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[Buchtipp] "Der Dschihad und der Nihilismus des Westens", von Jürgen Manemann

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Warum ziehen Europäer in den Dschihad? Ein Buch von Jürgen Manemann. Zitat: "Warum übt der Dschihadismus auf junge Menschen in der westlichen Welt eine so große Faszination aus? Jürgen Manemann geht den Ursachen für diese Anziehungskraft auf den Grund, indem er die Perspektive auf die kulturellen Krisen westlicher Gesellschaften richtet: auf Gefühle der Leere, der Sinn- und Hoffnungslosigkeit und ihre Folgen in Form von Resignation, Ressentiment und Zynismus. Der Dschihadismus präsentiert sich als Therapie gegen diese sozialen Pathologien. Er wirkt jedoch krisenverschärfend, da er die Unfähigkeit verstärkt, das Leben zu bejahen. Als aktiver Nihilismus produziert er Empathieunfähigkeit, Hass und blinde Gewalt. Die westlichen Gesellschaften müssen Gegenkräfte entwickeln, indem sie eine konsequente Politik der Anerkennung und der Leidempfindlichkeit verfolgen und so den Sinn für eine Kultur der Humanität wieder stärken."

[Buchtipp] „Die Anti-Europäer “, von Claus Leggewie

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Claus Leggewie beschreibt die radikalen Ideologien der Identitären am Beispiel des Massenmörder Anders Breivik, der Dschihadisten am Beispiel des Syrers Abu Musab al-Suri und der "Eurasier" am Beispiel des Putin-Beraters Alexander Dugin. Leggewie geht auch auf die illiberalen Demokraten à la Viktor Orbán und auf einige Linkspopulisten am Rande von Syriza und Podemos ein.

Kobane: Heuchelei und leere Phrasen

Ich kann sie nicht mehr hören, die leeren Phrasen zur Schlacht um Kobane – zumal von Leuten, die es in der Hand hätten, das Blatt zu wenden - wie dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Die Türkei scheint sich noch nicht entschieden…