte vor kurzem einen Artikel unter dem eher ernüchternden Titel

„Schwangerschaftserbrechen – Viele Therapieoptionen, wenig Evidenz“.

Hier ein paar interessante Zitate mit ergänzenden Bemerkungen:

Ein Thema war des Artikels war die Forschungslage zum Thema „Ingwer“:

„Forscher der Cochrane Collaboration haben in einer aktuellen Übersichtsarbeit Studien zu Arzneimitteln zusammengefasst, die bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft empfohlen werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.


STUDIE EMPFIEHLT SOJA BEI BRUSTKREBS

Frauen mit Brustkrebs sollten Sojaprodukte auf ihrem Speiseplan nehmen: Einer Studie zufolge reduziert regelmäßiger Sojakonsum das Rückfall- und Sterblichkeitsrisiko.

Die Schutzwirkung von Sojaproteinen wurde an 5042 Patientinnen untersucht, die an der Shanghai Breast Cancer Survival Study mitmachten.

Zwischen 2002 und 2006 hatte man bei den teilnehmenden Frauen ein Mammakarzinom (Brustkrebs) diagnostiziert. Die Nachbeobachtung erfolgte bis Mitte 2009… Zum vollständigen Text hier…


SOJA: KEINE WIRKUNG GEGEN HITZEWALLUNGEN IN DEN WECHSELJAHREN

Nahrungsergänzungsmittel mit Soja lindern dem gegenwärtigen Forschungsstand zufolge Hitzewallungen in den Wechseljahren nicht. Das erklärte die Toxikologin Prof. Helga Stopper von der Universität Würzburg.

Wenn diese Soja-Produkte wirken, liege das meist an den positiven Erwartungen der Frau – dem Placebo-Effekt. Verstärkt werde dieser dadurch, dass die Hitzewallungen mit der Zeit von allein schwächer werden. Ebenfalls wissenschaftlich nicht belegt ist laut Helga Stopper die Annahme, dass Soja präventiv gegen Brustkrebs wirkt. Die Wissenschaftlerin äußerte sich zu diesem Thema auf einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Davos… Zum vollständigen Text hier…


TRAUBENSILBERKERZE & WECHSELJAHRSBESCHWERDEN

Die Zeitschrift für Phytotherapie (6/2010) hat in der Ausgabe vom Dezember 2010 das Schwerpunktthema „Gynäkologie“. Zwei Heilpflanzen haben in den letzten Jahrzehnten in der Gynäkologie quasi Karriere gemacht: Mönchspfeffer (Keuschlamm, Vitex agnus-castus) und Traubensilberkerze (Wanzenkraut, Cimicifuga racemosa). Unter dem Titel „Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERMs)“ schreibt die Phytohormonspezialistin Dana Seidlova-Wuttke zum Thema „Traubensilberkerze“:

„In früheren Jahren glaubte man, dass auch Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze SERMs enthalten. Heute wissen wir, dass diese Extrakte keine Östrogene, also auch keine SERMs enthalten. Die ohne Zweifel vorhandenen positiven Effekte auf klimakterische Beschwerden werden über nachgewiesene dopaminerge und serotoninerge Prinzipien erklärbar, die im Hypothalamus – dem Ort der Entstehung von Hitzewallungen – wirken… Zum vollständigen Text hier…


PRÄMENSTRUELLES SYNDROM (PMS) BESSERT MIT FETTSÄUREN

Eine Mischung aus Fettsäuren lindert möglicherweise bei Frauen die Symptomatik des prämenstruellen Syndroms. Das teilten brasilianische Forscher von der Universität Pernambuco mit. Ihre Resultate veröffentlichte jetzt das Journal Reproductive Health (doi:10.1186/1742-4755-8-2).

Das von den Betroffenen oft als unangenehm beschriebene Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, betrifft rund ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter. Dabei ist die Symptomatik unspezifisch, wobei die Patientinnen am häufigsten unter Gewichtszunahmen, Hautveränderungen, anschwellende Brüste und starke Stimmungsschwankungen leiden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.

Was ist Phytotherapie? Argumente für Phytotherapie

WAS IST PHYTOTHERAPIE? ARGUMENTE FÜR PHYTOTHERAPIE


Phytotherapie und Forschung

Forschung liefert wichtige Grundlagen für die Phytotherapie. Im Labor werden Wirkstoffe in Heilpflanzen identifiziert und in Patientenstudien die Wirksamkeit überprüft.

Die Forschung in der Phytotherapie steht aber auch sehr spezifischen Herausforderungen gegenüber.

Zu diesem Thema habe ich gerade auf Info-Phytotherapie einen Text veröffentlicht.

Sie finden ihn hier:

Phytotherapie & Forschung


Studie: 28 000 Pflanzenarten mit Heilkraft für Menschen

Über 28 000 Pflanzenarten besitzen laut einer umfangreichen Untersuchung Heilkraft für den Menschen – doch nur ein Bruchteil von ihnen ist in der medizinischen Forschung bekannt.

In seinem aktuellen Jahresbericht bilanziert das britische Zentrum für botanische Forschung, Kew Gardens, dass nur 16 Prozent der Heilpflanzen in anerkannten medizinischen Publikationen Erwähnung finden.

Dabei kommt der Bericht zum Schluss, dass Heilpflanzen ein „riesiges Potenzial“ bei der Bekämpfung von Krankheiten wie Diabetes und Malaria hätten... Zum vollständigen Text hier...


Medizin-Nobelpreis für Naturstoffe gibt Phytomedizin Auftrieb

Die diesjährige Vergabe des Medizin-Nobelpreises wird in manchen Kreisen als großartige Entscheidung für die Pflanzenheilkunde aufgefasst. Es sei bemerkenswert und ein großes Glück für das gesamte Feld der Phytomedizin, dass der Naturstoff Artemisinin durch die Preisverleihung ins Scheinwerferlicht der akademischen und der allgemeinen Öffentlichkeit gelangt ist, sagt Univ.-Prof. Dr. Thomas Efferth von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Das Nobelkomitee habe mit seiner Entscheidung die Naturstoffe in den Fokus gerückt und damit ein wichtiges Signal für künftige Forschungsfelder und Aufgaben gegeben, erklärt der Mainzer Wissenschaftler, der selbst auf dem Gebiet arbeitet… Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie ist plausibel….

„Phytotherapie ist plausibel, denn pflanzliche Mittel enthalten pharmakologisch aktive Inhaltsstoffe. Die Wirkung einiger Phytopharmaka ist recht gut durch klinische Studien belegt.“

Quelle:

http://praxis.medscapemedizin.de/artikel/4900614

Kommentar & Ergänzung:

Das Zitat stammt aus einem Interview mit Prof. Dr. med. Edzard Ernst auf dem Portal „medscapemedizin.de“.

Edzard Ernst ist emeritierter Professor für Alternativmedizin der Universität Exeter (Grossbritannien) und hat komplementäre Therapien mit wissenschaftlichen Methoden untersucht… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Gut geprüfte Phytopharmaka behaupten ihren Platz unter den Arzneimitteln

Dass gut geprüfte, evidenzbasierte Phytopharmaka ihren festen Platz im Arzneimittelsortiment haben, weil sie zuverlässig wirken und nicht zufällig, zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion unter Leitung von Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Frankfurt, an der Pharma World.

Auf dem Podium wirkten mit Professor Dr. Michael Habs von der Dr. Willmar Schwabe GmbH, Professor Dr. Theo Dingermann von der Universität Frankfurt am Main und Dr. Harel Seidenwerg von Bionorica Deutschland.

Professor Habs unterstrich die Bedeutung universitärer und klinischer Forschung: Empathie müsse sich mit Wissenschaftlichkeit verbinden, damit die rationale Phytotherapie eine Zukunft habe… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: EMA veröffentlicht Empfehlungen zu Phytopharmaka

Die europäische Aufsichtsbehörde „European Medicines Agency“ (EMA) will Informationen zu pflanzlichen Arzneimitteln (Phytopharmaka) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Deshalb werden ab sofort die Empfehlungen zur Anwendung von Phytopharmaka, die der zuständige Ausschuss, das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), publiziert, in laienverständlicher Sprache zusammengefasst.

Die Zusammenfassungen umfassen Informationen zur Bewertung des Phytopharmakons, die Schlussfolgerungen des HMPC betreffend die empfohlene Anwendung, sowie die Daten, auf denen die Empfehlungen basieren und Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen... Zum vollständigen Text hier…

Edzard Ernst zu Nutzen und Risiken von Pflanzenheilmitteln

Edzard Ernst ist emeritierter Professor für Alternativmedizin an der Universität Exeter (Grossbritannien). Der profilierte Kritiker der Homöopathie stellt sich im Interview mit dem Tages-Anzeiger den Fragen von Kai Kupferschmidt.

In der Alternativmedizin wird oft behauptet, dass alternative Heilverfahren sich nicht eignen für die Prüfung in klinischen Studien im Vergleich zu Scheinpräparaten (Placebos). Ernst hält diese Behauptung für Humbug und findet, dass diejenigen, die so argumentieren, einfach nicht zu einem endgültigen Ergebnis kommen wollen.

Im Interview wird Ernst gefragt, ob denn gar nichts wirke in Naturheilkunde und Alternativmedizin. Doch, er habe einmal in einer Publikation nur die positiven Dinge rausgestellt, antwortet Ernst… Zum vollständigen Text hier…

Professor Dr. Heinz Schilcher gestorben

Professor Dr. Heinz Schilcher galt als einer der anerkanntesten Experten im Bereich der Phytopharmazie. Der von ihm mitherausgegebene „Leitfaden Phytotherapie“ zählt zur Standardliteratur in der Phytotherapie. Nun ist Schilcher im Alter von 85 Jahren verstorben.

Der Pharmazeut lehrte bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1995 an der Freien Universität Berlin und galt als Begründer einer standardisierten und reproduzierbaren Phytotherapie.

Er war Mitglied in zwölf wissenschaftlichen Gremien, darunter 25 Jahre lang als Mitglied der Sachverständigen Kommission E beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Schilcher hat mehr als 300 Publikationen sowie 19 Lehr- und Handbücher verfasst… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka: Fortschritt durch Forschung

Pflanzliche Fertigarzneimittel (Phytopharmaka) werden fast immer mit der Heilpflanze identisch gesehen, obwohl diese nur der Rohstoff ist. Der eigentliche Wirkstoff sei jedoch der Extrakt, betonte Professor Dr. Theo Dingermann von der Universität Frankfurt am Main an einer Pressekonferenz des «Komitee Forschung Naturmedizin» (KFN) in München. Dingermann sprach sich für mehr Transparenz im Phytomarkt aus. Nur wenn für ein Phytopharmakon extraktspezifische Studien vorliegen, könne man erkennen, ob das Präparat zuverlässig wirkt.

Der Markt der pflanzlichen Arzneimittel sei extrem heterogen. Selbst der Fachmann könne nicht ohne weiteres erkennen, ob für ein Arzneimittel eigene Studien und Wirksamkeitsnachweise vorliegen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


Kräuterheilkunde und moderne Medizin vertragen sich hervorragend

Der „Volksfreund“ aus Trier veröffentlichte ein Interview mit Dr. Michael Weiss, Allgemeinmediziner und Landarzt in Gelting (Schleswig-Holstein). Er ist seit 2009 als „Kräuterdoktor“ fester Bestandteil der NDR-Sendung „Landpartie – Im Norden unterwegs“.

Themen des Gesprächs waren die Wirksamkeit der Kräuterheilkunde und die Zusammenarbeit von Kräuterheilkunde und moderner Medizin.

Zitat daraus:.. Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie-Forschung: Prof. Dr. Theo Dingermann geehrt

Das Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN) hat Professor Dr. Theodor Dingermann, Frankfurt, in Anerkennung seiner verdienstvollen Tätigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Professor Dingermann, ehemaliger Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ist seit der Gründung des KFN Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats.

Dingermann ist Autor, Coautor oder Herausgeber von 23 wissenschaftlichen Lehr- und Handbüchern.

Sein spezielles Interesse galt von Anfang an den pflanzlichen Arzneimitteln.

Die Ernennung von Professor Dingermann zum Ehrenmitglied des Komitee Forschung Naturmedizin erfolgte in Würdigung seines konsequenten Eintretens für die rationale Therapie mit Phytopharmka (pflanzlichen Arzneimitteln) und für die von ihm vermittelten wichtigen Impulse für die Phytotherapie-Forschung… Zum vollständigen Text hier…


Zur Neubesetzung des Lehrstuhls für Naturheilkunde an der Universität Zürich

Die Universität Zürich sucht einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Professor Reinhard Saller auf den Lehrstuhl für Naturheilkunde.

Im Rahmen dieser Neubesetzung fand am 30. August 2012 am Universitätsspital Zürich ein Symposium statt, an dem BewerberInnen sich mit einem Fachvortrag vorstellten.

Vortragende und Themen waren:

Prof. Dr. med. Benno Brinkhaus

Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und

Gesundheitsökonomie Charité – Universitätsmedizin Berlin

Thema: Integration von Naturheilkunde / Komplementärmedizin in die

konventionelle Medizin am Beispiel Akupunktur

Prof. Dr. med. Jost Langhorst… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie-Forschung an der Universität Frankfurt: Prof. Robert Fürst neu auf dem Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie

Prof. Robert Fürst, der am 1. November 2012 die Nachfolge von Prof. Theo Dingermann am Institut für Pharmazeutische Biologie in Frankfurt angetreten hat, erforscht die wirksamen Prinzipien in Naturstoff-Gemischen wie Weißdorn, Baldrian oder Melisse, die aus tausenden von Substanzen zusammengesetzt sind.

Und er sucht Zielstrukturen im Körper, an denen solche Naturstoffe wirksam werden. Vorgänger Theo Dingermann bleibt noch zwei Semester im Amt und wird dann Seniorprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt.

Einer von drei Forschungsschwerpunkten Fürsts sei die rationale Phytotherapie, also die Verwendung pflanzlicher Arzneimittel, die nach medizinischen Massstäben eingesetzt werden, schreibt die Universität in einer Pressemitteilung… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Wickelanwendungen auf der Intensivstation – evidenzbasiert?

Vor kurzem wurde ich von einer Pflegefachfrau gefragt, ob es Studien gibt zur Anwendung von Wickeln auf der Intensivstation und ob die Anwendung von Wickeln evidenzbasiert sei.

Bevor ich auf die Frage eingehe zuerst ein Abschnitt zum Thema „Was ist Evidenzbasierte Medizin?“

(wer das schon weiss, kann den Abschnitt locker überspringen….)

„Evidenzbasierte Medizin (EbM, von englisch evidence-based medicine ‚auf Beweismaterial gestützte Heilkunde’) ist eine jüngere Entwicklungsrichtung in der Medizin, die ausdrücklich die Forderung erhebt, dass bei einer medizinischen Behandlung patientenorientierte Entscheidungen nach Möglichkeit auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden sollen… Zum vollständigen Text hier…

Was bringt Phytotherapie der Medizin?

Phytotherapie ist ein randständiger Teil der Medizin.

(Siehe auch: Was ist Phytotherapie?)

Eine ganze Reihe von Gründen sprechen jedoch dafür, dass eine Aufwertung der Phytotherapie für die Medizin Vorteile mit sich bringt:

  1. Phytotherapie nimmt die alte Tradition der Hausmittel auf und bringt sie in eine fundierte, erneuerte Form. Das ermöglicht den sinnvollen Einbezug der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen in ein Therapiekonzept. Diese Mitwirkung und Mitbeteiligung wirkt sich günstig auf die therapeutische Beziehung, die Compliance und den Heilungsprozess aus.
  2. Phytotherapie bietet eine ideale Brücke zu Patientinnen und Patienten, die nach ergänzenden „natürlichen Behandlungsformen“ suchen, ohne dass Ärztinnen und Ärzte den Boden einer argumentgestützten, sciencebasierten Therapie verlassen müssen… Zum vollständigen Text hier…


Genetische Verwandtschaft von Heilpflanzen verschiedener Kontinente untersucht

Obwohl manchmal ganze Kontinente dazwischen liegen, verwendet die traditionelle Heilkunde weltweit Pflanzen aus den selben Gruppen. Für Wissenschaftler der University of Reading (Großbritannien) ist das ein Beleg, dass die Pflanzenextrakte wirklich wirken.

Die traditionelle Medizin nutzt in weit voneinander entfernten Gegenden für zahlreiche Leiden Heilpflanzen aus den selben Gruppen. Das haben Wissenschaftler mit einem Stammbaumabgleich hunderter Heilpflanzen aus Nepal, Neuseeland und Südafrika zeigen können.

Die Autoren halten es für unwahrscheinlich, dass Heiler die Auswahl zwischen den Kontinenten übertragen haben. Das schreiben die Forscher jedenfall in den „Proceedings“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA… Zum vollständigen Text hier…

Was ist Phytotherapie?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil es keine verbindliche Definition der Phytotherapie gibt. Auf meiner neuen, soeben online gegangenen Website www.info-phytotherapie.ch versuche ich einer Antwort näher zu kommen, und zwar im Abschnitt „Phytotherapie-Infothek“.

Was sind die Charakteristiken der Phytotherapie? Wo steht Phytotherapie in der Gesundheitslandschaft und wie unterscheidet sie sich von anderen Heilmethoden?

Im Abschnitt „Phytotherapie in der Pflege“ finden Sie zudem Argumente für die Integration von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen in Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Psychiatrische Klinik, Spital… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Edzard Ernst zur Pflanzenheilkunde

Edzard Ernst hat als Professor für Alternativmedizin (Universität Exeter) 18 Jahre lang erforscht, welche alternativen Heilmethoden wirken. Nun geht er in Pension und beantwortete im Interview Fragen der „Sonntagszeitung“. Hier ein Ausschnitt aus dem Gespräch:

„Gibt es alternativmedizinische Behandlungen, die wirken?

Ja natürlich, vor allem im Bereich der Pflanzenheilkunde findet sich einiges: Rosskastanie bei
Venenleiden, Weissdorn bei Herzinsuffizienz, Teufelskralle gegen Schmerzen und vieles mehr.

Welche komplementärmedizinischen Behandlungen würden Sie bei sich anwenden?... Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie wieder in der Grundversicherung – was ändert?

Zusammen mit Methoden der Komplementärmedizin wie Homöopathie, Traditioneller Chinesischer Medizin und Anthroposophischer Medizin wird seit Jahresbeginn 2012 auch die Phytotherapie provisorisch wieder aus der Grundversicherung vergütet. Was ändert sich dadurch für Patientinnen und Patienten?

Für die Phytotherapie ist die vielleicht überraschende Antwort: Nichts.

Durch diese Änderung wird keine Patientin und kein Patient auch nur einen Franken sparen. Bisher lief es so: Der Arzt oder die Ärztin macht eine normale medizinische Diagnostik und rechnet diese auch so ab. Am Schluss wird beispielsweise entschieden, statt einem synthetischen Schlafmittel ein pflanzliches zu verordnen. Ist die Wirksamkeit dieses Pflanzenpräparates belegt, zahlt es die Grundversicherung. Das war bisher so und daran wird sich im neuen Jahr nichts ändern… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE – EINE MODERNE THERAPIEMETHODE MIT GESCHICHTE

In der Zeitschrift „Vista“ (2007 / Nr. 1) bin ich auf eine interessante Aussage gestossen von Reinhard Saller, Professor für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich:

„ Die Phytotherapie ist eine der wenigen Therapien mit Geschichte: Diese Tradition ist ein Hausschatz, von dem man profitieren kann. Wenn dann noch die entsprechenden wissenschaftlichen Daten hinzukommen, ist dies ein doppelter Vorteil. Auf der anderen Seite besteht aufgrund der Tradition eine gewisse Gefahr, dass man Heilpflanzen immer nur aus einem einzigen Blickwinkel anschaut – beispielsweise Johanniskraut als Antidepressivum – und so das ganze Potenzial der Pflanze übersieht. Man muss also auch in der Naturheilkunde immer offen sein für Neues und Ungewöhnliches.“… Zum vollständigen Text hier…


FAZIT ZUR PHYTOTHERAPIE

In der Zeitschrift „Der Hausarzt“ (2010 / 14: 31 -36) präsentierte Dr. med Berthold Musselmann einen guten Überblick der gegenwärtigen Phytotherapie. Am Schluss des Artikels zieht Musselmann ein interessantes Fazit:

„Gegen (fast) jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, zumindest für die Linderung von Symptomen, zur Einsparung klassischer Medikamente und zur Mitbehandlung.

Die verabreichte Dosis und Qualität der Präparate müssen ausreichend sein, was häufig nicht der Fall ist, vor allem bei Selbstmedikation durch den Patienten… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.


QUALITÄT UND TRANSPARENZ BEI HEILPFLANZEN-PRÄPARATEN

Zum Thema Qualität und Transparenz bei Gesundheitsprodukten pflanzlichen Ursprungs hat das Komitee Forschende Naturmedizin kürzlich ein Statement von Prof. Theodor Dingermann (Universität Frankfurt) publiziert. Hier einige Auszüge zu diesem wichtigen Thema:

„Gesundheitsprodukte pflanzlichen Ursprungs sind extrem heterogen – nicht nur hinsichtlich ihrer Qualität, sondern auch hinsichtlich ihres therapeutischen Anspruchs. Sie lassen sich aufgliedern in

– Apothekenpflichtige Phytopharmaka,

– Mittel alternativer Therapierichtungen, darunter Homöopathika… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: WAS SIND ESCOP-MONOGRAFIEN?

In der Phytotherapie-Fachliteratur findet man immer wieder einen Hinweis auf „ESCOP-Monografien“. Worum handelt es sich da.?

In Monografien wird der Stand des Wissens zu jeweils einer bestimmten Heilpflanze zusammengefasst: Wirkung, Anwendungsbereiche, Dosierungen etc.

Das erste grosse Projekt zur Erarbeitung von Pflanzenmonografien führte die sogenannte „Kommission E“ zwischen 1978 und 1994 durch… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE & ARZNEIPFLANZENFORSCHUNG

Phytotherapie verbindet die Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Ergebnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Dieser weite Bogen macht Phytotherapie herausfordernd und interessant.

Beide Bereiche – die Tradition und die wissenschaftliche Forschung – verlangen aber eine sorgfältige Auseinandersetzung.

Tradition hat nicht immer fraglos Recht… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: KOMMISSION E – WAS BEDEUTET DAS?

In Phytotherapie-Fachbüchern liest man oft bei Angaben zu Wirkungen und Anwendungsbereichen von Heilpflanzen den Hinweis auf die Monografien der Kommission E.

Was ist die Kommission E?

Hier die Beschreibung auf Wikipedia:

„Die Kommission E bezeichnet eine selbstständige, wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)…. Zum vollständigen Text hier…


QUALITÄTSUNTERSCHIEDE BEI HEILPFLANZEN-PRÄPARATE

Mir scheint es immer wieder wichtig darauf hinzuweisen, dass es bei Heilpflanzen-Präparaten sehr grosse Qualitätsunterschiede gibt.

Der „Giessener-Anzeiger“ berichtete vor kurzem über einen Vortrag der Apothekerin Ingrid Fischer bei den Landfrauen Lollar-Treis.

Der Text bringt Qualitätsunterschiede ausgezeichnet auf den Punkt. Darum hier ein Zitat:

„Bei den pflanzlichen Arzneimitteln muss man zwischen den rationalen und den traditionellen Phytopharmaka unterscheiden. Die rationalen Phytopharmaka müssen die gleichen Zulassungsverfahren durchlaufen wie chemische Arzneimittel. Wirkung und Verträglichkeit muss durch Studien nachgewiesen werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 


FRAUEN NUTZEN HÄUFIG HEILPFLANZEN-PRÄPARATE

Mehr als jede zweite Frau in Deutschland greift regelmäßig zu Präparaten aus Heilpflanzen, um Beschwerden zu lindern. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung in Nürnberg.

53 Prozent der befragten Frauen erklärten sich in der Umfrage zu Konsumentinnen pflanzlicher Arzneimittel. Hauptsächlich im Alter ab 60 Jahren verwenden Frauen demnach oft Tinkturen, Salben und Kapseln, die auf natürlichen Wirkstoffen basieren: In dieser Altersgruppe betrug der Anteil mit 62,8 Prozent fast zwei Drittel… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE & WIRKSAMKEIT

Gesundheitsminister Didier Burkhalter hat bekanntlich entschieden, fünf Komplementärmedizin-Methoden von 2012 bis 2017 provisorisch wieder für die obligatorische Grundversicherung der Krankenkassen zuzulassen. Es geht um Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Traditionelle Chinesische Medizin, Neuraltherapie und Phytotherapie.

Dass meiner Ansicht nach Phytotherapie mit guten Gründen gar nicht zur Komplementärmedizin gehört, sondern zur Naturheilkunde, habe ich schon an anderer Stelle dargelegt… Zum vollständigen Text hier…


WAS IST PHYTOTHERAPIE? WAS IST INTEGRATIVE PHYTOTHERAPIE?

Phytotherapie befasst sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten mittels pflanzlicher Heilmittel. Sie verbindet die jahrtausendealte Erfahrung traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Ergebnissen neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung.

Phytotherapie bringt Heilpflanzen in vielfältigen Formen zur Anwendung, zum Beispiel als Tee, Tinktur, Extrakt oder Salbe, inhalativ als ätherisches Öl, als Bad oder Wickel usw…… Zum vollständigen Text hier…

WANN HEILPFLANZEN-PRÄPARATE GUT HELFEN

Bei leichten Beschwerden gelten Heilpflanzen nicht nur als gut verträgliche und wirksame Alternative. Die Pflanzenheilkunde ist auch sehr beliebt.

Für die Pflanzenheilkunde bzw. Phytotherapie brachte das Jahr 2004 in Deutschland wenig Gutes. Die Gesundheitsreform schloss damals auf einen Schlag fast sämtliche rezeptfreien Medikamente – und damit auch fast alle Heilpflanzen-Präparate – von der Erstattungspflicht durch die gesetzlichen Krankenkassen aus. Seitdem müssen Patienten diese Naturheilmittel aus eigener Tasche bezahlen. Anhänger der Phytotherapie befürchteten einen prägnanten Imageverlust nach dem Motto „Was die Krankenkasse nicht zahlt, kann auch nicht wirken“……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WO SIE HELFEN KANN….

Die Grundlage unseres gegenwärtigen Wissensstandes über die Anwendung pflanzlicher Arzneimittel ist die oft Jahrhunderte lange traditionelle Anwendung von Heilpflanzen in der Volksmedizin. In einer modernen, wissenschaftlich orientierten Therapieform reicht dies jedoch nicht als Wirksamkeitsbeweis. Darum strebt die Arzneipflanzenforschung danach, von modellhaften Labortests bis hin zu klinischen Studien an Patienten Fakten für den therapeutischen Wert und die Unbedenklichkeit von Phytopharmaka zu liefern…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

PHYTOTHERAPIE IN DER KINDERHEILKUNDE

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis eintgegen. Prof. Karin Kraft hat in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ den Stellenwert der Phytotherapie in der Kinderheilkunde folgendermassen umschrieben……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE FÜR KINDER – VERTRÄGLICHKEIT, AKZEPTANZ, DOSIERUNG

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zu Verträglichkeit, Akzeptanz und Dosierung von Phytotherapeutika in der Kinderheilkunde geäussert……. Zum vollständigen Text hier…

SECHS GRÜNDE FÜR PHYTOTHERAPIE IN DER KINDERHEILKUNDE

Heinz Schilcher und Walter Dorsch beschreiben in ihrem Buch „Phytotherapie in der Kinderheilkunde“ sechs Gründe, welche für Heilpflanzen-Anwendungen aus der Phytotherapie bei der Behandlung von Kindern sprechen.
Nachfolgend diese sechs Gründe in leicht modifizierter Form:
1. Viele Phytopharmaka zeichnet ein relativ gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis aus: „ Zahlreiche Naturstoffgruppen (z. B. ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, Schleimstoffe u. a.) bzw. viele Naturstoffeinzelverbindungen (z.B. Chamazulen, Campher, Bisabolol, Menthol, Rutin u. a.) besitzen experimentell nachgewiesene Wirkungen und / oder klinisch belegte Wirksamkeiten bei gleichzeitig geringen oder zu vernachlässigenden unerwünschten Wirkungen.“……. Zum vollständigen Text hier…

ZDF-DOKU: WAS IST PHYTOTHERAPIE?

Phytotherapie wird von vielen Leuten immer noch verwechselt und in einen Topf geschmissen mit Homöopathie, Bachblüten, Spagyrik oder ähnlichen Methoden.

Dabei unterscheiden sich die theoretischen Grundlagen, die Weltbilder und der Forschungsstand dieser Verfahren fundamental. Längst nicht alle Naturheilmittel aus Heilpflanzen zählen zur Phytotherapie.
Nur wer differenzieren kann ist auch in der Lage, eine fundierte Wahl zu treffen……. Zum vollständigen Text hier…

GEHÖRT PHYTOTHERAPIE ZUR KOMPLEMENTÄRMEDIZIN?

Im Zusammenhang mit der Abstimmung vom 17. Mai 2009 über den Verfassungsartikel zur Förderung der Komplementärmedizin wurde im Parlament immer von fünf dazu gehörenden Methoden gesprochen: Homöopathie, Traditionelle chinesische Medizin (TCM), Anthroposophische Medizin, Neuraltherapie und Phytotherapie.
Diese fünf Methoden wurden als “Päckli” mit dem Etikett Komplementärmedizin bezeichnet……. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

PHYTOTHERAPIE: AUF DIE MISCHUNG KOMMT ES AN

Ein pflanzliches Vielstoffgemisch wirkt meist stärker als die Summe seiner Einzelteile”, sagt Professor Hildebert Wagner .

Die Idee hatte er bereits vor vielen Jahren: “Wenn meine Doktoranden aus zunächst hochwirksamen Pflanzenextrakten einen Einzelstoff isoliert haben, nahm die pharmakologische Wirkung meist deutlich ab”, erzählt der ehemalige Direktor des Instituts für Pharmazeutische Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. “Haben wir dann mehrere Einzelsubstanzen miteinander kombiniert, potenzierte sich deren Wirkung.”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE AUF HOHEM WISSENSCHAFTLICHEN NIVEAU

Die “Ärztezeitung” publiziert in heutigen Online-Ausgabe einen Beitrag zur Phytotherapie und stellt ihn unter den lobenden Titel: “Phytotherapie auf hohem Niveau”. Der Text ist etwas einseitig, weil er ausschliesslich auf ein Heilpflanzen-Präparat zur Behandlung von Sinusitis fokussiert und damit starken Werbecharakter trägt. Er drückt aber auch gut aus, worum es einer fundierten Phytotherapie geht und welches ihre Herausforderungen sind:

“Keine Pflanze ist wie die andere….Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist von Pflanze zu Pflanze, von einer Jahreszeit zur anderen, von einem Standort zum nächsten unterschiedlich. Deshalb ist die über Jahre gleichbleibende Qualität eine Herausforderung.”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE – EIN LEBENDIGES UND OFFENES FELD

“Das Ärgerlichste in dieser Welt ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind.”
Bertrand Russell (1872 – 1970), britischer Philosoph, Mathematiker, Logiker, Schriftsteller, Sozialist und Pazifist

Was heisst denn dieses Russell-Zitat nun bezüglich Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde?

Wenn Ihnen jemand verspricht, das endgültige, zweifelsfreie, höchste, innerste, geheimste….. Wissen über Heilpflanzen zu vermitteln, dann können Sie getrost davon ausgehen, dass es sich um eine Person mit eher beschränktem Horizont handelt und sie werden oft dogmatische und sektiererische Züge finden.

Wer Pflanzenheilkunde – aber auch jedes andere Wissensgebiet – nur oberflächlich anschaut, wird hauptsächlich Eindeutiges und Klares finden. Erst durch vertiefte Auseinandersetzung mit Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde zeigen sich auch Widersprüche und offene Fragen – auch dies gilt allerdings genauso für andere Wissensbereiche….. Zum vollständigen Text hier…n

PHYTOTHERAPIE & KINDERHEILKUNDE

Dem Thema “Phytotherapie in der Kinderheilkunde” widmet die Zeitschrift “PHYTOTherapie Austria” in ihrer neuesten Ausgabe einen Schwerpunkt-Artikel.
Die Autorin Univ.-Doz. Mag. pharm. DDr. Ulrike Kastner arbeitet am St. Anna Kinderspital in Wien.

Einleitend umreisst die Autorin die Bedeutung der Phytotherapie in der Kinderheilkunde:

“Phytopharmaka zählen heute in der Kinderheilkunde zu denjenigen Medikamenten, die mehr denn je von Eltern erwünscht und der Selbstmedikation zugänglich sind; nicht selten erfolgt die Anwendung jedoch durch den Laien – kommerziell beeinflusst und unreflektiert. Dabei wird vielerorts argumentiert, dass pflanzliche Arzneimittel eine große therapeutische Breite aufweisen, ohnehin als nur mittel bis schwach wirksam einzustufen sind und demzufolge auch keine nennenswerten Nebenwirkungen verursachen können.”….. Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

GRUNDVORAUSSETZUNGEN FÜR FACHLICH FUNDIERTE PHYTOTHERAPIE

Die Phytotherapie hat zwar von ihren Wurzeln, ihrer Geschichte und ihrer Entwicklung her ein ziemlich klares Profil. Weil der Begriff “Phytotherapie” aber nicht geschützt ist, kann letztendlich jeder und jede diese Bezeichnung verwenden und mit eigenen Inhalten, Ideen und Vorstellungen füllen.

Qualitätsdiskussionen im Bereich Phytotherapie fördern
Deshalb ist es so wichtig, immer wieder die Qualitätsdiskussion zu führen.

Was also zeichnet eine fachlich fundierte Phytotherapie aus? Hier ein paar Gedanken und Anregungen zu dieser Frage….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE – WO SIE HELFEN KANN

Die Grundlage unseres gegenwärtigen Wissensstandes über die Anwendung von Heilpflanzen ist die
oft Jahrhunderte lange traditionelle Anwendung von Pflanzen in der Volksmedizin.

Allerdings hat die traditionelle Pflanzenheilkunde nicht nur viele wertvolle Erkenntnisse auf der Grundlage von Erfahrungen gewonnen. Sie hat sich auch an zahlreichen Punkten über Jahrhunderte gründlich geirrt, weil wir Menschen mit unseren Erfahrungen einer ganzen Reihe von Täuschungsmöglichkeiten ausgesetzt sind…… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-PRÄPARATE GENIESSEN VIEL VERTRAUEN

Die Zeitschrift “Stern” widmet in ihrer Ausgabe 13 / 2009 einen grösseren Artikel der Pflanzenheilkunde. Der Beitrag enthält zahlreiche interessante Aussagen.

Beispielsweise:
“Wenn der Allgemeinarzt Erwin Häringer in seiner Schwabinger Praxis den Rezeptblock hervorholt und Patienten eine Arznei aus dem Arsenal der Pharmaindustrie verschreibt, dann weiß er: Statistisch gesehen werden gut 30 Prozent der Kranken das Mittel niemals anrühren. Weitere 30 Prozent werden es nur probieren und die Schachtel dann in den Müll verfrachten. Therapeutisch ist das ein Debakel. ,Das schlechteste Medikament ist eins, das nicht genommen wird‘, sagt Häringer, der seit 40 Jahren praktiziert.??Wo er nur kann, zieht der Doktor deshalb den ,grünen Rezeptblock‘ und verordnet Pflanzliches. Knoblauch bei zu hohem Cholesterinspiegel, Weißdorn für das Herz, Rosskastanie zur Behandlung schwellender Krampfadern. Denn dann weiß er: Diese Mittel müssen die Patienten zwar in der Apotheke selbst bezahlen. Aber sie nehmen sie auch. Und zwar ,zu 90 Prozent‘.”…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE-AUSBILDUNG – GEDANKEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG

Sie interessieren sich für eine Phytotherapie-Ausbildung?
Phytotherapie – die Anwendung von Heilpflanzen – ist ein faszinierendes Fachgebiet, doch müssen Sie wissen: Phytotherapie ist kein geschützter Begriff. Jede und jeder kann eine Phytotherapie-Ausbildung anbieten, weil es dafür keine Qualitätskontrollen gibt. Weder bei den Ausbildungs-Instituten noch bei den Dozentinnen und Dozenten. Daher ist es empfehlenswert, dass Sie sich vertieft mit Fragen der Qualität auseinandersetzen, wenn Sie Interesse an einer Phytotherapie-Ausbildung haben. Dieser Text soll dazu Anregungen vermitteln. Er dürfte auch nützlich sein für Ausbildungen in anderen komplementärmedizinischen Methoden.
Phytotherapie als Begriff stammt ursprünglich aus der ärztlichen Anwendung von Heilpflanzen gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Als Pionier der Phytotherapie in diesem Sinne gilt im deutschsprachigen Raum der Internist Dr. med. Rudolf Fritz Weiss (1895-1991). Er prägte mit seinem “Lehrbuch der Phytotherapie” und mit Heilpflanzenkursen für die ärztliche Weiterbildung über Jahrzehnte dieses Fach……Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

INTEGRATIVE PHYTOTHERAPIE VERBINDET MEDIZIN UND NATURHEILKUNDE

Zwischen Medizin und Naturheilkunde existieren über weite Strecken gegenseitige Feindbilder. Diese Fronten haben fast immer negative Folgen für Patientinnen und Patienten. Am “Seminar für Integrative Phytotherapie” (SIP) in Winterthur werden Brücken gebaut zwischen Medizin und Naturheilkunde. Doch wie verbindet man zwei Lager, die oft durch tiefe Gräben getrennt sind?
Den Lehrgang für “Integrative Phytotherapie” am SIP absolvieren viele Teilnehmende aus der Krankenpflege. Sie arbeiten in der spitalexternen Krankenpflege (Spitex), in Pflegeheimen oder Kliniken. Da muss die Kooperation mit medizinischen Diensten jederzeit gewährleistet sein.
Phytotherapie – eine fundierte Form der Pflanzenheilkunde
Phytotherapie verbindet traditionelle Heilpflanzenkunde mit moderner Arzneipflanzenforschung. Im Zentrum steht dabei die Anwendung von Heilpflanzen zum Beispiel in Form von Tees, Tinkturen, Extrakten, Salben, Inhalationen und Wickeln. Phytotherapie orientiert sich an Wirkstoffen und strebt danach, die Möglichkeiten und Grenzen der Heilpflanzen wo möglich auch durch wissenschaftlich fundierte Studien zu klären……
Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie in der Psychiatrie

Phytotherapie im Sinne einer fundierten, professionellen Anwendung von Heilpflanzen findet zunehmende Akzeptanz in der Psychiatrie:
“Die Phytotherapie erfreut sich grosser Beliebtheit. Patienten
verlangen mehr und mehr natürliche Behandlungsalterna-
tiven für ihre Beschwerden. Das gilt besonders im Bereich
von Psychiatrie und Psychotherapie, wo Arzneipflanzen eine
wichtige Rolle spielen können, als erster therapeutischer
Ansatz bei leichten Beschwerden oder als adjuvante Thera-
pie.”
Das schreiben Prof. Matthias Hamburger, Pharmazeutische Biologie Universität Basel, und Dr. med. Andrea Jakobitsch, prakt. Ärztin und FMH Psychiatrie/Psychotherapie. Gefunden habe ich diese Aussage in einer Einladung zur Weiterbildung im Botanischen Garten Brüglingen (Basel). Ziel der Veranstaltung war es, mittels Referat und Führung im Kräutergarten den Ärztinnen und Ärzten Wissen zu vermitteln über Heilpflanzen, die im Bereich der Psyche eine Wirkung entfalten…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: FORTSCHRITT DURCH DISKUSSION UND KOOPERATION

Im Bereich der Komplementärmedizin gibt es einige Heilmethoden, die ganz und gar auf dem “Mist” einer einzelnen Person gewachsen sind. Eine angeblich geniale Einzelperson entdeckt oder erfindet ein Heilsystem, ohne damit an das “umliegende” Wissen der jeweiligen Zeit anzuschliessen. Dann wird dieses Heilsystem direkt den Patienten und Patientinnen verkündet, ohne dass es sich zuerst in den kritischen Diskussionen unter Fachleuten bewähren musste. Wird dann noch die Gründerfigur von den AnhängerInnen stark idealisiert, erstarrt die Methode oft in einem unfruchtbaren Dogmatismus. An den Vorstellungen und Aussagen des genialen Führers soll ja nicht gerüttelt werden. Mir scheinen solche Formen des Heilkultes sehr fragwürdig. Die folgende Geschichte hat mich dagegen stark angesprochen:

Der König sprach: “Ehrwürdiger Nagasena, möchtest du noch weiter mit mir diskutieren?”
“Wenn du nach Art eines Weisen diskutieren willst, o König, dann schon; willst du aber nach Art eines Königs diskutieren, dann nicht.”
Wie diskutieren denn Weise, ehrwürdiger Nagasena?”
“Bei den Diskussionen der Weisen, o König, zeigt sich ein Auf- und Abwickeln, ein Überzeugen und Zugestehen; Nebeneinanderstellungen und Gegenüberstellungen werden gemacht. Und doch geraten die Weisen dabei nicht ausser sich. So, o König, diskutieren Weise.”
Aus dem Milinda-Panha, einem altindischen Text aus dem 2. Jahrhundert v. u. Z., zitiert aus: Jens Soentgen, Selbstdenken, Peter Hammer Verlag 2003…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

HEILPFLANZEN-BÜCHER: QUALITÄT PRÜFEN – ABER WIE?

Heilpflanzen-Bücher gibt es fast wie Sand am Meer, und sie könnten kaum unterschiedlicher sein. Grundsätzlich kann jeder Mensch seine Ideen und Erfahrungen zum Thema Heilpflanzen publizieren – dafür sorgt die Meinungs- und Pressefreiheit. Das ist auch gut so. Allerdings folgt daraus, dass die Qualität von Heilpflanzen-Büchern ausserordentlich unterschiedlich ist. Nur die wenigsten Verlage sind fähig oder willens, eine präzise Qualitätskontrolle zu machen, wenn es um Heilpflanzen-Bücher geht.
Für Laien und Fachleute im Bereich der Pflanzenheilkunde ist das eine heikle Situation. Immerhin steht ja die Gesundheit auf dem Spiel. Da ist es nötig genau zu prüfen, auf welche Informationen man sich stützt.
Wie lassen sich aber nun seriöse, fundierte Heilpflanzen-Bücher unterscheiden von den ungesicherten Spekulationen mancher VerfasserInnen?……. Zum vollständigen Text hier…

EIN KURZER STECKBRIEF: PHYTOTHERAPIE – WAS IST DAS EIGENTLICH?

Ich werde immer wieder gefragt, was denn Phytotherapie genau sei. Darum hier ein kleiner Versuch, mit wenigen Zeilen eine Antwort darauf zu geben.
Grossmutter‘s Heilkräuterapotheke – darunter kann man sich etwas vorstellen. Phytotherapie ist quasi die neuzeitliche und professionelle Variante davon.
Heilpflanzen begleiten den Menschen seit seinen Anfängen durch alle Zeitalter hindurch bis in die Gegenwart. Phytotherapie verbindet die jahrtausendealte Erfahrung traditioneller Heilkräuterkunde mit den Ergebnissen neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung. Dieser weite historische Bogen ist ein spannender Aspekt der Phytotherapie und macht sie zudem zur idealen Brücke zwischen Medizin und Naturheilkunde.
Phytotherapie eignet sich zur Vorbeugung und Behandlung zahlreicher gesundheitlicher Störungen und Krankheiten. Sie muss sich aber meiner Ansicht nach auch immer wieder selbstkritisch mit ihren Grenzen auseinandersetzen. Das bedingt ein grundsätzlich kooperatives Verhältnis zur Medizin (was jedoch nicht Kritiklosigkeit bedeuten muss)…… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: GRÜNE MEDIZIN IM AUFWIND – SIEBEN SPONTANE GEDANKENSPLITTER

Die “Grüne Medizin” ist im Trend. Dabei gilt es aber zu beachten: Nicht jedes angepriesene Heilmittel, das aus der Natur stammt, ist auch wirksam und sicher. Es lohnt daher und ist nötig, immer wieder auch kritisch über die Entwicklungen in der Pflanzenheilkunde nachzudenken. Dazu für heute sieben unsystematische Anmerkungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Pflanzenheilkunde begleitet die Menschen seit ihren Ursprüngen. Auf welche Art genau die Heilkraft der Pflanzen zustande kommt, darüber hatte jedes Zeitalter seine eigenen Ansichten. Die Pflanzenheilkunde verbindet so alle Epochen unserer Geschichte. Dadurch entsteht eine Kraft der Tradition, von der wir auch heute noch profitieren können. Und wer die Vergangenheit versteht, kann sich auch besser in der Gegenwart zurecht finden.

2. Auf Tradition allein sollten wir allerdings nicht bauen. Tradition hat sich in vielen Punkten auch gründlich geirrt, und das nicht selten über Jahrhunderte. Tradition allein legitimiert eine Heilmethode oder eine einzelne heilkundliche Idee noch nicht. Die Pflanzenheilkunde muss sich deshalb der Kritik und wissenschaftlicher Überprüfung stellen…. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

GUTE NOTEN FÜR PHYTOTHERAPIE-STUDIEN

Verglichen mit anderen Bereichen der “Naturmedizin” gibt es in der Phytotherapie mit Abstand die stärksten Anstrengungen, um Sicherheit und Wirksamkeit der eingesetzten Heilpflanzen durch wissenschaftliche Studien zu dokumentieren. Immer wieder hört man dazu aber den Vorwurf, die phytotherapeutischen Studien seien verglichen mit den Studien synthetischer Arzneimittel von schlechterer Qualität und darum nicht ganz ernst zu nehmen. Wissenschafter des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin in Bern haben nun zusammen mit Wissenschaftern der University of Bristol (GB) die Qualität von phytotherapeutischen Studien im Unterschied zu vergleichbaren Studien aus der “normalen” Medizin untersucht. Dabei zeigte sich, dass viele phytotherapeutische Studien zwar Schwächen haben. Die Studien mit synthetischen Substanzen waren im Vergleich jedoch schlechter. Natürlich hat auch die Studie aus Bern und Bristol Schwachstellen und kann nicht die endgültige und absolute Wahrheit verkünden. Aber so einfach, wie noch vor kurzem, können es sich Kritiker der Phytotherapie nun nicht mehr machen. Eine Zusammenfassung der Studie aus Bern und Bristol ist erschienen in der Fachzeitschrift “Phytotherapie” Nr. 1 / 2 vom April 2008. Diskutiert wurde die Studien aber bereits in der Zeitschrift “Forschende Komplementärmedizin” Nr. 14/5/07, Seite 308 – 315. Die Originalarbeit erschien im J Clin Epidem 60(2007) 787 – 794…. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE VERBINDET NATURHEILKUNDE UND MEDIZIN

Zwischen Naturheilkunde und Medizin klaffen immer noch breite und tiefe Gräben. Dabei wäre eine konstruktive Zusammenarbeit für viele Patientinnen und Patienten wichtig. Die beiden Lager stehen sich aber in vielen Bereichen sehr fremd gegenüber. Die Phytotherapie ist meiner Ansicht nach mit Abstand die geeignetste Methode, um Brücken zu schlagen zwischen Naturheilkunde und Medizin. In ähnlichem Sinn äusserte sich auch Prof. Dr. med. Gerd Nagel von der Stiftung Patientenkompetenz:
“Die Phytotherapie muss…..nicht etwas Trennendes zwischen Arzt und Patient sein. Sie kann auch vermitteln und verbinden….Phytotherapeutika sind…..ideale Mittler zwischen den Denkstilen von Arzt und Patient……Wegen ihrer guten Akzeptanz bei Patienten sowie der in vielen Fällen hervorragenden Dokumentationen von Qualität und Sicherheit eignen sich Phytotherapeutika besonders gut zur Verbindung der komplementären Wirklichkeiten von Arzt und Patient.”
(Quelle: Gerd Nagel, Phytotherapeutika – Mittel und Mittler zwischen kompetenten Patienten und ihren Ärzten, Zeitschrift “Phytotherapie” 1/2007)…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WANN SIND PFLANZLICHE HEILMITTEL SINNVOLL?

Heilmittel aus Pflanzen sind beliebt und die Nachfrage steigt. Im Zuge dieses Trends werden wir jedoch auch überschwemmt mit teilweise sehr euphorischen Informationen und Empfehlungen zu diesem Thema. Gleichzeitig gibt es immer noch Ärztinnen und Ärzte, die den Heilpflanzen jede Wirksamkeit absprechen. Für sie kommen nur synthetische Arzneimittel in Frage. Was stimmt nun und wo liegen die Stärken der Pflanzenheilkunde?
Es gibt viele Anwendungsbereiche, in denen pflanzliche Heilmittel sehr sinnvoll eingesetzt werden können.
Phytotherapie – als Anwendung pflanzlicher Heilmittel – ist hauptsächlich in fünf verschiedenen Bereichen empfehlenswert:

1. Als Alternative zu chemisch-synthetischen Präparaten.
Bei zahlreichen Beschwerdebildern stehen sowohl chemisch-synthetische als auch pflanzliche Arzneimittel mit ähnlicher Wirksamkeit zur Verfügung. Ein Beispiel dafür sind Johanniskraut-Präparate bei leichten und mittleren Depressionen. Eine ganze Reihe von Studien belegt, dass sie den synthetischen Antidepressiva in der Regel ebenbürtig sind. In solchen Fällen besteht eine Wahlmöglichkeit. Weil die pflanzliche Variante meist weniger unerwünschte Nebenwirkungen zeigt, ist es bei ähnlicher Wirksamkeit oft sehr vernünftig, sie vorzuziehen….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Phytotherapie für die Pflege (z. B. Pflegeheim, Spitex, Palliative Care, Psychiatrie)

PHYTOTHERAPIE FÜR DIE PFLEGE (Z. B. PFLEGEHEIM, SPITEX, PALLIATIVE CARE, PSYCHIATRIE)


Argumente für Heilpflanzen-Anwendungen in der Palliative Care

In letzter Zeit hat sich immer deutlicher gezeigt, dass Heilpflanzen-Anwendungen in der Palliative Care sehr sinnvoll eingesetzt werden können.

Hier die wichtigsten Argumente für die Integration von Heilpflanzen-Anwendungen in die Palliative Care:

In der Palliative Care stehen die Verbesserung der Lebensqualität im Zentrum und die Linderung von Beschwerden. Kommunikation und das Eingehen auf Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige haben dabei einen hohen Stellenwert.

Über die direkte Linderung von Beschwerden hinaus können mit Heilpflanzen-Anwendungen noch weitere Aspekte in die Pflege integriert werden:.. Zum vollständigen Text hier…

Wie gelingt die Integration von Heilpflanzen in die Pflege?

Heilpflanzen-Anwendungen auf der Grundlage von aktuellem Phytotherapie-Wissen haben in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung bekommen in der Pflege – in Spitex, Pflegeheimen, Palliative Care, Spital und Psychiatrie.

Damit Heilpflanzen-Anwendungen allerdings erfolgreich in die Pflege integriert werden können, gibt es ein paar Punkte, die zu beachten sich lohnt.

1. Fundierte Weiterbildung und Ausbildung von Pflegefachleuten

Es braucht in den Institutionen Pflegefachleute, die in der Lage sind, Sinn und Zweck einer Heilpflanzen-Anwendung überzeugend zu begründen. Fachkompetenz als Basis ist eine wichtige Voraussetzung… Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie auf der Intensivstation – eine Chance!

Phytotherapie verbindet die Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Ergebnissen neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung. Sie gehört damit zur klassischen Naturheilkunde und ist ein (randständiger) Teil der Medizin. Phytotherapie ist deshalb konzeptuell medizin- und pflegekompatibel.

Was ist Phytotherapie?

Heilpflanzen-Anwendungen auf phytotherapeutischer Basis haben sich in den letzen Jahren in vielen Bereichen der Pflege bewährt – zum Beispiel in Pflegeheimen, Spitex-Organisationen, Psychiatrischen Kliniken und in der Palliative Care.

Phytotherapie in der Pflege

Aber auf der Intensivstation? Stehen da nicht ganz andere Probleme im Vordergrund?... Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen-Anwendungen in der Spitex-Pflege

Die Spitex Oberengadin integriert seit einigen Jahren professionelle Heilpflanzen-Anwendungen in die Spitex-Pflege. In der Spitexzeitung Oberengadin heisst es zu den Vorteilen dieser phytotherapeutischen Pflegemassnahmen:

„Phytotherapeutische Pflegemassnahmen haben viele Vorteile, sowohl für den Hausgebrauch als auch in der professionellen Pflege. Dabei ist wohl dem anheimelnden Gefühl des Altbekannten beim Anlegen eines Wickels und der damit verbundenen Zuwendung auch ein Teil der guten Wirksamkeit zuzuschreiben. Bei vielen Klienten und Klientinnen wecken Pflanzenanwendungen Erinnerungen an frühere Zeiten, Auch ihre Verfügbarkeit zu Hause (z. B. Schwarztee, Kamille…) und manchmal die geringen Kosten zählen zu den Vorteilen dieser alternativen Behandlung… Zum vollständigen Text hier…

Studie zeigt Chancen für Naturheilkunde im Pflegeheim

Ein Pilotprojekt zum Einsatz von Naturheilverfahren in der stationären Langzeitpflege zeigt positive Resultate.

Naturheilverfahren werden erfolgreich in den Pflegealltag zur Gesundheitsprävention von Bewohnern in Seniorenwohnheimen integriert. Diese Verfahren haben das Potential, die Lebensqualität von Bewohnern sowie die Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte zu verbessern. So lautet die Schlussfolgerung eines Pilotprojekts der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit der Universität Bern, dem Kneipp-Bund e.V. und der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege.

Die Pilotstudie hatte zum Ziel, den Gesundheitszustand von pflegebedürftigen Bewohnern und Pflegekräften in vier zertifizierten Kneipp®-Senioreneinrichtungen zu untersuchen… Zum vollständigen Text hier…

Wickel, Kompressen / Auflagen – Heilpflanzen-Anwendungen für Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik….

In der Phytotherapie werden Heilpflanzen in unterschiedlichen Anwendungsformen eingesetzt.

Neben innerlichen Anwendungen wie Kräutertee, Pflanzentinkturen oder Pflanzenextrakte spielt die äusserliche Anwendung als Wickel, Kompressen / Auflagen eine wichtige Rolle.

Beispiele sind die Senfkompresse („Senfwickel“), die Meerrettichauflage, die Ingwerkompresse, die Zwiebelauflage („Zwiebelwickel“), die Leinsamenkompresse.

Interessant sind auch Kompressen mit ätherischen Ölen:

Lavendelöl-Kompresse (bei Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen)

Melissenöl-Kompresse  (bei Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.


GUTE GRÜNDE FÜR PHYTOTHERAPIE IN DER SPITEX

Heilpflanzen-Anwendungen knüpfen vor allem bei der älteren Generation an vertraute Erfahrungen mit bewährten Hausmitteln an, was ein positiver Kontextfaktor sein kann im Rahmen eines Behandlungskonzepts.

Heilpflanzen-Anwendungen ermöglichen es den Pflegenden in Situationen, in denen sie bei der Betreuung von schwerkranken Personen wenig zur Linderung des Leidens beitragen können, oft noch positive Veränderungen zu bewirken. Sie können zudem den Angehörigen sinnvolle Instrumente in die Hand geben, womit diese im täglichen Umgang mit ihren Verwandten ebenfalls handlungsfähiger werden. Dies hat sich auch in der Palliativ-Pflege bewährt……. Zum vollständigen Text hier…

STARKE ARGUMENTE FÜR PHYTOTHERAPIE IN DER PSYCHIATRIE

Professionelle Heilpflanzen-Anwendungen in der Psychiatrie bieten Chancen für alle Beteiligten – für Kliniken, Pflegende, Psychiaterinnen und Psychiater, Patientinnen und Patienten. Warum das so ist, soll hier kurz zusammengefasst werden:

Die in der Phytotherapie verwendeten Extrakte, Tinkturen, Tees, Wickel, Einreibungen oder Inhalationen können bei der Regulierung von Störungen in den Bereichen Schlaf, Angst und Gemütsverstimmungen mithelfen. Die besondere Stärke der Phytotherapie in der Psychiatrie liegt aber darin, dass Psychiatriepatientinnen und -patienten über ihre psychiatrische Erkrankung hinaus immer wieder einmal an Beschwerden leiden, wie sie auch in der übrigen Bevölkerung vorkommen: Erkältungskrankheiten, Verdauungsstörungen, Hautprobleme, Kreislauferkrankungen, Blasenentzündungen etc……. Zum vollständigen Text hier…

GUTE GRÜNDE FÜR PHYTOTHERAPIE IN DER PFLEGE

Professionelle Heilpflanzen-Anwendungen sollen wieder mehr Gewicht bekommen in der Krankenpflege – in Spitex, Pflegeheimen und Kliniken. Von den zahlreichen Gründen, die für eine solche Innovation sprechen, sollen hier einige zusammen gefasst werden:

Der Einsatz von Heilpflanzen in der Pflege entspricht einem breiten Bedürfnis der Patientinnen und Patienten nach naturheilkundlichen Ergänzungen in der Medizin. Das deutliche Ja der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Vorlage «Zukunft mit Komplementärmedizin» hat dies einmal mehr aufgezeigt…….. Zum vollständigen Text hier…

KOMPLEMENTÄRE WEGE IN DER PFLEGE – PHYTOTHERAPIE BIETET BESTE VORAUSSETZUNGEN

Eine zunehmende Zahl von Pflegenden interessiert sich für komplementäre Wege in der Pflege und macht Weiterbildungen oder Ausbildungen in diesem Bereich. Oft gelingt aber die Umsetzung des Gelernten in den Pflegealltag nicht wirklich. Es bleibt dann bei engagierten, aber aussichtslosen “Einzelaktionen” oder bei Anwendungen im privaten Umfeld. Das ist jedoch meistens nicht, was die Betreffenden sich vorgestellt haben.

Was braucht es, damit komplementäre Wege in der Pflege wirklich Fuss fassen können?…… Zum vollständigen Text hier…

Wie kommt Phytotherapie in die Krankenpflege?

Damit Phytotherapie in Kliniken, Pflegeheimen und Spitexorganisationen erfolgreich Fuss fassen kann, müssen verschiedene Elemente zusammenwirken:

  1. Kompetenz der Phytotherapie-Pflegefachleute

Phytotherapie-Anwendungen in der Pflege müssen mit nachvollziehbaren, guten Argumenten begründet werden können. Dazu braucht es professionelles Fachwissen. Unsere Erfahrung ist, dass sehr viele Ärztinnen und Ärzte durchaus offen sind für phytotherapeutische Anwendungen, wenn diese fundiert begründet werden. Am “Seminar für Integrative Phytotherapie” wird diese Kompetenz vermittelt…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

HEILPFLANZEN FÜR EINE GESUNDE KRANKENPFLEGE

Wer kennt sie nicht, die guten, alten Hausmittel: den Fencheltee gegen Bauchweh oder das Lavendelbad nach einem stressreichen Arbeitstag. Weniger bekannt ist dagegen, dass pflanzliche Heilmittel auch in der professionellen Krankenpflege mit Erfolg angewendet werden können – und sollen. Die vom “Seminar für Integrative Phytotherapie” (SIP) getragene “Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege” (IGPP) setzt sich dafür ein, dass die Anwendung von Heilpflanzen in Pflege- und Altersheimen, in Spitälern und der Spitex an Bedeutung gewinnt und einen professionellen Rahmen findet…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE IN DER PSYCHIATRIE

Phytotherapie im Sinne einer fundierten, professionellen Anwendung von Heilpflanzen findet zunehmende Akzeptanz in der Psychiatrie:

“Die Phytotherapie erfreut sich grosser Beliebtheit. Patienten verlangen mehr und mehr natürliche Behandlungsalternativen für ihre Beschwerden. Das gilt besonders im Bereich von Psychiatrie und Psychotherapie, wo Arzneipflanzen eine wichtige Rolle spielen können, als erster therapeutischer Ansatz bei leichten Beschwerden oder als adjuvante Therapie.”

Das schreiben Prof. Matthias Hamburger, Pharmazeutische Biologie Universität Basel, und Dr. med. Andrea Jakobitsch, prakt. Ärztin und FMH Psychiatrie/Psychotherapie. Gefunden habe ich diese Aussage in einer Einladung zur Weiterbildung im Botanischen Garten Brüglingen (Basel). Ziel der Veranstaltung war es, mittels Referat und Führung im Kräutergarten den Ärztinnen und Ärzten Wissen zu vermitteln über Heilpflanzen, die im Bereich der Psyche eine Wirkung entfalten…… Zum vollständigen Text hier…

ÄRZTEMANGEL? – PHYTOTHERAPIE IN DIE KRANKENPFLEGE!

“Ärztemangel ab 2030 gravierendes Problem” – mit dieser Schlagzeile wird auf www.espace.ch eine Meldung der “Schweizerischen Depeschenagentur” (sda) vom 4. Juli 2008 zusammengefasst. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) des Kantons Bern teile die Einschätzung des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums über einen drohenden Ärztemangel. Stark betroffen sei laut GEF die ambulante Versorgung.
Die Meldung im weiteren Wortlaut:
“Während die Zahl der ambulanten Arztbesuche stark steige, gehe die Zahl der praktizierenden Ärztinnen und Ärzte zurück, teilte die GEF am Freitag mit. Dieser Trend könne dazu führen, dass 2030 drei von zehn Arztkonsultationen nicht mehr gewährleistet seine.
Für die GEF steht fest, dass nur gemeinsame Anstrengungen aller im Gesundheitswesen tätigen Partner die drohende ambulante medizinische Unterversorgung abwenden kann. Die GEF will bei der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren, den Bundesbehörden und bei der Standesorganisation Druck machen.”….. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.

Naturheilkunde-Debatte

NATURHEILKUNDE-DEBATTE

 

John Stuart Mill über Irrtum und Erfahrung 

Hier ein interessantes Zitat von John Suart Mill über Irrtum und Erfahrung:

“….Quelle alles Achtenswerten im Menschen….dass er seine Irrtümer korrigieren kann. Er ist fähig, seine Missgriffe durch Diskussion und Erfahrung richtigzustellen. Nicht durch Erfahrung allein: Diskussion tut not, um zu zeigen, wie die Erfahrung zu deuten ist. Falsche Urteile und Bräuche geben allmählich den Tatsachen und Überlegungen Raum…Sehr wenige Tatsachen sind imstande, ihre eigene Geschichte zu erzählen… Zum vollständigen Text hier...

Was ist Oscillococcinum®? 

Oscillococcinum ist ein Homöopathikum, das häufig zur Vorbeugung und Behandlung von Grippe und grippalen Infekten empfohlen wird. In homöopathischen Praxen, aber auch in manchen Apotheken, wird das Präparat auch als homöopathische Grippeimpfung propagiert.

Oscillococcinum wird von der französischen Pharmafirma Boiron produziert, einem der weltweit grössten Hersteller von Homöopathika... Zum vollständigen Text hier...

Was ist Himalaya-Salz? 

Das Magazin „focus“ hat sich mit verschiedenen Salzsorten befasst und darüber mit Sabine Hülsmann gesprochen. Sie ist Ernährungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Im Beitrag werden die zum Teil sehr teueren Luxussalze wie das Himalayasalz  in Frage gestellt. Sie werden oft als besonders gesund angepriesen. Nimmt man die Versprechungen allerdings genauer unter die Lupe, bleibt meistens kaum mehr etwas davon übrig... Zum vollständigen Text hier...

Nahrungsergänzungsmittel: Aloe vera als Superfood? 

Aloe vera ist eine interessante Heilpflanze mit vielfältigen Wirkungen.

Sie zählt zu den Sukkulenten, speichert also viel Wasser. Das zeigt sich an den dickfleischigen Blättern. Aus ihrem Inneren lässt sich Aloe-Gel gewinnen – eine durchsichtige Masse. Die äusseren Blattteile enthalten dagegen das bitter schmeckende, gelbe Aloe-Latex – auch Aloe-Saft genannt.

Aloe-Saft kann zu Abführmitteln verarbeitet werden, ist zu diesem Zweck ziemlich heftig und wird deshalb nur noch selten verwendet... Zum vollständigen Text hier...

Blick ins Pflanzenlexikon: Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)

Das Drüsige Springkraut (Foto auf Wikipedia) ist ein Neophyt, der ursprünglich aus dem Himalaya stammt und ursprünglich als Zierpflanze verwendet wurde. Seit etwa 50 Jahren ist die schöne Pflanze in weiten Teilen der Welt vollkommen eingebürgert, vor allem in Weiden-Auenwäldern, im Auengebüsch und an Ufern. Sie liebt nasse, nährstoffreiche Böden.

Auf Wikipedia ist die Ausbreitungsgeschicht von Impatiens glandulifera beschrieben:

„Die ursprünglich aus dem Himalaya stammende Art wurde 1839 aus Kaschmir erstmals nach England importiert und gelangte von dort als Zierpflanze auf den europäischen Kontinent... Zum vollständigen Text hier...

Hildegard von Bingen und die „Hildegard-Medizin“ 

Die Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 – 1179) ist eine eindrückliche Persönlichkeit, die sich neben kirchlich-religiösen und politischen Fragen auch mit der Heilkunde befasst hat. In den letzten Jahren ist eine eigentliche Hildegard-Medizin entstanden, die sich angeblich nach den Ratschlägen und Regel der Hildegard von Bingen richtet.

Fachleute wie der Medizinhistoriker Johannes Gottfried Mayer sehen das durchaus kritisch. Lange nicht überall, wo Hildegard drauf steht, ist auch Hildegard drin... Zum vollständigen Text hier...

Diskutieren nach Art eines Weisen 

Zitat aus dem Milinda-Panha:

«Der König sprach: „Ehrwürdiger Nagasena, möchtest du noch weiter mit mir diskutieren?“

„Wenn du nach Art eines Weisen diskutieren willst, o König, dann schon; willst du aber nach Art eines Königs diskutieren, dann nicht.“

Wie diskutieren denn Weise, ehrwürdiger Nagasena?“

„Bei den Diskussionen der Weisen, o König, zeigt sich ein Auf- und Abwickeln, ein Überzeugen und Zugestehen... Zum vollständigen Text hier...

Karin Spaink zum Gesundheitsideal der Alternativmedizin 

Gesundheitsideale sind zeit- und kulturabhängig und ausserdem auch zumindestens ein Stück weit unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Sich über die hier und heute herrschenden Gesundheitsideale klar zu werden und sich dabei auch das eigene Gesundheitsideal klar zu machen, ist interessant und zudem nützlich.

Hierzu ein anregendes Zitat der Schriftstellerin Karin Spaink (1) zum Gesundheitsideal der Alternativmedizin:

“Ein tiefer liegender Nährboden für den alternativen Sektor ist die Angst vor dem Tod, die Angst vor körperlichem Versagen... Zum vollständigen Text hier...

Übersäuerung und basische Ernährung – ein fragwürdiges Konzept 

Immer wieder ist zu hören, dass wir an Übersäuerung leiden, eine Basendiät brauchen, eine basische Ernährung oder gar Basenpulver.

Dieses Konzept ist sehr fragwürdig. Unser Organismus hat eine ganze Reihe von Regulationsmechanismen, um das Säure-Basen-Gleichgewicht in einem engen Rahmen stabil zu halten. Schon sehr kleine Abweichungen vom normalen pH-Wert würden schon zu gravierenden medizinischen Störungen führen... Zum vollständigen Text hier...

Trost und Rat 

Zwei Zitate zum Thema “Trost und Rat”:

“Rathgeber des Kranken. – Wer einem Kranken seine Rathschläge giebt, erwirbt sich ein Gefühl von Ueberlegenheit über ihn, sei es, dass sie angenommen oder dass sie verworfen werden. Desshalb hassen reizbare und stolze Kranke die Rathgeber noch mehr als ihre Krankheit.”

Friedrich Nietzsche, 1844 – 1900, Philosoph

“Trost und Rat ist oft die Abwehr des Nicht-Betroffenen gegen das Leid des Betroffenen. Trost und Rat sind – neben anderem – auch eine Maske der Distanz... Zum vollständigen Text hier...

Krebstherapie: Bittere Aprikosenkerne, Amygdalin, „Vitamin B17“ – unwirksam und in höheren Dosen giftig 

Erneute Warnung vor Bitteren Aprikosenkernen als untaugliches Mittel zur alternativen Krebstherapie. Sie werden schon seit langem in der Alternativmedizin als Krebsheilmittel propagiert, auch unter dem Namen Amygdalin, Laetrile  oder „Vitamin B17“.

Bittere Aprikosenkerne enthalten einen relativ hohen Gehalt an Amygdalin... Zum vollständigen Text hier...

Ruediger Dahlke überzeugt nicht als Kokosöl-Verteidiger 

Kokosöl wird als Superfood vermarktet, dem eine ganze Reihe von wunderbaren Eigenschaften zugeschrieben  wird. Unter anderem soll es gegen Alzheimer wirken.

Dass es für diese Versprechungen keinerlei Belege gibt und Kokosöl im Gegenteil sogar die Gesundheit schädigen kann, hat eine Medizin-Professorin der Universität Freiburg in einem Vortrag dargelegt.

In ihrem Vortrag bezeichnete Prof. Karin Michels Kokosöl als „schlimmer als Schweineschmalz und als reines Gift... Zum vollständigen Text hier...

Apothekerin verbannt Homöopathika aus dem Laden 

Eine Apothekerin in Weilheim (Deutschland) hat mit sofortiger Wirkung ihr Regal mit homöopathischen Mitteln geräumt, weil sie es nicht länger mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, Globuli zu verkaufen.

Das Portal Apotheke Adhoc schreibt dazu:

«Der Wendepunkt kam vor rund zwei Wochen im Notdienst. „Ein Kunde hat mich wegen Arnika-Globuli rausgeklingelt“, erzählt sie. Der Mann hatte nach einem Haushaltsunfall Verbrennungen... Zum vollständigen Text hier...

Homöopathie bei Sportverletzungen: Medizin-Transparent untersucht Traumeel 

Bei Sportverletzungen kommt oft das homöopathische Mittel Traumeel als Salbe oder Gel zur Anwendung.

Das Portal Medizin-Transparent hat die Studienlage zu dieser Behandlung unter die Lupe genommen und kommt zum Schluss, dass Belege für eine Wirksamkeit fehlen. Die genauen Begründungen dazu sind hier zu finden.

Aus phytotherapeutischer Sicht ist interessant, dass Traumeel zwar als Homöopathikum angepriesen wird, in der Realität aber eher als homöopathisch-phytotherapeutisches Mischprodukt angesehen werden könnte... Zum vollständigen Text hier...

Signaturenlehre (Pflanzensignaturen, Heilpflanzensignaturen) 

Die Signaturenlehre, die davon ausging, dass Heilpflanzen uns durch ihre Formen und Farben sagen, wofür sie für uns gut sind, hatte ihren Höhepunkt in der Renaissance (16. Jahhundert). Dann geriet sie in eine Krise, weil zunehmend klar wurde, dass es sich bei diesen Zuschreibungen um Interpretationen handelt, die viel mit uns, aber so gut wie nichts mit den Pflanzen zu tun haben.

Und weil klar wurde, dass diese Interpretation unendlich ist. Jeder Mensch kann innert weniger Minuten Dutzende von Interpretationen liefern, die auf Ähnlichkeiten von Pflanzenformen und –farben mit Organen des Menschen zu tun haben... Zum vollständigen Text hier...

Homöopathie: Arnika-Globuli bei stumpfen Verletzungen von Weichteilen wirksam? 

Bei Heilpflanzen-Anwendungen kommt es immer auch auf die Form an, in welcher sie eingesetzt werden. Dabei kommt es in den Medien oft zu verwirrenden bis irreführenden Aussagen. Auch werden homöopathische und phytotherapeutische Anwendungen oft verwechselt.

Schauen wir uns dazu ein Beispiel an:

Die österreichische „Kronenzeitung“, ein Boulevardblatt von fundamental fragwürdigem Niveau, berichtet über die Anwendung von Arnika-Globuli... zum vollständigen Text hier...

Gemmotherapie: Ribes nigrum Mundspray gegen Halsschmerzen?

Letzte Woche wurde ich gefragt, was ich von Ribes nigrum Mundspray gegen Halsschmerzen halte und ob es dazu Studien gebe. Ribes nigrum ist die Schwarze Johannisbeere. Das Präparat basiert auf Prinzipien der Gemmotherapie, die Auszüge aus Pflanzenknospen (Knospenmazerate) verwendet und dabei die in den Knospen enthaltenen Pflanzenwuchstoffe als wirksam erachtet.

Nun sind Pflanzenwuchsstoffe in Knospen fraglos wichtig für Pflanzen. Ob sie pauschal auch für Menschen positive Effekte haben, ist keineswegs gewiss und eher unplausibel…Zum vollständigen Text hier…

Alternativmedizin: Smoothies statt Notarzt

Als ihr 19 Monate alter Sohn schwer krank war, wollte ein kanadisches Paar ihn mit Alternativmedizin kurieren, statt zum Arzt zu gehen. Der Sohn starb. Die Elten mussten wegen Verletzung der Fürsogepflicht vor Gericht.

Der Fall zeigt exemplarisch, wo das Hauptrisiko der Alternativmedizin liegt. Gefährlich wird es immer dann, wenn Allmachtsvorstellungen und Fundamentalismus ins Spiel kommen und Menschen deswegen bei schweren Krankheiten auf wirksame Medizin verzichten. Oder wenn sie eine solche Entscheidung für ihre Kinder treffen.

Der Sohn Namens Ezekiel war im März 2012 infolge einer Hirnhautentzündung gestorben… Zum vollständigen Text hier…

Nobelpreisträger Randy Schekman: Kritik am Wissenschaftsbetrieb

Ich bin kein Wissenschaftsfeind – im Gegenteil. Wer wissenschaftliche Argumente ignoriert, kann sich nur an Werbung und Propaganda orientieren. Dann setzt sich durch, wer mehr Geld hat und damit lauter schreien kann in der Öffentlichkeit. Das ist ungesund und absurd.

Es gibt allerdings auch eine ganze Reihe von ernstzunehmenden Kritikpunkten am gegenwärtigen Wissenschaftsbetrieb.

Ernstzunehmende Kritik sollte nicht pauschal herumschwadronieren, sondern möglichst genau Fehlentwicklungen und Schwachpunkte benennen… Zum vollständigen Text hier…

Krebs: Alternative Therapien reduzieren Überlebenschancen

Wer sich gegen eine etablierte Krebstherapie entscheidet und auf alternative Medizin setzt, reduziert seine Chancen, die kommenden fünf Jahre zu überleben. Im Durchschnitt erhöht sich das Sterberisiko um das 2,5-Fache. Das berechneten Wissenschaftler der Yale School of Medicine in Connecticut. Sie verwendeten dazu Daten von 840 Patienten mit Erstdiagnose behandelbarer Krebsarten wie Brustkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. 560 Patienten hatten eine konventionelle Behandlung mit Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie oder Operation gewählt. 280 Patienten hatten sich dagegen entschieden… Zum vollständigen Text hier…

Mehr Zusammenarbeit zwischen Schulmedizin und Alternativer Medizin – was heisst das genau?

In einer Diskussion in den Kommentarspalten der Seite „DocCheck“ bin ich auf folgendes Statement gestossen:

„Ich finde es sehr schade und traurig und auch arm, dass man nicht beide Ansätze (Schulmedizin und Alternative Medizin) nebeneinander stehen lassen kann und dass diese nicht endlich mal zusammenarbeiten können zum Wohle des Patienten. Jedes hat was Gutes und auch was negatives – nehmen wir doch von beiden Ansätzen das Gute! :-)“

Quelle: http://news.doccheck.com/de/blog/post/6569-als-globuli-gegner-wird-man-nicht-reich/

Kommentar & Ergänzung: Im ersten Moment hat mich dieses Statement angesprochen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Verdacht auf Wucherpreise bei Krebsmedikamenten: EU-Kommission ermittelt

Wegen des Verdachts überhöhter Preise für fünf lebenswichtige Krebsmedikamente hat die EU-Kommission eine offizielle Untersuchung gegen den südafrikanischen Hersteller Aspen Pharma eröffnet. Man habe Hinweise auf plötzliche Preissteigerungen von zum Teil mehreren 100 Prozent, teilte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mit. Um die Aufschläge durchzusetzen, soll Aspen in einigen EU-Ländern gedroht haben, die Medikamente vom Markt zu nehmen. In bestimmten Fällen habe die Aspen Pharma dies sogar getan.

Es geht um die Wirkstoffe Chlorambucil, Melphalan, Mercaptopurin, Tioguanin und Busulfan, die zur Therapie bestimmter Krebsarten wie Blutkrebs zur Anwendung kommen… Zum vollständigen Text hier…

Storchenschnabeltinktur zur Aktivierung des Lymphflusses?

Ich höre immer wieder einmal den Hinweis, dass Storchenschnabeltinktur (aus Geranium robertianum) den Lymphfluss aktivieren soll.

Es gibt allerdings keinerlei auch nur ansatzweise plausible Argumente für eine solche Wirkung. Keine Studien, keine Wirkstoffe im Storchenschnabel, die eine solche Wirkung nahelegen würden, rein gar nichts.

Allfällige Anekdoten, wonach es Menschen nach Einnahme von Storschenschnabeltinktur besser gegangen wäre, können nicht aussagekräftig sein… Zum vollständigen Text hier…

Schüssler-Salze gegen Warzen?

Ich bin immer wieder verblüfft über die Unverfrorenheit, mit der irgendwelche Behauptungen über fragwürdige Heilwirkungen herumgeboten werden.

Noch mehr verblüfft mich aber, wie selten solche Behauptungen in Frage gestellt werden.

Jetzt bin ich gerade über eine Aussage in der Drogistenzeitung „D-inside“ gestossen, die sich mit der Behandlung von Warzen befasst (Ausgabe April 2017).

Naturheilkundlich lasse sich eine Warze mit Schüssler-Salz Nr. 4 zur Bindung des Papillomavirus behandeln sowie mit Schüssler-Salz Nr. 10, das die Virenausscheidung verbessere, schreibt die Autorin unter Bezugnahme auf Aussagen einer Naturheilpraktikerin… Zum vollständigen Text hier…

Bärlauch zur Entgiftung?

Bärlauch wirke entgiftend, binde Schadstoffe und habe dementsprechend einen reinigenden Effekt auf Bindegewebe und Haut. So steht es auf einer skurrilen österreichischen Gesundheitsplattform, die ich hier nicht nenne, um sie nicht noch bekannter zu machen.

Bärlauch zur Entgiftung – diese Aussage trifft man allerdings immer wieder im Internet.

Und man hört sie wahrscheinlich so oft, weil sie einfach so gut tönt. Entgiftung klingt ja rundum positiv. Wer kann das nicht brauchen. Eine Wunschphantasie wird hier bedient... Zum vollständigen Text hier...

Bullshit zu Aromapflege und Aromatherapie

Bullshit redet, wer wohlklingende Worte äussert, die nichts aussagen. Ein Beispiel für solchen Bullshit sind meines Erachtens folgende Sätze über Aromapflege und Aromatherapie:

„Aromapflege und Aromatherapie folgen den Prinzipien der Naturheilkunde. Sie wollen die Lebenskraft und Selbstheilungskräfte des Menschen wecken und stärken. Die ätherischen Öle haben tiefe Wirkungen auf unser psychisches Gleichgewicht. Sie bewirken eine seelische Umstimmung, regulieren aus der Balance Geratenes und entziehen einer Krankheit den eigentlichen Nährboden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.

Alternative Krebstherapie mit Amygdalin (bittere Aprikosenkerne / „Vitamin B17“): unwirksam und toxisch

Bittere Aprikosenkerne enthalten einen verhältnismässig hohen Anteil an Amygdalin. Das cyanogene Glycosid Amygdalin spaltet während der Verdauung hochgiftige Blausäure ab.

Bittere Aprikosenkerne werden insbesondere zur alternativen Krebsbehandlung angepriesen, wobei dieser Einsatz in keiner Weise wissenschaftlich belegt ist und Amygdalin für die Krebstherapie als toxische Substanz ohne Effekte einzustufen ist.

Vom europäischen EFSA, vom deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM und von Tox Info Suisse wurden schon mehrere Warnhinweise veröffentlicht… Zum vollständigen Text hier…


Detox-Pflaster zur Entgiftung

Vor kurzem ist mir wieder einmal das Gesundheitsmagazin „Vista“ ins Haus geschneit. Immer wenn ich diese Publikation lese, geht es mir schlechter, weil mir sehr deutlich vor Augen geführt wird, was ich alles kaufen und schlucken müsste, damit es mir gut geht.

Da wird doch wieder einmal dieses Entgiftungspflaster (Detox-Pflaster) angepriesen, das sich dunkel verfärbt – was dann beweisen soll, dass Giftstoffe aus dem Körper gezogen werden. Dabei handelt es sich bei diesen Verfärbungen nur um eine Reaktion der Inhaltsstoffe mit Hautfeuchtigkeit und Sauerstoff.

Das hat vor Jahren die Sendung „Kassensturz“ schon demonstriert: Das Pflaster verfärbt sich auch dunkel, wenn es auf eine Glasflasche geklebt und mit einer Pflanzenspritze befeuchtet wird… Zum vollständigen Text hier…

Was ist Gerstengras?

Der Name „Gerstengras“ tönt geheimnisvoller als das, was es ist. Gemeint ist damit ganz einfach die junge Gerstenpflanze.

Für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln werden meist die Blätter der jungen Pflanze gefriergetrocknet und gemahlen.

Gerstengras ist reich an Nährstoffen und wird daher in der Tiermast eingesetzt.

Und darüber hinaus wird Gerstengras im Internet über allen Klee gelobt und als „Superfood“ vermarktet. Wenn ein Produkt derart als Wundermittel gegen alles und jedes angepriesen wird, ist immer eine gehörige Portion Skepsis angebracht… Zum vollständigen Text hier…

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) verteidigt Homöopathie

Achtung, Achtung: Wichtige Durchsage für alle Verschwörungstheoretiker, die daran glauben, dass die böse „Pharmaindustrie“ Krieg führt gegen die sanften Naturheilmittel und diese mit aller Macht unterdrücken und ausrotten will……

Unerhörtes ist nämlich passiert, und ausgerechnet die „Pharmazeutische Zeitung“ und die „Ärzte Zeitung“ berichten davon:

Nachdem Professor Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses, sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ dafür ausgesprochen hat, Homöopathie als Kassenleistung wegen fehlender Evidenz zu verbieten, verteidigt ausgerechnet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) die Homöopathie. BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp verlangt, auch in Zukunft Satzungsleistungen anzubieten… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer: Wie eine tolle Heilpflanze unseriös als Wundermittel gegen Krebs vermarktet wird

Angst vor Krebs, das kennen wohl die meisten Menschen mehr oder weniger ausgeprägt.

Toll also, wenn eine Website uns auf ein rein pflanzliches Krebsheilmittel hinweist, das 10 000 mal effektiver ist als Chemotherapie und das zudem noch ohne unerwünschte Nebenwirkungen. Wie dankbar müssen wir dieser Website sein, die uns solch wertvolle Informationen aufdeckt, die von der bösen Pharmaindustrie natürlich unterdrückt werden.

Ingwer soll 10 000 mal effektiver gegen Krebs wirken als Chemotherapie. So verspricht es ein Webportal für Frauen, dessen Name ich lieber nicht erwähnen will, weil ich für diesen Schrott nicht noch Werbung machen möchte, und weil hunderte Websites im Netz zu finden sind, die solche oder ähnliche Versprechungen verbreiten… Zum vollständigen Text hier…

Aromatherapie: Ätherische Öle gegen Einsamkeit und Langeweile?

Beim Recherchieren bin ich gerade auf eine Aromatherapie-Internetseite gestossen, die eine ganze Reihe von fragwürdigen Empfehlungen enthält.

So werden zum Beispiel unter dem Titel „Einsamkeit und Langeweile“ passende ätherische Öle angepriesen:

Bergamotte, römische Kamille, Weihrauch, Rose, Muskatellersalbei, Palo Santo.

Das wirft eine ganze Reihe von grundsätzlichen Fragen auf. Deshalb kommentiere ich es hier:

  1. Die Grundhaltung ist fragwürdig

Mir scheint es fundamental fragwürdig, für Einsamkeit und Langeweile ätherische Öle als Lösungsstrategie zu propagieren… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Heilpraktiker-Ausbildung in der Kritik

Für die Ausbildung zum Heilpraktiker oder zur Heilpraktikerin gibt es weder Qualitätsstandards noch gesetzliche Regelungen. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Schweiz, wo anstelle von „Heilpraktiker“ eher von „Naturheilpraktiker“ oder „Naturarzt“ die Rede ist. Entsprechend wird dann auch eher von „Naturheilkunde-Ausbildungen“ gesprochen. In der Schweiz gibt es aufgrund der Volksabstimmung 2009 inzwischen eine Höhere Fachprüfung Komplementärtherapie, die zwar gesetzlich geregelt ist, aber ebenfalls ohne auch nur annähernd fundierte Qualitätsstandards auskommt, und daher eine Qualitätssicherung vorspiegelt… Zum vollständigen Text hier…

Alternativmedizin: Es gibt keine Krebsdiät…..

In der Alternativmedizin geistern immer wieder Empfehlungen für Krebsdiäten herum. Oft geht es dabei um die Vorstellung, dass man den Tumor aushungern könne, zum Beispiel mit der Breuss-Kur. Ich kann sehr gut verstehen, dass Krebspatienten in solche Empfehlungen Hoffnung setzen. Man kann aber nicht genug davor warnen, bei einer Krebserkrankung auf diesen Irrweg zu setzen. Es gibt gut dokumentierte Fälle, in denen Krebskranke das mit dem Leben bezahlt haben.

Auf n-tv-online hat sich dazu gerade Susanne Weg-Remers geäussert, die Leiterin des zum Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gehörenden Krebsinformationsdienstes in Heidelberg… Zum vollständigen Text hier…

Labkraut bei Maria Treben

Maria Treben (1907 – 1991) war eine österreichische Kräuterbuch-Autorin, die offensichtlich überzeugt davon war, für jede Krankheit eine hilfreiche Heilpflanze zu kennen. Das ist ein starkes Angebot für alle Kranken und solche, die es werden könnten. Es ist daher wenig überraschend, dass Trebens Buch „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ in mehr als 20 Sprachen herausgegeben wurde und eine Gesamtauflage von über acht Millionen Exemplaren erreichte.

Die Ratschläge Maria Trebens sind inzwischen auch reichlich ins Internet gewandert. So findet man dort Listen zu den von Treben empfohlenen Anwendungsgebieten verschiedenen Heilpflanzen. Beim Labkraut beispielweise sieht eine solche Aufstellung so aus:… Zum vollständigen Text hier…

Alternativmedizin, Komplementärmedizin und Naturheilkunde bei Krebs

Bei Krebserkrankungen suchen viele Patientinnen und Patienten nach alternativen Heilverfahren und geraten dabei in einen schwer durchschaubaren Dschungel, in dem Möglichkeiten und Grenzen schwer abzuschätzen sind.

Auf WDR 5 ist gerade ein Gespräch mit Prof. Josef Beuth ausgestrahlt worden. Der Onkologe untersucht an der Universität Köln die Wirksamkeit von Verfahren der Naturheilkunde bei Krebs… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.

Detox entschlankt nur den Geldbeutel

Früher war die Rede von Frühlingskuren.

Seit einigen Jahren nun haben jeden Frühling Detox-Programme aller Art Hochkonjunktur. Das tönt schon mal viel hyper.

Da werden detaillierte Entgiftungkuren mit Gemüsesäften und grünen Smoothies propagiert und zum Teil teuer verkauft.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die ganzen Detox-Konzepte basieren auf falschen Vorstellungen. Uns werden nicht existierende Probleme eingeredet, damit man uns passende (Schein)Lösungen verkaufen kann.

Detox-Programme um unseren Organismus von Giftstoffen zu befreien sind unwirksam und unnötig… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie und Homöopathie – zwei unterschiedliche Methoden mit Verwechslungspotenzial

Phytotherapie und Homöopathie werden oft verwechselt und durcheinander gebracht.

Ich höre immer wieder einmal Sätze wie: „Ich mache jetzt etwas Homöopathisches – ich trinke nun Kamillentee.“

Solchen Aussagen liegen fundamentale Missverständnisse zugrunde.

Phytotherapie und Homöopathie haben als einzigen Punkt gemeinsam, dass beide pflanzliche Ausgangsstoffe verwenden.

Die Homöopathie nutzt darüber hinaus für ihre Präparate auch Substanzen aus der Tierwelt oder aus dem Kosmos (z. B. Vollmondlicht), aber auch technisch hergestellte Produkte bis hin zu Chemikalien, Plutonium oder Röntgenstrahlen.

Phytotherapie orientiert sich an Wirkstoffen... Zum vollständigen Text hier…

Klinische Studien zu Schüssler Salzen?

Vor kurzem fragte mich jemand, ob es tatsächlich klinische Studien gebe, in denen die Wirkung der Schüssler-Salze bestätigt worden sei. Die „Aargauer Zeitung“ habe das vor einiger Zeit so geschrieben. Und tatsächlich – wir sind dem nachgegangen – steht da in einem Artikel:

„Bei Schüsslersalzen gibt aber es schon die ersten skeptischen Stimmen, die behaupten, man müsse daran glauben, damit es wirkt – trotz bestätigender klinischer Studien.“

Quelle:

http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/tierkommunikation-und-rueckfuehrung-in-fruehere-leben-alles-unter-einem-dach-128513171#comment-jumpto

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Erneut Vergiftungen durch Ayurveda-Medizin

Der Skandal um mit Schwermetallen belastete Ayurveda-Medikamente zieht weitere Kreise: Bei zwei Ehepaaren aus Nordrhein-Westfalen sind erhöhte Arsen-, Blei- oder Quecksilberwerte festgestellt worden.

Die Vergiftungen seien erheblich, sagt Siddhartha Popat, ein Allgemeinmediziner aus dem rheinland-pfälzischen Sankt Katharinen, der die Patienten behandelt. Sie leiden an Magenkrämpfen, Durchfällen, Kopfschmerzen, Haarausfall und Vergesslichkeit… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Falsche Werbeversprechen für Nahrungsergänzungsmittel erkennen

Werbeversprechen für Nahrungsergänzungsmittel sollten stets kritisch hinterfragt werden, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Wenn etwas zu gut klinge, um wahr zu sein, dann sei es oft auch nicht wahr. Unseriöse Werbeversprechungen könne man mit gesundem Menschenverstand meist selbst entlarven. Er rät jedoch, sich gegebenenfalls in der Apotheke zu erkundigen und sagt: «Apotheker informieren kompetent und unabhängig darüber, woran Schwindelprodukte erkannt werden können und welche Präparate wirklich helfen.»

Für Quacksalberei gebe es verschiedene typische Anzeichen, erklärt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einer Pressemitteilung. Ein Indiz für Quacksalberei sei zum Beispiel eine „Erfolg- oder-Geld-zurück“-Garantie… Zum vollständigen Text hier…

Kieselsäure / Kieselerde zur Stärkung von Nägeln, Haaren und Knochen?

Silizium-Präparate wie Kieselerde sollen die Knochen stärken, Nägel und Haare festigen und die Haut elastischer machen.

Bei brüchigen Nägeln zum Beispiel wird häufig Kieselerde empfohlen.

Kieselerde ist ein unscharf verwendeter Begriff, der Mineralien und Sedimente mit hohem Gehalt an natürlichen Siliziumverbindungen umfasst.

Nach Angaben im Internet wird Kieselerde zum Aufbau von Zähnen, Knochen, Gewebe und für alle schnellwachsenden Körperzellen benötigt, zum Beispiel für schöne Haut, gesunde Haare oder stabile Nägel. Kieselerde beuge einem Kieselsäuremangel vor und schütze vor Osteoporose, heisst es… Zum vollständigen Text hier…

Suchtgefahr durch Bachblüten-Notfalltropfen?

Kürzlich wurde ich gefragt, ob es bei der Anwendung von Bachblüten-Notfalltropfen eine Suchtgefahr gebe.

„Sucht“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für „Abhängigkeit“ und der Begriff ist nicht ganz einfach zu fassen und zu definieren.

Klar ist: Es gibt keine substanzgebundene Abhängigkeit bei Bachblüten-Tropfen, weil darin keine Wirkstoffe enthalten sind.

Und wo keine Wirkstoffe sind, gibt es weder pharmakologische Abhängigkeit noch andere unerwünschte Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Es gibt aber meinem Eindruck nach sehr wohl eine Art psychischer Abhängigkeit von Bachblüten-Tropfen, weil es für jede Lebenslage Bachblüten-Tropfen im Angebot gibt… Zum vollständigen Text hier…

„Naturheilkunde: Wenn Eltern ihre Kinder gefährden“

Unter dieser Schlagzeile publizierte die „Süddeutsche“ kürzlich einen Bericht zur Verhandlung des Bundesgerichtshofes gegen eine Mutter und ihren Lebenspartner, die ihren Kilian mit stundenlanger Meditation, strenger Diät und Ananas-Papayasaft, aber ohne wirksame Medikamente gegen seine Krankheit kämpfen liessen, wodurch seine Lunge mehr und mehr verschleimte. Der Junge litt an Mukoviszidose und wäre dringend auf Medikamente angewiesen gewesen.

Ausserdem musste Kilian immer wieder fasten, obwohl bei Mukoviszidose kalorienreiche Ernährung nötig ist. Er wog schließlich nur noch knapp 30 Kilogramm – 20 Kilo weniger als für seine Größe normal… Zum vollständigen Text hier…

Das Geschäft mit „Wundermitteln“ in Apotheken und Drogerien

Die österreichische Rundfunkanstalt „ORF“ hat einen Beitrag veröffentlicht, der sich mit Wundermitteln aus Apotheken und Drogerien befasst.

Zitat:

„Nicht alle Produkte, die in Apotheken verkauft werden, sind Arzneien oder haben eine klinisch nachgewiesene, gesundheitsfördernde Wirkung. Von Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln über Haarwuchswässerchen bis zum Amulett, dass angeblich davor schützt, dass einem beim Autofahren schlecht wird: die Palette ist vielfältig und reicht von medizinisch zumindest fragwürdigen Präparaten bis hin zu teuren aber völlig wirkungslosen Wundermitteln.“… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Detox-Kuren: Eingebildete Lösungen für nicht exisitierende Probleme

Entschlackungskuren und Entgiftungskuren sind sehr im Trend – inzwischen auch unter der Modebezeichnung „Detox“.

Diesem Thema hat sich nun das Portal „Medizin transparent“ angenommen und fragt:

„Sind wir alle vergiftet? Sollen auch gesunde Menschen gelegentlich eine Detox-Kur einschieben, um den Körper von gefährlichen Stoffen zu befreien? Was hat es mit den immer wiederkehrenden Entgiftungstrends auf sich?“

„Medizin-transparent“ fand keine Studien, die einen gesundheitlichen Nutzen von „Detox“ belegen würden. Der Begriff sei in der Alternativmedizin nicht genau definiert… Zum vollständigen Text hier…

Giftig oder ungiftig? Beim Kräutersammeln kann man Entscheidendes falsch machen!

Kräutersammeln ist im Trend. Wildkräuter und Heilpflanzen frisch aus der Natur gepflückt – das kommt gut an.

Grundsätzlich ist mir dieser Trend sympathisch. Wer Kräuter sammelt, achtet wieder mehr auf die Natur in der Umgebung und auf die Jahreszeiten.

Gesundheitsförderlich wäre allerdings der Grundsatz, die Pflanzen zuerst gut kennenzulernen…..und dann erst zu essen.

Diese „Lebensregel“ wird meinem Eindruck nach oft nicht beachtet.

Manchmal fehlt sogar ein klares Bewusstsein dafür, dass es auch Giftpflanzen gibt. Die Natur ist in manchen Köpfen einfach nur gut und sanft und heilsam zu uns… Zum vollständigen Text hier…

Fragwürdige Eigenverantwortungsideologie in Esoterik und Alternativmedizin

In Esoterik und Alternativmedizin trifft man oft auf eine fragwürdige Eigenverantwortlichkeitsideologie nach dem Motto:

Meine Krankheit teilt mir etwas mit, sie drückt aus, dass in meinem Leben etwas falsch ist und ich habe es selbst in der Hand, dies zu ändern.

Der Gesundheitswissenschaftler Joseph Kuhn nimmt diese Vorstellungen in seinem Blog kritisch unter die Lupe und schreibt:

„Die Sozialepidemiologie hat inzwischen in tausenden Studien gezeigt, dass der wichtigste Einflussfaktor auf die Gesundheit der Menschen die soziale Lage ist. Das untere Einkommensfünftel stirbt etwa 10 Jahre früher als das obere. Man verstehe mich nicht falsch:… Zum vollständigen Text hier…

Inquisitionsopfer Homöopathie?

Die Webplattform heute.at berichtet über ein Expertengespräch zur Homöopathie und zitiert dabei einen „Martin Peithner, Vorsitzender des ‚Fachausschusses für Homöopathie’“:

„Die Inquisition ist zurück……..Wir haben eine gute Chance, verbrannt zu werden, wenns nach unseren Kritikern geht.“

Quelle:

http://www.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,1144972

Kommentar & Ergänzung:

Uff – das ist eine inakzeptable Verharmlosung der Inquisition… Zum vollständigen Text hier…

Patientenratgeber Multimedikation

Nicht immer lässt sich die Einnahme vieler Medikamente vermeiden, aber manchmal sind einige unnötig. Bei der Einnahme mehrerer Arzneimittel ist nicht mehr vorhersehbar, was im Körper an Wirkungen, Wechselwirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen passiert.

In der Fachsprache nennt man die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. Heikel dabei ist, dass mit steigender Anzahl der eingenommenen Medikamente auch mehr unerwünschte Wirkungen auftreten wie Übelkeit, Verstopfung, Kopfschmerzen, Benommenheit oder Blutungen.

Auch eine Behandlung im Spital und schlimmstenfalls der Tod können eine Folge von Multimedikation sein… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Was unterscheidet Wissenschaft von Esoterik?

Servan Grüninger hat auf campus.nzz.ch gerade einen interessanten Text veröffentlicht zu Unterscheidungsmerkmalen zwischen Wissenschaft und Esoterik.

Wissenschaftliche Aussagen müssen möglichst so formuliert werden, dass sie grundsätzlich widerlegbar sind, also an der Erfahrung scheitern können.

Wissenschaft soll danach streben, Theorien zu widerlegen und damit Fehler zu entdecken, was zu besseren Theorien führt.

Grüninger beschreibt dieses sogenannte Falsifikationsprinzip, das auf den Philosophen Karl Popper (1902 – 1994) zurückgeht, anhand der Beispiele Lichtnahrung, Homöopathie und Akupunktur… Zum vollständigen Text hier…

BfArM warnt erneut vor Miracle Mineral Supplement (MMS)

Das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) hat seine Warnung erneuert und verschärft: MMS, das angeblich gegen Aids, Krebs, Herpes, Malaria, Demenz und vieles andere mehr helfen soll, wurde als bedenkliches, nicht zugelassenes Arzneimittel eingestuft. Damit ist der Verkauf von MMS in Deutschland ab sofort illegal.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die «Miracle Mineral Supplement»-Produkte MMS und MMS2 der Firma Luxusline Ltd. als zulassungspflichtige Arzneimittel eingestuft. Zudem bewertet es diese Produkte als bedenklich, weil der begründete Verdacht bestehe, dass sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen haben, die über ein vertretbares Maß hinausgehen… Zum vollständigen Text hier…

Ratschläge im Internet zur alternativen Krebstherapie

Sucht man im Internet Hinweise und Tipps zur alternativen Krebsbehandlung, stösst man auf eine Welle von Empfehlungen, die in den allermeisten Fällen ohne jede fundierte Basis sind.

Uta Melle, Brustkrebspatientin, hat dieses Phänomen in ihrem Blog im Magazin „Stern“ sehr zu Recht kritisiert:

„Als großer Freund der Komplementärmedizin suche ich immer nach neuen Möglichkeiten, die Schulmedizin bei der Therapie zu unterstützen. Neulich war ich deshalb wieder in einem Forum unterwegs und musste mir die Hände anbinden, um mich nicht einzumischen. Links, die suggerieren, dass man Krebs allein mit Beeren, gefrorenen Zitronen, Curcumin, Tropfen oder Cannabis heilen könnte… Zum vollständigen Text hier…

Bessere Wissenschaft gefordert

Der Gesundheitswissenschaftler Josef Kuhn berichtet auf scienceblogs.de über einen aktuellen Artikel von John Ioannidis mit dem Titel “How to Make More Published Research True”. Ioannidis weist auf die mangelnde Belastbarkeit vieler wissenschaftlicher Publikationen hin. Er argumentiert, dass es zwar bewährte Strategien zur Verbesserung der Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen gibt, die jedoch nicht einfach umzusetzen sind, weil die am Forschungs- und Publikationsprozess Beteiligten ganz unterschiedliche, nicht einfach zusammenzuführende Interessen verfolgen. Seinen alten Befund, dass der größte Teil der veröffentlichten Resultate falsch sei, hält er aufrecht:… Zum vollständigen Text hier…

Magnesium gegen Wadenkrämpfe wirksam?

Etwa jeder dritte Erwachsene kennt nächtliche Wadenkrämpfe aus eigener Erfahrung, bei Betagten ist es sogar jeder zweite. Wadenkrämpfe treten scheinbar ohne erkennbare Ursache auf, manchmal aber auch nach ungewohnter Muskelarbeit oder nach Elektrolyt- und Wasserverlust (Dehydration).

Wer unter Wadenkrämpfen leidet, wird eher früher als später den Tipp bekommen, es doch mit Magnesium zu versuchen. In korrekter Dosierung sind Magnesiumsalze in der Regel gut verträglich – sie können allenfalls den Stuhl weich machen und in höherer Dosierung zu Durchfall führen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Komplementärmedizin bei Reizdarmsyndrom

Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung: Das sind die typischen Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS).

Über neue Erkenntnisse zur Pathologie und Behandlung des Reizdarmsyndroms diskutierten Gastroenterologen beim Kongress für Viszeralmedizin Mitte September in Leipzig.

Beim Reizdarmsyndrom leiden die Patientinnen und Patienten unter chronischen Darmbeschwerden, obwohl sich definitionsgemäss keine körperliche Ursache finden lässt und die Auslöser immer noch ungeklärt sind. Organische Darmerkrankungen müssen daher durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird… Zum vollständigen Text hier…

Homöopathie zur Malariaprophylaxe

Die Frage kommt immer wieder: Kann man mit Homöopathie einer Malariaerkrankung vorbeugen?

Informiert man sich dazu im Internet, dann stösst man auf eine Vielzahl von Aussagen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern, Homöopathinnen und Homöopathen, aber auch vereinzelt von Ärztinnen und Ärzten, die eine solche Prophylaxe empfehlen.

Es gibt keinen einzigen glaubwürdigen Hinweis darauf, dass Homöopathika wirksam sind zur Vorbeugung von Malaria. Null.

Wenn Ihr Behandler / Ihre Behandlerin Homöpathie zur Malariaprophylaxe empfiehlt, dann nimmt er oder sie eine sehr ernsthafte Gefährdung Ihrer Gesundheit in Kauf und stellt die eigene Gesundheitsideologie über Ihr Wohlergehen und möglicherweise sogar über Ihr Leben… Zum vollständigen Text hier…

Placebo-Effekt bei Tieren? Kommt selbstverständlich vor!

Dieses Argument kommt häufig auf den Tisch in Diskussionen rund um Alternativmedizin und Komplementärmedizin:

„Präparat X wirkt auch bei Tieren. Das beweist, dass es nicht nur ein Placebo ist.“

So beispielsweise hier in einem Artikel der „Südwest Presse“ über Homöopathie bei Tieren:

„Einem Vorurteil sieht sich die Homöopathie immer wieder ausgesetzt: Die vermeintliche Heilung sei eingebildet, ein reiner Placebo-Effekt. Über die Wirkung bei Tieren lässt sich in diesem Fall jedoch kaum streiten: Sie können keinem Placebo-Effekt unterliegen… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer gegen Brustkrebs?

Ein Naturheilkunde-Portal propagiert Ingwer als Heilmittel bei Brustkrebs.

„Falsche Hoffnungen“, schreibt dazu das Portal „Medizin-Transparent“. Warum?

„Bislang deuten nur vereinzelte Tierversuche und Experimente mit Zellen darauf hin, dass Ingwer-Substanzen das Verhalten von Brustkrebs-Zellen günstig beeinflussen könnten. Untersuchungen mit Brustkrebs-Patienten fehlen. Daher gibt es zur Zeit keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit.“

Quelle:

http://www.medizin-transparent.at/brustkrebs-ingwer

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Krebsmittel Amygdalin / Vitamin B17: Oft propagiert, aber unwirksam

Amygdalin, auch Laetrile oder fälschlicherweise Vitamin B17 genannt, war insbesondere in den 70er Jahren populär und wird gegenwärtig in der „Alternativmedizin“ wieder als Naturheilmittel zur Behandlung von Krebserkrankungen propagiert.

Das cyanogene Glykosid Amygdalin ist als toxischer sekundärer Pflanzeninhaltsstoff bekannt und ist zum Beispiel enthalten in Aprikosenkernen oder bitteren Mandeln, wie sie beispielsweise in Reformhäusern oder im Internet angeboten werden.

Durch den enzymatischen Abbau von Amygdalin wird im menschlichen Organismus Cyanid/ Blausäure freigesetzt. Cyanidionen binden mit hoher Affinität an dreiwertiges Eisen, wodurch die Zellatmung im gesamten Körper geschädigt werden kann… Zum vollständigen Text hier…

ADHS: Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren hilfreich?

Die Zeitschrift „Vista“ ( Nr. 6 / 2014) befasst sich mit Möglichkeiten der Naturheilkunde bei ADHS und schreibt:

„Zu den wichtigsten Präparaten aus der Natur, die bei Hyperaktivität gern verwendet werden, gehören Omega-3-Fischöl und Omega-6-Nachtkerzenöl……In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass die Gabe von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren eine deutliche Verbesserung in Bezug auf die Lernfähigkeit hyperaktiver Kinder brachte.“

Kommentar & Ergänzung:

„In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass….“

Wenn eine solche Formulierung in einer Gesundheitszeitschrift auftaucht, ist eine gehörige Portion Skepsis angebracht.

Studien gibt es nämlich in sehr unterschiedlicher Qualität. Eine schlechte Studie beweist gar nichts. Auch mehrere schlechte Studien beweisen nichts… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen von Maria Treben gegen Tumore?

Ich werde immer wieder mal gefragt, was ich von den Heilkräutern halte, die Maria Treben gegen Tumore empfiehlt.

Daher soll es hier wieder einmal gesagt sein:

Die Empfehlungen von Maria Treben gegen Krebs entbehren jeder Grundlage.

Maria Treben (1907 – 1991) ging davon aus, dass sich jede Krankheit mit Heilpflanzen heilen lässt. Das ist ein fundamentaler Irrtum. Heilpflanzen haben eine ganze Palette von sinnvollen Anwendungsbereichen, doch haben sie auch ihre Grenzen. Wer diese Grenzen wie Maria Treben ausblendet, läuft in eine riskante Richtung und gefährdet das Leben von Patientinnen und Patienten.

Das Tumorzentrum der Universitätsklinik Freiburg schreibt mit gutem Grund:.. Zum vollständigen Text hier…

Zitat des Tages von Eckart von Hirschhausen

Eckart von Hirschhausen ist Arzt und Kabarettist. Vor kurzem hat er dem „Tagesspiegel“ ein Interview gegeben. Zitat:

„Der Gedanke, dass die Menschen nur die nötigen Informationen brauchen, um sich nach dem aktuellen Stand des Wissens richtig zu entscheiden, der ist auf eine erschreckende Art und Weise schiefgegangen. Und das sieht man nicht nur im Bereich Medizin, aber da kenne ich mich am besten aus. Wenn wir krank sind, sind wir viel zu schnell bereit, alles, was wir über geprüftes Wissen und gute Entscheidungen gelernt haben, über Bord zu schmeißen und dubiosen Ideen zu folgen. Kristall, Kügelchen, Bachblüten sind ein Beispiel dafür. Das ist eine Ersatzreligion, das sind Glaubensinhalte geworden, das merkt man an der Vehemenz und Dogmatik, mit der beispielsweise Impf-Gegner ihren Standpunkt verteidigen… Zum vollständigen Text hier…

Bundesgerichtshof erklärt Bach-Blüten-Produkte als apothekenüblich

Bach-Blüten-Produkte zählen zu den apothekenüblichen Waren. Diesen Entscheid fällte der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland. Bach-Blüten-Produkte dienten zumindest mittelbar der Gesundheit von Menschen und seien damit nicht vom Vertrieb in der Apotheke ausgeschlossen, schreiben die Richter zur Erklärung im Urteil.

Bei den Bach-Blüten-Produkten handle es sich durchaus um Mittel, die zumindest mittelbar der Gesundheit von Menschen dienten, stellen die Richter fest. Eine wissenschaftlich belegbare Gesundheitswirkung sehen die Richter dabei nicht als Voraussetzung.

Ungeachtet dessen, dass die medizinische Wirksamkeit von Bachblüten-Präparate wissenschaftlich nicht gesichert sei und die Bachblüten-Therapie mangels empirischer Anhaltspunkte für ihre Wirksamkeit nicht auf rationalen Erwägungen basiere, seien sie dazu bestimmt, mittelbar – das heisst im Zusammenwirken mit weiteren Umständen – der Gesundheit durch die Beseitigung seelischer Disharmonien zu dienen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.


Zeitschrift „Stern“ testet Alternativmedizin bei Krebs

Das Magazin „Stern“ stellte die Beratung durch Vertreterinnen und Vertreter der Alternativmedizin beim Thema „Brustkrebs“ auf den Prüfstand.

Zitat:

„Was raten Alternativmediziner Krebs-Patienten, deren Krankheit durch eine einfache Operation heilbar wäre? Der stern hat 20 Heilpraktiker und Ärzte besucht – mit erschütterndem Ergebnis.“

Der Stern schickte eine Schauspielerin und einen Journalisten, als Paar „getarnt“, in die Praxen von alternativmedizinisch tätigen, auf Krebs spezialisierten Heilpraktikinnen und Heilpraktikern, Medizinerinnen und Medizinern… Zum vollständigen Text hier…

Fasten zur Entschlackung?

Das Magazin „Focus“ publizierte zusammen mit dem Ernährungsexperten Thomas Ellrott einen Beitrag zum Thema „50 Mythen über unser Essen, die einfach nicht stimmen“.

Als Mythos Nr. 19 führt „Focus“ auf: „Fasten entschlackt“ – und schreibt dazu:

„Unser Körper scheidet permanent unverwertbare Stoffwechselprodukte über Haut, Nieren, Darm und Lunge aus. Per Fastenkur kommt nicht mehr heraus als normal. Ausnahme: In unseren Fettdepots sind auch fettlösliche Umweltgifte eingelagert. Radikales Fasten kann sie herauslösen. Die Abbauprodukte verteilen sich im Körper und belasten den Stoffwechsel. Gerade stark übergewichtige Menschen sollten – wenn überhaupt – nur unter ärztlicher Aufsicht an eine radikale Fastenkur herangehen… Zum vollständigen Text hier…

Forschungsberichte oft übertrieben optimistisch formuliert

Dass Medienberichte über medizinische Studien oft allzu reisserisch formuliert sind, ist ein bekanntes Phänomen.

Ein Team um die Epidemiologin Isabelle Boutron von der Universität Paris Descartes hat nun in einer Studie gezeigt, dass auch die Berichte der Forscher selber oft mit einer allzu rosaroten Brille verfasst sind: Die Zusammenfassung ihrer Resultate ist oft spektakulärer als die zugrunde liegenden Daten.

Wie Boutron im Fachblatt „PLoS Medicine“ berichtet, ist die angebotene Interpretation oft zu optimistisch, und zwar sowohl bei den Forschern selbst, als auch bei den PR-Abteilungen der Universitäten und nicht zuletzt auch bei den Medien… Zum vollständigen Text hier…

Medikamente – weder alt noch neu garantieren Wirksamkeit

„Testing Treatements“ fordert „Faire Tests für medizinische Therapien“ und schreibt:

„Naturgemäß neigen wir zu der Auffassung, dass «neu» – wie in der Waschmittelwerbung – immer mit «besser» gleichgesetzt wird. Doch wenn man neue Therapien fair bewertet, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie schlechter abschneiden als bereits bestehende Behandlungen, ebenso hoch wie die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich als besser erweisen. Ebenso natürlich ist unsere Neigung, etwas für sicher und wirksam zu halten, nur weil wir es schon lange kennen. Doch in der Medizin gibt es unzählige Beispiele dafür, dass Therapien aus Gewohnheit oder fester Überzeugung angewendet werden und nicht, weil ihre Wirksamkeit durch verlässliche Hinweise aus klinischen Studien (Evidenz) belegt ist:.. Zum vollständigen Text hier…

Heilsteine gegen Diabetes?

In letzter Zeit bin ich im Internet mehrmals auf die Frage gestossen, ob Heilsteine gegen Diabetes wirksam sind. Als Beispiele werden unter anderem genannt Citrin, Mondstein, Obsidian oder Topas.

Dazu gibt es eine kurze und eine längere Antwort:

Kurze Antwort:

„Auch wenn eine Google-Suche fast 150.000 Treffer ergibt, wenn man nach Heilsteinen gegen Dia­betes sucht: ‚Es gibt keinerlei Hinweise, dass Steine eine heilende Wirkung bei Diabetes oder anderen Krankheiten haben’, sagt Edzard Ernst.“

Edzard Ernst ist emeritierter Professor für Alternativmedizin in Grossbritannien.

Quelle des Zitats:

http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Gibt-es-alternative-Diabetestherapien-174603.html

Längere Antwort:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Zitat des Tages von Johann Wolfgang Goethe

„Ein Phänomen, Ein Versuch kann nichts beweisen, es ist das Glied einer grossen Kette, das erst im Zusammenhange gilt. Wer eine Perlenschnur verdecken und nur die schönste einzelne vorzeigen wollte, verlangend, wir sollten ihm glauben, die übrigen seien alle so: schwerlich würde sich jemand auf den Handel einlassen.“

(Goethe, Maximen und Reflexionen, Insel Taschenbuch 1976, S. 43, Abschnitt 156)

Kommentar & Ergänzung:

Goethe spricht hier eine sehr wichtige Erkenntnis an – auch für die Heilkunde… Zum vollständigen Text hier…

Zitat des Tages von Eckart von Hirschhausen

Eckart von Hirschhausen ist Arzt und Kabarettist. Dem Tagesspiegel gab er kürzlich ein Interview.

Zitat:

„Dieses Rumhacken auf der ‚doofen Schulmedizin’ mache ich nicht mit. Wir sind extrem undankbar für die medizinischen Erfolge der letzten 100 Jahre, weil die uns so selbstverständlich erscheinen. Was verloren ging: der Wert von Zuwendung und Gespräch. Deshalb erzähle ich viel aus der Placebo-Forschung. Und selbst Operationen haben einen Voodoo-Effekt. Eine der spannendsten Studien der letzten Jahre betrifft tatsächlich Schein-Operationen am Knie. Die Erwartung ist immer ein großer Teil der Behandlung. Und in Amerika kam ein Unfallchirurg auf den genialen Gedanken, Knieoperationen zu testen, in dem er die Leute in zwei Gruppen einteilt… Zum vollständigen Text hier…

Informationen zur generalisierten Angststörung

Menschen mit einer generalisierten Angststörung machen sich praktisch über alles Sorgen – über große wie kleine und sogar über völlig belanglose Dinge. Und manchmal fürchten sie sogar die Angst selbst.

Wann sind Ängste behandlungsbedürftig?

Manche Ängste sind berechtigt – weil Gefahr droht. Und manche Ängste gehören bis zu einem gewissen Grad zum Leben – zum Beispiel als Begleiterscheinung neuer Erfahrungen – etwa einem ersten öffentlichen Auftritt oder ähnlichem.

Angst ist also nicht immer pathologisch und damit nicht immer behandlungsbedürftig… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Kava-Kava: Verwaltungsgericht Köln beurteilt Widerruf der Zulassung als rechtswidrig

Extrakte aus der polynesischen Heilpflanze Kava-Kava (Piper methysticum) wurden in der Phytotherapie bei Angst- und Spannungszuständen eingesetzt. Im Jahr 2002 widerrief das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstmals die Zulassungen von Kava-Kava und Kavain-haltigen Arzneimitteln. Ausgenommen wurden dabei homöopathische Zubereitungen mit einer Endkonzentration ab D5 und Arzneimittel, die nach der spagyrischen Verfahrenstechnik nach Zimpel hergestellt werden. Sie dürfen weiterhin verkauft werden.

In der Schweiz wurde die Zulassung im Jahr 2003 durch die zuständige Arzneimittelbehörde aufgehoben. Auch die Arzneimittelbehörden Frankreichs (AFSSAPS), der Niederlande (CBG)und die britische MHRA schlossen sich dem Widerruf an (während beispielsweise in den USA wie auch in den meisten Teilen Australiens Kava-Präparate frei erhältlich sind)… Zum vollständigen Text hier…

Hilft Thymian gegen Husten?

Diese Frage versucht das Portal „medizin-transparent“ zu beantworten und bewertet dazu die auffindbaren wissenschaftlichen Daten.

Als Antwort auf ihre Ausgangsfrage ziehen die Autoren den Schluss: unklar.

Die Autorinnen und Autoren von „medizin-transparent“ recherchieren und bewerten die Studien zu Thymian wie gewohnt sorgfältig.

Die Formulierung der Frage halte ich aber für suboptimal.

Die Frage, ob Thymian gegen Husten hilft, ist meiner Ansicht nach so gar nicht beantwortbar.

Es wird nämlich nicht „Thymian“ gegen Husten angewendet, sondern Thymiantee, Thymiantinktur (Frischpflanzentinktur oder Tinktur aus getrocknetem Thymian), Thymianextrakt (unterschiedlich produziert je nach Hersteller), Thymian-Frischpresssaft, ätherisches Thymianöl… Zum vollständigen Text hier…

Gericht erlaubt Schmerzpatienten Eigenanbau von Cannabis

Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf zu therapeutischen Zwecken Cannabis anbauen dürfen.

Es sei das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden, schreibt Spiegel online.

In einem spektakulären Urteil hat das Verwaltungsgericht zugunsten von drei Schmerzpatienten entschieden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss ihnen eine Genehmigung erteilen., damit sie Cannabis zu therapeutischen Zwecken selber anbauen können… Zum vollständigen Text hier…

Anmassende Ratschläge für Kranke – leider kein seltenes Übel

Wer krank ist, bekommt oft ungefragt Ratschläge jeder Art.

Ist jemand schwer krank oder gar unheilbar krank, werden die Ratschläge nicht selten eine Stufe aufdringlicher und aggressiver. Und sie sind häufig gekoppelt mit dem Vorwurf, dass die kranke Person halt selber schuld ist, wenn sie nicht auch noch Mittel X und Y probiert. „Die will ja gar nicht wirklich gesund werden“, lautet dann die mehr oder weniger durchscheinende Schlussfolgerung. Viele schwerkranke Menschen könnten ein Buch schreiben mit solchen Erfahrungen.

Melanie Schickedanz – selber an Myalgischer Enzephalomyelitis erkrankt – hat in „The Huffington Post“ die Ratschlaggeber in vier Typen unterteilt:.. Zum vollständigen Text hier…

Nicht übertreiben mit Antioxidantien!

Antioxidantien werden immer noch ziemlich pauschal als gesund propagiert, weil sie freie Radikale abfangen. Glaubt man der Propaganda, sollen sie vor Krebs, Herzerkrankungen und vielem mehr schützen und uns zudem als Anti-Aging-Mittel vor dem Älterwerden bewahren.

Seit einigen Jahren mehren sich allerdings die Hinweise darauf, dass die Situation nicht so einfach in ein Schwarz-weiss-Schema eingeordnet werden kann: Hier die guten Antioxidantien und dort die bösen freien Radikale.

Auf diesen Punkt kommt auch der Arzneipflanzenforscher Prof. Dr. Kurt Hostettmann (Universität Genf) in einem Interview zu sprechen:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Brustkrebs: Akupunktur kann Nebenwirkungen der Hormontherapie lindern – Scheinakupunktur aber auch

Lassen sich die Nebenwirkungen einer Hormontherapie bei Brustkrebs durch Akupunktur lindern? Dieser Frage ging eine Studie der University of Maryland School of Medicine in Baltimore nach.

Eine Akupunktur kann bei Brustkrebs die klimakterischen und andere Nebenwirkungen einer Behandlung mit Aromatase-Inhibitoren vermindern. In einer randomisierten klinischen Studie, die in Cancer (2013; doi: 10.1002/cncr.28352) publiziert wurde, zeigte allerdings auch eine Scheinakupunktur eine ähnlich gute Wirkung.

Zahlreichen postmenopausalen Patientinnen mit östrogenrezeptor-positivem Brustkrebs wird im Anschluss an die Operation eine Hormontherapie verordnet… Zum vollständigen Text hier…

Arthroskopie bei Arthrose des Kniegelenks – therapeutischer Nutzen nicht belegt

Der Nutzen einer therapeutischen Arthroskopie mit Lavage und gegebenenfalls Debridement zur Behandlung einer Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) ist nicht belegt. 

Zu diesem Resultat kommt der am 12. Mai 2014 publizierte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

Für keinen patientenrelevanten Endpunkt zeigte sich gegenüber nicht aktiven Vergleichsinterventionen, zum Beispiel Scheinoperationen, ein Anhaltspunkt, Hinweis oder Beleg für einen Nutzen der therapeutischen Arthroskopie. Unter den aktiven Vergleichstherapien schnitt nur die Injektion von Glukokortikoiden in das Kniegelenk beim Endpunkt „globale Bewertung der Symptomatik der Gonarthrose“ schlechter ab als die Arthroskopie… Zum vollständigen Text hier…

BfArM veröffentlicht Warnung von „Miracle Mineral Supplement“ (MMS)

„Miracle Mineral Supplement“ wird gemeinsam mit einer verdünnten Säure als Mittel etwa gegen Krebs, Malaria oder chronische Infektionen propagiert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Berlin warnt in einer Pressemitteilung Patienten vor der Anwendung von Natriumchlorit als Arzneimittel.

Natriumchlorit werde derzeit verstärkt über Spam-E-Mail und unsichere Internet-Quellen unter dem Namen „Miracle Mineral Supplement“ (MMS) gemeinsam mit einer verdünnten Säure als Mittel gegen Krebs, Malaria, chronische Infektionen und weitere Krankheiten beworben, heisst es in der Mitteilung… Zum vollständigen Text hier…

Dr. Eckart von Hirschhausen über Alternativmedizin und Komplementärmedizin

Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen ist mit seinem neuen Programm „Wunderheiler“ unterwegs und wurde in einem Interview gefragt, was er von alternativer Medizin hält:

„Ich wundere mich immer wieder über den Begriff ‚Alternativmedizin’. Noch nie habe ich gehört, dass es eine ‚Alternativmathematik’ gäbe. Oder ‚Komplementär-Maschinenbau’. Warum akzeptieren wir so selbstverständlich, dass es zur Medizin eine ‚Alternativmedizin’ mit eigenen Gesetzen geben soll? Wohl, weil wir eben nicht berechenbar oder rein mechanisch sind, und erst recht nicht so betrachtet werden wollen. Einerseits wünschen wir uns einen, der sich mit allem auskennt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes-simplex-Viren

In einer Dissertation untersuchte Dr. med. Anja Schuhmacher die Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpesviren.

Herpes simplex Viren sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Krankheitserregern. Sie verursachen beim Menschen in der Regel schmerzhafte, bläschenförmige Hautläsionen in und um die Mundhöhle (Lippenherpes, Fieberbläschen) und im Genitalbereich (Genitalherpes), können jedoch auch insbesondere bei Immunsupprimierten zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen… Zum vollständigen Text hier…

Garcinia cambogia – ein fragwürdiges Schlankheitsmittel

Garcinia cambogia gehört zur Pflanzenfamilie der Clusiaceae und ist ein mittelgrosser, zwischen 5-20 Meter hoher, immergrüner Baum, der in Indien und Sri Lanka heimisch ist.

Extrakte aus den Früchten von Garcinia cambogia werden in zahlreichen Ländern als Schlankheitsmittel vermarktet.

Eine grosse Anzahl von Präparaten wird vor allem im Internet verbunden mit unrealistischen Erfolgsversprechungen beworben.

Der Pharmavista-Newsletter hat soeben dazu einen kritischen Text veröffentlicht:.. Zum vollständigen Text hier…

Cochrane-Studie findet wenig Evidenz für Echinacea bei Erkältung

Echinacea (Sonnenhut) wird schon seit einigen Jahrzehnten als Immunstimulans gegen Erkältungen angewendet. Die Studienlage ist widersprüchlich. Studien mit positivem und negativem Ergebnis wechseln sich ab. Zu einem sehr zurückhaltenden Fazit kommt nun eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration.

Echinacea-Präparate helfen möglicherweise zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungen – aber höchstens ein bisschen, schreiben die Autoren.

Die Wissenschaftler um Dr. Marlies Karsch-Völk von der TU München werteten 33 randomisierte und placebokontrollierte Untersuchungen zur Wirksamkeit von Echinacea aus, an denen insgesamt 4631 Probanden teilnahmen… Zum vollständigen Text hier…

Malaria-Forschung: Afrikanische Heilpflanzen im Fokus

Die überwiegende Mehrzahl der gegenwärtigen Malaria-Therapien basiert auf dem Wirkstoff Artemisinin, einem Pflanzenstoff, der in den Blüten und Blättern des Einjährigen Beifußes (Artemisia annua) vorkommt. Immer mehr Malaria-Parasiten sind jedoch resistent gegen Artemisinin.

Die Resistenz der Malaria-Parasiten gegen Artemisinin breitet sich in Südostasien immer stärker aus und einiges spricht dafür, dass sie auch Südamerika bereits erreicht hat. In Afrika könnte es in wenigen Jahren soweit sein, dass Artemisinin seine Wirksamkeit gegen Malaria-Parasiten verliert… Zum vollständigen Text hier…

Rheumatoide Arthritis: Studie vergleicht Wilfords Dreiflügelfrucht (Tripterygium wilfordii) mit Methotrexat

Wilfords Dreiflügelfrucht (Lei Gong Teng, Tripterygium wilfordii), eine Heilpflanze der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), scheint dem Basistherapeutikum Methotrexat bei rheumatoider Arthtitis ebenbürtig zu sein. Darauf deuten die Resultate einer Studie hin, die im Fachjournal »Annals of the Rheumatic Diseases« publiziert wurde. Die Studie war allerdings weder verblindet noch placebokontrolliert.

Alle Pflanzenteile der in Ostasien beheimateten Kletterpflanze Wilfords Dreiflügelfrucht (Triptery­gium wilfordii) sind hochgiftig.

In der TCM werden die Wirkstoffe aus der Pflanze in niedrig dosierten Extrakten bei Gelenkschmerzen, Fieber, Ödemen und lokalen Entzündungen. In vitro (= im Reagenzglas) und in vivo (= im Tierexperiment) sind ausgeprägte… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

20Minuten: Keine Ahnung von Homöopathie und Kräuterheilkunde

Die Zeitung 20Minuten  zeigt, wie wenig sie von Homöopathie und Kräuterheilkunde versteht. In einem Bericht  schreibt 20Minuten über die gross angelegte Studie der australischen Gesundheitsbehörde National Health and Medical Research Counsil (NHMRC), die zum Schluss kommt, dass Homöopathie bei vielen Krankheiten nicht besser hilft als Placebos. Und so lautet dazu der Untertitel in 20Minuten:

„Schlechte Nachrichten für Verfechter der Alternativmedizin. Denn bei vielen gängigen Krankheiten bringen Kügeli und Chrüterli nichts… Zum vollständigen Text hier…

Akupunktur bei Heuschnupfen

Unerwünschte Nebenwirkungen sind ein wesentlicher Grund, weshalb es Heuschnupfen-Patienten auch mit Verfahren aus Komplementärmedizin und Alternativmedizin probieren möchten. Und so kommt gegen den lästigen Heuschnupfen oft die Akupunktur zur Anwendung, also das Stimulieren von speziellen Körperstellen durch Nadeln.

Über die Wirkung von Akupunktur auf Heuschnupfenbeschwerden gibt es allerdings widersprüchliche Befunde.

Hilft Akupunktur gegen Heuschnupfenbeschwerden?

Das Portal medizin-transparent hat den Stand der Erkenntnis dargestellt:… Zum vollständigen Text hier…

Umweltgifte gefährden Kinder

Neurowissenschaftler warnen vor schleichender Vergiftung von Kindern durch neurotoxische Chemikalien. Bereits im Mutterleib gefährden sie die Gesundheit der Kinder.

Eine schleichende Vergiftung mit Chemikalien könnte der Auslöser dafür sein, dass immer mehr Kinder unter Verhaltens- und Entwicklungsstörungen leiden. In einer Studie belegen die Wissenschaftler eine hirnschädigende Wirkung für elf verbreitete Chemikalien, gehen jedoch von zahlreichen weiteren unerkannten Giftstoffen aus. Dieser globalen, stillen Pandemie der schleichenden Vergiftung von Kindern müsse Einhalt geboten werden, warnen die Forscher eindringlich im Fachmagazin „Lancet Neurology“… Zum vollständigen Text hier…

Zeolithe zur Entgiftung?

Zeolithe kommen in der Natur hauptsächlich als Vulkangesteine vor, werden aber auch synthetisch hergestellt.  Bei den klassischen Zeolithen handelt es sich um Aluminiumsilikate, die wie Tonminerale eine grosse innere Oberfläche besitzen, an die sich kleine Moleküle und Ionen anlagern können.

Zeolithe werden in vielen Varianten technisch vielseitig angewendet. Sie binden zum Beispiel Gerüche, Schwermetalle oder Kalzium im Waschwasser.

Seit etwa dem Jahr 2000 werden Nahrungsergänzungsmittel auf der Basis von gemahlenem Zeolith zur Entgiftung des Organismus propagiert… Zum vollständigen Text hier…

Cochrane-Review findet für Grippe-Impfstoffe nur mässige Wirksamkeit

Impfstoffe gegen Influenza-A oder Influenza-B-Infektionen wirken nur gering auf die Reduktion von Grippesymptomen und den Verlust von Arbeitstagen oder Krankenhausaufenthalte.

Zu diesem Resultat kommt ein aktueller Cochrane Review zumindest für die gesunde erwachsene Bevölkerung, schwangere Frauen eingeschlossen. Die „Deutsche Apothekerzeitung“ hat die Ergebnisse informativ zusammengefasst.

Die Cochrane-Forschergruppe wertete für den Review 90 Literaturberichte aus, darunter 69 klinische Studien, 27 davon Vergleichs-Kohortenstudien und 20 Fall-Kontroll-Studien mit total mehreren Millionen Menschen. 23 Berichte erfassten Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffes bei schwangeren Frauen (ca. 1,6 Millionen Mutter-Kind-Paare)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Pharmawiki erklärt Wirkung von Schüssler Salz Nr. 8 Natrium chloratum D6

Schüssler Salz Nr. 8 Natrium chloratum D6 wird unter anderem empfohlen bei Blutarmut, Bleichsucht, Appetitlosigkeit, Diabetes, Rheuma, Trägheit, Bandscheibenschäden, Durchfall, Hämorrhoiden, Hautausschläge und Migräne. Das Informationsportal Pharmawiki erklärt fundiert, was Natrium chloratum D6 genau ist und wie es wirkt.

Das ist die sorgfältigste und präziseste Beschreibung von Schüssler Salz Natrium chloratum D6, die ich bisher angetroffen habe. Zu finden ist die Beschreibung hier.... Zum vollständigen Text hier…

Interessantes zum Nocebo-Effekt

Kennen Sie den Nocebo-Effekt?

Damit sind unerwünschte Nebenwirkungen gemeint, die aufgrund einer negativen Erwartungshaltung (z. B. Befürchtungen) entstehen.

Der Nocebo-Effekt ist quasi der böse Bruder des Placebo-Effekts (= erwünschte Wirkungen durch eine Erwartungshaltung).

Alles, was beim Patienten den Eindruck erweckt, medizinisch behandelt zu werden, kann Placebo- und Noceboeffekte auslösen: ein Gespräch, Handauflegen, mit Nadeln stechen, eine Spritze, eine Tablette, ein Wickel, ein Kräutertee…einfach alles, was im Auge des Patienten nach Therapie aussieht… Zum vollständigen Text hier…

Eckart von Hirschhausen: Was Ärzte von Homöopathen lernen können

Der Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen im Interview mit wz-newsline.de:

„Was jeder Arzt von den Homöopathen lernen kann: Zeit nehmen, zuhören, Fragen stellen, Rituale verordnen und abwarten. Und dem Patienten mit etwas Unschädlichem die Zeit vertreiben, die der Körper braucht, um sich selbst zu helfen. Es ist noch nie jemand an einer Überdosis Arnica C 30 gestorben… Zum vollständigen Text hier…


Esoterik: Pascal Voggenhuber – fragwürdige Geschäfte mit Trostbedürftigen

Esoterik-Unternehmer Pascal Voggenhuber steht im Gegenwind, weil er Kritiker mit der Androhung von rechtlichen Schritten einzuschüchtern versucht.

Der Mann ist gegenwärtig ein Star in der boomenden Branche der Trost- und Hoffnungsverkäufer.

In seinen Shows praktiziert er Cold Reading und weckt beim Publikum gegen entsprechendes Entgelt den Glauben, dass er mit toten Angehörigen rede.

Das ist ein erfolgreiches Businessmodell. Es spricht allerdings viel dafür, dass Pascal Voggenhuber selber daran glaubt, dass er mit Toten redet. Schliesslich ist es für jeden Menschen nicht einfach durchschaubar, was genau in ihm abläuft… Zum vollständigen Text hier…

Zitat des Tages von Erasmus von Rotterdam

„Doch sich täuschen zu lassen, gilt nach landläufiger Auffassung als elend.

Ich behaupte dagegen, daß es das größte Unglück ist,

über alle Täuschungen erhaben zu sein.

Der Geist des Menschen ist nun einmal so angelegt, daß der Schein

ihn mehr fesselt als die Wahrheit.“

Erasmus von Rotterdam

Quelle:

http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fachbereich_physik/didaktik_physik/publikationen/267_zaubern_entzaubern_wieder_verzaubern.pdf

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Gibt es Interaktionen zwischen Bachblüten und HIV-Medikamenten?

Im Statistik-Bereich dieser Website kann ich sehen, mit welchen Suchbegriffen Besucher via Google auf die Website gekommen sind (aber natürlich sehe ich nicht, wer…..).

In den letzten Tagen haben Besucher als Suchanfrage eingegeben: „Interaktionen zwischen HIV-Medikamenten und Bachblüten“.

Die Frage nach Interaktionen ist wichtig – Wechselwirkungen zwischen Medikamenten können ernsthafte Probleme verursachen… Zum vollständigen Text hier…

Mike Shiva im Interview bei Roger Schawinski

Der „Hellseher“ und „Esoterik-Schröpfkünstler“ Mike Shiva war gestern bei Roger Schawinski im Interview. Das Gespräch blieb meinem Eindruck nach ziemlich banal. Interessant war allerdings der kleine Test aus einer Kassensturz-Sendung (19. 10. 2010), den Roger Schawinski einspielen liess:

Eine TV-Mitarbeiterin konsultierte BeraterInnen der Mike-Shiva-Hellseherei mit der Frage, ob sie Kinder bekomme oder nicht. Und erhielt ganz unterschiedliche Antworten (1 x kein Kind, 2 x 2 Kinder, 1 x gar keines oder falls doch ein Schwieriges).

Mike Shiva tat so,, als würde er zum ersten mal von diesem peinlichen Resultat hören, dabei war er 2010 im Studio ausführlich dazu befragt worden… Zum vollständigen Text hier…

Naturheilkunde als Teil der modernen Medizin

Die Drogisten-Zeitung „d-inside“ (Nr. 7-8/2013) hat ein Interview veröffentlicht mit Prof. Dr. med. Reinhard Saller, der das Institut für Naturheilkunde am Universitätsspital Zürich leitet.

Zitat:

„Die Naturheilkunde ist nach meiner Einschätzung, wenn sie sich selber ernst nimmt und sich kritischen Fragen stellt, ganz unbestritten ein Teil der modernen Medizin. Mit gewissen Vorteilen, mit gewissen Schwächen. Innerhalb der modernen Medizin muss sie sich primär als ein selbstverständliches Angebot präsentieren.“

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Homöopathie: Zur Globuli-Schluck-Aktion der „Skeptiker“ in Zürich

Mitglieder des Vereins „Skeptiker Schweiz“ haben in Zürich eine Globuli-Schluck-Aktion durchgeführt. Zum Slogan „Homöopathie – nichts drin, nichts dran“ schluckten sie homöopathische Globuli in massiven Überdosen. Damit sollte die Unwirksamkeit der Homöopathie demonstriert werden.

Bericht und Video dazu auf 20Minuten:

Skeptiker-Verein „vergiftet“ sich mit Kügeli

Solche Globuli-Schluck-Aktionen sind meines Erachtens unwirksam, kontraproduktiv und eher peinlich.

Wer mit Homöopathie gute Erfahrungen gemacht hat, wird sich davon nicht beeindrucken lassen… Zum vollständigen Text hier…

Kräuterkunde braucht einen kritischen Ansatz

In Büchern, Kursen und im Internet gibt es eine fast unendliche Menge an Aussagen über die Wirkungen von Heilkräutern – und nicht selten widersprechen sie sich sogar heftig. Ausserdem fehlt jede Qualitätskontrolle. Jede und jeder kann dazu etwas schreiben oder erzählen.

Deshalb braucht die Kräuterkunde einen kritischen Ansatz.

Es reicht nicht, wenn in Ausbildungen, Kursen oder Zeitschriften fast nur von den wunderbaren Wirkungen der Heilpflanzen berichtet wird. Das ist zu einseitig und man könnte sogar sagen – alles andere als ganzheitlich. Wobei „ganzheitlich“ auch ein problematisches Wort ist, weil es einen kaum einlösbaren Anspruch vermittelt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Homöopathie für Kinder – Hilfe in allen Lebenslagen?

Mir fällt schon seit längerem auf, wie grenzenlos viele Eltern ihre Kinder mit Globuli, Bachblüten-Tropfen oder Schüssler-Salzen abfüllen.

Schulanfang? – Dafür gibt’s ein Globuli!

Streit mit dem Nachbarskind? – Dafür gibt’s ein Globuli!

Familienhund gestorben? – Dafür gibt’s ein Globuli!

Prüfungsstress? – Dafür gibt’s ein Globuli!

Wozu haben wir denn die Homöopathische Notfallapotheke?

Oder wahlweise natürlich auch Schüssler-Salze oder Bachblüten-Tropfen.

Die Vorstellung, bei jeder noch so kleinen Belastungssituation Globuli, Tabletten oder Tropfen einwerfen zu müssen, scheint mir total fragwürdig und nicht gerade gesund… Zum vollständigen Text hier…

Ausbildung zum Geistheiler mit Diplom

Vor kurzem bin ich auf eine Ausbildung zum Geistheiler mit Diplom gestossen.

Den Markennamen lasse ich weg, weil ich für diesen Schwachsinn nicht noch Werbung machen möchte. Jedenfalls handelt es sich um ein geschütztes, eingetragenes Markenzeichen ®, nennen wir die Methode Mystery®.

Diese Ausbildung „diplomierter Geistheiler Mystery®“ scheint mir sehr fragwürdig.

Erstens:

Diplomierter Geistheiler Mystery® können Sie werden in nur 18 Tagen. Ein Grundkurs von fünf Tagen, zwei Aufbaublöcke von acht und fünf Tagen. Fix geht das… Zum vollständigen Text hier…

Eckart von Hirschhausen zur Frage: Sind Wunderheiler Scharlatane?

Der Mediziner, Autor und Komiker Eckart von Hirschhausen beschäftigt sich in seinem neuen Bühnenprogramm mit der Kunst der Täuschung.

Im Interview antwortet er auf die Frage: „Sind Wunderheiler Scharlatane?“

Hirschhausen:

„Scharlatane gibt es überall, in der Alternativszene wie in der ‚Schulmedizin’. Typisch sind ihre Selbstüberschätzung und die Abwertung von allen anderen Heilmethoden. Vorsicht bei Anbietern, die unrealistische Versprechungen machen, zum Beispiel Krebs, MS, Alzheimer oder Aids zu heilen, oder die eine Kooperation mit anderen Medizinern ablehnen!.. Zum vollständigen Text hier…

Himalayasalz, Blausalz & Co. – leere Versprechungen zu gesalzenen Preisen

Exotische Salze wie Himalayasalz oder Blausalz aus dem Iran halten nicht, was sie versprechen. Das hat eine Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest nun gezeigt: Die teuren Spezialsalze sind nicht besser als normales Haushaltssalz.

Die Tester nahmen insgesamt 36 Salze unter die Lupe, die zum Teil mehr als das Hundertfache von herkömmlichem Speisesalz kosten. Den versprochenen Mehrwert beispielsweise von Himalayasalz oder Fleur de Sel aus Ibiza suchten die Tester vergeblich – chemisch unterschieden sich die untersuchten Salze nämlich kaum.

http://www.test.de/Speisesalz-Das-Maerchen-vom-Wundersalz-4612853-0/

Offenbar läuft es hier gleich wie so oft im Esoterikmarkt:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

„Homöopathen ohne Grenzen“ in der Kritik

Die Pseudo-Hilfsorganisation „Homöopathen ohne Grenzen“ steht erneut in der Kritik.  Nach einem kritischen Beitrag im „BMJ“ berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) über die obskure Organisation.

Siehe:

Homöopathie: Alternativheiler für die Krisengebiete?

http://www.bmj.com/content/347/bmj.f5448

Absolut fragwürdig ist nur schon die Namensgebung: „Homöopathen ohne Grenzen“.  Damit stellt sich die Organisation in eine Reihe mit „Ärzte ohne Grenzen“ (Médecins sans Frontières, MSF)… Zum vollständigen Text hier…

Medizinische Forschung: Petition fordert volle Transparenz

In der Vergangenheit  wurden die Ergebnisse von tausenden von klinischen Studien nicht publiziert. Eine breit durch wissenschaftliche Organisationen abgestützte Petition verlangt nun eine Änderung dieser Praxis.

Informationen darüber, was in den nicht veröffentlichten Studien untersucht und gefunden wurde, könnten damit für Ärzte und Forschende für immer verloren sein, was zu schlechten Therapieentscheiden und verpassten Chancen für eine bessere Medizin führt; aber auch zu Studien, die wegen fehlender Information wiederholt werden… Zum vollständigen Text hier…

Hildegard-Medizin – eine Erfindung des 20. Jahrhunderts

Der „Volksfreund“ berichtete über einen Vortrag des Bonner Theologen und Botanikers Dr. Hermann Josef Roth mit dem Thema „Klostermedizin von Hildegard bis heute: Rheinischer Beitrag – Kritische Würdigung“. Die Pflege der Kranken habe im Mittelalter zu den wichtigen Tätigkeiten im Kloster gehört. Schon die Ordensregel des heiligen Benedikt von Nursia, des Vaters des europäischen Mönchtums, habe einen Abt oder eine Äbtissin zum Dienst an den Kranken und Schwachen verpflichtet. Daher seien die Klöster nicht nur wichtige Orte der Kulturtradition, der Forschung und Lehre, sondern auch der Ursprung einer „ganzheitlichen Medizin“ gewesen.

Diesen Behandlungsansatz setzten die Nonnen und Mönche mit eigenen Krankenhäusern und der Herstellung von Arzneien aus Heilpflanzen um… Zum vollständigen Text hier…

Homöopathie: Geschichtliche Einordnung und offene Fragen

Die Pharmazeutische Zeitung (Nr. 35 / 2013) veröffentlichte vor kurzem eine Titelgeschichte zum Thema „Homöopathie“.

Der Artikel gibt einen guten Einblick in die Entwicklung und Geschichte der Homöopathie seit Samuel Hahnemann (1755 -1843).

Er geht kurz auf die zu Hahnemann’s Zeiten etablierte Humoralmedizin ein. Die von Hahnemann entwickelte Homöopathie unterschied sich von dieser Konzeption. Sie fusste auf der Symptomorientiertheit der antiken Heilkunst und dem Vitalismus.

Im Zeitalter der Aufklärung war die Humoralmedizin aus Antike und Mittelalter in Misskredit geraten, da ihre Nutzlosigkeit offensichtlich wurde. Patienten wurden zu Hahnemanns Zeiten unter anderem mit ausleitenden Verfahren, Aderlass, Quecksilber-Diuretika zur Entschlackung,… Zum vollständigen Text hier…

Silvio Berlusconi verurteilt – endlich, endlich!

Ein krimineller Regierungschef, der sich mit Verzögerungstaktik, Gefügigmachung von Zeugen, Bestechung von Ermittlern und Gesetzesänderungen „ad personam“ immer wieder der Justiz entziehen kann, ist ein politischer Skandal ersten Ranges.

Dass Berlusconi nun davon schwafelt, es sei das „Opfer einer Justizverfolgung ohnegleichen weltweit“ zeigt die Verblendung dieses widerlichen aufgeblasenen Gockels. Es zeigt, wie stark dieser Mann nur sich selbst im Zentrum der Welt sieht. Reale Fälle von Justizverfolgung weltweit könnte Amnesty International endlos liefern. Es ist eine Verhöhnung von Opfern realer Justizverfolgung, wenn der notorische Kriminelle Silvio Berlusconi sich nun als Opfer zelebriert.

Die eigentliche Frage aber, die mich beschäftigt, ist in diesem Zusammenhang:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Pflanzenheilkunde: Storchenschnabel gegen Schock?

Vor allem von Naturheilpraktikerinnen und Naturheilpraktikern höre ich immer wieder die Vorstellung, dass Stinkender Storchenschnabel (Geranium robertianum, Ruprechtskraut) gegen Schock wirksam sei. Und ich bin immer wieder überrascht darüber, wie ungeprüft solche Gerüchte übernommen und weitererzählt werden.

Erstens müsste man natürlich nachfragen, was genau mit „Schock“ gemeint ist. Medizinisch gesehen ist ein Schock eine lebensbedrohliche Notsituation des Kreislaufsystems. Das ist aber offensichtlich nicht gemeint.

Verbreitet wurde diese Idee durch einen Hersteller von Pflanzentinkturen, der seine Storchenschnabeltinktur bei „psychisch bedingten Schockzuständen“ empfiehlt… Zum vollständigen Text hier…

Homöopathie im Stall

Im Moment scheint gerade eine PR-Aktion für Homöopathie im Stall zu laufen. Jedenfalls sind kurz hintereinander im „Blick“ und in der „Berner Zeitung“ zwei Reportagen über Bauern erschienen, die Globuli bei ihren Kühen und Schweinen einsetzen.

Das bringt den Bauern einige Vorteile, wie sie sagen: Antibiotika könne eingespart und die Tierarztkosten gesenkt werden. Zudem gebe es keine Wartefristen für den Verkauf von Milch und Fleisch nach der Behandlung der Tiere.

Das sind offenkundige Vorteile.

Dass der Verbrauch an Antibiotika in der Landwirtschaft zu hoch ist, steht ausser Frage… Zum vollständigen Text hier…

Die Frage des Tages von Michèle Binswanger zum Thema Frauen, Alternativmedizin und Esoterik

Die Journalistin Michèle Binswanger stellte vor kurzem in ihrem Blog ein paar interessante Fragen:

„Was hat es eigentlich mit diesem weiblichen Hang zu Alternativmedizin und in der Folge oft auch zu Übersinnlichem und Unerklärbarem auf sich? Warum landen eigentlich gerade so viele Frauen irgendwann in den Gefilden des Unerklärlichen und Magischen, warum glauben so viel mehr Frauen ans Geistheilen, an Lichtnahrung und Handauflegen?“

Quelle:

http://blog.tagesanzeiger.ch/blogmag/index.php/8043/frauen-in-der-sektenfalle/

Rund drei Viertel der Mitglieder der meisten Sekten seien Frauen, schreibt Michèle Binswanger in der Einleitung zu ihren Text, während die Sektenführer in fast allen Fällen männlichen Geschlechts seien… Zum vollständigen Text hier…

Stört der Vollmond wirklich den Schlaf?

Die Meldung ging vor kurzem als kleine Sensation durch die Medien: Eine Studie soll den negativen Einfluss des Vollmonds auf den Schlaf nachgewiesen haben. Die Studienautoren kommen zum Schluss, dass um die Zeit des Vollmonds herum, die Schlafzeit um 20 Minuten kürzer wird, sich die Einschlafzeit um fünf Minuten verlängert und sich die Tiefschlafphasen um 30 Prozent verkürzen.

Die Autoren von medizin-transparent haben die Studienlage zu dieser Frage insgesamt überprüft. Ihr Resultat: Die Studie wird den kühnen Behauptungen, die sie aufstellt, in keiner Weise gerecht… Zum vollständigen Text hier…

Frauenmantel im Heilpflanzenlexikon

Im Magazin „Focus“ online ist ein Heilpflanzenlexikon zu finden.

Über den Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)