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Flavonoide zur Vorbeugung gegen Diabetes?

Bestimmte Nahrungsmittel können das Diabetesrisiko reduzieren. Dazu zählen Tee, Schokolade und Beerenobst – alles Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Flavonoiden. Die gesunden Pflanzenstoffe sollen demnach den Blutzuckerspiegel und das Maß der Insulinresistenz senken.

Lebensmittel mit einer hohen Konzentration an Flavonoiden können das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommen englische Wissenschaftler um die Ernährungswissenschaftlerin Aedin Cassidy. Die Studie konzentrierte sich auf die positive Wirkung bestimmter Flavonoide. Dazu zählen die blau-rot gefärbten Anthocyane in Beeren und Wein, aber auch Flavone, wie sie beispielsweise in Sellerie, Petersilie und Thymian vorkommen.

Die Studie sei eine der ersten großen zum Thema, wie diese bioaktiven Substanzen das Diabetesrisiko senken können, sagt Cassidy. Die Forscher untersuchten Blutproben von knapp 2.000 britischen Frauen auf Entzündungsmarker und prüften, wie gut die Regulierung des Blutzuckerspiegels bei den Testpersonen funktionierte. Die Insulinresistenz berechneten die Wissenschaftler aus Nüchternblutzucker und Nüchterninsulin. Ihre Ernährungsgewohnheiten dokumentierten die Frauen in einem umfangreichen Fragebogen.

Wie sich in der Studie zeigte, entwickelten Probandinnen, die mit der täglichen Ernährung viele Flavonoide aufnahmen, seltener eine Insulinresistenzwie sie für Diabetes charakteristisch ist.

Speziell Anthocyane zeigten darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil: Sie verringerten das Risiko für chronische Entzündungsprozesse, die an der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten beteiligt sind.

Professor Tim Spector, der ebenfalls an der Studie beteiligt war, äusserte sich angesichts der “aufregenden Ergebnisse” zuversichtlich: “Sie zeigen, dass auch Inhaltsstoffe von Lebensmitteln, die wir für ungesund halten – zum Beispiel Wein oder Schokolade – einen gesundheitlichen Nutzen haben könnten.“

Allerdings müssten die Resultate noch gründlich überprüft werden, bevor die Wissenschaftler eine generelle Empfehlung aussprechen wollen.

Ein Freibrief für Diabetiker, häufiger zur Zuckerbombe Schokolade zu greifen, ist die Studie daher nicht – zumal die gesunden Pflanzenstoffe hauptsächlich in Bitterschokolade mit hohem Kakao-Gehalt in grösseren Mengen vorkommen. Zudem wissen die Forsscher noch nicht, ab welcher Menge die Flavonoide ihren Diabetesschutz entfalten.

Flavonoide schützen das Erbgut vor Schäden

Flavonoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und umfassen neben den Anthocyanen und Flavonen Viele weitere Untergruppen wie Isoflavone und Chalkone. Im Laborversuch zeigen Flavonoide antioxidative Effekte, das bedeutet: sie haben die Fähigkeit, Schäden vom Erbgut und anderen Molekülen abzuwehren und möglicherweise die Entstehung von Krebs zu verhindern. Tiere können keine Flavonoide produzieren. Im Pflanzenreich findet man sie dagegen vom Apfel bis zur Zwiebel fast überall.

 

Quelle:

https://www.morgenpost.de/web-wissen/gesundheit/article215583715/Flavonoide-im-Essen-So-gut-schmeckt-Diabetesschutz.html

Kommentar & Ergänzung:

Flavonoide sind sowohl in der Ernährung interessante Inhaltsstoffe als auch in der Phytotherapie wichtige Wirkstoffe.

Allerdings kann man es nicht genug sagen: diese Art von Studie kann nie einen eindeutigen ursächlichen Zusammenhang belegen, sondern nur Hinweise auf mögliche Zusammenhänge liefern.

Hier wird das Ernährungsverhalten von Bevölkerungsgruppen erfasst und mit Krankheiten und Störungen in Beziehung gesetzt. So sollen Zusammenhänge gefunden werden wie in dieser Studie: Wer viele Lebensmittel mit hohem Gehalt an Flavonoiden isst, bekommt weniger Diabetes. Der Knackpunkt: Es könnte sein, dass Menschen, die viele Lebensmittel mit hohem Flavonoidgehalt essen – Zum Beispiel Früchte, Beeren – auch sonst einen gesünderen Lebensstil pflegen als der Durchschnitt. So könnte es sein, dass der günstige Effekt auf Diabetes durch einen anderen Faktor ausgelöst wird, der noch nicht bekannt ist.

Solche epidemiologischen Studien, so nennt man die, werden oft durchgeführt in der Ernährungswissenschaft und oft wird ihre begrenzte Aussagekraft nicht erwähnt, wie auch in diesem Artikel in der Berliner Morgenpost.

Siehe dazu:

Ernährungswissenschaft: Fragwürdige Studien stiften mehr Verwirrung als Nutzen

So ist also nicht einwandfrei geklärt, ob Flavonoide das Diabetesrisiko senken. Dass sie antioxidativ wirken ist geklärt, allerdings im Labor. Damit ist auch hier nicht geklärt, ob ein positiver Effekt auch ausserhalb des Reagenzglases auftritt, im lebendigen Menschen.

Es spricht aber sehr viel dafür, dass Flavonoide als Bestandteil einer vielfältigen Ernährung  sinnvoll sind. Äpfel sind reich an Flavonoiden, blaue Beeren mit hohemn Gehalt an Anthocyanen wie Heidelbeeren, Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, Kirschen..

In der Phytotherapie gibt es eine ganze Reihe von Heilpflanzen, deren Wirkung insbesondere auf Flavonoide zurückgeführt wird. Zum Beispiel Weissdorn, Ginkgo, Mariendistel, Buchweizenkraut.

Flavonoid-Pflanzen sind im allgemeinen sehr gut verträglich. Das hat auch damit zu tun, dass Flavonoide rasch wieder ausgeschieden werden. Darum müssen die Dosierungen hoch genug sein.

Wenn Sie interessiert sind daran, Wirkstoffe, Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten der Heilpflanzen fundiert kennenzulernen, dann können Sie das in meinen Lehrgängen, dem Heilpflanzen-Seminar und der Phytotherapie-Ausbildung.

 

Weissdornbeeren für Sirup und Kompott

Wenn der Herbst ins Land zieht, leuchten die Früchte des Weissdorns rot in den Hecken. Dass die Beeren essbar sind, ist nur wenigen bekannt. Roh hat das Fruchtfleisch allerdings eine mehlige Konsistenz. Erst nach der Verarbeitung zu Kompott, Gelee, Saft, Sirup oder Chutney entfalten die Früchte ein angenehm süß-säuerliches Aroma. Sie lassen sich auch gut mit anderem Obst wie Äpfeln, Quitten und Holunderbeeren kombinieren. Ein Mus aus Weißdornbeeren kann als Brotbelag verwendet werden und gibt Müsli, Joghurt und Quark einen speziellen Geschmack. Dafür werden die Weissdornfrüchte in etwas Wasser für acht bis zehn Minuten weichgekocht, danach abgegossen und durch ein Sieb gestrichen. Wer es gerne süsser hat, kann einen Teelöffel Agavensirup oder Honig beigeben.

Auch in der traditionellen Pflanzenheilkunde ist der Weissdorn bekannt. Schon Pfarrer Sebastian Kneipp empfahl den Weißdorn als Heilpflanze für Herz und Kreislauf. Bei Bluthochdruck und Schwindel soll ein Weissdorntee aus den getrockneten Blüten und Blättern helfen. Die Früchte enthalten unter anderem viel Vitamin C und Provitamin A sowie den Ballaststoff Pektin.

Weissdornfrüchte reifen zwischen August und Oktober. Beim Pflücken sollte man Vorsicht walten lassen und Handschuhe tragen, da Weißdorn sehr dicht wächst und mit zahlreichen Dornen bestückt ist. Ausserdem können die roten Beeren unschöne Flecken auf Textilien hinterlassen. Vor der Zubereitung werden die Weissdornfrüchte vom Stiel abgezogen und vor der weiteren Verarbeitung gründlich gewaschen. Ein paar Früchte sollten jedoch am Strauch bleiben, da sie über 30 verschiedenen Vogelarten als Nahrung dienen. Auch für zahlreiche Insektenarten und kleine Säugetiere ist der Weißdornstrauch eine gute Lebensgrundlage.

Quelle:

https://www.bzfe.de/inhalt/weissdorn-30849.html

 

Kommentar & Ernährung:

Erfreulich, dass das „Bundeszentrum für Ernährung“ (BzfE) die Weissdornfrüchte als Nahrungsmittel vorstellt.

Die Phytotherapie verwendet meistens Weissdornblüten und Weissdornblätter als Weissdorntee, Weissdorntinktur oder Weissdornextrakt.

Weissdornfrüchte (genauer: Scheinfrüchte) werden selten eingesetzt, kaum als Tee, manchmal aber als Tinktur.

Die Weissdornfrüchte enthalten wie Blüten und Blätter die typischen Wirkstoffe des Weissdorns – Flavonoide und oligomere Poranthocyanidine – allerdings tendenziell in geringerer Konzentration. Gemäss den Standardwerken „Biogene Arzneimittel“ und „Teedrogen und Phytophamaka“ nimmt der Wirkstoffgehalt der Weissdornfrüchte mit zunehmender Reife ab.

Das dürfte die Wirksamkeit der Früchte einschränken, zumal Weissdorn über längere Zeit in recht hohen Dosierungen engenommen werden muss.

Diese nötige hohe Zufuhr an Wirkstoffen kann bei Weissdorntee und Weissdornextrakt aus Blüten und Blättern erreicht werden, kaum jedoch mit Weissdorntinktur.

Siehe dazu:

Pflanzentinkturen oder Kräutertees?

Bei Sirup oder Kompott aus Weissdornfrüchten müsste man wohl unrealistisch hohe Dosen täglich über lange Zeiträume einnehmen, um eine relevante Wirkstoffzufuhr zu erzielen. Als Heilmittel für Herz & Kreislauf sind Weissdornkompott und Weissdornsirup sehr fraglich, vor allem auch, weil dazu reife Früchte verwendet werden.

Zurecht weißt der Beitrag der BzfE auf die hohe Bedeutung des Weissdornstrauch als Nahrung für Vögel hin. Weissdorn ist bezüglich des Nutzens für die Tierwelt einer der besten einheimischen Sträucher.

Heikel ist allerdings, dass Weissdorn zu den Wirtspflanzen des Feuerbrands gehört, einer gefählichen Pflanzenkrankheit, die durch das Bakterium Erwinia amylovora verursacht wird und vor allem Kernobst befällt.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Holunderbeeren gegen Erkältungen

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) hat schon lange einen Ruf als Helfer bei Erkältungskrankheiten. In der Phytotherapie wird ein Tee aus Holunderblüten verwendet. Er soll schweisstreibend wirken bei fieberhaften Infekten, wobei diese Wirkung allerdings nicht geklärt oder gar belegt ist. Experimentelle Studien deuten zudem auf eine auswurffördernde Wirkung bei Husten hin.

Der Saft aus Holunderbeeren wird traditionell empfohlen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen.

Ein Spezialextrakt aus Holunderbeeren zeigte im Labor antivirale Aktivität gegen Influenzaviren vom Typ H1N1. Flavonoide aus den Holunderbeeren banden dabei an die Virusoberfläche und hemmten dadurch das Eindringen der Viren in die Wirtszellen.

Ob ein solcher Effekt auch im menschlichen Organismus auftritt, bleibt dabei allerdings offen. Überzeugende Daten aus Studien mit Patienten lagen bis vor kurzem nicht vor. Das könnte sich nun ein Stück weit ändern durch eine Studie, die im Jahr 2016 publiziert und in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ erwähnt wurde:

„Auch Oma lag mit ihrem Holundertee wohl nicht so falsch. In einer Studie mit 312 Flugreisenden verringerten sich die Symptome und die Dauer von Erkältungen bei den Teilnehmern, die regelmäßig einen Extrakt aus Holunderbeeren (Sambucus nigra) zu sich genommen hatten. Holunderbeeren sind sehr vitaminhaltig; sie enthalten Kupfer, Zink und Magnesium sowie Polyphenole in beachtlichen Mengen, was den Körper bei der Auseinandersetzung mit den Schnupfenviren offensichtlich unterstützt.“

Quelle:

http://www.spektrum.de/news/hilft-huehnersuppe-gegen-erkaeltung/1432792?_ga=1.189200047.529023555.1471969798

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27023596

Nutrients. 2016 Mar 24;8(4):182. doi: 10.3390/nu8040182.

 

Kommentar & Ergänzung:

Die Studie war doppel-blind und placebokontrolliert.

Signifikant verringerten sich die Symptome und die Dauer von Erkältungen. In der Placebogruppe traten zudem mehr Erkältungen auf als in der Holunderbeeren-Extraktgruppe (17 versus 12), doch war dieser Unterschied nicht signifikant.

„Most cold episodes occurred in the placebo group (17 vs. 12), however the difference was not significant (p = 0.4). Placebo group participants had a significantly longer duration of cold episode days (117 vs. 57, p = 0.02) and the average symptom score over these days was also significantly higher (583 vs. 247, p = 0.05). These data suggest a significant reduction of cold duration and severity in air travelers. More research is warranted to confirm this effect and to evaluate elderberry’s physical and mental health benefits.“

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27023596

Wenn das Ergebnis statistisch „signifikant“ ist, bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zufällig zustande gekommen ist, unter 5% liegt (p < 0,05).

In der Studie wurde ein standardisierter Extrakt aus Holunderbeeren verwendet. Es ist offen, wieob und wie weit sich die Ergebnisse auf andere Zubereitungen aus Holunderbeeren übertragen lassen.

Wichtig ist jedoch: Der Genuss von rohen oder ungenügend erhitzten Holunderbeeren kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Sie enthalten nämlich den Giftstoff Sambunigrin. Erhitzt man die Holunderfrüchte, baut sich Sambinigrin vollständig ab.

Siehe auch:

Holunderbeeren – gesund und fein

Schwarzer Holunder: Holundersaft bei Grippe und Erkältung

Giftigkeit: Schwarzer Holunder – Roter Holunder – Zwergholunder

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Heidelbeeren gegen Alzheimer-Symptome?

Heidelbeeren (Blaubeeren) könnten helfen, Gedächtnisprobleme bei beginnender Demenz zu lindern. Darauf weisen zwei Pilotstudien mit älteren Menschen hin. Die tägliche Einnahme von Heidelbeerpulver führte bei Testpersonen zu messbaren Verbesserungen von Gedächtnis und geistigen Leistungen, in der Placebogruppe war dies nicht der Fall. Grund für die Wirkung könnten die in den Beeren enthaltenen Anthocyane sein, wie US-Wissenschaftler berichten.

Heidelbeeren sind reich an Antioxidantien und bereits veröffentlichte Studien deuten auf risikosenkende Effekte für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs hin. Neue Studien legen nun nahe, dass auch das Gehirn von den Heidelbeeren profitieren könnte.

Robert Krikorian von der University of Cincinnati und seine Kollegen verabreichten für ihre Studie 47 über 68-Jährigen mit ersten Gedächtnisausfällen täglich etwa eine große Handvoll Heidelbeeren in Form eines Pulvers aus den gefriergetrockneten Beeren.

Eine zweite Gruppe bekam stattdessen ein ähnlich aussehendes Placebo-Pulver. Beim Start der Studie und nach 16 Wochen absolvierten alle Versuchspersonen Tests ihres Gedächtnisses und ihrer geistigen Leistungen.

Das Resultat: Probanden, welche die Heidelbeeren eingenommen hatten zeigten eine klare Besserung bei den geistigen Leistungen und der Hirnfunktion gegenüber den Placebo-Empfängern. Die Heidelbeer-Gruppe zeigte ein verbessertes Gedächtnis und einen besseren Zugang zu Wörtern und abstrakten Konzepten. Hirnscans mittels funktioneller Magnetresonanz-Tomografie (fMRT) ergaben zudem eine stärkere Hirnaktivität bei den Heidelbeer-Teilnehmern.

Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte dieser günstige Effekt auf die Wirkung der Anthocyane zurückgehen. Dieses im blauen Pflanzenfarbstoff enthaltene Antioxidans zeigte in früheren Untersuchungen schon eine hirnschützende Wirkung bei Parkinsonpatienten und bei Tieren mit Alzheimerähnlichen Erkrankungen.

Nach Ansicht der US-Forscher aus Cincinnati bestätigen ihre Ergebnisse diese vorhergehenden Studien und stützen die Annahme, dass Heidelbeeren eine positive Wirkung auf das Gedächtnis und die geistigen Leistungen bei zumindest einigen älteren Menschen haben können.

In einer weitere Studie mit gut 90 Senioren ohne beginnende Gedächtnisausfälle zeigte sich allerdings keine so eindeutige Wirkung der Heidelbeeren.

Es kam in der Heidelbeer-Gruppe zwar zu leichten Verbesserungen bei den allgemeinen geistigen Leistungen, nicht aber beim Gedächtnis. Auch in den fMRT-Aufnahmen ergaben sich weniger Unterschiede zur Placebogruppe als bei den Senioren mit schon beginnenden Gedächtnisproblemen.

Die Wissenschaftler schließen daraus, dass die Heidelbeer-Inhaltsstoffe insbesondere dann positive Effekte zeigen, wenn es schon geistige Ausfälle gibt. Bei Personen, die noch keine Demenzsymptome zeigen, könnte die Wirkung dagegen weniger ausgeprägt sein – oder jedenfalls weniger leicht nachweisbar.

Ob das wirklich so ist, wollen die US-Forscher nun in einer Studie mit jüngeren Versuchspersonen klären.

Quelle:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19953-2016-03-14.html

American Chemical Society 251st National Meeting & Exposition, American Chemical Society, 14.03.2016 – NPO.

Kommentar & Ergänzung:

Die Anthocyane aus Heidelbeeren werden seit längerem wissenschaftlich untersucht und zählen zu den interessantesten Naturstoffen.

Die geschilderten Studienresultate sind sehr interessant.

Zwei Einschränkungen sind aber nötig:

– Pilotstudien mit derart kleinen Probandenzahlen dienen der Vorsondierung einer Fragestellung. Sie belegen keine Wirksamkeit. Dazu wären grössere Studien nötig.

– Die Studien aus Cincinnati sind offenbar auf einem Kongress der American Chemical Society vorgestellt worden. Auf einem wissenschaftlichen Kongress kann man pointiert ausgedrückt einiges erzählen. An Glaubwürdigkeit gewinnt eine Studien, wenn sie in einer anerkannten wissenschaftlichen Fachzeitschrift publiziert wurde. Das setzt nämlich in der Regel voraus, dass die Studie in einem sogenannten „Peer-Review-Verfahren“ auf ihre Solidität überprüft wurde.

Zum Peer-Review-Verfahren siehe Wikipedia.

Bei Kongressbeiträgen kann man nicht von dieser fachlichen Kontrolle ausgehen.

Zu den Heidelbeeren-Anthocyanen siehe auch:

Myrtillin aus Heidelbeeren gegen Entzündungen

Heidelbeeren reduzieren Blutdruck in kontrollierter Studie

Heidelbeeren: Anthocyane im Verdauungstrakt

Anthocyane aus Heidelbeeren und Erdbeeren: Günstige Wirkung auf Gehirnleistung im Alter

Zur Wirkung von Anthocyanen aus Heidelbeeren

Parkinson vorbeugen durch Holunderbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Auberginen?

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Flavonoide: Welche Kartoffelsorte ist am gesündesten?

Das Magazin „Focus“ befasst sich in einem Beitrag damit, welche Kartoffelsorten am gesündesten sind. Dabei spielt der Gehalt an Flavonoiden eine Rolle. Flavonoide sind eine wichtige Wirkstoffgruppe in der Phytotherapie.

Zitat:

„Ein gutes Beispiel sind Kartoffeln: Wer eine bestimmte Sorte isst, zum Beispiel die typische Ofenkartoffel Russet, erhöht dadurch seinen Blutdruck. Andere Varianten stabilisieren ihn und wieder andere senken ihn. Auch unterscheiden sich die Sorten in ihrem Gehalt an Antioxidantien, die unseren Körper vor freien Radikalen schützen. Radikale lassen die Zellen schneller Altern und fördern Krankheiten wie Krebs oder Arteriosklerose.

Je farbiger eine Kartoffel ist, egal ob innen und außen, umso mehr Antioxidantien enthält sie und umso gesünder ist sie. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte also zu blauen, violetten oder roten Kartoffeln greifen.

Und wer dann noch die Schale mit isst, erhält eine Extraportion Nährstoffe. Zudem ist die Schale reich an wertvollen Ballaststoffen. Viele Kartoffeln sind allerdings mit Pestiziden belastet, daher sind Bio-Kartoffeln besser.“

Quelle:

http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/granny-smith-gesuender-als-golden-delicious-apfel-ist-gleich-apfel-oder-etwa-nicht_id_4182915.html

Kommentar & Ergänzung:

Mir ist schleierhaft, wieso Russet-Kartoffeln den Blutdruck erhöhen sollten. Hier wären mehr Informationen nötig. Wer sagt das? Wie wurde das festgestellt? Wieviel Russet-Kartoffeln müsste man pro Tag einnehmen – und wie lange – damit sich dieser Effekt zeigt?

„Je farbiger eine Kartoffel ist, egal ob innen und außen, umso mehr Antioxidantien enthält sie und umso gesünder ist sie.“

Hier geht es um Polyphenole aus der Gruppe der Flavonoide, die in der Regel von gelber, roter oder blauer Farbe sind und antioxidativ wirken.

Blaue, violette und rote Kartoffeln verdanken ihre Farbe den Anthocyanen, einer Untergruppe der Flavonoide.

Anthocyane sind ausgezeichnete Antioxidantien, wobei allerdings eingeschränkt werden muss, dass ihre Wirkung im Labor viel stärker ausfällt als im lebenden Organismus – sie werden nämlich nur sehr beschränkt aus dem Verdauungstrakt in den Körper aufgenommen.

Reich an Anthocyanen sind bei den Gemüsen auch Auberginen (Schale) und Rotkohl. Als charakteristische Inhaltsstoffe sind sie zudem zu finden in roten und blauen Beeren, z. B. in Holunderbeere, Heidelbeere, Apfelbeere (Aronia), Himbeere, Brombeere, Preiselbeeren, Schwarze Johannisbeere, sowie in Früchten wie Kirschen, Zwetschgen und Pflaumen.

Siehe auch:

Kartoffeln: gelbe Knolle reduziert den Blutdruck 

Blaue Kartoffeln reduzieren den Blutdruck

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

Im Übrigen wird mir in diesem Focus-Zitat etwas allzu stark die schöne Story von den bösen freien Radikalen und den guten Antioxidantien erzählt. In einer komplexen Welt hat es immer eine gewisse Entlastungsfunktion, wenn man genau weiss, wo Gut und wo Böse „hockt“. Die Physiologie des Menschen ist aber komplexer und lässt sich nicht so einfach in ein Schwarz-Weiss-Schema pressen.

Es gibt aus der Forschung schon seit längerem Hinweise darauf, dass freie Radikale im Organismus auch wichtige Funktionen erfüllen und dass ein Zuviel an Antioxidantien schädlich sein könnte.

Siehe:

Nicht übertreiben mit Antioxidantien 

Experimente stärken Zweifel am Nutzen von Antioxidantien

Diese Einwände richten sich allerdings vor allem gegen eine übermässige Zufuhr von Antioxidantien in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Antioxidantien aus möglichst unterschiedlichen Quellen über die normale Ernährung zuzuführen, scheint dagegen sinnvoll zu sein.

Es ist jedoch eher unsinnig, wenn das Focus-Zitat andeutet, dass Kartoffeln dank Antioxidantien gegen Krebs und Arteriosklerose schützen.

Den Satz:

„Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte also zu blauen, violetten oder roten Kartoffeln greifen.“

…würde ich daher abändern:

Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte sich möglichst abwechslungsreich ernähren.

Wenn überhaupt etwas gegen Krebs und Arteriosklerose schützt, dann ist es eher Vielfalt und eine Kalorienzufuhr, die das Körpergewicht in einem gesunden Rahmen hält.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Kleine Studie untersucht Wirkung von Heidelbeeren bei Colitis ulcerosa

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) enthalten viele Polyphenole, hauptsächlich die für die blaue Färbung verantwortlichen Anthocyane. Wegen der antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften der Anthocyane entschieden Schweizer Forscher, den Effekt des Verzehrs von Heidelbeeren bei Patienten mit chronisch-entzündlichem Darm (Colitis ulcerosa) zu untersuchen.

In einer unkontrollierten Pilotstudie nahmen 13 an milder bzw. moderater chronischer Darmentzündung leidenden Testpersonen sechs Wochen lang eine tägliche Dosis von 160 g eines standardisierten Heidelbeer-Extrakts zu sich (vier Portionen à 40 g über den Tag verteilt). Die Tagesdosis an Anthocyanen entsprach dabei 840 mg. Zwischen der Einnahme und den Mahlzeiten sollten die Probanden jeweils mindestens eine Stunde verstreichen lassen. An die Behandlungsphase schloss sich noch eine dreiwöchige Nachbeobachtungsphase an.

Der für diese Studie eingesetzt Mayo Score ergab insgesamt eine signifikante Besserung der Symptome um mindestens zwei Punkte. Laut Fragebogen verbesserte sich auch die subjektive Befindlichkeit wesentlich: Rund 82 Prozent der Teilnehmenden berichteten von einer Steigerung ihrer Lebensqualität verglichen mit ihrer Situation zu Studienbeginn. Diese positive Tendenz näherte sich allerdings nach dem Abschluss der Einnahme des Heidelbeerextrakts wieder dem allgemeinen Wert an. Objektive Parameter, die Schleimhautentzündung betreffend, verbesserten sich ebenfalls.

Quelle:

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/blaue-beeren-besaenftigen-den-entzuendlichen-darm.html

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22883440

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/erloesung-von-den-ewigen-bauchschmerzen-1.9607345

Kommentar & Ergänzung:

Die Forscher an der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsspital Zürich befassen sich offenbar schon längere Zeit mit dem allfälligen Potenzial von Heidelbeeren bei Colitis ulcerosa.

Die Studie ist sehr klein (Pilotstudie) und schon deshalb von beschränkter Aussagekraft.

Wenn bei einigen Probanden mittels Darmspiegelung eine nachlassende Entzündung der Darmschleimhaut festgestellt wurde, könnte dies auch auf normale Schwankungen im Krankheitsverlauf zurückzuführen sein.

Diese Möglichkeit könnte man nur ausschliessen durch eine Studie mit grösseren Probandenzahlen und mit einer Kontrollgruppe, die ein Scheinmedikament bekommt (Placebo-Gruppe).

In diesem Fall dürfte es aber schwierig zu erreichen sein, dass das Placebo sich vom Heidelbeerextrakt nicht unterscheidet (Verblindung).

Heidelbeerextrakt verfärbt Zunge und Stuhl. Selbst wenn man die entsprechende Menge Anthocyane in neutrale Kapseln abfüllt, würden sie vielleicht den Stuhl immer noch färben, denn es sind ja immer noch Farbstoffe. Vielleicht könnte man das Placebo mit einem blauen Lebensmittelfarbstoff versetzen, der ebenfalls den Stuhl färbt, aber pharmakologisch unwirksam ist. Und dann bleibt jedoch immer noch die Frage offen, ob Heidelbeerextrakt nicht vielleicht besser wirkt als isolierte Anthocyane, zum Beispiel weil er länger und intensiver auf die Darmschleimhaut einwirkt.

Dieses Beispiel zeigt auch, dass klinische Forschung mit Naturstoffen manchmal nicht ganz so einfach ist. Zu einer mehr oder weniger neutralen Laborsubstanz lässt sich leicht ein visuell, geruchlich und geschmacklich identisches Placebo herstellen. Aber machen Sie das mal mit Knoblauch, Baldrian oder Lavendelöl….

Nun aber nochmals zurück zu den Anthocyanen. Das sind Naturstoffe, die in den letzten Jahren intensiv erforscht wurden. Als blaue, violette und rote Farbstoffe sind sie im Pflanzenreich weit verbreitet, beispielsweise in Brombeeren, Himbeeren, Apfelbeeren (Aronia), schwarze Johannisbeere, Kirschen, Heidelbeeren, Aubergine (Schale), Holunderbeeren.

Es stimmt, dass Anthocyane interessante antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zeigen. Allerdings lassen sich solche meist im Labor festgestellte Wirkungen nicht einfach auf den menschlichen Organismus übertragen. Einer entsprechenden Wirksamkeit im ganzen menschlichen Organismus steht zum Beispiel entgegen, dass viele Anthocyane nur in geringer Menge aus dem Verdauungstrakt in den Körper aufgenommen werden. Die Anwendung bei Darmentzündungen ist interessant, weil dieses Resorptionsproblem hier keine Rolle spielt.

Siehe auch:

Heidelbeeren-Anthocyane im Verdauungstrakt

Zur Wirkung von Anthocyanen aus Heidelbeeren

Anthocyane als Entzündungshemmer

Naturheilkunde bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Farbstoffe: Auch Heidelbeeren hemmen Entzündungen

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Heidelbeeren-Anthocyane im Verdauungstrakt

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (17 / 2013) publizierte einen fundierten Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.

Hier als Zitat der Abschnitt über die Heidelbeere:

„Die in den getrockneten Heidelbeeren (Myrtilli fructus siccus) enthaltenen 5 bis 12 % Gerbstoffe, wobei es sich hier vor allem um Catechingerbstoffe handelt, wirken adstringierend, obstipierend und antiseptisch. Die ESCOP empfiehlt getrocknete Heidelbeeren daher bei unspezifischen akuten Durchfallerkrankungen. Die ebenfalls enthaltenen Anthocyanoside wirken gefäßprotektiv und antiulzerogen und unterstützen dadurch die Abheilung von Magen- und Darmgeschwüren. Im Gegensatz zu den getrockneten Heidelbeeren wirken frische Beeren leicht abführend.

Tagesdosis: 20 bis 60 g für Erwachsene, 5 bis 20 g für Kinder.“

Quelle:

http://www3.apoverlag.at/pdf/files/OAZ/OAZ-2013/OAZ-2013-17.pdf

Kommentar & Ergänzung:

Die Anwendung von getrockneten Heidelbeeren gegen Durchfall ist schon lange bekannt.

Interessanter ist der Hinweis auf die Anthocyanoside (Anthocyane) – das sind die blauen Farbstoffe in der Heidelbeere.

Anthocyane sind als blaue und rote Farbstoffe im Pflanzenreich weit verbreitet. Neben den Heidelbeeren findet man sie beispielsweise auch in Brombeeren, Kirschen, Himbeeren, Holunderbeeren, Schwarze Johannisbeeren.

Anthocyane zeigen experimentell sehr interessante Wirkungen, zum Beispiel gegen Entzündungen und als Gefässschutz.

Allerdings werden sie nur schlecht aus dem Verdauungstrakt in den Organismus aufgenommen, was „Fernwirkungen“ im Körper einschränkt. Einfacher vorstellbar sind lokale Wirkungen im Verdauungstrakt, wie die in Zitat erwähnte unterstützende Wirkung bei der Abheilung von Magengeschwüren und Darmgeschwüren.

Auch bei chronischen Entzündungen im Dickdarm (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) wird eine Wirkung der Anthocyane aus Heidelbeere diskutiert.

Wenig bekannt ist, dass es ein rezeptpflichtiges Fertigarzneimittel (Myrtaven®) gibt auf der Grundlage von Heidelbeer-Anthocyanen.

Es handelt sich dabei um ein Kapillarschutzmittel. Der Wirkstoff von Myrtaven ist ein Komplex von Anthocyanosiden / Anthocyanen, die aus der schwarzen Heidelbeere gewonnen werden. Myrtaven wird für die Therapie von verschiedenen Krankheiten der Blutgefässe angewendet: Kapillarbrüchigkeit, Blutgefässkrankheiten (Venenentzündung, Krampfadern, usw.), Mikroangiopathien (z.B. Diabetes mellitus, Venenleiden), Hämorrhoiden.

Siehe auch:

Anthocyane aus Traubensaft / Heidelbeersaft wirken positiv auf Fettstoffwechsel

Anthocyane aus Heidelbeeren und Erdbeeren: Günstige Wirkung auf Gehirnleistung im Alter

Phytotherapie: Zur Wirkung von Heidelbeeren

Schwarzer Holunder / Holundersaft bei Grippe und Erkältung

Zur Wirkung von Anthocyanen aus Heidelbeeren

Açai, Goji und Maqui – die neuen Wunderbeeren?

Aronia-Beeren – die neueste Antioxidantien-Welle?

Parkinson vorbeugen durch Holunderbeeren, Heidelbeeren, Kirschen Auberginen?

Açai-Beere als Schlankheitsmittel und Power-Frucht?

Polyphenole aus Beeren gegen degenerative Gehirnerkrankungen?

Polyphenole für Herz-Kreislauf – schwache Datenlage

Anthocyane als Entzündungshemmer

Anthocyane aus Beeren mit MAO-Hemmer-Effekt

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

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Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Anthocyane: Trauben-Heidelbeersaft wirkt positiv auf Fettstoffwechsel

Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts untersuchten, ob ein Trauben-Heidelbeersaft Risikofaktoren für Übergewichts-bedingte Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ 2 Diabetes beeinflussen kann. Übergewicht und die damit zusammenhängenden Krankheiten nehmen weltweit immer mehr zu. Diese Entwicklung stellt für die Betroffenen und die öffentlichen Gesundheitssysteme eine große Belastung dar.

Eine obst- und gemüsereiche Ernährung vermindert jedoch das Risiko der Entstehung dieser Krankheiten. Die aktuelle Datenlage spricht dafür, dass für die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich sind. Der Begriff „sekundäre Pflanzenstoffe“ ist eine Sammelbezeichnung für Substanzen mit sehr unterschiedlichen chemischen Strukturen, die im Sekundärstoffwechsel von Pflanzen produziert werden. Zu diesen Stoffen gehören auch die Anthocyane, eine Gruppe wasserlöslicher Farbstoffe, die zum Beispiel für die Farbe von roten Trauben, Heidelbeeren oder auch Johannisbeeren verantwortlich sind.
Im Rahmen eines BMBF-Verbundprojekts erforschte das Max Rubner-Institut gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Geisenheim, Gießen und Dortmund die gesundheitsfördernde Wirkung von Anthocyanen. Während einer 10-wöchigen Fütterungsstudie erhielten Ratten einen anthocyanreichen Trauben-Heidelbeersaft oder einen Trauben-Heidelbeersaft ohne Anthocyane zu trinken. Die Resultate der Studie zeigen, dass der anthocyanreiche Saft den Fettstoffwechsel der Tiere günstig beeinflusste. So hatten die Tiere der Anthocyangruppe tiefere Cholesterinspiegel und wiesen ein verändertes Fettsäurenspektrum im Plasma auf. Speziell erfreulich an den beobachteten Veränderungen ist, dass der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sich erhöhte, während der Anteil an gesättigten Fettsäuren sank. Diese Verlagerung ist interessant, weil für mehrfach ungesättigte Fettsäuren eine gesundheitsfördernde Wirkung beschrieben ist. Des Weiteren wurden die Serumspiegel gewisser Botenstoffe gesenkt, die bei Übergewicht verstärkt hergestellt werden und die an der Entstehung Übergewichts-bedingter Krankheiten beteiligt sein sollen.

Zusammengenommen deuten die Resultate dieser Studie darauf hin, dass anthocyanreiche Lebensmittel möglicherweise ein risikoverminderndes Potenzial für Krankheiten wie Typ 2 Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Quelle:

http://idw-online.de/pages/de/news546467

Kommentar & Ergänzung:

Anthocyane sind als blaue und rote Farbstoffe in der Pflanzenwelt weit verbreitet. Sie werden schon seit längerem intensiv erforscht.

Die oben beschriebenen Studienresultate sind interessant, doch bleibt noch offen, in wieweit von einer 10-wöchigen Ratten-Fütterungsstudie auf die Situation beim Menschen geschlossen werden kann.

Immerhin scheinen die Anthocyane in relevanten Mengen resorbiert worden zu sein. Die tiefe Resorptionsrate wird bei manchen Anthocyanen als limitierend für die Wirksamkeit diskutiert.

Ausserdem wäre noch zu ergänzen: Fruchtsäfte bzw. Beerensäfte sind wohl gesund. Noch gesünder dürfte aber der Konsum von Früchten und Beeren sein.

Zu den Anthocyanen siehe auch:

Anthocyane aus Heidelbeeren und Erdbeeren – günstige Wirkung auf Gehirnleistung im Alter

Schützen Flavonoide aus Beeren vor Parkinson

Zur Wirkung von Anthocyanen aus Heidelbeeren

Parkinson vorbeugen durch Holunderbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Auberginen?

Polyphenole aus Beeren gegen degenerative Gehirnerkrankung?

Anthocyane als Entzündungshemmer

Anthocyane aus Beeren mit MAO-Hemmer-Effekt?

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

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Erdbeeren und Heidelbeeren reduzieren Herzinfarkt-Risiko bei Frauen

Drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren pro Woche reduzieren das Infarktrisiko für Frauen um ein Drittel.

Das schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachjournal “Circulation: Journal of the American Heart Association” (doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.112.122408).

Grund dafür seien Inhaltsstoffe aus der Gruppe der sogenannten Anthocyane, welche die Blutgefässe gesund halten.

Erdbeeren und Heidelbeeren sind reich an Flavonoiden. Diese Gruppe von Pflanzeninhaltsstoffen erzeugt oft die Blütenfarbe, hat jedoch weitere schützende Funktionen für die Pflanze. Eine Untergruppe der Flavonoide, die sogenannten Anthocyane, ist für die menschliche Ernährung von spezieller Bedeutung, wie Wissenschaftler um Eric Rimm von der Harvard School of Public Health in Boston mitteilen.

Anthocyane weiten den Studienautoren zufolge Arterien, hemmen die Entstehung von Plaques in den Blutgefäßen und zeigen noch eine Reihe weiterer nützlicher Eigenschaften. Gemäss den Aussagen des Leitautors Aedín Cassidy von der University of East Anglia in Norwich zeigt die Studie, dass der erhöhte Verzehr dieser Früchte schon in jungen Jahren das Herzinfarktrisiko im späteren Leben vermindern kann. Beteiligt an der Studie waren 93 600 Frauen zwischen 25 und 42 Jahren. Während 18 Jahren füllten die Teilnehmerinnen im Vier-Jahres-Rhythmus Fragebögen zu ihrer Ernährung aus. In diesem Zeitraum erlitten 405 Frauen einen Herzinfarkt. Dabei zeigte sich, dass Teilnehmerinnen, die mindestens dreimal in der Woche Erdbeeren oder Heidelbeeren aßen, ein Drittel seltener betroffen waren als solche, die die Beeren höchstens einmal im Monat konsumierten. Der häufige Genuss anderer Früchte oder von Gemüse konnte den Effekt der Erdbeeren und Heidelbeeren nicht ausgleichen.

Die Forscher erklären, dass ihr Resultat unabhängig sei von anderen Risikofaktoren wie Alter, Blutdruck, familiärer Krankengeschichte, Gewicht, Bewegung, Rauchen, Koffein- und Alkoholkonsum. Die Wissenschaftler konzentrierten sich bei ihrer Analyse auf Erdbeeren und Heidelbeeren, da diese Beerenarten in den USA speziell beliebt sind. Daher sei nicht auszuschließen, dass weitere Beeren ähnliche Effekte hätten, unterstreichen die Forscher. Sie empfehlen, Beeren regelmäßig in eine ausgewogene Ernährung mit weiterem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zu integrieren.

Da Herzinfarkte speziell mit steigendem Alter und hauptsächlich bei Männern auftreten, existieren bisher wenige Studien, die untersucht haben, welchen Einfluss die Ernährung bei Frauen in jüngeren Jahren auf das spätere Krankheitsrisiko hat. Bekannt war jedoch schon bisher, dass Flavonoide einen stärkeren antioxidativen Effekt haben als zum Beispiel Vitamin E und darum auch stärker die Zellalterung bremsen sollen. Frühere Studien hatten zudem einen grundsätzlich günstigen Einfluss der Anthocyane auf Herz-Kreislauf-Risiken gezeigt.

Quelle:

http://de.nachrichten.yahoo.com/erdbeeren-und-heidelbeeren-senken-herzinfarkt-risiko-bei-frauen-061507683.html

Kommentar & Ergänzung:

Anthocyane gehören zu den interessantesten Pflanzeninhaltsstoffen. Sie sind zum Beispiel auch vorhanden in Kirschen, Schwarzen Johannisbeeren, Karkadeblüten (Hibiscus sabdariffa) und Auberginen.

Zu der beschriebenen Studie ist aber noch zu sagen, dass eine Beobachtungsstudie nie den kausalen Zusammenhang einwandfrei belegen kann. Festgestellt wird eine Korrelation, ein Zusammentreffen von hohem Erdbeer- und Heidelbeerkonsum mit einem tieferen Herzinfarktrisiko. Das belebt jedoch nicht, dass der Erdbeer- und Heidelbeerkonsum und damit die hohe Anthocyan-Zufuhr auch Ursache der tieferen Herzinfarktrate ist. Der hohe Erdbeer- und Heidelbeerkonsum könnte auch nur ein Marker für einen gesunden Lebensstil sein und damit die Ursache für die tiefere Herzinfarktrate bei anderen, noch unbekannten Faktoren liegen.

Wenig bekannt ist, dass es ein rezeptpflichtiges Fertigarzneimittel (Myrtaven®) gibt auf der Basis von Heidelbeer-Anthocyanen.

Es handelt sich dabei um ein Kapillarschutzmittel. Der Wirkstoff von Myrtaven ist ein Komplex von Anthocyanosiden / Anthocyanen, die aus der schwarzen Heidelbeere gewonnen werden. Myrtaven wird für die Therapie von verschiedenen Krankheiten der Blutgefässe angewendet: Kapillarbrüchigkeit, Blutgefässkrankheiten (Venenentzündung, Krampfadern, usw.), Mikroangiopathien (z.B. Diabetes mellitus, Venenleiden), Hämorrhoiden.

In der Augenheilkunde: Netzhauterkrankung und Nachtblindheit.

Zum Thema Anthocyane siehe auch:

Anthocyane aus Beeren mit MAO-Hemmer-Effekt

Anthocyane aus Heidelbeeren und Erdbeeren: Günstige Wirkung auf Gehirnleistung im Alter

Schützen Flavonoide aus Beeren vor Parkinson?

Blick ins Pflanzenlexikon: Hibiskus

Phytotherapie: Zur Wirkung von Heidelbeeren

Blaue Kartoffeln reduzieren Blutdruck

Aronia-Beeren – die neueste Antioxidantienwelle

Schwarzer Holunder, Holundersaft bei Grippe & Erkältung

Acai, Goji und Maqui – die neuen Wunderbeeren

Parkinson vorbeugen durch Holunderbeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Auberginen?

Acai-Beere als Schlankheitsmittel und Powerfrucht

Polyphenole für Herz & Kreislauf – Schwache Datenlage

Anthocyane als Entzündungshemmer

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

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Anthocyane aus Heidelbeeren und Erdbeeren: Günstige Wirkung auf Gehirnleistung im Alter

Der regelmäßige Konsum von Erdbeeren und (amerikanischen) Heidelbeeren war in einer prospektiven Beobachtungsstudie mit besseren kognitiven Leistungen in Alter verbunden. Die Wissenschaftler erklären diesen Effekt in den Annals of Neurology (2012; doi: 10.1002/ana.23594) mit dem Gehalt an Anthocyanen und Flavonoiden.

Flavonoide sind Farbstoffe, die in Blüten und Früchten Insekten und Vögel anlocken. Sie schützen ausserdem die Pflanzen vor UV-Licht und einer Oxidation. Besonders kräftig färben die Anthocyane, welche für die dunkelblaue bis schwarze Farbe vieler Beeren verantwortlich sind. Diese Inhaltsstoffe der Beeren gelangen nach dem Konsum ins Blut. Ernährungswissenschaftler schreiben den Anthocyanen seit längerem eine gesundheitsfördernde Wirkung zu, was sich aber schwer beweisen lässt.

Hinweise auf eine gesundheitsfördernde Wirkung der Anthocyane geben  neben tierexperimentellen Studien immer wieder die Ergebnisse von prospektiven Beobachtungsstudien. Eine der größten Studien dieser Art sind die Nurses’ Health Studies. Seit 1976 befragen Wissenschaftler der Harvard Universität in Boston mehr als 120.000 Krankenschwestern regelmäßig nach deren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, um den Einfluss auf die Gesundheit zu untersuchen. Von 1995 bis 2001 wurden bei 16.010 älteren Krankenschwestern ausführlichen kognitiven Tests durchgeführt.

Die Harvard-Wissenschaftlerin Elizabeth Devore und Mitarbeiter haben die Testresultate jetzt mit den früheren Angaben zur Ernährung in Beziehung gesetzt. Sie fanden einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Erdbeeren und (amerikanischen) Heidelbeeren zum kognitiven Abbau im Alter. Frauen, die diese Beeren häufiger konsumiert hatten, zeichneten sich durch eine höhere geistige Regsamkeit aus. Devore geht von einer Verzögerung des normalen Alterungsprozesses im Bereich des kognitiven Abbaus um 1,5 bis 2,5 Jahre aus. Ein ähnlicher Zusammenhang bestand mit der errechneten Zufuhr von Flavonoiden und Anthocyanen.

Für Devore ist der Konsum von Beeren eine einfach umzusetzende Empfehlung, die kaum schaden kann. Die etwaigen günstigen Wirkungen könnten angesichts der zunehmenden Alterung der Bevölkerung kaum unterschätzt werden, findet die Wissenschaftlerin.

Quelle:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50009/Beeren-halten-das-Gehirn-jung

Kommentar & Ergänzung:

Vorbildlich weißt das Aerzteblatt auf die kritischen Punkte dieser Studie hin:

„Wie immer bei Beobachtungsstudien ist eine kausale Zuordnung nicht eindeutig möglich. So ist vorstellbar, dass die höhere kognitive Kompetenz bei den Frauen die Einsicht in die Vorteile einer gesünderen Lebensweise gefördert hat. Dazu könnten neben dem Verzehr von Beeren noch andere Lebensstilfaktoren gehören, die ebenfalls dazu beigetragen haben könnten, die geistigen Funktionen im Alter zu erhalten.“

Weitere Informationen zu Wirkungen der Anthocyane:

Schützen Flavonoide aus Beeren vor Parkinson?

Zur Wirkung von Anthocyanen aus Heidelbeeren

Parkinson vorbeugen durch Holunderbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Auberginen

Polyphenole aus Beeren gegen degenerative Gehirnerkrankungen

Anthocyane als Entzündunghemmer

Anthocyane aus Beeren mit MAO-Hemmer-Effekt

Farbstoffe aus Heidelbeeren hemmen Entzündungen

Inhaltsstoff aus Heidelbeeren wirkt wie Cholesterinsenker

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Infoportal

Holunder

HOLUNDER

Holunderbeeren gegen Erkältungen

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) hat schon lange einen Ruf als Helfer bei Erkältungskrankheiten. In der Phytotherapie wird ein Tee aus Holunderblüten verwendet. Er soll schweisstreibend wirken bei fieberhaften Infekten, wobei diese Wirkung allerdings nicht geklärt oder gar belegt ist. Experimentelle Studien deuten zudem auf eine auswurffördernde Wirkung bei Husten hin.

Der Saft aus Holunderbeeren wird traditionell empfohlen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen.

Ein Spezialextrakt aus Holunderbeeren zeigte im Labor antivirale Aktivität gegen Influenzaviren vom Typ H1N1… Zum vollständigen Text hier…


HOLUNDERBEEREN – GESUND UND FEIN

Die Holunderbeeren sind wieder erntereif. Die Früchte des Schwarzen Holunders lassen sich zu gesundem Saft oder zu Konfitüre verarbeiten. Sie enthalten viel Vitamin C und B, Fruchtsäure und ätherische Öle sowie das farbgebende Anthocyan. Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale.
Die Holunderbeeren dürfen allerdings nie roh gegessen werden, denn sie enthalten ebenso wie die grünen Teile der Pflanze giftiges Sambunigrin, das Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bewirken kann. Erst wenn die Holunderbeeren abgekocht oder vergärt sind, gelten sie als essbar. Deshalb sind auch zur Gewinnung von Holundersaft die Beeren zu kochen und nicht einfach durch den Entsafter zu jagen. Wer den puren Genuss von Holundersaft als zu herb empfindet, der kann daraus  Holunder-Konfitüre kochen oder einen Likör ansetzen… Zum vollständigen Text hier…

SCHWARZER HOLUNDER / HOLUNDERSAFT GEGEN GRIPPE & ERKÄLTUNG

Ein Viertel aller Nutzer von Naturheilkunde bevorzugt Präparate, die aus heimischen Heilpflanzen hergestellt wurden. Das Vertrauen in die Heilkräuter aus dem Garten ist demnach besonders hoch, auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Eine tatsächlich immunstärkende Wirkung konnten Wissenschaftler jedoch nur für wenige einheimische Pflanzen nachweisen.

Ein Beispiel dafür ist der schwarze Holunder. „Studien haben gezeigt, dass Menschen die über mehrere Monate hinweg täglich Holundersaft zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung erkranken als andere, die den Saft nicht eingenommen haben“, sagt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock… Zum vollständigen Text hier…

GIFTIGKEIT: SCHWARZER HOLUNDER – ROTER HOLUNDER – ZWERG-HOLUNDER

Rund um die verschiedenen Holunderarten gibt es immer wieder Verwirrung und auf Heilkräuterexkursionen tauchen dazu oft Fragen auf, insbesondere auch zur Giftigkeit.

Hier eine kleine Übersicht:

SCHWARZER HOLUNDER

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) ist eine der in Mitteleuropa häufigsten Straucharten. Seine Blüten und Früchte werden vielfach angewendet als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff. In den Alpen ist der Schwarze Holunder bis in die mittlere Gebirgslage von etwa 1500 Metern ü.M. anzutreffen.

Zur Giftigkeit schreibt Wikipedia:

Sowohl in den Blättern, der Rinde, unreifen Beeren und in den Samen reifer Beeren ist das cyanogene Glycosid Sambunigrin enthalten… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie für Atemwege & Immunsystem

PHYTOTHERAPIE FÜR ATEMWEGE & IMMUNSYSTEM


Kartoffelwickel bei Husten

Das Magazin „Focus“ hat Hausmittel gegen Husten vorgestellt, darunter auch den Kartoffelwickel:

„Wickel um die Brust haben gleich zwei positive Effekte. Sie wärmen und sie transportieren beim Atmen Heilsubstanzen zu den entzündeten Bronchien. Probieren Sie bei sich selbst oder ihrem Kind warme Kartoffelwickel aus. Dafür die Kartoffeln garkochen, dann zerdrücken und den Brei in eine Mullwindel geben. Legen Sie sich zuerst ein Handtuch auf die Brust und darauf dennoch ordentlich warmen Kartoffelwickel… Zum vollständigen Text hier…


Hausmittel: Rettichsirup gegen Husten

Rettichsirup ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten. Das Magazin „Focus“ hat dazu ein Rezept veröffentlicht:

„Von innen können Sie den Husten mit selbstgemachtem Hustensaft lindern. Ein Beispiel dafür ist der Rettich-Honig. Dafür schneiden Sie einen schwarzen Rettich der Länge nach auf, höhlen ihn mit einem Löffel aus und füllen beide Hälften mit Honig. Anschließend lassen sie es zwölf Stunden ziehen. Dabei entzieht der Honig dem Rettich Wasser und es entsteht ein Hustensaft. Davon können Sie drei Mal täglich einen Esslöffel zu sich nehmen. Den Rest bewahren Sie im Kühlschrank auf.“

Quelle:

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/video/omas-hausapotheke-aerztin-verraet-die-drei-besten-mittel-gegen-husten-stehen-schon-in-ihrer-kueche_id_7910407.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Zwiebelsirup gegen Husten

Zwiebelsirup ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Husten. Das Magazin „Focus“ hat dazu ein Rezept veröffentlicht:

„Für einen einfachen Hustensaft nehmen Sie 100 Gramm gehackte Zwiebeln und 100 Gramm feinen Kandiszucker. Beides wird so lange zusammen gekocht, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann können Sie den Saft abseihen und auch täglich drei Mal einen Esslöffel zu sich nehmen. Den Rest ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren.“

Quelle:

https://www.focus.de/gesundheit/praxistipps/video/omas-hausapotheke-aerztin-verraet-die-drei-besten-mittel-gegen-husten-stehen-schon-in-ihrer-kueche_id_7910407.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.


Thymiantee bei Bronchitis

Das Portal Apotheke-Adhoc empfiehlt als Hausmittel bei Bronchitis:

„Thymiantee: Thymian enthält viele antibakterielle ätherische Öle, weshalb er im Volksmund als „natürliches Antibiotikum“ bezeichnet wird. Für eine Tasse reichen ein bis zwei Teelöffel Thymiankraut. Dieser Tee sollte 10 bis 15 Minuten ziehen.“

Quelle:

http://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/blogads-welche-hausmittel-helfen-gegen-bronchitis/

Kommentar und Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel und Medikamente gegen Halsschmerzen

Spiegel online schreibt zum Thema „Was Husten, Schnupfen, Heiserkeit lindert“.

Gegen Halsschmerzen wird empfohlen:

„Gegen Halsweh gibt es Lutschtabletten oder Sprays, die den Rachenraum kurzzeitig oberflächlich betäuben. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Degam) rät in ihrer Patienteninformation „Halsschmerzen“ bei starken Beschwerden eher zu Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol. Sie wirken demnach besser, wenn man sie in den betroffenen Tagen regelmäßig einnimmt und nicht nur ab und zu… Zum vollständigen Text hier…

Akute Bronchitis: Phytopharmaka sind antiviral wirksam ohne Resistenz

Weil Virustatika nur gegen Influenza (Grippe) zugelassen sind, können pflanzliche Arzneimittel bei Atemwegsinfekten eine Alternative sein.

Atemwegsinfekte sind die Auslöser für rund 20 Prozent der Fälle von Arbeitsunfähigkeit (AU) und rund 10 Prozent der AU-Tage. Zur Behandlung kommen Phytotherapeutika aus der Kapland-Pelargonie wie Umckaloabo® in Frage.

An einer Veranstaltung, die vom Umckaloabo®-Hersteller Schwabe unterstützt wurde, sagte Professor Matthias Tisch, Leiter der Poliklinik am Bundeswehrkrankenhaus Ulm:… Zum vollständigen Text hier…

Inhalieren gegen Erkältungen

Das Magazin „Focus“ gibt Tipps gegen Erkältungen und kommt dabei auch auf Inhalationen zu sprechen. Nicht ganz falsch, aber auch ziemlich ungenau.

Was schreibt „Focus“:

„Salzspülung und Inhalieren

Gegen eine verstopfte Nase kann eine Salzwasserspülung aus der Apotheke oder Drogerie helfen. Das Inhalieren mit Ölen oder Kamillentee löst den Schleim.“

Wenn von „Ölen“ gesprochen wird, dann meint man in der Regel „fette Öle“ wie Mandelöl, Sonnenblumenöl oder Olivenöl. Hier sind aber zweifellos ätherische Öle gemeint. Fette Öle sind gar nicht flüchtig und würden nicht in den Dampf übergehen… Zum vollständigen Text hier…

Salbei gegen Halsschmerzen

Das Magazin „Stern“ empfiehlt als Hausmittel gegen Halsschmerzen das Gurgeln mit Salbeitee:

„Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort „salvare“, also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee.“

Der entzündungswidrige Effekt von Salbei-Gurgelungen kommt durch Gerbstoffe zustande (Lamiaceen-Gerbstoffe)… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt

Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg hat den Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt.

Außerhalb von Fachkreisen ist der Andorn hierzulande fast unbekannt. Dabei zählte der stattliche Lippenblütler (Lamiaceae) von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den bedeutendsten Arzneipflanzen Europas. Die Verwendung der Pflanze bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden ist schon seit über 2000 Jahren dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

Schleimlöser bei Husten: Schlüsselblumenblüten oder Schlüsselblumenwurzel?

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist eine wichtige Heilpflanze bei produktivem Husten. Sie wird bei dieseer Indikation als Schleimlöser (Expectorans) eingesetzt wird.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Wirkstoffgehalt in der Schlüsselblumenwurzel deutlich höher ist als in den Schlüsselblumenblüten.

Präzis beschrieben hat dies vor kurzem ein Beitrag auf Apotheke-Adhoc:

„In der Phytotherapie finden sowohl die Blüten als auch die Wurzel Anwendung… Zum vollständigen Text hier…

Oeko-Test beurteilt Hustensäfte für Kinder

Die Zeitschrift „Oeko-Test“ hat Hustensäfte für Kinder beurteilt. Dabei kamen auch Heilpflanzen-Präparate zu guten Bewertungen.

Bei den Schleimlösern (Expektorantien) schnitten unter den Thymian-Präparaten Aspecton Hustensaft und Abtei Bronchial Sirup mit „gut“ ab. Thymiverlan, Tussamag zuckerfrei und Bronchicum Elixier (Thymian/ Primel) bekamen wegen des Alkoholgehalts nur ein „ausreichend“. Mit „mangelhaft“ wurde Eucabal Hustensaft (Thymian / Spitzwegerich) bewertet.

Überzeugt haben auch die Efeu-Säfte Prospan, Hedelix, Bronchostad und Sinuc , sowie die ätherischen Öle in Gelomyrtol forte und Soledum Kapseln… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel gegen Bronchitis: Knoblauch

Das Portal Apotheke-Adhoc empfiehlt zum Thema Hausmittel bei Bronchitis:

„Knoblauch enthält Sulfide, die antibiotisch wirken und die Entzündung in den Bronchien lindern können. Zudem unterstützt er den Abtransport des Schleims aus den Bronchien. Die scharfe Knolle ist deshalb ein altbewährtes Hausmittel gegen Bronchitis. Essen Sie bei einer akuten Bronchitis mindestens zwei Zehen pro Tag.“

Quelle:

http://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/blogads-welche-hausmittel-helfen-gegen-bronchitis/

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Holunderbeeren gegen Erkältungen

Der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) hat schon lange einen Ruf als Helfer bei Erkältungskrankheiten. In der Phytotherapie wird ein Tee aus Holunderblüten verwendet. Er soll schweisstreibend wirken bei fieberhaften Infekten, wobei diese Wirkung allerdings nicht geklärt oder gar belegt ist. Experimentelle Studien deuten zudem auf eine auswurffördernde Wirkung bei Husten hin.

Der Saft aus Holunderbeeren wird traditionell empfohlen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen.

Ein Spezialextrakt aus Holunderbeeren zeigte im Labor antivirale Aktivität gegen Influenzaviren vom Typ H1N1… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.


Heiserkeit mit Salbei-Inhalation lindern

In der kalten Jahreszeit tritt im Rahmen von Erkältungen oft auch Heiserkeit auf. Zur Linderung der Beschwerden können Betroffene mit einer Salzlösung gurgeln oder Salbeitee trinken. Das Inhalieren von Wasserdampf mit Salbeiextrakt tut ebenfalls gut.

Grundsätzlich gilt bei Stimmproblemen als Empfehlung: Nicht rauchen sowie auf Alkohol oder Kaffee verzichten. Auch Grüntee oder Schwarztee verzichten Betroffene besser. Dauert Heiserkeit länger als drei Wochen an, sollte sie ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: http://www.hno-aerzte-im-netz.de/news/hno-news/heiserkeit_mit_salbei_lindern.html

(dpa, Bundesverband der Apothekerverbände, äin-red)

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Bäder und Wickel als Hausmittel bei Bronchitis

Ein Apotheken-Portal empfiehlt Bäder und Wickel als Hausmittel bei Bronchitis. Schauen wir uns die Empfehlungen mal genauer an.

Im Text wird einleitend darauf hingewiesen, dass Bäder und Wickel seit Jahrhunderten als wirksame Hausmittel gegen Bronchitis eingesetzt werden.

Die Wärme wirke entspannend auf die Bronchien und die beigesetzten Öle oder Substanzen könnten dabei helfen, den Schleim in den Bronchien zu lösen.

Konkret werden folgende Anwendungen empfohlen:.. Zum vollständigen Text hier…

Erkältung: Welche Therapien wirklich helfen

Das Angebot an konventionellen und alternativen Präparaten zur Behandlung von Erkältungskrankheiten ist sehr gross. Die Studien zur Wirksamkeit sind aber oft nicht sehr überzeugend.

Erwachsene machen pro Jahr zwei bis vier Erkältungsepisoden durch, Kinder sogar sechs bis acht. Entsprechend umfangreich ist der Umsatz an Präparaten, mit denen Ärzte oder die Patienten selbst versuchen, den Verlauf der meist viralen Infektionen abzuschwächen und zu verkürzen… Zum vollständigen Text hier…

Schützt Knoblauch vor Erkältungen?

Knoblauch wird seit sehr langer Zeit als Kulturpflanze und Heilpflanze verwendet. Er soll nach weit verbreiteter Überzeugung vor Erkältungen schützen. Begründet wird diese Ansicht mit der langen Tradition und mit Laboruntersuchungen, in denen Knoblauch sich gegen Bakterien und Viren wirksam zeigte.

Nun kann sich Tradition aber auch irren. Siehe dazu:

Komplementärmedizin – hat Tradition Recht?

Und was im Labor Viren und Bakterien tötet, kann das nicht zwingend auch im lebenden Organismus.

Mit Stand vom 7. August 2014 fanden die Cochrane-Forscher acht Studien zur Wirksamkeit von Knoblauch gegen Erkältungen, wovon aber nur eine die Kriterien für den Review erfüllte… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Efeu-Extrakt als Zusatztherapie bei Kindern mit Asthma

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Efeu-Spezial-Extrakts EA 575® (Prospan®) bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten mit der Begleiterscheinung Husten wurde in einer Übersichtsarbeit mit Daten aus 18 klinischen sowie nicht-interventionellen Studien mit insgesamt über 65.000 Patienten belegt. Das teilt die Firma Engelhard Arzneimittel zur Veröffentlichung des Reviews mit.

Quelle:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/default.aspx?sid=897207&sh=6&h=-19922203&ticket=ST-3980-AgzJqu2R5PlUNSzoas3Qwj1W4tcelNMd40T-20

Originalpublikation:

Planta Med 2015; 81(12/13): 968-974

https://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0035-1545879

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Bei Rhinosinusitis Nasenspülungen oder Dampfinhalationen?

Bei chronischer oder wiederkehrender Rhinosinusitis (Nasenebenhöhlenentzündung) werden als Hausmittel oft Nasenspülungen mit Salzwasser oder Wasserdampfinhalationen empfohlen. Dampfinhalationen erwiesen sich in der Studie als weitgehend wirkungslos, während Nasenspülungen immerhin eine moderate Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bewirkten.

Die Studie war randomisiert, das heisst, die Probanden wurden per Zufallsentscheid auf vier Gruppen unterteilt (das ist ein Qualitätsmerkmal für Studien).

Es beteiligten sich 871 Erwachsene mit chronischer oder rezidivierender Rhinosinusitis und einem „mittelschweren bis schweren Einfluss von Sinussymptomen auf die Lebensqualität“… Zum vollständigen Text hier…

Efeuextrakt gegen Husten: Neuer Hinweis auf Wirkungsweise aus Laborstudie

Efeublätterextrakt wird in der Phytotherapie eingesetzt als schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten. Eine Laborstudie gibt nun weitere Hinweise dazu, wie diese Wirkung zustande kommen könnte.

Der Efeublätter-Trockenextrakt EA 575® (Prospan®) reduziert die Konzentration des Entzündungsmediators Interleukin-6 (IL-6) signifikant. In hohen Konzentrationen war der entzündungshemmende Effekt von EA 575 sogar ähnlich stark wie der von Corticosteron – zumindest im Reagenzglas. Das ist das Resultat einer In-vitro-Studie einer Wissenschaftlerguppe um den Bonner Professor für Zellbiologie und molekulare Wirkstoffforschung Dr. Hanns Häberlein. Das schreibt die Firma Engelhard in einer Pressemitteilung… Zum vollständigen Text hier…

Zistrose (Cistus incanus): Extrakte der Zistrose inaktivieren HI-Viren, Ebola-Viren und Marburg-Viren

Extrakte der Zistrose (Cistus incanus) inaktivieren in Laborexperimenten HI-, Ebola- und Marburg-Viren und verhindern ihre Vermehrung.

Für virale Infektionen wie beispielsweise HIV/Aids braucht es infolge von Resistenzbildung immer wieder neue antivirale Wirkstoffe. Gegen Ebola- oder Marburg-Viren existieren gegenwärtig noch gar keine zugelassenen Präparate. Forscher vom Institut für Virologie des Helmholtz-Zentrums München konnten nun zeigen, dass Extrakte aus der Zistrose (Cistus incanus) virostatische Eigenschaften besitzen. Der Pflanzenextrakt blockiert das Andocken der Viren an Zellen, indem Inhaltsstoffe selektiv an die Viruspartikel binden und so die Infektion verhindern. Die Wissenschaftler arbeiteten mit klinischen Isolaten des HI-Virus vom Typ 1 und 2, einschließlich eines HIV-Stammes, der gegen mehrere therapeutisch eingesetzte antivirale Wirkstoffe resistent ist… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Erkältungsmittel: Hustenstiller und Schleimlöser bewertet

Die Deutsche Apotheker Zeitung berichtet über die Bewertung von Erkältungsmitteln durch die „Stiftung Warentest“ und vergleicht die Empfehlungen mit der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Bei den Hustenmitteln haben dabei die Phytopharmaka (Heilpflanzen-Präparate) eine überraschend gute Stellung.

Werden Schleimlöser oder Hustenstiller gewünscht, können laut Stiftung Warentest bei Reizhusten Dextromethorphan oder zur Schleimlösung Acetylcystein (ACC) oder Ambroxol zur Anwendung kommen.

ACC und Ambroxol allerdings nur mit Einschränkung, da ihre Wirksamkeit nicht bewiesen sei. Aus dem selben Grund rät die DEGAM-Leitlinie „Husten“ von ACC und Ambroxol ab, für Hustenstiller sieht sie nur in Ausnahmefällen eine Berechtigung, zum Beispiel nachts, um besser schlafen zu können… Zum vollständigen Text hier…

Olbas Tropfen – ein Gemisch von ätherischen Ölen – getestet auf antimikrobielle Wirkung

Olbas Tropfen – ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel – enthalten ein Destillat aus einer Mischung von Pfefferminzöl, Cajeputöl, Eukalyptusöl, Wacholderbeeröl und Wintergrünöl im Verhältnis von 53 : 21 : 21 : 3 : 2.

Das Präparat wird traditionell zur Einnahme und Inhalation bei Erkältungskrankheiten (Husten, Schnupfen, Heiserkeit) empfohlen, zur Einnahme bei leichten Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, zur äußerlichen Anwendung bei leichten Kopfschmerzen, beispielsweise bei Verspannungszuständen, sowie zur äußerlichen Anwendung bei umschriebenen (lokalen) Muskelschmerzen nach Überanstrengung / Fehlbelastung. Darüber hinaus ist es auch bekannt für seine Anwendung bei diversen Sportverletzungen… Zum vollständigen Text hier…

Isländisches Moos gegen Husten (Cetraria islandica)

Isländisches Moos (Cetraria islandica) wird aufgrund des hohen Gehalts an Schleimstoffen als linderndes Mittel bei trockenem Reizhusten eingesetzt. Einschränkend ist bei der Anwendung als Tee allerdings der ausgesprochen bittere Geschmack. Reinhard Länger empfiehlt in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie“ (Nr. 4 / 2015) deshalb die Zubereitung als Kaltauszug:

„Untersuchungen am Dept. für Pharmakognosie der Univ. Wien haben ergeben, dass im Gegensatz zu vielen Literaturangaben die Flechtensäuren in kaltem Wasser nur schlecht löslich sind und daher Kaltauszüge (Mazerate) nicht bitter schmecken… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka in der Europäischen Leitlinie zur Behandlung von Rhinosinusitis

Die europäische Leitlinie zur Behandlung der Rhinosinusitis ist gegenwärtig die aktuellste Therapieempfehlung von HNO-Ärzten für die Behandlung viraler Atemwegsinfektionen (»Erkältung«). Sie enthält auch Empfehlungen für pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka), die in einem Artikel der „Pharmazeutischen Zeitung“ beschrieben werden:

„Cineol und Myrtol, aber auch Pelargonium-Extrakte kommen zur Therapie viraler Atemwegsinfekte infrage….. In klinischen Studien konnten im Vergleich zu Placebo die Symptome bei einer akuten viralen Rhinosinusitis ab dem vierten Tag gelindert werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Risiken von Hustenpräparaten und Erkältungsmitteln mit Codein

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic empfiehlt neue Einschränkungen in der Anwendung von Hustenpräparaten und Erkältungsmitteln mit Codein und will die Arzneimittelinformationen entsprechend anpassen. Auslöser für diese Massnahmen ist ein kürzlich erfolgter Beschluss der europäischen Arzneimittelbehörde EMA.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Codein-haltigen Husten- und Erkältungsmittel aufgrund ihrer Risiken überprüft und im April dieses Jahres Einschränkungen in ihrer Anwendung verfügt (Beschluss EMA/CMDh/206590/2015)… Zum vollständigen Text hier…

Eibischwurzel im Kaltauszug zubereiten – mit welcher Begründung?

Eibischwurzel wird in der Phytotherapie empfohlen bei trockenem Reizhusten.

In Kräuterbüchern und in der Phytotherapie-Fachliteratur findet man oft den Hinweis, dass Tee aus der Eibischwurzel mit einem Kaltauszug hergestellt werden sollte. Und oft liest man den Hinweis, dass schleimhaltige Heilpflanzen generell kalt ausgezogen werden müssten, weil die Schleimstoffe hitzeempfindlich seien.

Was hat es damit auf sich?

Reinhard Länger hat dazu schon vor einigen Jahren in der Zeitschrift „PhytoTherapie austria“ (1 / 2007) gute Informationen weitergegeben:… Zum vollständigen Text hier…

Eibischschleim als Schutz für die Schleimhaut

Schleimhaltige Heilpflanzen werden schon lange zum Schutz entzündeter Schleimhäute eingesetzt, zum Beispiel bei Reizhusten oder bei Mundschleimhautentzündung. Damit verbunden ist in der Regel die Vorstellung, dass sich die Schleimstoffe passiv als Schutzschicht auf die Schleimhaut legen und darüber hinaus jedoch nichts weiteres tun. Das ist aber sehr wahrscheinlich zu einfach und zudem gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Schleimpflanzen.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang der Schleim aus der Eibischwurzel. Reinhard Länger hat dazu schon vor einiger Zeit geschrieben:.. Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl / Menthol befreit die Nase bei Schnupfen

Pfefferminzöl oder sein Hauptinhaltsstoff Menthol werden vielfach angewendet zur Befreiung einer verstopften Nase bei Schnupfen.

Und wie kommt diese Wirkung zustande?

Facharzt Dr. Peter Kardos schreibt dazu in einem Statement für das *Komitee Forschung Naturmedizin“:

„Zur Wirkung von Menthol gehört das durch Wirkung auf die Rezeptoren erzielte Gefühl des freien Durchatmens, das die Patienten schätzen, obwohl es objektiv durch Messung des Widerstandes (Rhinomanometrie) nicht zu bestätigen ist!… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel bei Erkältungen

Das Magazin „Stern“ veröffentlichte eine Sammlung von Tipps zum Thema „Erkältung: Hausmittel, die wirklich helfen“.

Ein Beispiel:

„Hustentees aus Kräutern wie Spitzwegerich, Thymian, Efeu oder Eibisch lösen den Schleim in den Atemwegen.“

Quelle:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/tipps/erkaeltung-hausmittel-die-wirklich-helfen-605355-8158acc700590086.html

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass der „Stern“ Hausmittel vorstellt. Hausmittel sind einfache, billige Möglichkeiten, um unkomplizierte Beschwerden und Erkrankungen eigenständig zu behandeln… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Thymianöl: Thymianbad lindert Husten

Das Magazin „Stern“ berichtet über Hausmittel bei Erkältungen – unter anderem mit folgendem Tipp:

„Mit einem Vollbad können Sie dem Husten entgegenwirken. Geben Sie ein bis zwei Esslöffel Thymianöl in die Wanne und entspannen Sie sich darin 10 bis 15 Minuten. Anschließend am besten gleich ins Bett gehen.“

Quelle:

http://www.stern.de/gesundheit/grippe/tipps/erkaeltung-hausmittel-die-wirklich-helfen-605355-120b6c1afac463fa.html

Kommentar & Ergänzung:

Ein Thymianbad gegen Husten – das ist grundsätzlich eine gute Idee.

Aber:… Zum vollständigen Text hier…

Efeu-Extrakt als Zusatztherapie bei Kindern mit Asthma

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Efeu-Spezial-Extrakts EA 575® (Prospan®) bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten mit der Begleiterscheinung Husten wurde in einer Übersichtsarbeit mit Daten aus 18 klinischen sowie nicht-interventionellen Studien mit insgesamt über 65.000 Patienten belegt. Das teilt die Firma Engelhard Arzneimittel zur Veröffentlichung des Reviews mit… Zum vollständigen Text hier…


Metaanalyse zeigt: Umckaloabo lindert Atemwegsinfekte

Ein Extrakt aus Pelargonium sidoides (Umckaloabo) ist ein geeignetes Arzneimittel bei akuten Atemwegsinfekten. Zu diesem Schluss kommt eine Metaanalyse, die an der 29. Schweizerischen Jahrestagung für Phytotherapie in Winterthur vorgestellt wurde.

Bei akuten Atemwegsinfekten ist der Einsatz von Antibiotika in der Regel nicht sachgerecht. Darum sind pflanzliche Alternativen wie der Extrakt aus der Kapland-Pelargonie (Umckaloabo) interessant.

Wirksamkeit und Verträglichkeit eines Umckaloabo-Extraktes wurden nun erneut in einer Metaanalyse untersucht. Die Resultate dieser Metanalyse wurden bei der 29. Schweizerischen Jahrestagung für Phytotherapie in Winterthur vorgestellt… Zum vollständigen Text hier…

Malaria-Forschung mit Heilpflanzen

Klinische Studien lohnen sich auch für Heilpflanzen, sie sind sogar nötig, weil sich nur mit wissenschaftlichen Daten zuverlässige Dosierungen und Nebenwirkungen feststellen lassen. Und nur geprüfte Mittel schaffen es in offizielle Empfehlungen und Leitlinien, erklärte Professor Dr. Merlin Willcox von der Universität Oxford beim Kongress der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoffforschung im portugiesischen Guimarães.

Gerade in Anbetracht vernachlässigter Krankheiten in Entwicklungsländern bräuchte man kostengünstige, zuverlässige Alternativen aus der Natur, betonte der Arzt und Wissenschaftler.

Dabei stellt sich aber die Frage, für welche Pflanze sich der Aufwand lohnt? Gegen Malaria zum Beispiel kommen weltweit rund 1200 verschiedene Pflanzenarten zur Anwendung. Allein in Mali fanden Willcox und sein Team 66 Pflanzenarten in 166 Rezepturen… Zum vollständigen Text hier…


Hilft Thymian gegen Husten?

Diese Frage versucht das Portal „medizin-transparent“ zu beantworten und bewertet dazu die auffindbaren wissenschaftlichen Daten.

Als Antwort auf ihre Ausgangsfrage ziehen die Autoren den Schluss: unklar.

Die Autorinnen und Autoren von „medizin-transparent“ recherchieren und bewerten die Studien zu Thymian wie gewohnt sorgfältig.

Die Formulierung der Frage halte ich aber für suboptimal.

Die Frage, ob Thymian gegen Husten hilft, ist meiner Ansicht nach so gar nicht beantwortbar.

Es wird nämlich nicht „Thymian“ gegen Husten angewendet, sondern Thymiantee, Thymiantinktur (Frischpflanzentinktur oder Tinktur aus getrocknetem Thymian), Thymianextrakt (unterschiedlich produziert je nach Hersteller), Thymian-Frischpresssaft, ätherisches Thymianöl… Zum vollständigen Text hier…

Cochrane-Studie findet wenig Evidenz für Echinacea bei Erkältung

Echinacea (Sonnenhut) wird schon seit einigen Jahrzehnten als Immunstimulans gegen Erkältungen angewendet. Die Studienlage ist widersprüchlich. Studien mit positivem und negativem Ergebnis wechseln sich ab. Zu einem sehr zurückhaltenden Fazit kommt nun eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration.

Echinacea-Präparate helfen möglicherweise zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungen – aber höchstens ein bisschen, schreiben die Autoren.

Die Wissenschaftler um Dr. Marlies Karsch-Völk von der TU München werteten 33 randomisierte und placebokontrollierte Untersuchungen zur Wirksamkeit von Echinacea aus, an denen insgesamt 4631 Probanden teilnahmen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Tipps für die Hustensaison

In der Nordsee-Zeitung gibt der Lungenarzt Dr. Thomas Mutz vom Medizinischen Versorgungszentrum im Klinikum Bremerhaven nützliche Tipps aus der Phytotherapie zur Behandlung von Husten:

„Wenn einen tatsächlich eine Erkältung plagt, sind Ruhe, körperliche Schonung und unterstützende Maßnahmen wie Inhalationen, fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente sinnvoll. Hilfreich sind auch naturheilkundliche Therapien („Phytotherapie“) und alte Hausmittel wie Thymian, Efeu, Spitzwegerich, Isländisch Moos, Myrtol und Primel… Zum vollständigen Text hier…

Isländisch Moos gegen Reizhusten

Die Sendung „Puls“ von SRF berichtete über Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten und kam dabei auch auf das Isländisch Moos zu sprechen.

Zitat:

„Ist der Hals entzündet und kratzt die Stimme oder ist sie heiser, können Bronchialtees und Pastillen mit Isländisch Moos beruhigen. Die Schleimstoffe der kälteliebenden Flechte legen sich wie eine Schutzschicht auf die Schleimhäute. So lindern sie auch trockenen Reizhusten. Isländisch Moos ist daher in einigen Hustensäften enthalten… Zum vollständigen Text hier…

Schlüsselblume als Hustenmittel

Die Sendung „Puls“ von SRF berichtete über Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten und kam dabei auch auf die Schlüsselblume zu sprechen.

Zitat:

„Von der attraktiven Frühlingsblume verwendet man die Blüten und Wurzeln für Heilzwecke. Sie reizen den Magen, dadurch bilden die Bronchien reflexartig neuen Schleim, der sich besser abhusten lässt. Vorhandenes Sekret wird verflüssigt. Besonders beliebt ist die Kombination mit Thymian… Zum vollständigen Text hier…

Schnupfen: Nasensalbe mit Pfefferminzöl, Eukalyptusöl oder Kiefernnadelöl

Die Apothekerkammer Niedersachsen empfiehlt:

„Bei einer Schnupfennase können Salben mit ätherischen Ölen helfen, wieder leichter durchzuatmen. Öle aus Eukalyptus, Pfefferminz oder Kiefernnadeln lassen nach Angaben der Apothekerkammer Niedersachsen die Nasenschleimhaut zwar nicht abschwellen. Sie haben aber einen kühlenden Effekt und geben dem Patienten dadurch das Gefühl, wieder besser Luft zu bekommen. Zum Befeuchten der Schleimhäute empfehlen sich Sprays mit steriler, isotonischer Kochsalzlösung oder Meersalz… Zum vollständigen Text hier…


Zwiebelsirup als Hausmittel gegen Husten

Die Zwiebel gehört zu den altbewährten Hausmitteln gegen Erkältungskrankheiten. Bei Husten und Schnupfen wird eine Zwiebel aufgeschnitten im Raum aufgestellt. Bekannt sind auch Zwiebelwickel bzw. Zwiebelauflagen.

Und dann gibt es noch den Zwiebelsirup.

Hier ein Rezept:

„Schneiden Sie eine mittelgroße Küchenzwiebel in Würfel. Geben Sie die Zwiebelstückchen in ein Glas und fügen Sie zwei Esslöffel heimischen Honig hinzu. Verrühren Sie die Zwiebelstückchen mit dem Honig. Bedecken Sie das Glas mit einer flachen Schale und drehen das Ganze um… Zum vollständigen Text hier…

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Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Zwiebelsaft oder Zwiebelsirup lindert Husten

Die Zeitschrift „Stern“ nimmt verschiedene Erkältungsmythen unter die Lupe, Darunter auch die Anwendung von Zwiebelsaft, Zwiebeltee, Zwiebelsirup und Zwiebelwickel bei Husten.

Ein selbst zubereiteter Zwiebelsaft, Zwiebeltee oder Zwiebelsirup habe eine lange Tradition als Hausmittel bei Erkältungsbeschwerden, vor allem bei Husten, schreibt das Magazin.

„Auch Zwiebelwickel sind bekannt, etwa bei Ohrenschmerzen. Zwiebeln haben eine antimikrobielle Wirkung, die helfen soll, Krankheitserreger abzuwehren. Hier gilt jedoch dasselbe wie für die Hühnersuppe: Sicher belegt ist die Heilwirkung nicht. ‚Im besten Fall lindert ein Zwiebelsaft, -tee oder -wickel die Beschwerden ein wenig, was aber nur schwer von einem Placeboeffekt zu unterscheiden ist‘, sagt Scherer… Zum vollständigen Text hier…

Ätherische Öle zur Immunstärkung?

Ätherische Öle sind sehr spannende Inhaltsstoffe vieler Pflanzen. Und sie zeigen eine ganze Reihe von Wirkungen, die sich therapeutisch nutzen lassen.

Ich finde in der Aromatherapie-Literatur aber auch immer wieder Angaben zu Heilwirkungen, die ich nicht nachvollziehen kann und für die ich auch keine glaubwürdigen Belege erkennen kann.
Oft fehlt auch eine genauere Quellenangabe und damit auch der Hinweis, wer aus welchen Gründen eine bestimmte Empfehlung in die Welt gesetzt hat. So lässt sich die Glaubwürdigkeit nur schwer überprüfen.
Ein Beispiel dazu:
In der österreichischen Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012) erschien ein Artikel zum Thema „Abwehrkräfte der Kinder stärken“… Zum vollständigen Text hier…

Erkältungen: Honig hilft gegen Husten

Bei akutem Erkältungshusten werden zahlreiche Arzneimittel angewendet, aber nur wenige sind wirklich indiziert und hilfreich. Antibiotika werden zwar sehr oft verordnet, aber der Husten klinge durch sie nicht früher ab, erklärte Dr. Peter Kardos, Frankfurt, beim Pharmacon in Meran.

Ansonsten gesunde Patienten mit akutem Husten nach einem bakteriellen Infekt hätten ebenfalls keinen Nutzen von Antibiotika, sagte Kardos. Anders verhalte es sich bei bakteriellen Sekundärinfekten, doch trete auch hier der Effekt nicht unmittelbar ein… Zum vollständigen Text hier…

Eibischtee gegen Reizhusten

Die „Frankfurter Allgemeine“ publizierte unter dem Stichwort „Grün hilft“ Beiträge über Heilpflanzen, die fundiert daher kommen. Zum Eibisch heisst des da beispielsweise:

„Eibisch: Die aus medizinischer Sicht wichtigsten Inhaltsstoffe sind die Schleimstoffe; sie wirken effektiv gegen Reizhusten, weil sie sich wie ein schützender Film auf die angegriffene Schleimhaut im Mund- und Rachenbereich legen. Zur Tee-Herstellung eignet sich am besten die Eibisch-Wurzel. Damit der Schleim erhalten bleibt, wird der Eibisch-Tee aus einem Kaltauszug hergestellt und dann zum Trinken erwärmt.“

Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/gruen-hilft-4-heilende-gewaechse-12172829.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Salbeitee gegen Halsweh und Heiserkeit

Die „Frankfurter Allgemeine“ publizierte unter dem Titel „Grün hilft“ einen Beitrag zur Anwendung von Heilpflanzen, der überwiegend erfreulich fundiert daher kommt. Hier ein Zitat zur Salbei:

„Salbei: Medizinische Verwendung finden die Blätter; über ihr ätherisches Öl und Gerbstoffe, welche Eiweiße zerstören und entzündungshemmend wirken, entfalten sie eine antibakterielle Wirkung und sorgen unter anderem dafür, dass sich Symptome nicht weiter ausbreiten. Mit einem heißen Tee aus Salbei-Blättern wird Halsweh, Heiserkeit und einem entzündeten Rachen der Kampf angesagt… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Kräutertees gegen Erkältungen: Thymian, Malve Lindenblüten

Thymian, Malve oder Lindenblüte zählen zu den altbekannten Hausmitteln.

Sie können bei der Überwindung einer  Erkältung helfen.

Bei einer Erkältung müssen Erkrankte nicht unbedingt zu Medikamenten greifen. Die Beschwerden lassen sich oft auch mit Hausmitteln wie Tees aus Heilpflanzen lindern.

Darauf hat die Apothekerkammer Niedersachsen in Hannover hingewiesen. Um die Atemwege von Schleim zu befreien, könne Thymiantee helfen.  Bei Reizhusten lindere Malventee die Beschwerden. Empfehlenswert sei es zudem bei Erkältungen immer, viel warme Flüssigkeit wie Tee zu trinken… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Husten: Äussere Anwendungsformen – Inhalation, Einreibung, Erkältungsbad

Charakteristische äußere Anwendungsformen der Phytotherapie bei Husten sind Inhalationen, Brustsalben und Erkältungsbäder. Für Inhalationen verwendet werden Kamillenblüten (Matricariae flos) bzw. Kamillenöl, aber auch Latschenkieferöl, Eukalyptusöl oder Campher. Die drei letztgenannten ätherischen Öle, aber auch Pfefferminzöl, Fichtennadelöl und Kiefernnadelöl sind enthalten in Brustsalben und Erkältungsbalsamen. Dünne Einreibungen mit solchen Präparaten über dem Brustbein und zwischen den Schulterblättern wirken rasch und zuverlässig. Als Nebenwirkungen treten manchmal Hautreizungen auf… Zum vollständigen Text hier…


Heilpflanzen lindern Husten bei Kindern

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012) publizierte einen Abschnitt über Heilpflanzen zur Linderung von Husten bei Kindern:

„Bei Kindern gilt zu bedenken, dass die Atemwege noch eng und somit sehr empfindlich sind. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten beim Einatmen, deutet dies auf eine Entzündung des Kehlkopfes, des Rachens oder der Luftröhre hin. Bei Problemen beim Ausatmen kann eine Bronchitis, Bronchiolitis – Entzündung der kleinsten, knorpellosen Bronchien – oder Asthma bronchiale vorliegen. Im Allgemeinen können Kinder mit Hustenmitteln versorgt werden, ein Arztbesuch ist aber notwendig, wenn Atemprobleme wie Rasseln, Husten bei körperlicher Belastung oder Husten ohne Erkältungserscheinungen auftreten… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Pflanzenmedizin gegen Husten

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 7 / 2012) fasst aktuelle Empfehlungen bezüglich Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten zusammen:

„Atemwegsinfekte sind der häufigste Anlass für Krankschreibungen. Gerade gegen Husten bietet die Pflanzenmedizin aber gut verträgliche Hilfen an, deren Evidenz inzwischen auch in Leitlinien wissenschaftlicher Gremien Anerkennung fand. So hat die Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin gleich zwei Pflanzenkombinationen in ihre Therapieempfehlungen aufgenommen, die in der Leitlinie zu »Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten« genannt werden. Sie stufte die Wirksamkeit von Thymiankraut und Efeublättern und Thymiankraut und Primelwurzeln als wissenschaftlich nachgewiesen ein… Zum vollständigen Text hier…

Mit Thymian gegen Erkältungen

Thymian sei kein Wundermittel. Aber er helfe gegen Erkältungen. Bei trockenem Husten wirke er am besten kombiniert mit der Eibischwurzel. Gegen Schnupfen empfehle sich das Inhalieren mit Thymianöl. Schon zwei Tropfen Thymianöl in eine Schüssel Wasser seien dafür ausreichend.

Wer seine Erkältung mit Naturheilkunde in den Griff bekommen wolle, solle zu Thymian greifen. Die Heilpflanze eigne sich dazu, verschiedene Stadien und Beschwerden einer Erkältung zu behandeln, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Inhalation mit Salzlösung – die ideale Begleittherapie bei Husten

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 21 / 2012) weist auf die Inhalation mit Salzlösungen als ideale Begleittherapie bei Husten hin:

„Um die Atemwege gut zu befeuchten und den körpereigenen Reinigungsmechanismus zu unterstützen, ist eine begleitende Therapie in Form von isotonischen Kochsalzlösungen zur Inhalation oder Emser Salz durchaus sinnvoll. Dabei sollten Wasserdampfinhalationen etwa 20 Minuten dauern, wobei eine Wassertemperatur von 43 °C ausreicht, um eine Linderung der Beschwerden zu erzielen.“

Kommentar & Ergänzung:

Eine isotonische Kochsalzlösung (0,9% Kochsalz) enthält 9 g Kochsalz auf einen Liter Wasser… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel bei beginnender Erkältung

Erstes Anzeichen für eine Erkältung sei ein kratzendes, brennendes Gefühl hinter der Nase, erklärt Prof. Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt (HNO) und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau. In den meisten Fällen handle es sich dabei um eine Virusinfektion, die man in der Regel nicht mehr abwenden könne.

Um die Beschwerden zu lindern, empfiehlt Laszig bewährte Hausmitteln: „Halten sie sich in gut gelüfteten Räumen auf, trinken sie heiße Milch mit Honig, gurgeln sie mit Salbeitee und warten sie in Ruhe ab.“… Zum vollständigen Text hier…

Myrtol (Gelomyrtol®) bei Husten und Bronchitis

Die Österreichische Apothekerzeitung (8. Oktober 2012) geht bei Thema Hustenbehandlung auf den pflanzlichen Wirkstoff Myrtol ein:

„Myrtol (Gelomyrtol®) zählt zur Wirkstoffgruppe der schleimlösenden Mittel und besitzt als ätherisches Öl sowohl sekretolytische als auch mukolytische Eigenschaften. So verhilft es zum erleichterten Abtransport des zähen, keimlastigen Schleims aus den Bronchien und Nebenhöhlen.  Des Weiteren ist der Wirkstoff für seine antibakterielle sowie antiinflammatorische Wirkung bekannt. In der Regel wird der als ätherisches Öl vorliegende Wirkstoff in Form von magensaftresistenten Weichkapseln verabreicht, die mit kalter Flüssigkeit eingenommen werden sollten… Zum vollständigen Text hier…

Antitussiva (Hustenstiller / Hustenblocker) bei trockenem Husten

Was hilft bei trockenem Husten?

„Trockener Husten ist meist das erste Symptom eines Virusinfekts der oberen Luftwege oder tritt in Kombination mit anderen Erkältungssymptomen auf. Diese Art des Hustens erfolgt manchmal nur als Hüsteln oder Räuspern gemeinsam mit Heiserkeit, vor allem in den ersten Tagen einer Erkältung. So genannte Antitussiva – Hustenstiller – dienen zur Unterdrückung des Hustenreizes und werden bei trockenem Husten eingesetzt. Sie werden in der Regel 2 bis 3 Tage lang eingenommen… Zum vollständigen Text hier…

Zwiebeltee als Hausmittel gegen Erkältungen

Ein altes Hausmittel gegen Erkältungen ist der Zwiebeltee.

Und wie es bei Hausmitteln oft der Fall ist, gibt es dazu kaum Forschungsergebnisse, so dass sich wenig Gesichertes darüber sagen lässt, wie die Wirkung zustande kommt.

Die Zwiebel gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Als erstes züchteten die Menschen wahrscheinlich in Pakistan, Afghanistan und dem Iran die Zwiebel. In China wurde sie schon vor etwa 5.000 Jahren angebaut. Auch im alten Ägypten wurde das Gemüse geschätzt… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Heilpflanzen bei Schnupfen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 1 / 2012) veröffentlichte einen Beitrag zum Thema Schnupfenbehandlung. Dabei kamen auch Heilpflanzen-Anwendungen zum Zug:

„Aus der Pflanzenheilkunde ergeben sich wirksame Möglichkeiten, den gewöhnlichen Schnupfen in den Griff zu bekommen. Beispielsweise ist die Verwendung ätherischer Öle in Form von Tropfen oder Sprays empfehlenswert. Um die Beweglichkeit der in den Atemwegen befindlichen Flimmerhärchen nicht einzuschränken, sollte auf eine hydrophile, d.h. wässrige Zusammensetzung – statt fettreicher Salben – geachtet werden. Durch den Einsatz ätherischer Öle in dieser Form kann eine Verbesserung der Nasenluft-Passage erzielt werden… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei produktivem Husten

Heilpflanzen-Anwendungen bei Husten sollten dem Hustenstadium angepasst sein.

Bei trockenem Reizhusten sind Schleimpflanzen wie Malvenblüten, Eibischwurzel, Spitzwegerich und Isländisch Moos empfehlenswert.

Zur  Behandlung von produktivem Husten (Husten mit Auswurf) schreibt die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 9 / 2012):

„Bei dem feuchten oder produktiven Husten ist es von großer Bedeutung, dass der Schleim verflüssigt und abgehustet wird. Der Auswurf kann eine grün-gelbliche Farbe haben und im Laufe einer Erkältung mit anderen Beschwerden auftreten. Diese Art des Hustens wird mit so genannten Expektorantien behandelt… Zum vollständigen Text hier…

Woraus bestehen Erkältungssalben?

Erkältungssalben bestehen aus einer fettigen Basis wie beispielsweise Vaseline, in der ätherische Öle und Balsame gelöst vorliegen. Bei der äusserlichen Anwendung gelangen die ätherischen Öle durch zweierlei Wege in den Organismus: 1. durch Inhalation der flüchtigen ätherischen Öle und 2. durch Aufnahme durch die Haut.

Erkältungssalben können auch in heissem Wasser aufgeschwemmt zur Inhalation verwendet werden. Die entstehenden Dämpfe werden während mehrerer Minuten langsam durch Nase und Mund eingeatmet.

Erkältungssalben werden angewendet bei Erkältung, Husten mit Schleimbildung, Schnupfen, akuter Bronchitis, Sinusitis.

Typische Inhaltsstoffe sind:.. Zum vollständigen Text hier…

Thymian und Efeu gegen trockenen Husten?

Bei Hustenreiz seien Teeaufgüsse aus Thymian und Efeu empfehlenswert. Sie sollen zugleich hustenstillend und hustenlösend wirken. Das empfiehlt Wolfgang Hornberger vom Berufsverband Deutscher HNO-Ärzte. Zur Linderung des Hustenreizes geeignet seien Eibischwurzel bzw. Eibischblätter, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos.

Generell sei es bei Reizhusten wichtig, viel zu trinken, die Stimme nicht zu stark zu strapazieren, das Husten nicht zu provozieren und Rauchen sowie zu kalte Luft zu meiden, erläutert Hornberger. Die Raumluft sollte nicht zu trocken sein. Regelmäßiges Stoßlüften und Wasserschalen auf der Heizung können hier eine Verbesserung bringen… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Halsschmerzen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ ( Nr. 3 / 2012) berichtet über die Behandlung von Erkältungskrankheiten. Ein Abschnitt des Beitrages thematisiert Heilpflanzen-Anwendungen bei Halsschmerzen:

„Auch der Bereich der pflanzlichen Medizin bietet für die Behandlung unangenehmer Halsschmerzen vielversprechende Linderung – diverse Pflanzenextrakte stehen in Form von Tinkturen, Tees, Säften oder Dragees zur Verfügung. Je nach enthaltender Heilpflanze verfügen diese Extrakte über entzündungshemmende und adstringierende, d.h. eine zusammenziehende, Wirkung und tragen zur Bildung und Aufrechterhaltung einer intakten Schleimhaut in Mund und Rachenraum bei… Zum vollständigen Text hier…

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Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Heiserkeit: Inhalieren mit Kamille und Salbei

Aus einer harmlosen  Erkältungskrankheit kann sich eine Kehlkopfentzündung (Laryngitis) entwickeln. Die charakteristischen Symptome sind dann starke Heiserkeit mit ausgeprägten Halsschmerzen, ein trockener Husten und möglicherweise fieberhafte Temperaturen.

80 bis 90 Prozent der Kehlkopfentzündungen und -reizungen werden durch Viren ausgelöst. Bei der Therapie einer Kehlkopfentzündung steht die Stimmbandschonung im Vordergrund. Das heisst, dass man im akuten Stadium der Erkrankung möglichst wenig bis gar nicht sprechen sollte. Unproblematisch ist allenfalls ein leises, vorsichtiges Sprechen mit abgesenkter Stimmlage. Unterlassen sollte man dagegen das Flüstern, weil die dazu nötige maximale Spannung der Stimmbänder extrem belastend ist… Zum vollständigen Text hier…

Ätherische Öle bei Schnupfen

Die Bild-Zeitung publizierte einen längeren Beitrag über Schnupfen, in welchem auch auf Heilpflanzen-Anwendungen eingegangen wurde:

„Es muss…nicht immer….Nasenspray sein. Prof. Volker Schulz, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie: ‚Ätherische Öle wie Eukalyptus, Latschenkiefer oder Pfefferminze schaffen Durchzug.’ Wer eine ‚Laufnase’ hat, sollte viel trinken. Schulz: ‚Gut geeignet sind warme Tees, etwa mit Kamille oder Thymian. Das fördert das Ausschwemmen der Viren.’“… Zum vollständigen Text hier…

Lindenblüten aktivieren Immunsystem

Lindenblüten-Extrakt beschleunigt in Studien die Vermehrung von Lymphozyten.

Lindenblüten werden traditionell eingesetzt zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege. Eine bereits ältere Studie mit der Winter-Linde (Tilia cordata) zeigte eine verstärkte Vermehrung von Lymphozyten (1). Lymphozyten zählen zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und ihre Aufgabe im Immunsystems ist die Erkennung und Eliminierung von Fremdstoffen. Nun wurden mit einer weiteren Lindenart (Tilia x viridis) die Experimente zur Aktivierung der Lymphozyten wiederholt (2).

Dazu wurden zwei Extrakte aus den Lindenblüten gewonnen und an zwei Gruppen von Mäusen verabreicht… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka: Gelomyrtol / GeloDurant und Sibrovita – Unterschied?

An einem Kurs wurde ich vor ein paar Tagen gefragt, welcher Unterschied zwischen Gelomyrtol und Sibrovita bestehe.

Das ist ganz einfach – es gesteht kein Unterschied.

GeloMyrtol® ist in Form magensaftresistenter Weichkapseln im Handel – es wurde in der Schweiz im Oktober 2011 neu registriert, in Deutschland ist es schon seit Jahren auf dem Markt. GeloMyrtol® entspricht GeloDurant®, das früher unter dem Namen Sibrovita® vertrieben wurde.

Gelomyrtol / GeloDurant ( = früher Sibrovita) enthält Myrtol, ein Destillat aus einer Mischung von Eukalyptusöl, Süssorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen die Monoterpene Limonen, Cineol und α-Pinen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen: Fencheltee gegen Husten

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor:

„Fenchel gegen Husten: Vom Fenchel heißt es übersetzt: „Sein Same mit der Milch einer Mutterziege getrunken, lockre die Blähung des Magens und fördere lösend alsbald den zaudernden Gang der lange verstopften Verdauung.“ Niemand trinkt heute noch Fenchel mit Ziegenmilch, trotzdem ist er als Heilpflanze heute genauso anerkannt wie damals – er hilft gegen Verstopfung, gegen Husten und Halsschmerzen. Man sollte die Körner frisch zerrieben als Tee trinken oder einige Tropfen Öl nach dem Essen schlucken. Als seltene Nebenwirkungen können allerdings allergische Reaktionen auftreten.“… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Menthol bei Schnupfen

Menthol kommt in Pflanzen der Gattung Mentha (Minzen) vor. Es ist der Hauptbestandteil im ätherischen Öl der Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae). Menthol wird synthetisch hergestellt oder aus der japanischen Minze (Mentha arvensis var. piperascens) gewonnen.

Menthol wird in zahlreichen Präparaten eingesetzt, die bei Schnupfen „Luft“ geben sollen. Interessant daran ist, dass nicht wirklich mehr Luft durch die Nase geht, sondern nur die Empfindung einer freieren Nase ausgelöst wird.

„Pharmawiki“ beschreibt diesen Effekt so:

„Bei Schnupfen und verstopfter Nase in Form von Inhalierstiften, Nasenmitteln oder Erkältungsbalsamen. Menthol löst bei der Inhalation ein Frischegefühl in der Nase aus und hat einen subjektiv (aber nicht objektivierbaren) befreienden Effekt… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL GEGEN ERKÄLTUNG: HALSSCHMERZEN

Hauptsächlich bei Infekten der oberen Atemwege, einer Erkältung oder auch bei einer Mandelentzündung schmerzt der Hals. Meistens sind dafür Viren verantwortlich, manchmal auch Bakterien. Die Schleimhäute werden dadurch gereizt und entzünden sich: Der Hals wird rot, schwillt an und schmerzt.

In solchen Fällen muss man aber nicht gleich teure Medikamente schlucken, auch alte Hausmittel wie etwa Quarkwickel oder Inhalieren haben sich bewährt.

Dauern die Beschwerden jedoch länger als drei, vier Tage an oder werden sie sogar schlimmer, sollten man besser zum Arzt gehen… Zum vollständigen Text hier…


NASENSALBE RÜEDI – EIN NATURHEILMITTEL?

Vor kurzem fragte mich eine Teilnehmerin an einem Kräuterkurs, ob die bekannte „Nasensalbe Rüedi“ eigentlich ein Naturheilmittel sei.

Die Nasensalbe Rüedi mit den Wirkstoffen Pfefferminzöl und Campheröl ist ein Medikament zur örtlichen Behandlung von Erkrankungen der Nasenschleimhaut. Sie ist als Fertigarzneimittel im Handel oder kann in einer Apotheke produziert werden. Bei Säuglingen darf die Nasensalbe Rüedi nicht eingesetzt werden… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL: RETTICHSIRUP GEGEN HUSTEN

Das Magazin „focus“ publizierte eine Reihe von Beiträgen zur Behandlung von Erkältungen mit Hausmitteln:

„Schwarzer Rettich ist ein altbewährtes, hilfreiches Hustenmittel. Der Saft enthält Schwefelöle die desinfizierend wirken und die gereizten Atemwege beruhigen.

Anwendung: Den Rettich aushöhlen und mit Honig füllen. Nach drei bis fünf Stunden kopfüber in eine Schüssel stellen und den „Hustensaft“ auffangen. Zweimal täglich nach dem Essen ein Gläschen trinken.“… Zum vollständigen Text hier…


INGWER BEI ERKÄLTUNGEN

Das Magazin Focus publizierte eine Artikelreihe zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Naturheilmitteln. Hier der Abschnitt zum Thema Ingwer & Erkältungen:

„Ähnlich wie die Hühnersuppe ist auch der Ingwer ein Multitalent. Eine Tasse Ingwertee vertreibt den Schüttelfrost. Als Brust- oder Rückenwickel lockert er zähen Schleim und löst trockenen Husten. Seine ätherischen Öle lindern Schnupfen und Halsentzündungen. Und dank seines Inhaltsstoffes Gingerol, das eine ähnliche Wirkungsweise hat wie Aspirin, hilft er gegen Kopfschmerzen und Migräne… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


ZWIEBELSIRUP GEGEN HUSTEN

Das Magazin  „Focus“ veröffentlichte einen Beitrag zur Behandlung von Erkältungskrankheiten mit Hausmitteln. Empfohlen wird auch der Zwiebelsirup, ein altbewährtes Naturheilmittel:

„Der größte Pluspunkt der Zwiebel ist ihre stark desinfizierende Wirkung. Die ätherischen Öle wirken abschwellend und schleimlösend und eignen sich hervorragend, um Ohrenschmerzen oder Husten zu behandeln. Je schärfer eine Zwiebel ist, umso mehr gesunde Inhaltsstoffe enthält sie.

Anwendung: Zwei bis drei Zwiebeln fein würfeln, etwas Honig darüber geben und zugedeckt etwa fünf Stunden stehen lassen… Zum vollständigen Text hier…


WICKEL HELFEN GEGEN ERKÄLTUNG

Im Herbst kommt es wieder vermehrt zu Erkältungen. Nicht immer braucht es dabei Medikamente. Bei Erkältungen bewähren sich Wickel um Hals, Brust oder Waden als Hausmittel.

«Bei unkomplizierten Erkrankungen wie einer beginnenden Erkältung sollte man nicht vorschnell zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken», empfiehlt Friedemann Schmidt von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: THYMIAN & EIBISCH BEI HUSTEN

Thymian hilft gegen Erkältungen. Bei trockenem Husten wirkt er am besten kombiniert mit der Eibischwurzel. Gegen Schnupfen ist das Inhalieren mit Thymianöl ratsam. Dafür genügen bereits zwei Tropfen Thymianöl auf eine Schüssel Wasser.

Wer seine Erkältung mit Naturheilmitteln in den Griff bekommen will, sollte zu Thymian greifen. Die Heilpflanze sei geeignet, verschiedene Stadien und Beschwerden einer Erkältung zu behandeln, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. „Bei trockenem Husten sollte er zusammen mit einer Pflanze genommen werden, die viele sogenannte Schleimstoffe besitzt, die die angegriffenen Schleimhäute schützen.“ Die Eibischwurzel beispielsweise sei dafür geeignet. Der Thymian zeige in diesem Stadium krampflösende und antivirale Wirkung… Zum vollständigen Text hier…


NEU IN DER SCHWEIZ: GELOMYRTOL® GEGEN BRONCHITIS & SINUSITIS

GeloMyrtol® ist seit Oktober 2011 auch in der Schweiz im Handel. In Deutschland ist das Heilpflanzen-Präparat seit Jahren auf dem Markt.

Ein identisches Produkt ist in der Schweiz allerdings bereits unter dem Markennamen Sibrovita® erhältlich.

GeloMyrtol® / Sibrovita® enthält magensaftresistente Weichkapseln mit einem Destillat aus einer Mischung von Eukalyptusöl, Süssorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl.

Zur Anwendung kommt GeloMyrtol® / Sibrovita® bei akuter und chronischer Bronchitis und Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)… Zum vollständigen Text hier…


HERAUFZIEHENDE ERKÄLTUNG MIT WARMEM FUSSBAD EINDÄMMEN

Die Erkältungszeit hat angefangen. Wenn die Nase läuft, muss jedoch nicht immer direkt zum Medikament gegriffen werden. Ein warmes Fußbad kann die Erkältung oft ebenso gut eindämmen. Wie das funktioniert, wird hier erläutert.

Eine heraufziehende Erkältung lässt sich häufig mit Hausmitteln eindämmen. Bei einer so unkomplizierten Erkrankung sollte man nicht allzu raschl zu Medikamenten greifen, sondern zuerst versuchen, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken, empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Infrage komme hierfür beispielsweise ein Fußbad… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


ZWIEBELSIRUP UND ANDERE HAUSMITTEL BEI HUSTEN

Die Bild-Zeitung bringt Expertenmeinungen zum Thema „Erkältungszeit – Was hilft, wenn uns die Viren im Griff haben“.

Frage: „Welche Hausmittel haben sich bei Husten bewährt?“

Antwort von Michael Stimpel, Professor für Innere Medizin und Chefarzt der Deutschen Klinik für Naturheilkunde und Präventivmedizin, Püttlingen:

„Zwiebelsirup, den man aus einer mit Honig oder Zucker über Nacht versetzten, gewürfelten Zwiebel gewinnen kann. Dieser Sirup wird über den Tag teelöffelweise eingenommen. Ätherische Öle von Eukalyptus, Thymian, Salbei, Anis, Eibisch oder Fenchel, als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation, können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden… Zum vollständigen Text hier…


SCHWARZER HOLUNDER / HOLUNDERSAFT GEGEN GRIPPE & ERKÄLTUNG

Ein Viertel aller Nutzer von Naturheilkunde bevorzugt Präparate, die aus heimischen Heilpflanzen hergestellt wurden. Das Vertrauen in die Heilkräuter aus dem Garten ist demnach besonders hoch, auch zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten. Eine tatsächlich immunstärkende Wirkung konnten Wissenschaftler jedoch nur für wenige einheimische Pflanzen nachweisen.

Ein Beispiel dafür ist der schwarze Holunder. „Studien haben gezeigt, dass Menschen die über mehrere Monate hinweg täglich Holundersaft zu sich nehmen, seltener an einer Erkältung erkranken als andere, die den Saft nicht eingenommen haben“, sagt Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Rostock… Zum vollständigen Text hier….


PHYTOTHERAPIE: UMCKALOABO-STUDIEN

Die Wurzel der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Umckaloabo, Pelargonium sidoides), einer Geranienart, und wird schon lange von afrikanischen Heilern verwendet. Die Inhaltsstoffe des Umckaloabo-Extrakts sind inzwischen bekannt, doch bisher konnte nicht „die eine Wirksubstanz“ gefunden werden. Die Kapland-Pelargonie soll die Immunabwehr stärken, schleimlösend wirken und vorhandene Bakterien hemmen.

Seit Ende 2005 ist der Wurzelextrakt in Deutschland zur Behandlung der akuten Bronchitis bei Kindern ab einem Jahr und bei Erwachsenen zugelassen (inzwischen auch in der Schweiz). Ein neues Review, das unter Leitung von Antje Timmer am Deutschen Cochrane-Zentrum entstand, hat die Wirksamkeit von Umckaloabo erneut untersucht… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: GEGEN HEUSCHNUPFEN TESALIN ODER POLLIVITA?

Vor kurzem wurde ich gefragt, welches Pestwurz-Präparat gegen Heuschnupfen besser sei, Tesalin oder Pollivita?

Die Antwort ist einfach: Beide Pestwurz-Präparate enthalten den gleichen Trockenextrakt (Ze 339).

Pharmawiki schreibt dazu:

„Seit 2003 ist in der Schweiz ein Spezialextrakt aus Pestwurzblättern zur Behandlung von Heuschnupfen zugelassen. Der Extrakt ist im Vergleich mit anderen alternativmedizinischen Arzneimitteln in dieser Indikation klinisch gut dokumentiert und gilt als ähnlich gut wirksam wie Antihistaminika… Zum vollständigen Text hier…


ASTHMA: BESSERE KONTROLLE DURCH EUKALYPTUSÖL / CINEOL

Eine beim Pneumologen-Kongress als Poster präsentierte, randomisiert-kontrollierte Multicenterstudie hat den Effekt einer sechsmonatigen Behandlung mit dreimal 200 mg Cineol im Vergleich zu Placebo bei 247 Patienten mit persistierendem Asthma untersucht. Cineol ist ein antiinflammatorisch (= entzündungshemmend) wirksamer Bestandteil des Eukalyptusöls.

Primärer Endpunkt der Studie war ein kombinierter Score, in den Häufigkeit und Intensität der Asthmasymptome, außerdem Lebensqualität und FEV1 einflossen. Hier zeigte sich ein hoch signifikanten Vorteil zugunsten der Cineol-Gruppe… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL BEI SCHNUPFEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Schnupfen, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Rettich-Apfel-Brei: Eine Mischung aus frisch geriebenem Rettich (enthält scharfe Senföle), Äpfeln und Zucker befreit die Nase, sorgt für einen klaren Kopf. Zwei- bis dreimal täglich einige Esslöffel essen.“

Gute Idee. Senföle wirken zudem antimikrobiell.

„• Inhalation: Der Klassiker – eine Handvoll Kräuter (z. B. Kamille oder Salbei) oder einige Tropfen ätherisches Öl in einen Topf mit kochendem Wasser geben. Kopf mit einem Handtuch bedecken, drüberhalten, tief ein- und ausatmen. Vorsicht: nicht zu nah mit dem Gesicht an das heiße Wasser gehen!“… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


STUDIE ZEIGT WIRKSAMKEIT VON PESTWURZ-EXTRAKT BEI HEUSCHNUPFEN

Mithilfe eines Pflanzenextrakts Heuschnupfen-Symptome lindern,  dass das funktioniert, haben Forscher des Zentrums Allergie & Umwelt (ZAUM) des Helmholtz Zentrums München und der Technischen Universität München in einer klinischen Studie gezeigt. Allergische Symptome wurden durch den Pestwurz-Extrakt signifikant besser gelindert als bei den üblichen Histamin-Rezeptor-Antagonisten. Wie effektiv der Extrakt ist und wie er wirkt, stellen die Forscher im Journal of Allergy and Clinical Immunology vor.

Bisher galten Anti-Histamin-Medikamente als Mittel der Wahl um die Symptome von Heuschnupfengeplagten lindern. Dr. Adam Chaker und Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber belegten nun jedoch in einer randomisierten Doppelblindstudie, dass der Pflanzenextrakt Ze 339 (Petasol butenoate complex) schneller und wirksamer gegen zugeschwollene Nasenschleimhäute wirksam ist. Aber nicht nur im akuten Fall scheint der Pestwurz-Extrakt zu wirken – „Die Daten suggerieren auch einen präventiven Effekt, der weiter untersucht werden muss“… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL BEI OHRENSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte kürzlich eine Sammlung von Hausmitteln: „Deutschlands bekannteste TV-Ärztin Franziska Rubin hat die besten Hausmittel gegen die häufigsten Leiden aufgeschrieben.“

Schauen wir uns die Tipps gegen Ohrenschmerzen mal genauer an:

„Zwiebel-Packung: Eine klein zerhackte Zwiebel in einen kleinen Stoffbeutel stecken, zwei Minuten in kochendes Wasser geben, abkühlen lassen und ein bis zwei Stunden aufs Ohr legen. Entzündungshemmend, fördert die Heilung!“

Ein altbewährtes Hausmittel. Ein Zwiebelwickel bzw. eine Zwiebelauflage wirkt wohl auch antimikrobiell. Möglicherweise kommt die Wirkung inhalativ via Atemwege zustande… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG & RACHENENTZÜNDUNG

In der Fachzeitschrift  MMW-Fortschritte der Medizin  (2010/43) erschien ein Beitrag von Dr. med. Andre-Michael Beer zum Thema  „Schulmedizin oder Naturheilverfahren beim sinubronchialen Syndrom.“

Und was ist ein sinubronchiales Syndrom?

„Eine chronische oder rezidivierende Nasennebenhöhlenentzündung in Kombination mit chronischer Entzündung des Rachens und Kehlkopfes sowie Lungenerkrankungen wird als sinubronchiales Syndrom bezeichnet.“

Zum Stellenwert der Naturheilverfahren schreibt Beer:

„Trotz zahlreicher medikamentöser, operativer und physiotherapeutischer Therapieansätze wird ein beträchtlicher Anteil der Patienten in der naturheilkundlichen Praxis und sogar der stationären Naturheilkunde vorstellig, da die konventionelle Therapie oft nur unzureichend wirkt oder Nebenwirkungen der Behandlung beklagt werden… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL BEI HALSSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung publizierte Naturheilkunde-Tipps, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin. Hier der Abschnitt zum Thema Halsschmerzen mit anschliessendem Kommentar.

„Salzwasser: Gurgeln Sie mehrmals täglich mit einer Salzwasserlösung – ein Esslöffel in einem Liter Wasser auflösen. Das lindert die Schmerzen. Achtung: Mit Salbeitee gurgeln geht auch – wirkt entzündungshemmend.“

Beim Gurgeln mit Salbeitee gilt gegen Halsschmerzen der Grundsatz: Lang gurgeln (mindestens jeweils 2 Minuten) und oft gurgeln (etwa alle zwei Stunden). Salbei ist der „Klassiker“ gegen Halsschmerzen. Salbeitee enthält ätherisches Öl und Gerbstoffe, die beide zur antimikrobiellen und entzündungswidrigen Wirkung beitragen… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


MYRTOL BEI BRONCHITIS & SINUSITIS

Die „Welt“ veröffentlichte vor kurzem einen Text über „Sechs verbreitete Irrtümer über Erkältungen. Aus Sicht der Phytotherapie ist Irrtum 3 interessant:

„Bei Bronchitis braucht man andere Medikamente als bei einer Sinusitis“

Die „Welt“ schreibt dazu:

„Das kann man so nicht sagen. Es gibt einige wenige Arzneimittel, die sowohl gegen Bronchitis als auch gegen Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) helfen. Allerdings lösen viele Wirkstoffe nur den fest sitzenden Schleim in den Bronchien und haben keinerlei Einfluss auf den Schleim in Nase und Nasennebenhöhlen, wie etwa Ambroxol, N-Acetylcystein und Efeu. Immer mehr Mediziner fordern jedoch einen gemeinsamen therapeutischen Ansatz, um Erkrankungen der Atemwege zu behandeln. Diese hohe Anforderung können bislang nur wenige Medikamente erfüllen – etwa das ätherische Öl Myrtol…. Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN BEI ERKÄLTUNG

In der Fachzeitschrift „Der Hausarzt“ (2010/14:  31-36) erschien ein Artikel von Dr. med. Berthold Musselmann,  Facharzt für Allgemeinmedizn mit Ausbildung in Naturheilverfahren, unter dem Titel „ABC der klassischen Phytotherapie“.

Ein Abschnitt darin handelte von Heilpflanzen-Anwendungen bei Erkältung:

„Die Heilpflanze Pelargonium sidoides hat es wegen ihrer Wirkung bei akuten Atemwegsinfektionen bereits in ein Cochrane-Review geschafft. Rechtzeitig eingesetzt, kann sie die mittlere Zeit der Arbeitsunfähigkeit um etwa zwei Tage verkürzen. Die toxischste Giftpflanze Europas, der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus), der das Alkaloid Aconitin enthält, hat selbst in homöopathischer Verdünnung (z.B. D3, also ein Tausendstel des Frischpflanzenpresssaftes) pharmakologische Wirkung gegen Fieber und Gliederschmerzen (persönliche Mitteilung von Prof. Wink, Heidelberg)… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI HUSTEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Husten, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„Bronchialtee: Einen Teelöffel frischen oder getrockneten Thymian in eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen. Bis zu dreimal täglich trinken. Wirkt krampflösend, desinfizierend.“

Thymian ist in der Phytotherapie eine der wichtigsten Heilpflanzen gegen krampfartigen und produktiven Husten. Ob Thymiantee allerdings immer die geeignetste Anwendungsform ist, würde ich in Frage stellen. Für die desinfizierende Wirkung von Thymian ist das ätherische Öl (= Thymianöl) verantwortlich, das sich jedoch im wässrigen Tee nicht optimal löst. Zudem gelangt das ätherische Öl nach der Aufnahme in den Körper zuerst in die Leber, wird dort teilweise umgebaut und via Niere ausgeschieden… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HUSTENMITTEL AUS HEILPFLANZEN – THYMIAN, SPITZWEGERICH & CO.

Husten als Erkältungssymptom ist in den meisten Fällen harmlos und kann gut mit rezeptfreien Hustenmitteln behandelt werden. Husten kann aber auch ein Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein.

Ein Warnsignal ist beispielweise, wenn der Husten von Schmerzen in der Stirn oder im Augenbereich begleitet wird. Das kann auf eine Beteiligung der Nebenhöhlen hinweisen, sagt die Apothekerin Karin Graf von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Andere Verdachtssignale sind eine gelbliche oder rötliche Farbe des ausgehusteten Sekrets… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: ZUR WIDERSPRÜCHLICHEN STUDIENLAGE BEI ECHINACEA

Echinacea (Sonnenhut)  ist wohl die bekannteste Heilpflanze zur Immunstimulation. In letzter Zeit haben widersprüchliche Studienergebnisse für Verwirrung gesorgt. Edzard Ernst, Professor für Komplementärmedizin, hat sich in der „Welt“ damit auseinandergesetzt:

„Echinacea ist kein Neuzeitmittel. Schon die Indianer Nordamerikas kauten früher bei fieberhaften Erkrankungen und bei schlechter Wundheilung die Echinacea-Wurzeln. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Studien zu dieser Pflanze aus der Familie der Korbblütler, mal mit positiven und mal mit negativen Ergebnissen. Der Vergleich ist schwierig, weil das Studiendesign mitunter stark variiert. Ein weiteres Problem liegt in der genauen Definition einer Erkältung und der objektiven Beurteilung subjektiv empfundener Symptome…. Zum vollständigen Text hier…


AKUTE BRONCHITIS: MYRTOL MEIST SINNVOLLER ALS ANTIBIOTIKA

Ohne Hinweise auf eine bakterielle Ursache sind Antibiotika bei akuter Bronchitis nicht sinnvoll. Alternativen sind unter anderem Heilpflanzen-Präparate auf der Basis von standardisiertem Myrtol.

In den Wintermonaten leiden bis zu zwei Drittel der Patienten in allgemeinmedizinischen Praxen an Atemwegsinfektionen. Meist sind die Erkältungskrankheiten viral bedingt, und nur bei Hinweisen auf eine bakterielle Ursachen ist eine Antibiotika-Behandlung sinnvoll.

Das gilt speziell für die akute Bronchitis, wie Professor Adrian Gillissen vom Klinikum Kassel erklärt hat… Zum vollständigen Text hier…


WASSERDOST-PRÄPARAT GEGEN ERKÄLTUNGEN GETESTET

Gegen Erkältungen gebe es auch eine Pflanze aus dem Arzneischatz der nordamerikanischen Indianer: den Wasserdost (Eupatorium perfoliatum). Das schreibt die „Ärztezeitung“ online. Die Pflanze habe ihre entzündungshemmende Wirkung etwa in einer Anwendungsbeobachtung gezeigt: Je 100 Säuglinge, Kleinkinder und Kinder bis zwölf Jahre bekamen die Arznei durchschnittlich sieben Tage lang.

Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen sowie Kopfschmerzen und Gliederschmerzen besserten sich in dieser Studie deutlich. Alle Besserungsraten lagen über 50 Prozent und beim Fieber waren es sogar über 90 Prozent… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


ZWIEBELSIRUP GEGEN HUSTEN

Gegen Husten und leichter obstruktiver Bronchitis hilft häufig sehr wirksam ein Zwiebelsirup.

Hier also ein Rezept für Zwiebelsirup gegen Husten (ohne Kochen)
in zwei Varianten a) mit Zucker, b) mit Honig

Zutaten: 1 – 2 Zwiebeln, einige Esslöffel Zucker (oder eine entsprechende Menge Honig), ein verschließbares Glas.

Zubereitung des Zwiebelsirups: Die Zwiebeln schälen und klein würfeln, im Glas großzügig mit dem Zucker vermischen. Das Glas verschließen und während mindestens 2 Stunden ruhen und ziehen lassen. Danach die Zwiebelstücke absieben – und der Zwiebelsirup ist fertig… Zum vollständigen Text hier…


WAS KÖNNEN PFLANZLICHE IMMUNMODULATOREN?

Die Österreichische Apothekerzeitung (22 / 2010) veröffentlichte eine Beschreibung der Möglichkeiten zur „Stärkung des Immunsystems mit Phytopharmaka“. Zu Beginn des Artikels wird dargelegt, was Heilpflanzen zur Immunmodulation bzw. Immunstimulation im Organismus bewirken:

„Pflanzliche Immunmodulatoren können insbesondere temporär geschwächte Abwehrsysteme wieder hochregulieren. In erster Linie erfolgt eine Stimulation der unspezifischen körpereigenen Abwehr. Sie beeinflussen daher vor allem die zelluläre Immunität, nämlich Makrophagen, natürliche Killerzellen und Granulozyten, aber auch die humorale Immunität, das Komplementsystem, Cytokine und Interferone. Da Makrophagen die wichtigsten Abwehrzellen darstellen, sind sie das primäre Ziel der Immunmodulation… Zum vollständigen Text hier…


WIRKUNGSWEISE VON SCHLEIMHALTIGEN HEILPFLANZEN ENTSCHLÜSSELT

Univ.-Prof. Dr. Andreas Hensel von der Universität Münster präsentierte an den Südtiroler Herbstgesprächen eine völlig neue Erklärung für die Wirksamkeit von schleimhaltigen Heilpflanzen. Hier eine gekürzte und modifizierte Version dieser Informationen und anschliessend ein zusammenfassender Kommentar:

Schleimhaltige Heilpflanzen werden traditionell zur Behandlung von Reizzuständen oberflächlich geschädigter Haut und Schleimhaut im Mund- und Rachenbereich wie beispielsweise Schleimhautreizungen, Reizhusten und Katarre der oberen Atemwege eingesetzt. Im unteren Verdauungstrakt werden sie als Quellungs-Abführmittel zur Behandlung von Obstipation (Verstopfung), Colon irritabile (Reizdarm), entzündlichen Darmerkrankungen, zum Remissionserhalt und zur Behandlung von Hypercholesterinämie verwendet. Eingesetzt werden hauptsächlich Isländisches Moos, Eibischwurzel, Huflattichblätter und Malvenblätter sowie Flohsamenschalen und Leinsamen… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: UMCKALOABO (PELARGONIUM SIDOIDES) BEI ERKÄLTUNGEN

Die Österreichische Apothekerzeitung (22 / 2010) veröffentlichte Ende 2010 einen Artikel zum Thema „Stärkung des Immunsystems mit Phytopharmaka – Pflanzliche Immunmodulatoren und Adaptogene“.

Ein interessanter Abschnitt darin handelt von Pelargonium sidoides (Umckaloabo, Kapland-Pelargonie):

„Pelargonium sidoides DC. (Geraniaceae) ist eine südafrikanische Arzneipflanze, deren Wurzeln für die Herstellung des Spezialextraktes EPs®7630 (Umckaloabo® in Deutschland und Kaloba® in Österreich) verwendet wird. Der Extrakt enthält als charakteristische Inhaltsstoffe Polyphenole, Proteide, Purine, Mineralstoffe, Zucker und in geringer Konzentration 7-Hydroxycumarinderivate. Wie für Phytopharmaka typisch, ist ein Teil der Inhaltsstoffe bis heute unbekannt. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass der Extrakt zytoprotektiv wirkt und potente antivirale Eigenschaften hat, was gemäß der fast ausschließlich viralen Ätiologie der… Zum vollständigen Text hier…

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Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

PHYTOTHERAPIE: ÄTHERISCHE ÖLE BEI HUSTEN

Heilpflanzen mit ätherischen Ölen wie Thymian, Fenchel, oder Anis werden in der Phytotherapie als Kräutertee gegen Husten eingesetzt („Brusttee“).

Allerdings lösen sich ätherische Öle nur begrenzt in Wasser. Darum werden sie oft über die Haut oder als Inhalation eingesetzt. Die Pharmazeutische Zeitung schreibt dazu:

„Aufgrund ihrer Lipophilie werden die ätherischen Öle etwa von Eukalyptus, Pfefferminz, Kiefernnadeln oder Thymian…..leicht und schnell von Haut und Schleimhäuten resorbiert, weshalb sie auch zur äußerlichen Anwendung als Salbe, Creme, Badezusatz oder zur Inhalation……prima geeignet sind. Nach perkutaner Anwendung gelangen sie über das vaskuläre System in die Bronchien, und nach Inhalation erreichen sie direkt die Bronchien.“…Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN-EXTRAKTE LINDERN HALSSCHMERZEN

Die Bundesapothekerkammer in Berlin empfiehl Heilpflanzen-Präparate bei Halsschmerzen.

Kratzen im Hals oder Schmerzen beim Schlucken seien typische Symptome einer Erkältung. «Gegen Halsschmerzen helfen pflanzliche Arzneimittel oft sehr gut», stellt Erika Fink fest, die Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Eingesetzt werden beispielsweise Extrakte aus Kamillenblüten oder Lindenblüten, aus Blättern von Salbei, Thymian oder Spitzwegerich und die Heilpflanze Isländisch Moos. Die Extrakte entfalten je nach enthaltener Heilpflanze eine entzündungshemmende und / oder zusammenziehende Wirkung – oder sie bilden eine Schutzschicht auf der gereizten Schleimhaut… Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: SENFÖL AUS MEERRETTICH UND KAPUZINERKRESSE BEKÄMPFEN INFLUENZA-VIREN

Senföle sind bei bakteriellen und viralen Infekten von Harn- und Atemwegen eine Behandlungsmöglicheit. Offenbar können sie auch der Vermehrung von Influenza-Viren entgegen wirken: Eine Gießener Wissenschaftlergruppe konnte in In-vitro-Untersuchungen eine Hemmung um 90 Prozent feststellen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EFEU ALS HUSTENMITTEL – WIE KOMMT DIE WIRKUNG ZUSTANDE?

Efeu-Extrakt wirkt als Hustenmittel schleimlösend und krampflösend. Doch wie genau kommt diese Wirkung in den Atemwegen zustande? Zusammengefasst wird der gegenwärtige Stand des Wissens zum Wirkungsmechanismus des Efeu-Extraktes in folgendem Zitat:

„Der Wirkmechanismus eines definierten Efeuextraktes (Prospan®) ist auf molekularer Ebene gut untersucht. Seine expektorierende und bronchospasmolytische Wirkung schreibt man beta-2-adrenergen Effekten zu….. zum vollständigen Text hier...

PHYTOTHERAPIE BEI KINDERN MIT ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Pflanzliche Arzneimittel gelten als sicher und nebenwirkungsarm, was besonders wichtig ist für den Einsatz bei Kindern. „Phytotherapie bei Kindern“ war daher auch ein Thema bei den 24. Südtiroler Herbstgesprächen für Pharmazeuten.

Akute Infektionen der Atemwege sind die häufigsten Auslöser für einen Arztkontakt im Kindessalter – bis zu 60 Prozent aller Arztkontakte sind darauf zurückzuführen. Im Vorschulalter treten jährlich vier bis zwölf Infekte auf, bei Schulaustritt höchstens vier Infekte pro Jahr. 90 Prozent der unkomplizierten Atemwegsinfekte werden durch Viren verursacht. Univ.-Doz. DDr. Ulrike Kastner sagte dazu: „Die typische Symptomatik ist Erkältung mit Schnupfen, Halsweh und Husten oder der grippale Infekt – mit mäßig hohem Fieber Frösteln, Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und Gliederschmerzen.“….. Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

THYMIAN GEGEN HUSTEN

Thymian ist eine der wichtigsten Hustenpflanzen der Phytotherapie und gilt vor allem als schleimlösend. Trotz häufiger Anwendung ist Thymian aber nur lückenhaft untersucht. Zu Thymian als Mono-Therapeutikum existieren keine klinischen Studien und nur wenige Anwendungsbeobachtungen. Besser sieht es bei Kombinationen von Thymian mit Efeu oder mit Primelwurzel aus. Hier gibt es Wirkungsnachweise aus Studien, doch ist daraus nicht zu entnehmen, welchen Anteil an der Wirkung nun dem Thymian zukommt…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: TROCKENER REIZHUSTEN

Trockener Reizhusten kann für die Betroffenen sehr lästig und anstrengend sein. Und jeder Hustenstoß reizt und schädigt die Schleimhäute zusätzlich, wodurch ein Teufelskreis entsteht.

Am Anfang eines viralen Infekts steht meist eine Rachenentzündung. Die Rachenschleimhaut ist dabei stark gerötet und geschwollen, während der Hals brennt und kratzt. Jeder neue Hustenstoß reizt und schädigt die Schleimhäute erneut. Das unterhält einen Circulus vitiosus (Teufelskreis) aus Gewebeschädigung, Entzündung und immer stärkerer Sensibilisierung der für die Husten-Auslösung im Rachen verantwortlichen C-Fasern. Dadurch sinkt die Reizschwelle, um einen Hustenstoß auszulösen…… Zum vollständigen Text hier…

ERKÄLTUNGSSALBE HILFT KINDERN MIT INFEKTEN

Die Anwendung einer Menthol enthaltenden Erkältungssalbe wirkt bei Kindern, die wegen Infektionen an nächtlichem Husten und anderen Erkältungssymptomen leiden.

Diese Art Erkältungssalben, deren Wirksamkeit bisher nicht durch wissenschaftliche Studien belegt werden konnte, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam aus Pennsylvania genauer erforscht. Den Nachweis erbrachten sie in einer neuen Studie, die das Fachmagazin Pediatrics (doi:10.1542/peds.2010-1601) veröffentlicht…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EUKALYPTUSÖL & MYRTOL BEI HUSTEN

Wenn es um die Erforschung von klinischen und pharmakologischen Daten von ätherischen Ölen geht, haben in den vergangenen Jahren 1,8-Cineol, der Hauptbestandteil von Eukalyptusöl, sowie Myrtol, eine Fraktion aus dem ätherischen Öl von Myrtus communis, eine Vorreiterrolle übernommen…… Zum vollständigen Text hier…

ECHINACEA-EXTRAKT GEGEN ERKÄLTUNGEN & GRIPPALE INFEKTE -ANTIVIRALE WIRKUNG?

Unter dem Titel „Echinacea – neuste Studien zeigen Dreifachwirkung“ berichtet das Gesundheitsmagazin Vista (Nr. 6 / 2010) über die Wirkung von Sonnenhut (Echinacea).

Von allen Heilpflanzen der Phytotherapie ist Echinacea diejenige, welche am besten untersucht wurde bezüglich einer immunstimulierenden Wirkung. Nun gibt es offenbar Forschungsergebnisse, welche auf eine direkte Wirkung gegen Viren, Bakterien und Entzündungen hinweisen. Vista schreibt dazu…… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

HEILPFLANZEN-EXTRAKTE AUS SCHLÜSSELBLUME UND THYMIAN HELFEN BEIM ABHUSTEN

Bestimmte Heilpflanzen-Präparate sind schleimlösend und haben darüber hinaus eine antibakterielle Wirkung.

Bei produktivem (“schleimigem”) Husten sind Expektoranzien (auswurffördernde Mittel) und Bronchospasmolytika die symptomatische Therapie der ersten Wahl. Die Naturheilkunde kann hier einiges bieten, auch im Hinblick auf bakterielle Sekundärinfektionen.

Bei den Expektoranzien haben diverse ätherische Öle die beim produktiven Husten erforderlichen schleimlösenden Effekte, wie Professor Karin Kraft vom Lehrstuhl Naturheilkunde am Klinikum der Uni Rostock bei einem Internistenkongress in Wiesbaden erklärte. Anisöl, Thymianöl, Fenchelfrüchteöl und Pfefferminzöl seien nur einige der möglichen Behandlungsmöglichkeiten, die für die innere Anwendung zur Verfügung stehen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN – WAS HILFT?

Heilpflanzen-Anwendungen sind bei Erkältungskrankheiten / Atemwegserkrankungen beliebt und wirksam. In der „Grünen Apotheke“ wird der Stellenwert der Phytotherapie in diesem Bereich wie folgt umschrieben:

„Die Behandlung von Atemwegserkrankungen ist eine Domäne der Phytotherapie. Da die meisten dieser Krankheiten durch Viren hervorgerufen werden, ist keine kausale Therapie möglich. Im Vordergrund steht folglich die Linderung der Symptome, wofür pflanzliche Heilmittel besonders gut geeignet sind…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: INFEKTABWEHR AUS DER NATUR

Während sich Fachleute darüber uneins sind, ob chemisch-synthetische Expektoranzien (= auswurffördernde, schleimlösende Hustenmittel) tatsächlich wirksam sind, ist der Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides, Umckaloabo) mit dem höchsten Evidenzgrad geadelt worden. Eine Metaanalyse der renommierten Cochrane Collaboration von 2008 kommt zum Ergebnis, dass der Einsatz des Extraktes bei Patienten mit akuter Bronchitis auf höchster Evidenz gründet. Gemäss dieser Metastudie war der Spezialextrakt (Umckaloabo®) bei Erwachsenen und Kindern signifikant wirksam, was die Linderung krankheitsspezifischer Symptome wie Sputumproduktion und Husten betrifft…… Zum vollständigen Text hier…

BEI ERKÄLTUNG AUCH AUF HEILPFLANZEN SETZEN

Das empfehlen Hamburgs Apothekerinnen und Apotheker auf gesundheit-adhoc.de und stellen fest: „Nicht immer muss es die chemische Keule sein.“

Und bevor erklärt wird, wie Heilpflanzen bei klassischen Erkältungsbeschwerden helfen,

geht es zunächst um den Ablauf von Erkältungen:

„Erkältungen verlaufen in mehreren Phasen. Der grippale Infekt macht sich in der Regel nach etwa drei Tagen durch Halsschmerzen bemerkbar. Anschließend treten Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen auf. Der Husten leitet das Ende der Erkältung ein. Häufig leiden Patienten zunächst an einem trockenen Reizhusten, bevor tatsächlich Schleim abgehustet wird.“….. Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE HILFT BEI AKUTER BRONCHITIS

Nicht alles, was gegen Erkältungen empfohlen wird, nutzt auch wirklich. Manche traditionellen Hausmittel halten einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand. Doch einige Heilpflanzen-Präparate wirken nachweislich, etwa Extrakte aus Pelargonium sidoides (Umckaloabo)…… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

KINDERHEILKUNDE: HEILPFLANZEN BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zur Anwendung von Heilpflanzen-Präparaten aus der Phytotherapie bei Atemwegserkrankungen bzw. Erkältungskrankheiten geäussert. Hier eine kleine Zusammenfassung….. Zum vollständigen Text hier…

KRÄUTERTEES LINDERN HUSTEN

Tees aus Heilpflanzen können bei Husten Linderung bringen. Kräutertees sind gut verträglich und haben meist wenig Nebenwirkungen.

Bei Hustenreiz sind Aufgüsse aus Eibischwurzel, Spitzwegerich, Malve oder Isländisch Moos zu empfehlen. Ist im Verlaufe der Erkältung aus dem trockenen Husten ein so genannter produktiver Husten geworden, helfen Kräutertees aus Anis, Fenchel, Primelwurzel oder Süßholzwurzel beim Abhusten…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EUKALYPTUSÖL SCHÜTZT BEI CHRONISCHER BRONCHITIS

Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (chronische Raucherbronchitis bzw. COPD) sollten sich in der Winterzeit gegen eine Verschlechterung ihrer Krankheit wappnen, indem sie zusätzlich zur gewohnten medikamentösen Behandlung ein Präparat mit Cineol einnehmen, dem Hauptinhaltsstoff von Eukalyptusöl…… Zum vollständigen Text hier…

EIBISCH-EXTRAKT LINDERT REIZHUSTEN

Zu den besonders bewährten pflanzlichen Hustenstillern zählen Extrakte aus Eibischwurzeln. Die Schleimstoffe aus dem Eibisch (Althaea officinalis) enthalten einen speziell hohen Anteil an so genannten Polysacchariden. Diese Wirkstoffe lindern den Hustenreiz auf gleich zweifacher Art. Dies zeigte vor kurzem eine neue Studie an der Universität Münster…… Zum vollständigen Text hier…

INGWER-INHALATIONEN GEGEN SCHNUPFEN

Ingwer hilft gegen Verdauungsbeschwerden und lindert Symptome von Reisekrankheit (Kinetosen) wie Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus wird Ingwer (Zingiber officinale) auch bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Im Bayerischen Rundfunk empfahl der Allgemeinmediziner Dr. Fritz Friedl aus Rosenheim Ingwer-Inhalationen….. Zum vollständigen Text hier…

SCHNUPFEN: EUKALYPTUSÖL, PFEFFERMINZÖL, LATSCHENKIEFERNÖL

Es muss nicht immer Nasenspray sein. Auf www.bild.de empfiehlt Prof. Volker Schulz, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Phytotherapie: “Ätherische Öle wie Eukalyptus, Latschenkiefer oder Pfefferminze schaffen Durchzug.” Wer eine “Laufnase” habe, solle viel trinken. Schulz: “Gut geeignet sind warme Tees, etwa mit Kamille oder Thymian:”….. Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

ERKÄLTUNG BEIM KIND NICHT MIT EUKALYPTUSÖL BEHANDELN

Zahlreiche der für Erwachsene normal verträglichen Erkältungsmittel mit ätherischen Ölen sind für Kinder gefährlich. Die Medikamente könnten die Atemwege verkrampfen und im Extremfall Atemnot auslösen.

Davor hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände soeben gewarnt. Arzneien mit Eukalyptusöl sollen deshalb nicht im Gesicht, Pfefferminzöl nicht direkt im Mund- und Nasenbereich oder auf dem Brustkorb von Säuglingen und Kindern aufgetragen werden. Vorsicht ist angezeigt bei vermeintlich harmlosen Erkältungsbädern. Als Alternative bieten sich Heilpflanzen-Präparate mit Extrakten aus Thymian und Efeu an…… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: ZWIEBELSIRUP LÖST SCHLEIM BEI HUSTEN

Gegen Husten kommt in der traditionellen Pflanzenheilkunde unter anderem der Zwiebelsirup erfolgreich zum Einsatz. Überraschenderweise schmeckt ein Zwiebelsirup Kindern selbst in einer rohen Variante oft relativ gut. Als sekretlösendes Mittel wird eine gewürfelte Zwiebel mit zwei Esslöffeln Zucker bestreut und zwei Stunden in einem Glas stehen gelassen, bis sich ein süsser Sirup bildet…… Zum vollständigen Text hier…

ERKÄLTUNG: HEILPFLANZEN SIND WIRKSAM

Bei Erkältungen sind Hausmittel oder Heilpflanzen-Anwendungen oft ausreichend, um die Symptome zu lindern.
Auf Bayern 1 erklärte die Biologin Martina kürzlich die unterschiedlichen Wirkungen von Heilpflanzen bei Erkältungskrankheiten.

Es wird im Internet und generell in den Medien sehr viel Unsinn und sehr viel Fragwürdiges geschrieben in den Bereichen Naturheilkunde bzw. Pflanzenheilkunde.
Der Text auf Bayern 1 ist hier eine löbliche Ausnahme, weil er dem Stand des Wissens in der Phytotherapie entspricht……..und hier darum eine kurze, modifizierte Zusammenfassung….. Zum vollständigen Text hier…

HUSTEN OHNE ENDE SOLL ABGEKLÄRT WERDEN – KURZFRISTIG HILFT EIBISCHTEE

Wenn ein Husten mehr als drei bis vier Wochen dauert, sollten Betroffene sich ärztlich untersuchen lassen. Das empfehlen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover. Üblicherweise sorgt der Hustenstoß für die Entfernung von Schadstoffen, zähem Schleim und Fremdkörpern aus den Atemwegen. Wenn Husten jedoch chronisch wird und länger als vier Wochen anhält, ist er ein ernstzunehmendes Symptom, dem unbedingt nachgegangen werden muss, betont Prof. Harald Morr, Vorsitzender der DLS.

Als weitere Alarmsignale gelten roter oder gelblich-grüner, abgehusteter Schleim, hohes Fieber, Atemnot oder Schmerzen in der Brust. Und wenn zusätzlich zum Husten Symptome wie Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und Heiserkeit auftreten, sollte man nach den Ursachen suchen. In solchen Fällen kann nämlich der Husten möglicherweise auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, wie beispielsweise Lungenkrebs, Lungenentzündung, Tuberkulose, Lungenembolie oder Pneumothorax (Lungenriss). Nur durch die Klärung der Ursache des Hustens hat man dann die Chance, dem Fortschreiten einer schweren Krankheit rechtzeitig entgegenzuwirken…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BELIEBT BEI ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN

Heilpflanzen-Präparate lindern Symptome, sind gut verträglich, kostenneutral, und sie haben hohe Akzeptanz bei den Patienten.

Nach wie vor sind Heilpflanzen gegen Erkältungskrankheiten in der Bevölkerung sehr beliebt. Zur Linderung der Beschwerden werden sie schon seit dem Altertum eingesetzt.
Heute ist das Auswahl an Heilpflanzen-Präparaten (Phytopharmaka) fast unüberschaubar groß. Sie stehen in Form von Säften, Tropfen, Sirupen, Tabletten, Kapseln und Dragees zum Einnehmen, als Salben und Balsame zum Einreiben und zum Inhalieren sowie für begleitende Maßnahmen in Form von Erkältungsbädern oder Tee zur Verfügung. Aus der scheinbaren Fülle kristallisieren sich aber einige wenige therapeutische Ansatzpunkte heraus. Zu den wichtigsten zählt die Hilfe bei quälendem Husten und zähem Schleim…… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN: WAS KÖNNEN HEILPFLANZEN-EXTRAKTE LEISTEN?

Akute Atemwegsinfektionen zählen zu den häufigsten Erkrankungen
des Menschen. Es kann dabei zum Befall der oberen Atemwege kommen (Schnupfen, Stirnhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Mandelentzündung), oft sind aber auch die unteren Atemwege beteiligt (Bronchitis, Lungenentzündung).

Die Verteilung der Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung ist nicht
einheitlich: Neugeborene und ältere Patienten sind
zwei- bis dreimal stärker betroffen als jüngere Erwachsene.

Bei weniger als einem Prozent aller Atemwegsinfektionen werden heute
Untersuchungen zum Nachweis der ursächlichen Krankheitserreger durchgeführt.
Trotzdem werden in etwa 60 Prozent aller Fälle zur Therapie dieser
Gruppe von Erkrankungen Antibiotika verschrieben. Und das, obwohl der
grössere Teil dieser Infektionen durch Viren verursacht ist, die durch Antibiotika nicht bekämpft werden können…… Zum vollständigen Text hier…

HUSTENTEE AUS ISLÄNDISCH MOOS UND EIBISCHWURZEL KALT ANSETZEN

Üblicherweise werden Teemischungen und Monotees (nur ein Bestandteil) gegen Husten immer als Aufguss mit heißem Wasser zubereitet. Heißes Wasser ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel, die Wirkstoffe aller
Heilpflanzen werden so am besten gelöst. Heißes Wasser schädigt nicht die Qualität der Wirkstoffe.
Für Hustentees, die nur aus Isländisch Moos (Lichen islandicus) oder Eibischwurzel (Althaeae radix) bestehen, gilt allerdings eine andere Regel.
Hier empfiehlt es sich, einen Auszug mit kaltem Wasser herzustellen (etwa 1,5 Stunden unter gelegentlichem Umrühren ziehen lassen, leicht erwärmt trinken). Es ist empfehlenswert, den Tagesbedarf an Tee auf einmal zuzubereiten.
Aufbewahrt wird der Hustentee aus Isländisch Moos oder Eibischwurzel in einer Thermoskanne. Die Lagerung über bis zu 8 Stunden ist auch vom mikrobiologischen Standpunkt aus kein Problem…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI HUSTEN: WIRKSAMKEIT IN STUDIEN NACHGEWIESEN

Bei Husten und akuter Bronchitis haben Phytotherapeutika eine lange Tradition. In Studien mit Erwachsenen und mit Kindern und Jugendlichen überzeugte ein Hustensirup mit einer Kombination von Extrakten aus Thymian und Efeu durch schnelle Linderung der Symptome.

Bis vor wenigen Jahren gab es zur Behandlung mit Arzneipflanzen nur Anwendungsbeobachtungen.

“In der Zwischenzeit gibt es aber tatsächlich hervorragend konzipierte klinische Untersuchungen, die nach allen Kriterien wasserdicht nachweisen, dass wir mit pflanzlichen Heilmitteln sehr gute therapeutische Ergebnisse erzielen können”, sagt Professor J. Peter Guggenbichler, der emeritierte Leiter der Abteilung für pädiatrische Infektiologie und Präventivmedizin der Universitätsklinik Erlangen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: EIBISCHWURZEL-EXTRAKT SCHÜTZT EPITHELZELLEN

Eibischwurzel-Extrakt legt einen Schutzfilm über die Schleimhaut und fördert offenbar auch die Regeneration von Epithelzellen.

Kaltwasserauszüge aus Eibischwurzel werden in der Phytotherapie bei gereizten Schleimhäuten des Rachenraums und des Magens eingesetzt. Grundlagenforscher haben nun mögliche Wirkmechanismen dieser Heilpflanzen-Anwendungen entschlüsselt.

Nach der geläufigen Vorstellung legen sich die polysaccharidreichen Schleimstoffe aus dem Eibischwurzel-Extrakt wie ein Schutzfilm über die Schleimhaut. Dieser Schutz fördert offenbar die Regeneration des Epithels und dämpft im Rachenraum auch Hustenreize. Die adhäsiven Eigenschaften des Extrakts haben Wissenschaftler um Dr. Alexandra Deters von der Universität Münster an der Wangenschleimhaut von Schweinen belegt….. Zum vollständigen Text hier…

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Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

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PHYTOTHERAPIE BEI ERKRANKUNGEN DER ATEMWEGE – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat bei Erkrankungen der Atemwege eine große Bedeutung. Die Heilpflanzen können in diesem Bereich schleimhautschützend, reizlindernd, expektorationsfördernd, sekretolytisch, entzündungshemmend, keimhemmend und durchblutungssteigernd wirken. Die Anwendung kann oral, per inhalationem (vor allem Ätherisch-Öl-haltigen Heilpflanzen), als Einreibung oder in hydrothermotherapeutischen Massnahmen geschehen.

Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für Erkrankungen der Atemwege, vor allem gegen Husten….. Zum vollständigen Text hier…

ECHINACEA GEGEN ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN – ÜBERSICHTSARBEIT WERTET STUDIEN AUS

Die Cochrane Collaboration hat in einer Übersichtsarbeit die wichtigsten Studien zur Wirksamkeit von Echinacea (Sonnenhut) bei Erkältungskrankheiten ausgewertet. In der Zusammenfassung schreiben die Autoren Linde K, Barrett B, Wölkart K, Bauer R, Melchart D:

“Präparate aus der Pflanze Echinacea werden in einigen Ländern Europas und in Nordamerika zur Behandlung und Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die im Handel erhältlichen Echinacea-Präparate unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der Pflanzengattung, der Pflanzenbestandteile (Staude, Wurzel oder beides) oder des Verarbeitungsprozesses (Trocknung, alkoholische Extraktion oder Auspressen der frischen Pflanze). In manchen Fällen werden auch weitere Pflanzen hinzugefügt. In dieser Übersicht wurden 16 Studien eingeschlossen, die die Wirksamkeit verschiedener Echinacea-Präparate zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen untersuchten…… Zum vollständigen Text hier…

ÜBERSICHTS-STUDIE ZU UMCKALOABO ZIEHT POSITIVES FAZIT

Extrakte aus Umckaloabo, der Kapland-Pelargonie, werden seit einiger Zeit erforscht und eingesetzt gegen akute Infektionen der Atemwege. Die Cochrane Collaboration publizierte eine Übersichts-Studie zur Wirksamkeit von Umckaloabo (Pelargonium sidoides). Die 6 Autoren ziehen daraus folgende Schlüsse:

“Wir haben 8 randomisierte klinische Studien untersucht mit akzeptierter Methodik. Zwei Studien zeigten, dass P. sidoides effektiv alle Symptome, insbesondere Husten und Auswurf bei Erwachsenen mit akuter Bronchitis lindert. Eine 3. Studie zeigte hingegen lediglich eine effektive Verbesserung des Auswurfes. In ähnlicher Weise beseitigte P. sidoides in 2 von 3 Studien bei Kindern und Jugendlichen die Symptome einer akuten Bronchitis….. Zum vollständigen Text hier..

MIT PFLANZENHEILKUNDE GEGEN GRIPPE?

Die Möglichkeiten der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) beschränken sich nicht nur auf “banale” Erkältungen. Offenbar kann man sogar Grippeviren mit Heilpflanzen bekämpfen.

Influenzaviren werden mit synthetischen Neuraminidase-Hemmern bekämpft, mit Zanamivir oder Oseltamivir. Das bekannteste Produkt auf der Basis von Oseltamivir ist “Tamiflu®” von Roche.
Es gibt aber auch Heilpflanzen-Extrakte, welche das Enzym Neuraminidase in den Grippeviren wirksam hemmen. Das berichteten Wissenschaftler des Instituts für Pharmazeutische Biologie der FU Berlin auf dem Kongress “Phytopharmaka und Phytotherapie 2008”.
Ginkgo biloba hemmt Influenzaviren
Bei der Untersuchung von 25 in der Volksheilkunde beschriebenen Heilpflanzen fanden die Phytotherapeutika-Experten gut wirksame pflanzliche Auszüge. So zeigten methanolische Extrakte des bereits von den Aborigines verwendeten Eucalyptus globulus Labill., vom in der bulgarischen Volksheilkunde genutzten Geranium sanguineum (Blutroter Storchenschnabel) und von Ginkgo biloba L. eine starke Hemmaktivität gegenüber der Neuraminidase. Von den ethanolischen Auszügen hatten Extrakte aus der nepalesischen Pflanze Bergenia ligulata (Wall) Engl. sowie aus der Kapland-Pelargonie Pelargonium sidoides Dc. diese starke antivirale Eigenschaft. Unter den wässrigen Extrakten schließlich hemmte besonders stark die chinesische Arzneibuch-Pflanze Scutellaria baicalensis Georgi die Neuraminidase. Im Ganzen zeigten 23 % der untersuchten Extrakte sogar eine stärkere Neuraminidase-Hemmung als die Vergleichssubstanz Zanamivir…… Zum vollständigen Text hier…