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Koffein während der Schwangerschaft?

Studienresultate halten einen Verzehr von bis zu drei Tassen Kaffee während der Schwangerschaft als unbedenklich.

Vom Konsum von Energydrinks während der Schwangerschaft wird aber abgeraten.

Während der Schwangerschaft komplett auf Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke zu verzichten ist unnötig.

Bis zu drei Tassen Kaffee täglich gelten als unbedenklich, erklärt das Netzwerk Gesund ins Leben.

So zeigten Studienresultate beim Konsum von bis zu drei Tassen Kaffee während der Schwangerschaft keine nachteiligen Wirkungen auf Gestationsdauer und Geburtsgewicht. Im Sinne eines präventiven Gesundheitsschutzes wird allerdings vorsorglich von hohen Koffeinmengen abgeraten. Deshalb sollten Schwangere auf Energydrinks verzichten, die hohe Koffeinmengen pro Portion enthalten.

Quelle:

https://www.bzfe.de/inhalt/koffein-in-der-schwangerschaft-30742.html

 

Kommentar & Ergänzung:

Gemäss European Food Safety Authority (EFSA) gilt für schwangere und stillende Frauen, dass eine über den gesamten Tag verteilte Koffein-Aufnahme aus allen Quellen von bis zu 200 mg pro Tag für den Fötus unbedenklich ist.

(Quelle: Wikipedia)

Eine Tasse Kaffee (150 ml) enthält etwa 30 bis 100 mg Koffein, eine Tasse Schwarztee je nach Zubereitungsart bis zu 50 mg. Das im Tee vorkommende Koffein wurde früher Thein (von französisch thé) genannt, ist chemisch jedoch exakt der gleiche Stoff wie im Kaffee. Energy-Drinks wie “Red Bull” enthalten ca. 80 mg Koffein pro Dose.

(Quelle: http://www.chemie.de/lexikon/Koffein.html).

Fundierte Angaben finden sich im Standardwerk “Biogene Arzneimittel”:

“Bei einem durchschnittlichen Coffeingehalt von 60 – 100mg /Tasse (150ml)kann der Genuss von bis zu fünf Tassen Kaffee durch einen Erwachsenen als toxikologisch unbedenklich angesehen werden. Vorsicht ist geboten bei Personen mit labilem Herz-Kreislauf-System, Nierenkrankheiten, Magengeschwüren, Überfunktion der Schilddrüse, erhöhter Krampfbereitschaft oder bestimmten psychischen Störungen (panische Angstzustände). Schwangere sollten möglichst auf den Kaffeekonsum verzichten, zumindest aber eine Dosis von 300 mg /d nicht überschreiten (3 Tassen Kaffee, 9 Tassen Tee oder 7 kleine Gläser Colagetränk). Säuglinge, deren stillende Mütter viel Kaffee trinken, können Schlafstörungen zeigen.”

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Schwangerschaft: Cannabiskonsum gefährdet Hirnentwicklung von Babys

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Cannabiskonsum während der Schwangerschaft die Gehirnentwicklung des Fötus beeinträchtigen und nach der Geburt langfristige Schädigungen verursachen kann.
Geleitet wurde die Studie durch Tibor Harkany vom Zentrum für Hirnforschung an der MedUni Wien. Durchgeführt wurde sie gemeinsam mit ein Team von WissenschaftlerInnen des schwedischen Karolinska Institutet und der US-amerikanischen Mount Sinai School of Medicine.
Nach den Erkenntnissen der ForscherInnen beeinflusst Cannabis hauptsächlich die Art, wie sich Nervenzellen miteinander vernetzen. Das führt dazu, dass betroffene Kinder Informationen in weiterer Folge nur in einem eingeschränkten Ausmaß verarbeiten können.
Eine steigende Zahl von Kindern leiden unter den Folgen eines Drogenkonsums ihrer Mütter während der Schwangerschaft. Zu den am häufigsten verwendeten Substanzen gehört dabei Cannabis. Die AutorInnen einer soeben in der Fachzeitschrift „The EMBO Journal“ publizierten Studie versuchten darum, die molekulare Basis zu entschlüsseln, über welche die bedeutende psychoaktive Cannabis-Komponente D9-tetrahydrocannabinol (THC) die Gehirnentwicklung ungeborener Kinder beeinflusst.
In ihrer Studie haben die ForscherInnen mit Modellsystemen gearbeitet – basierend auf Studien mit Mäusen und Zellkulturen. Die Resultate haben sie mit dem Gewebe von Föten verglichen, die von Frauen stammten, die zuvor große Mengen an Cannabis konsumiert hatten.
Fehlerhafte Entwicklung der Gehirnrinde
 durch Cannabis
Die Studie kommt zum Schluss, dass Cannabiskonsum während der Schwangerschaft eine deutlich fehlerhafte Entwicklung von Nervenzellen in der Gehirnrinde bewirkt.
Dieser Gehirnteil ist beim Menschen für die Organisation der höheren kognitiven Funktionen zuständig und steuert die Bildung von Erinnerungen.
Verantwortlich für die Effekte ist der psychoaktive Wirkstoff von Cannabis, das Tetrahydrocannabinol (THC). Es wirkt sich v.a. in der Gehirnrinde aus, das beim Menschen die höheren kognitiven Funktionen organisiert und die Bildung von Erinnerungen steuert.
THC beeinflusst im Gehirn unter anderem die Entwicklung und Funktion der Kommunikationsleitungen zwischen den Nervenzellen – die sogenannten Synapsen und Axonen.
Eine wichtige Rolle dürfte dabei das Protein “Stathmin-2” spielen, erklären die Wissenschaftler. Fehlt dieses Protein, kann es zu einem fehlerhaften Nervenwachstum und lebenslangen Veränderungen der Gehirnfunktion kommen.
Die WissenschaftlerInnen betonen, dass die Cannabisexposition in den experimentellen Modellen genau übereinstimmt mit der fetalen Entwicklungsperiode, während der Nervenzellen untereinander Verbindungen herstellen. Laut den Studienergebnissen können die durch Cannabiskonsum in der Schwangerschaft hervorgerufenen Entwicklungsdefizite bei den Betroffenen lebenslange Veränderungen der Gehirnfunktion hervorrufen.
Nach Aussagen der ForscherInnen leiden zwar nicht alle Kinder, die während einer Schwangerschaft dem Einfluss von Cannabis ausgesetzt waren, unter unmittelbaren und offensichtlichen Defiziten. Die durch die Studie gezeigten Gehirnveränderungen können aber selbst bei vergleichsweise kleinen Schädigungen das Risiko für spätere neuropsychiatrische Erkrankungen deutlich steigern. Selbst wenn THC nur zu kleinen Veränderungen führe, könne seine Wirkung ausreichen, um das Gehirn für Stressoren oder Krankheiten zu sensibilisieren, die bei den Betroffenen später neuropsychiatrische Erkrankungen hervorrufen.
Trotz dieser negativen Wirkungen während der Schwangerschaft betonen die ForscherInnen, dass zwischen der privaten Nutzung und der medizinischen Anwendung von Cannabis klar unterschieden werden muss. Die medizinische Verwendung von Cannabis sei sinnvoll, soweit es sich um die Behandlung von Krankheiten handele. Bei der Verwendung von Cannabis während einer Schwangerschaft sei es jedoch genau umgekehrt. Der Konsum während der Gehirnentwicklung beeinträchtige ein physiologisch intaktes und sehr sensibles System, mit weit reichenden Folgen für die betroffenen Babys und Kinder.
Ob schon ein Gelegenheitsjoint während der Schwangerschaft gefährlich ist, können die ForscherInnen nicht beantworten. Sie wissen nicht, ab wann die gehirnschädigende Wirkung einsetzt. Sicher sind sie sich jedoch darin,  dass kontinuierlicher Konsum über einen längeren Zeitraum gefährlich für das ungeborene Kind ist.
Quelle:
http://www.meduniwien.ac.at/homepage/news-und-topstories/?Fsize=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4381&cHash=cdd25cfc5b
http://science.orf.at/stories/1732429/
http://emboj.embopress.org/content/early/2014/01/27/embj.201386035
Kommentar & Ergänzung:
Hier wurden zwar nicht Babys oder Kinder oder Erwachsene untersucht, deren Mütter in der Schwangerschaft Cannabis konsumiert hatten. Es wurden also nicht direkt Schädigungen an lebenden Menschen festgestellt. Die Forschenden arbeiteten mit Modellsystemen, basierend auf Studien mit Mäusen und Zellkulturen, und sie stellten Vergleiche an mit dem Gewebe von Föten, deren Mütter zuvor große Mengen an Cannabis konsumiert hatten.
Offenbar sind die Forschenden überzeugt davon, dass sich ihre Resultate auf die Situation einer Schwangerschaft übertragen lassen.
Angesichts des potenziellen Risikos von Schädigungen empfiehlt aber wohl schon der gesunde Menschenverstand, Cannabis in der Schwangerschaft zu meiden.
Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
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Omega-3-Fettsäuren: Schutz vor Diabetes und Herzkrankheiten?

Ein hoher Konsum an Omega-3-Fettsäuren schützt wahrscheinlich vor Adipositas-assoziierten Erkrankungen wie Diabetes und Herzkrankheiten. Das leiten US-Wissenschaftler aus einer Studie mit Inuit ab.

70 Prozent von total 330 Inuit waren übergewichtig oder adipös (European Journal of Clinical Nutrition online, 23. März). Probanden mit hohen Blutspiegeln an Omega-3-Fettsäuren wiesen dabei ähnliche Triglyzerid- und CRP-Konzentrationen auf wie normalgewichtige.

Quelle:

http://www.nature.com/ejcn/journal/vaop/ncurrent/abs/ejcn201139a.html

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/article/647160/omega-3-fettsaeuren-stimmt-chemie.html?sh=15&h=708027148

Kommentar & Ergänzung:

Omega-3-Fettsäuren sind in der Ernährungsmedizin ein Top-Thema, das aber auch sehr vielschichtig ist. Hier deshalb die wichtigsten Informationen dazu aus Wikipedia:

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

„Die Omega-3-Fettsäuren sind eine Untergruppe innerhalb der Omega-n-Fettsäuren, die beide zu den ungesättigten Fettsäuren zählen. Sie sind essentielle Stoffe, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Die Bezeichnung stammt aus der alten Nomenklatur der Fettsäuren. Bevor man sie als solche identifizierte, wurden sie gemeinschaftlich als „Vitamin F“ bezeichnet.“

(Quelle: Wikipedia)

Quellen für Omega-3-Fettsäuren:

„ Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Pflanzenöle:

– α-Linolensäure kommt in allen photosynthetisch aktiven Geweben – also in Pflanzenblättern – vor.

– Chia, Chiaöl (Salvia hispanica) – bis ca. 64 %

– Perillaöl (Perilla frutescens) – ca. 60 %

– Leinsamen, Leinöl (Linum usitatissimum) – ca. 52 %

– Leindotter, Leindotteröl (Camelina sativa) – ca. 38 %

– Sacha Inchi Öl (Plukenetia volubilis) – ca. 48 %

– Hanföl – ca. 17 % (Gamma-Linolensäure (Omega 6) ca. 4 %)

– Walnussöl – ca. 13 %

– Rapsöl – ca. 9 %

– Sojaöl – ca. 8 %

Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Fische:

– Atlantischer Lachs, gezüchtet, gegart, geräuchert – 1,8 %

– Sardellen – Europa, eingelegt in Öl oder Salz – 1,7 %

– Sardine – Pazifik, eingelegt in Tomatensoße oder Salz, mit Gräten – 1,4 %

– Atlantischer Hering, in Essig eingelegt – 1,2 %

– Makrele – Atlantik, gekocht, geräuchert – 1 %

– Weißer Thunfisch – eingelegt in Wasser oder Salz – 0,7 %

Langlebige Raubfische enthalten Methylquecksilber, welches aus toxikologischen Gründen bereits ab einem monatlichen Fischverzehr von 114 g (Schwertfisch) oder 454 g (Thunfisch) bedenklich wird. Fast unbedenklich sind Sardine, Anchovis oder Makrele (toxikologisch unbedenkliche monatliche Aufnahme 2724 g), noch besser Lachs (3623 g/Monat). Andere Gifte wie Cadmium, HCB, PCBs sind von geringerer Bedeutung. Fischöle/-kapseln enthalten keine relevanten Mengen an Giften.

Fische haben jedoch ihren hohen Gehalt an EPA und DHA nur aufgrund ihrer Algennahrung. Bestimmte Mikroalgen sind besonders geeignete Produzenten für die Fettsäuren. Inzwischen sind auch Mikroalgenöle erhältlich, die in Bioreaktoren hergestellt wurden. Der Biosyntheseweg der Fettsäuren und die beteiligten Algengene wurden bereits charakterisiert und es ist zu erwarten, dass gentechnisch veränderte Pflanzen, die die Synthese beherrschen, patentiert werden.“

(Quelle: Wikipedia)

Kommentar & Ergänzung:

Interessant ist der hohe Anteil von Omega-3-Fettsäuren in Leinsamen / Leinöl. Aus Leinsamen werden Omega-3-Fettsäuren allerdings nur in den Körper aufgenommen, wenn die Leinsamen geschrotet sind.

Für die beim Hanföl erwähnte Omega-6-Fettsäure Gamma-Linolensäure sind bekanntere Quellen Nachtkerzenöl und Borretschsamenöl.

Sie werden in der Phytotherapie vor allem eingesetzt bei Atopischer Dermatitis (Neurodermatitis).

Omega-3-Fettsäuren: Bedeutung als Nahrungsmittel

„Der erwachsene menschliche Körper wandelt Omega-3-Fettsäuren pflanzlicher Herkunft (α-Linolensäure) nur in geringem Maß in Eicosapentaensäure („EPA“, ca. 5 %) und Docosahexaensäure („DHA“, < 0,5 %) um. Nur der Stoffwechsel von Neugeborenen ist zu einer verstärkten Umwandlung fähig, da sie die Stoffe für ihre Hirnentwicklung benötigen. EPA und DHA sind jedoch in Fischölen direkt enthalten. Im Rindfleisch finden sich deutlich weniger Omega-3-Fettsäuren, sowohl in Form von α-Linolensäure, als auch als EPA und DHA. Jedoch ist das Verhältnis Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren bei Tieren aus extensiver Weidehaltung deutlich günstiger als bei konventioneller Tierhaltung.

Für die Umwandlung der pflanzlichen α-Linolensäure benötigt der Körper die Enzyme Delta-6-Desaturase und Delta-5-Desaturase. Diese werden aber gleichzeitig für die Umwandlung der Omega-6-Fettsäure Linolsäure in andere Omega-6-Fettsäuren benötigt. In unserer heutigen Nahrung ist das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren mit >7:1 sehr ungünstig; die DGE empfiehlt 5:1. Empfehlenswert ist somit eine Reduzierung des Omega-6-Fettsäuren-Anteils in der Nahrung, wodurch mehr Enzyme für die Umwandlung der α-Linolensäure zur Verfügung stehen. Vitamin- und Mineralienmangel, Stress und Alter können die Umwandlung verlangsamen. Hingegen können Vitamin B und C, Magnesium und Zink diese Enzyme aktivieren.

Beim Menschen hebt α-Linolensäure bestimmte Blutfette (Triglyceride), während Eicosapentaensäure oder Docosahexaensäure diese Fette senken. α-Linolensäure wirkt nicht blutdrucksenkend, wohl aber Docosahexaensäure. Dies suggeriert, dass sich mit pflanzlicher α-Linolensäure manche Wirkungen von Omega-3-Fettsäuren aus Fisch oder Fischöl nicht erzielen lassen. Dies bedeutet auch, dass eine gesundheitsfördernde Wirkung der pflanzlichen α-Linolensäure separat nachgewiesen werden müsste. Über andere Omega-3-Fettsäuren, wie C18:4ω-3 oder C22:5ω-3 ist weniger bekannt, sie scheinen von geringerer Bedeutung.“

(Quelle: Wikipedia)

Tagesbedarf & Omega-3-Index

„Nach einem Artikel von 2007 empfehlen manche US-Amerikanische Gesundheits- und Regierungsorganisationen die regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Für den täglichen Bedarf wurden typischerweise zwischen 100 mg und 600 mg genannt. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA veröffentliche im März 2010 ebenfalls ernährungsbezogene Empfehlungen: Empfohlen wird die tägliche Aufnahme von 250 mg EPA und/oder DHA. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE gibt dieselbe Empfehlung. Daneben wird von der DGE für Schwangere und Stillende die Aufnahme von 200 mg DHA pro Tag zur Unterstützung einer gesunden Gehirnentwicklung des Fötus bzw. Neugeborenen empfohlen.

Eine neue Sicht stellt dem täglichen Bedarf wünschenswerte Spiegel von Omega-3-Fettsäuren im Menschen entgegen, die als Omega-3-Index erfasst werden (Anteil Eicosapentaen- plus Docosahexaensäure in roten Blutkörperchen).“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren im Herz-Kreislauf-Bereich

„In beobachtenden Studien, wie sie von Epidemiologen durchgeführt werden, scheint Verzehr von Fisch schwach mit der Abwesenheit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen korreliert zu sein. Wird der Gehalt des verzehrten Fisches an Eicosapentaen- und Docosahexaensäure mit betrachtet, wird diese Korrelation stärker. Am deutlichsten wird das Bild, wenn der Omega-3-Index betrachtet wird. Ein Omega-3-Index von < 4 % bedeutet ein etwa 10-fach höheres Risiko, den plötzlichen Herztod zu erleiden, als ein Omega-3-Index von > 8 %. In der Allgemeinbevölkerung ist der plötzliche Herztod je nach Omega-3-Index sehr unterschiedlich häufig: In Deutschland, wo man häufig einen Omega-3-Index um 4 % misst, beträgt die Inzidenz des plötzlichen Herztodes 148/100.000, während sie in Japan, wo der Omega-3-Index wohl um 11 % liegt, 7,8/100.000 Personenjahre beträgt. Für nichttödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt eine ähnliche, aber schwächere Korrelation.“

(Quelle: Wikipedia)

Wirkmechanismen der Omega-3-Fettsäuren

„Eicosapentaen- und Docosahexaensäure sind Bestandteile der Zellmembranen und wirken modulierend auf die Funktion verschiedenster Zellen. Deswegen gibt es nicht einen einzigen Wirkmechanismus dieser beiden Omega-3-Fettsäuren, sondern verschiedenste. α-Linolensäure wird nur in einem geringen Maße in die Zellmembranen eingebaut und hat kaum Wirkungen. In Untersuchungen am Menschen wurden folgende Wirkmechanismen für Eicosapentaen- und Docosahexaensäure nachgewiesen:

– sie wirken anti-arrhythmisch (beugen Herzrhythmusstörungen vor), sowohl auf der Ebene des Vorhofes wie der Herzkammer

– sie stabilisieren instabile Gefäßbezirke, die sonst Herzinfarkte verursachen („instabile Plaques“)

– sie verlangsamen das Voranschreiten von Veränderungen der Herzkranzgefäße

– sie senken Blutfette (Triglyceride)

Zahlreiche weitere positive Wirkungen auf Gefäßfunktion, Blutdruck, Entzündungsmediatoren.“

(Quelle: Wikipedia)

Klinische Studien mit Omega-3-Fettsäuren

„Bislang liegen die Ergebnisse von vier großen klinischen Interventionsstudien an insgesamt über 30.000 Personen vor: DART (Diet And Reinfarction Trial, GISSI-P (Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto miocardico-Prevenzione), DART-2  und JELIS (Japan EPA Lipid Intervention Study). DART und GISSI-P zeigten eine Reduktion der Gesamtmortalität zwischen 20 % und 29 %, des plötzlichen Herztodes von etwa 45 % und kardialer Ereignisse nach Gabe von knapp einem Gramm Eicosapentaen- und Docosahexaensäure pro Tag. DART-2 wurde so schlecht durchgeführt, dass verlässliche Schlussfolgerungen nicht zu ziehen waren. An JELIS nahmen 18.645 hyperlipidämische Japaner mit weiteren kardiovaskulären Risikofaktoren für fünf Jahre teil. Traditionell wird in Japan viel Fisch, d.h. viel Eicosapentaen- und Docosahexaensäure verzehrt, was hohe Spiegel nach sich zieht. Diese Spiegel wurden durch die Gabe von 1,8 g pro Tag Eicosapentaensäure noch weiter erhöht. Die Inzidenz des plötzlichen Herztodes lag in JELIS bei 40/100.000, also noch deutlich unter der Inzidenz der deutschen Allgemeinbevölkerung (s.o.). Auch andere kardiale Ereignisse waren in JELIS insgesamt selten, und wurden durch Einnahme von Eicosapentaensäure noch weiter reduziert.

Aktuelle systematische Übersichtsarbeiten mit Metaanalysen zeichnen jedoch insgesamt ein uneinheitliches Bild und können keinen übereinstimmenden Nutzen zeigen.

Im Rahmen der Health-Claims-Verordnung hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA eine Bewertung der behaupteten Gesundheitseffekte von EPA- und DHA-Fettsäuren durchgeführt. Im Oktober 2010 wurde eine wissenschaftliche Einschätzung veröffentlicht, in der die Wissenschaftler zu dem Schluss kommen, dass eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen der Aufnahme von EPA und DHA und der Aufrechterhaltung einer normalen Herzfunktion besteht. Die empfohlene Formulierung ist: “EPA und DHA tragen zur normalen Funktion des Herzens bei.” Um diese Wirkung zu erreichen, sei die tägliche Einnahme von 250 mg nötig.

Ebenso wurden aber auch zahlreiche behauptete Wirkungen zurückgewiesen:

– keine positive Wirkung auf die Cholesterinspiegel im menschlichen Blut

– keine positive Wirkung auf das Immunsystem bzw. gegen bestimmte Eikosanoide und andere entzündungsförderliche Zellgifte im Blut sowie generell keine immunmodulierende Wirkung

– keine positive Regulierung des Blutzuckers

– Kein Schutz der Haut vor UV-Schäden
Bestätigt wurde die Bedeutung von DHA für das menschliche Gehirn. Wissenschaftlich belegt sei, dass DHA einen Beitrag zu Aufrechterhaltung der normalen Gehirnfunktion leiste.

Vereinzelt wird spekuliert, dass die den Omega-3-Fettsäuren zugeschriebenen gesundheitsfördernden Eigenschaften möglicherweise auf die ebenfalls im Fisch enthaltenen Furanfettsäuren zurückzuführen sein könnten.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren in Schwangerschaft & Stillzeit

„Die Placenta versorgt den heranwachsenden Fötus mit 50–60 mg Docosahexaensäure pro Tag. Bei 25 unselektierten Schwangeren in Deutschland wurden Omega-3-Index-Werte zwischen 2,6 und 14,9 % gemessen. Regulationsmechanismen in der Plazenta versuchen den Fetus auf einen Omega-3-Index von 10 bis 11 % einzustellen. Bei Müttern mit niedrigen Spiegeln führt dies zum Leeren vorhandener Speicher. Eine gute Versorgung der Mutter mit Eicosapenten- und Docosahexaensäure zeigte in Interventionsstudien ein besseres Ergebnis in den folgenden Kriterien:

Frühgeburtsbestrebungen sind seltener, wenn frühzeitig mit einer Supplementation begonnen wird. Ein Beginn nach der 33. Woche ist ineffektiv, wie sich in Interventionsstudien zeigte.

Wochenbettdepression tritt selten in Populationen auf, die durch einen hohen Fischverzehr oder einen hohen Gehalt der Muttermilch an DHA charakterisiert sind. Interventionsstudien sind im Gange.

Die Gehirnentwicklung verläuft bei Kindern mit hohen Spiegeln von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure günstiger, wie sich in Interventionsstudien mit Tests, die komplexere Hirnleistungen erfassten, zeigen ließ.

Der Intelligenzquotient von 4-jährigen Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft täglich 2 g Eicosapentaen- und Docosahexaensäure supplementierten war in einer Interventionsstudie 4 Punkte höher, als bei den Kontrollen. Dies wurde darauf zurückgeführt, dass die Spiegel von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure im Nabelschnurblut der intelligenteren Kinder doppelt so hoch waren.

Muttermilch lässt sich über die Ernährung der Mutter Dosis-abhängig mit Eicosapentaen- und Docosahexaensäure anreichern. Die Ergebnisse der Interventionsstudien sind nicht ganz konsistent, zeigen aber generell bessere komplexe Hirnleistungen bei Kindern, deren Mütter in der Stillzeit Eicosapentaen- und Docosahexaensäure supplementierten. Einzelne Hersteller ergänzen Milchnahrung mit DHA.

Ende August 2007 hielt mit Förderung der EU eine Gruppe kompetenter Wissenschaftler eine Konsensuskonferenz ab: „New EU Recommendation Suggests Pregnant Women Need Higher Levels of Omega-3“. Es wurde empfohlen, in der Schwangerschaft mindestens 200 mg/Tag DHA einzunehmen, wobei darauf hingewiesen wurde, dass bis 2.7 g / Tag Eicosapentaen- und Docosahexaensäure in Interventionsstudien ohne wesentliche Nebenwirkungen gegeben worden waren. Auch hier zeigte sich Einigkeit bei der Einschätzung des Wertes der Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft, hinsichtlich der Dosis aber Uneinigkeit.

Umsetzung im Alltag: Die Konsensuskonferenz empfiehlt den Verzehr zweier Portionen fetten Fischs (beispielsweise Lachs oder Makrele) pro Woche für schwangere und stillende Frauen, was auch mit den Empfehlungen der Europäische Agentur für Lebensmittelstandards übereinstimmt. Frauen, die wenig oder keinen Fisch verzehren, sollten die Verwendung von Omega-3-Supplementen erwägen.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren in Neurologie & Psychiatrie

„Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem für Struktur und Funktion von Hirn und Auge essentiell. Verschiedene Wirkmechanismen, die hierfür relevant sind, hat man beschrieben: Veränderungen in der dopaminergen Funktion, Regulation von Hormonsystemen, Veränderungen intrazellulärer Botschaftersysteme, vermehrte dendritische Verzweigung und Synapsenbildung und eine Anzahl anderer.[45] Dies gilt insbesondere für Docosahexaensäure, weniger für Eicosapentaensäure und nicht für alpha-Linolensäure.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren & Schlaganfall

„In einer systematischen Übersichtsarbeit zeigte sich, dass der ischämische Schlaganfall bei Personen, die Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, etwa 30 % seltener auftritt. Omega-3-Fettsäurespiegel scheinen nicht mit dem Auftreten hämorrhagischer Schlaganfälle assoziiert.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren – Kognitive Einschränkung und Alzheimer-Erkrankung

„In beobachtenden Untersuchungen an Patienten mit kognitiven Einschränkungen und Alzheimer-Krankheit zeigte sich, dass der Verzehr von mehr Fisch, vor allem aber höhere Spiegel von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure, mit einem niedrigeren Risiko für den Verlust an Kognition und Demenzentwicklung vergesellschaftet sind. Eine erste kleine Interventionsstudie hatte viel versprechende Ergebnisse, weitere werden gegenwärtig durchgeführt.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren & Depression

„(Unipolare) Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure auf.[45] Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche. Zu verschiedenen durchgeführten Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse nicht übereinstimmen. Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde. Es konnte nachgewiesen werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist, während DHA allein nur einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt. Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden. Es scheint somit noch Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings besteht ein nachhaltiges Interesse daran, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, insofern als bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren. Weitere Interventionsstudien werden gegenwärtig durchgeführt.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren & Schizophrenie

„Omega-3-Fettsäurespiegel sind in schizophrenen Patienten niedriger als in gesunden Kontrollen. In 3 von 4 Interventionsstudien wurden positive Effekte gesehen, sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure. Weitere Interventionsstudien werden gegenwärtig durchgeführt.“

Omega-3-Fettsäuren & Borderline-Persönlichkeit

„Erste Daten von Interventionsstudien bei Borderline-Persönlichkeiten zeigten, dass Eicosapentaen- und Docosaehexaensäure Feindseligkeit und Aggression sowie depressive Symptome vermindern können.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren & Aufmerksamkeitsdefizitstörung / Hyperaktivitätsstörung

„In Jugendlichen und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen hat man niedrigere Omega-3-Fettsäure-Spiegel gefunden als in gesunden. Omega-3-Fettsäuren erhöhen das im Gehirn verfügbare Dopamin, wirken also wie die gängigen Stimulantien, die zur Behandlung von ADHS genutzt werden. Die Wirkung ist allerdings langfristig. In doppelt verblindeten klinischen Studien, in denen Kindern mit Aufmerksamkeitsschwäche ca. 0,6 Gramm Omega-3-Fettsäuren (EPA und/oder DHA) zugeführt wurden, ergaben sich Behandlungseffekte, die langfristig (nach ca. 3 bis 6 Monaten) mit denen herkömmlicher Medikation vergleichbar waren, jedoch nicht bei allen Betroffenen wirken.“

(Quelle: Wikipedia)

Omega-3-Fettsäuren & eventuelle Erkrankungen

„Prostatacarcinom: In beobachtenden Untersuchungen gewann man Hinweise auf einen protektiven Effekt des Verzehrs von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure, während α-Linolensäure möglicherweise das Gegenteil bewirkt. Höhere Spiegel von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure, nicht aber von α-Linolensäure, waren mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für das Prostatacarcinom assoziiert. Mehrere Interventionsstudien zum Thema werden gegenwärtig durchgeführt.

Bei entzündlichen Erkrankungsbildern mit Autoimmunkomponente, wie rheumatoider Arthritis, entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma oder primärer sklerosierender Cholangitis sprechen Wirkmechanismen, wie die Verminderung entzündungsfördernder Mediatoren, für einen therapeutischen Effekt. Erste Interventionstudien hatten positive Ergebnisse, aber eine abschließende Bewertung steht noch aus, da noch weitere Interventionsstudien durchgeführt werden müssen.

Bei bösartigen Erkrankungen wie kolorektales Karzinom oder Brustkrebs war das Erkrankungsrisiko umso kleiner, je höher die Spiegel von Eicosapentaen- und Docosahexaensäure in den Erythrozyten waren. Frühere Untersuchungen, die den Verzehr von Fisch untersuchten, zeigten weniger klare Ergebnisse. Auch hier kann noch keine abschließende Beurteilung abgegeben werden.

Die AREDS Studie ergab, dass ein erhöhter Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung der altersbedingten Makuladegeneration entgegenwirken könnte. Diese Befunde sollen in der AREDS II Studie weiter untersucht werden.“

(Quelle: Wikipedia)

Fettsäure-Wechselwirkungen

„Die Verwertung von Omega-3-Fettsäuren im menschlichen Organismus wird u. a. auch durch die Konzentration von Omega-6-Fettsäuren beeinflusst, da diese in einigen biochemischen Vorgängen konkurrieren. Es wird daher diskutiert, welchen Einfluss das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung auf die menschliche Gesundheit hat. Dieses Verhältnis liegt heute je nach Quelle bei 15:1 bis 30:1 in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Dies wird oft als ungünstig bewertet und ein niedrigeres Verhältnis empfohlen. Im Fleisch von Nutztieren ist das Verhältnis verschoben, da heutige auf Getreide basierende Kraftnahrung einen deutlich höheren Anteil an Omega-6-Fettsäuren aufweist als die natürliche, auf Grünpflanzen basierende Nahrung.

Den mit Abstand höchsten relativen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält Leinöl mit einem Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 von etwa 1:3. Es enthält als einziges Speiseöl mehr Omega-3-Fettsäure (in Form von Linolensäure) als Omega-6-Fettsäure. Weitere Speiseöle mit hohem relativen Omega-3-Gehalt sind Rapsöl (2:1), Hanföl (3:1), Walnuss-, Weizenkeim- und Sojaöl (6:1) sowie Olivenöl (8:1). Maiskeimöl weist hingegen ein Verhältnis von ca. 50:1 auf, Sonnenblumenöl 120:1 und Distelöl 150:1.

Ein hohes Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis wird in einigen Arbeiten mit entzündlichen Vorgängen in Verbindung gebracht.

In einer US-amerikanischen Studie wurde zwar der positive Einfluss von Nahrung mit höherem Omega-3-Fettsäuregehalt bei Herzerkrankungen bestätigt, aber keine nennenswerte Beeinträchtigung durch die Omega-6-Aufnahme festgestellt.“

(Quelle: Wikipedia)

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