Beiträge

Pflanzenkunde: Löwenzahn (Taraxacum) ist nicht gleich Löwenzahn (Leontodon)

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist in der Phytotherapie als Bitterstoffpflanze bekannt und wird vor allem zur Förderung der Verdauung angewendet, zum Beispiel in Leber-Galle-Tees. Reinhard Länger hat die traditionelle Heilpflanze in „Phytotherapie Austria“ (Nr. 3 / 2014) vorgestellt, der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie.

Löwenzahn zeichnet sich durch grossen Formenreichtum aus.

Reinhard Länger erklärt, weshalb das so ist:

„Der Löwenzahn wird in die Familie der Korbblütler gestellt. Dies deshalb, weil der attraktive gelb leuchtende Blütenstand aus sehr vielen Einzelblüten besteht, in diesem Fall werden ausschließlich sogenannte Zungenblüten ausgebildet. So wichtig die Blüten als Nahrung für Insekten sind, so wenig bedeutsam ist der Insektenbesuch für die Vermehrung des Löwenzahns: die Früchte entstehen ohne Bestäubung (Apomixis). Dies erklärt auch die enorme Formenvielfalt unter den ‚Löwenzähnen‘.“

 

Dieses interessante Phänomen der Apomixis bewirkt, dass jede Mutation sich 1:1 weitervererbt, da keine Chromosomen mit anderen „Löwenzähnern“ ausgetauscht werden. Das gleiche Phänomen ist im Übrigen auch beim Frauenmantel (Alchemilla spec.) zu beobachten.

 

Der Autor verweist auf eine Verwechslungsmöglichkeit mit der arzneilich nicht verwendeten Gattung Leontodon, die ebenfalls gelbblühende Asteraceen (Korbblütler) sind, und erläutert das wichtigste Unterscheidungsmerkmal:

„Wenn Sie selbst sammeln wollen, sollten Sie nur auf die mögliche Verwechslung mit der Gattung Leontodon (wörtlich übersetzt ebenfalls Löwenzahn, um den Unterschied deutlich zu machen auch Leuenzahn) achten. Taraxacum blüht zeitig im Frühjahr, meist im April, Leontodon blüht später, ab Mai bis in den Sommer. Ein untrügliches Erkennungsmerkmal für die ‚gewöhnlichen‘ Taraxacum-Sippen ist, dass die grünen Hüllblätter, die den Blütenstand umgeben, nach unten umgebogen sind.“

 

Quelle:

http://www.phytotherapie.co.at/pdf/PT0314.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Es gibt rund 50 Leontodonarten.

Die Gattung Leontodon kommt bei uns vor allem in den Bergregionen vor.

Beispielsweise:

Alpen-Löwenzahn (= Leontodon montanus, Berg-Löwenzahn)

Herbst-Löwenzahn (= Leontodon autumnalis, Herbst-Milchkraut)

Gemeiner Löwenzahn (= Leontodon hispidus, Steifhaariges Milchkraut)

Pyrenäen-Löwenzahn (= Leontodon helveticus, Schweizer Milchkraut).

 

Wenn Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennenlernen möchten, dann schauen Sie doch immer mal wieder in mein Kursprogramm. Dort werden jetzt laufend schon neue Daten für die Kräuterwanderungen 2015 publiziert.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

 

 

 

Wirkstoffe in der Phytotherapie: Gerbstoffe

Gerbstoffe sind wichtige Wirkstoffe in der Phytotherapie. Sie bestimmen die Wirkung vieler Heilpflanzen.

Hier einige ausgewählte Infos über Gerbstoffe aus Wikipedia mit Kommentaren und Ergänzungen von mir.

„Ein Gerbstoff ist ein Stoff, der sich bei Kontakt mit Eiweiß (Protein) mit diesem verbindet. Die Eigenschaften der Proteine werden dadurch verändert.

Das in den Proteinen gebundene Wasser wird durch die Gerbstoffe verdrängt und es kommt zu einer Entwässerung.

Die Proteine können durch Mikroorganismen nicht mehr oder nur mehr sehr schwer abgebaut werden.

Das Quellvermögen in Wasser, Säuren und Laugen ist stark vermindert.

Die Temperaturbeständigkeit wird erhöht.

Biologisch aktive Eiweißstoffe werden durch Gerbstoffe denaturiert und sind nicht mehr biologisch aktiv.

Strukturierte Eiweißstoffe z. B. Kollagen der Haut, behalten ihre natürliche Struktur. Die Strukturen werden aber durch die Gerbstoffe mehr oder weniger stark vernetzt. Unstrukturierte Eiweißstoffe z. B. das Eiweiß eines Hühnereies, werden ausgefällt.

Diese Veränderungen können allgemein als Gerben bezeichnet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird so in Leder umgewandelt, was z. B. die Fäulnis verhindert.

Es gibt in der Natur vorkommende Gerbstoffe und künstlich hergestellte Gerbstoffe.“

(Quelle: Wikipedia)

Das ist eine gute Beschreibung davon, wie Gerbstoffe auf Eiweisse einwirken. Um die adstringierenden (zusammenziehenden), entzündungshemmenden und antimikrobiellen Wirkungen gerbstoffreicher Heilpflanzen zu verstehen, sind diese Vorgänge wichtig.

Zum Vorkommen von Gerbstoffen in Pflanzen

„Gerbstoffe kommen häufig in Pflanzen vor…..Zum Beispiel in:

Blättern, Hölzern, Rinden, Früchten und Wurzeln von Kastanien, Eiche, Fichte, Mimosa, Quebracho, Tee, Kaffee.

Auch pflanzliche Abbauprodukte wie z. B. Torf enthalten Gerbstoffe. Weintrauben enthalten Gerbstoffe (Tannine) als Bestandteile aus Stielen, Kernen und Beerenhäuten, die zum Geschmack des Weines (insbesondere des Rotweines) beitragen. Der Tanningehalt stellt somit einen Qualitätsfaktor des Weines dar, sofern er in einem ausgewogenen Verhältnis zu den anderen Geschmackskomponenten (Säure, Restzucker) und Aromen steht.“

(Quelle: Wikipedia)

Zur Wirkung der Gerbstoffe in der Phytotherapie

„Die Gruppe der Gerbstoffe nimmt einen wichtigen Platz unter den therapeutisch wirksamen Bestandteilen von Heilpflanzen ein. Sie wirken zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und neutralisieren Gifte. In höherer Dosierung wirken sie jedoch oft selbst schädlich.“

(Quelle: Wikipedia)

Wichtig zu wissen ist aber, dass Gerbstoffe lokal wirken auf Haut und Schleimhäuten und im Verdauungstrakt. Sie werden aber kaum in den Körper aufgenommen und haben daher keine systemischen Fernwirkungen.

Beispiele von Heilpflanzen, die Gerbstoffe enthalten:

“Galläpfel (Gallae) aus Quercus infectoria

Hamamelisblätter (Hamamelidis folium) aus Hamamelis virginiana = Zaubernuss

Walnussblätter (Juglandis folium) aus Juglans regia

Eichenrinde (Quercus cortex) aus Quercus robur….

Ratanhiawurzel (Ratanhiae radix) aus Krameria lappacea

Blutwurzwurzel (Tormentillae rhizoma) aus Potentilla erecta

Heidelbeeren (Myrtilli fructus) aus Vaccinium myrtillus

Volksmedizinische Verwendung finden auch:

Catechu

Brombeerblätter von Rubus fruticosus

Gänsefingerkraut von Potentilla anserina

Erdbeerblätter von Fragaria vesca

Odermennigkraut Agrimonia eupatoria

Frauenmantelkraut von Alchemilla xanthochlora

Breitwegerichblätter von Plantago major

Spitzwegerichblätter von Plantago lanceolata

Rosenblüten von Rosa gallica

Wiesenknopfblätter von Sanguisorba officinalis“

(Quelle: Wikipedia)

Eine wichtige Heilpflanze mit hohem Gerbstoffgehalt fehlt hier:

Schwarztee / Grüntee.

Damit genügend Gerbstoff in den Tee übergeht, müssen Schwarztee und auch Grüntee allerdings lange ausziehen (etwa 8 Minuten).

Chemischer Aufbau der Gerbstoffe

„Auf Grund des chemischen Aufbaues, kann die pflanzlichen Gerbstoffe in folgende zwei Gruppen einteilen:

Hydrolysierbare Gerbstoffe, z. B. Gallotannine, Grundbausteine sind Gerbsäuren z. B: Gallus- oder Ellagsäure in Verbindung mit Glukosen

kondensierte Gerbstoffe, z. B. Pyrocatechine, Grundbausteine sind aromatische Polyhydroxiverbindunge wie z. B. Catechin“

(Quelle: Wikipedia)

Das ist insofern relevant, als hydrolisierbare Gerbstoffe ungeeignet sind zur Behandlung von Durchfall, weil sie nicht genug tief im Darm wirken.

Zur Wirkung der Gerbstoffe

„Medizinisch nutzbar sind Gerbstoffe durch den Prozess der Gerbung. Das Gewebe kann so oberflächlich verdichtet werden, und eine schützende Membran bildet sich aus, z. B. auf einer Schleimhaut. Die Gerbstoffe entziehen also durch ihre zusammenziehende (adstringierende) Wirkung Bakterien den Nährboden, die sich auf Haut und Schleimhaut angesiedelt haben. Schmerz und Wundsekretion werden vermindert, Entzündungen gehemmt, kapillare Blutung gestillt, Bakterien und Giftstoffe können nicht mehr tiefer eindringen.

Gerbstoffe haben antimikrobielle Eigenschaften und werden eingesetzt bei Magen- und Darmentzündungen, leichten Durchfällen, Entzündungen im Mund und Rachenraum, als blutstillendes Mittel, zur schnellen Wundheilung und bei leichten Verbrennungen und Frostschäden.“

(Quelle: Wikipedia)

Heikel finde ich die Empfehlung „zur schnellen Wundheilung“. Gerbstoffe können in der Wundbehandlung nur in ganz bestimmten Situationen eine Rolle spielen, zum Beispiel bei nässenden Wunden (Reinigungsphase) als Eichenrindenumschlag oder Eichenrindenbad. In der Granulationsphase der Wundheilung würde ich aber Gerbstoff-Anwendungen nicht empfehlen. Gerbstoffe können das Gewebe austrocknen und in der Granulationsphase muss die Wunde feucht bleiben.

Zu den wichtigsten Eigenschaften der Gerbstoffe

„Zusammenziehend, schmerzlindernd, stopfend bei Durchfall, blutstillend, sekretionshemmend, schleimhautschützend, keimhemmend, bakterizid, fungizid, entzündungshemmend, austrocknend, Gegengift bei Schwermetall- oder Alkaloidvergiftung“

(Quelle: Wikipedia)

Manche Gerbstoffe wirken auch gut lokal gegen Viren, zum Beispiel die Lamiaceen-Gerbstoffe aus der Melisse gegen Herpesviren (Fieberbläschen).

Nebenwirkungen der Gerbstoffe

„Bei Langzeitanwendung können Leberschäden entstehen. Bei zu hohen Dosen kann es zu Magenschleimhautentzündung oder Brechreiz kommen. Gerbstoffe vermindern die Resorption basischer Arzneimittel sowie mancher Mineralstoffe wie Eisen. Nicht bei Verstopfung, trockenen Ekzemen oder trockenen Schleimhäuten anwenden. Nicht länger als 5–10 Minuten köcheln. Es empfiehlt sich für die innere Anwendung, sie mit Schleimstoffen zu kombinieren.“

(Quelle: Wikipdedia)

Eine Heilpflanze, in der Gerbstoffe und Schleimstoffe schon kombiniert vorliegen, ist Malva silvestris / Malva neglecta, verwendet als Malvenblätter ( = Chäslichrut) zum Beispiel bei Mundschleimhautentzündung, zur Wundheilung und bei Furunkeln. Allerdings enthalten die Malvenblätter sowohl Gerbstoffe als auch Schleimstoffe eher in tiefer Konzentration.

Es gibt tatsächlich einzelne Berichte von Leberschäden durch Gerbstoffpflanzen bei sehr hohen Dosierungen über lange Zeit, zum Beispiel bei exzessivem Konsum von Schwarztee. Aber normalerweise werden Gerbstoffe ja nicht in relevanten Mengen resorbiert.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Frauenmantel – Frauenpflanze mit Tradition

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) gilt in der traditionellen Pflanzenheilkunde als universales Frauenheilmittel bei Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, Ausfluss und Unterleibsentzündungen. Frauenmantel soll die weiblichen Organe stärken, den Aufbau der Vaginalflora unterstützen und zahlreichen Frauenkrankheiten vorbeugen. Sogar der Neigung zu Fehlgeburten soll Frauenmanteltee entgegenwirken, nach Schwangerschaft und Geburt der Erholung dienen und die Milchbildung fördern.

Eine solch umfassende Heilwirkung bei allen Frauenkrankheiten ist allerdings schwer nachvollziehbar und die gynäkologischen Anwendungsbereiche des Frauenmantels sind auch nicht dokumentiert. Ein sorgfältiger Umgang mit dieser Heilpflanze muss deshalb genau klären, in welchen Situationen eine Anwendung wirklich Sinn macht, und wann andere Frauenpflanzen wie beispielsweise Mönchspfeffer oder Traubensilberkerze passender sind.

In manchen Texten wird Frauenmantel als “Progesteron-Pflanze” bezeichnet. Plausible Gründe für diese Zuschreibung habe ich aber noch keine zu Gesicht bekommen.

Die Geschichte des Frauenmantels ist sehr faszinierend. Von allen Frauenpflanzen hat der Frauenmantel wohl die interessantesten historischen Wurzeln.

Das PTA-Forum schreibt dazu:

„Der Name Alchemilla ist dem arabischen Wort »al-kemelih« entlehnt und bedeutet Alchemie. Im Mittelalter erregten vor allem die silbrig glänzenden Tautropfen der Blätter, die sich über Nacht am Blattrand bilden und dann am Grund des Blattkelches zu einem großen Tropfen sammeln, das Interesse der Alchimisten. Diese Tropfen sind keine »gewöhnlichen« Tautropfen, sondern von der Pflanze »ausgeschwitzte« Wassertröpfchen. Kleine Drüsen an den Zähnchen des Blattrandes, so genannte Hydathoden, wirken wie winzige Überdruckventile und geben in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit überschüssiges Wasser ab. Botaniker nennen diesen Vorgang »Guttation«. Fasziniert von diesem Phänomen sammelten die Alchimisten morgens bei Sonnenaufgang dieses »Himmelswasser«, um daraus magische Essenzen und den »Stein der Weisen« zu bereiten. Das kristallklare Guttationswasser entsprach ihren Vorstellungen eines besonders reinen Wassers. Auf diese einzigartige Tropfenbildung beziehen sich auch die volkstümlichen Namen Tränenschön, Taublatt oder Tauschüsselchen.“

Quelle:

http://www.pta-forum.de/index.php?id=383

Kommentar & Ergänzung:

Wenn Sie sich für die faszinierende Geschichte der Pflanzenheilkunde interessieren, bietet das folgende Seminar einen fundierten und gut verständlichen Einstieg

Die Heilkräfte der Pflanzen im Wandel der Zeit – Beiträge zur Ideengeschichte der Pflanzenheilkunde

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Phytotherapie-Ausbildungen / Heilpflanzen-Kurse & Heilkräuter-Exkursionen / Weiterbildung Pflanzenheilkunde / Kräuterwanderungen:

Infos auf www.phytotherapie-seminare.ch

Info-Treff Pflanzenheilkunde

Besuchen Sie auch unseren „Info-Treff Pflanzenheilkunde“ für Information und Erfahrungsaustausch in den Bereichen

Phytotherapie / Pflanzenheilkunde / Naturheilkunde:

moodle.heilpflanzen-info.ch/

Infotexte Phytotherapie & Gynäkologie

Zum Thema Phytotherapie & Gynäkologie möchte ich auf Fachartikel der Gynäkologin Regina Widmer aufmerksam machen. Regina Widmer ist eine engagierte und sehr kompetente Fachfrau im Bereich Phytotherapie & Gynäkologie / Frauenheilkunde. Sie hat die Phytotherapie-Ausbildung bei mir absolviert und ist auch Mitglied der SMGP (Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie).
Regina Widmer hat eine Reihe von informativen Texten in Fachzeitschriften publiziert. Diese Artikel können Sie auf www.frauenpraxis-runa.ch herunterladen (unter: Frauengesundheits-Themen). Die Texte richten sich hauptsächlich an Medizinerinnen und Mediziner, die sich für Phytotherapie interessieren, was aber nicht ausschliesst, dass auch Laien nützliche Informationen daraus gewinnen können.

Hier folgt eine kurze Umschreibung der Texte:

Text 1: Phytotherapie bei Wechseljahrbeschwerden

Dieser Text beschreibt sehr differenziert die Behandlungsmöglichkeiten von Wechseljahrbeschwerden mit Heilpflanzen.

Hauptsächlich beschriebene Heilpflanzen:

Mönchspfeffer (Agnus castus)
Cimicifuga racemosa (Traubensilberkerze)
Discorea villosa (Yamswurzel)

Erwähnte Heilpflanzen:

Rotklee, Soja, Yams, Nachtkerze (Oenothera biennis),
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa),
Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus),
Johanniskraut (Hypericum perforatum),
Baldrian (Valeriana), Hopfen (Humulus),
Frauenmantel (Alchemilla), Schafgarben (Achillea millefolium), Weidenrinde, Hirtentäschel (Bursa-pastoris),
Artischocke (Cynara), Sägepalme (Sabal), Preiselbeere, Kapuzinerkresse, Lavendel, Thymian, Teebaum, Eichenrinde, Malve (Chäslichrut).

Weitere Schlüsselwörter, zum Beispiel erwähnte Beschwerden oder Heilpflanzen-Präparate:

Phytotherapie, Wechseljahrbeschwerden, Östrogenrückgang, Wallungen, Prämenstruelles Syndrom, PMS, Gelbkörperinsuffizienz, Menstruation, Zyklen, Schwitzen, Prämenopause, Wechseljahre, Schlafstörungen, Herzklopfen, Corpus-luteum-Insuffizienz, Menstruationsblutung, Hyperöstrogenismus, Hypermenorrhoe, Myome, Klimakterium, Gestagenschwäche, Östrogendominanz, Stimmungstiefs, Gereiztheit, Übersensibilität, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gestagen, Östrogen, Dopaminrezeptoren, Östrogenrezeptoren, Prolaktinspiegel, Hyperprolaktinämie, Sterilität, Dopamin, Serotonin, Dysmenorrhö, Ovulationshemmer, Menstruationsblutung, Mastodynie, Völlegefühl, Phytoöstrogen Isoflavon, Hormonersatztherapie,
Diosgenin, Neurodermitis, Tormentill-Tinktur, Rosengeranien-Öl, Völlegefühl, Blähungen, Reizblase, Dyspareurie, Urethralsyndrom, Pruritus, Soor, Vaginose, Ätherische Öle, Gerbstoffe, Essigwasser, Joghurt, Rosenöl, Infektion, Antimykotika, Urethritis, Zystitis, Antibiotika.
Heilpflanzen-Präparate wie Cimifemin, Climavita, Femicin, Agnolyt, Premens, Opran, Emoton, Assalix.

Text 2: Phytotherapie bei Vulvo-Vaginalbeschwerden

Dieser Text beschreibt Behandlungsmöglichkeiten mit ätherischen Ölen und mit altbewährten Hausmitteln wie Essigspülungen oder Joghurt.

Hauptsächlich beschriebene Heilpflanzen:

Knoblauch, Lavendelöl, Teebaumöl, Niaouli, Thymianöl, Schwarztee, Eichenrinde, im Vordergrund steht aber die präzise Anwendung der Hausmittel.

Weitere Schlüsselwörter:

Vulvo-Vaginalaffektionen, Essigspülungen, Lavendelessenz, Teebaumessenz, Knoblauchkur, Joghurttampons, Teebaumöl-Spülungen, Thymian-Ovula, Brennen, Beissen, Ausfluss, Juckreiz, Soor, Bakterielle Vaginose, Gardnerella vaginalis, Mykose, Candida albicans, Pruritus, Fluor, Candida-Infektionen, Herpes, Human-Papilloma-Virus, Pilzinfektion, Majoran, Niaouli, Vaginalmykosen, HPV-Infekt, Kamille,
ätherische Öle aus Melaleuca alternifolia und Melaleuca quinquinerva.

Text 3: Urethra, Blase und das Intimleben der Frau

Der Artikel beschreibt Diagnostik und Therapie der Beschwerden im Bereich von Blase und Harnröhre.

Erwähnte Heilpflanzen:
Ingwer, Bärentraube, Birkenblätter, Brennnesselkraut, Preiselbeersaft,

Weitere Schlüsselwörter:
Blasenbeschwerden, postkoitales Urethralsyndrom, Blasenentzündung, Reizblase, Harnwegsinfekt, Inkontinenz, Flitterwochenzystitis, Klimakterium, Postmenopause, Urethritis, Geschlechtsverkehr, Zystitis, Sexualberatung, Soor, Herpes genitalis, Antibiotika-Prophylaxe, Ringelblumensalbe, Wildrosenöl, Ingwerwickel, Phytotherapie, Harnwegsbeschwerden

Text 4: Wechseljahr-Heilpflanzen

Dieser Text beschreibt die differenzierte Behandlung von Wechseljahrbeschwerden mit Heilpflanzen-Präparaten.

Erwähnte Heilpflanzen:
Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus),
Yamswurzel (Dioscorea villosa)
Nachtkerze (Oenothera biennis)
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)
Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Rotklee
Leinsamen (Linum usitatissimum)

Weitere Schlüsselwörter:
Wechseljahre, Wallungen, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Schweissausbrüche, Schlafstörungen, Herzklopfen, Atrophie der Schleimhäute, Hypermenorrhoe, Klimakterium, Gereiztheit, Kopfschmerzen Mastodynie, Menstruationsblutung, Dysmenorrhö, Vaginaltrockenheit.

Text 5: Mönchspfeffer beim prämenstruellen Syndrom (PMS)

Dieser Text beschreibt die Behandlung von PMS-Beschwerden mit Heilpflanzen-Präparaten.

Erwähnte Heilpflanzen:

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
Yamswurzel ( Dioscorea villosa)
Nachtkerze (Oenothera biennis)

Weitere Schlüsselwörter:
Brustspannen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen, Menstruation, Dysmenorrhö, Corpus-luteum-Insuffizienz, Mastodynie, Diosgenin.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Klinik, Palliative Care

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch