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[Buchtipp] „Pflanzliche Arzneimittel – was wirklich hilft“ von Robert Fürst

Verlagsbeschreibung:

Efeuextrakt, Ingwerwurzelpulver oder Melissenblätter – sicher haben Sie auch schon einmal ein pflanzliches Arzneimittel verwendet. Viele Menschen schätzen die meist milde Wirksamkeit und gute Verträglichkeit. Doch es gibt große Unterschiede zwischen den Mitteln, selbst wenn sie aus derselben Arzneipflanze hergestellt wurden. In diesem Buch erklärt Robert Fürst, welche Pflanzen bei welchen Erkrankungen eingesetzt werden können und nachweislich wirksam sind. Er nennt die Kriterien, die wichtig sind, um pflanzliche Arzneimittel beurteilen zu können, und bietet einen Überblick über zahlreiche Präparate gegen die häufigsten Gesundheitsbeschwerden. Dazu gehören beispielsweise: Erkältungskrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden oder nervös bedingte Einschlafstörungen. Robert Fürst ist Professor für Pharmazeutische Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dort erforscht er die Wirkungen von Naturstoffen und bringt angehenden Apothekern bei, worauf es bei der Pflanzenheilkunde ankommt. Für seine Arbeiten zu pflanzlichen Extrakten wurde Fürst von der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung ausgezeichnet. Zum Shop

Zum Autor Robert Fürst

Robert Fürst ist seit 2012 Professor für Pharmazeutische Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und erforscht dort mit seinem Team die zellulären und molekularen Wirkungen von entzündungshemmenden Naturstoffen. Seine Arbeiten zu pflanzlichen Extrakten sind mit dem renommierten bionorica-Phytoneering-Pris der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung ausgezeichnet worden.

In den Bereichen der universitären Lehre und der berufliche Fortbildung von Apothekerinnen und Apothekern engagiert sich Prof. Fürst stark für die evidenzbasierte Phytotherapie. Er ist Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Arzneipflanzen- und Naturstoff-Forschung, Vorsitzender der Landesgruppe Hessen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und darüber hinaus einer der Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Planta Medica.

Kommentar von Martin Koradi

Professor Robert Fürst – das ist aus der obigen Beschreibung ersichtlich – ist sehr engagiert in der Arzneipflanzenforschung. Dementsprechend handelt diese Publikation auch hauptsächlich von Phytopharmaka (= pflanzliche Arzneimittel), zu denen wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Es geht also nicht um traditionelle Pflanzenheilkunde, sondern um denjenigen Teil der Phytotherapie, der wissenschaftliche Belege für Wirksamkeit vorlegen kann. Hier bietet dieses kleine, gut lesbare Büchlein eine sehr gute Übersicht. Heilpflanzen-Bücher, die ohne kritische Überprüfung Überlieferungen und Heilungsgeschichten wiedergeben, gibt es schon mehr als genug.

Robert Fürst geht auch auf einen Punkt ein, der im Umgang mit Heilpflanzen oft vernachlässigt wird: Entscheidend ist nicht nur, welche Heilpflanze für eine bestimmte Krankheit wirksam ist, sondern auch, in welcher Arzneiform die Anwendung geschieht. Man kann also eigentlich nicht einfach nur sagen: “Johanniskraut hilft gegen Depressionen”. Genauso wichtig ist die Frage, ob Johanniskrauttee, Johanniskrauttinktur oder Johanniskrautextrakt am besten wirkt. Und bei Johanniskrauttee, Johanniskrauttinktur und Johanniskraut gibt es jeweils unterschiedliche Arten der Herstellung, die sich in der Wirksamkeit nochmals unterscheiden.

“Pflanzliche Arzneimittel – was wirklich hilft” geht darum in einem speziellen Kapitel darauf ein, wie ein pflanzliches Arzneimittel hergestellt wird und wie seine Qualität geprüft wird.

Wenn Sie Wissen sowohl über traditionelle Pflanzenheilkunde als auch über wissenschaftliche Phytotherapie in verständlicher und fundierter Formerwerben möchten, dann können Sie das in meinen Lehrgängen – dem Heilpflanzen-Seminar und der Phytotherapie-Ausbildung.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Schweiz) und Leiter von Kräuterkursen und Kräuterwanderungen.

„Freundin“ behauptet: „Johanniskrauttee macht glücklich“

Gemeint ist hier die Zeitschrift „Freundin“. Und die muss ihren Leserinnen wohl immer ein paar Sensationen anbieten, damit sie gekauft wird. Diät und Abnehmen sind nun mal Themen, die sehr gut ankommen.

Was genau sagt die „Freundin“?

„Johanniskrauttee kann während der Diät fast die Schokolade ersetzen. Das Kraut, dem antidepressive Wirkungen nachgesagt werden, regt die körpereigenen Glückshormone an und hilft durch das Motivationstief. Ein idealer Tee zum Abnehmen!“

Quelle:

https://www.freundin.de/lifestyle-gesundheit-tee-zum-abnehmen-diese-sorten-sollen-helfen-266071.html

 

Kommentar & Ergänzung:

Gewagte Aussage. Ja, für Johanniskrautextrakte konnte eine stimmungsaufhellende Wirkung bei leichten und mittleren Depressionen gezeigt werden. Mit Johanniskrauttee wurde das nicht untersucht, doch ist eine solche Wirkung denkbar bei etwa drei Tassen täglich, wobei die Wirkung erst nach frühestens 14 Tagen zu erwarten ist.

Es ist immer fragwürdig, wenn solche Dosierungsfragen ausser Acht gelassen werden, wie im Zitat der „Freundin“. Das erweckt den Eindruck, dass man während der Diät gelegentlich ein Tässchen Johanniskrauttee trinken kann, um die Stimmung zu heben. Heilpflanzen-Anwendungen brauchen aber in der Regel ein gewissen Mass an Disziplin bezüglich Dosierung, Anwendungsdauer, Anwendungsform.

Und ja, Johanniskraut zeigt Einflüsse auf Neurotransmitter wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin, indem es an der Synapse die Wiederaufnahme dieser „Glückshormone“ hemmt. Es ist aber keineswegs geklärt, ob gesunde, also nicht-depressive Menschen mit „normalen“ Transmitter-Spiegeln von Johanniskraut profitieren.

Die Vorstellung, sich mit ein bisschen Johanniskrauttee aus dem „Motivationstief“ zu holen, ist sehr fragwürdig und wird auch dem Johanniskraut als Heilpflanze nicht gerecht.

Aber darum geht’s der „Freundin“ ja auch nicht.

 

Wenn Sie fundiertes Wissen über Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Johanniskraut und anderen Heilpflanzen erwerben möchten, können Sie das in meinen Lehrgängen – dem Heilpflanzen-Seminar und der Phytotherapie-Ausbildung.

Johannisblütenöl und Orangenblütentee als Abendritual

Im “Migros Magazin” (8. Oktober 2018) wird die Skirennfahrerin Michelle Gisin aus Engelberg (Obwalden) portraitiert. Dabei kommt die Athletin auch auf Naturheilmittel zu sprechen: “Habe ich Schmerzen, trage ich Quarkwickel auf.”

Sie erwähnt ausserdem das Johannisblütenöl:

“Damit reibe ich mich vor dem Schlafengehen von Kopf bis Fuss ein. Dann trinke ich einen Orangenblütentee und ab in die Federn.”

Interessantes Abendritual. Johannisöl aus den Johanniskrautblüten wird durch Auszug mittels (meisten) Olivenöl hergestellt. Von der ESCOP wird es empfohlen zur Behandlung leichter Haut­entzündungen (z. B. Sonnenbrand) oder zur Heilung kleiner Wunden. 

Eine direkte beruhigende Wirkung durch die Haut scheint mir sehr unwahrscheinlich, aber eine Einreibung am Abend ist eine schöne Idee.

Orangenblütentee hat sich als Abendtee in der Schweiz vor allem in Pflegeinstitutionen durchgesetzt. In Pflegeheimen und Kliniken wird Orangenblütentee gereicht als Einschlafhilfe. Interessanterweise ist diese Anwendung in Pflegeinstitutionen in Deutschland und Österreich viel weniger gebräuchlich.

 Die Wirksamkeit von Orangenblütentee als Einschlafhilfe wurde allerdings nie genauer untersucht und in der Phytotherapie-Fachliteratur taucht die Pflanze in der Regel gar nicht auf.

Orangenblüten enthalten aber zirka 0,2-0,5 % ätherisches Öl mit hauptsächlich Monoterpenen (Linalylacetat, alpha-Pinen, Limonen, Linalool, Nerol, Geraniol), ausserdem Anthranilsäuremethylester und Bitterstoffe.
Die Zusammensetzung des ätherischen Öles zeigt damit gewisse Ähnlichkeit mit dem Lavendelöl (Linalylacetat, Limonen, alpha-Pinen, Linalool, Geraniol). Da für Lavendelöl eine beruhigende Wirkung bei Unruhe und Einschlafstörungen gut belegt ist, kann eine solche Wirkung auch für den Orangenblütentee vermutet werden. Es würde sich dann beim Trinken von Orangenblütentee dann quasi um eine Aromatherapie via Duftebene handeln. Darum wäre wohl die Empfehlung sinnvoll, den Orangenblütentee langsam schluckweise zu trinken, damit das ätherische Öl gut auf die Geruchsrezeptoren einwirken kann.

In der Natur entfalten Orangenblüten einen betörenden Duft. Das habe ich bei Velotouren durch Orangenfelder in China selber eindrücklich erlebt. In Spanien wird die Costa del Azahar als Küste der Orangenblüten bezeichnet und verdankt diesen Namen den grossen Orangenhainen, die unweit von der Küste wachsen und mit dem Orangenblütenduft zum Teil die ganze Umgebung erfüllen.

Mehr zum Orangenblütentee gibts hier:

Orangenblütentee bei Einschlafstörungen

Wie weit bei Michelle Gisins Abendritual mit Johannisblütenöl und Orangenblütentee auch Wirkstoffe aus den Pflanzen zur Wirkung kommen, ist also weitgehend ungeklärt.

Einschlafrituale haben aber auch für sich einen Wert und sollten in dieser Hinsicht nicht unterschätzt werden.

 

 

 

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Bereich Psyche / Nervensystem

Krankheiten und Beschwerden im Bereich Psyche / Nervensystem sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Themen, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung im Bereich Psyche / Nervensystem vermittle.

Wir befassen uns hier vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Themenbereichen:

☛ Schlafstörungen

Mit Heilpflanzen-Anwendungen lässt sich nicht jedes Schlafproblem lösen. Die grossen Vorteile der Heilpflanzen-Anwendungen liegen aber in der guten Verträglichkeit und dem fehlenden Abhängigkeitsrisiko. Daher sind Heilpflanzen bei Schlafstörungen eine wichtige Option.  Man muss aber genau wissen, welche Heilpflanze in welcher Anwendungsform sinnvoll ist. Diese Kenntnisse vermittle ich in den Lehrgängen. Ausserdem lassen sich Heilpflanzen-Anwendungen bei Schlafstörungen gut mit einem Einschlafritual verbinden, das zur Wirkung beitragen kann (Abendbad, Schlafkissen, Einreibung, Kräutertee…).

 

☛ Angst & Angsterkrankungen

Auch hier gilt: Es gibt sehr unterschiedliche Angsterkrankungen und Heilpflanzen-Anwendungen helfen allein nicht in jedem Fall. Sie können aber oft sinnvoll unterstätzend eingesetzt werden. Lernen Sie die Möglichkeiten in meinen Lehrgängen kennen.

 

☛ Depressionen

Beim Thema „Depressionen“ stehen Heilpflanzen-Anwendungen mit Johanniskraut im Zentrum. Damit verbunden sind eine ganze Reihe von Fragen: Bei welchen Formen der Depression sind Johanniskraut-Anwendungen geeignet und bei welchen nicht? Welche Anwendungsform von Johanniskraut ist wirksam und sicher zugleich (Johanniskauttee, Johanniskrauttinktur, Johanniskrautextrakt)? Wie unterscheiden sich die verschiedenen Tinkturen und Extrakte und wie wirkt sich das auf die Wirksamkeit aus? Wie lange muss eine wirksame Johanniskraut-Anwendung eingenommen werden, damit eine Wirksamkeit erwartet werden kann? Welche Dosierungen sind dazu nötig? Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind zu beachten? Solche Fragen und die antworten dazu schauen wir uns in meinen Lehrgängen an.

 

☛ Schmerz

Auch bei Schmerz gilt: Es gibt Schmerzzustände, für deren Linderung synthetische Pharmaprodukte oder stark wirkende Medikamente aus der Pflanzenwelt (Opiate) nötig sind.

In Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung lernen Sie aber eine ganze Reihe von Heilpflanzen-Anwendungen kennen, die bei Schmerzzuständen Linderung bringen können. Damit lassen sich manchmal auch die Dosierungen synthetischer Schmerzhemmer reduzieren, wodurch deren Nebenwirkungsrisiko vermindert wird.  Wir besprechen hier zum Beispiel Migräne und Spannungskopfschmerzen als phytotherapeutisch beeinflussbare Schmerzzustände.

☛ Übelkeit / Erbrechen

Hier geht es um Übelkeit und Erbrechen, das nicht primär vom Verdauungstrakt ausgelöst wird: Reisekrankheit, Übelkeit / Erbrechen nach Operationen oder während Chemotherapie, Schwangerschaftsübelkeit.

☛ Und hier eine Aufstellung der wichtigsten Heilpflanzen, mit denen wir  uns beim Thema „Psyche / Nervensystem“ befassen:

Valerianae radix – Baldrianwurzel

Melissae folium – Melissenblatt

Lavandulae flos – Lavendelblüte / Lavendelöl

Aurantii flos – Orangenblüte

Passiflorae herba – Passionsblumenkraut

Lupuli strobulus – Hopfenzapfen

Cannabis-Produkte

(CBD-Hanf, THC-Hanf, legale Wege zur Cannabis-Therapie)

Hyperici herba – Johanniskraut

Zingiberis rhizoma – Ingwer-Wurzelstock

Caryophylli flos – Gewürznelken

Tanaceti parthenii herba – Mutterkraut

Petasitidis rhizoma – Pestwurz-Wurzelstock

Petasitidis folium – Pestwurzblatt

Menthae piperitae aetheroleum – Pfefferminzöl

Kava-Kava rhizoma – Kava-Wurzelstock

Das Heilpflanzen-Seminar vermittelt einen kompakten Überblick über diese Themen. In der Phytotherapie-Ausbildung, die doppelt so lange geht, haben wir mehr Zeit für Vertiefung, Repetition und für medizinische und psychologische Zusammenhänge.

Melden Sie sich jetzt für das Heilpflanzen-Seminar oder die Phytotherapie-Ausbildung an, wenn Sie fundiertes, verständliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben möchten.

 

 

 

 

 

 

Sidroga bringt Durchfalltee mit Odermennigkaut auf den Markt

Die Teefirma Sidroga bringt in Deutschland für Patienten mit unkompliziertem Durchfall einen Tee mit Odermennigkraut auf den Markt.

Odermennig (Agrimonia eupatoria) ist eine Heilpflanze, die heutzutage eher selten eingesetzt wird.

Die Plattform Apotheke adhoc schreibt zur Wirkung von Odermennigkraut gegen Durchfall:

„Gerbstoffe wirken adstringierend auf die Darmschleimwände, was Durchfallerregern das Eindringen erschwert und den Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen reduziert. Einigen Gerbstoffen werden außerdem antibakterielle und antivirale Eigenschaften zugeordnet. In Odermennigkraut sind zwischen 4 % und 10 % Gerbstoffe – vorwiegend Catechingerbstoffe – enthalten.“

Quelle:

https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/sidroga-durchfalltee-n-mit-odermennigkraut-seit-april-im-handel-4/

 

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass Sidroga den Odermennig in ihrem Durchfalltee verwendet.

Die Beschreibung der Gerbstoff-Wirkung ist nachvollziehbar. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Heilpflanzen mit einem Gerbstoffgehalt zwischen 4 und 10%. Daher muss es bei Durchfall nicht unbedingt Odermennig sein – auch Grüntee, Schwarztee, Johanniskraut, getrocknete Heidelbeeren, Hamamelis….kommen beispielsweise in Frage.

Es geht mir hier nicht darum, Werbung für eine bestimmte Marke machen, aber es ist sehr zu begrüssen, dass Sidroga ein breites Sortiment an Kräutertees pflegt.

Kräutertee als Arzneiform wird nicht selten unterschätzt, zum Beispiel in Vergleich mit Pflanzentinkturen.

Odermennigtee eignet sich auch zu Spülungen bei Mundschleimhautentzündung und Rachenschleimhautentzündung.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

 

Fatigue bei Krebserkrankungen

Martina Schmidt und Karen Steindorf haben gerade in der „Pharmazeutischen Zeitung“ einen sehr informativen Artikel veröffentlicht zum Thema Fatigue bei Krebserkrankungen. Sie empfehlen vor allem Sport und psychologische Interventionen, gehen aber in einem Abschnitt auch auf phytotherapeutische Möglichkeiten ein.

Zahlreiche Krebspatienten leiden während der Behandlung unter Fatigue, einer extremen Erschöpfung, die die Lebensqualität massiv einschränkt. Bei rund einem Drittel der Betroffenen hält dieser belastende Zustand Monate oder gar Jahre nach Ende der Krebstherapie an. Die Fatigue ist eine der häufigsten Komplikationen während und nach einer Krebserkrankung und -therapie. Sie wird oft unzureichend behandelt und beeinträchtigt die Lebensqualität des Patienten und das soziale Umfeld (Partnerschaft, Familie, Freunde) stark.

Die Erkenntnisse zu Ursachen und Pathophysiologie von Fatigue sind insgesamt noch sehr diffus und unzureichend.

Um einer Chronifizierung vorzubeugen, sollte die Fatigue so früh wie möglich verhindert sowie therapiert werden, in der Regel meist schon während der Krebsbehandlung.

Die Autorinnen weisen darauf hin, dass nach dem gegenwärtigen Stand der Empfehlungen sind nicht-pharmakologische Verfahren aufgrund ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit in den Vordergrund zu stellen sind. In begründeten Einzelfällen können sie durch eine pharmakologische Behandlung ergänzt werden.

Als derzeit vielversprechendste nicht-pharmakologische Therapieansätze gelten Sport und Bewegungstherapien sowie psychologische Interventionen. Eine aktuelle Metaanalyse über 113 randomisiert-kontrollierte Interventionsstudien zeigte signifikant bessere Effekte von Sport sowie psychologischen Interventionen im Vergleich zu Medikamenten.

In einen kleinen Abschnitt gehen die Autorinnen auch auf phytotherapeutische Möglichkeiten ein:

„Zu Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen, Phytotherapeutika oder anderen Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen gibt es wenig klare Evidenz. Nur für Ginseng gibt es einige Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit. Amerikanischer Ginseng (Panax quinquefolius) verbesserte in einer großen doppelblinden randomisiert-kontrollierten Studie die Fatigue. Auch der asiatische Ginseng (Panax ginseng), der in Deutschland als Arzneimittel gegen Erschöpfung zugelassen ist, reduzierte signifikant die Beschwerden. Ein aktueller Review schätzte die Evidenz für eine positive Wirkung von Panax ginseng als gut ein. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf mögliche positive Effekte von Guaranà (Paullinia cupana).“

Quelle:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=75039

 

Kommentar & Ergänzung:

Der Artikel ist insgesamt sehr lesenswert, insbesondere natürlich für Menschen, die mit Fatigue zu tun haben, als Betroffene, als Angehörige von Betroffenen oder als medizinische oder pflegerische Fachleute.

Siehe auch:

Krebstherapie: Sport und Phytotherapie bei Fatigue

Onkologie: Johanniskraut beim Chronischen Fatigue-Syndrom

Krafttraining bessert krebsbedingte Erschöpfung (Fatigue)

Onkologie / Palliative Care: Was hilft bei Fatigue?

Onkologie: Roter Ginseng bei Fatigue

Ginseng lindert Fatigue bei Krebskranken

Bei der Anwendung von Ginseng ist zu beachten, dass es bei den im Handel erhältlichen Ginsengpräparaten grosse Qualitätsunterschiede gibt. Empfehlenswert sind auf einen bestimmten Gehalt an Ginsenosiden standardisierte Ginsengextrakte (z. B. der G115-Extrakt von Ginsana).

Bei Guaranà dürfte die Wirkung vor allem auf dem Gehalt an Koffein basieren.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Phytotherapie: Interessantes Gerichtsurteil zum Baldrianpräparat Baldriparan

Hersteller Pfizer darf sein Präparat Baldriparan im Fernsehen nicht mehr mit dem Satz „1 Dragee am Abend“ bewerben. Das Landgericht Berlin hat den Spot des Pharmakonzerns als irreführend beurteilt.

Geklagt gegen den Spot hatte die Wettbewerbszentrale. Der Hinweis „1 Dragee am Abend“ ist aus Sicht der Wettbewerbszentrale ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Verbraucher würden aufgrund dieser Werbeaussage nämlich erwarten, dass schon mit der Einnahme nur eines Dragees ein ruhiger Schlaf erreicht werden könne. Tatsächlich sei Baldriparan laut Gebrauchsinformation aufgrund der allmählich einsetzenden Wirkung nicht zur akuten Behandlung von nervös bedingten Schlafstörungen geeignet. Der Hersteller Pfizer selbst empfiehlt eine kontinuierliche Behandlung mit Baldriparan über zwei bis vier Wochen.

Der TV-Spot zeigt eine friedlich schlafende Frau verbunden mit der Aussage: „Gut ein- und durchschlafen. Baldriparan stark für die Nacht hilft dabei mit einem Dragee am Abend.“

Eingeblendet wird zudem die Baldriparan-Packung mit einer roten Banderole „1 Dragee am Abend“, der Satz wird in einem großen roten Punkt noch einmal wiederholt. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass „der hochkonzentrierte Baldrian“ beim Einschlafen helfe und die natürlichen Schlafphasen bis zum Morgen unterstütze.

Bezüglich des Werbespots gab das Landgericht der Wettbewerbszentrale Recht und wies darauf hin, dass die Aussage „1 Dragee am Abend“ in dem Werbefilm als gute und effiziente Wirkweise und als Versprechen eines schnellen Ein- und Durchschlafens verstanden werde.

Quelle:

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/pfizers-frau-schlaeft-zu-schnell-ein-tv-spot-verboten-baldriparan-spot/

Kommentar & Ergänzung:

Die Wettbewerbszentrale und offenbar auch dieses Gericht scheinen gute Kenntnisse der Phytotherapie zu haben. Studien zeigen, dass die Wirkung von Baldrianextrakt sich erst klinisch signifikant nach 2 – 4 Wochen zeigt. Darum ist es sehr fragwürdig, wenn die Werbung eine Sofortwirkung verspricht. Allerdings kann bei der Einnahme vor dem Schlafengehen wohl oft mit einem schnell eintretenden Placeboeffekt gerechnet werden. Und wenn das der Fall ist, dann kann das auch als Erfolg betrachtet werden. Ein Placeboeffekt ist auch etwas wert. Das volle Potenzial von Baldrian nutzt man aber offensichtlich nur bei einer Anwendung über längere Zeit. Die fehlende Sofortwirkung trägt im Übrigen wesentlich dazu bei, dass die Einnahme von Baldrian kein Abhängigkeitsrisiko mit sich bringt.

Interessant an diesem Fall ist zudem, dass Badriparan zum Pharmakonzern Pfizer gehört. Pfizer ist der grösste Pharmakonzern der Welt.

Man hört ja immer wieder einmal die leicht verschwörungstheoretisch angehauchte Vorstellung, dass die grossen Pharmakonzerne die Pflanzenheilkunde kaputt machen wollen, um sich unliebsame Konkurrenz vom Leibe zu halten. Das ist wohl ziemlich abwegig. Pharmakonzerne sind nicht so ideologisch fixiert auf „Chemie“. Sie verkaufen im Wesentlichen, was sich als Arzneimittel verkaufen lässt. Und wenn es Nachfrage gibt nach bestimmten Heilpflanzen-Präparaten, dann werden sie solche Extrakte entwickeln oder aufstrebende Firmen aufkaufen. So gehört zum Beispiel die Beinwellsalbe Kytta zu Merck Pharma und der Phytopharmaka-Hersteller Steigerwald wurde von Bayer übernommen. Steigerwald ist bekannt für das Verdauungspräparat Iberogast, den Hustensirup Phytohustil mit Eibischextrakt und das Johanniskrautpräparat Laif (in der Schweiz Solevita). Das ist im Übrigen nicht nur schlecht. Diese Pharmakonzerne haben in der Regel viel Know-how in der Forschung und können auch relevante finanzielle Mittel dafür locker machen. Es gibt aber natürlich auch eine ganze Reihe von unabhängigen Phytopharmaka-Herstellern, in der Schweiz zum Beispiel Zeller in Romanshorn oder Bioforce in Roggwil.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Artikel zum Thema “Johanniskraut & Depression” in der Fachzeitschrift “Pflegen:Palliativ”

In der Fachzeitschrift “Pflegen: Palliative” ist gerade ein Beitrag von mir erschienen mit dem Titel: “Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention”.

Stimmungseinbrüche kommen im Leben vieler Menschen immer wieder vor und sind auch in der Palliativ Care von Bedeutung. Johanniskraut wird bereits seit Längerem als Heilpflanze bei dieser Indikation angewendet. Johanniskrautextrakte zählen zu den am besten wissenschaftlich untersuchten und belegten pflanzlichen Arzneimitteln. Eine wirksame und sichere Anwendung von Johanniskraut setzt jedoch einige Fachkenntnisse voraus. Dieser Beitrag liefert dazu die nötigen Grundlagen.

 

Sie finden den Beitrag hier:

Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention (Pflegen: Palliative 34 / 2017)

Medikamentenverkauf: Migros versus Apotheken & Drogerien

Ab 2019 werden in der Schweiz gewisse Medikamente auch im Detailhandel erhältlich sein. Dabei geht es auch um Heilpflanzen-Präparate.

Gegenwärtig prüft die Heilmittelbehörde Swissmedic, welche Arzneimittel in Zukunft von dieser Liberalisierung betroffen sind. Damit setzt Swissmedic die im revidierten Heilmittelgesetz angestrebte Förderung der Selbstmedikation um.

Grossverteiler wie Migros und COOP begrüssen diese Entwicklung selbstverständlich und möchten möglichst viele Präparate verkaufen dürfen.

Die Branchenvertreter der Apotheken und Drogerien sind ebenso selbstverständlich dagegen und warnen vor Gefahren.

Beide Seiten operieren mit fragwürdigen Argumenten.

Bisher sind in der Schweiz die meisten Medikamente nur in Apotheken und Drogerien erhältlich. Die Migros strebt aber deutsche Verhältnisse an. In Deutschland werden viel mehr Arzneimittel im Detailhandel verkauft.

Martin Bangerter, Zentralpräsident des Schweizerischen Drogistenverbandes, macht auf die Gefahren aufmerksam, wenn man sich unbesehen an den Verkaufsvorschriften anderer Länder orientiere, etwa wenn in Deutschland Johanniskraut-Dragées im Supermarkt verkauft werden. Diese gegen Depressionen und Stimmungsschwankungen eingesetzten pflanzlichen Mittel könnten im Zusammenhang mit anderen Medikamenten unerwünschte Nebenwirkungen haben, sagt Bangeter. Er weist darauf hin, dass Johanniskraut die Wirkung der Pille zur Schwangerschaftsverhütung abschwächen könne und dass dieses Beispiel zeige, weshalb eben auch bei scheinbar unproblematischen Heilmitteln eine Fachberatung nötig sei.

Diese Argumentation ist grundsätzlich nachvollziehbar. Johanniskraut-Extrakte mit ihren möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten taugen nicht für den Verkauf im Supermarkt.

Aber was sagt dazu die Migros?

Jürg Maurer, bei Migros stellvertretender Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik, kontert: «Wir fordern keine Höchstdosierungen, sondern moderat dosierte Präparate, die in Deutschland in jedem Supermarkt seit Jahren erhältlich und absolut selbstbedienungstauglich sind.»

Der Migros sei kein einziger Fall bekannt, bei welchem es mit einem frei verkäuflichen Johanniskrautpräparat zu den genannten Interaktionen gekommen sei, betont Maurer.

Damit hat er höchstwahrscheinlich Recht. Mit den niedrig dosierten Johanniskraut-Präparaten, wie sie die Supermärkte in Deutschland verkaufen, sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kaum zu erwarten.

Was Maurer nicht sagt: Von diesen niedrig dosierten Johanniskraut-Präparaten sind auch keine Wirkungen zu erwarten.

Effekte in diesem tiefen Dosisbereich sind weder plausibel noch durch Studien belegt (im Gegensatz zu den hochdosierten Extrakten).

Das scheint für die Migros aber kein Kriterium zu sein. Hauptsache, sie kann mehr Medikamente verkaufen…….

Ins Regal stellen will die Migros künftig auch Schmerzmittel auf pflanzlicher Basis mit Weidenrinde-Pulver. Das Präparat wird sich bestimmt gut verkaufen, aber auch hier fällt ein wesentlicher Punkt unter den Tisch: Studien mit positiven Ergebnissen gibt es nur für Weidenrindenextrakt-Präparate, die wesentlich konzentrierter sind und dadurch einen deutlich höheren Gehalt an schmerzstillendem Salicin haben. Wirksamkeit scheint auch hier für die Migros kein Kriterium.

Die Vertreter der Apotheken und Drogerien argumentieren aber auch nicht überzeugend.

Der Apothekerverband Pharmasuisse weist darauf hin, dass die Kundschaft im Detailhandel vermehrt durch «Pseudomedikamente» getäuscht werden könnte, speziell verpackte Medizinprodukte, Ernährungsergänzungsmittel oder Nahrungsmittel, die eine unrealistische Wirkung versprächen.

Pharmasuisse-Generalsekretär Marcel Mesnil sagt:

«Im Selbstbedienungsladen gibt es an der Kasse niemanden, der die Leute berät.»

Dort müssten sich die Patienten auf ihre eigene Einschätzung verlassen, die auch falsch sein könne. In der Apotheke oder Drogerie dagegen könne eine falsche Selbsteinschätzung im Beratungsgespräch korrigiert werden.

Das ist zumindestens schönfärberisch. Apotheken und Drogerien verkaufen selber aktiv und passiv (auf Verlangen) sehr viele „Pseudomedikamente“, ohne dass ihnen das grossen Kummer bereitet, solange es zum Umsatz beiträgt.

Für Bachblüten, Schüssler-Salze, Homöopathika und Spagyrika gibt es keine überzeugenden Belege. Unrealistische Wirkungsversprechungen dazu präsentieren die Schaufenstern von Apotheken und Drogerien aber noch und noch, ganz abgesehen von den Beratungen in den Geschäften.

Bei den Phytopharmaka ist nur eine Minderheit fundiert durch Studien belegt und viele Heilpflanzen-Präparate fallen durch unsinnige Zusammensetzung oder ungenügende Dosierung auf. Und auch eine ganze Reihe von synthetischen Medikamenten hat ihre Zulassung vor einigen Jahrzehnten bekommen auf der Grundlage von Studien, die heutigen Qualitätskriterien bei weitem nicht genügen.

Dass Mitarbeitende in Apotheken und Drogerien die Kundschaft hier kritisch beraten ist meiner Erfachrung nach eher die Ausnahme als die Regel. Wer mit fundiertem Heilpflanzen-Wissen in Apotheken und Drogerien fachliche Fragen stellt, bekommt oft falsche oder nichtssagende Antworten. Und Testkäufe von Konsumentenorganisationen zeigen immer wieder lückenhafte und falsche Beratungen.

Hier ein Beispiel für skrupellose Kundentäuschung aus der Apotheke:

Entschlackung – illusionäre Hoffnung auf Gewichtsreduktion

Apotheken und Drogerien sollten also den Mund nicht zu voll nehmen, was ihre überragende Beratungskompetenz gegenüber den Grossverteilern angeht.

Die Migros ist jedoch genauso wenig überzeugend. Sie begründet ihren Druck zugunsten einer Liberalisierung des Medikamentenverkaufs natürlich nicht mit dem zusätzlichen Markt und dem Umsatz, den sie damit machen kann. Sie präsentiert sich als Preisbrecherin zugunsten der Konsumenten.

In Drogeriemärkten in Deutschland seien frei verkäufliche Arzneimittel zum Teil erheblich günstiger, sagt Martin Schläpfer, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik bei der Migros. Einen Grund für die hohen Preise in der Schweiz sieht er im fehlenden Preiswettbewerb. Schläpfer ist überzeugt, dass die Konkurrenz durch die Detailhändler die Preise in der Schweiz endlich ins Rutschen bringen werde.

Das kann sein. Die Preise werden sinken, aber die Wirksamkeit der Präparate auch. Wandert ein grosser Teil des Umsatzes mit Heilpflanzen-Präparaten zu den Grossverteilern, werden die Hersteller weniger Geld in die Entwicklung hochwertiger Extrakte und in die klinische Forschung zum Nachweis der Wirksamkeit investieren.

Um beim Beispiel Johanniskraut zu bleiben: Hersteller, die ihr niedrig dosiertes Johanniskraut-Präparat im Supermarkt verkaufen, brauchen keine Forschung, weil kein Wirksamkeitsnachweis gefordert wird. Darum wird es in diesem Bereich auch keine Forschung geben.

Hersteller, die ihr hochkonzentriertes, aber teureres Johanniskraut-Präparat als Arzneimittel in Apotheken und Drogerien verkaufen, werden weniger Umsatz machen und daher weniger in Forschung investieren können. Das schadet der Phytotherapie.

Ich selber bin bereit, einen höheren Preis für ein Heilpflanzen-Präparat zu bezahlen, wenn ich weiss, dass der Hersteller in Forschung und Entwicklung investiert hat. Trittbrettfahrer, die ein billiges, aber wirkungsloses Präparat in den Supermarkt werfen und vom Forschungs-, Entwicklungs- und Marketingaufwand anderer Hersteller profitieren, gehen bei mir leer aus.

Quelle der Zitate und Stellungnahmen:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/streit-um-medikamente-im-supermarkt/story/25388132

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Saathafer – die Arzneipflanze des Jahres 2017

Der Saathafer wurde vom Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gewählt.

Der Saathafer (Avena sativa) ist ein Getreide und zählt zu den Süßgräsern (Poaceae oder Gramineae). Er bildet im Gegensatz zu Weizen, Roggen und Gerste seine Körner nicht in Ähren, sondern in vielfach verzweigten Rispen aus.

Die Haferkörner sind von Spelzen umschlossen, die durch einen speziellen Mahlgang entfernt werden müssen. Der Hafer liefert zwar tiefere Hektar-Erträge als Weizen, Roggen und Gerste, doch ist er diesen gegenüber beim Nährwert und nicht zuletzt beim Geschmack überlegen. Zudem ist Hafer weniger anspruchsvoll, denn er gedeiht auch auf kargen Böden und bei feuchter Witterung.

Drei Pflanzenteile des Saathafers stossen auf pharmazeutisches Interesse:

Haferstroh (Avenae stramentum) wird als Abkochung für Bäder bei Hautverletzungen und Juckreiz verwendet.

Für die Gewinnung von Haferkraut (Avenae herba) wird der Hafer vor seiner Blüte geerntet. Haferkraut ist reich an Flavonoiden, Saponinen und Mineralien (Kalium, Calcium, Magnesium), wobei den Flavonoiden entzündungshemmende und den Saponinen immunmodulierende Eigenschaften zugesprochen werden.

Haferkraut-Extrakte kommen daher bei trockener Haut und bei atopischer Dermatitis zur Anwendung.

In den Neunzigerjahren wurde in Frankreich durch Selektion eine Hafersorte mit einem besonders hohen Anteil an Flavonoiden und Saponinen gezüchtet, die schon sehr jung geerntet und durch ein besonderes Verfahren extrahiert wird. Der aufgereinigte Extrakt ist frei von Proteinen und wird für Hautpflegemittel wie Cremes, Körpermilch und Badezusätze eingesetzt, die für Allergiker speziell gut verträglich sein sollen. Seine Bedeutung für die Dermatologie wurde schon in neueren Fachpublikationen gezeigt. Haferkrautextrakt-Produkte werden aber auch zur Pflege von empfindlicher Haut (Babys, Senioren) und zur Behandlung von Wunden, Rosacea und nicht zuletzt von Psoriasis eingesetzt.

Das Haferkorn (Avenae fructus), aus dem die allseits bekannten Haferflocken hergestellt werden, ist reich an Ballaststoffen (Polysacchariden), von denen die löslichen β-Glucane etwa die Hälfte ausmachen.

In 100 Gramm Haferflocken sind etwa 4,5 Gramm β-Glucane enthalten, in der Haferkleie sind es sogar mehr als 8 Gramm pro 100 Gramm. Die β-Glucane geben dem Haferschleim seine Konsistenz. Indem sie die Verdauung und den Stoffwechsel beeinflussen, wirken sie sich günstig auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel aus.

Die Fähigkeit der β-Glucane, Gallensäuren zu binden, führt wahrscheinlich zur Ausscheidung von Cholesterol und zur Reduktion des Gesamtcholesterol- und des LDL-Cholesterol-Spiegels, was einer Atherosklerose vorbeugen kann. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Jahr 2011 bestätigt, dass die Einnahme von Hafer-β-Glucanen zur Reduktion des Cholesterolspiegels beitragen kann.

Die unlöslichen Ballaststoffe regulierend ausserdem die Verdauungstätigkeit. Da sie die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in den Körper verzögern, steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit zeitverzögert an, was eine geringere Ausschüttung von Insulin zur Folge hat. Schon vor 100 Jahren wurden daher diätetische „Hafertage“ für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 eingeführt. Eine neuere Studie am Diabetologikum in Berlin hat gezeigt, dass die Insulindosis bei Patienten mit einem hohen Insulinbedarf nach zwei Hafertagen um bis zu 30 Prozent reduziert werden kann. Dieser günstige Effekt soll bis zu vier Wochen nachweisbar sein.

Haferflocken zeigen aber auch günstige Auswirkungen auf die Verdauungsorgane selbst. Die Darmwand wird durch die viskösen löslichen Ballaststoffe vor Reizen aus dem Darmlumen geschützt und ein empfindlicher Magen beruhigt.

Umstritten ist noch, ob Menschen mit Zöliakie zu Haferprodukten greifen können. Bei der Zöliakie entzündet sich die Schleimhaut des Darms nach dem Verzehr von Gluten, dem Kleber-Eiweiß in verschiedenen Getreidekörnern.

Gluten ist die dominierende Eiweissfraktion im Weizenkorn, Im Haferkorn herrscht dagegen das Globulin Avenalin mit 80% vor, während Gluten nur einen Anteil von 15 Prozent hat. Hirse, Mais und Reis gelten dagegen als glutenfrei.

Die Zusammensetzung des Glutens unterscheidet sich in den einzelnen Getreidearten und ihren Sorten. Allgemein besteht Gluten aus den Proteingemischen der Prolamine und Gluteline, die wegen ihres hohen Anteils an den Aminosäuren Prolin und Glutaminsäure so benannt worden sind.

Krankheitsauslösend sind bei der Zöliakie die Prolamine, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. Für zahlreiche Zöliakie-Patienten ist zwar das Weizen-Prolamin Gliadin, nicht jedoch das Hafer-Prolamin Avenin unverträglich. Und die relative Unverträglichkeit des Avenins hängt zudem noch von der Hafersorte ab; es gibt Hafersorten, die sogar für eine glutenfreie Ernährung infrage kommen.

Mehrere Studien zur Verträglichkeit des Hafers bei Zöliakie-Patienten haben gezeigt, dass kleinere Mengen Hafer im allgemeinen gut vertragen werden. In Schweden und Finnland gilt die Aufnahme von bis zu 50 g Hafer pro Tag als unbedenklich. Es muss sich dabei jedoch um „nicht-kontaminierten Hafer“ handeln, der nicht mit anderem Getreide verunreinigt sein darf und speziell für diesen Zweck angebaut wird.

Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ ist überzeugt davon, dass das diätetische und therapeutische Potenzial des Hafers noch nicht ausgeschöpft ist und hofft, dass die Arzneipflanze des Jahres 2017 Gegenstand weiterer Forschungen sein wird.

Quelle:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/10/28/noch-viel-potenzial-bei-hautkrankheiten-und-zoeliakie

Kommentar & Ergänzung:

Das ist eine ungewöhnliche Wahl, zählt doch der Hafer seit je her zu den Nahrungsmitteln und nicht zu den typischen Heilpflanzen. Nimmt man ihn aber aus der Perspektive der Heilwirkungen in den Blick, steht er in einem Übergangsbereich zwischen Phytotherapie und Ernährungstherapie. Und dieser Übergangsbereich ist durchaus interessant.

Wie gewohnt begründet der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ seine Wahl der Arzneipflanze des Jahres 2017 auch dieses Mal fundiert.

2016 war der Kümmel Arzneipflanze des Jahres, 2015 das Johanniskraut, 20114 der Spitzwegerich, 2013 die Kapuzinerkresse und 2012 das Süssholz.

Hier geht’s zur Website des Studienkreises:

http://www.welterbe-klostermedizin.de/index.php

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Infoportal

Johanniskraut

JOHANNISKRAUT

Artikel zum Thema „Johanniskraut & Depression“ in der Fachzeitschrift „Pflegen:Palliativ“

In der Fachzeitschrift „Pflegen: Palliative“ ist gerade ein Beitrag von mir erschienen mit dem Titel: „Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention“.

Stimmungseinbrüche kommen im Leben vieler Menschen immer wieder vor und sind auch in der Palliativ Care von Bedeutung. Johanniskraut wird bereits seit Längerem als Heilpflanze bei dieser Indikation angewendet… Zum vollständigen Text hier….


Johanniskraut gegen Depressionen im Fokus

An der Pharma World in Düsseldorf kommentierte Dr. Mario Wurglics von der Goethe-Universität Frankfurt Forschungsresultate zu Johanniskrautextrakten.

Nach einer Analyse der Cochrane-Collaboration zeigten sich Johanniskraut-Extraktpräparate in Studien bei Patienten mit leichter bis mittelschweren Depression als signifikant besser wirksam gegenüber Placebo und vergleichbar mit chemisch-synthetischen Antidepressiva, erklärte Wurglics. In diesen Studien wurden relativ hohe Dosen eingesetzt, meist mehr als 900 mg. Entsprechend der S3-Leitlinie zur unipolaren Depression könne mit Johanniskraut-Präparaten ein erster Behandlungsversuch unternommen werden… Zum vollständigen Text hier…

Onkologie: Johanniskraut beim Chronischen Fatigue Syndrom?

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 1 / 2015) schreibt Christian Thuile, Leiter der Abteilung für Komplementärmedizin am KH Meran, über Johanniskraut beim Chronische Fatigue Syndrom:

„Wir alle kennen Johanniskraut für den Einsatz bei depressiven Ver- stimmungen, leichten und mittelschweren Grades. Die Studienlage ist gut und es gilt als klinisch anerkannt. Es wäre sozusagen prädestiniert für den Einsatz beim krebskranken Menschen, Niedergeschlagenheit ist ja ein häufiges Problem, das den Erkrankten begleitet. Dazu gibt es noch Studien die zeigen, dass Johanniskraut absolut positive Effekte auf das Chronische Fatigue Syndrom hat, also geradezu ideal vom Profil her… Zum vollständigen Text hier…

Alkohol und Antidepressiva: Steigerung von Alkoholkonsum und alkoholbedingter Aggressionen möglich

Einige hundert gemeldete Fälle aus der Literatur deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Einnahme von Alkohol und Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI und Venlafaxin bestimmte Nebenwirkungen auslösen könnte. Dazu zählt einerseits eine Zunahme des Alkoholkonsums, andererseits verstärkte alkoholbedingte Vergiftungserscheinungen wie gesteigerte Aggressivität in verschiedenster Ausprägung (Tötung und Tötungsversuche, Suizidversuche, Vergewaltigung, Aggression, etc.).

In der Literatur liegen Fallbeschriebe vor allem zu Paroxetin, Fluoxetin, Sertralin und vereinzelt auch zu Venlafaxin (SSNRI) vor… Zum vollständigen Text hier…

S3-Leitlinie bestätigt Empfehlung für Johanniskraut als Erstlinientherapie der unipolaren Depression

Nach ihrer ersten Publikation im November 2009 wurde nun in der S3-Leitlinie/NVL Unipolare Depression wiederum die Empfehlung bestätigt, Johanniskraut-Präparate für die Neueinstellung von Patienten mit leichter oder mittelschwerer Depression einzusetzen. Im 5. Update vom Juni 2015 bestätigt das aus beinahe 30 Fachgesellschaften Deutschlands bestehende Expertengremium sein positives Fazit für das pflanzliche Antidepressivum.

Dass Johanniskraut-Präparate damit in eine Reihe mit synthetischen Antidepressiva gestellt werden, verdanken sie ihrer klinisch belegten Wirksamkeit und guten Verträglichkeit, die als wichtigste Kriterien bei der Auswahl eines Präparates gelten… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut bei Depressionen – was sagen die Studien?

Johanniskraut ist wohl die am besten wissenschaftlich untersuchte Heilpflanze. Zur Wirksamkeit bei leichten und mittelschweren Depressionen gibt es eine ganze Reihe von Studien, so dass es nicht leicht ist, den überblick zu behalten.

Das Portal „medizin-transparent aus Österreich hat die Studienlage kürzlich zusammengefasst.

Die Frage: „Hilft Johanniskraut gegen Depressionen?“, beantwortet „medizin-transparent“ mit: „Möglicherweise ja.“

„Medizin-transparent“ erklärt dazu:

„Johanniskraut-Präparate sind möglicherweise ähnlich wirksam wie bestimmte Medikamente zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut: Hyperforin als Basis für neue Antidepressiva im Fokus

Der antidepressive Wirkstoff Hyperforin aus Johanniskraut (Hypericum perforatum) soll weiterentwickelt werden, teilt die Universität Erlangen-Nürnberg mit.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütze das Vorhaben im europäischen Forschungsverbund „HYPZITRP“ für die kommenden drei Jahre mit 184.000 Euro.

Hyperforin unterscheidet sich im Wirkungsmechanismus von den anderen Antidepressiva, die sich gegenwärtig auf dem Markt befinden. Es reguliert Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, indem es einen Ionenkanal, den TRPC6-Kanal, aktiviert… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut zur Arzneipflanze des Jahres 2015 gewählt

Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist vom 
„Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2015 gewählt worden.

Das Echte Johanniskraut hat diese Auszeichnung zweifellos „verdient“. Johanniskraut ist eine vielfältige Heilpflanze, die sowohl in der traditionellen Pflanzenheilkunde also auch in der modernen Arzneipflanzenforschung eine wichtige Rolle spielt. Als Anwendungsgebiet stehen heute die leichten und mittelschweren Depressionen im Vordergrund. Trotz intensiver Forschung konnten aber die Wirkungsmechanismen für die stimmungsaufhellenden Effekte bislang nicht vollständig geklärt werden… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.

Forschung zu Johanniskraut-Wirkung bei Alzheimer

„Alzheimer: Johanniskraut könnte Gedächtnis von Patienten unterstützen“, so titelt dradiowissen.de vielleicht etwas vorschnell. Denn die durchaus interessanten Forschungsresultate stammen aus Experimenten mit Mäusen.

Und wenn da steht: „Johanniskrautextrakte können Alzheimer-Patienten neue Hoffnung geben“, dann wäre schon noch zu erwähnen, dass es wohl voraussichtlich noch einige Jahre dauern wird, bis zu diesem Thema die entscheidenden Fragen geklärt sind.

Ob das für Alzheimer-Patienten noch reicht, ist sehr fraglich. Leider.

Worum geht es?… Zum vollständigen Text hier…

Zum Thema „Johanniskraut & erhöhte Lichtempfindlichkeit“

In der österreichischen Zeitschrift „Die Apotheke“ bin ich gerade über einen Abschnitt „gestolpert“ zum Thema Johanniskraut & Photosensibilisierung:

„Die antidepressive Wirkung von Johanniskraut ist in klinischen Studien gut gesichert. Die Wirkung geht vom Gesamtextrakt aus, ist nur teilweise auf eine einzelne Leitsubstanz wie Hypericin oder Hyperforin zurückzuführen und ist vergleichbar mit modernen SSRIs, also Antidepressiva. Lichtempfindlichkeit der Haut als Nebenwirkung wird immer wieder thematisiert, dürfte aber eine untergeordnete Rolle spielen. Johanniskrautextrakte enthalten in der Tagesdosis maximal 1 mg Hypericin… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut als Stimmungsaufheller

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor, darunter auch das Johanniskraut:

„Johanniskraut wirkt nachweislich als Stimmungsaufheller – in Tees und Präparaten. Aber auch wenn ein Kraut nachweislich wirkt, heißt das nicht, dass dies auch jedes Mittel tut. Allein vom Johanniskraut existieren etwa 400 Arten – jede enthält etwas andere Stoffe. Ob ein Tee wirkt oder nicht, kann davon abhängen, woher das Kraut stammt. Mediziner empfehlen daher die Einnahme von Pillen. Welche genau? Das sollte man vorher seinen Apotheker fragen.“

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13771012/Weihrauch-ist-eine-Wissenschaft-fuer-sich.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut lindert Depression bei Orang-Utan im Basler Zoo

In der NZZ berichtet Manuela Nyffenegger über die medikamentöse Behandlung psychischer Störungen bei Tieren.

Vor einiger Zeit machte die Abgabe eines Medikaments an einen Orang-Utan im Basler Zoo von sich reden. Der Orang-Utan Bagus wurde mit einem Antidepressivum behandelt. Da stellt sich die frage, ob ein Tier traurig oder gar depressiv sein kann, oder ob der Mensch da etwas in das Tier hinein interpretiert, das diesem gar nicht entspricht.

Im Fall des Orang-Utans Bagus zeigten sich verschiedene Symptome, die sich als Depression interpretieren liessen. Das Tier war im August vom Berliner Zoo nach Basel versetzt worden und musste sich in eine neue Gruppe eingewöhnen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Phytotherapie: Wirkungsmechanismen von Johanniskraut (Hypericum perforatum)

In der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 5 / 2012) veröffentliche Prof. Dr. Kristina Leuner (Universität Erlangen-Nürnberg) Angaben zum Wirkungsmechanismus von Johanniskraut:

„ Für Hypericum perforatum konnte der wirksame Inhaltsstoff Hyperforin identifiziert werden. Hyperforin (ein Phloroglucinolderivat) aktiviert selektiv einen nicht-selektiven Kationenkanal und vermittelt hierüber seine antidepressiven Effekte wie z. B. die Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung und die Verbesserung der synaptischen Plastizität……..Neben dem nicht-selektiven Kationenkanal wurde auch der Pregnan-X-Rezeptor als Wirkstruktur von Hyperforin definiert und somit die Ursache für die CYP3A4-Induktion durch Hyperforin bzw. Johanniskraut-Extrakt identifiziert… Zum vollständigen Text hier…

Zur Studienlage: Johanniskraut bei Depressionen

Der „Spiegel“ publizierte im Juni eine informativen Beitrag zum Thema Johanniskraut & Depressionen.

Hier ein paar zentrale Aussagen als Zitat:

„Der Mechanismus der antidepressiven Wirkung des Johanniskrauts ist bis heute ungeklärt. ‚Es gibt mehr als nur einen aktiven Inhaltsstoff und es ist nicht völlig klar, welche Inhaltsstoffe die wichtigsten für welche Wirkung sind‘, sagt Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin in Exeter im Südwesten Englands.“

Als meistdiskutierte Inhaltsstoffe gelten Hypericin und Hyperforin, aber der Johanniskraut-Extrakt ist wirksamer als die isolierten Inhaltsstoffe Hypericin und Hyperforin… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut: Hyperforin gegen Hautentzündungen

Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) berichteten zwei Forscherinnen über die Anwendung von Hyperforin bei Hauterkrankungen.

Dr. Ute Wölfle und Dr. Frederica Casetti, Freiburg, stellten neue experimentelle und klinische Daten zu Hyperforin als lipophilem Hauptwirkstoff von Johanniskraut (Hypericum perforatum L.) vor.

Hautpflegeprodukte mit Hyperforin werden zur Pflege der trockenen, juckenden, schuppenden Haut verwendet.

Aktuelle Untersuchungen bestätigen nun, dass der Naturstoff Hyperforin ausgeprägte entzündungshemmende, antioxidative, bakterizide und differenzierungsfördernde Eigenschaften besitzt. Hyperforin induziere in Keratinozyten direkt einen dosisabhängigen Calciumeinstrom, der zu einer Aufregulation epidermaler Differenzierungsmarker führe, sagte Wölfle… Zum vollständigen Text hier…

Wechselwirkungen von Johanniskraut

Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird als Trockenextrakt bei leichten und mittleren Depressionen eingesetzt.

Johanniskraut-Extrakte zeigen aber auch Wechselwirkungen (Interaktionen) mit anderen Medikamenten.

Johanniskraut aktiviert Enzyme in der Leber (CYP3A4 und P-Glykoprotein), die Fremdstoffe abbauen.

Das kann Probleme geben bei Medikamenten, die durch CYP3A4 abgebaut werden. Deren Spiegel sinken rascher, wodurch sich die Wirksamkeit abschwächt.

Pharmawiki hat die betroffenen Medikamente gut zusammengestellt:

Absolute Kontraindikationen:

Immunsuppressiva (z.B. Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus)… Zum vollständigen Text hier…

Baldrian, Hopfen und Johanniskraut sind keine Dauerlösung

So betitelt das Yahoo-Newsportal einen Bericht über pflanzliche Beruhigungsmittel. Nachfolgend ein paar Zitate daraus mit dazwischengeschalteten Kommentaren von mir:

„Bei Aufregung oder Anspannung greifen viele Menschen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, die es freiverkäuflich in jeder Apotheke oder Drogerie gibt. ‚Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings sollten diese Präparate nicht zur Dauerlösung werden’, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP).“

Einverstanden, ich finde auch, dass pflanzliche Beruhigungsmittel keine Dauerlösung sind.

„Ob Hopfen, Melisse, Johanniskraut oder Baldrian: Vielen Pflanzen wird eine beruhigende Wirkung nachgesagtZum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Johanniskraut-Präparate in der Grundversicherung: Jarsin, Solevita, Hyperiplant, Rebalance, Hyperimed, Lucillium, Hypericum Mepha, Hyperval

Johanniskraut-Präparate sind gut etabliert bei leichten und mittleren Depressionen.

Johanniskraut-Präparate mit ausreichend belegter Wirkung werden in der Schweiz von den Krankenkassen aus der Grundversicherung bezahl, wenn ein ärztlichen Rezept vorliegt.

Weil dieser Umstand wenig bekannt ist, hier die entsprechenden Johanniskraut-Präparate:

Jarsin, Solevita, Hyperiplant, Rebalance, Hyperimed, Lucillium, Hypericum Mepha, Hyperval

Die Reihenfolge ist nicht als Rangliste bezüglich Wirksamkeit gemeint.

Festzuhalten ist dabei allerdings, dass die verschiedenen Johanniskraut-Präparate unterschiedliche Johanniskraut-Extrakte enthalten – und zwar mengenmässig (mg), aber auch qualitativ (Konzentration des Extraktes, Zusammensetzung des Extraktes)… Zum vollständigen Text hier…

Photosensibilisierung durch Johannisöl?

Johannisöl ist ein altes Hausmittel in der Wundbehandlung, gegen Sonnenbrand, zur Narbenpflege etc.

Wann genau eine Anwendung von Johannisöl sinnvoll ist, müsste noch genauer unter die Lupe genommen werden.

Oft hört man im Zusammenhang mit Johannisöl, dass es eine photosensibilisierende Wirkung habe, also die Haut empfindlicher gegen Sonnenstrahlung mache.

Beim Johanniskraut ist die Frage einer Photosensibilisierung schon seit längerem ein Thema, doch geht es dabei um die Einnahme von Johanniskraut-Extrakten gegen Depressionen. Verantwortlich für diesen Effekt ist der Inhaltsstoff Hypericin.

Es spricht sehr viel dafür, dass dieses Risiko überschätzt wird… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Johanniskraut-Extrakt gegen Depressionen

Der Ravensburger Psychiater Prof. Dr. Volker Faust schreibt in seinem

Nachschlagewerk „Psychische Störungen heute“ (ecomed 2011):

„Kein Antidepressivum hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären

Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.).

Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und

Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es Umsatzeinbrüche gab).

Das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40

klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere

bis mittelschwere Depressionen mit dem von synthetischen („chemischen“)

Antidepressiva vergleichbar ist… Zum vollständigen Text hier…

Zur Therapie der Depression und dem Stellenwert von Johanniskraut

Die Therapie der Depression wurde in einer aktuellen Literaturübersicht bewertet und Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer berichtete in der Medical-Tribune darüber.

Zur Therapie schwerer Depressionen lautet das Ergebnis:

„Bei schwerer Depression sind Antidepressiva und die Elektrokrampftherapie „nützlich“. Zu den Antidepressiva gehören Monoamin-Oxidase-Inhibitoren (MAO-Hemmer), trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Venlafaxin, ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).“

Interessanter für die Phytotherapie ist der Abschnitt zu den leichten bis mittelschweren Depressionen:… Zum vollständigen Text hier…

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Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Johanniskraut: Wechselwirkung mit Kontrazeptiva

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurden vor kurzem folgende Fragen gestellt:

„Gibt es Interaktionen von Johanniskraut mit Kontrazeptiva und anderen Arzneien?

Macht Johanniskraut sonnenlichtempfindlich?

Gibt es Studien zu Rezeptoreninteraktionen oder Hinweise auf Einflüsse aus Transportproteinen?

Die Antworten darauf verfasste Professor Karen Nieber.

Zur Frage der Interaktionen (Wechselwirkungen) mit Kontrazeptiva („Pille“):

„Die Frage zu Interaktionen von Johanniskraut mit Kontrazeptiva ist nicht mit ja und nein zu beantworten. Nach meinen Recherchen ist die klinische Relevanz der Interaktion mit Kontrazeptiva vom Gehalt des Hypericins abhängig… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Wechselwirkungen von Johanniskraut

Johanniskraut zeigt Wechselwirkungen (Interaktionen) mit verschiedenen Medikamenten. Dafür soll vor allem ein Leberenzym verantwortlich sein, CYP3A4, welches Fremdstoffe abbaut. Dieses Enzym wird durch Johanniskraut aktiviert, so dass auch gewisse Medikamente schneller abgebaut werden. Heikel daran ist, dass die Spiegel dieser Medikamente im Organismus zu rasch zu tief abfallen können.

Wie relevant diese Wechselwirkungen bei den verschiedenen Medikamenten jeweils ist, lässt sich nicht einfach einschätzen.

Im Pharmawiki wird das Thema Johanniskraut und Wechselwirkungen / Interaktionen übersichtlich zusammengefasst… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut – Wirkstoffe und Wirkungsweise

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist als Antidepressivum bei leichten und mittleren Depressionen inzwischen gut dokumentiert. Doch wie kommt diese Wirkung zu Stande?

Hier eine Erklärung dazu aus der Medizinzeitschrift „Ars medici“:

„Hochwertige Johanniskrautextrakte enthalten ein Gemisch aus Hyperforin, Hypericin und Pseudohypericin sowie deren Synthesevorstufen, Flavonoide, Xanthone, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Neuere Untersuchungen zeigen, dass vor allem Hyperforin und Flavonoide wie Biapigenin und Rutin für die antidepressive Wirkung entscheidend sind. Wie bei den meisten Phytotherapeutika beruht auch die Wirkung von Johanniskraut nicht auf einem einzelnen Inhaltsstoff, sondern auf einem Komplex… Zum vollständigen Text hier…

Risiko der Photosensibilisierung durch Johanniskraut wird überschätzt

Ein Dauerbrenner ist das regelmäßig im Frühling kursierende Gerücht, dass Johanniskraut-Präparate ein hohes Photosensibilisierungspotenzial besitzen – also die Lichtempfindlichkeit steigern – und demzufolge im Sommer abgesetzt werden sollten. Diese Behauptung dürfte angesichts der aktuellen Datenlage wohl eher zu den Auslaufmodellen gehören. Johanniskraut-Extrakte werden oft als Paradebeispiel für photosensibilisierende Präparate – sog. Photosensibilisatoren – dargestellt. Dabei wird aber in aller Regel übersehen, ist, dass phototoxische Reaktionen der Haut durch eine Vielzahl systemisch oder topisch (örtlich) angewandter Arzneistoffe ausgelöst werden… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Wirkstoffe im Johanniskraut

Johanniskraut (Hypericum perforatum) gehört zu den wichtigsten Heilpflanzen der Phytotherapie. Die günstige Wirkung von Johanniskraut-Extrakten bei leichten und mittelschweren Depressionen ist mit diversen Patientenstudien belegt. Für Johanniskrauttinktur sowie für Johanniskraut-Produkte auf homöopathischer oder spagyrischer Grundlage fehlen diese Belege.

Diskutiert wird seit längerem zwischen den Phytotherapie-Fachleuten die Frage, welche Inhaltsstoffe denn für die Wirkung des Johanniskrautes verantwortlich seien.

Im Vordergrund stehen in diesen Diskussionen Hyperforin und Hypericin… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

JOHANNISKRAUT GEGEN WINTERDEPRESSIONEN

Das wenige Sonnenlicht der Herbst- und Wintermonate schlägt zahlreichen Menschen auf das Gemüt. Umfragen zufolge leiden etwa zwei Drittel der Deutschen in der kalten Jahreszeit unter Stimmungsschwankungen. Neben Sport und Spaziergängen können auch Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskraut gegen Winterdepressionen helfen. Thüringens Apotheker empfehlen jedoch, Präparate mit der Heilpflanze nicht ohne eine vorherige Beratung einzunehmen……. Zum vollständigen Text hier…

WIRKUNGSMECHANISMUS VON JOHANNISKRAUT UNTERSUCHT

Auf „Journalmed“ ist ein Artikel erschienen, in welchem beschrieben wird, wie die Wirkung von Johanniskraut gegen Depressionen zustande kommen könnte.
Der Text ist nicht leicht verständlich, weil er Vorwissen voraussetzt. Doch gibt er Einblick in die Johanniskraut-Forschung.
Zur Untersuchungsmethode:
„Mittels Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS), eine Methode, mit der molekulare Interaktionen an der lebenden Zelle quantifiziert werden können, konnte an C6-Glioblastomzellen gezeigt werden, warum Johanniskraut gegen Depressionen wirksam ist, so Prof. Dr. Hanns Häberlein vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie in Bonn.“…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT-WECHSELWIRKUNGEN

Johanniskraut-Extrakte wirken bei leichten bis mittelschweren Depressionen stimmungsaufhellend. Studien mit Patientinnen und Patienten haben diesen Effekt inzwischen gut belegt.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann aber auch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Solche Wechselwirkungen (Interaktionen) sind bei der Anwendung von Johanniskraut-Extrakt zu beachten…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT NUR INFORMIERT EINNEHMEN

In der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung zahlreicher Menschen gedrückt und sie durchleben ein Stimmungstief. Gegen depressive Verstimmungen können Medikamente mit Johanniskraut-Extrakten helfen. Für die Selbstmedikation sind rezeptfreie Johanniskraut-Produkte in der Apotheke oder auch Drogerien erhältlich. Allerdings sollte bei anhaltenden oder sich verstärkenden Beschwerden unbedingt ein Facharzt aufgesucht werden, damit über eine angemessene Behandlung entschieden werden kann…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: BEHANDLUNG VON DEPRESSIONEN MIT JOHANNISKRAUT

Die Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 4 / 2010) publizierte einen informativen Beitrag von Univ.-Doz. Mag. Pharm. Dr. Reinhard Länger zum Thema „Praktische Aspekte von Johanniskrautpräparaten“.
„Nicht alle Hypericum-Extrakte sind gleich gut wissenschaftlich belegt. In der Bewertung von Antidepressiva spielt die Dokumentation der Langzeitwirkung eine wichtige Rolle. Zum Beleg der Wirksamkeit zur Behandlung einer akuten depressiven Episode werden klinische Studien üblicherweise über einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen durchgeführt…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: ZUR WIRKSAMKEIT VON JOHANNISKRAUT

Die Österreichische Apothekerzeitung publizierte vor kurzem einen Artikel von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER unter dem Titel „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Thema war dabei die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum). „Wertvolle Unterstützung bei der Interpretation der klinischen Datenlage zu Johanniskraut liefert ein aktueller Cochrane Review (Linde 2008): In dieser Metaanalyse wurden nur jene Studien berücksichtigt, in denen ausschließlich Patienten mit »Major Depression« eingeschlossen wurden. Die Auswertung umfasst 29 Studien mit 5.489 eingeschlossenen Patienten…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

EUROPÄISCHE PFLANZENMONOGRAFIE: JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN

Die Medical Tribune Österreich berichtete kürzlich über die Entstehung der Europäischen Pflanzenmonografie für Johanniskraut. Der Text ist wohl nicht ganz einfach zu verstehen, wenn man mit dem Thema nicht vertraut ist, aber er enthält interessante Informationen. Nachfolgend deshalb eine modifizierte Zusammenfassung dieses Artikels mit anschliessendem Kommentar….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT & SONNENLICHT

Das photosensibilisierende Potenzial von Johanniskraut (Hypericum perforatum) werde dramatisch überschätzt, schreibt die Firma Steigerwald in einer Pressemitteilung.
Nur bei wiederholter Einnahme sehr hoher Hypericum-Extrakt-Konzentrationen, wie sie beispielsweise in der antiviralen Therapie von HIV-Patienten zum Einsatz kommen, könnte mit einer gesteigerten Lichtempfindlichkeit der Haut, also einer Photosensibilisierung, zu rechnen sein…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: NEUESTE ERKENNTNISSE ZUM JOHANNISKRAUT

Mit weit mehr als drei Millionen verkaufter Packungen pro Jahr nimmt Deutschland in Sachen Johanniskraut den europäischen Spitzenplatz ein.

Die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum) gegen depressive Erkrankungen ist inzwischen so ziemlich über jeden Zweifel erhaben. Dieser Effekt wurde in pharmakologischen Modellen nachgewiesen und durch umfangreiche klinische Studien bestätigt. Neben diesem primären Anwendungsbereich gibt es noch weitere Indikationen wie psychovegetative Symptome, Angst, nervöse Unruhe oder somatoforme Beschwerden (z.B. Müdigkeit und Erschöpfung), die allerdings weniger gut belegt sind, wie Privatdozent Dr. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ erläutert. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: POSITIVE AUSSAGEN ZU JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN

Seit der Antike gilt Johanniskraut (Hypericum perforatum) als wirksames Heilmittel. Wie die Forschung inzwischen gezeigt hat, hilft die Heilpflanze bei Depressionen und kann tatsächlich eine verträglichere Alternative zu Antidepressiva sein. Bei keinem anderen Heilpflanzen-Präparat ist die Wirkung vergleichbar gut mit harten wissenschaftlichen Daten untermauert. Das solide Fundament zahlt sich aus: Seit vielen Jahren läuft das Geschäft mit Johanniskraut ausgezeichnet…… Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN AUCH ALS ERSTE THERAPIE

Johanniskraut wird in die S3-Leitlinie aufgenommen. Wirksamkeit und Verträglichkeit konnten im vorigen Jahr in einem Cochrane-Review belegt werden.

“Zur Behandlung einer akuten mittelgradigen depressiven Episode soll Patienten eine medikamentöse Therapie mit einem Antidepressivum angeboten werden.” Diese Empfehlung wird in der neuen “S3-Leitlinie/Nationale Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression” stehen. Und darüber hinaus wird die S3-Leitlinie festhalten: “Wenn bei leichten oder mittelgradigen Episoden eine Pharmakotherapie erwogen wird, kann bei Beachtung der spezifischen Nebenwirkungen und Interaktionen ein erster Therapieversuch auch mit Johanniskraut unternommen werden.”….. Zum vollständigen Text hier…

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JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN INFORMIERT ANWENDEN

Johanniskraut gegen Depressionen – das ist eine der am besten belegten Heilpflanzen-Anwendungen in der Phytotherapie. Es gibt dabei allerdings einige Punkte zu beachten, damit Johanniskraut-Präparate sicher und wirksam eingesetzt werden können. Eine Meldung auf www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de spricht die wichtigsten Aspekte an.Ich fasse hier die zentralen Aspekte aus dieser Meldung zusammen….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT UND ANTI-BABY-PILLE: WARNUNGEN GERECHTFERTIGT?

In Deutschland nehmen etwa 6,6 Millionen Frauen die Anti-Baby-Pille, viele von ihnen eines der besonders niedrig dosierten Präparate. Wenn diese Frauen die erschreckend lange Packungsbeilage wie empfohlen lesen, stoßen sie auf folgenden Text: “Pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, sollten bei Anwendung des Kontrazeptivums nicht verwendet werden”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WIRKT JOHANNISKRAUT AUCH BEI SCHWEREN DEPRESSIONEN?

Johanniskraut gehört zu denjenigen Heilpflanzen, die seit vielen Jahren intensiv wissenschaftlich untersucht werden. Bisher galt die antidepressive Wirkung von Johanniskraut-Extrakten in der Phytotherapie als gut belegt bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Nun verdichten sich die Hinweise, dass auch schwere Depressionen auf eine Behandlung mit Johanniskraut-Präparaten ansprechen könnten.

Ein neuer Cochrane Review ergab jedenfalls, dass Johanniskraut-Extrakte ausgeprägte Depressionen ebenso effektiv lindern wie synthetische Antidepressiva. Privatdozent Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Technischen Universität München wertete mit seinem Team 29 Studien mit knapp 5500 Patienten aus. Einbezogen wurden dabei ausschliesslich Studien, bei denen nach DMS-IV- oder ICD-10-Kriterien eine «Major Depression» vorlag….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT: WISSENSCHAFTLICHE ANALYSE ZEIGT WIRKSAMKEIT EINZELNER EXTRAKTE

Die wissenschaftliche Aufarbeitung pflanzlicher Arzneimittel hat in den letzten Jahren starke Forschritte gemacht. Dabei wird aber die richtige Beurteilung einzelner pflanzlicher Präparate durch eine spezielle Eigenschaft der Phytopharmaka kompliziert: Sie sind in ihrer Vielfalt nur schwer einzeln fassbar. Im Unterschied zu den chemisch definierten Einzelsubstanzen der “normalen” Medikamente sind Heilpflanzen-Präparate Vielstoffgemische. Je nach Qualität der verwendeten Pflanzen und den unterschiedlichen Herstellungsverfahren ergeben sich Produkte, deren Wirkungen stark voneinander abweichen können. Das zeigt sich zum Beispiel deutlich beim Johanniskraut (Hypericum perforatum), das in der Pflanzenheilkunde eine lange Tradition besitzt und inzwischen zu den am besten untersuchten Heilpflanzen gehört. Es sind mehrere Johanniskraut-Extrakte auf dem Markt, die sich so stark unterscheiden, dass ihre Wirkungen nicht einfach gleich gesetzt werden können. Darum kann man genau genommen nicht einfach generell sagen: Johanniskraut wirkt gegen Depressionen. Es kommt sehr darauf an, welcher Extrakt verwendet wird.
PD Dr. Klaus Linde, Autor der Cochrane-Dokumentation ”Johanniskraut”, hat darum die vorhandenen klinischen Studien (= Patientenstudien) im Hinblick auf Wirksamkeit und Bedeutung einzelner Johanniskrautextrakte analysiert….. Zum vollständigen Text hier…

Hopfen

HOPFEN

Hopfen bei Schlafstörungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Hopfen“ heisst es da:

„Stammt von den Hanfgewächsen ab und kommt, wie der Baldrian, auf feuchtem Boden im Halbschatten vor. Einen Aufguss von Hopfenblüten und Tinkturen zur Förderung eines gesunden Schlafes kann man selber herstellen. Hopfen regt auch die Verdauung an.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Hopfen-Inhaltsstoff Xanthohumol reduziert LDL-Cholesterol (bei Mäusen)

Das in Hopfen und auch in Bier vorkommende Flavonoid Xanthohumol verbessert Tierversuchen zufolge bedeutende Biomarker für das metabolische Syndrom und führt zu Gewichtsverminderung.

Das konnten Forscher um Cristobal L. Miranda von der Oregon State University in Corvallis in ihren Studien zeigen.

Wie die Wissenschaftler in «Archives of Biochemistry and Biophysics» schreiben, fütterten sie Labormäuse mit einer hochkalorischen Kost. Einige Tiere bekamen zusätzlich Xanthohumol. Im Vergleich zur Kontrollgruppe reduzierte sich der LDL-Cholesterol-Spiegel in der Gruppe, die die höchste Flavonoid-Dosis bekommen hatte, um 80 Prozent… Zum vollständigen Text hier…

Phytoöstrogene: Hopfen bei Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hopfenzapfen werden immer wieder mal empfohlen gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Begründet wird dies mit dem Gehalt an Phytoöstrogenen.

Reinhard Länger hat in der Zeitschrift „PHYTOTherapie“ (5 / 2014) der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie einen informativen Beitrag über den Hopfen als Heilpflanze publiziert. Darin geht es auch um die Phytoöstrogene im Hopfen.

Zitat:

„Hopfenzapfen enthalten neben den genannten Inhaltsstoffen auch Flavonoide, darunter solche, die östrogenartige Effekte hervorrufen können (nomenklatorisch nicht ganz korrekt als 8-Prenylnaringenin bezeichnet)… Zum vollständigen Text hier…

INTERESSANTES ZU HOPFEN UND HOPFENZAPFEN (LUPULI STROBULUS)

Die Pharmaceutical Tribune publizierte vor kurzem einen informativen Beitrag zum Hopfen. Hier ein paar interessante Zitat

Zur Botanik des Hopfens (Humulus lupulus):

„Der wilde Hopfen gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und ist eine typische zweihäusige Pflanze. Hopfenzapfen sind die Fruchtstände der weiblichen Pflanzen und können Ende August geerntet werden. Die Triebe sind einjährig, die Verbreitung erfolgt über das Rhizom. Man findet wilden Hopfen auf stickstoffreichen und feuchten Böden.“

Wer zum Beispiel mit offenen Augen durch die Rheinschlucht zwischen Valendas und Castrisch (Graubünden) wandert, kann unzählige wunderschöne Hopfenexemplare entdecken.

Zu den Inhaltsstoffen des Hopfens… Zum vollständigen Text hier…

HOPFEN & PHYTOÖSTROGENE

Im „Phyto-Forum“ der „Aerztezeitung“ wurde folgende Frage gestellt:

„Dürfen Patientinnen mit estrogenabhängigen Tumoren (zum Beispiel Brustkrebs) hopfenhaltige Arzneimittel gegen ihre Schlafprobleme einnehmen?“

Die Antwort kam von Professor Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock:

„Das sehr kritische ‚Committee on Herbal Medicinal Products’ (HMPC) der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat in seiner Monografie zu Hopfenzapfen keine Einschränkung der Anwendung bei Patienten mit estrogenabhängigen Tumoren formuliert.“

Ein Kilogramm Hopfenzapfen enthalte zwischen 25 und 60 mg des Phytoestrogens 8-Prenylnaringenin (8-PN), schreibt Karin Kraft, und fährt fort… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN, HOPFEN UND JOHANNISKRAUT SIND KEINE DAUERLÖSUNG

So betitelt das Yahoo-Newsportal einen Bericht über pflanzliche Beruhigungsmittel. Nachfolgend ein paar Zitate daraus mit dazwischengeschalteten Kommentaren von mir:

„Bei Aufregung oder Anspannung greifen viele Menschen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, die es freiverkäuflich in jeder Apotheke oder Drogerie gibt. ‚Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings sollten diese Präparate nicht zur Dauerlösung werden’, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP).“

Einverstanden, ich finde auch, dass pflanzliche Beruhigungsmittel keine Dauerlösung sind.

„Ob Hopfen, Melisse, Johanniskraut oder BaldrianZum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-PRÄPARAT AUS BALDRIAN UND HOPFEN LÖST EINSCHLAF-PROBLEME

Bei Einschlafstörungen kann ein Baldrian-Hopfen-Extrakt die Einschlafzeit verkürzen und nervös bedingte Schlafstörungen beheben.

Eine Studie hat gezeigt, dass innerhalb einer vierwöchigen Behandlung mit einem Spezialextrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen die Einschlafzeit im Median um bis zu 45 Minuten verkürzt werden kann. An der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie nehmen Erwachsene mit einer durchschnittlichen Einschlafzeit von über 30 Minuten teil. Sie wurden mit dem pflanzlichen Kombinationspräparat aus methanolischen Auszügen von Baldrianwurzel und Hopfenzapfen, mit Baldrian-Mono-Extrakt oder mit Placebo behandelt. Sobald die Einschlafdauer 30 Minuten übersteigt, spricht man von einer Einschlafstörung… Zum vollständigen Text hier…

Baldrian

BALDRIAN

Phytotherapie: Interessantes Gerichtsurteil zum Baldrianpräparat Baldriparan

 

Hersteller Pfizer darf sein Präparat Baldriparan im Fernsehen nicht mehr mit dem Satz „1 Dragee am Abend“ bewerben. Das Landgericht Berlin hat den Spot des Pharmakonzerns als irreführend beurteilt.

Geklagt gegen den Spot hatte die Wettbewerbszentrale. Der Hinweis „1 Dragee am Abend“ ist aus Sicht der Wettbewerbszentrale ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Verbraucher würden aufgrund dieser Werbeaussage nämlich erwarten, dass schon mit der Einnahme nur eines Dragees ein ruhiger Schlaf erreicht werden könne. Tatsächlich sei Baldriparan laut Gebrauchsinformation aufgrund der allmählich einsetzenden Wirkung nicht zur akuten Behandlung von nervös bedingten Schlafstörungen geeignet. Der Hersteller Pfizer selbst empfiehlt eine kontinuierliche Behandlung mit Baldriparan über zwei bis vier Wochen… Zum vollständigen Text hier…


Zur Kombination Baldrian & Sanalepsi: Was ist Sanalepsi?

 

In Pflegeheimen und Kliniken wird manchmal als Einschlafhilfe eine Mischung aus Sanalepsi-Tropfen und Baldriantinktur eingesetzt.

Daher kommt in meinen Kursen immer wieder einmal die Frage auf, um was es sich bei „Sanalepsi“ genau handle.

Sanalepsi N Tropfen enthalten Doxylamin, ein Antihistaminikum der 1. Generation mit antiallergischern, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften.

Als Monopräparat oder kombiniert mit Baldriantinktur wird Salalepsi N in erster Linie zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt und dazu eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen eingenommen… Zum vollständigen Text hier…


Baldrian gegen Schlafstörungen erst nach zwei Wochen wirksam

 

Zitat aus einer dpa-Meldung: „Wer leichte Schlafstörungen natürlich behandeln möchte, braucht etwas Geduld. Baldrian entfaltet seine volle Wirkung erst nach bis zu zwei Wochen, schreibt die Landesapothekerkammer Hessen in einer Mitteilung.

Im Gegensatz zu chemischen Schlaf- und Beruhigungsmitteln mache Baldrian allerdings nicht süchtig.“

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/gegen-schlafstörungen-wirkt-baldrian-nach-etwa-zwei-wochen-030000824.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Baldrian bei Schlafstörungen

 

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Baldrian“ heisst es da:

„Er gehört zur Familie der Baldriangewächse und wächst im Halbschatten auf feuchtem Boden. Das Kraut hat eine sehr entspannende Wirkung, wenn man die Wurzel als Tee zu sich nimmt oder in ein Baldrian-Bad steigt. Baldrian verbessert auch die Tiefe des Schlafs. Das ist aber nicht die einzige Wirkung von Baldrian, ganz im Gegenteil, die Pflanze wirkt herzberuhigend, krampflösend, schmerzstillend und gegen Blähungen.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Baldrian auch bei Chemotherapie anwendbar

Baldrianwurzelextrakte sind schon seit vielen Jahren Bestandteil der Phytotherapie bei Schlafstörungen und Unruhe.

In letzter Zeit sind allerdings Meldungen aufgetaucht, wonach Baldrian während einer Chemotherapie eingenommen die Wirkung der Chemotherapie beeinträchtigen könnte.

Ein Team aus Medizinern und Pharmakologen der Universitäten Leipzig und Rostock entschloss sich darum zu prüfen, ob es eine wissenschaftliche Grundlage für derartige warnende Hinweise gibt. Dazu untersuchten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die gesamte für dieses Thema relevante Fachliteratur… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

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Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

NATURHEILMITTEL: BALDRIAN IM GARTEN

Dass  Arzneibaldrian (Valeriana officinalis) gegen Schlafprobleme helfen kann, wissen viele Menschen.

Wie die Baldrianpflanze aber aussieht und wo sie wächst, ist allerdings weit weniger bekannt.

Das lässt sich ändern, wenn man Baldrian im Garten anpflanzt.

„Die Welt“ hat dazu die nötigen Informationen:

„Der Baldrianstrauch braucht Sonne oder lichten Schatten, der Boden sollte locker und tiefgründig, darf aber auch humos und sandig sein. Die Aussaat erfolgt im März unter Glas oder Folie oder im August direkt an Ort und Stelle, wo auch geerntet werden soll. Baldriansamen gehören allerdings zu den Leibspeisen der Vögel… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: BALDRIAN BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Anlässlich einer Pressekonferenz des Komitees Forschung Naturmedizin wurde unter anderem ein Statement veröffentlicht zum Thema „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“.

Der Autor Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck kommt darin auch auf Baldrian zu sprechen:

„Mit Baldrian Monopräparaten gibt es zu der Indikation „Schlafstörungen“

zahlreiche klinische Studien. So ist in mehr als 16 klinischen Studien, an

denen fast 1100 Patienten mit Schlafstörungen teilgenommen haben, die

Wirksamkeit von Baldrian-Präparaten geprüft worden. In sechs der größeren

Studien wurde… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN, HOPFEN UND JOHANNISKRAUT SIND KEINE DAUERLÖSUNG

So betitelt das Yahoo-Newsportal einen Bericht über pflanzliche Beruhigungsmittel. Nachfolgend ein paar Zitate daraus mit dazwischengeschalteten Kommentaren von mir:

„Bei Aufregung oder Anspannung greifen viele Menschen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, die es freiverkäuflich in jeder Apotheke oder Drogerie gibt. ‚Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings sollten diese Präparate nicht zur Dauerlösung werden’, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP).“… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN NÜTZLICH FÜR SCHMETTERLINGE

Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine der ältesten Arzneipflanzen und dazu noch ein Magnet für Schmetterlinge. Die Heilpflanze  bereichert den Garten und die Hausapotheke gleichermaßen. Jetzt ist die Blütezeit des Baldrians.

Baldrian ist im Garten absolut unkompliziert, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Die mehrjährige Staude gedeiht auch an halbschattigen Orten und braucht kaum Pflege.

Wer die bekannte nervenberuhigende Wirkung von Baldrian nutzen will, muss sich über die Wurzel hermachen… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-PRÄPARAT AUS BALDRIAN UND HOPFEN LÖST EINSCHLAF-PROBLEME

Bei Einschlafstörungen kann ein Baldrian-Hopfen-Extrakt die Einschlafzeit verkürzen und nervös bedingte Schlafstörungen beheben.

Eine Studie hat gezeigt, dass innerhalb einer vierwöchigen Behandlung mit einem Spezialextrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen die Einschlafzeit im Median um bis zu 45 Minuten verkürzt werden kann. An der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie nehmen Erwachsene mit einer durchschnittlichen Einschlafzeit von über 30 Minuten teil. Sie wurden mit dem pflanzlichen Kombinationspräparat aus methanolischen Auszügen von Baldrianwurzel und Hopfenzapfen, mit Baldrian-Mono-Extrakt oder mit Placebo behandelt. Sobald die Einschlafdauer 30 Minuten übersteigt, spricht man von einer Einschlafstörung… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

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Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

BALDRIAN ALS SCHLAFHILFE AUF LANGSTRECKENFLÜGEN UNGEEIGNET

Die „Süddeutsche“ berichtet online über Schlafhilfen für Passagiere von Langstreckenflügen. Dabei kommt auch Baldrian zur Sprache:
„Kurzfristig eingenommenes Baldrian hilft kaum beim Schlafen auf Langstreckenflügen. Das pflanzliche Mittel wirke erst nach zwei Wochen regelmäßiger Einnahme, erklärte der Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley.“….. Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN ALS VERTRÄGLICHE SCHLAFHILFE FÜR SENIOREN BESTÄTIGT

Weil die Menschen in Europa immer älter werden, bekommen Medikamente in ihrem Leben eine immer wichtigere Rolle. Wie wichtig, belegt die Statistik: In Deutschland nimmt jeder Kassenpatient über 60 Jahre im Durchschnitt drei Arzneimittel pro Tag ein! Das Problematische dabei: Zahlreiche dieser Medikamente sind ausgerechnet bei älteren Menschen mit Nebenwirkungen und sogar gefährlichen Risiken verbunden. Eine Arbeitsgruppe um die Wuppertaler Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann hat jetzt zum ersten Mal eine für Deutschland gültige Liste von Arzneistoffen erstellt, die bei älteren Menschen wenn möglich vermieden werden sollten…… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN-WIRKSTOFF ALS ANGSTLÖSER

Ein Wirkstoff aus Baldrian wird als Basis für neue angstlösende Medikamente erforscht: Wissenschaftler der Universität Wien synthetisieren neuartige potenzielle Wirkstoffe in Ableitung von Substanzen, die in der Baldrian-Pflanze enthalten sind. Das gemeinsame Ziel der Chemiker und Pharmakologen ist es, angstlösende Arzneistoffe zu entwickeln, welche besser verträglich sind und weniger unerwünschte Wirkungen besitzen. In der aktuellen Ausgabe des British Journal of Pharmacology (BJP) werden Resultate dazu veröffentlicht…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: BALDRIAN VERBESSERT SCHLAFQUALITÄT

Zahlreiche schlafgestörte Menschen versuchen mit frei verkäuflichen Mitteln in den Schlaf zu finden. Extrakte aus der Baldrianwurzel sind beliebt und werden in der Selbstbehandlung oft angewendet. In einer aktuellen Metaanalyse zeigten sechs Baldrian-Studien eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität. Patienten mit Baldriantherapie wiesen eine um 80 Prozent erhöhte Chance auf, über einen verbesserten Schlaf zu berichten als Patienten mit Plazebobehandlung…… Zum vollständigen Text hier…

STUDIE ZEIGT: AUCH SCHULKINDER SCHLAFEN MIT BALDRIAN BESSER

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Das gilt für
Kinder in speziellem Maß. Grundschulkinder brauchen etwa zwölf Stunden,
Zehnjährige etwa neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Doch viele schaffen
das nicht: Nach einer Untersuchung der Universität Köln mit rund 11.500
Kindern leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland
an Schlafstörungen……. Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Schlafstörungen / Angst / Depression / Schmerz

PHYTOTHERAPIE BEI SCHLAF / ANGST / DEPRESSIONEN / SCHMERZEN


Nelkenöl lindert Zahnschmerzen

Das Magazin „Stern“ berichtet über die schmerzlindernde Wirkung von Gewürznelken bzw. von Nelkenöl.

In einer kleinen Studie verglichen Wissenschaftler die Wirkung von Gewürznelken mit der eines lokalen Betäubungsmittels, das direkt im Mund angewendet wird und gaben den Patienten im Anschluss zwei Spritzen. Tatsächlich empfanden die Versuchspersonen die Nadelstiche als weniger schmerzhaft. Die „echte“ Betäubung und das Nelkenöl zeigten in etwa den gleichen Effekt; die in der Studie verwendeten Placebos bewirkten dagegen nichts. Die Fachleute der Kommission E schreiben der Gewürznelke eine lokal betäubende Wirkung zu, die akute Zahnschmerzen lindern kann. Nelkenöl wirkt außerdem antiseptisch: Es tötet Bakterien, Pilze und Viren ab.

Der „Stern“ empfiehlt folgende Anwendungsformen:… Zum vollständigen Text hier…

Welche Heilpflanzen fürs Schlafkissen

Der MDR stellt Hausmittel gegen Schlafstörungen vor und empfiehlt dazu ein Schlafkissen:

„Man nehme einen kleinen Kissenbezug, fülle diesen fünf bis sieben Zentimeter dick mit getrockneten Kräutern wie Lavendel, Kamille, Melisse oder Pfefferminze. Den Bezug gut verschließen und zum Schlafen auf das Kopfkissen oder unter den Nacken legen. Um die Wirkung zu verstärken, kann man auch noch ein bis zwei Tropfen ätherisches Lavendelöl auf das Kissen geben. Der Duft der Kräuter und ihre Inhaltsstoffe werden über die Atemwege und die Haut vom Körper aufgenommen.“

Quelle: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/hg-schlaf-stoerungen-100.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Melisse als Beruhigungsmittel

Das Magazin „Focus“ befasst sich mit den Wirkungen der Melisse:

„Das Hauptanwendungsgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems. Ein Tee aus frischen Melissen-Blättern kann sich bei Stress und Nervosität als wahres Wundermittel erweisen, denn die in ihm enthaltenen ätherischen Öle wirken entspannend und angstlösend.“

Diese Empfehlungen sind nachvollziehbar, auch wenn der Begriff „wahres Wundermittel“ grundsätzlich fragwürdig ist.

Wer Melisse im Haus habe, brauche sich vor schweren Prüfungen keine Sorgen zu machen, schreibt „Focus“ weiter… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Interessantes Gerichtsurteil zum Baldrianpräparat Baldriparan

Hersteller Pfizer darf sein Präparat Baldriparan im Fernsehen nicht mehr mit dem Satz „1 Dragee am Abend“ bewerben. Das Landgericht Berlin hat den Spot des Pharmakonzerns als irreführend beurteilt.

Geklagt gegen den Spot hatte die Wettbewerbszentrale. Der Hinweis „1 Dragee am Abend“ ist aus Sicht der Wettbewerbszentrale ein Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb.

Verbraucher würden aufgrund dieser Werbeaussage nämlich erwarten, dass schon mit der Einnahme nur eines Dragees ein ruhiger Schlaf erreicht werden könne. Tatsächlich sei Baldriparan laut Gebrauchsinformation aufgrund der allmählich einsetzenden Wirkung nicht zur akuten Behandlung von nervös bedingten Schlafstörungen geeignet… Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Krebstherapie: Sport und Phytotherapie bei Fatigue

Zahlreiche Krebspatienten leiden während und nach einer Chemotherapie unter Fatigue. Das sogenannte Erschöpfungssyndrom kann die Erkrankten in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigen. Auf dem Deutschen Krebskongress in Berlin haben Fachleute diskutiert, wie den Betroffenen geholfen werden kann.

Fatigue ist eine häufige Begleiterscheinung in der Tumorbehandlung. Zwischen 60 und 100 Prozent der Krebspatienten klagen während der Therapie über ausgeprägte Müdigkeit und bei mehr als jedem Vierten tritt das Erschöpfungssyndrom als Langzeitfolge nach Abschluss der Behandlung auf. Die dem Erschöpfungssyndrom zugrunde liegenden Mechanismen sind bislang unklar… Zum vollständigen Text hier…

Zur Kombination Baldrian & Sanalepsi: Was ist Sanalepsi?

In Pflegeheimen und Kliniken wird manchmal als Einschlafhilfe eine Mischung aus Sanalepsi-Tropfen und Baldriantinktur eingesetzt.

Daher kommt in meinen Kursen immer wieder einmal die Frage auf, um was es sich bei „Sanalepsi“ genau handle.

Sanalepsi N Tropfen enthalten Doxylamin, ein Antihistaminikum der 1. Generation mit antiallergischern, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften.

Als Monopräparat oder kombiniert mit Baldriantinktur wird Salalepsi N in erster Linie zur Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt und dazu eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen eingenommen… Zum vollständigen Text hier…

Artikel zum Thema „Johanniskraut & Depression“ in der Fachzeitschrift „Pflegen:Palliativ“

In der Fachzeitschrift „Pflegen: Palliative“ ist gerade ein Beitrag von mir erschienen mit dem Titel: „Johanniskraut – eine phytotherapeutische Intervention“.

Stimmungseinbrüche kommen im Leben vieler Menschen immer wieder vor und sind auch in der Palliativ Care von Bedeutung. Johanniskraut wird bereits seit Längerem als Heilpflanze bei dieser Indikation angewendet. Johanniskrautextrakte zählen zu den am besten wissenschaftlich untersuchten und belegten pflanzlichen Arzneimitteln… Zum vollständigen Text hier…

Baldrian gegen Schlafstörungen erst nach zwei Wochen wirksam

Zitat aus einer dpa-Meldung:

„Wer leichte Schlafstörungen natürlich behandeln möchte, braucht etwas Geduld. Baldrian entfaltet seine volle Wirkung erst nach bis zu zwei Wochen, schreibt die Landesapothekerkammer Hessen in einer Mitteilung.

Im Gegensatz zu chemischen Schlaf- und Beruhigungsmitteln mache Baldrian allerdings nicht süchtig.“

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/gegen-schlafstörungen-wirkt-baldrian-nach-etwa-zwei-wochen-030000824.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Woraus besteht Opium und was ist Opiumtinktur?

Nimmt man die Phytotherapie-Fachliteratur zum Massstab, gehört Opium nicht zur Phytotherapie. Dort taucht Opium nämlich kaum auf. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Opium dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt ist.

Denn eigentlich ist Opium ja ein Pflanzenprodukt, das zu medizinischen Zwecken verwendet wird. Das würde eigentlich nahelegen, dass Opium zur Phytotherapie zu zählen.

In meiner Phytotherapie-Ausbildung taucht Opium allerdings in der Wirkstoffkunde auf im Kapitel „Alkaloide“. Opium selber ist aber kein Alkaloid. Alkaloide enden immer auf –in.

Opium enthält jedoch ein Alkaloidgemisch… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Pfefferminzöl als Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Der Tipp ist nicht neu und die Studien dazu auch nicht. Aber weil es bei Spannungskopfschmerzen nach wie vor einen Versuch wert ist und das Magazin „Stern“ wieder einmal darauf hinweist:

„Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann zusätzlich Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, verringert das Minzöl die Kopfschmerzen nach etwa 15 Minuten. Bei Spannungskopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzölbehandlung mit der einer Paracetamoltablette vergleichbar; mehrere Studien haben dies nachgewiesen. Mit Pfefferminzöl können Sie auch Kinder über sechs Jahren behandeln.“

Quelle: http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/therapie/hausmittel-gegen-kopfschmerzen-ins-bad-oder-ins-bett-3261842.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Hopfen bei Schlafstörungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Hopfen“ heisst es da:

„Stammt von den Hanfgewächsen ab und kommt, wie der Baldrian, auf feuchtem Boden im Halbschatten vor. Einen Aufguss von Hopfenblüten und Tinkturen zur Förderung eines gesunden Schlafes kann man selber herstellen. Hopfen regt auch die Verdauung an.“

Quelle:

https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Baldrian bei Schlafstörungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ berichtet über Kräuter gegen Schlafstörungen.

Zum Stichwort „Baldrian“ heisst es da:

„Er gehört zur Familie der Baldriangewächse und wächst im Halbschatten auf feuchtem Boden. Das Kraut hat eine sehr entspannende Wirkung, wenn man die Wurzel als Tee zu sich nimmt oder in ein Baldrian-Bad steigt. Baldrian verbessert auch die Tiefe des Schlafs. Das ist aber nicht die einzige Wirkung von Baldrian, ganz im Gegenteil, die Pflanze wirkt herzberuhigend, krampflösend, schmerzstillend und gegen Blähungen.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/die-fuenf-besten-schlafkraeuter/252.547.803

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…


Capsaicin-Pflaster Qutenza™: Indikationserweiterung „schmerzhafte diabetische Neuropathie“

Das Capasicin-Pflaster Qutenza™ kann neu bei Patienten mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie eingesetzt werden.

Vor jeder Anwendung von Qutenza und bei den folgenden Arztbesuchen soll eine sorgfältige Untersuchung der Füsse durchgeführt werden, um Hautläsionen in Zusammenhang mit der zugrundeliegenden Neuropathie oder vaskulären Insuffizienz zu diagnostizieren.

Diabetes-Patienten, die zusätzlich an koronarer Herzerkrankung, Hypertonie oder kardiovaskulärer autonomer Neuropathie leiden, sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Quelle:

http://www.pharmavista.net/content/default.aspx?LangID=2&CommID=0

(Fachinformation Qutenza™)

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Manager bevorzugen pflanzliche Schlafmittel

Jede dritte deutsche Führungskraft konsumiert zumindestens ab und zu Schlafmittel. Zu diesem Resultat kommt eine Umfrage der Regensburger R-und-K-Marktforschung im Auftrag der Max-Grundig-Klinik in Bühl. 1000 Führungskräfte verschiedener Hierarchiestufen nahmen an der Umfrage teil, wobei Mitarbeiter von Unternehmen verschiedener Größen, Branchen und Regionen vertreten waren.

33 Prozent der Befragten erklärten, ab und zu Schlafmittel zu verwenden. Beim überwiegenden Teil von ihnen (29 Prozent) geschieht dies allerdings nur selten. 4 Prozent sagten, dass sie die Mittel regelmäßig einnehmen. Dabei kommen chemische Präparate allerdings nicht häufig zum Zug:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Lavendelöl-Präparat (Lasea®) bei Ängstlichkeit und Unruhe – jetzt auch in der Schweiz zugelassen

Lasea® ist ein Phytopharmakon auf der Grundlage von Lavendelöl, welches bei Ängstlichkeit und Unruhe zur Behandlung von Erwachsenen angewendet wird.

Lasea® ist schon seit mehreren Jahren in Deutschland als Arzneimittel auf dem Markt und nun auch in der Schweiz zugelassen.

Angstlösende und beruhigende Eigenschaften konnten für das Lavendelöl-Präparat in zwei placebokontrollierten Studien nachgewiesen werden: Patienten, die Lasea® eingenommen hatten, erzielten im Vergleich zur Placebogruppe bessere Resultate in der Hamilton Anxiety Scale (HAMA) bezüglich Ängstlichkeit und Unruhe… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut gegen Depressionen im Fokus

An der Pharma World in Düsseldorf kommentierte Dr. Mario Wurglics von der Goethe-Universität Frankfurt Forschungsresultate zu Johanniskrautextrakten.

Nach einer Analyse der Cochrane-Collaboration zeigten sich Johanniskraut-Extraktpräparate in Studien bei Patienten mit leichter bis mittelschweren Depression als signifikant besser wirksam gegenüber Placebo und vergleichbar mit chemisch-synthetischen Antidepressiva, erklärte Wurglics. In diesen Studien wurden relativ hohe Dosen eingesetzt, meist mehr als 900 mg. Entsprechend der S3-Leitlinie zur unipolaren Depression könne mit Johanniskraut-Präparaten ein erster Behandlungsversuch unternommen werden… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl-Kapseln gegen Angst und Depressionen

Das Phytopharmakon Lasea®, das den patentierten Lavendelöl-Extrakt Silexan® in Kapselform enthält, ist seit 2009 in Deutschland zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung zugelassen. In der Schweiz liegt noch keine Zulassung vor.

In einer aktuellen Studie im Fachjournal »European Neuropsychopharmacology« zeigte Lasea auch Wirkungen bei Patienten mit gemischter ängstlicher und depressiver Symptomatik (DOI: 10.1016/j. euroneuro.2015.12.002).

An der randomisierten placebokontrollierten Studie beteiligten sich 318 Patienten mit ängstlicher und depressiver Verstimmung… Zum vollständigen Text hier…

Deutschland: Bundesgericht erlaubt erstmals Cannabis-Anbau für Schmerzpatienten

Cannabis als Medikament ist umstritten und der Eigenbau war bislang untersagt. Nun erging ein richtungsweisendes Urteil zu diesem Thema:

Ein schwerkranker Patient darf zu Hause Cannabis zu Behandlungszwecken kultivieren.

Diesen Entscheid fällte nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BVerwG 3 C 10.14).

Die Klage eines an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Mannes war damit in dritter und letzter Instanz erfolgreich.

Der 52-Jährige Mann aus Mannheim ist seit 1985 an MS erkrankt und reduziert die Symptome seiner Krankheit seit vielen Jahren mit Cannabis… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

DGS-Praxisleitlinien Schmerzmedizin: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin hat die Anwendung von Pfefferminzöl in die Praxisleitlinien aufgenommen.

Zitat:

Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Die kutane Applikation von Pfefferminzöl (Oleum menthae piperitae) in 10%-iger ethanolischer Lösung ist wirksam zur Behandlung des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Die Wirkung ist der Einnahme von Paracetamol 1000 mg oder Acetylsalicylsäure 1000 mg ebenbürtig“

Pfefferminzöl in 10-prozentiger Lösung wird schon seit längerem bei leichten und mittelschweren Kopfschmerzen vom Spannungstyp lokal angewendet direkt über die Haut und aktiviert die körpereigenen Systeme der Schmerzabwehr… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka bei Schlafstörungen

Die „NZZ am Sonntag (21. 2. 2016) veröffentlichte einen Artikel zum Thema „Besser schlafen“. Dabei kommen auch pflanzliche Schlafmittel zur Sprache:

„Bei leichten Schlafstörungen können Phytopharmaka versucht werden. Dazu gehören Baldrian, Lavendel, Hopfen und Melisse. Die Effekte treten allerdings erst nach rund zwei Wochen ein. Bei Frauen ist daran zu denken, dass die Medikamente nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen.“

Kommentar & Ergänzung:

Diese Angaben müssen präzisiert werden. Bei Baldrianextrakt sieht man in klinischen Studien, dass die Baldrian-Gruppe erst nach etwa 14 Tagen besser schläft als die Placebo-Gruppe… Zum vollständigen Text hier…

Omega-3-Fettsäuren gegen Depressionen: Wirkung überzeugt nicht

Omega-3-Fettsäuren werden seit Jahren als natürliche Helfer gegen Depressionen propagiert.

Eindeutige Belege dafür, dass diese Wirkung tatsächlich existiert, gibt es aber bisher nicht.

Wissenschaftler des Cochrane Netzwerks haben die Effekte nun mit einer systematischen Analyse (Metastudie) untersucht – mit ernüchterndem Resultat: Die Wirkung könnte verschwindend klein sein.

Die Forscherin Katherine Appleton und ihre Kollegen untersuchten 26 Studien aus den USA, Südamerika, Kanada, Asien, Australien und Europa, in denen die Wirksamkeit von Omega-3-Präparaten gegen Depressionen an 1478 Testpersonen überprüft wurde. 25 Studien untersuchten den Effekt von Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu einem Scheinmedikament (Placebo)… Zum vollständigen Text hier…

Palliativmedizin: Cannabinoide gegen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen

Wenn schwerkranke Menschen an Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen leiden, können Cannabinoide hilfreich in der Palliativtherapie sein.

Lebensqualität sei das herausragende Ziel für Menschen am Lebensende, sagte Professor Dr. Andreas S. Lübbe von der Palliativstation in Bad Lippspringe beim Münchner Fachpresse-Workshop Supportivtherapie.

Starke Schmerzen, Appetitlosigkeit (Anorexie), Fatigue, Erbrechen und Übelkeit belasten zahlreiche Kranke enorm – und auch ihre Angehörigen.

Wenn Patientinnen oder Patienten nicht essen können oder wollen kann das zu starkem Gewichtsverlust und zu krankhafter, starker Abmagerung (Kachexie) führen… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Lavendelöl-Präparat bei Angststörungen

An der Pharma World in Düsseldorf kommentierte Dr. Mario Wurglics von der Goethe-Universität Frankfurt Forschungsergebnisse zum Lavendelöl-Präparat Silexan.

Das Präparat aus Lavandula angustifolia sei ein rationales Phytopharmakon zur Therapie von Angststörungen bei Erwachsenen. Es habe eine belegte Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit, löse keine Sedierung aus und verbessere die Schlafqualität.

In der S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen werde Silexan bei den pflanzlichen Präparaten genannt. Es enthält ein spezielles Lavendelöl mit einem Gehalt an Linalool und Linalylacetat von etwa 80 Prozent. Das sei extrem hoch, sagt Wurglics… Zum vollständigen Text hier…

S3-Leitlinie bestätigt Empfehlung für Johanniskraut als Erstlinientherapie der unipolaren Depression

Nach ihrer ersten Publikation im November 2009 wurde nun in der S3-Leitlinie/NVL Unipolare Depression wiederum die Empfehlung bestätigt, Johanniskraut-Präparate für die Neueinstellung von Patienten mit leichter oder mittelschwerer Depression einzusetzen. Im 5. Update vom Juni 2015 bestätigt das aus beinahe 30 Fachgesellschaften Deutschlands bestehende Expertengremium sein positives Fazit für das pflanzliche Antidepressivum.

Dass Johanniskraut-Präparate damit in eine Reihe mit synthetischen Antidepressiva gestellt werden, verdanken sie ihrer klinisch belegten Wirksamkeit und guten Verträglichkeit, die als wichtigste Kriterien bei der Auswahl eines Präparates gelten… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut bei Depressionen – was sagen die Studien?

Johanniskraut ist wohl die am besten wissenschaftlich untersuchte Heilpflanze. Zur Wirksamkeit bei leichten und mittelschweren Depressionen gibt es eine ganze Reihe von Studien, so dass es nicht leicht ist, den überblick zu behalten.

Das Portal „medizin-transparent aus Österreich hat die Studienlage kürzlich zusammengefasst.

Die Frage: „Hilft Johanniskraut gegen Depressionen?“, beantwortet „medizin-transparent“ mit: „Möglicherweise ja.“

„Medizin-transparent“ erklärt dazu:

„Johanniskraut-Präparate sind möglicherweise ähnlich wirksam wie bestimmte Medikamente zur Behandlung von leichten und mittelschweren Depressionen… Zum vollständigen Text hier…

Schlafmittel-Abhängigkeit: Bis zu zwei Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen

In Deutschland werden jährlich 230 Millionen Tagesdosen an Benzodiazepinen von den gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet und etwa die gleiche Menge wird zusätzlich über Privatrezepte verordnet.

Benzodiazepine sind wichtig Wirkstoffe, die in der Notfallmedizin, in der Anästhesie oder bei psychiatrischen Notfällen oft von grossem Wert sind. Verbreiteter ist jedoch ihre Anwendung als Schlaf- und Beruhigungsmittel, wie zum Beispiel in Form des klassischen Valiums. Jede zweite Person, die eines dieser Medikamente einnimmt, schluckt es zur Linderung von Schlafstörungen und jede Vierte gegen innere Unruhe, Nervosität, Erregungs- oder Spannungszustände… Zum vollständigen Text hier…

Neues Cannabis-Medikament in der Schweiz

Die Arzneimittelfirma Hänseler aus Herisau vertreibt ab 1. November 2014 schweizweit eine ölhaltige Cannabis-Lösung. Das sogenannte Sativa-Öl soll hauptsächlich Schmerzen lindern.

Die Abgabe ist rechtlich aufwendig, weil die Cannabis-Pflanze unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Der behandelnde Arzt muss für jeden einzelnen Patienten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmebewilligung zur Verschreibung von THC einholen. Im Gesuch ist genau zu begründen, warum kein anderes Medikament verwendet werden kann.

Immer mehr Untersuchungen zeigen, dass Cannabis Schmerzen und Spastiken (Muskelverspannungen) lindern kann… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Cannabis-Medikamente bereichern Schmerztherapie und Palliativmedizin / Palliative Care

Dr. Thomas Nolte (59) leitet als Facharzt für Anästhesiologie das Schmerz- und Palliativzentrum Wiesbaden. Bis 2009 war er Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und ist auch im Hospiz- und Palliativverband Hessen aktiv.

Im Gespräch mit „dpa“ kommt Nolte auf Dronabinol zu reden, ein Präparat auf der Basis von halbsynthetischem THC.

Die Anwendung sei äußerst selten – er verordne diesen Wirkstoff vielleicht einem von 200 Schmerzpatienten pro Woche. Die Verordnung sei auf bestimmte Patientengruppen beschränkt, zum Beispiel mit Multipler Sklerose, schwerem Tumorschmerz oder Spastiken… Zum vollständigen Text hier…

Johanniskraut: Hyperforin als Basis für neue Antidepressiva im Fokus

Der antidepressive Wirkstoff Hyperforin aus Johanniskraut (Hypericum perforatum) soll weiterentwickelt werden, teilt die Universität Erlangen-Nürnberg mit.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstütze das Vorhaben im europäischen Forschungsverbund „HYPZITRP“ für die kommenden drei Jahre mit 184.000 Euro.

Hyperforin unterscheidet sich im Wirkungsmechanismus von den anderen Antidepressiva, die sich gegenwärtig auf dem Markt befinden. Es reguliert Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, indem es einen Ionenkanal, den TRPC6-Kanal, aktiviert… Zum vollständigen Text hier…

Aromatherapie / Phytotherapie: Ätherische Öle bei Schlafstörungen

Ätherische Öle können bei milden Schlafstörungen eine Alternative zu Schlaftabletten sein und werden zu diesem Zweck in Aromatherapie und Phytotherapie eingesetzt.

Forscher haben nun in einer aktuellen Übersichtsarbeit, in der 15 Einzelstudien zusammengefasst worden sind, den Nutzen von ätherischen Ölen bei Schlafstörungen aufzeigen können. Am häufigsten wurde Lavendelöl in den Studien eingesetzt (10 Studien).

Berichte über Nebenwirkungen gab es dabei nicht… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl-Kapseln reduzieren Angst bei Depressionen (Fallstudie)

Lavendelöl-Kapseln vermindern Angst, Erregung und Schlaflosigkeit bei schwer depressiven Patienten. Zu diesem Schluss kommt nun eine aktuelle Fallstudie mit acht Patienten, die sich in psychiatrischer Behandlung befanden.

Patienten mit schwerer Depression leiden häufig auch unter Angst, Erregung und Schlaflosigkeit.

Diese Symptome können schwere Agonie und Leid auslösen und sind oft mit Suizidgedanken verbunden… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Studie bestätigt Wirksamkeit von Lavendelöl-Kapseln (Lasea®) bei Angststörungen

Die angstlösende Wirksamkeit der oral verabreichten Lavendelöl-Zubereitung Silexan (Lasea®) wurde bei Patienten mit generalisierter Angststörung (GAS) im Vergleich zu Placebo und dem Standardmedikament Paroxetin untersucht. In der randomisierten, doppelblinden Studie bekamen 539 Erwachsene mit GAS 160 oder 80 mg Silexan, oder 20 mg Paroxetin, oder Placebo einmal täglich für 10 Wochen.

Die Studie kam zum Ergebnis, dass das Lavendelöl-haltige Präparat bei Patienten mit generalisierter Angststörung ebenso gut abschnitt wie Paroxetin und besser war als Placebo.

Das Lavendelöl-Präparat linderte nicht nur Angst- und Unruhezustände bei den Patienten… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer lindert akuten Kopfschmerz bei Migräne

Ingwer (Zingiber officinale) wird nicht nur seit langem als Gewürz verwendet, die Knolle gehört auch zu den wichtigen Heilpflanzen in verschiedenen Kulturkreisen – so in der ayurvedischen Medizin, in der chinesischen Medizin und in der westlichen Medizin bzw. Naturheilkunde.

Bekannte Anwendungsbereich von Ingwer sind Übelkeit und Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Erkältungskrankheiten, Arthrose.

Die Ayurvedische Medizin verwendet Ingwer gegen Migräne.

Nun wurde die Wirksamkeit eines Ingwer-Extrakts bei Patienten mit Migräneschmerz ohne Aura in einer Studie untersucht… Zum vollständigen Text hier…

Gericht erlaubt Schmerzpatienten Eigenanbau von Cannabis

Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf zu therapeutischen Zwecken Cannabis anbauen dürfen.

Es sei das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden, schreibt Spiegel online.

In einem spektakulären Urteil hat das Verwaltungsgericht zugunsten von drei Schmerzpatienten entschieden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) muss ihnen eine Genehmigung erteilen., damit sie Cannabis zu therapeutischen Zwecken selber anbauen können.

Die drei Kläger leiden unter chronischen Schmerzen und sind im Besitz einer Erlaubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabisblüten… Zum vollständigen Text hier…

Capsaicin bei neuropathischen Schmerzen / Polyneuropathien

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung publizierte der Pharmakologe Dr. Rainer C. Görne interessante Informationen zur Wirkungsweise von Capsaicin bei neuropathischen Schmerzen / Polyneuropathien.

Der Scharfstoff Capsaicin ist ein Alkaloid aus der Paprikafrucht (Capsicum annuum, Capsicum frutescens u. a. aus der Pflanzenfamilie der Nachtschattengewäche (Solanaceen).

Die Früchte der meisten Paprika-Arten enthalten in sehr unterschiedlicher Konzentration Capsaicin (Methylvanillylnonenamid), eine lipophile ( = fettliebende) Substanz, die für den scharfen Geschmack verantwortlich ist… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Wieder einmal ein Hinweis auf die Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen. Diesmal von Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel in der „Welt“.

Zitat:

„Bei einem akuten Anfall von Spannungskopfschmerz helfen schmerzhemmende Wirkstoffe wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Ebenso wirksam sei Pfefferminzöl, erläutert Göbel. Das Öl wird äußerlich auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen

Das können Sie auf Kräuterwanderungen in faszinierenden Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Luzern, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich, Glarus.

Weiterbildung & Ausbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde in Winterthur.

Programm im Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Studie: Lavendelöl lindert Angststörungen

Lavendelöl-Kapseln sind wirksam gegen Angststörungen. Das haben Forscher aus Wien sowie aus Berlin, München und Werneck in Deutschland nun mit einer groß angelegten und mit Placebo-Kontrolle durchgeführten Studie belegt.

Der Lavendelöl-Extrakt aus dem schmalblättrigen Lavendel soll auch besser als ein modernes Antidepressivum wirken.

Die Wissenschaftler untersuchten die angstlösende Wirkung der oral einzunehmenden Lavendelöl-Zubereitung ‚Silexan‘ bei generalisierter Angststörung im Vergleich zu Placebo und Paroxetin (ein bekanntes Antidepressivum, ein Serotonin-Reuptake-Hemmer).

Die Studie wurde im International Journal for Neuropsychopharmacology veröffentlicht… Zum vollständigen Text hier…

Rheumapflaster mit dem Paprika-Wirkstoff Capsaicin

Rheumapflaster enthalten oft Capsaicin, ein Alkaloid aus Cayennepfeffer, das zu den Alkaloiden gehört.

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 2 / 2014) beschreibt die Wirkungen von Capsaicin kurz und knapp so:

„Nach Applikation entfaltet der Wirkstoff seine Doppelwirkung:

  1. Capsaicin entwickelt wohltuende natürliche Heilwärme und fördert somit die Durchblutung im Schmerzgebiet. Es kommt zu einer verbesserten Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, Stoffwechselprodukte werden beschleunigt abtransportiert, Verspannungen werden tiefenwirksam gelöst… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelblüten und Lavendelöl als Sedativum

In der Zeitschrift „PHYTOTherapie (Nr. 4 / 2013) der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie geht Reinhard Länger auch die Wirkungen von Lavendel ein:

„Lavendelblüten und Lavendelöl gelten in der Phytotherapie als mildes Sedativum, auch die Anwendung zur Linderung der Symptome von Stress und mentaler Erschöpfung ist traditionell belegt. Neue klinische Studien zeigen nach oraler Anwendung von Lavendelöl Wirksamkeit bei bestimmten Angstformen. Äußerlich angewendet fördert Lavendelöl wie viele andere ätherische Öle lokal die Durchblutung, daher die Verwendung in diversen Salben zur Behandlung von Muskelverspannungen und rheumatischen Beschwerden. Spiköl wird bei Rhinosinusitis und Husten zur Schleimlösung eingesetzt… Zum vollständigen Text hier…

Schmerzmittel Tramadol in afrikanischer Heilpflanze entdeckt

Tramadol (Tramal®) ist ein schmerzlindernder Wirkstoff aus der Gruppe der Opioide zur Therapie von mittelstarken bis starken Schmerzen verschiedener Ursache. Nach neuesten Erkenntnissen wird das vermeintlich nur synthetisch hergestellte Schmerzmittel auch in der Natur gebildet.

Ein Wissenschaftlerteam um Michel De Waard und Ahcène Boumendjel am Institut für Neurowissenschaften in Grenoble hat entdeckt, dass Tramadol in großen Mengen in einer afrikanischen Heilpflanze vorkommt. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden nun im Fachjournal «Angewandte Chemie» publiziert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz

Nelkenöl gegen Zahnschmerzen

Nelkenöl enthält Eugenol, das antiseptische und antimikrobielle Wirkungen entfaltet. Im Phyto-Forum der Aerztezeitung  beantwortete Professor Karen Nieber vor kurzem Fragen zur Anwendung und Dosierung von Nelkenöl

Nelkenöl wirke vor allem stark antiseptisch und antimikrobiell. Es wirke nachweislich bei Entzündungen im Mund und im Rachen und könne wegen des schmerzstillenden Effekts örtlich bei Zahnschmerzen und Zahnfleischschmerzen eingesetzt werden, schreibt Nieber:

„Der wirksamkeitsbestimmende Inhaltstoff des Nelkenöls ist das Eugenol. Eugenol ist ein ätherisches Öl, das im Europäischen Arzneibuch als Eugenolum beschrieben wird… Zum vollständigen Text hier…

Passionsblume: Angstlinderung ohne Abhängigkeit und Entzugsprobleme

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurde vor kurzen die Frage gestellt, ob es bei Extrakten aus Passionsblume, die gegen Spannungs- und Angstzustände wirken sollen, wie bei Benzodiazepinen eine Abhängigkeits- bzw. Entzugssymptomatik gebe.

Die Antwort verfasste Dr. Rainer C. Görne, Facharzt für Klinische Pharmakologie und Toxikologie.

Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Untersuchungen belegen gemäss Görne für Pflanzenextrakte aus der Passionsblume (Passiflora incarnata L.) eine angstlösende Wirkung. Diese werde im Zusammenhang mit Inhaltsstoffen gesehen, die an Benzodiazepin-Rezeptoren binden können… Zum vollständigen Text hier…

Lavendelöl bessert Migränekopfschmerz effektiver als Placebo

Zwei bis drei Tropfen Lavendelöl auf die Oberlippe träufeln und den Duft 15 Minuten lang einatmen – das soll einer deutsch-iranischen Studie zufolge ein wirksames Mittel sein gegen Migräne.

An der Studie des Teams um Payam Sasannejad von der Mashhad-Universität in Iran nahmen 74 Patienten mit der Diagnose „Migränekopfschmerz“ gemäß der International Headache Society teil. 28 davon bekamen das Lavendelöl, bei den anderen enthielt das Fläschchen nur flüssiges Paraffin. Erfasst wurde die Wirkung während sechs Kopfschmerzattacken, und zwar pro Attacke in halbstündigen Abständen über zwei Stunden… Zum vollständigen Text hier…

Schlafstörungen: Senioren profitieren von pflanzlichen Schlafhilfen

Bei geriatrischen Patienten mit Schlafstörungen ist bei der Behandlung auf die Verstärkung alterstypischer Beschwerden durch Medikamente zu achten.

Bei älteren Patienten werden zur medikamentösen Behandlung von Schlafstörungen oft ältere, sedierende Antihistaminika eingesetzt, die jedoch anticholinerge Nebenwirkungen auslösen können.

Die anticholinergen Nebenwirkungen können zu Schwindel führen, Mundtrockenheit und Miktionsbeschwerden verursachen oder verstärken und sogar zu einem deliranten Syndrom führen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Einschlafstörungen

„Der wichtigste Tipp bei Einschlafstörungen ist das Bemühen um Schlafhygiene: Bei zu wenig Bewegung, einem zu hellen und zu lauten Schlafzimmer sind Schlafstörungen vorprogrammiert. Jederzeit hilfreich ist ein entspannendes Lavendelbad. Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume wirken bei ausreichender Dosierung gut Schlaf-anstoßend. Im Gegensatz zu synthetischen Schlafmitteln verändern pflanzliche das natürliche Schlafprofil nicht – und machen auch nicht abhängig.“… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Passionsblume bei Angst, Unruhe, Schlafstörungen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 7 / 2012) veröffentlichte einen Beitrag zu Heilpflanzen-Anwendungen in der Frauenheilkunde. Im Abschnitt „Seelisches Wohlbefinden“ wurde die Passionsblume vorgestellt:

„Ihren Namen erhielt die anmutige Passionsblume von europäischen Missionaren, die sie im 17. Jahrhundert von Mittelamerika nach Europa importierten und in ihren Blättern Anspielungen an den Leidensweg Christi zu erkennen glaubten. Heute ist die Wirkungsweise der Passionsblume wissenschaftlich gut dokumentiert. Sie stellt bei nervösen Unruhezuständen, die mit Beklemmungs- und Angstgefühlen sowie Ein- und Durchschlafstörungen einhergehen, eine pflanzliche Option ohne Abhängigkeitspotenzial dar… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (DA) geht in Nummer 4 / 2012 auf das Thema Kopfschmerzen ein.

Zur Differenzierung verschiedener Kopfschmerztypen schreibt DA:

„Von den mehr als 160 verschiedenen Kopfschmerztypen kommen in den Apotheken zu 90% nur 3 ins Gespräch: Spannungskopfschmerz, Migräne und durch Fehlgebrauch von Medikamenten induzierte Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz ist am einfachsten zu behandeln. Betroffene beschreiben ihn als leichten bis mittelschweren Kopfschmerz, der im gesamten Kopfbereich auftritt und ziehend-drückenden, nicht-pulsierenden Charakter hat. (Migräne ist pulsierend-hämmernd). Während bei Erwachsenen wenig gegen den Gebrauch von Kopfschmerzmitteln spricht, sind bei Kindern, Schwangeren und Stillenden besondere Sicherheitsmaßstäbe anzulegen… Zum vollständigen Text hier…

Burnout-Syndrom: Adaptogene wie Ginsengwurzel, Taigawurzel, Rosenwurz

Das Burnout-Syndrom (englisch burn out = ausbrennen) wird als Zustand emotionaler Erschöpfung

mit verminderter physischer und intellektueller Leistungsfähigkeit beschrieben. Die „Internationale Klassifikation der Erkrankungen“ (ICD) beschreibt das Syndrom als „Ausgebrannt Sein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“.

Das Burnout-Syndrom gilt nicht als Behandlungsdiagnose, auf deren Grundlage die Entwicklung und Zulassung spezieller Arzneimittel möglich wäre.

Deshalb gibt es gegenwärtig auch keine Arzneien mit der Indikation „Burn-out-Syndrom“… Zum vollständigen Text hier…

Hilft Weihrauch bei Clusterkopfschmerz?

In einer sehr kleinen Studie konnte Häufigkeit und Intensität der Schmerzattacken bei Clusterkopfschmerz reduziert werden. Eine placebokontrollierte Studie ist in Planung.

Eine österreichische Wissenschaftlergruppe hat unter der Leitung von Christian Lampl zeigen können, dass die Behandlung mit Weihrauch (Boswellia serrata) eine Option für Menschen mit Clusterkopfschmerzen sein könnte. Hauptsächlich dann, wenn andere Standard-Prophylaktika erfolglos geblieben sind. Sowohl Häufigkeit als auch Intensität der Schmerzattacken konnte vermindert werden. Clusterkopfschmerzen gehören zu den schmerzhaftesten Erkrankungen überhaupt… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Antidepressiva und Schlafmittel reduzieren Verkehrstüchtigkeit

Die Einnahme zahlreicher zentral wirksamer Medikamente reduziert die Verkehrstüchtigkeit. Gemäss einer im British Journal of Clinical Pharmacology 2012; doi: 10.1111/j.1365-2125.2012.04410.x) publizierten Fall-Kontroll-Studie sind davon neben den klassischen Benzodiazepinen auch Antidepressiva sowie Schlafmittel und Beruhigungsmittel betroffen.

Der Epidemiologe Hui-Ju Tsai vom National Health Research Institutes in Zhunan, Taiwan, verglich die Arzneimittelverordnungen von 5.183 Erwachsenen, die wegen eines Verkehrsunfalls medizinisch versorgt wurden, mit der sechsfachen Anzahl von nicht verunglückten Kontrollen… Zum vollständigen Text hier…


Relaxane oder Zeller Entspannungsdragees

Kürzlich wurde ich an einem Vortrag gefragt, welches Präparat besser wirksam sei: Relaxane oder Zeller Entspannungsdragees?

Die Antwort ist einfach: Beide Phytopharmaka sind identisch in ihrer Zusammensetzung.

Relaxane und Zeller Entspannungsdragees enthalten beide Extrakte aus:

Baldrianwurzel

Passionsblumenkraut

Melissenblätter

Pestwurz-Wurzeln

Deshalb sind auch die Indikationen identisch:.. Zum vollständigen Text hier…

Pflanzliche Schlafmittel führen nicht zu „Hang-over“

Schlafstörungen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Daher zählen Schlaf anstoßende Medikamente zu den am meisten verordneten Arzneien.

Schätzungen zufolge leiden mehr als 30 Prozent der Bevölkerung unter Schlafstörungen und zehn Prozent zeigen dadurch verursachte Leistungseinbußen am Tage. Sechs bis zehn Prozent aller Erwachsenen nahmen einer aktuellen Studie gemäss Schlafmittel ein, um sich zu einem besseren Schlaf zu verhelfen.

Neben der Klassifizierung der Schlafstörung und der Behandlung ihrer Ursachen können auch einfache schlaffördernde Maßnahmen und die temporäre Anwendung schlafanstoßender Arzneimittel sinnvoll sein… Zum vollständigen Text hier…

Weidenrinde kann Kopfschmerzen reduzieren

Bereits der griechische Arzt Hippokrates setzte auf die Kraft der Weidenrinde bei Schmerzen aller Art – und das nicht ohne Grund: Weidenrinde enthalte Salicin, eine Vorstufe der im Schmerzmittel Aspirin verwendeten Acetylsalicylsäure und habe deshalb entzündungshemmende, schmerzlösende und fiebersenkende Eigenschaften, sagt Miriam Ortiz, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Allerdings warnt sie wegen der ungewissen Wirkstoffmenge davor, Weidenrinde aus dem eigenen Garten zu verwenden.

Sie rät bei leichten Schmerzen bekannter Ursache unter anderem zu Weidenrindentee oder zu Weidenrinden-Präparaten aus der Apotheke:.. Zum vollständigen Text hier…

Zur Studienlage: Johanniskraut bei Depressionen

Der „Spiegel“ publizierte im Juni eine informativen Beitrag zum Thema Johanniskraut & Depressionen.

Hier ein paar zentrale Aussagen als Zitat:

„Der Mechanismus der antidepressiven Wirkung des Johanniskrauts ist bis heute ungeklärt. ‚Es gibt mehr als nur einen aktiven Inhaltsstoff und es ist nicht völlig klar, welche Inhaltsstoffe die wichtigsten für welche Wirkung sind‘, sagt Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin in Exeter im Südwesten Englands.“

Als meistdiskutierte Inhaltsstoffe gelten Hypericin und Hyperforin, aber der Johanniskraut-Extrakt ist wirksamer als die isolierten Inhaltsstoffe Hypericin und Hyperforin… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Johanniskraut-Präparate gegen Depressionen

Auf Spiegel online wurde soeben ein informativer und fachlich fundierter Beitrag über die Wirkung von Johanniskraut-Präparaten bei Depressionen veröffentlicht.

Zur Studienlage schreibt Spiegel online:

„Die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts wurde lange unterschätzt. 2009 untersuchte Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in einer Meta-Analyse für die Cochrane Collaboration 29 Studien an insgesamt 5489 Depressionspatienten. Sein Fazit: Johanniskraut ist Standard-Antidepressiva ebenbürtig und zeigt weniger Nebenwirkungen. Zu den typischen zählen Kopfschmerzen, Unruhe, Müdigkeit und eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit der Haut. Allerdings ist das Kraut nur bei leichten bis mittelschweren Depressionen hilfreich, bei schweren Fällen versagt es.“… Zum vollständigen Text hier…

Pflanzliche Schlafmittel: Weder Hang-over noch Entzugssymptome

Im Phyto-Forum der Aerztezeitung antwortete Dr. Rainer C. Görne auf die Frage nach dem generellen Unterschied zwischen pflanzlichen Schlafmitteln und synthetischen Präparaten.

Als unerwünschte Nebenwirkung der abendlichen Einnahme von Schlafmitteln kann es zu Müdigkeit am folgenden Tag kommen, die auch als „Hang-over“ bezeichnet wird. Ein solcher „Hang-over“ ist vor allem bekannt nach der Einnahme von Abkömmlingen der Barbitursäure (Barbiturate) und verwandten Verbindungen wie Piperidindion-Derivaten (Glutethimid, Methyprylon, Thalidomid), halogenierten Harnstoff-Derivaten (Bromisoval, Carbromal) und Chloralhydrat.

Auch nach der Einnahme von Benzodiazepinen mit langer Halbwertszeit (HWZ) oder Benzodiazepinen, deren Metabolite eine lange Halbwertszeit aufweisen, wurden Hang-over-Effekte beobachtet… Zum vollständigen Text hier…

Bei Schlafstörungen Schlafhygiene beachten

Die „Pharmazeutische Zeitung“ publizierte einen informativen Beitrag zur Behandlung von Schlafstörungen. Dabei wurden auch die wichtigsten Regeln der Schlafhygiene erwähnt:

„Regeln für einen gesunden Schlaf:

– nach dem Mittagessen kein Coffein

– Alkohol weitgehend vermeiden

– keine schweren Mahlzeiten am Abend

– regelmäßige körperliche Aktivität

– körperliche und geistige Anstrengungen abends allmählich verringern

– persönliches Einschlafritual angewöhnen

– kühles, dunkles Schlafzimmer

– Bett nur zum Schlafen oder zum Sex benutzen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Depression, Angst und Schlafstörungen

Unter dem Titel „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“ publizierte das Komitee  Forschung Naturmedizin (KFN) einen Beitrag von Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck.

Darin findet sich eine interessante Übersicht von Heilpflanzen, die in den Bereichen Depression, Angst und Schlafstörungen eingesetzt werden. Hier die Übersicht (Darstellung leicht verändert, Schreibfehler bei den Pflanzennamen korrigiert, Inhalt unverändert):

„Arzneipflanzen, die bei depressiven Störungen, Angst- und Schlafstörungen

eingesetzt werden:

Pflanze / Deutscher Name: Anwendung

Bacopa monnieri / Brahmi: Depression, Angst, Schlaf… Zum vollständigen Text hier…

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Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Was ist China Kopfwehöl?

China Kopfwehöl wird gegen Spannungskopfschmerzen eingesetzt. Welche Bestandteile für die Wirkung verantwortlich sind, ist aber vielen Anwenderinnen und Anwendern nicht bekannt, und der Ausdruck „China“ im Produktenamen ist auch eher irreführend. Was daran besonders chinesisch sein soll, ist mir  jedenfalls nicht klar.

China Kopfwehöl besteht aus Pfefferminzöl, Kampfer, Menthol, Eucalyptusöl, Methylsalicylat, Thymol.

Es gibt viele ähnliche Produkte, die vor allem Kälteempfindungen in der Haut auslösen. Diese Sinnesmeldungen überlagern oder verdrängen im Gehirn offenbar die Kopfschmerzempfindungen.

Die Kühlempfindung wird vor allem ausgelöst durch Pfefferminzöl und seinen Hauptinhaltsstoff Menthol.

Siehe auch:.. Zum vollständigen Text hier…

Weidenrinde lindert Kopfschmerzen und Rheumabeschwerden

Weidenrinde kann gegen Kopfschmerzen und Rheumabeschwerden angewendet werden.

Genau wie viele synthetische Schmerzmittel enthalte die Rinde Salizylsäure, die die Bildung von Schmerz-, Entzündungs- und Fieberbotenstoffen im Körper hemme, erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Im Gegensatz zur synthetisch produzierten Acetyl-Salizylsäure (ASS) greife die Weidenrinde nicht die Magenschleimhaut an. Sie kann gemäss Mayer deshalb über längere Zeit eingenommen werden. Allerdings wirke Weidenrinde nicht so rasch wie ihr chemisches Pendant ASS. Außerdem könne ASS vor Herzinfarkten und Schlaganfall schützen, weil sie die Verklumpung der Blutplättchen verhindere, sagt Mayer. Diese Wirkung habe Weidenrinde nicht… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Spannungskopfschmerzen & Migräne: Pfefferminzöl, Weidenrinde, Pestwurz

Die Aerztezeitung geht in einem Artikel über Behandlungsmöglichkeiten bei Kopfschmerzen und Migräne auch auf Heilpflanzen-Präparate ein:

„Bei Spannungskopfschmerz kann den Patienten dann zum Beispiel empfohlen werden, die Stirn mit Pfefferminzöl einzureiben.

Studiendaten mit einer zehnprozentigen Lösung belegen hier eine eindeutige Wirksamkeit (Z Phytotherapie 2004; 25: 129). Entsprechende Präparate gibt es in der Apotheke, sie können auch auf einem Grünen Rezept verordnet werden. Eine phytotherapeutische Option sind zudem Präparate aus Weidenrinde.

Zur Migräne-Prophylaxe stehen ebenfalls verschreibungsfreie Produkte zur Verfügung. Dazu gehören etwa Pestwurz-Kapseln, die über eine internationale Apotheke aus England bezogen werden können.“… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Baldrian bei Schlafstörungen

Anlässlich einer Pressekonferenz des Komitees Forschung Naturmedizin wurde unter anderem ein Statement veröffentlicht zum Thema „Phytosedativa – Schlaftherapie ohne Risiko?“.

Der Autor Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Martin E. Keck kommt darin auch auf Baldrian zu sprechen:

„Mit Baldrian Monopräparaten gibt es zu der Indikation „Schlafstörungen“

zahlreiche klinische Studien. So ist in mehr als 16 klinischen Studien, an

denen fast 1100 Patienten mit Schlafstörungen teilgenommen haben, die

Wirksamkeit von Baldrian-Präparaten geprüft worden. In sechs der größeren

Studien wurde dabei eine statistisch signifikante Verbesserung des Schlafes

im Vergleich zu  Placebo dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Heilpflanzen statt Schmerztabletten

Das empfiehlt die „Bild“-Zeitung. Gutgemeinte Idee, aber mit den konkreten Ratschlägen happert es noch ein bisschen:

„Gegen Muskelschmerzen können Sie eine Baldrian- oder Arnika-Tinktur auf verspannte oder gezerrte Muskeln auftragen und sanft einmassieren.“

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesund-fit/schmerzmittel/gefahr-segen-was-sie-wissen-muessen-23018112.bild.html

Kommentar & Ergänzung:

Arnikatinktur, liebe Bild-Zeitung, darf nie unverdünnt aufgetragen werden, weil sie sonst zu aggressiv auf die Haut wirkt und Entzündungen auslösen kann. Das müsste man der Leserschaft sagen. 1:10 mit Wasser verdünnt wirkt Arnikatinktur aber gegen Blutergüsse, Verstauchungen, Quetschungen. Arnikagel oder Arnikasalbe sind allerdings üblichere  Anwendungsformen… Zum vollständigen Text hier…


SPORT GEGEN DEPRESSION

Bei der Behandlung von Depressionen ist Sport eine von drei therapeutischen Säulen.

Die Therapietreue der Patienten verbessert sich, wenn sie in die Therapieentscheidung einbezogen werden.

Das sind zwei zentrale Resultate des 10. Lundbeck Dialogs ZNS.

Joggen, Radfahren, Walken, Schwimmen seien gut für die Gesundheit – auch für die seelische Gesundheit.

Diese Ansicht vertritt der Neurologe und Psychiater Dr. Ralf Künzel aus dem hessischen Bruchköbel. Regelmäßiger Ausdauersport habe einen „1A-Evidenzgrad für Depression“, erklärt Künzel… Zum vollständigen Text hier…


BALDRIAN, HOPFEN UND JOHANNISKRAUT SIND KEINE DAUERLÖSUNG

So betitelt das Yahoo-Newsportal einen Bericht über pflanzliche Beruhigungsmittel. Nachfolgend ein paar Zitate daraus mit dazwischengeschalteten Kommentaren von mir:

„Bei Aufregung oder Anspannung greifen viele Menschen zu pflanzlichen Beruhigungsmitteln, die es freiverkäuflich in jeder Apotheke oder Drogerie gibt. ‚Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, allerdings sollten diese Präparate nicht zur Dauerlösung werden’, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater (BVDP).“ … Zum vollständigen Text hier…


PHYTOTHERAPIE: SCHLAFSTÖRUNGEN BEI KINDERN

In der Zeitschrift „Kinderärztliche Praxis“ (5 / 2008) erschien ein Artikel über „Phytopharmaka bei Kindern – Indikationen, Möglichkeiten, Grenzen“ von Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock).

Hier ein Zitat zum Thema „Schlafstörungen bei Kindern“:.

„Bei Kindern sind Schlafstörungen, psychosomatische Störungen, Angstzustände und insbesondere Depressionen häufiger, als allgemein angenommen wird. Im Bereich der Phytotherapie existieren verschiedene therapeutische Optionen… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT-EXTRAKT GEGEN DEPRESSIONEN

Der Ravensburger Psychiater Prof. Dr. Volker Faust schreibt in seinem Nachschlagewerk „Psychische Störungen heute“ (ecomed 2011):

„Kein Antidepressivum hat in den letzten Jahren einen solch spektakulären Aufschwung genommen wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum L.). Inzwischen steht es unter den antidepressiven Substanzen nach Verordnung und Verwendung sogar an vorderster Stelle (auch wenn es Umsatzeinbrüche gab). Das Phyto-Antidepressivum Johanniskraut hat inzwischen durch mehr als 40 klinisch-therapeutische Studien belegt, dass sein Behandlungserfolg für leichtere bis mittelschwere Depressionen mit dem von synthetischen („chemischen“) Antidepressiva vergleichbar ist… Zum vollständigen Text hier…


STUDIE ZEIGT: SPORT HILFT GEGEN DEPRESSION

Depressive Patienten, deren Stimmung sich durch die Therapie mit Antidepressiva aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-­Hemmern (SSRI) nicht genügend bessert, können von sportlicher Betätigung profitieren. In einer kürzlich veröffentlichten Studie reduzierte ein zwölfwöchiges aerobes Ausdauertraining bei Patienten mit Depression den Schweregrad der Symptomatik signifikant, zum Teil bis hin zur Remission. Das berichten Wissenschaftler um Dr. Madhukar Trivedi von der University of Texas (Dallas) im «Journal of Clinical Psychiatry»… Zum vollständigen Text hier…


BEUGT KAFFEE DEPRESSIONEN VOR?

Ein erhöhter Kaffeekonsum könnte ältere Frauen vor Depressionen schützen, schreiben Forscher um Michel Lucas von der Harvard School of Public Health in Boston. In einer prospektiven Studie untersuchten die Wissenschaftler von 1980 bis 2004 über 50 000 US-amerikanische Frauen mit einem Durchschnittsalter von 63 Jahren, die zu Beginn nicht unter einer Depression litten.

Frauen, die täglich mindestens drei Tassen Kaffee konsumierten, hatten ein um 15 Prozent tieferes relatives Risiko an einer Depression zu erkranken als diejenigen, die nur maximal ein koffeinhaltiges Getränk pro Woche tranken (weniger als 100 Milligramm Coffein täglich). Bei vier oder mehr Tassen Kaffee am Tag, also mindestens 550 Milligramm Coffein täglich, verminderte sich das relative Risiko um 20 Prozent… Zum vollständigen Text hier…


ZUR THERAPIE DER DEPRESSION UND DEM STELLENWERT VON JOHANNISKRAUT

Die Therapie der Depression wurde in einer aktuellen Literaturübersicht bewertet und Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer berichtete in der Medical-Tribune darüber.

Zur Therapie schwerer Depressionen lautet das Ergebnis:

„Bei schwerer Depression sind Antidepressiva und die Elektrokrampftherapie „nützlich“. Zu den Antidepressiva gehören Monoamin-Oxidase-Inhibitoren (MAO-Hemmer), trizyklische Antidepressiva, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Venlafaxin, ein selektiver Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI).“

Interessanter für die Phytotherapie ist der Abschnitt zu den leichten bis mittelschweren Depressionen:.. Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HEILPFLANZEN-PRÄPARAT AUS BALDRIAN UND HOPFEN LÖST EINSCHLAF-PROBLEME

Bei Einschlafstörungen kann ein Baldrian-Hopfen-Extrakt die Einschlafzeit verkürzen und nervös bedingte Schlafstörungen beheben.

Eine Studie hat gezeigt, dass innerhalb einer vierwöchigen Behandlung mit einem Spezialextrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen die Einschlafzeit im Median um bis zu 45 Minuten verkürzt werden kann. An der randomisierten kontrollierten Doppelblindstudie nehmen Erwachsene mit einer durchschnittlichen Einschlafzeit von über 30 Minuten teil. Sie wurden mit dem pflanzlichen Kombinationspräparat aus methanolischen Auszügen von Baldrianwurzel und Hopfenzapfen, mit Baldrian-Mono-Extrakt oder mit Placebo behandelt. Sobald die Einschlafdauer 30 Minuten übersteigt, spricht man von einer Einschlafstörung… Zum vollständigen Text hier…


HAUSMITTEL & HEILPFLANZEN BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Schlafstörungen, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Kräutervollbad: Abends je zwei Handvoll Hopfenzapfen, Lavendel und Melissenblätter (Reformhaus) mit zwei Liter heißem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen, in das Badewasser (39 Grad) abseihen. 20 Minuten baden. Auch als Sitz- oder Fußbad. Wirkt schlaffördernd. Achtung: Es kann zu schwer entfernbaren Verfärbungen in der Wanne kommen… Zum vollständigen Text hier…


TAIGAWURZEL, GINSENG, ROSENWURZ & CO. – WAS SIND ADAPTOGENE?

Mit Taigawurzel, Ginseng, Rosenwurz & Co. wird in der Phytotherapie eine Gruppe von Heilpflanzen eingesetzt, die als Adaptogene bezeichnet werden.

Was genau unter Adaptogenen zu verstehen ist, bleibt aber dabei oft unklar.

Univ. Doz. Reinhard Länger gibt in der Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie eine gute Beschreibung der Adaptogene:

„Das Herbal Committee der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) publizierte ein Dokument, in dem Adaptogene näher charakterisiert werden:… Zum vollständigen Text hier…


PFEFFERMINZÖL LINDERT SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN

Bei Stress verspannt sich die Nackenmuskulatur und als Folge davon kann es zu Spannungskopfschmerzen kommen. Eine Behandlungs-Option ist dann Pfefferminzöl.

Spannungskopfschmerz gehört zu den häufigsten Schmerzarten. Eine der Ursachen dafür sind Nackenverspannungen. Zur Behandlung bei dieser Kopfschmerzart sind auch Arzneien aus Heilpflanzen geeignet Eine plazebokontrollierte Studie belegt den Nutzen von Pfefferminzöl.

Darin bekamen 129 Patienten entweder Pfefferminzöl in zehnprozentiger Lösung plus Paracetamol, Pfefferminzöl plus Placebo-Tabletten, Paracetamol plus Placebo- Lösung (Spuren von Pfefferminzöl) oder beide Placebos als Kombination (Z Phytotherapie 2004; 25: 129)… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILKUNDE-TIPPS GEGEN SCHLAFSTÖRUNGEN

Besser schlafen, das klappt auch mit Heilpflanzen-Präparaten. Wie man den Schlummer mit Baldrian, Hopfen und Co. am besten fördert, war auf der Practica zu hören. Zwei Tipps im voraus:

Baldrian früh genug nehmen und nicht zu heiß im Lavendel baden!

Medikamente, auch pflanzliche, sind bei Schlafstörungen immer zweite Wahl. Das sagte der in Bad Camberg niedergelassene Allgemeinarzt Professor Dr. Peter W. Gündling
auf einem vom Unternehmen Schwabe unterstützten Seminar. Zunächst gehe es darum, das Leben schlummerfreundlich zu gestalten. Dazu gehört:… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL GEGEN SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN

Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann bei Spannungskopfschmerzen Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, reduziert das ätherische Öl die Kopfschmerzen nach rund 15 Minuten. Bei Spannungs-Kopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzöl-Behandlung vergleichbar mit dem Effekt einer Paracetamol-Tablette; mehrere Studien konnten dies nachweisen. Mit Pfefferminzöl können auch Kinder über sechs Jahren behandeln werden… Zum vollständigen Text hier…


JOHANNISKRAUT – WIRKSTOFFE UND WIRKUNGSWEISE

Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist als Antidepressivum bei leichten und mittleren Depressionen inzwischen gut dokumentiert. Doch wie kommt diese Wirkung zu Stande?

Hier eine Erklärung dazu aus der Medizinzeitschrift „Ars medici“:

„Hochwertige Johanniskrautextrakte enthalten ein Gemisch aus Hyperforin, Hypericin und Pseudohypericin sowie deren Synthesevorstufen, Flavonoide, Xanthone, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Neuere Untersuchungen zeigen, dass vor allem Hyperforin und Flavonoide wie Biapigenin und Rutin für die antidepressive Wirkung entscheidend sind. Wie bei den meisten Phytotherapeutika beruht auch die Wirkung von Johanniskraut nicht auf einem einzelnen Inhaltsstoff, sondern auf einem Komplex… Zum vollständigen Text hier…


NATURHEILMITTEL GEGEN KOPFSCHMERZEN

Die „Bild“-Zeitung publizierte kürzlich Naturheilkunde-Tipps. Autorin: „ Deutschlands bekannteste TV-Ärztin Franziska Rubin.“

Hier die Empfehlungen zum Thema Kopfschmerzen:

„Rosenblütentee: Einen Teelöffel Rosenblüten in eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen, dreimal täglich eine Tasse trinken. Wirkt entkrampfend.“

Ein ungewöhnlicher Tipp. Die Wirkung von Rosenblüten wird in der Phytotherapie-Fachliteratur als zusammenziehend (adstringierend) und eventuell entzündungswidrig beschrieben. Belege für eine entkrampfende Wirkung sind mir nicht bekannt… Zum vollständigen Text hier…


HEILPFLANZEN GEGEN KOPFSCHMERZEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte kürzlich einen Beitrag mit Kopfweh-Tipps. Der Text geht in einem Abschnitt auch auf die Möglichkeiten der Phytotherapie ein.

Dabei wurden als Heilpflanzen Pestwurz und Weidenrinde erwähnt:

„Ein traditionelles Kraut gegen Kopfschmerzen und Migräne ist die Pestwurz. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen den krampflösenden Effekt der Wirkstoffe Petasin und Isopetasin. Eine internationale Studie konnte nachweisen, dass eine Drei-Monats-Kur mit Extrakt aus der Pestwurz-Wurzel die Zahl der Migräne-Attacken um über die Hälfte reduzierte.“ … Zum vollständigen Text hier…


ARZNEI-TELEGRAMM KRITISIERT LAVENDELÖL-PRÄPARAT LASEA

Seit kurzem existiert mit Lasea® ein Lavendelöl-Präparat zur Behandlung von Angststörungen und Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung für die Selbstmedikation. Lasea wird auch in den Medien intensiv propagiert. Nun äußert das Arznei-Telegramm massive Kritik an der Zulassung dieses Lavendelöl-Präparates.

Mit der nicht klar von etablierten Angsterkrankungen abgrenzbaren Indikation werde einer Medikalisierung von Befindlichkeitsstörungen begünstigt, die bislang nicht als behandlungsbedürftige Erkrankungen gelten, schreibt das Arznei-Telegramm. Die Evidenz der Wirksamkeit von Lasea® basiere auf methodisch zweifelhaften Studien… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


BFARM WEHRT SICH GEGEN KRITIK AN DER ZULASSUNG DES LAVENDELÖL-PRÄPARATS LASEA

Die Fachzeitschrift arznei-telegramm warf kürzlich dem BfArM vor, mit der Zulassung des Lavendelöl-Präparates Lasea® bei „Unruhezuständen mit ängstlicher Verstimmung“ der Medikalisierung von Befindlichkeitsstörungen Vorschub zu leisten.

Siehe dazu: Arznei-telegramm kritisiert Lavendelöl-Präparat Lasea

Das BfArM kontert nun, dass die Linderung von Beschwerden bei Befindlichkeitsstörungen der Definition eines Arzneimittels nach Arzneimittelgesetz (AMG) entspreche und in der Phytotherapie durchaus üblich sei… Zum vollständigen Text hier…


LAVENDELÖL REDUZIERT ANGST UND BESSERT DEN SCHLAF

Bei Behandlung mit einem speziellen Lavendelöl bessern sich Angstsymptome und auch Schlafstörungen deutlich. Das zeigt eine aktuelle placebokontrollierte Studie mit mehr als 200 Patienten.

Bei ängstlicher Unruhe reduziert eine Behandlung mit Lasea® nicht nur die Angst-Symptome, sondern es wird auch die Schlafqualität positiv beeinflusst. Das Phytopharmakon (Heilpflanzen-Präparat) enthält ein spezielles Lavendelöl (Silexan).

Die Wirksamkeit konnte unter anderen in einer Placebo-kontrollierten Studie mit 221 Patienten aus Praxen von Allgemeinärzten oder Psychiatern gezeigt werden… Zum vollständigen Text hier…


JOHANNISKRAUT GEGEN WINTERDEPRESSIONEN

Das wenige Sonnenlicht der Herbst- und Wintermonate schlägt zahlreichen Menschen auf das Gemüt. Umfragen zufolge leiden etwa zwei Drittel der Deutschen in der kalten Jahreszeit unter Stimmungsschwankungen. Neben Sport und Spaziergängen können auch Heilpflanzen-Präparate mit Johanniskraut gegen Winterdepressionen helfen. Thüringens Apotheker empfehlen jedoch, Präparate mit der Heilpflanze nicht ohne eine vorherige Beratung einzunehmen…… Zum vollständigen Text hier…

WIRKUNGSMECHANISMUS VON JOHANNISKRAUT UNTERSUCHT

Auf „Journalmed“ ist ein Artikel erschienen, in welchem beschrieben wird, wie die Wirkung von Johanniskraut gegen Depressionen zustande kommen könnte.
Der Text ist nicht leicht verständlich, weil er Vorwissen voraussetzt. Doch gibt er Einblick in die Johanniskraut-Forschung.
Zur Untersuchungsmethode:
„Mittels Fluoreszenz-Korrelations-Spektroskopie (FCS), eine Methode, mit der molekulare Interaktionen an der lebenden Zelle quantifiziert werden können, konnte an C6-Glioblastomzellen gezeigt werden, warum Johanniskraut gegen Depressionen wirksam ist, so Prof. Dr. Hanns Häberlein vom Institut für Biochemie und Molekularbiologie in Bonn.“…… Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT-WECHSELWIRKUNGEN

Johanniskraut-Extrakte wirken bei leichten bis mittelschweren Depressionen stimmungsaufhellend. Studien mit Patientinnen und Patienten haben diesen Effekt inzwischen gut belegt.
Johanniskraut (Hypericum perforatum) kann aber auch die Wirkung von anderen Medikamenten beeinflussen. Solche Wechselwirkungen (Interaktionen) sind bei der Anwendung von Johanniskraut-Extrakt zu beachten……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI SCHMERZEN

An den 25. Südtiroler Herbstgesprächen berichtete Univ.-Prof. Dr. Reinhard Saller vom Institut für Naturheilkunde am Departement für Innere Medizin des Universitäts Spital Zürich über ausgewählte Wirkstoffe und Behandlungssituationen in der Schmerztherapie. Die Pharmaceutical Tribune berichtete darüber…… Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN ALS SCHLAFHILFE AUF LANGSTRECKENFLÜGEN UNGEEIGNET

Die „Süddeutsche“ berichtet online über Schlafhilfen für Passagiere von Langstreckenflügen. Dabei kommt auch Baldrian zur Sprache:
„Kurzfristig eingenommenes Baldrian hilft kaum beim Schlafen auf Langstreckenflügen. Das pflanzliche Mittel wirke erst nach zwei Wochen regelmäßiger Einnahme, erklärte der Schlafforscher Prof. Jürgen Zulley.“……Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: JOHANNISKRAUT NUR INFORMIERT EINNEHMEN

In der dunklen Jahreszeit ist die Stimmung zahlreicher Menschen gedrückt und sie durchleben ein Stimmungstief. Gegen depressive Verstimmungen können Medikamente mit Johanniskraut-Extrakten helfen. Für die Selbstmedikation sind rezeptfreie Johanniskraut-Produkte in der Apotheke oder auch Drogerien erhältlich. Allerdings sollte bei anhaltenden oder sich verstärkenden Beschwerden unbedingt ein Facharzt aufgesucht werden, damit über eine angemessene Behandlung entschieden werden kann…… Zum vollständigen Text hier….

PASSIONSBLUME UND KAVA-KAVA LINDERN ANGSTZUSTÄNDE

Eine neue Übersichtsstudie zeigt, dass bei Angstzuständen Johanniskraut nutzlos, Passionsblume und Kava hingegen sehr gut wirksam sind. Die richtige Dosis sei aber noch nicht bekannt.

Johanniskraut-Präparate wirken nicht gegen Angstzustände. Eine Übersichtsstudie deutet darauf hin, dass das Naturheilmittel ebenso wirkungslos ist wie Magnesiumsupplemente. Wirksam seien dagegen Mittel, die Passionsblume, die Pfefferart Kava-Kava oder eine Kombination der Aminosäuren L-Lysin und L-Arginin enthalten……. Zum vollständigen Text hier….

Inserat

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

PHYTOTHERAPIE: BEHANDLUNG VON DEPRESSIONEN MIT JOHANNISKRAUT

Die Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (Nr. 4 / 2010) publizierte einen informativen Beitrag von Univ.-Doz. Mag. Pharm. Dr. Reinhard Länger zum Thema „Praktische Aspekte von Johanniskrautpräparaten“……. Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI SPANNUNGSKOPFSCHMERZ

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (Heft 6/2010, Seiten 345-346) publizierte einen informativen Beitrag von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER zum Thema „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Abschnitt darin handelt von der Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen…… Zum vollständigen Text hier…

CHILI-PFLASTER LINDERT SCHMERZEN

Unter dem Titel „Chili-Pflaster gegen Schmerzen“ berichtet der „Kurier“ aus Österreich über Forschungen mit dem Chili-Inhaltsstoff Capsaicin:

„Ein Schmerzpflaster wird an der neurologischen Uni-Klinik Graz getestet, dessen Substanz aus der Chilischote stammt: Capsaicin sendet bestimmte Reize ans Gehirn. Das Pflaster pickt eine Stunde auf der Haut, der Patient wird dabei lokal betäubt. Die positive Wirkung soll in spätestens 12 Tagen eintreten. Noch ein Nachteil: Der schmerzfreie oder -arme Zustand hält nur 12 Wochen. Die Prozedur muss wiederholt werden.“…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEI SCHLAFSTÖRUNGEN

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (Heft 6/2010, Seiten 345-346) publizierte einen Artikel von Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger mit dem Titel „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Zum Thema „Schlafstörungen“ schreibt der fundierte Kenner der Phytotherapie…… Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

PHYTOTHERAPIE: ZUR WIRKSAMKEIT VON JOHANNISKRAUT

Die Österreichische Apothekerzeitung publizierte vor kurzem einen Artikel von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER unter dem Titel „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Thema war dabei die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum):

„Wertvolle Unterstützung bei der Interpretation der klinischen Datenlage zu Johanniskraut liefert ein aktueller Cochrane Review (Linde 2008): In dieser Metaanalyse wurden nur jene Studien berücksichtigt, in denen ausschließlich Patienten mit »Major Depression« eingeschlossen wurden. Die Auswertung umfasst 29 Studien mit 5.489 eingeschlossenen Patienten. Die Behandlung mit Trockenextrakten aus Johanniskraut war in Summe Placebo überlegen und gleich effektiv wie eine Therapie mit synthetischen Standard-Antidepressiva. In der langen Liste der klinischen Studien finden sich auch solche, die ein für Johanniskraut negatives Ergebnis erbrachten……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: LAVENDELÖL ALS ANGSTLÖSER

Egal ob Spinnenphobie, Panikattacke oder generalisierte Angststörung: Bis zu ein Viertel aller Deutschen erkrankt irgendwann im Leben an einer Angststörung. Seit Februar steht in Deutschland ein Arzneimittel mit Lavendelöl als Behandlungsoption zur Verfügung.

Angst zu haben ist per se nicht krankhaft, sondern sogar überlebenswichtig. Denn wer keine Angst hat, bewertet wichtige Entwicklungen falsch und trifft Entscheidungen, die lebensbedrohliche Folgen haben können. »Angst wird zur Krankheit, wenn sie unangemessen stark ist, zu häufig und zu lange auftritt, zu Kontrollverlust führt und wenn Angstsituationen zu Vermeidungssituationen werden«, sagte Professor Dr. Siegfried Kasper von der Medizinischen Universität Wien auf einer Presseveranstaltung der Firma Spitzner Arzneimittel in Hamburg……. Zum vollständigen Text hier…

EUROPÄISCHE PFLANZENMONOGRAFIE: JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN

Die Medical Tribune Österreich berichtete kürzlich über die Entstehung der Europäischen Pflanzenmonografie für Johanniskraut. Der Text ist wohl nicht ganz einfach zu verstehen, wenn man mit dem Thema nicht vertraut ist, aber er enthält interessante Informationen. Nachfolgend deshalb eine modifizierte Zusammenfassung dieses Artikels mit anschliessendem Kommentar:

Nach jahrelangen Kontroversen liegt nun eine Europäische Pflanzenmonographie für Johanniskraut (Hypericum perforatum) vor. Sie gründet auf dem Bewertungsbericht von Univ.-Doz. Dr. Reinhard Länger vom AGESPharmMed- Institut Zulassung & LifeCycle-Management……. Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN ALS VERTRÄGLICHE SCHLAFHILFE FÜR SENIOREN BESTÄTIGT

Weil die Menschen in Europa immer älter werden, bekommen Medikamente in ihrem Leben eine immer wichtigere Rolle. Wie wichtig, belegt die Statistik: In Deutschland nimmt jeder Kassenpatient über 60 Jahre im Durchschnitt drei Arzneimittel pro Tag ein! Das Problematische dabei: Zahlreiche dieser Medikamente sind ausgerechnet bei älteren Menschen mit Nebenwirkungen und sogar gefährlichen Risiken verbunden. Eine Arbeitsgruppe um die Wuppertaler Pharmakologin Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann hat jetzt zum ersten Mal eine für Deutschland gültige Liste von Arzneistoffen erstellt, die bei älteren Menschen wenn möglich vermieden werden sollten……. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

PHYTOTHERAPIE FÜR NERVENSYSTEM UND PSYCHE

Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Schlaflosigkeit, Depression, Stress, Erschöpfung und ähnlichem:

Die Heilpflanzen in diesem Bereich werden in fünf Indikationsgruppen eingeteilt: Nachtsedativa, Tagessedativa, Antidepressiva, Nootropika und Medikamente gegen Erschöpfung. Bei den Phytotherapeutika dieser Gruppe ist oft eine längere Therapie notwendig, bevor eine Wirkung offensichtlich wird……. Zum vollständigen Text hier…

BALDRIAN-WIRKSTOFF ALS ANGSTLÖSER

Ein Wirkstoff aus Baldrian wird als Basis für neue angstlösende Medikamente erforscht: Wissenschaftler der Universität Wien synthetisieren neuartige potenzielle Wirkstoffe in Ableitung von Substanzen, die in der Baldrian-Pflanze enthalten sind. Das gemeinsame Ziel der Chemiker und Pharmakologen ist es, angstlösende Arzneistoffe zu entwickeln, welche besser verträglich sind und weniger unerwünschte Wirkungen besitzen. In der aktuellen Ausgabe des British Journal of Pharmacology (BJP) werden Resultate dazu veröffentlicht…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: HEILPFLANZEN ZUR SCHMERZBEHANDLUNG

Ob Arthrose, Kopfweh oder Tennisarm – alltägliche Schmerzbilder lassen sich häufig auch durch Heilpflanzen-Anwendungen lindern.

Scharfe Gewürze wie Cayennepfeffer oder Senf eignen sich als Irritanzien (hautreizende Stoffe) 
ausgezeichnet zur Schmerzbehandlung. Ihre schmerzlindernde Wirkung kann sogar wochenlang anhalten, erklärt Professor Dr. Karin Kraft, die Inhaberin des Lehrstuhls für Naturheilkunde an der Klinik für Innere Medizin der Universität Rostock…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: NEUESTE ERKENNTNISSE ZUM JOHANNISKRAUT

Mit weit mehr als drei Millionen verkaufter Packungen pro Jahr nimmt Deutschland in Sachen Johanniskraut den europäischen Spitzenplatz ein.

Die Wirksamkeit von Johanniskraut (Hypericum perforatum) gegen depressive Erkrankungen ist inzwischen so ziemlich über jeden Zweifel erhaben. Dieser Effekt wurde in pharmakologischen Modellen nachgewiesen und durch umfangreiche klinische Studien bestätigt. Neben diesem primären Anwendungsbereich gibt es noch weitere Indikationen wie psychovegetative Symptome, Angst, nervöse Unruhe oder somatoforme Beschwerden (z.B. Müdigkeit und Erschöpfung), die allerdings weniger gut belegt sind, wie Privatdozent Dr. Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München in der Zeitschrift „Forschende Komplementärmedizin“ erläutert…… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-PRÄPARATE FÜR ERHOLSAMEN SCHLAF

Für Schlafmittel aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut sprechen mehrfache Vorteile.

Schlafmittel mit hoch konzentrierten Heilpflanzen-Extrakten aus Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume oder Haferkraut erleichtern nicht nur das Ein- und Durchschlafen, sie fördern auch eine physiologische Schlafarchitektur, bewirken keinen Hangover und machen die Patienten wach und fit für den nächsten Tag…… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

SCHLAFSTÖRUNGEN OHNE HANGOVER MIT HEILPFLANZEN-PRÄPARATEN BEHANDELN

Gute Schlafmittel machen wach, denn Schlafstörungen belasten Betroffene in zweierlei Hinsicht: Nicht einschlafen können oder stundenlanges Wachliegen quält in der Nacht, und am folgenden Tag fühlt man sich unausgeschlafen, müde und unkonzentriert. Das ideale Schlafmittel sollte sowohl Einschlafen als auch Durchschlafen unterstützen, und am folgenden Tag sollte man sich frisch, ausgeruht und leistungsfähig fühlen……. Zum vollständigen Text hier…

GINKGO LINDERT BEGLEITSYMPTOME BEI DEMENZ

Die Demenz wird meist begleitet von neuropsychiatrischen Symptomen wie Depression, Angst, Reizbarkeit oder Apathie (Teilnahmslosigkeit). Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Gabe von Ginkgo-Extrakt hier helfen kann.

Schon frühere Untersuchungen zeigten, dass Ginkgo-Biloba-Extrakt bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen positive Effekte auf Symptome wie depressive Verstimmung, Gleichgültigkeit, Reizbarkeit und Angst hat. Analysen ergaben, dass die Behandlung bei neuropsychiatrischen Auffälligkeiten besser anschlägt als bei rein geistiger Beeinträchtigung, erklärte Professor Dr. Ralf Ihl von der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie am Krankenhaus Maria Hilf in Krefeld auf dem 7. Berliner Kongress für Phytotherapie…… Zum vollständigen Text hier…

ORANGENBLÜTENTEE BEI EINSCHLAFSTÖRUNGEN

Was ist eigentlich Orangenblütentee? Zeigt Orangenblütentee tatsächlich eine Wirkung als Einschlafmittel? Das sind Fragen, die an Heilpflanzenkursen oder in der Phytotherapie-Ausbildung immer wieder auftauchen. Orangenblütentee wird als Schlaftee und Abendtee oft und gern verwendet, aber Informationen dazu in Phytotherapie-Fachbüchern ist rar. Und selbst wen man den Suchbegriff ”Orangenblütentee” bei Wikipedia eingibt, bekommt man kein Ergebnis……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WEIDENRINDE GEGEN KOPFSCHMERZEN, FIEBER, RHEUMA-BESCHWERDEN

Die in vielen Schmerzmitteln (z. B. im Aspirin) enthaltene Acetylsalicylsäure macht einem empfindlichen Magen häufig zu schaffen. Bei Fieber oder Kopfschmerzen kann deshalb Weidenrindenextrakt eine Alternative sein.

Dies erklärte Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg. Die Rinde zahlreicher Weidenarten weise Salicin auf, das in der Leber zu Salicylsäure umgebildet werde. Dieser Wirkstoff aus der Weidenrinde könne Entzündungen hemmen, Kopfschmerzen lindern, Fieber senken und Schmerzen bei rheumatischen Beschwerden reduzieren…… Zum vollständigen Text hier…

SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN LINDERN MIT PFEFFERMINZÖL ODER TIGERBALSAM

Bis zu 70 Prozent aller Deutschen leiden zwei- bis dreimal im Monat unter Spannungskopfschmerz, meldet die Zeitung “Die Welt” und fragt, was man dagegen tun könne.

Neben Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen und Ketoprofen finden dabei zwei Naturheilmittel Erwähnung:
“ Auch Pfefferminzöl oder Tigerbalsam, vorsichtig auf die Schläfen gestrichen, können Linderung bringen.”….. Zum vollständigen Text hier….

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

PHYTOTHERAPIE: LAVENDELÖL GEGEN UNRUHE

In Deutschland steht ab dem 1. Februar 2010 ein neues Heilpflanzen-Präparat zur Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung zur Verfügung.
Das Phyto-Anxiolytikum enthält einen hochkonzentrierten, standardisierten Lavendelölextrakt und ist zugelassen für die Selbstmedikation im Erwachsenenalter…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: MUTTERKRAUT GEGEN MIGRÄNE

Mutterkraut, Feverfew, Falsche Kamille: Die volkstümlichen Bezeichnungen lassen schon das Aussehen und die verschiedenen Anwendungsbereiche des Mutterkrauts erahnen. In der Tat wird Tanacetum parthenium L. (= Chrysanthemum parthenium) von Laien wegen der Ähnlichkeit der Blüten und des campherartigen Geruchs oft mit der Echten Kamille (Matricaria recutita) verwechselt…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: POSITIVE AUSSAGEN ZU JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN

Seit der Antike gilt Johanniskraut (Hypericum perforatum) als wirksames Heilmittel. Wie die Forschung inzwischen gezeigt hat, hilft die Heilpflanze bei Depressionen und kann tatsächlich eine verträglichere Alternative zu Antidepressiva sein. Bei keinem anderen Heilpflanzen-Präparat ist die Wirkung vergleichbar gut mit harten wissenschaftlichen Daten untermauert. Das solide Fundament zahlt sich aus: Seit vielen Jahren läuft das Geschäft mit Johanniskraut ausgezeichnet.

Eine ausgesprochen positive Stellungnahme zur Behandlung von Depressionen mit Johanniskraut wurde soeben veröffentlicht von Edzard Ernst, Professor für Alternativmedizin an der Universität Exeter….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT BEI DEPRESSIONEN AUCH ALS ERSTE THERAPIE

Johanniskraut wird in die S3-Leitlinie aufgenommen. Wirksamkeit und Verträglichkeit konnten im vorigen Jahr in einem Cochrane-Review belegt werden.

“Zur Behandlung einer akuten mittelgradigen depressiven Episode soll Patienten eine medikamentöse Therapie mit einem Antidepressivum angeboten werden.” Diese Empfehlung wird in der neuen “S3-Leitlinie/Nationale Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression” stehen. Und darüber hinaus wird die S3-Leitlinie festhalten: “Wenn bei leichten oder mittelgradigen Episoden eine Pharmakotherapie erwogen wird, kann bei Beachtung der spezifischen Nebenwirkungen und Interaktionen ein erster Therapieversuch auch mit Johanniskraut unternommen werden.”….. Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT GEGEN DEPRESSIONEN INFORMIERT ANWENDEN

Johanniskraut gegen Depressionen – das ist eine der am besten belegten Heilpflanzen-Anwendungen in der Phytotherapie. Es gibt dabei allerdings einige Punkte zu beachten, damit Johanniskraut-Präparate sicher und wirksam eingesetzt werden können. Eine Meldung auf www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de spricht die wichtigsten Aspekte an.
Ich fasse hier die zentralen Aspekte aus dieser Meldung zusammen….. Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

PHYTOTHERAPIE: BALDRIAN VERBESSERT SCHLAFQUALITÄT

Zahlreiche schlafgestörte Menschen versuchen mit frei verkäuflichen Mitteln in den Schlaf zu finden. Extrakte aus der Baldrianwurzel sind beliebt und werden in der Selbstbehandlung oft angewendet. In einer aktuellen Metaanalyse zeigten sechs Baldrian-Studien eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität. Patienten mit Baldriantherapie wiesen eine um 80 Prozent erhöhte Chance auf, über einen verbesserten Schlaf zu berichten als Patienten mit Plazebobehandlung.
Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der Medizinischen Universität Graz verweist in der Medical Tribune Nr. 43 / 2009 auf diese Metaanalyse und zieht das Fazit…… Zum vollständigen Text hier…

WINTERDEPRESSIONEN – BEWEGUNG, LICHT UND JOHANNISKRAUT

Mit dem jahreszeitlich bedingten Lichtmangel kommen etwa zwei Prozent der Bevölkerung nicht zurecht. Gegen den Herbst- und Winterblues lässt sich aber aktiv etwas tun.

Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, schlägt das manchen Menschen aufs Gemüt. Etwa zwei Prozent der Bevölkerung leidet Schätzungen zufolge jedes Jahr unter Winterdepressionen.

Wer davon betroffen ist, fühlt sich unausgeglichen, grundlos traurig und kommt morgens kaum aus dem Bett. Dennoch ist der saisonale Stimmungseinbruch bei Nebel und Nieselregen laut Medizinern kein Grund, sich die Decke über den Kopf zu ziehen oder sofort zur Chemiekeule zu greifen.

Ausgelöst wird die sogenannte «Saisonal Abhängige Depression» (SAD) hauptsächlich durch den Lichtmangel in der trüben und dunkleren Jahreszeit. Ohne Licht fährt der Organismus die Produktion des «Glückshormons» Serotonin herunter. Zudem steigt in der Dunkelheit der Melatonin-Spiegel, welcher normalerweise nachts den Schlaf steuert und uns daher müde und schlapp macht, wie der Facharzt für Psychotherapie und Professor an der Universität Leipzig, Hubertus Himmerich, erläutert…… Zum vollständigen Text hier…

STUDIE ZEIGT: AUCH SCHULKINDER SCHLAFEN MIT BALDRIAN BESSER

Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Das gilt für
Kinder in speziellem Maß. Grundschulkinder brauchen etwa zwölf Stunden,
Zehnjährige etwa neun bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht. Doch viele schaffen
das nicht: Nach einer Untersuchung der Universität Köln mit rund 11.500
Kindern leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland
an Schlafstörungen.

Die Folgen dieser Schlafstörungen sind motorische Unruhe, emotionale Probleme, Konzentrationsmangel
und schlechte Schulleistungen. Kinder mit Schlafstörungen haben zudem ein
deutlich grösseres Risiko für Hyperaktivität (ADHS). Bei der Therapie dieser
vielschichtigen Störung hat sich eine Kombination pflanzlicher Extrakte aus
Baldrian und Melisse gut bewährt. Das hat eine Studie mit insgesamt 918
Kindern gezeigt (Phytomedicine 13 (2006) 383-387)…… Zum vollständigen Text hier…

LAVENDELÖL ZUR BEHANDLUNG VON ANGSTSTÖRUNGEN

Am 7. Berliner Kongress Phytotherapie 2009 berichtete S. Kasper von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien vom Stand der Forschung bei der Behandlung von Angststörungen mit peroral zugeführtem Lavendelöl.

Präklinische Forschungsergebnisse bestätigen das angstlösende Potenzial des Heilpflanzen-Präparates. Wichtige Humanstudien in der klinischen Entwicklung des noch nicht im Handel erhältlichen Produktes wurden dargestellt. Insgesamt wurden bisher mehr als 700 Erwachsene in der täglichen Dosis von bis zu 80mg mit dem neuen Anxiolytikum ( = angstlösendes Mittel) der Firma Willmar Schwabe im Rahmen von klinischen Studien mit unterschiedlicher Symptomatik behandelt. Dabei konnte in verschiedenen Studiendesigns die klinisch bedeutsame Überlegenheit gegenüber Placebo ebenso dargestellt werden wie eine vergleichbare angstlösende Wirksamkeit zu Benzodiazepinen (Lorazepam)…… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

LAVENDELÖL-BESTANDTEIL LINALOOL DÄMPFT STRESSREAKTION

Japanische Wissenschaftler haben eine physiologische Erklärung für die stresslindernde Wirkung von Lavendelöl entdeckt. Sie untersuchten die Wirkung von Linalool, das beispielsweise Bestandteil der ätherischen Öle aus Lavendel, Rosenholz, Koriander, Zimt und Ingwer ist. Das Inhalieren von Linalool veränderte in Tierversuchen die Blutzusammensetzung und die Genexpression der Tiere.
Für ihre Studie setzten Akio Nakamura und seine Kollegen Ratten Stress aus. Eine Hälfte der Tiere atmete dabei Linalool ein, die andere Hälfte nicht. Blutuntersuchungen ergaben, dass bei den duftinhalierenden Ratten die Anzahl der neutrophilen Granulozyten und Lymphozyten auf normalen Werten blieb, während sie sich in der Kontrollgruppe durch den Stress erhöhte. Linalool verminderte zudem die Aktivität von etwa hundert Genen, die in Stresssituationen übermäßig aktiv sind, berichten die Wissenschaftler im «Journal of Agriculture and Food Chemistry» (Band 57(12), Seiten 5480 bis 5485)…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE FÜR NERVENSYSTEM UND PSYCHE

Hier als Überblick eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen bei Schlaflosigkeit, Depression, Stress, Erschöpfung und ähnlichem:

Die Heilpflanzen in diesem Bereich werden in fünf Indikationsgruppen eingeteilt: Nachtsedativa, Tagessedativa, Antidepressiva, Nootropika und Medikamente gegen Erschöpfung. Bei den Phytotherapeutika dieser Gruppe ist oft eine längere Therapie notwendig, bevor eine Wirkung offensichtlich wird…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: KAVA-EXTRAKT HILFT GEGEN ANGSTSTÖRUNGEN

Der in Deutschland und in der Schweiz verbotene pflanzliche Kava-Extrakt hilft gegen Angststörungen und Depressionen und ist nach Einschätzung australischer Forscher gesundheitlich völlig unbedenklich.
Während die Behörden der Europäischen Union und anderer Länder die Heilpflanzen-Präparate aus dem südpazifischen Kava-Kava-Wurzelstock im Jahr 2002 als leberschädigend einstuften, halten es die Wissenschaftler der University von Queensland für ungefährlich.

Die Forscher konnten in einer aktuellen Untersuchung zeigen, dass Menschen mit chronischen Angstzuständen und verschieden stark ausgeprägten Depressionen wirksam und sicher mit Kava behandelt werden können…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PASSIONSBLUME ALS ANGSTLÖSER

Über Jahre hinweg galt in Phytotherapie & Pflanzenheilkunde der Wurzelstock der Kava-Kava-Pflanze als Angstlöser der ersten Wahl. Seine Wirkung war wissenschaftlich gut belegt. Nachdem die Arzneimittelbehörden Heilpflanzen-Präparate aus Kava-Kava wegen einiger ungeklärter Verdachtsfälle auf Leberschädigung aus dem Markt genommen haben, klafft hier eine therapeutische Lücke.
Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist eine der Heilpflanzen, die seither auf eine mögliche angstlösende Wirkung genauer untersucht wurden.
Ein Artikel in der Österreichischen Apotheker-Zeitung (21/2008) stellt die Passionsblume umfassend vor. Die Autorin Michaela Döll, Diplom-Biologin mit Lehrauftrag im Fachbereich Lebensmittelchemie / Pharmazie an der Universität Braunschweig, geht auf die Symbolik der Passionsblumenblüte und auf die Geschichte dieser faszinierenden Heilpflanze ein. Dann fasst sie den aktuellen Wissensstand bezüglich Inhaltsstoffe und Wirkungen der Passionsblume zusammen. Interessant sind in dieser Hinsicht vor allem zwei Studien mit Patientinnen und Patienten…… Zum vollständigen Text hier…

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PHYTOTHERAPIE: WIRKT JOHANNISKRAUT AUCH BEI SCHWEREN DEPRESSIONEN?

Johanniskraut gehört zu denjenigen Heilpflanzen, die seit vielen Jahren intensiv wissenschaftlich untersucht werden. Bisher galt die antidepressive Wirkung von Johanniskraut-Extrakten in der Phytotherapie als gut belegt bei leichten bis mittelschweren Depressionen. Nun verdichten sich die Hinweise, dass auch schwere Depressionen auf eine Behandlung mit Johanniskraut-Präparaten ansprechen könnten.

Ein neuer Cochrane Review ergab jedenfalls, dass Johanniskraut-Extrakte ausgeprägte Depressionen ebenso effektiv lindern wie synthetische Antidepressiva. Privatdozent Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der Technischen Universität München wertete mit seinem Team 29 Studien mit knapp 5500 Patienten aus. Einbezogen wurden dabei ausschliesslich Studien, bei denen nach DMS-IV- oder ICD-10-Kriterien eine «Major Depression» vorlag……Zum vollständigen Text hier…

JOHANNISKRAUT: WISSENSCHAFTLICHE ANALYSE ZEIGT WIRKSAMKEIT EINZELNER EXTRAKTE

Die wissenschaftliche Aufarbeitung pflanzlicher Arzneimittel hat in den letzten Jahren starke Forschritte gemacht. Dabei wird aber die richtige Beurteilung einzelner pflanzlicher Präparate durch eine spezielle Eigenschaft der Phytopharmaka kompliziert: Sie sind in ihrer Vielfalt nur schwer einzeln fassbar. Im Unterschied zu den chemisch definierten Einzelsubstanzen der “normalen” Medikamente sind Heilpflanzen-Präparate Vielstoffgemische. Je nach Qualität der verwendeten Pflanzen und den unterschiedlichen Herstellungsverfahren ergeben sich Produkte, deren Wirkungen stark voneinander abweichen können. Das zeigt sich zum Beispiel deutlich beim Johanniskraut (Hypericum perforatum), das in der Pflanzenheilkunde eine lange Tradition besitzt und inzwischen zu den am besten untersuchten Heilpflanzen gehört. Es sind mehrere Johanniskraut-Extrakte auf dem Markt, die sich so stark unterscheiden, dass ihre Wirkungen nicht einfach gleich gesetzt werden können. Darum kann man genau genommen nicht einfach generell sagen: Johanniskraut wirkt gegen Depressionen. Es kommt sehr darauf an, welcher Extrakt verwendet wird……Zum vollständigen Text hier….

SÜCHTIG NACH SCHLAFMITTELN – PHYTOTHERAPIE BIETET GESUNDE ALTERNATIVEN

Viele ältere Menschen können ohne Medikamente nicht schlafen. Die Präparate können abhängig machen, werden aber trotzdem grosszügig verschrieben.
Die immer noch am häufigsten verschriebenen Schlaf- und Beruhigungsmittel, die Benzodiazepine, haben ein hohes Suchtpotenzial.
“Wer einmal damit begonnen hat, hört kaum mehr auf”, sagt der Zürcher Stadtarzt Albert Wettstein in der NZZ am Sonntag vom 27. Juli 2008.
Benzodiazepine werden in tieferen Dosen als Beruhigungsmittel (Valium, Seresta, Temesta) und in höheren als Schlafmittel eingesetzt (Dalmadorm, Dormicum, Halcion). Eine Abhängigkeit kann schon bei geringen Dosen entstehen. Obschon das Problem seit längerem bekannt ist, werden Benzodiazepine immer noch oft ärztlich verordnet. Sie sind bei Medizinern und Patienten sehr beliebt, weil sie rasch wirken und zu Beginn gut verträglich sind. Albert Wettstein erklärt dazu in der NZZ am Sonntag: “Der schlafanstossende Effekt der Benzodiazepine hält nur kurze Zeit an, spätestens nach vier Wochen schlafen die Leute genauso schlecht wie vorher, und man behandelt nur noch die Abhängigkeit.”
Benzodiazepine sollten in der Regel nicht länger als zwei bis vier Wochen verschrieben werden. Viele Menschen schlucken sie jedoch über mehrere Jahre. Versuchen sie dann, die Medikamente abzusetzen, haben sie noch schlimmere Schlafstörungen als vor der Einnahme. Die NZZ am Sonntag erwähnt eine Studie mit gesunden, nicht schlafgestörten Studenten, bei denen schon die einmalige Einnahme von Halcion die Einschlafzeit am nächsten Abend ohne das Medikament stark verlängerte…… Zum vollständigen Text hier…