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Kräuterlexikon: Borretsch als Heilpflanze

Auf T-online wird in einem Beitrag der Borretsch (Borago officinalis) als Heilpflanze beschrieben. Die Aussagen kommen mir vor wie frei erfunden. Hier Zitate aus diesem Beitrag mit Kommentaren von mir:

„Der Borretsch wird häufig als Gewürz im Salat genutzt. Dank seiner heilsamen Wirkung wird er auch zum Beispiel bei Herzschwäche und Bluthochdruck eingesetzt.“

Es gibt keinerlei Belege oder auch nur plausible Argumente für eine Wirksamkeit von Borretsch bei Herzschwäche und Bluthochdruck.

Zur Wirkung von Borretsch schreibt T-online:

„Er wirkt beruhigend, entgiftend und entzündungshemmend…..”

Es gibt keinerlei Belege oder auch nur plausible Argumente für beruhigende und entgiftende Wirkungen von Borretschkraut. Dass man mit Heilpflanzen „entgiften“ kann, ist grundsätzlich eine fragwürdige bis abstruse Vorstellung. Eine entzündungswidrige Wirkung der Borretschkrauts könnte allenfalls noch mit dem Gerbstoffgehalt erklärt werden (dann aber nur lokal / äusserlich).

In der Phytotherapie-Fachliteratur finden sich zu Borretschkraut nur wenige Hinweise, weil es dazu kaum gesicherte Erkenntnisse gibt. Beispiel:

„Borretschkraut wirkt adstringierend (Gerbstoffe) und einhüllend (Schleimstoffe) und gilt volkstümlich als Bronchotherapeutikum; die Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt, eine Verwendung als Arzneidroge angesichts der Risiken…nicht vertretbar.“

(Aus: Heilpflanzenlexikon, Dietrich Frohne, 2006).

Mit den Risiken ist der Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden im Borretschkraut gemeint, die lebertoxisch wirken können.

T-online empfiehl Borretschkraut bei einer ganzen Reihe von Anwendungsbereichen:

„ ….und wird bei Herzbeschwerden, Bluthochdruck und Schlafbeschwerden eingesetzt.“

„Des Weiteren hat die Pflanze eine fiebersenkende Wirkung und soll bei Gicht, Rheuma und Menstruationsbeschwerden helfen.“

Hier wird eine fiebersenkende Wirkung behauptet, die völlig ungeklärt ist. Dazu gibt es meines Wissens nirgendwo plausible Hinweise.

Rheuma und Menstruationsbeschwerden gibt es keine Belege oder auch nur glaubwürdige Argumente. Immerhin wird hier mit der Formulierung „soll“ keine Wirkung absolut behauptet.

Soweit die Ausführungen zur innerlichen Anwendung.

Zur äusserlichen Anwendung schreibt T-online:

„Außerdem können Sie Borretsch äußerlich anwenden: als Tee oder verdünnte Tinktur in Umschlägen oder Bädern. So kann das Kraut auch bei schlecht heilenden Wunden, Hautausschlägen oder Ekzemen helfen.“

Es gibt keinerlei Belege für eine Wirksamkeit von äusserlich angwandtem Borretschkraut bei schlecht heilenden Wunden, Hautausschlägen oder Ekzemen helfen. Aufgrund des Gerbstoffgehalts ist ein Effekt von Bädern und Umschlägen bei nässenden Wunden und Ekzemen zumindestens denkbar. Das gilt aber wirklich nur für nässende Wunden und Entzündungen – und es gibt dafür besser geeignete Heilpflanzen (z. B. Schwarztee, Eichenrinde).

Borretschsamenöl bei Neurodermitis

Gegen Ekzeme bei Neurodermitis (Atopische Dermatitis) wird in der Phytotherapie Borretschsamenöl angewendet, in der Regel innerlich in Form von Kapseln, manchmal auch äusserlich. Borretschsamenöl enthält wie Nachtkerzenöl Gamma-Linolensäure als Wirkstoff.  Und im Gegensatz zum Borretschkraut gibt es beim Borretschsamenöl kein Risiko bezüglich der Pyrrolizidinalkaloide.

Für die Anwendung von Borretschsamenol bei Neurodermitis gibt es zumindestens einige Hinweise aus Studien, die auf eine Wirksamkeit deuten. Und genau diese Anwendung kommt im Beitrag auf T-online gar nicht vor.

Das zeigt, wie willkürlich die Aussagen in diesem Artikel auf T-online sind.

Quelle der Zitate:

https://www.t-online.de/gesundheit/heilmittel-medikamente/id_77694630/borretsch-alles-zur-heilpflanze-und-verwendung.html

Kommentar & Ergänzung:

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass beim Thema „Heilpflanzen“ in den Medien (und im Buchhandel) über weite Strecken ein Qualitätsproblem vorliegt. Den meisten Verlagen scheint es egal zu sein, ob auch stimmt, was da geschrieben wird. Hauptsache es gibt Klicks im Internet und damit Werbeeinnahmen, und gute Verkaufszahlen im Büchermarkt.

Für Konsumentinnen und Konsumenten ist das nur schwer durchschaubar.

Heilpflanzen-Bücher, die punkto Qualität meines Erachtens verlässlich sind, stelle ich in meinem Buchshop vor. Sie können dort auch bestellt werden und die Lieferung kommt dann vom Buchhaus „Lüthy Balmer Stocker“ (Zur Übersicht geht’s hier).

Wer sich fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben möchte, kann das in meinen Lehrgängen, dem Heilpflanzen-Seminar und der Phytotherapie-Ausbildung.

 

 

 

 

Lavendelöl gegen Pilze und gegen Hautkrankheiten

Die „Glückspost“ publizierte einen Artikel zum Thema „Antibiotika aus der Natur helfen“. Darin warnt die Autorin sehr zu Recht vor der zunehmenden Gefahr der Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen durch den unsachgemässen Einsatz von Antibiotika.

In vielen Fällen könne man sich bei frühzeitiger Behandlung auch mit Antibiotika aus der Natur von seinen Leiden befreien. Dann verrät die Autorin uns einen Zusatzeffekt dieser Mittel: „Natürliche Antibiotika stärken erst noch das Immunsystem!“ – Das tönt natürlich (!) sehr gut, ist aber so pauschal behauptet einfach Unsinn.

Aber schauen wir uns eines der empfohlenen „natürlichen Mittel“ genauer an:

„Lavendelöl wirkt gegen Pilze und gegen Hautkrankheiten wie Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis.

So geht’s: 10 Deziliter destilliertes Wasser und 12 Tropfen Lavendelöl gut vermischen und mit einer Kompresse auf die betroffene Hautstelle legen.“

Quelle: https://www.glueckspost.ch/gesundheit/antibiotika-aus-der-natur-helfen/

 

Kommentar & Ergänzung:

Lavendelöl wirkt tatsächlich hemmend auf Hautpilze und Bakterien. Allerdings braucht es zu diesem Tipp noch eine Reihe von ergänzenden Informationen, damit er sinnvoll angewendet werden kann.

Die pilzhemmende und bakterienhemmende Wirkung von Lavendelöl ist sehr gut dokumentiert im Labor. Dort wird aber Lavendelöl meistens unverdünnt in Pilzkulturen oder Bakterienkulturen getestet. Daher stellt sich bei der Anwendung am Menschen die Frage, in welcher Konzentration es noch wirksam ist. Und wenn es verdünnt werden soll ist zu klären, ob eine fetthaltige oder wässerige Grundlage im konkreten Fall besser passt.

Bei Neurodermitis und Schuppenflechte spielen Bakterien oder Pilze ursächlich keine relevante Rolle. Antimikrobielle Mittel wie Lavendelöl sind hier nur sinnvoll, wenn eine übermäßige Besiedlung der Haut mit Bakterien oder Pilzen vorliegt.

Und eine wässige Lösung ist bei Ekzemen, d. h. auch bei Neurodermitis, eigentlich nur in akuten, nässenden Stadien passend. Phytotherapeutisch steht dann aber die Anwendung von Gerbstoffen im Vordergrund (Eichenrinde, Schwarztee).

In der Regel wir man die Haut eher mit fetthaltigen Emulsionen pflegen (O/W-Emulsionen, bei stark trockenr haut W/O-Emulsionen). Dort könnte man bei Bedarf auch ein paar Tropfen Lavendelöl in die Emulsion einrühren.

Zur Linderung des Juckreizes, der bei Neurodermitis oft sehr belastend ist, reicht Lavendelöl in der Regel nicht aus. Hier wäre eher eine Lotion mit Mentholzusatz zu empfehlen. Menthol wirkt in Konzentrationen von etwa 0,5 – 1 % in einer Salbengrundlage gut juckreizlindernd. Menthol ist der Hauptbestandteil des ätherischen Pfefferminzöls.

Bei Schuppenflechte (Psoriasis) stehen phytotherapeutisch als unterstützende Behandlung zwischen den Schüben Salben mit einem alkoholischen Auszug aus Mahonia aquifolium im Vordergrund (= Gewöhnliche Mahonie, Zierberberitze, Präparat Rubisan N Salbe), ausserdem gibt espositive Daten mit Aloe-vera-Gel.

Bei Akne und Fusspilz ist die antimikrobielle Wirkung von Lavendelöl passend, doch dürfte die von der „Glückspost“ angegebene Konzentration von acht Tropfen auf einen Liter eher zu schwach sein. Hier könnte Lavendelöl pur aufgetragen werden oder dann 10 % in einer öligen Lösung, zum Beispiel in Mandelöl.

Zur wässrigen Lösung der „Glückspost“ ist zudem noch zu erwähnen, dass ätherische Öle sich schlecht mit Wasser mischen. Empfehlenswert wäre deshalb, das Lavendelöl zuerst in einer Portion Kaffeerahm zu verrühren und die Mischung anschliessend ins Wasser zu geben. So wird das Lavendelöl besser emulgiert.

Meines Erachtens ist zudem die Verwendung von destilliertem Waser unnötig. Leitungswasser reicht.

Heilpflanzen-Anwendungen müssen sorgfältig und differenziert eingesetzt werden. Es reicht meistens nicht, einen Kürzest-Tipp in zwei Sätzen in die Welt zu setzen, wie das die „Glückspost“ gerade gemacht hat. Aber ein Titel wie „Antibiotika aus der Natur helfen“ wird jedenfalls für Klicks sorgen.

Wenn Sie interessiert sind an fundiertem Wissen über pflanzliche Arzneimittel, können Sie das erwerben in meinen Lehrgängen, der Phytotherapie-Ausbildung und dem Heilpflanzen-Seminar.

 

Heilpflanzen bei Hämorrhoiden

Die Zeitung „Kurier“ veröffentlicht einen fundierten Artikel zum Thema:

„Hämorrhoiden: Was wirklich hilft“

Darin bekommen auch Heilpflanzen-Anwendungen einen wichtigen Platz.

Hier die entsprechende Passage:

„Empfohlene Heilpflanzen

Pflanzliche Substanzen werden vor allem in Form von Salben und Cremes zur Linderung von Juckreiz und Schmerzen eingesetzt. Dazu werden meist die ätherischen Öle, die Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) sowie seifenähnliche Inhaltsstoffe (Saponine) verarbeitet. Bei Hämorrhoidalleiden haben sich die Inhaltsstoffe aus Kamille, Ringelblume, Kornblume, Rosskastanie und Asiatischem Wassernabel bewährt. Bäder aus Eichenrinde oder Kamille wirken z.B. entzündungshemmend und stillen den Juckreiz. Zur Pflege der Analhaut eignen sich Mandel- und Jojobaöl.“

Quelle:

https://kurier.at/wellness/haemorrhoiden-das-leiden-ueber-das-keiner-sprechen-moechte/400128260

Kommentar & Ergänzung:

Bei entzündeten Hämorrhoiden ist vor allem das Eichenrinden-Sitzbad wirksam.

Ringelblume und Kamille sind als Bestandteile von Hämorrhoidensalben sinnvoll, Hamamelissalbe würde ich noch als zusätzliche sinnvolle Alternative sehen.

Die Erwähnung von Kornblume kann ich aus der Phytotherapie-Fachliteratur nicht nachvollziehen.

Bei der Rosskastanie würde ich anstelle einer Rosskastaniensalbe darüber nachdenken, ob nicht eine Einnahme von Rosskastanien-Extrakt sinnvoller wäre.

Die Wirksamkeit von innerlich angewendetem Rosskastanien-Extrakt ist zwar bei Hämorrhoidenleiden nicht untersucht worden. Es gibt dazu aber gute Studien für eine Wirksamkeit bei Venenschwäche (Veneninsuffizienz). Weil Hämorrrhoiden zum Venensystem gehören, ist es aber denkbar, dass die Einnahme von Rosskastanien-Extrakt auch günstig bei Hämorrhoiden wirkt.

Bei Hämorrhoiden ist es zudem wichtig, für weichen Stuhlgang zu sorgen. Das lässt sich meistens gut erreichen durch pflanzliche Quellmittel mit Schleimstoffen, zum Beispiel mittels Flohsamen.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe.

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse.

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse.

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Bereich „Hauterkrankungen & Wunden“

Hier finden Sie die wichtigsten Themen, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung im Bereich „Hauterkrankungen & Wunden“ vermittle.

Bei den Hauterkrankungenist es nicht nur wichtig, welche Heilpflanzen zur Behandlung geeignet sind. Zentral ist auch die Frage, welche Arzneiform gewählt wird. Bei Ekzemen zum Beispiel muss die Arzneiform zum Ekzemstadium passen. Es kommt sehr darauf an, ob das Ekzem in einer akuten oder chronischen Phase ist. Entsprechend muss die Heilpflanzen-Anwendung in einer wässrigen Form (Bad, Umschlag) oder in einer fettarmen oder fettreichen Emulsion (Lotionen, Salben, Cremen) durchgeführt werden.  Deshalb sprechen wir in meinen Lehrgängen beim Thema „Phytotherapie in der Dermatologie“ auch über diese grundlegenden Arzneiformen. In manchen Situationen ist es zudem sinnvoll, Heilpflanzen-Anwendungen mit synthetischen Medikamenten zu kombinieren. Wann und wie das zum Beispiel bei Ekzemen möglich ist,  kommt in den Lehrgängen ebenfalls zur Sprache. In der Phytotherapie-Ausbildung werden zudem phytotherapeutische und nichtmedikamentöse Möglichkeiten zur Juckreizstillung aufgezeigt.

In den Lehrgängen stehen insbesondere Heilpflanzen-Anwendungen für folgende Hautprobleme auf dem Programm:

☛ Ekzeme (z. B. Kontaktekzeme, Neurodermitis)

☛ Juckreiz

☛ Warzen

☛ Fieberbläschen

☛ Fusspilz

☛ Furunkel

☛ Psoriasis (Schuppenflechte)

☛ Sonnenbrand

☛ Akne

Auch im Bereich der Wundbehandlung müssen bei der Anwendung von Heilpflanzen die Stadien der Wundheilung und die passenden Arzneiformen berücksichtigt werden.

Da die Wundbehandlung insbesondere in der Pflege eine wichtige Rolle spielt, gehen wir vor allem in der Phytotherapie-Ausbildung vertiefter auf die verschiedenen Wundheilungsphasen und auf unterschiedliche Wundarten ein, zum Beispiel auf das Unterschenkelgeschwür, bei dem neben äusserlichen Heilpflanzen-Anwendungen auch innerliche Möglichkeiten der Phytotherapie zur Verbesserung der Wundheilung erläutert werden. In der Phytotherapie-Ausbildung kommen zudem als Wundbehandlungsmittel Honig (Medihoney), Propolis (Bienenkittharz) und Perubalsam zur Sprache.

Neben den offenen Verletzungen geht es bei diesem Thema auch um stumpfe Verletzungen (Verstauchungen, Blutergüsse etc.).

Im Vordergrund stehen beim Thema Wundbehandlung die folgenden Anwendungsbereiche:

☛ Kleine Schürf- und Schnittwunden (Blutstillung, Desinfektion mit Pflanzentinkturen und ätherischen Ölen)

☛ Wunden mit schlechter Heilungstendenz (z. B. Unterschenkelgeschwüre)

☛ Verbrennungen

☛ Insektenstiche

☛ Narbenpflege

☛ Stumpfe Verletzungen (Bluterguss, Vertauchung, Prellung)

Und hier eine Aufstellung der wichtigsten Heilpflanzen, mit denen wir  uns beim Thema „Hauterkrankungen & Wunden“ befassen:

Quercus Cortex – Eichenrinde

Juglandis folium – Walnussblätter

Theae nigrae folium – Schwarzteeblatt

Tormentillae rhizoma – Blutwurz, Tormentill

Cardiospermum-Urtinktur / Cardiospermum-Salbe

Hamamelidis folium / -cortex – Hamamelisblatt / -rinde

Hyperici oleum – Johannisöl

Mahoniae cortex – Mahoniarinde

Violae tricoloris herba – Stiefmütterchenkraut

Menthae piperitae aetheroleum – Pfefferminzöl

Melaleucae alternifoliae aetheroleum – Teebaumöl

Lavandulae aetheroleum – Lavendelöl

Calendulae flos – Ringelblumenblüte

Symphyti radix – Beinwellwurzel

Matricariae flos – Kamillenblüte

Aloe – Aloe

Oenotherae biennis oleum – Nachtkerzenöl

Chelidonii herba – Schöllkraut

Bei diesen Heilpflanzen bekommen Sie das nötige Wissen über Wirkstoffe, Wirkung, Anwendungsbereiche (Indikationen), geeignete Zubereitungsformen, Dosierungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, wichtige erhältliche Naturheilmittel.

Das Heilpflanzen-Seminar vermittelt einen kompakten Überblick über diese Themen. In der Phytotherapie-Ausbildung, die doppelt so lange geht, haben wir mehr Zeit für Vertiefung und Repetition.

Melden Sie sich jetzt für das Heilpflanzen-Seminar oder die Phytotherapie-Ausbildung an, wenn Sie fundiertes, verständliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben möchten.

 

 

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Verdauungstrakt

Krankheiten und Beschwerden des Verdauungstraktes sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Stichworte, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung zu diesem Thema vermittle.

Wir befassen uns vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Bereichen:

Schleimhauterkrankungen des Mund- und Rachenraumes

Magenkrankheiten  

Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit u. a.

 ☛ Darmkrankheiten

Funktionelle Darmkrankheiten (z. B. Völlegefühl)

Reizdarmsyndrom (= Reizkolon, irritables Kolonsyndrom IKS)

Meteorismus / Flatulenz 
(Blähungen)

Durchfallkrankheiten

Obstipation (Verstopfung)

Erkrankungen des Mastdarms, des Analbereichs, Hämorrhoiden

Proktitis (Entzündung des Mastdarms)

Analfissur und -rhagade

Analekzem

Hämorrhoiden

Leber- und Gallekrankheiten                                                                            

Leberkrankheiten

Krankheiten der Gallenblase und Gallenwege

Endokrine und Stoffwechselkrankheiten                                          

Diabetes mellitus

Fettsucht (Adipositas)

Bei diesen Beschwerden und Krankheiten geht es vor allem darum, so genau wie möglich zu erfassen, welche Heilpflanze zur Behandlung am wirksamsten ist – und jeweils auch die Grenzen der Heilpflanzen-Anwendungen abzustecken.

 

Und hier eine Aufstellung der wichtigsten Heilpflanzen, mit denen wir  uns beim Thema Verdauungstakt befassen:

Malvae folium – Malvenblätter

Matricariae flos – Kamillenblüten

Arnicae flos – Arnikablüten

Salviae folium – Salbeiblätter

Tormentillae rhizoma – Tormentillwurzel (= Blutwurz)

Myrtilli fructus – Heidelbeerfrucht

Myrrha – Myrrhe

Centaurii herba – Tausendguldenkraut

Menthae piperitae folium – Pfefferminzblatt

Melissae folium – Melissenblatt

Iberidis herba – Schleifenblumenkraut

Solani tuber – Kartoffelknolle, in Form von Kartoffelsaft:

Lini semen – Leinsamen

Gentianae radix – Enzianwurzel

Calami rhizoma – Kalmuswurzelstock

Angelicae radix – Angelikawurzel (Engelwurz)

Trifolii fibrini folium – Fieberkleeblatt, Bitterkleeblatt

Absinthii herba – Wermutkraut

Cnici benedicti herba – Kardobenediktenkraut

Millefolii flos/herba – Schafgarbenblüte/kraut

Psyllii semen – Flohsamen

Althaeae radix – Eibischwurzel

Liquiritiae radix oder succus – Süssholzwurzel oder -saft

Brassicae oleraceae succus – Weisskohlsaft

Ceratoniae semen – Johannisbrotsamen

Carvi fructus – Kümmelfrucht

Foeniculi fructus – Fenchelfrucht

Harunganae cortex und folium – Harongarinde und –blatt

Theae nigrae folium – Schwarzteeblatt

Ratanhiae radix – Ratanhiawurzel

Pektin

Saccharomyces boulardii – Hefepilze

Plantaginis ovatae semen – Indische Flohsamen

Sennae folium und fructus – Sennesblatt und -frucht

Frangulae cortex – Faulbaumrinde

Ricini oleum – Ricinusoel

Rhei radix – Rhabarberwurzel

Aloe – Aloe

Quercus cortex – Eichenrinde

Hamamelidis cortex und folium – Hamamelisrinde/-blatt

Juglandis folium – Walnussblatt

Hippocastani semen – Rosskastaniensamen

Fagopyri herba – Buchweizenkraut

Cardui mariae fructus – Mariendistelfrüchte

Cynarae folium – Artischockenblatt

Curcumae xanthorrhizae rhizoma – Javanische Gelbwurz

Boldo folium – Boldoblatt

Taraxaci radix und herba – Löwenzahnwurzel /-kraut

Raphani sativi radix – Rettichwurzel

Chelidonii herba und radix – Schöllkraut-Kraut/-Wurzel

Petasitidis rhizoma – Pestwurz-Wurzelstock

Fumariae herba – Erdrauchkraut

Cinnamomi cortex – Zimtrinde

Momordicae charantiae fructus – Bittermelone

Guarmehl

Foenugraeci semen – Bockshornkleesamen

 

Bei diesen Heilpflanzen bekommen Sie das nötige Wissen über Wirkstoffe, Wirkung, Anwendungsbereiche (Indikationen), geeignete Zubereitungsformen, Dosierungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, wichtige erhältliche Naturheilmittel.

Das Heilpflanzen-Seminar vermittelt einen kompakten Überblick über diese Themen. In der Phytotherapie-Ausbildung, die doppelt so lange geht, haben wir mehr Zeit für Vertiefung und Repetition.

Melden Sie sich jetzt für das Heilpflanzen-Seminar oder die Phytotherapie-Ausbildung an, wenn Sie fundiertes, verständliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben möchten.

 

Die Eiche ist Baum des Jahres 2016

Die Eiche gilt seit der Antike als Symbol der Standhaftigkeit – näher an die Härte von Stein und Eisen schien ein Lebewesen nicht heranrücken zu können. Die Eiche ist jedoch zugleich ein durchaus flexibler Organismus. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Eiche (Quercus) vom Kuratorium Wald als Nachfolgerin der Weißtanne zum Baum des Jahres 2016 erkoren worden. Wegen ihrer charakteristischen ökologischen und physiologischen Eigenschaften zeige die Eiche “ein besonders hohes Anpassungs- und Regenerationspotenzial”, hieß es in der Erklärung zur Wahl. Im Zuge des Klimawandels komme der Eiche ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu, da sie in der Lage ist, flexibel auf sich verändernde Umweltbedingungen und extreme Trockenperioden zu reagieren und diese gut zu überstehen. Am Internationalen Tag des Waldes am 21. März wird der Baum des Jahres noch einmal ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle:

www.derstandard.at/2000027752095/Keineswegs-unflexibel-Die-Eiche-ist-Baum-des-Jahres

Kommentar & Ergänzung:

In der Phytotherapie wird die Eichenrinde wegen ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen eingesetzt.

Charakteristische Anwendungsbereiche sind zum Beispiel nässende Ekzeme, nässende Wunden, entzündete Hämorrhoiden.

Die Eichenrinde wird gewonnen von Quercus robur (Stieleiche) oder Quercus petraea (Traubeneiche).

Eichen sind sehr wertvoll für die Artenvielfalt in der Tierwelt. Sie können sehr viele Insektenarten beherbergen und ernähren (bis zu 1000 verschiedene Arten in einer Baumkrone, wovon über 100 Schmetterlingsraupen-Arten). Nur die Salweide ernährt in Mitteleuropa mehr Raupenarten.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Stiftung Warentest bewertet Hämorrhoidenmittel

Die Stiftung Warentest hat gängige Hämorrhoidenmittel auf ihren Nutzen getestet.

Laut der Stiftung sind allerdings nur die Lokalanästhetika-haltigen Präparate zur spezifischen Behandlung von Hämorrhoiden-Beschwerden geeignet. Salben und Zäpfchen mit den Lokalanästhetika Lidocain oder Quinsocain seien zwar gegen die Hämorrhoiden an sich machtlos, könnten jedoch Schmerzen lindern sowie den Juckreiz stillen, schreiben die Tester in ihrer Bewertung.

Bei allen anderen Hämorrhoiden-Präparaten sei die Wirkung gegen akute Hämorrhoiden-Beschwerden nicht ausreichend belegt. Die Salben könnten sich allenfalls zur Hautpflege eignen, die Zäpfchen als Gleitmittel zur Erleichterung des Stuhlgangs. Ihre Überlegenheit gegenüber wirkstofffreien Mitteln für diese Zwecke ist nach Einschätzung der Tester allerdings ebenfalls nicht ausreichend nachgewiesen. Generell empfehlen die Tester bei Juckreiz, Schmerzen oder Blutungen im Analbereich einen Arztbesuch zur Abklärung.

Als wenig geeignet zur Behandlung von Hämorrhoiden führt die Stiftung Warentest Bismutsalz und Titandioxid auf, aber auch Hamamelispräparate wie zum Beispiel Hametum.

Zu Hametum schreibt die Stiftung:

„Die Zäpfchen enthalten einen Auszug aus Hamamelisblättern, die Salben auch aus -zweigen. Die Gerbstoffe ziehen die Schleimhäute zusammen und dichten feine Blutgefäße ab. Es ist nicht ausreichend nachgewiesen, dass Hamamelisextrakt Hämorrhoidenbeschwerden bessert. Die Salben sind allenfalls zur Hautpflege geeignet, die Zäpfchen als Gleitmittel zur Erleichterung des Stuhlgangs. Ob sie in dieser Funktion besser sind als wirkstofffreie Mittel, ist nicht ausreichend nachgewiesen.“

Quelle:

http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2014/05/22/nur-lokalanaesthetika-sind-geeignet/12890.html

http://www.test.de/Haemorriden-Diese-Wirkstoffe-helfen-4708959-4708965/

 

Kommentar & Ergänzung:

Es stimmt zwar, dass Lidocain und Quinsocain Juckreiz und Schmerzen lindern können. Erwähnt werden müsste aber auch, dass beide Substanzen ein nicht zu vernachlässigendes Potenzial für allergische Reaktionen haben.

Die Angaben zu den Hametum-Präparaten sind ungenau bzw. falsch. Hametum-Salbe enthält ein Hamamelisdestillat und daher keine Gerbstoffe, da diese nicht flüchtig sind. Hametum Suppositorien (Zäpfchen) enthalten einen Hamamelisextrakt, der Gerbstoffe enthält, und einen Rosskastanienextrakt, der entstauend auf das Venensystem wirken soll.

Mich selber überzeugen zur Linderung akuter Hämorrhoidenbeschwerden Sitzbäder mit Eichenrinde. Das ist eine intensive Gerbstoffanwendung. Studien gibt es dazu allerdings keine. Weil Eichenrinde nicht patentierbar ist, wird keine Firma hier Geld in die Forschung stecken. Dieses fehlende Forschungsinteresse ist bedauerlich, denn ich bekomme positive Rückmeldungen nach Anwendung von Eichenrindenbädern.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Pflanzenheilkunde-Infotreff in Winterthur

Am Pflanzenheilkunde-Infotreff hören Sie Minilektionen zu aktuellen Themen aus der Phytotherapie. Vor allen aber können Sie – die Anwesenden – die Themen bestimmen. Fragen Sie mich zu bestimmten Heilpflanzen, Naturheilmitteln, Krankheiten oder Methoden, die Sie interessieren. Ich werde so gut ich kann mit der Erfahrung aus über dreissig Jahren intensiver Auseinandersetzung mit Naturheilkunde und Phytotherapie antworten. Wir kommen über Ihre Themen ins Gespräch.

Leitung:  Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Zeit:  90 Minuten, von 19.00 Uhr bis 20.30

Türöffnung: 18.30 Uhr

Kosten: 20.- (bitte bar mitnehmen)

Anmeldung: nicht nötig Ort: Kulturzentrum Alte Kaserne, Technikumstrasse 8, 8400 Winterthur (Am Rand der Altstadt, 15 gemütliche Fussminuten vom Bahnhof) Im Eingangsbereich der „Alten Kaserne“ ist der Kursraum angeschrieben.

Programm:

Mittwoch, 26. November 2014:

Naturheilmittel kommentiert und erläutert

Es gibt Naturheilmittel in unüberschaubarer Anzahl und mit sehr grossen Qualitätsunterschieden und Hintergründen. Viele TherapeutInnen und Mitarbeitende in Apotheken und Drogerien erwerben ihr Wissen darüber vor allem in Schulungen der Hersteller, wodurch fraglich wird, ob immer wirklich das Fundierteste verschrieben, empfohlen und verkauft wird. An diesem Abend können Sie Naturheilmittel mitbringen, die Sie gekauft haben, oder Fragen stellen zu Naturheilmitteln, die Sie zu kaufen beabsichtigen. Ich werde die Produkte gerne kommentieren & erläutern und auf ihre Fragen eingehen. Sie bekommen so eine Zweitmeinung von absolut unabhängiger Seite, da ich keinerlei Produkte verkaufe und mit keinem Hersteller verbandelt bin. Wie immer an den Pflanzenheilkunde-Infotreffs, sind an diesem Abend auch alle anderen Fragen rund um die Pflanzenheilkunde willkommen.

 

Montag, 2. Februar 2015: Naturheilkundlich-phytotherapeutische Beratung & Lehre

Sie – die Anwesenden – bestimmen die Themen dieses Abends. Fragen Sie mich alles, was Sie schon lange wissen wollten über Naturheilkunde & Phytotherapie. Und ich werde so gut ich kann dazu Antworten geben: Bestimmte Wirkstoffe, Heilpflanzen, Naturheilmittel, Methoden, Krankheiten…..Ich freue mich auf Ihre Fragen oder Ihren “Lehrauftrag”. Daraus einsteht ein lebendiges Lehrgespräch über Naturheilkunde & Phytotherapie.

Vergangene Themen:

Montag, 29. September 2014:

Heilpflanzen-Anwendungen bei Blasenentzündung

– Heilpflanzen-Anwendungen zur Vorbeugung und Behandlung von Blasenentzündung / Möglichkeiten und Grenzen der Phytotherapie. – Bärentraubenblätter, Kapuzinerekresse, Meerrettich, Cranberry – Wie anwenden? Wann anwenden? – Und im zweiten Teil Fragen aus dem Publikum zur Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Donnerstag, 23. Oktober 2014:

Pflanzliche Arzneiformen – Wissenswertes über Kräutertees, Pflanzentinkturen, Pflanzenextrakte und Frischpflanzensäfte

– In der Phytotherapie ist nicht nur wichtig, welche Heilpflanze bei welcher Krankheit am wirksamsten ist. Entscheidend ist auch die Arzneiform. An diesem Abend erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Arzneiformen haben und wie sie hergestellt werden. – Und im zweiten Teil Fragen aus dem Publikum zur Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Donnerstag, 8. Mai 2014: Wirkstoffkunde – Gerbstoffe und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten

– Gerbstoffe sind entscheidend für die Wirkung bedeutender Heilpflanzen (Heidelbeeren, Schwarztee, Blutwurz, Eichenrinde…). Wie genau wirken Gerbstoffe und für welche Krankheiten und Beschwerden können sie eingesetzt werden? – Und im zweiten Teil Fragen zur Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Donnerstag, 20. März 2014: Pflanzliche Schlafmittel

–  Wie genau wirken Baldrian, Melisse, Lavendel, Passionsblume, Orangenblüten…und in welcher Form werden sie am besten gegen Schlafstörungen eingesetzt? Was sind die wichtigsten Punkte der nichtmedikamentösen Behandlung von Schlafstörungen? – Und im zweiten Teil Fragen aus der Runde zur Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Montag, 17. Februar 2014: „Frauenkräuter“

– Die wichtigsten Heilpflanzen in der Gynäkologie und ihre genauen Anwendungsbereiche: Mönchspfeffer, Traubensilberkerze, Frauenmantel…/ PMS, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationskrämpfe – Und im zweiten Teil  Fragen aus der Runde zur als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Montag, 27. Januar 2014: Verdauungstrakt: Blähungen, Verstopfung, Durchfall

– Welches sind die wirksamsten Heilpflanzen bei Blähungen, Verstopfung und Durchfall? In welcher Form werden sie am besten eingesetzt (Tee, Tinktur, Extrakt)? – Und im zweiten Teil Fragen aus der Runde zu allen Bereichen der Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Montag, 25. November 2013: Johanniskraut & Depression

– Wann Johanniskraut? Wann nicht? In welcher Form? Nebenwirkungen? Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten? Ergänzendes zum Thema Depression und Umgang mit depressiven Menschen. Geschichtliches zum Johanniskraut…. – Und im zweiten Teil Fragen aus der Runde zu allen Bereichen der Pflanzenheilkunde als Basis für ein anregendes Lehrgespräch.

Heilpflanzen-Anwendungen bei Hauterkrankungen und Wunden

Am 23. April 2013 findet im Kulturzentrum Alte Kaserne in Winterthur ein Tagesseminar zum Thema „Heilpflanzen-Anwendungen bei Hauterkrankungen und Wunden statt.

Als Zielgruppe angesprochen sind vor allem Pflegefachleute aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Spital und Psychiatrischer Klinik. Das Seminar ist jedoch gut verständlich, so dass Personen ohne medizinische Vorkenntnisse genauso daraus Nutzen ziehen. Ebenso willkommen sind Teilnehmende aus Naturheilkunde, Medizin oder anderen Gesundheitsberufen.

Inhalt

Die Behandlung von Hautproblemen und Wunden – aber auch allgemeiner die Gesunderhaltung der Haut – ist ein zentrales Thema in der Krankenpflege. Heilpflanzen können dabei in zahlreichen Bereichen ausgesprochen wirksam sein. Zum Beispiel Ringelblume, Arnika, “Chäslichrut”, Beinwell, Hamamelis, Aloe, Kamille, Stiefmütterchen, Cardiospermum, Mahonia, Eichenrinde, Schwarztee, Nachtkerzenöl und Borretschöl, Teebaumöl und Lavendelöl. An diesem Seminartag lernen Sie präzis und gut verständlich Anwendungsmöglichkeiten dieser Pflanzen kennen. Es geht also zum Beispiel um Ekzeme, Allergien, Hautreizungen und Wunden aller Art.

Kursort

Das Kulturzentrum “Alte Kaserne” in Winterthur liegt 15 Fussminuten vom Hauptbahnhof Winterthur entfernt.

Kursleitung: Martin Koradi

Kurskosten Fr. 120.-

Die Ausschreibung und den Anmeldetalon finden Sie hier.

http://www.phytotherapie-seminare.ch/index.php?lang=de&ses=2dfd624d9add&file=940

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Weiterbildung Palliative Care & Onkologie-Pflege: Gerbstoffe bei Mundschleimhautentzündung

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ schildert Heilpflanzen-Anwendungen bei Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum – konkret von Mundhöhle (Stomatitis), Zahnfleisch (Gingivitis), Zahnhalteapparat (Parodontitis), Rachen (Pharyngitis), Zunge (Glossitis) oder Mandeln (Angina tonsillaris).

Ein Abschnitt, der auch für Palliative Care und Onkologie-Pflege interessant ist, gilt der Anwendung von Gerbstoffen:

„Gerbstoffe wirken entzündungshemmend, schwach antiseptisch und wundheilungsfördernd. Gerbstoffe bewirken im Mund ein »zusammenziehendes« (adstringierendes) Gefühl und entzündete Schleimhäute werden oberflächlich unempfindlich gegenüber äußeren Reizen. Gerbstoffe sind gut wasserlöslich – zur einfacheren Anwendung wird meist die Tinktur (Tormentillwurzel, Ratanhiawurzel, Eichenrinde) vorgezogen, die verdünnt als Gurgellösung oder unverdünnt zur Pinselung eingesetzt werden kann. Die Rhabarberwurzel enthält neben den abführend wirkenden Anthrachinonen Gerbstoffe. In geringer Konzentration überwiegt die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe, weshalb sie zur Pinselung entzündeter Mundschleimhäute eingesetzt wird.“

Quelle: http://www3.apoverlag.at/pdf/files/DA/DA-2012/DA-2012-02.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Für Palliative Care und Onkologie-Pflege sind Gerbstoffpflanzen wie Tormentill (Blutwurz) interessant  bei Entzündungen im Mundraum und gegen Hautentzündungen.

Gerbstoffe wirken relativ intensiv und rasch entzündungswidrig und werden im Mundraum über begrenzte Zeit eingesetzt, weil sie sonst austrocknend wirken können. Deshalb wird nachfolgend oft auf Schleimpflanzen umgestellt (Leinsamen, Eibischwurzel), die reizlindernd und beruhigend auf Schleimhäute wirken.

Die erwähnte Rhabarberwurzel ist Bestandteil von Pyralvex® , einer Lösung zur lokalen Behandlung von:

– Akuten und chronischen Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches

– Aphthen, Eiterfluss der Zahnhöhlen und beim Durchbruch der Zähne

Die Gerbstoffe der Rhabarberwurzel wirken auch gegen Herpesviren und werden deshalb in Salben gegen Fieberbläschen eingesetzt (Parsenn Herpescreme = Phytovir; kombiniert mit Salbeiextrakt)

Eine weitere interessante Gerbstoffpflanze ist der Schwarztee. Er hat den Vorteil, in jeder Pflegeinstitution vorhanden zu sein.Schwarztee dient nicht nur innerlich als Genussmittel. Er lässt sich gut einsetzen äusserlich gegen Schleimhautentzündungen und Hautreizungen. Dazu muss der Tee aber lange ziehen (etwa 10 Minuten).

Siehe auch:

Gerbstoffe: Eichenrinde bei Durchfall, Parodontitis, Hämorrhoiden,

Wirkstoffe in der Phytotherapie: Gerbstoffe

Eine Weiterbildung “Heilpflanzen-Anwendungen in Palliative Care und Onkologie-Pflege” finden Sie hier.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

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Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

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Infoportal

Eichenrinde

EICHENRINDE


Die Eiche ist Baum des Jahres 2016

Die Eiche gilt seit der Antike als Symbol der Standhaftigkeit – näher an die Härte von Stein und Eisen schien ein Lebewesen nicht heranrücken zu können. Die Eiche ist jedoch zugleich ein durchaus flexibler Organismus. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Eiche (Quercus) vom Kuratorium Wald als Nachfolgerin der Weißtanne zum Baum des Jahres 2016 erkoren worden. Wegen ihrer charakteristischen ökologischen und physiologischen Eigenschaften zeige die Eiche „ein besonders hohes Anpassungs- und Regenerationspotenzial“, hieß es in der Erklärung zur Wahl. Im Zuge des Klimawandels komme der Eiche ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu, da sie in der Lage ist, flexibel auf sich verändernde Umweltbedingungen und extreme Trockenperioden zu reagieren und diese gut zu überstehen… Zum vollständigen Text hier…

GERBSTOFFE; EICHENRINDE BEI DURCHFALL, PARODONTITIS, HÄMORRHOIDEN….

Eichenrinde enthält Gerbstoffe in hoher Konzentration. Sie eignet sich deshalb für eine ganze Reihe von Indikationen.

Die „Pharmaceutical Tribune“ widmete dieser interessanten Heilpflanze einen informativen Beitrag.

Wie kommt die Wirkung gegen Durchfall zustande?

„Eichenrindentee wird innerlich bei leichten Durchfallerkrankungen empfohlen. Nach Einnahme gerbstoffhältiger Zubereitungen kommt es im Darm zur Anlagerung der nicht resorbierbaren Gerbstoffe an der Oberfläche der Mukosazellen. Es erfolgt eine Verdichtung der Struktur, die ein Eindringen weiterer pathogener Keime in die Darmschleimhaut verhindert… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EICHENRINDE BEI HÄMORRHOIDEN

Bei entzündeten Hämorrhoiden bewähren sich Eichenrinden-Sitzbäder schon seit langem. Diesen Hinweis gibt auch Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) in einem Artikel zum Thema „Hämorrhoiden“ in der Zeitschrift für Phytotherapie:

„ Eichenrinde (Quercus cortex) enthält Gerbstoffe, und Quercitinderivate und wirkt deshalb adstringierend, juckreizlindernd, sekretionshemmend und leicht entzündungshemmend. Kontraindikationen: Großflächige Hautschäden. Nebenwirkungen und Interaktionen sind nicht bekannt.“

Und zur genaueren Zubereitung:.. Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie im Bereich Herz & Kreislauf

PHYTOTHERAPIE IM BEREICH HERZ & KREISLAUF


Zitronenmelisse-Extrakt beruhigt nervöse Herzen

Melissenextrakt hilft laut einer iranischen Studie bei Herzstolpern.

Die Melisse (Melissa officinalis) wurde früher oft auch „Herztrost“ genannt und ihre beruhigende Wirkung wurde bereits von Ärzten des Altertums und Mittelalters wie Theophrastos und Paracelsus beschrieben. Daher ist es naheliegend, diese altbewährte Heilpflanze auch im Hinblick auf eine mögliche Wirksamkeit bei nervösen Herzbeschwerden zu untersuchen… Zum vollständigen Text hier…


Was hilft gegen Krampfaderbeschwerden?

Die österreichische Kronenzeitung befasst sich mit dem Thema Krampfadern.

Dabei kommen auch pflanzliche Arzneimittel zur Sprache.

Ass.- Prof. Priv.-Doz. Dr. Stanislava Tzaneva von der Klinischen Abteilung für Dermatologie der MedUni Wien erklärt dazu:

„Das konsequente (!) Tragen von Kompressionsstrümpfen, -strumpfhosen oder Verbänden während des Tages fördert den Rückfluss des Blutes. In Kombination mit dieser Basistherapie kann der Betroffene auch venoaktive Medikamente, z. B. mit Rosskastanien oder Traubenkernextrakt einnehmen. Das Ziel ist die Linderung typischer Beschwerden wie Schwellungen, Schweregefühl und Schmerzen… Zum vollständigen Text hier…


Artischocke bei Kreislaufproblemen?

Die Boulevard-Zeitung „Blick“ stellt „Grosis Hausmittelchen“ vor. Das wäre ja löblich, wenn dabei nicht soviel Unfug zusammengeschrieben würde. Es ist wirklich eindrücklich, was alles an Unsinn in Medien und auch sonst im Internet über Heilpflanzen herumgeistert.

Ich nehme hier den Abschnitt über Artischocke unter die Lupe und will damit auch zeigen, dass und wie man solche Aussagen auf ihre Substanz abklopfen soll und kann.

Was also schreibt der „Blick“ über Artischocke:

Artischocke: Hilfe bei Kreislaufproblemen und zu hohem Cholesterinwert

Schon Griechen und Römer wussten um die verdauungsfördernde Wirkung des Distelgewächses… Zum vollständigen Text hier…

Empfehlungen zur Behandlung chronischer Venenleiden

Schwere Beine, Krampfadern und Ödeme gehören zu den häufigsten Symptomen der chronischen Venenerkrankung. Professor Dr. Markus Stücker vom Venenzentrum des Universitätsklinikums Bochum hat auf einer Pressekonferenz des Antistax®-Herstellers Boehringer-Ingelheim in Berlin davor gewarnt, diese auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die chronische Veneninsuffizienz (Venenschwäche) begünstige Thrombosen und Lungenembolien, sagte Stücker.

Als mögliche Auslöser dieser Venenprobleme sieht er drei verschiedene Mechanismen am Werk: eine gestörte Funktion der Venenklappen, Gefäßverschlüsse sowie eine eingeschränkte Funktion der Muskelpumpe… Zum vollständigen Text hier…

Heidelbeeren reduzieren Blutdruck in kontrollierter Studie

Ein Pulver aus gefriergetrockneten Kulturheidelbeeren in einer Menge, die einer Tasse der Früchte entspricht, reduzierte in einer placebokontrollierten Studie den Blutdruck von Hypertonikerinnen und verbesserte andere Gefäßparameter.

Publiziert wurde die Studie im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics (2015; doi: org/10.1016/j.jand.2014.11.001)

Den Heidelbeeren schreibt man wegen ihres hohen Gehalts an Anthocyanen – das sind die blauen Farbstoffe – und anderen Polyphenolen eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. Zu den günstigen Wirkungen könnte eine Verminderung des Blutdrucks zählen.

Ein Team um Sarah Johnson von der Florida State University untersuchte die Wirkung von Heidelbeeren auf den Blutdruck an einer Gruppe von 48 postmenopausalen Frauen, bei denen der Blutdruck leicht erhöht war (Prä- oder Stadium 1-Hypertonie)… Zum vollständigen Text hier…


Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Schutzeffekt von Wein nur bei sportlichen Menschen?

Die günstigen Effekte von Wein gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen sich nur bei regelmäßigem Training. Ob Rotwein oder Weisswein getrunken wird, spielt offensichtlich keine Rolle.

Vor allem dem Rotwein wird nachgesagt, dass er schon in geringen Mengen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen soll.

Jetzt weist aber eine Studie darauf hin, dass dieser positive Effekt offenbar nur sportlichen Menschen zugute kommt.

Denn nur bei diesen Personen steigerte der gemäßigte Weingenuss das gefäßschützende HDL-Cholesterin im Blut, schreiben tschechische Wissenschaftler. Die Farbe des Weins fällt dabei nicht ins Gewicht… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


Leinsamen als Blutdrucksenker?

Eine Ernährung reich an Leinsamen soll gemäss einer Studie den Blutdruck senken.

Leinsamen enthält einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure, sowie Ballaststoffe und Lignane, die eine potente Kombination zur Erhaltung der Herzgesundheit sein könnten. Hauptsächlich für Patienten mit hohem Blutdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose – eine Kombination, die oft schwerwiegende Ereignisse wie Herzinfarkt und Schlaganfall auslöst, könnten von der gefäßerweiternden Wirkung einer gesunden Ernährung mit Leinsamen Vorteile erlangen.

Forscher untersuchten nun im Rahmen einer Doppelblindstudie (FLAX-PAD-Studie), ob der tägliche Konsum von 30 g geschrotetem Leinsamen über einen Zeitraum von sechs Monaten den Blutdruck von Arteriosklerose-Patienten reduzieren kann… Zum vollständigen Text hier…


Mistel gegen Bluthochdruck?

Mistel gegen Bluthochdruck – diese Empfehlung liest man immer wieder. So auch auf Kleinezeitung.at:

„Auch in der Naturheilkunde spielt die Mistel seit Hildegard von Bingen eine große Rolle: Sie wirkt blutdrucksenkend, harntreibend und tumorhemmend.“

Quelle:

http://www.kleinezeitung.at/allgemein/bauenwohnen/garten/3489478/stachelige-schoenheiten-fuer-den-advent.story

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Lebensstiländerungen können Bluthochdruck senken

Die österreichische Zeitung „Der Standard“  hat einen Artikel veröffentlicht zum Thema Bluthochdruck. Der Beitrag geht auch auf die positiven Wirkungen von Lebensstiländerungen ein.

Zum  Thema Bewegung empfehle die Europäische Leitlinie zur Behandlung von Bluthochdruck:

„Mindestens 30 Minuten an fünf bis sieben Tagen der Woche spazieren zu gehen, zu schwimmen, Rad zu fahren oder zu joggen….So ein aerobes Ausdauertraining kann den oberen Blutdruckwert um 6,9 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) senken. Medikamente drücken den Wert um 8 bis 10 mmHg.“

Die Leitlinie rate zudem, mit dem Rauchen aufzuhören und Übergewicht zu reduzieren… Zum vollständigen Text hier…

Süssmittel Stevia gegen Bluthochdruck?

Süssmittel aus der Pflanze Stevia rebaudiana haben in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt.

Stevia hat alle offensichtlichen Vorteile zuckerfreier Süssstoffe – kein Karies, keine Kalorien, keine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels.

In den Medien diskutiert wird gelegentlich die Frage, ob Stevia darüber hinaus einen medizinischen Nutzen besitzt.

Die Plattform medizin-transparent hat die wissenschaftliche Datenlage zu diesem Thema recherchiert:

„In einer systematischen Übersichtsarbeit schließen die Autoren auf eine blutdrucksenkende Wirkung. Zwei randomisiert-kontrollierte Studien und Erkenntnisse aus Tierversuchen liefern dafür einen ersten Hinweis, größere Studien sind aber notwendig… Zum vollständigen Text hier…

Rote Beete (CH: Randen) reduziert Blutdruck

Ein hoher Nitratgehalt macht Rote Beete (in der Schweiz Randen genannt) und einige andere Gemüsesorten zu einem wirksamen Antihypertensivum (Mittel gegen Bluthochdruck). Eine experimentelle Studie, die im Fachjournal Hypertension (2013; doi: 10.1161/ HYPERTENSIONAHA.111.00933) publiziert wurde, zeigt einen überraschend deutliches Sinken der systolischen Blutdruckwerte.

Die Pharmakologin Amrita Ahluwalia untersuchte an der Queen Mary Universität in London zunächst die Wirkung von Nitriten auf den Blutdruck. Nitrite werden im Körper durch Enzyme zu Stickstoffmonoxid  reduziert, das ein potenter Vasodilatator ist, also die Gefässe erweitert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Venenerkrankungen: Wirksamkeit von Rosskastanienextrakt erneut bestätigt

Venenleiden sind verbreitet auftretende Gesundheitsprobleme. Die Häufigkeit und der Schweregrad steigen mit zunehmendem Alter. Als zentrale Massnahme gilt in der Behandlung die Kompressionstherapie mit individuell angepassten medizinischen Kompressionsstrümpfen. Eine aktuelle Cochrane-Dokumentation zeigt nun jedoch erneut, dass auch die Einnahme eines Extrakts der Rosskastanie (Aesculus Hippocastanum L.) eine wirksame Behandlungsmöglichkeit bietet.

Nach Erhebungen der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie leiden
30 Prozent der Bevölkerung unter Symptomen wie Krampfadern, Ödeme oder offene Beine… Zum vollständigen Text hier…

Erdbeeren und Heidelbeeren reduzieren Herzinfarkt-Risiko bei Frauen

Drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche reduzieren das Infarktrisiko für Frauen um ein Drittel.

Das schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachjournal „Circulation: Journal of the American Heart Association“ (doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.112.122408).

Grund dafür seien Inhaltsstoffe aus der Gruppe der sogenannten Anthocyane, welche die Blutgefässe gesund halten.

Erdbeeren und Heidelbeeren sind reich an Flavonoiden. Diese Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen erzeugt oft die Blütenfarbe, hat jedoch weitere schützende Funktionen für die Pflanze. Eine Untergruppe der Flavonoide, die sogenannten Anthocyane, ist für die menschliche Ernährung von spezieller Bedeutung, wie Wissenschaftler um Eric Rimm von der Harvard School of Public Health in Boston mitteilen… Zum vollständigen Text hier…


Mäusedorn bei Venenbeschwerden

Bei Venenbeschwerden (Ödeme, Krampfadern, Venenschwäche) stehen in der Phytotherapie als Heilpflanzen-Anwendungen Rosskastanien-Extrakt, Buchweizenkraut und Rotes Weinlaub im Zentrum. Weniger bekannt ist Stechender Mäusedorn (Ruscus aculeatus).

Foto auf Wikipedia

Der Stechende Mäusedorn ist im Mittelmeergebiet und Nordafrika bis Vorderasien heimisch und auch an der Atlantikküste Frankreichs und Englands zu finden. Die Pflanze gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und wächst als immergrüner, die Trockenheit liebender Strauch in Gebüschen und an trockenen, steinigen Abhängen… Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie bei Venenleiden

Auch in der modernen Venentherapie haben Heilpflanzen-Präparate einen festen Platz. Die Behandlung mit Arzneimitteln, die ausschließlich aus Pflanzen gewonnen werden, heißt Phytotherapie. Die bekanntesten Phytotherapeutika zur Behandlung von Venenleiden sind die Extrakte aus rotem Weinlaub und Rosskastanien.

Ihre Wirkstoffe dichten die Venenwände ab und wirken so der Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe entgegen (Ödembildung). Sie lindern so die „schweren Beine“, stabilisieren das Venengerüst, wirken zusammenziehend, straffend, entzündungshemmend und steigern die Durchblutung… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Zitrusfrüchte gegen Schlaganfall

Der Konsum von Zitrusfrüchten kann bei der Prävention von Schlaganfällen mitwirken. Das haben Forscher der Norwich Medical School an der University of East Anglia in Norwich, Großbritannien, entdeckt. Die in den Zitrusfrüchten vorkommenden Flavonoide reduzieren demnach das Schlaganfallrisiko um bis zu 19 Prozent.

Die britischen Forscher haben den Zusammenhang zwischen der Einnahme von hohen Mengen an Flavonoiden und dem Schlaganfallrisiko genauer untersucht. Die Studie stützte sich auf Daten der sogenannten Nurse’s Health Study, in der fast 70.000 Frauen über 14 Jahre lang beobachtet wurden. Die teilnehmenden Frauen wurden regelmäßig zu ihrem Obst- und Gemüseverzehr befragt… Zum vollständigen Text hier…

Schwarztee senkt Blutdruck

Regelmäßiger Konsum von Schwarztee scheint eine gute Wirkung auf die Gesundheit zu haben. Australische Wissenschaftler stellten in einer kontrollierten Studie fest: Drei Tassen Schwarztee pro Tag wirken günstig auf den Blutdruck.

In vorangehenden Studien konnte Schwarztee als Blutdrucksenker nicht überzeugen. Vielleicht waren diese Studien zu klein oder von zu kurzer Dauer, vermutet ein Wissenschaftlerteam um Dr. Jonathan M. Hodgson aus Perth. Seine Gruppe hat darum eine neue Studie zu diesem Thema durchgeführt (Arch Intern Med 2012; 176: 186).

Zu diesem Zweck wurden 95 Testpersonen im Alter zwischen 35 und 75 Jahren ausgewählt, deren 24-Stunden-Blutdruckwerte weitgehend normal waren… Zum vollständigen Text hier…

Schmerzmittel steigern Risiko für Herz-Rhythmus-Störung

Nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) steigern das Risiko für bestimmte Herz-Rhythmus-Störungen – hauptsächlich zu Behandlungsbeginn. Zu diesem Resultat kommen dänische Wissenschaftler in einer aktuell im «British Medical Journal» veröffentlichten Studie. Die Forscher der Universität Aarhus werteten die Daten von mehr als 32000 Patienten aus, die zwischen 1999 und 2008 zum ersten Mal die Diagnose «Vorhofflimmern» oder «Vorhofflattern» bekommen hatten. Als Vergleichsgruppe dienten rund zehnmal so viele Personen ohne Herz-Rhythmus-Störungen.

Speziell die erstmalige Einnahme von nicht selektiven NSAR oder selektiven Hemmstoffen der Cyclooxygenase 2 (COX-2-Hemmer, Coxibe) steigerte das Risiko für Vorhofflimmern oder Vorhofflattern… Zum vollständigen Text hier…

Aspirin (ASS): Für die Primärprävention von Herzinfarkt mehr Risiko als Nutzen

Während die Behandlung mit Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) nach Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als evidenzbasiert beurteilt wird, ist ihr Einsatz in der Primärprävention umstritten. Nach den Resultaten einer Meta-Analyse in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/archinternmed.2011.628) überwiegen die Nachteile.

Die Forscher-Gruppe um Kausik Ray von der St. George’s Universität in London stützt ihre Meta-Analyse auf neun randomisierte klinische Studien mit jeweils mehr als 1000 teilnehmenden Personen. Sie litten weder an einer koronaren Herzkrankheit, noch war es bei ihnen zu einem Herzinfarkt gekommen, als sie im Durchschnittsalter von 57 Jahren im Rahmen einer Studie die Primärprävention mit ASS (oder einem Placebo) begannen… Zum vollständigen Text hier…

Krampfadern: Hochlagern der Beine entlastet die Venen

Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland leiden an Veränderungen der Venen, erklärt Lutz Schimmelpfennig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie. Ein Risikofaktor, der Krampfadern fördere, sei mangelnde Bewegung. Er rät deshalb, die Venen durch möglichst wenig Sitzen und viel Bewegung zu unterstützen.

Entlastung für die Venen bringe zudem das Hochlagern der Beine, weil dadurch der Rückfluss des Blutes zum Herzen hin gefördert wird.

Wann immer sich im Laufe des Tages die Möglichkeit biete, sollte man die Füße für ein paar Minuten auf einen Stuhl oder eine Tischkante legen, empfiehlt der Experte. Bewegungsübungen wie Radfahren in der Luft könne man auch gut zwischendurch in den Alltag integrieren… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Schwarztee reduziert Blutdruck

Forscher der University of Western Australia in Perth fanden in einer Studie heraus, dass Schwarztee den Blutdruck senkt.

In der Studie untersuchten die australischen Forscher den Blutdruck von 95 weiblichen und männlichen Teetrinkern. Zunächst erhielten alle Probanden drei Tassen Schwarztee pro Tag über vier Wochen. Anschliessend wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen bekamen über weitere 6 Monate weiterhin Schwarztee, die anderen ein koffeinhaltiges Getränk, das zwar wie Tee schmeckte, das jedoch nicht die für Schwarztee charakteristischen Inhaltsstoffe wie etwa Flavonoide enthielt.

Drei Tassen Schwarztee am Tag über sechs Monate reduzierten den Blutdruck um 2 bis 3 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg)… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Venenleiden: Mäusedorn

Verglichen mit Rosskastanien-Extrakt und Buchweizenkraut ist der Mäusedorn als Heilpflanze bei Venenbeschwerden weniger bekannt.

Welche Anwendungen sind medizinisch anerkannt?

„Zur unterstützenden Therapie von Beschwerden bei chronisch venöser Insuffizienz wie Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz und Schwellungen. Unterstützende Therapie von Beschwerden bei Hämorrhoiden wie Juckreiz, Brennen (Kommission E, ESCOP).“

Quelle: http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/maeusedorn.php

Kommentar & Ergänzung:

Der Stechende Mäusedorn (Ruscus aculeatus) ist eine Pflanzenart, die zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae) zählt. Sie ist vor hauptsächlich rund um das Mittelmeer sowie bis Vorderasien heimisch und wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2002 gekürt… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-ANWENDUNGEN BEI HÄMORRHOIDEN

Hämorrhoiden sind Erweiterungen der Gefässpolster im Analkanal, die zu Blutungen, Schmerzen und Entzündungen führen können. Zu den möglichen Auslösern zählen ein starkes Pressen bei der Defäkation (Stuhlentleerung), eine Verstopfung und eine Schwangerschaft. Eine ärztliche Diagnose ist nötig, um andere Ursachen auszuschliessen und eine adäquate Behandlung einzuleiten. Zur medikamentösen Therapie werden Ballaststoffe, Venenmittel, Salben und Zäpfchen angewendet. Neben synthetischen Wirkstoffen kommen bei Hämorrhoidenleiden auch Heilpflanzen-Präparate zur Anwendung… Zum vollständigen Text hier…


APFEL-FLAVONOIDE FÖRDERN HERZGESUNDHEIT

Wissenschaftler der University of Western Australia und dem australischen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung sind dem alten britischen Sprichwort „An apple a day keeps the doctor away“ auf den Grund gegangen und haben eine aufschlussreiche Studie durchgeführt.

Im Rahmen einer dreijährigen Studie konnte das Wissenschaftlerteam zeigen, dass Äpfel mit einem hohen Gehalt an antioxidativ wirksamen Flavonoiden zu einem gesunden Herzen beitragen können. Die Untersuchungsresultate belegen, dass Äpfel die Gesundheit eines Menschen nachweislich verbessern können. Die Untersuchung wurde vom Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung und dem australischen Forschungsrat finanziert und schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Apfelsorten, die gesundheitliche Vorteile bieten sollen… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.


PHARMAWIKI: ROSSKASTANIEN-EXTRAKT BEI VENENLEIDEN

Im „Pharmawiki“ ist in der Rubrik Heilpflanzen ein neuer Beitrag über Rosskastanien erschienen. Hier ein paar Zitate aus dem informativen und fundierten Text (kursiv), jeweils mit Ergänzungen und Anmerkungen von mir:

„ Extrakte aus den Samen der Rosskastanie Aesculus hippocastanum haben gefässabdichtende und venenstärkende Eigenschaften. Die Arzneimittel werden hauptsächlich zur innerlichen und äusserlichen Behandlung von Venenleiden eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind Hämorrhoiden, Sportverletzungen und Wadenkrämpfe“… Zum vollständigen Text hier…


KARTOFFELN: GELBE KNOLLE REDUZIERT DEN BLUTDRUCK

Kartoffelprodukte gelten allgemein als Dickmacher. Wer jedoch die Finger von Pommes frites lässt und stattdessen gekochte Kartoffeln ist, kann seinen Blutdruck damit günstig beeinflussen . Das haben Forscher der University of Scranton in Pennsylvania, USA, in einer Studie mit übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck festgestellt.

In der kleinen Studie assen 18 Testpersonen zweimal pro Tag sechs bis sieben ungeschälte Kartoffeln von der Größe eines Golfballs über einen Zeitraum von einem Monat. Alle Studienteilnehmer waren übergewichtig und litten an Bluthochdruck. Die Forscher erfassten währenddessen den Blutdruck der Patienten. Das Resultat: Der untere Wert des Blutdrucks verminderte sich um 4,3 Prozent, der obere Wert um 3,5 Prozent… Zum vollständigen Text hier…


BLAUE KARTOFFELN REDUZIEREN DEN BLUTDRUCK

Blaue Kartoffeln können offenbar Übergewichtigen dabei helfen ihren Blutdruck zu senken. Das ergab eine Untersuchung von Wissenschaftlern um Joe Vinson von der Universität Scranton im US-Bundesstaat Pennsylvania.

Die Resultate wurden auf einem Kongress der American Chemical Society präsentiert. Demnach konnten übergewichtige Personen, die einen Monat lang regelmäßig die blauen Knollen konsumierten, ihren Blutdruck nachweislich leicht reduzieren…

In der Studie wurden 18 vorwiegend übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck einen Monat lang blaue Kartoffeln auf den gewöhnlichen Ernährungsplan gesetzt… Zum vollständigen Text hier…


VENENSCHWÄCHE: HILFT ROSSKASTANIEN-SALBE?

Die Österreichische Apotheker-Zeitung ( Nr. 16 / 2011) publizierte einen Beitrag über die Behandlung von Veneninsuffizienz (Venenschwäche, CVI). Ein Abschnitt drehte sich dabei um die Frage, ob die äusserliche Anwendung in Form von Venensalbe oder Venengel eine günstige Wirkung zeigt:

„Bei Schmerzen im Bewegungsapparat hat die Lokalbehandlung mit Externa einen traditionell hohen Stellenwert. Das gilt auch für die Varikosis. Während die Kunden beim Einreiben Erleichterung empfinden, steht für die Pharmakologen die Hautbarriere und die Molekülgröße einer perkutanen Aufnahme der Flavonoide und Triterpensaponine im Wege. Dies gilt nicht für Heparin und Heparinoide, die zur Behandlung oberflächiger Venenentzündungen eingesetzt werden. Man kann als Apotheker den Expertenstreit nicht entscheiden und überlässt das Urteil am besten den Kunden… Zum vollständigen Text hier…


VENENMITTEL: ROSSKASTANIE GEWINNT TEST

Die Zeitschrift Öko-Test hat Venentherapeutika sowohl zum Einnehmen als auch zum Einreiben unter die Lupe genommen: Von den 30 getesteten Produkten haben jedoch nur sechs mit „sehr gut“ bestanden; 17 sind mit „ungenügend“ und vier mit „mangelhaft“ durchgefallen. Jeweils ein Präparat wurde mit „gut“, „befriedigend“ oder „ausreichend“ beurteilt.

Nach Ansicht von Öko-Test haben sich für die Behandlung von Venenleiden orale Arzneimittel mit Rosskastanienextrakt bewährt: „Sehr gut“ sind gemäss Öko-Test Aescorin Forte (Steigerwald), Noricaven retard (Bionorica), Venen-Tabletten retard (Stada), Venentabs (Ratiopharm), Venoplant retard S (Dr. Willmar Schwabe) und Venoruton retard (Novartis)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.


PHYTOTHERAPIE & CHRONISCH-VENÖSE INSUFFIZIENZ (CVI)

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (3 / 2011) publizierte Priv.-Doz. Dr. Petra Staubach von der Hautklinik und Poliklinik Universitätsmedizin Mainz einen Artikel zum Thema „Möglichkeiten der Phytotherapie bei Hauterkrankungen“.

Hier daraus der Abschnitt zum Thema „Chronisch-venöse Insuffizienz“ (Venenschwäche).

„Die CVI ist eine weitverbreitete Erkrankung. Sie kann bei unzureichender früher therapeutischer Intervention zu Ödemen und Ulcera und damit zu einer langwierigen Erkrankung führen. Hier sind gerade im Anfangsstadium der Erkrankung Phytotherapeutika unbedingt empfehlenswert, da sie in der Lage sind, die Kapillarpermeabilität zu vermindern. Weiterhin können sie den venösen Gefäßtonus und den Lymphabfluss erhöhen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE FÜR HERZ & KREISLAUF: STEINKLEE, GINKGO BILOBA, ROTES WEINLAUB, ROSSKASTANIE, MÄUSEDORN, WEISSDORN….

„Die Presse“ berichtete von einer Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer in Saalfelden. Im Zentrum des Artikels stehen Ausführungen von Univ.-Prof. Dr. Theo Dingermann (Institut für Pharmazeutische Biologie, Goethe-Universität Frankfurt) zur Wirksamkeit von Heilpflanzen:

„Positive Wirkungen von Phytopharmaka sind unter anderem bei Durchblutungsstörungen, Venenleiden und Herzschwäche nachgewiesen. Zu den durchblutungsfördernden Heilpflanzen zählen der echte Steinklee und der echte Waldmeister, die in unseren heimischen Wäldern wachsen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: KRAMPFADERN UND ÖDEME

Basistherapie zur Vorbeugung und bei manifester Venenschwäche ist die Kompression. Gerade bei störenden Symptomen wie Beinschwellungen und Juckreiz können Patienten häufig auch von Venenmitteln als Begleitmaßnahme profitieren.

Im Mittelpunkt der Behandlung bei venösen Erkrankungen steht nach wie vor die konsequente Kompressionsbehandlung mittels Verbänden oder Strümpfen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass die Kompressionsstrümpfe regelmäßig getragen werden, was allerdings nur etwa die Hälfte der Betroffenen befolgt.

Hauptsächlich Patienten in niedrigen Stadien der CVI (Chronisch-venöse Insuffizienz, Venenschwäche) mit wenig Beschwerden weisen eine geringe Compliance auf. Eine Ergänzung der Behandlung mit systemischen Venenmitteln (Ödemprotektiva), deren Wirksamkeit nachgewiesen ist, kann daher sinnvoll sein… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-PRÄPARATE LINDERN VENENBESCHWERDEN

PTA-Aktuell geht in einem informativen Beitrag zum Thema Venenerkrankungen auch auf Heilpflanzen-Anwendungen ein.

„Zum Schutz vor Ödemen und zur Linderung der subjektiven Beschwerden werden neben der Kompressionstherapie verschiedene, vor allem pflanzliche Arzneimittel eingesetzt. In erster Linie enthalten sie flavonoidhaltige Extrakte aus rotem Weinlaub, Rosskastaniensamen, Mäusedornwurzelstock und Buchweizenkraut. Auch aus diesen Pflanzen isolierte Stoffe oder Stoffgemische, wie die Flavonoide Aescin, Troxerutin und Rutosid werden verwendet.“

Damit sind die wichtigsten Heilpflanzen zur Linderung von Venenbeschwerden aufgeführt. Aescin als Wirkstoff aus den Rosskastaniensamen ist allerdings ein Saponin und kein Flavonoid… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: WEISSDORN-PRÄPARATE BEI HERZINSUFFIZIENZ

Die Österreichische Apothekerzeitung veröffentlichte vor kurzem einen informativen Text zum Thema „Weissdorn“.

Hier die interessantesten Zitate:

„Weißdornpräparate (Crataegus monogyna, C. laevigata)……werden bei nachlassender Leistungsfähigkeit des Herzens entsprechend den Stadien I und II nach NYHA (New York Heart Association) angewandt. Ergänzend ist der Einsatz bei funktionellen Herzbeschwerden, koronarer Herzkrankheit sowie Herzrhythmusstörungen tradiert.“

Damit sind die gegenwärtig in der Phytotherapie etablierten Anwendungsbereiche gut umrissen.

Zu den Inhaltsstoffen und Anwendungsformen:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


ÄPFEL SIND GUTE CHOLESTERINSENKER

US-Wissenschaftler konnten belegen, dass Äpfel das Cholesterin senken. Die Forscher ließen 160 Frauen jeden Tag 75 Gramm Trockenfrüchte – entweder Äpfel oder Pflaumen – essen.

Nach drei, sechs und zwölf Monaten wurde das Blut der Teilnehmerinnen untersucht. Resultat: Bei Apfelesserinnen war bereits nach sechs Monaten das LDL-Cholesterin um 23 Prozent gesunken, berichtet die Florida State University.

Erwünschte Nebenwirkung: Trotz 240 Kilokalorien in der täglichen Apfelportion hätten die Frauen durchschnittlich 1,5 Kilogramm verloren. Grund dafür könnten die Pektine in der Frucht sein, die dem Körper ein Sättigungsgefühl verschaffen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: VENENMITTEL GEGEN HÄMORRHOIDEN?

Auch wenn nicht gerne darüber geredet wird: Rund die Hälfte der Bevölkerung leidet an Hämorrhoiden. Dabei handelt es sich bei den Betroffenen im Gegensatz zur chronisch venösen Insuffizienz (CVI, Venenschwäche) in der Mehrzahl um Männer.

Gute Erfahrungen mit dem Einsatz eines Venenpräparats bei Hämorrhoidalleiden und Perianalthrombosen hat Dr. Brita Larenz in ihrer Praxis gesammelt.

Aus ihrer Praxis berichtet Brita Larenz über mehrere Fälle, in denen Patienten aufgrund ihres Venenleidens ein Venenmittel bekamen und im Laufe der Behandlung — eher beiläufig — von einer Besserung ihrer Hämorrhoiden-Beschwerden berichteten… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL FÜR DAS HERZ

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin.

Hier die Tipps für das Herz:

„Ansteigende Armbäder: Ein Waschbecken mit körperwarmem Wasser füllen. Hände und Arme bis über die Ellbogen darin versenken und langsam heißes Wasser zulaufen lassen, bis das Bad angenehm temperiert ist. Danach 15 Minuten ruhen, die Arme nicht mit einem Handtuch abtrocknen. Die Herzdurchblutung wird deutlich verbessert.“… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: EICHENRINDE BEI HÄMORRHOIDEN

Bei entzündeten Hämorrhoiden bewähren sich Eichenrinden-Sitzbäder schon seit langem. Diesen Hinweis gibt auch Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) in einem Artikel zum Thema „Hämorrhoiden“ in der Zeitschrift für Phytotherapie:

„ Eichenrinde (Quercus cortex) enthält Gerbstoffe, und Quercitinderivate und wirkt deshalb adstringierend, juckreizlindernd, sekretionshemmend und leicht entzündungshemmend. Kontraindikationen: Großflächige Hautschäden. Nebenwirkungen und Interaktionen sind nicht bekannt.“

Und zur genaueren Zubereitung:… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: KNOBLAUCH KANN ZUR BLUTDRUCK-SENKUNG BEITRAGEN

Knoblauch-Extrakte könnten eine Bluthochdruck-Behandlung sinnvoll ergänzen, berichten australische Wissenschaftler im Fachblatt “Maturitas” (2010; 67: 144).

Sie behandelten 50 Patienten mit unkontrollierter Hypertonie über zwölf Wochen täglich mit Placebo oder mit vier Kapseln Knoblauch-Extrakt (960 mg mit 2,4 mg S-allylcysteine). Bei Ausgangswerten über 140 mmHg (Systole) sank der Blutdruck mit Knoblauch-Extrakt um im Mittel 10 mmHg. Unkontrollierte Einnahme sei jedoch nicht zu empfehlen: Knoblauch-Extrakte können das Blut verdünnen und Wechselwirkungen (Interaktionen) mit anderen Medikamenten haben….. Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.


CHILI-WIRKSTOFF CAPSAICIN SENKT DEN BLUTDRUCK

Das Alkaloid Capsaicin, welches Chilischoten ihre Schärfe verleiht, bringt Gefäße dazu, sich zu erweitern und kann so den Blutdruck senken, zumindest bei Ratten. Die Versuchstiere mit chronischem Bluthochdruck bekamen eine capsaicinreiche Ernährung und zeigten verglichen mit Tieren, die eine Standarddiät erhielten, deutliche Verbesserungen ihrer Blutdruckwerte…… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: WEISSDORN ALS HEILPFLANZE FÜR DAS HERZ

Die Österrreichische Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPhyt) widmete die erste Ausgabe ihrer Zeitschrift im Jahr 2010 dem Schwerpunktthema „Pflanzliche Arzneimittel für Herz und Kreislauf“.

Der Vizepräsident der ÖGPhyt, Prof. Dr. Wolfgang Kubelka, stellt darin den Weissdorn als wichtige Heilpflanze für das Herz vor. Der Beitrag geht auf die Botanik des Weissdorns, auf seine Geschichte und seine Wirkungen und Anwendungsbereiche ein. Er zeigt damit die vielfältigen und spannenden Aspekte, welche in der Phytotherapie zusammenkommen…… Zum vollständigen Text hier…


LEINSAMEN REDUZIERT CHOLESTERINSPIEGEL BEI MÄNNERN

Leinsamen könnte eine neue Möglichkeit zur Behandlung von Männern mit erhöhtem Cholesterinspiegel sein. „Eine aktuelle Studie zeigt, dass der Konsum von 3 Teelöffeln Leinsamen pro Tag über einen Zeitraum von 3 Monaten den Cholesterinspiegel bei Männern um über 10 % absenkt. Zwar ist der Effekt von Cholesterin senkenden Medikamenten etwas stärker, jedoch könnte Leinsamen offenbar eine Alternative für Menschen darstellen, die lieber ihre Ernährung umstellen, als Arzneimittel nehmen, um ihre Gesundheit aufrechtzuerhalten”, erklärt Dr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern um Suzanne Hendrich vor der Iowa State University in Ames, USA. Die Studie wird beim Jahrestreffen der American Society for Nutrition in Anaheim vorgestellt…… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI VENENBESCHWERDEN

Über Heilpflanzen zur Behandlung von Venenbeschwerden schreibt Reinhard Länger in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (PHYTO Therapie Austria 2|10).
Hier zusammenfassend die wichtigsten Aussagen zu den zentalen Heilpflanzen im Venenbereich:
„ Üblich hingegen ist der Einsatz von Ödemprotektiva, in dieser Gruppe von Arzneimitteln spielen pflanzliche Zubereitungen die dominierende Rolle. Als Wirkstoffe fungieren Saponine (Rosskastanie, Mäusedornwurzelstock) und Flavonoide (Rotes Weinlaub, Buchweizenkraut), manche Flavonoide werden auch als Reinsubstanzen, Substanzgemische oder in chemisch abgewandelter Form eingesetzt. Der Wirkmechanismus ist für alle genannten Substanzen noch nicht vollständig geklärt, die Hemmung bestimmter Enzyme, die die Gefäßpermeabilität erhöhen können, dürfte aber im Vordergrund stehen.“….. Zum vollständigen Text hier…

SEEKIEFER-WIRKSTOFF PYCNOGENOL LINDERT HÄMORRHOIDEN-BESCHWERDEN

Die Seekiefer (Pinus maritima, Pinus pinaster) liefert einen Wirkstoff zur Linderung von akuten Hämorrhoiden-Beschwerden.?
Der Rindenextrakt der Seekiefer hilft rasch bei akuten Hämorrhoiden-Beschwerden. Ein Wissenschaftlerteam hat in einer Vergleichsstudie aufgezeigt, dass sich Blutungen, Schmerzen im Dammbereich, Druckempfindlichkeit und Blutgerinnsel durch den Wirkstoff Pycnogenol der Pinus maritima mildern lassen, die an der französischen Atlantikküste beheimatet ist. Der Rinden-Extrakt soll Entzündungen und die Thrombosenbildung am effektivsten in der kombinierten Anwendung als Salbe und Tablette hemmen…… Zum vollständigen Text hier…

GINKGO BILOBA VORBEUGEND GEGEN ARTERIELLE VERSCHLUSSKRANKHEIT?

Die Einnahme von Ginkgo-biloba-Extrakten schützte ältere Personen in einer randomisierten klinischen Studie nicht vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Publikation in Cardiovascular Quality and Outcomes (2009; doi: 10.1161/CIRCOUTCOMES.109.871640) schließt jedoch eine vorbeugende Wirkung gegen die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) nicht aus.
Die Hauptresultate der Ginkgo Evaluation of Memory Study waren schon im letzten Jahr im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 20008; 300: 2253-2262) publiziert worden. Die Hoffnungen des deutschen Herstellers des Ginkgo-Extraktes erfüllten sich damals allerdings nicht. ??Unter den 1.545 Teilnehmer, die zweimal pro Tag den Ginkgo-Extrakt EGb 761 eingenommen hatten, kam es nach 6,1 jährigen Studiendauer nicht seltener zu Alzheimer-Demenzen als unter den 1.524 Teilnehmern, welche Placebos bekommen hatten….. Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

RANDENSAFT (ROTE BEETE) SENKT BLUTDRUCK

Nitratreiche Nahrungsmittel können, nach Umwandlung zu Stickoxid, den Blutdruck reduzieren. In einer Studie in Hypertension (2008, doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523) erzielte ein halber Liter Rote-Beete-Saft eine blutdrucksenkende Wirkung, die durchaus mit der von Medikamenten vergleichbar ist.??Dass Stickoxid (NO) in den Blutgefäßen ein wichtiger Vasodilatator ist, also die Gefässe erweitert, ist schon lange bekannt (Nobelpreis 1998).

Die blutdrucksenkende Wirkung wird bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie genutzt und auch die antianginöse Wirkung – bei Angina pectoris – wird von Nitropräparaten durch NO vermittelt. Eine weitere Quelle von NO sind, wenn auch indirekt nitrathaltige Nahrungsmittel, zu denen zum Beispiel Rote Beete gehört….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat eine lange Tradition bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich Herz-Kreislauf. Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für Funktionelle Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Herzschwäche, Arteriosklerose-Prophylaxe und Venenerkrankungen.

Funktionelle Herzbeschwerden
Geeignet ist die Anwendung von Heilpflanzen als Tee oder in Verbindung mit hydrotherapeutischen Maßnahmen (Teilbad, Dreiviertelbad – nicht zu heiß).
Bewährt haben sich
– Weißdorn (Crataegus monogyna, Crataegus oxyacantha)
– Herzgespannkraut (Leonurus cardiaca)
– Melissenblätter (Zitronenmelisse, Melissa officinalis)
– Rosmarin (bei niederem Blutdruck, Hypotonie, Rosmarinus officinalis)
– Besenginster (Sarothamnus scoparius, syn. Cytisus scoparius)….. Zum vollständigen Text hier…

KNOBLAUCH-STUDIEN BESTÄTIGEN GÜNSTIGE EINFLÜSSE AUF HERZ UND GEFÄSSE

Heute sterben in Mitteleuropa weniger Menschen an einem Herzinfarkt als noch
vor zwanzig Jahren. Dennoch bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste
Todesursache. Die wichtigsten Gründe dafür sind Bluthochdruck und
gestörter Fettstoffwechsel. Und genau gegenüber diesen beiden Risiken zeigt
sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.Die Blutdruck senkende Wirkung von Knoblauch belegen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Übersichtsstudien (Meta-Analysen). Eine australische Wissenschaftlergruppe um
Dr. Karin Ried untersuchte die Resultate von elf placebokontrollierten Studien….. Zum vollständigen Text hier…

KAKAO MIT FLAVANOL GÜNSTIG FÜR HERZKRANZGEFÄSSE?

Nicht nur Rotwein und Grüntee sollen gut sein für das Herz, sondern auch Kakao mit einem grossen Anteil des Pflanzeninhaltsstoffs Flavonol. Er gehört zu den Flavonoiden, einer Gruppe von Pflanzenstoffen, die hauptsächlich in Früchten und Gemüse, aber auch in Rotwein und Tee vorkommen……. Zum vollständigen Text hier…

STUDIEN BESTÄTIGEN GÜNSTIGE WIRKUNGEN VON KNOBLAUCH-EXTRAKT AUF HERZ UND GEFÄSSE

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die häufigste Todesursache. Wichtige Ursachen sind hoher Blutdruck und gestörter Fettstoffwechsel. Und genau diesen beiden Risiken gegenüber zeigt
sich Knoblauchpulver als wirksamer Schutzfaktor.

Den Blutdruck senkenden Effekt von Knoblauch zeigen zwei aktuelle, unabhängig voneinander durchgeführte Meta-Analysen. Eine australische Forschergruppe um Dr. Karin Ried analysierte die Resultate von elf placebokontrollierten Studien. Die Schlussfolgerung: Bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck bewirken die untersuchten Knoblauchpulver-Zubereitungen eine Reduktion des systolischen Blutdrucks um 8,4 mmHg gegenüber Placebo. Der diastolische Blutdruck sank um 7,3 mmHg . Je höher der Blutdruck zu Beginn der Studie war, umso stärker fiel der Effekt des Knoblauchpräparates aus (BMC Cardiovasc. Disord. 2008 Jun 16;8:13)…… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

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WEINLAUB-EXTRAKT GEGEN SCHWERE BEINE

Jede zweite Frau und jeder zehnte Mann sind von vernösen Durchblutungsstörungen betroffen.
Die ersten Symptome einer Venenerkrankung sind diskret und werden meist als kosmetische Übel betrachtet. Allerdings haben sich die venösen Durchblutungsstörungen in den Beinen längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – jede zweite Frau und zehn Prozent der Männer klagen über “schwere Beine”….. Zum vollständigen Text hier…

INHALTSSTOFF AUS HEIDELBEEREN WIRKT WIE CHOLESTERINSENKER

Ein Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt in einem Laborexperiment genauso effektiv wie gebräuchliche Cholesterinsenker, ohne aber deren Nebenwirkungen zu verursachen. Das berichteten Agnes Rimando vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium und ihre Kollegen an einer Konferenz der Amerikanischen Gesellschaft für Chemie (ACS) in Philadelphia….. Zum vollständigen Text hier…

HIBISKUS / KARKADE GEGEN ERHÖHTES CHOLESTERIN?

Ein Extrakt aus Hibiskus-Blüten könnte nach Ansicht von taiwanesischen Wissenschaftlern dieselbe positive Wirkung auf den Organismus haben, wie der Genuss von Tee und Wein. Ein Forscherteam der Medical University in Taiwan konnte bereits im Jahre 2004 nachweisen, dass der Pflanzenwirkstoff bei Tieren den Cholesterinspiegel verringern kann. Daraus lässt sich schließen, dass dies auch beim Menschen möglich sein muss, berichteten die Forscher im Fachmagazin Journal of the Science of Food and Agriculture….. Zum vollständigen Text hier…

COCHRANE-STUDIE ZU ROSSKASTANIEN-EXTRAKT BEI VENENBESCHWERDEN

Die Cochrane Collaboration hat eine Übersichtsarbeit veröffentlicht zur Wirksamkeit von Rosskastanien-Extrakt bei chronischer venöser Insuffizienz, also bei Venenbeschwerden wie Schwellungen, Schmerzen, Spannungsgefühl und Hautverdickungen.

Die Cochrane Collaboration fasst in ihren Arbeiten alle zu einem bestimmten Thema relevanten Studien zusammen und zieht daraus entsprechende Schlüsse….. Zum vollständigen Text hier…

WEISSDORN BESSERT HERZSCHWÄCHE

Die Ergebnisse einer Metaanalyse der Cochrane Collaboration zur Wirksamkeit von Weissdorn-Extrakten stellt Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der
Medizinischen Universität Graz in der Medical Tribune Österreich vor (Nr. 8/2009).

Wissenschaftler aus Deutschland untersuchten die Wirksamkeit von Extrakten aus getrockneten Blättern, Blüten und Früchten des Weißdorns (Crataegus) bei Patienten mit chronischer Herzschwäche (Herzinsuffizienz Stadien I bis III nach NYHA)…… Zum vollständigen Text hier…

KARKADE-TEE SENKT SYSTOLISCHEN BLUTDRUCK UM 13 MMHG

Drei Tassen Karkade-Tee (Hibiscus sabdariffa) pro Tag lässt den Blutdruck fallen – vor allem, wenn er zu Beginn schon etwas erhöht ist. Für die Pflanzenheilkunde ist das eine interessante Neuigkeit. Karkade, auch Hibiskus genannt und ein beliebter Genusstee, rückt damit immer mehr in den Kreis der Heilpflanzen
US-Forscher stellten fest, dass offenbar antioxydative Bestandteile im Karkade-Tee eine blutdrucksenkende Wirkung haben.
Diesen Effekt des Kräutertees glauben Wissenschaftler der Tufts-Universität in Boston in den USA nun belegen zu können. Dr. Diane McKay und ihre Mitarbeiter haben eine Studie durchgeführt mit 65 Männer und Frauen mit systolischen Blutdruckwerten zwischen 120 und 150 mmHg und diastolischen Werten niedriger als 95 mmHg…..Zum vollständigen Text hier…