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Übersäuerung und basische Ernährung – ein fragwürdiges Konzept

Immer wieder ist zu hören, dass wir an Übersäuerung leiden, eine Basendiät brauchen, eine basische Ernährung oder gar Basenpulver.

Dieses Konzept ist sehr fragwürdig. Unser Organismus hat eine ganze Reihe von Regulationsmechanismen, um das Säure-Basen-Gleichgewicht in einem engen Rahmen stabil zu halten. Schon sehr kleine Abweichungen vom normalen pH-Wert würden schon zu gravierenden medizinischen Störungen führen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat zu dieser Frage so Stellung genommen:

“Durch Basenfasten soll der Körper entsäuert werden – eine Methode, die häufig in der Alternativmedizin angewendet wird. Basenfastende dürfen nur Lebensmittel verzehren, die als basisch gelten, wie Gemüse, Obst sowie einige Nüsse und hochwertiges Lein-, Oliven- oder Rapsöl. Als Getränke stehen Quellwasser sowie verdünnte Kräutertees zur Verfügung. Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung dieser Fastenmethode fehlen jedoch: Weder die Existenz von Schlacken im Körper ist nachgewiesen noch die Annahme, dass säurebildende Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt des Körpers stören. Weil lebenswichtige Nährstoffe auf Dauer in zu geringen Mengen zugeführt werden könnten, rät die DGE von langfristigem Basenfasten ab.”

Quelle:

https://www.dge.de/presse/pm/heilfasten-basenfasten-intervallfasten/

Kommentar & Ergänzung:

Heikel an dieser Basentheorie ist, dass uns damit etwas eingeredet wird. Du bist verschlackt und übersäuert. So schlimm. Dann kann man dir eine Basendiät aufschwatzen und Basenprodukte aller Art. Man muss die Leute zuerst krank reden, damit man ihnen etwas verkaufen kann – eine Idee, Spezialpräparate etc.

Damit wird auch das Vertrauen in den eigenen Organismus untergraben. Wir haben in der Regel eine kompetente Leber und kompetente Nieren, die unsere Ausscheidungsprozesse managen. Und natürlich sollten wir diesen Organen Sorge tragen Die Basentheorie – so scheint mir – redet sie konsequent schlecht.

Klar ist aber auch: Die Lebensmittelempfehlungen der Säure-Basen-Theorie sind durchaus sinnvoll: Viel Obst und Gemüse, Nüsse, wenig Fleisch, Zucker, Weissmehl.

Dagegen gibt es keine Einwände, einfach weil diese Lebensmittelzusammenstellung gute Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung bietet – aber nicht wegen dem pH-Wert.

Siehe auch:

Fragwürdigen Basenfasten

Basenbäder für die Bikini-Figur?

Basendiät gegen Übersäuerung des Körpers?

Übersäuerung macht krank – stimmt das?

Auch die Zeitschrift “Gesundheitstipp” hat zum Thema Basenpulver und Übersäuerung Fachleute befragt:

“«Produkte wie Basenpulver sind überhaupt nicht nötig», sagt Caroline Bernet, Ernährungsberaterin der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung. Und der österreichische Ernährungsmediziner Kurt A. Moosburger rät von Basenmitteln nicht nur wegen des Preises ab: Die Pulver können zu Verdauungsproblemen führen, da sie die Magensäure angreifen…..
«Die Übersäuerung durch Ernährung ist ein grosser Mythos», sagt dagegen Mediziner Moosburger.”

Quelle:

https://www.gesundheitstipp.ch/artikel/d/mythos-uebersaeuerung-keiner-isst-sich-sauer/

Inzwischen gibt es nicht nur Basenpulver, sondern auch Basentees auf dem Markt, zum Beispiel den Sidroga Basentee. Er besteht aus:

Brennnesselblätter (26%), Melissenblätter (15%)Hagebuttenschalen (14%), Fenchel,  Äpfel (10%)Zimtrinde, Lindenblüten (5%)Löwenzahnkraut (5 %), KümmelBirkenblätter (1%).

Es existieren keinerlei Belege dafür, dass mit einem Kräutertee der Säure-Basen-Haushalt im Organismus in relevantem Mass beeinflusst werden kann. Allenfalls zugeführte Basen gleicht der Körper aus. Es gibt auch keinerlei Belege dafür, dass ausgerechnet diese im Sidroga Basentee enthaltenen Kräuter basisch wirken würden. Ich würde sagen: Der Sidroga Basentee ist ein Fake.

Wenn Sie reale, fundierte Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Heilpflanzen  kennenlernen möchten, können Sie daw in meinen Lehrgängen – dem Heilpflanzen-Seminar und der Phytotherapie-Ausbildung.

Inhaltsverzeichnis: Phytotherapie im Verdauungstrakt

Krankheiten und Beschwerden des Verdauungstraktes sind ein wichtiger Bereich der Phytotherapie. Hier finden Sie die wichtigsten Stichworte, die ich im Heilpflanzen-Seminar und in der Phytotherapie-Ausbildung zu diesem Thema vermittle.

Wir befassen uns vor allem mit Heilpflanzen-Anwendungen in folgenden Bereichen:

Schleimhauterkrankungen des Mund- und Rachenraumes

Magenkrankheiten  

Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit u. a.

 ☛ Darmkrankheiten

Funktionelle Darmkrankheiten (z. B. Völlegefühl)

Reizdarmsyndrom (= Reizkolon, irritables Kolonsyndrom IKS)

Meteorismus / Flatulenz 
(Blähungen)

Durchfallkrankheiten

Obstipation (Verstopfung)

Erkrankungen des Mastdarms, des Analbereichs, Hämorrhoiden

Proktitis (Entzündung des Mastdarms)

Analfissur und -rhagade

Analekzem

Hämorrhoiden

Leber- und Gallekrankheiten                                                                            

Leberkrankheiten

Krankheiten der Gallenblase und Gallenwege

Endokrine und Stoffwechselkrankheiten                                          

Diabetes mellitus

Fettsucht (Adipositas)

Bei diesen Beschwerden und Krankheiten geht es vor allem darum, so genau wie möglich zu erfassen, welche Heilpflanze zur Behandlung am wirksamsten ist – und jeweils auch die Grenzen der Heilpflanzen-Anwendungen abzustecken.

 

Und hier eine Aufstellung der wichtigsten Heilpflanzen, mit denen wir  uns beim Thema Verdauungstakt befassen:

Malvae folium – Malvenblätter

Matricariae flos – Kamillenblüten

Arnicae flos – Arnikablüten

Salviae folium – Salbeiblätter

Tormentillae rhizoma – Tormentillwurzel (= Blutwurz)

Myrtilli fructus – Heidelbeerfrucht

Myrrha – Myrrhe

Centaurii herba – Tausendguldenkraut

Menthae piperitae folium – Pfefferminzblatt

Melissae folium – Melissenblatt

Iberidis herba – Schleifenblumenkraut

Solani tuber – Kartoffelknolle, in Form von Kartoffelsaft:

Lini semen – Leinsamen

Gentianae radix – Enzianwurzel

Calami rhizoma – Kalmuswurzelstock

Angelicae radix – Angelikawurzel (Engelwurz)

Trifolii fibrini folium – Fieberkleeblatt, Bitterkleeblatt

Absinthii herba – Wermutkraut

Cnici benedicti herba – Kardobenediktenkraut

Millefolii flos/herba – Schafgarbenblüte/kraut

Psyllii semen – Flohsamen

Althaeae radix – Eibischwurzel

Liquiritiae radix oder succus – Süssholzwurzel oder -saft

Brassicae oleraceae succus – Weisskohlsaft

Ceratoniae semen – Johannisbrotsamen

Carvi fructus – Kümmelfrucht

Foeniculi fructus – Fenchelfrucht

Harunganae cortex und folium – Harongarinde und –blatt

Theae nigrae folium – Schwarzteeblatt

Ratanhiae radix – Ratanhiawurzel

Pektin

Saccharomyces boulardii – Hefepilze

Plantaginis ovatae semen – Indische Flohsamen

Sennae folium und fructus – Sennesblatt und -frucht

Frangulae cortex – Faulbaumrinde

Ricini oleum – Ricinusoel

Rhei radix – Rhabarberwurzel

Aloe – Aloe

Quercus cortex – Eichenrinde

Hamamelidis cortex und folium – Hamamelisrinde/-blatt

Juglandis folium – Walnussblatt

Hippocastani semen – Rosskastaniensamen

Fagopyri herba – Buchweizenkraut

Cardui mariae fructus – Mariendistelfrüchte

Cynarae folium – Artischockenblatt

Curcumae xanthorrhizae rhizoma – Javanische Gelbwurz

Boldo folium – Boldoblatt

Taraxaci radix und herba – Löwenzahnwurzel /-kraut

Raphani sativi radix – Rettichwurzel

Chelidonii herba und radix – Schöllkraut-Kraut/-Wurzel

Petasitidis rhizoma – Pestwurz-Wurzelstock

Fumariae herba – Erdrauchkraut

Cinnamomi cortex – Zimtrinde

Momordicae charantiae fructus – Bittermelone

Guarmehl

Foenugraeci semen – Bockshornkleesamen

 

Bei diesen Heilpflanzen bekommen Sie das nötige Wissen über Wirkstoffe, Wirkung, Anwendungsbereiche (Indikationen), geeignete Zubereitungsformen, Dosierungen, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen, wichtige erhältliche Naturheilmittel.

Das Heilpflanzen-Seminar vermittelt einen kompakten Überblick über diese Themen. In der Phytotherapie-Ausbildung, die doppelt so lange geht, haben wir mehr Zeit für Vertiefung und Repetition.

Melden Sie sich jetzt für das Heilpflanzen-Seminar oder die Phytotherapie-Ausbildung an, wenn Sie fundiertes, verständliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben möchten.

 

Phytotherapie bei Erkrankungen im Vedauungstrakt

Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming sprach Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) bei Erkrankungen im Verdauungstrakt.

Bei der Indikation Übelkeit und Erbrechen empfahl Robert Fürst den Ingwerwurzelstock. Die Studienlage sei zwar heterogen, doch bei Reiseübelkeit sei die Wirksamkeit gut belegt. Eine Besonderheit sei hier, dass kein Extrakt zum Einsatz kommt, sondern der gepulverte Ingwerwurzelstock (zum Beispiel Zintona®). Bei Reizmagen oder auch funktioneller Dyspepsie gibt es laut Fürst Wirksamkeitsbelege für ein Kombipräparat aus Kümmelöl und Pfefferminzöl (Carmenthin®) und für STW-5 (Iberogast®). Zur Unterstützung der Leberfunktion könne der Mariendistelfrüchte-Trockenextrakt Legalon® empfohlen werden, jedoch nur bei alkoholischem Leberschaden. Bei viralen Hepatitiden gebe es keine Evidenz für die Wirksamkeit.

Dyspepsie beziehungsweise funktionelle Störungen der ableitenden Gallenwege lassen sich laut Fürst mit dem Artischockenblätter-Trockenextrakt Hepar-SL® günstig beeinflussen. Vorsicht sei dabei jedoch geboten, denn bei einem Verschluss der Gallenwege seien Artischockenblätter aufgrund ihrer choleretischen Wirkung kontraindiziert.

Bei Reizdarmsyndrom gebe es evidenzbasierte Empfehlungen für Flohsamenschalen (zum Beispiel Mucofalk®), Iberogast und hoch dosiertes Pfefferminzöl in magensaftresistenten Kapseln (zum Beispiel Medacalm®).

Für Flohsamenschalen sieht der Experte auch Anwendungsmöglichkeiten bei Colitis ulcerosa. Für diese Indikation eigne sich auch Myrrhinil®, eine Kombination aus Myrrhepulver, Kaffeekohlepulver und Kamillenblüten-Trockenextrakt. Beide Phytopharmaka haben laut Fürst in Studien gezeigt, dass sie bei Patienten mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung zum Remissionserhalt ebenso wirksam sind wie der chemisch definierte Wirkstoff Mesalazin.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=61686

Kommentar & Ergänzung:

Verdauungsbeschwerden sind ein bewährtes Anwendungsfeld für Heilpflanzen-Präparate.

Der Artischockenblätter-Trockenextrakt Hepar-SL®   heisst in der Schweiz Hepa-S®.

Pfefferminzölkapseln sind in der Schweiz als Colpermin®  im Handel, Flohsamenschalen unter den Namen Laxiplant und Metamucil.

Ein weiteres interessantes Anwendungsgebiet für Flohsamenschalen und für Pfefferminzölkapseln ist der Reizdarm (Colon irritabile).

Siehe dazu hier:

Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

STW-5 (Iberogast®) setzt sich zusammen aus neun Komponenten:

Bittere Schleifenblume (Iberis amara), Angelikawurzel (Engelwurz), Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel.

Siehe dazu:

Phytotherapie bei Reizmagensyndrom

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

Kümmelöl-Leibauflagen beim Reizdarmsyndrom

Etwa 10 und 15 % der Bevölkerung in Europa leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Bei den Betroffenen kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Unterbauchschmerzen, Völlegefühl oder übermäßig auftretenden Blähungen. Da eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist, bieten sich nur Therapiemaßnahmen auf der Symptomenebene an. Vor allem phytotherapeutische Maßnahmen wie die Gabe von Pfefferminzöl und Kümmelöl in Kapselform sowie von Flohsamen haben sich bereits als effektiv in der Bekämpfung einzelner Beschwerden erwiesen.

Ein Team der Universität Duisburg-Essen untersuchte nun die Wirksamkeit von Kümmelölleibauflagen, wie sie in der Kneipptherapie angewandt werden, bei Reizdarm-Patienten.

Die an der Studie beteiligten Reizdarm-Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen aufgeteilt, die unterschiedliche Behandlungen bekamen, wobei aber nach dem Rotationsprinzip jeder Proband jede der drei Interventionen erhielt.

Jede der Behandlungen wurde über einen Zeitraum von drei Wochen appliziert, und zwar täglich für jeweils ca. 30 Minuten.

So sahen die drei Behandlungsgruppen aus:

1.)     Die zu prüfende Leibauflage mit Kümmelöl (2 %ig mit Olivenöl) und eine Moor-Wärmeauflage.

2.)     Eine erwärmte Leibauflage mit Olivenöl.

3.)     Eine körperwarme, nicht erwärmte Auflage mit Olivenöl.

Die Gruppen 2 und 3 dienten als Kontrollgruppen. Sie sollten es ermöglichen, die spezifischen Effekte des Kümmelöls sowie die Rolle der Wärme für eine potenzielle Linderung der Symptome zu unterscheiden.

Die Auflagen mit Kümmelöl zeigten sich den anderen Behandlungen deutlich überlegen, was die Zufriedenheit der Patienten und die Linderung der Symptome anbelangt. Die Kümmelölleibauflagen waren gut verträglich und wurden von den meisten der Patienten als angenehm und hilfreich bei der Linderung der Symptome beurteilt.

Quellen:

– http://www.carstens-stiftung.de/artikel/kuemmeloelleibauflagen-beim-reizdarm-endlich-ruhe-im-bauch.html

– Zeitschrift für Phytotherapie 2015; 36(06): 244-246

DOI: 10.1055/s-0041-109742

– Digestion. 2015;92(1):22-31. doi: 10.1159/000398790. Epub 2015 Jun 5.

Efficacy of Caraway Oil Poultices in Treating Irritable Bowel Syndrome–A Randomized Controlled Cross-Over Trial.

Lauche R1, Janzen A, Lüdtke R, Cramer H, Dobos G, Langhorst J.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?filters=&orig_db=PubMed&cmd=Search&term=92%2A%5Bvolume%5D%20AND%2022%5Bpage%5D%20AND%202015%5Bpdat%5D%20AND%20Lauche%20R%5Bauth%5D

 

Kommentar & Ergänzung:

Die Studie war zwar klein (48 Patienten, wovon 40 Frauen, Durchschnittsalter 53,9 Jahre) und nicht verblindet. Das schränkt die Aussagekraft ein.

Es ist aber schwierig, für einfache, billige, nicht patentierbare Massnahmen grosse Forschungsgelder für umfangreiche Studien zu finden.

Daher sind auch schon derart kleine Studien willkommen.

Auch ist es generell schwierig, Wickel, Auflagen und ätherische Öle zu verblinden.

Bei einer Tablette ist das einfacher. Man kann sie wirkstoffrei herstellen und hat voilà – ein identisch aussehendes Placebo (Scheinpräparat) für die Kontrollgruppe.

Aber wie lässt sich ein Placebo herstellen für eine Kümmelölleibauflage, ein wirkstoffloses Scheinpräparat, das aussieht, sich anfühlt und riecht wie eine Kümmelölleibauflage?

Wenn etwas so riecht, sich anfühlt und aussieht wie eine Kümmelölleibauflage, dann ist es eine Kümmelölleibauflage.

Die mangelnde Verblindung kann man also nicht den Forschern und nicht der Kümmelölleibauflage zum Vorwurf machen. Sie folgt aus der Komplexität der Intervention.

In der Zeitschrift für Phytotherapie (6/2015) werden die Resultate der Studie so zusammengefasst:

„Ein signifikanter Unterschied bezüglich der Symptome zugunsten der Kümmelölleibauflage wurde im Vergleich zur körperwarmen Auflage identifiziert (Differenz –38,4 Punkte; p = 0,033), nicht jedoch im Vergleich zur erwärmten Auflage mit Olivenöl (Differenz –24,3 Punkte; p = 0,139). Die Anzahl der Therapieansprecher (mindestens 50 Punkte Symptomreduktion) war in der Gruppe der Patienten mit Kümmelölleibauflage (43,9 %) signifikant höher im Vergleich zu maximal 20 % in den anderen beiden Gruppen.“

Signifikant war der Unterschied zugunsten der Kümmelölauflage also nur im Vergleich zur körperwarmen Auflage mit Olivenöl, nicht jedoch zur erwärmten Auflage. Das unterstreicht die Bedeutung der Wärmeanwendung. Offensichtlich waren die Patienten aber mit der Kümmelölleibauflage zufriedener. Da könnte auch der Duft eine Rolle spielen, der eine Massnahme wirksamer erscheinen lässt.

Und wie macht man nun eine Kümmelölleibauflage praktisch. Der Betrag in der „Zeitschrift für Phytotherapie“ (6/2015) gibt dazu eine Anleitung:

„Für die Kümmelölleibauflage benötigen Sie eine Wärmeauflage (Wärmeflasche, Moor-Wärmeauflage), ein Geschirrtuch, ein großes Frotteetuch sowie eine Mischung aus Kümmel- und Olivenöl (2–10 % Kümmelölanteil, erhältlich z. B. in der Apotheke) und einen Löffel.

Tränken Sie das Geschirrtuch in heißem Wasser, und wringen Sie es gut aus. Nehmen Sie einen Teelöffel des Ölgemisches und reiben Sie es mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn auf den Bauch ein. Darüber legen Sie dann das feuchtwarme Geschirrtuch und fixieren das Ganze mit dem großen Frotteetuch. Legen Sie dann die Wärmeauflage oben auf. Danach begeben Sie sich für ca. 30 Minuten mit der Auflage ins Bett oder auf die Couch.

Wichtig: Prüfen Sie unbedingt die Temperatur der Auflage im Vorfeld, z. B. am Unterarm. Besondere Vorsicht ist bei Kindern oder älteren Menschen geboten, insbesondere wenn die Temperaturwahrnehmung gestört ist. Bei empfindlicher Haut können Sie den Anteil des Kümmelöls zudem reduzieren.

Sollten bei der Anwendung Unverträglichkeitsreaktionen auftreten (Juckreiz, Rötung), entfernen Sie die Auflage und reinigen Sie die Haut gründlich mit warmem Wasser. In diesem Fall sehen Sie von weiteren Anwendungen ab.“

Zum Reizdarmsyndrom siehe auch:

Phyto-Kombi mit Pefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Ballaststoffe beim Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

 

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Reizdarmsyndrom: Flohsamen und Pfefferminzöl top – Kleie flop

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Phytotherapie bei Reizmagensyndrom

Die Pharmazeutische Zeitung hat gerade einen Artikel publiziert zum Thema „Reizmagen und Reizdarm“.

Zum „Reizmagen“ werden darin auch konkrete Hinweise auf Phytopharmaka aufgeführt, auf die ich hier kurz eingehen will.

Statt vom „Reizmagen“ spricht man eigentlich besser vom „Reizmagensyndrom“ (RMS), da es sich in den meisten Fällen um mehrere Symptome handelt. Im internationalen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung „funktionelle Dyspepsie“ (FD) gebräuchlich.

Ein Reizmagensyndrom ist gemäß den sogenannten Rom-IV-Kriterien charakterisiert durch eines oder mehrere der folgenden belästigenden, das heißt alltägliche Aktivitäten beeinträchtigenden Symptome:

Völlegefühl nach den Mahlzeiten,

Vorzeitiges Sättigungsgefühl,

Im Oberbauch lokalisierte Schmerzen,

Im Oberbauch lokalisiertes Brennen.

Von einem RMS spricht man aber erst, wenn diese Symptome nach einer routinemäßigen klinischen Abklärung einschließlich Ösophago-Gastro-Duodenoskopie nicht hinreichend erklärbar sind. Ausserdem müssen die Symptome seit mindestens drei Monaten vorliegen mit einem Symptombeginn, der sechs Monate oder ­länger zurückliegt.

Und was sagt nun der Beitrag zu den phytotherapeutischen Möglichkeiten bei RMS?

Zitat:

„Daten zur Wirksamkeit aus kontrollierten Studien gibt es auch für Phytopharmaka wie STW-5, eine Phytokombination auf der Basis von Iberis amara, oder die Kombination aus Pfefferminzöl und Kümmelöl….“

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=68591

Kommentar & Ergänzung:

STW-5 ist bei Reizmagen ein bewährtes und durch Studien gut belegtes Phytopharmakon, das unter dem Namen „Iberogast“ im Handel ist.

Iberogast ist ein Kombi-Präparat aus neun verschiedenen Heilpflanzen:

Bittere Schleifenblume (Iberis amara), Angelikawurzel (Engelwurz), Kamillenblüten, Kümmelfrüchte, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Pfefferminzblätter, Schöllkraut und Süßholzwurzel.

In der neueren Phytotherapie ist es eher unüblich, dass ein Präparat aus so vielen Heilpflanzen zusammengesetzt ist. Offenbar ergänzen die Bestandteile sich aber gut.

Zu STW-5 siehe auch:

Kinderheilkunde: Heilpflanzen-Kombination gegen Bauchbeschwerden

Phytotherapie bei funktionellen Magenbeschwerden

Phytotherapie als Standardtherapie bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen

Etwas eigenartig ist die Empfehlung der Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei RMS. Hier ist zweifellos vom Präparat Carmenthin® die Rede, das diese Zusammensetzung aufweist. Allerdings handelt es sich dabei um magensaftresistente Kapseln, die sich erst im Dünndarm auflösen. Etwas spät für eine Wirkung bei Reizmagen….

Carmenthin® eignet sich hingegen gut für Reizdarm und wirkt dort gegen Blähungen und Darmkrämpfe. Das Präparat stammt aus Deutschland und ist in der Schweiz nicht als Arzneimittel registriert.

Der Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung geht auch auf das Reizdarmsyndrom (RDS) ein:

„Unter einem Reizdarmsyndrom (RDS) versteht man länger als drei Monate anhaltende oder wiederkehrende Symptome, die die Lebensqualität einschränken und deren Ursprung im Darm vermutet wird: Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall und Verstopfung, die auch im Wechsel auftreten können, Schmerzen oder Druckgefühl im Bauch und Blähungen. Diese Symptome können allein oder in Kombination auftreten. Voraussetzung für die Annahme eines Reizdarmsyndroms ist der Ausschluss einer anderen organischen Krankheit.“

Unter den Therapieoptionen beim Reizdarmsyndrom werden auch zwei Phytotherapeutika aufgeführt, und zwar bei den Leitsymptomen Blähungen, abdominelle Distension und Flatulenz (Evidenzgrad A und B) und beim Leitsymptom Verstopfung (Evidenzgrad A). Leider werden aber weder die Präparate noch die darin enthaltenen Heilpflanzen konkret genannt.

Gemeint sind aber wohl

– Carmenthin®, die Kapsel aus Kümmelöl und Pfefferminzöl,

– Colpermin®, eine magensaftresistente Kapsel mit Pfefferminzöl zur Linderung von Darmkrämpfen,

– Flohsamen-Präparate als Stuhlregulans bei Verstopfung und/oder Durchfall.

Zu den phytotherapeutischen Optionen bei Reizdarmsyndrom siehe auch:

Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel als Tee?

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Ballaststoffe beim Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Dronabinol (THC) vermindert Dickdarmbewegungen bei Reizdarmpatienten

 

Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm – Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Phytotherapie bei Reizdarm

Reizdarmsyndrom: Flohsamen und Pfefferminzöl top – Kleie flop

 

 

 

Phytotherapie: Wirksame Behandlung bei Reizdarm und funktioneller Dyspepsie

Ballaststoffe bessern Reizdarmsyndrom

Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

 

 

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterwanderungen in den Bergen / Kräuterkurse

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Saathafer – die Arzneipflanze des Jahres 2017

Der Saathafer wurde vom Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2017 gewählt.

Der Saathafer (Avena sativa) ist ein Getreide und zählt zu den Süßgräsern (Poaceae oder Gramineae). Er bildet im Gegensatz zu Weizen, Roggen und Gerste seine Körner nicht in Ähren, sondern in vielfach verzweigten Rispen aus.

Die Haferkörner sind von Spelzen umschlossen, die durch einen speziellen Mahlgang entfernt werden müssen. Der Hafer liefert zwar tiefere Hektar-Erträge als Weizen, Roggen und Gerste, doch ist er diesen gegenüber beim Nährwert und nicht zuletzt beim Geschmack überlegen. Zudem ist Hafer weniger anspruchsvoll, denn er gedeiht auch auf kargen Böden und bei feuchter Witterung.

Drei Pflanzenteile des Saathafers stossen auf pharmazeutisches Interesse:

Haferstroh (Avenae stramentum) wird als Abkochung für Bäder bei Hautverletzungen und Juckreiz verwendet.

Für die Gewinnung von Haferkraut (Avenae herba) wird der Hafer vor seiner Blüte geerntet. Haferkraut ist reich an Flavonoiden, Saponinen und Mineralien (Kalium, Calcium, Magnesium), wobei den Flavonoiden entzündungshemmende und den Saponinen immunmodulierende Eigenschaften zugesprochen werden.

Haferkraut-Extrakte kommen daher bei trockener Haut und bei atopischer Dermatitis zur Anwendung.

In den Neunzigerjahren wurde in Frankreich durch Selektion eine Hafersorte mit einem besonders hohen Anteil an Flavonoiden und Saponinen gezüchtet, die schon sehr jung geerntet und durch ein besonderes Verfahren extrahiert wird. Der aufgereinigte Extrakt ist frei von Proteinen und wird für Hautpflegemittel wie Cremes, Körpermilch und Badezusätze eingesetzt, die für Allergiker speziell gut verträglich sein sollen. Seine Bedeutung für die Dermatologie wurde schon in neueren Fachpublikationen gezeigt. Haferkrautextrakt-Produkte werden aber auch zur Pflege von empfindlicher Haut (Babys, Senioren) und zur Behandlung von Wunden, Rosacea und nicht zuletzt von Psoriasis eingesetzt.

Das Haferkorn (Avenae fructus), aus dem die allseits bekannten Haferflocken hergestellt werden, ist reich an Ballaststoffen (Polysacchariden), von denen die löslichen β-Glucane etwa die Hälfte ausmachen.

In 100 Gramm Haferflocken sind etwa 4,5 Gramm β-Glucane enthalten, in der Haferkleie sind es sogar mehr als 8 Gramm pro 100 Gramm. Die β-Glucane geben dem Haferschleim seine Konsistenz. Indem sie die Verdauung und den Stoffwechsel beeinflussen, wirken sie sich günstig auf den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel aus.

Die Fähigkeit der β-Glucane, Gallensäuren zu binden, führt wahrscheinlich zur Ausscheidung von Cholesterol und zur Reduktion des Gesamtcholesterol- und des LDL-Cholesterol-Spiegels, was einer Atherosklerose vorbeugen kann. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Jahr 2011 bestätigt, dass die Einnahme von Hafer-β-Glucanen zur Reduktion des Cholesterolspiegels beitragen kann.

Die unlöslichen Ballaststoffe regulierend ausserdem die Verdauungstätigkeit. Da sie die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in den Körper verzögern, steigt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit zeitverzögert an, was eine geringere Ausschüttung von Insulin zur Folge hat. Schon vor 100 Jahren wurden daher diätetische „Hafertage“ für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 eingeführt. Eine neuere Studie am Diabetologikum in Berlin hat gezeigt, dass die Insulindosis bei Patienten mit einem hohen Insulinbedarf nach zwei Hafertagen um bis zu 30 Prozent reduziert werden kann. Dieser günstige Effekt soll bis zu vier Wochen nachweisbar sein.

Haferflocken zeigen aber auch günstige Auswirkungen auf die Verdauungsorgane selbst. Die Darmwand wird durch die viskösen löslichen Ballaststoffe vor Reizen aus dem Darmlumen geschützt und ein empfindlicher Magen beruhigt.

Umstritten ist noch, ob Menschen mit Zöliakie zu Haferprodukten greifen können. Bei der Zöliakie entzündet sich die Schleimhaut des Darms nach dem Verzehr von Gluten, dem Kleber-Eiweiß in verschiedenen Getreidekörnern.

Gluten ist die dominierende Eiweissfraktion im Weizenkorn, Im Haferkorn herrscht dagegen das Globulin Avenalin mit 80% vor, während Gluten nur einen Anteil von 15 Prozent hat. Hirse, Mais und Reis gelten dagegen als glutenfrei.

Die Zusammensetzung des Glutens unterscheidet sich in den einzelnen Getreidearten und ihren Sorten. Allgemein besteht Gluten aus den Proteingemischen der Prolamine und Gluteline, die wegen ihres hohen Anteils an den Aminosäuren Prolin und Glutaminsäure so benannt worden sind.

Krankheitsauslösend sind bei der Zöliakie die Prolamine, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. Für zahlreiche Zöliakie-Patienten ist zwar das Weizen-Prolamin Gliadin, nicht jedoch das Hafer-Prolamin Avenin unverträglich. Und die relative Unverträglichkeit des Avenins hängt zudem noch von der Hafersorte ab; es gibt Hafersorten, die sogar für eine glutenfreie Ernährung infrage kommen.

Mehrere Studien zur Verträglichkeit des Hafers bei Zöliakie-Patienten haben gezeigt, dass kleinere Mengen Hafer im allgemeinen gut vertragen werden. In Schweden und Finnland gilt die Aufnahme von bis zu 50 g Hafer pro Tag als unbedenklich. Es muss sich dabei jedoch um „nicht-kontaminierten Hafer“ handeln, der nicht mit anderem Getreide verunreinigt sein darf und speziell für diesen Zweck angebaut wird.

Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ ist überzeugt davon, dass das diätetische und therapeutische Potenzial des Hafers noch nicht ausgeschöpft ist und hofft, dass die Arzneipflanze des Jahres 2017 Gegenstand weiterer Forschungen sein wird.

Quelle:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/10/28/noch-viel-potenzial-bei-hautkrankheiten-und-zoeliakie

Kommentar & Ergänzung:

Das ist eine ungewöhnliche Wahl, zählt doch der Hafer seit je her zu den Nahrungsmitteln und nicht zu den typischen Heilpflanzen. Nimmt man ihn aber aus der Perspektive der Heilwirkungen in den Blick, steht er in einem Übergangsbereich zwischen Phytotherapie und Ernährungstherapie. Und dieser Übergangsbereich ist durchaus interessant.

Wie gewohnt begründet der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ seine Wahl der Arzneipflanze des Jahres 2017 auch dieses Mal fundiert.

2016 war der Kümmel Arzneipflanze des Jahres, 2015 das Johanniskraut, 20114 der Spitzwegerich, 2013 die Kapuzinerkresse und 2012 das Süssholz.

Hier geht’s zur Website des Studienkreises:

http://www.welterbe-klostermedizin.de/index.php

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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Phytotherapie als Standardtherapie bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen

An der Dreiländertagung Phytotherapie 2016 befasste sich Olaf Kelber in einem Vortrag mit dem Thema „Phytotherapie als Standardtherapie – Wunsch oder Wirklichkeit“.

Der geläufigen Auffassung nach liege Phytotherapie als Standardtherapie 200 Jahre zurück, in einer Zeit, als chemisch definierte Arzneimittel noch nicht erfunden waren.

Doch habe es sich durchaus als möglich erwiesen, dass pflanzliche Präparate auch heute noch zur Standardtherapie avancieren, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind – wie insbesondere eine gute Studienlage.

Ein aktuelles Beispiel erwähnt Kelber die Therapie der funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen:

„Als Standardtherapie hatten sich in den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Prokinetika durchgesetzt, also Präparate wie Cisaprid, Metoclopramid und Domperidon, die insbesondere an Serotoninrezeptoren angreifen. Im Jahr 2000 fiel hier Cisaprid, 2014 Metoclopramid und Domperidon wegen seltener schwerwiegender Nebenwirkungen weg. Das Phytopharmakon Iberogast, für das in Studien schon 1984 die Vergleichbarkeit mit Metoclopramid, 2002 mit Cisaprid gezeigt worden und das schon 1999 bzw. 2001 in die ärztlichen Leitlinien aufgenommen worden war, nimmt nun in vielen Fällen den Platz dieser Therapien ein.“

Quelle:

Zeitschrift für Phytotherapie 2016; 37 – V02

DOI: 10.1055/s-0036-1584427

 

Kommentar & Ergänzung:

Iberogast ist tatsächlich eine Erfolgsgeschichte, was die Aufnahme in ärztliche Leitlinien betrifft. Bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen bewährt sich das Präparat.

Speziell an Iberogast ist seine Zusammensetzung aus neun verschiedenen Heilpflanzen:

 

Schleifenblumen-Extrakt

Engelwurz-Extrakt

Mariendistel-Extrakt

Kümmel-Extrakt

Schöllkraut-Extrakt

Süssholz-Fluidextrakt

Kamillenblüten-Fluidextrakt

Melissenblätter-Fluidextrakt

Pfefferminzblätter-Fluidextrakt

 

Das ist ungewöhnlich, weil moderne Phytopharmaka in der Regel nur noch aus 1 – 2 Heilpflanzen-Extrakten zusammengesetzt sind. Mischt man zu viele Pflanzen in ein Präparat, werden die Wirkstoffe der einzelnen Pflanzen nur noch in ungenügender Menge zugeführt. Konzentriert man sich dagegen auf einen oder wenige Bestandteile, erreicht man für die einzelnen Wirkstoffe höhere Spiegel.

Bei Iberogast funktioniert aber offenbar diese Mischung aus neun Pflanzen. Das zeigen jedenfalls klinischen Studien.

Es handelt sich dabei um eine typische Multi-Target-Therapie.

Siehe dazu:

Phytotherapie: Auf die Mischung kommt es an

Der Referent Olaf Kelber ist im Übrigen nicht ohne Interessensbindungen bezüglich Iberogast. Er arbeitet für den Iberogast-Hersteller Steigerwald.

Steigerwald gehört zu den bedeutenden Phytopharmaka-Herstellern in Deutschland und wurde 2013 von Bayer übernommen. Das war eine freundliche Übernahme. Die Besitzerfamilie wollte Bayer als Käufer.

Siehe dazu:

Bayer übernimmt Phytopharmaka-Hersteller Steigerwald

Das Beispiel zeigt übrigens, dass es nicht die scharfe Trennlinie zwischen Naturheilmittelherstellern einerseits und der „Pharmaindustrie“ andererseits gibt.

Und es ist auch nicht so, wie es leicht verschwörungstheoretisch angehaucht oft dargestellt wird, dass die böse Pharmaindustrie die Naturheilmittel-Hersteller kaputt machen will. Die Pharmaindustrie hat keine ideologische Feindschaft gegenüber Naturheilmitteln. Sie verkauft auch Phytopharmaka, wenn sie darin ein lohnendes Geschäftsfeld sieht.

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Knoblaucharoma in Muttermilch fördert Appetit des Säuglings

Lebensmittelchemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten erstmals belegen, dass die Einnahme von Knoblauch durch stillende Frauen sich im Geruch der Muttermilch niederschlägt. Verantwortlich dafür ist die Substanz Allylmethylsulfid (AMS) – ein Stoffwechselprodukt, das erst im mütterlichen Organismus verstärkt gebildet wird. Ob das Aroma allerdings beeinflusst, welche Ernährungspräferenzen die Kinder entwickeln, ob sie also Knoblauch später mögen, ist noch ungeklärt.

Prof. Dr. Andrea Büttner vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Universität Erlangen-Nürnberg sagt dazu: „Allerdings wissen wir noch recht wenig über den Einfluss von Nahrungsmitteln, die Mütter zu sich nehmen, auf die Ernährungsprägung der Säuglinge. Einige Forscher nehmen jedoch an, dass Kinder solche Lebensmittel bevorzugen, die ihre Mütter während der Stillzeit konsumieren, da sie vermuten, dass die Milch dann genauso oder zumindest ähnlich schmeckt.“

Die Resultate der Studie wurden jetzt im Online-Journal Metabolites des renommierten Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI) publiziert.

Dass das Knoblaucharoma die Säuglinge vom Trinken der Muttermilch abhalten könnte, ist allerdings nicht zu befürchten. Knoblaucharoma scheint im Gegenteil sogar den Appetit anzuregen, wie eine anderen Studie an Säuglingen gezeigt hat, die mehr Milch tranken, wenn die Mutter Knoblauch gegessen hatte.

Prof. Büttner befasst sich seit Jahren damit, wie Aromen vom Stoffwechsel des Menschen verarbeitet werden. Was den Einfluss auf die Muttermilch betrifft, kommt die Forscherin zu eher nüchternen Resultaten, denn einige Aromastoffe sind sehr labil und können im Körper des Menschen zu Derivaten verstoffwechselt werden, die wenig mit den für das Lebensmittel charakteristischen Ausgangsprodukten zu tun haben. So konnte Büttners Team in früheren Untersuchungen zum Beispiel nachgewiesen, dass etwa die Einnahme von Fischöl und Stilltee das Aromaprofil der Muttermilch nicht verändert. Eukalyptusölkapseln, die auch während der Stillzeit bei Erkältungskrankheiten eingenommen werden, geben der Muttermilch jedoch eine deutliche Eukalyptusnote. Allerdings ist hier nicht nur der ursprüngliche geruchsaktive Wirkstoff Eukalyptol in der Milch zu finden, sondern auch eine Vielzahl von Derivaten, die der mütterliche Organismus aus Eukalyptol erst herstellt.

Quelle:

https://idw-online.de/de/news655930

Kommentar & Ergänzung:

Stilltee – oft basierend auf den Früchten von Anis, Kümmel und Fenchel – verändert also das Aromaprofil der Muttermilch nicht. Knoblauch aber schon.

Schade, dass in der Pressemitteilung keine Quellenangabe zu der Studie aufgeführt ist, die offenbar verstärktes Trinken feststellte, wenn die Mutter Knoblauch gegessen hat.

Bei den erwähnten Eukalyptusölkapseln könnte es sich um „Soledum“ handeln, das zu 100% aus Eukalyptol ( = Cineol) besteht. Dieses Präparat ist in Deutschland im Handel, nicht jedoch in der Schweiz.

Eukalyptusöl ist aber auch enthalten im Kombinationspräparat GeloMyrtol ( = Gelodurant).

Dass Aromastoffe aus Eukalyptusölkapseln in der Muttermilch auftauchen zeigt zudem, dass die damit zugeführten Wirkstoffe in den menschlichen Organismus aufgenommen werden. Dafür spricht auch, dass nach der Einnahme solcher Kapseln die Ausatmungsluft nach Eukalyptusöl riecht.

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Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH.

Er unterstrich dabei, dass der pflanzlichen Wirkstoffkombination aus 90 mg Pfefferminzöl und 50 mg Kümmelöl (Carmenthin®) bei Schmerzen und Krämpfen in der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Evidenzgrad A und eine abgeschwächt positive Empfehlungsstufe (sollte oder kann) zugesprochen wird. Damit stehe das Phytopräparat auf einer Stufe mit dem Spasmolytikum Mebeverin.

Carmenthin habe in klinischen Studien verglichen mit Placebo eine doppelt so hohe Verminderung der Reizdarmsyndrom (RDS)-assoziierten Beschwerden Flatulenz, Druck-, Schwere- und Völlegefühl gezeigt. Als effektives Therapie-Modul füge sich das Phytopharmakon gut in die bei RDS notwendigen multimodalen Behandlungskonzepte auch bei Kindern ein, erklärte der Referent. Die Wirkstoffkombination aus Pfefferminzöl und Kümmelöl darf ab dem Alter von zwölf Jahren angewendet werden.

Das Reizdarmsyndrom ist von einer großen Symptom-Variabilität geprägt: Schmerzen, Krämpfe, Blähungen, Durchfall und/oder Verstopfung.

Dabei werden unterschiedliche Ursachen und individuelle Triggerfaktoren diskutiert. Leitliniengerecht liege ein Reizdarmsyndrom vor, wenn die RDS-charakteristischen Beschwerden seit mindestens drei Monaten vorliegen und andere Erkrankungen ursächlich ausgeschlossen wurden«, erläuterte Professor Dr. Stephan Miehlke aus Hamburg an der Pressekonferenz. Der Leiter des Magen-Darm-Zentrums am Universitätsklinikum Eppendorf wies auch darauf hin, dass bei RDS-Patienten nicht nur eine generell gesteigerte Darmmotilität beobachtet wird.

Darüber hinaus sei festgestellt worden, dass viszerale Schmerzreize bei diesen Patienten zur Aktivierung anderer und größerer Hirnregionen als bei gesunden Kontrollpersonen führen. Bei zahlreichen RDS-Betroffenen finde sich zudem eine erhöhte Innervation der Darmmucosa. Ein verändertes Schleimhaut-Mediatorprofil eine Aktivierung des enterischen Nervensystems und der primär afferenten Nerven bewirken.

Dr. Michael Harkenthal aus Ettlingen erklärte die sich ergänzenden Wirkmechanismen des Phytopharmakons und unterstrich, dass Reizdarmbeschwerden häufig nach akuten Infektionen im Verdauungstrakt entstehen. Es komme zur Hypersensibilität der Nerven im Darm, die dann bereits bei der geringsten psychischen oder physischen Reizung mit Schmerzsignalen und Krämpfen reagieren.

Pfefferminzöl aktiviert die Kältesensoren der Darmnerven, konstatierte Harkenthal. Das bewirke eine Beruhigung benachbarter Schmerzsensoren und eine drastische Verminderung ihrer Empfindlichkeit. Kümmelöl wirkt aktivitätshemmend auf gasbildende Bakterien, sodass Blähungen reduziert werden.

Im Vergleich zu den einzelnen Bestandteilen habe sich das Kombinations-Phytopharmakon mit Blick auf die Minderung abdomineller Schmerzen bei RDS als überlegen erwiesen.

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=63399

 

Kommentar & Ergänzung:

Pharmakologisch betrachtet ist beim Reizdarm die Anwendung von Kümmelöl und Pfefferminzöl in Kapselform einer Anwendung von Kümmeltee bzw. Pfefferminztee vorzuziehen. Durch die magensaftresistente Carmenthin-Kapsel lassen sich grössere Mengen an ätherischem Öl bis in tiefere Darmabschnitte applizieren, als es mit einer Teeanwendung möglich wäre.

Ein Kräutertee hat aber immer auch einen Ritualcharakter und wirkt zudem möglicherweise durch die Wärmezufuhr entspannend.

Das Kombi-Präparat Carmenthin® ist in der Schweiz nicht als Arzneimittel registriert, kann aber von Apotheken aus Deutschland besorgt werden.

Magensaftresistente Pfefferminzöl-Kapseln gibt es unter dem Namen Colpermin®.

Für dieses Produkt liegen ebenfalls positive Studien zur Behandlung von Reizdarm vor.

Siehe dazu:

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd

Reizdarmsyndrom: Flohsamen und Pfefferminzöl top – Kleie flop

 

Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

 

Kümmel und Pfefferminze sind in Form eines alkoholischen Extrakts auch Bestandteil der Iberogast Tropfen (neben Extrakten aus Schleifenblumenkraut, Engelwurz, Schöllkraut, Mariendistel, Kamille, Süssholz und Melisse). Das Kombi-Phytopharmakon wird ebenfalls bei Reizdarm eingesetzt, dürfte seine Wirkung aber eher im oberen Verdauungstrakt entfalten (Reizmagen, Völlegefühl im Oberbauch).

Siehe:

Phytotherapie bei funktionellen Magenbeschwerden

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

“In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.”

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt. Entscheidend für die Wirksamkeit ist in der Phytotherapie aber oft die Anwendungsform. Und da stellt sich beim Reizdarmsyndrom die Frage, ob die Wirkstoffe bei der Anwendung in Form von Kümmeltee, Fencheltee oder Anistee tief genug in den Verdauungstrakt gelangen.

Beim Reizdarmsyndrom setzt die Phytotherapie nämlich eher auf ätherische Öle in einer magensaftresistenten Kapsel. So kommen die Wirkstoffe auch in tiefere Darmabschnitte.

Etablierte Präparate im Kapselform sind Carmenthin® (Kümmelöl und Pfefferminzöl) und Colpermin® (Pfefferminzöl). Carmenthin® ist allerdings in der Schweiz nicht als Arzneimittel angemeldet.

Für Colpermin® und Carmenthin® gibt es einige Studien, die eine Wirksamkeit beim Reizdarmsyndrom nahelegen. Diese Ergebnisse lassen sich aber nicht auf die Anwendung als Pfefferminztee übertragen.

Als Darmregulans beim Reizdarmsyndrom eignen sich zur Linderung von Verstopfung und/ oder Durchfall auch die Flohsamen. Dazu sind ebenfalls positive Studien vorhanden.

Es kann nicht genug betont werden, dass in der Phytotherapie die Zubereitungsform einer Pflanze sehr wichtig ist – zum Beispiel Kräutertee, Pflanzentinktur, Pflanzenextrakt – das macht einen Unterschied und die optimale Zubereitungsform ist abhängig vom verschiedenen Faktoren.

Siehe auch:

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

 

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom schmerzlindernd

Reizdarmsyndrom: Flohsamen und Pfefferminzöl top – Kleie Flop

Phytotherapie: Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

 

 

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze – Kümmel – Fenchel – Anis – Flohsamen

Phytotherapie bei Reizdarm

Ballaststoffe bessern Reizdarmsyndrom

Phytotherapie bewährt bei Reizdarmsyndrom (Colon irritabile)

 

 

 

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Infoportal

Kümmel / Kümmelöl

Kümmel / Kümmelöl

Kümmelöl-Leibauflagen beim Reizdarmsyndrom

Etwa 10 und 15 % der Bevölkerung in Europa leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Bei den Betroffenen kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Unterbauchschmerzen, Völlegefühl oder übermäßig auftretenden Blähungen. Da eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist, bieten sich nur Therapiemaßnahmen auf der Symptomenebene an. Vor allem phytotherapeutische Maßnahmen wie die Gabe von Pfefferminzöl und Kümmelöl in Kapselform sowie von Flohsamen haben sich bereits als effektiv in der Bekämpfung einzelner Beschwerden erwiesen.

Ein Team der Universität Duisburg-Essen untersuchte nun die Wirksamkeit von Kümmelölleibauflagen, wie sie in der Kneipptherapie angewandt werden, bei Reizdarm-Patienten… Zum vollständigen Text hier…


Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH.

Er unterstrich dabei, dass der pflanzlichen Wirkstoffkombination aus 90 mg Pfefferminzöl und 50 mg Kümmelöl (Carmenthin®) bei Schmerzen und Krämpfen in der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Evidenzgrad A und eine abgeschwächt positive Empfehlungsstufe (sollte oder kann) zugesprochen wird… Zum vollständigen Text hier…

Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt. Entscheidend für die Wirksamkeit ist in der Phytotherapie aber oft die Anwendungsform… Zum vollständigen Text hier…

Arzneipflanze des Jahres 2016: Kümmel (Carum carvi)

Kümmel ist bekannt als Gewürz, doch die Pflanze hat auch interessante und wertvolle Heilwirkungen:

Kümmeltee und Kümmelöl können Krämpfe im Verdauungstrakt lösen und Blähungen und Völlegefühl vertreiben.

Nun wurde der Echte Kümmel (Carum carvi) zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gekürt.

«Kümmel ist ein sehr gutes Mittel gegen Reizdarmbeschwerden, wenn man es über magensaftresistente Kapseln nimmt. Als Tee kann Kümmel auch bei leichteren Beschwerden wirken», erklärt der Medizinhistoriker Johannes Gottfried Mayer anlässlich der Präsentation der „Arzneipflanze des Jahres“ in Würzburg… Zum vollständigen Text hier…

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sein.

Für diese Patienten ist in Deutschland seit Jahresbeginn ein Kombipräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl im Handel (Carmenthin®). Es soll schmerzlindernd und entkrampfend wirken, Blähungen lindern und den gereizten Darm beruhigen.

Leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl lassen dadurch nach.

Die ätherischen Öle werden durch die magensaftresistente Verkapselung gezielt in den Darm transportiert.

Beim Kongress Visceralmedizin 2014 in Leipzig wurden zu diesem Phytopharmakon Daten aus drei Doppelblindstudien mit insgesamt 376 Patienten präsentiert. 111 Patienten litten an einem begleitenden RDS und bekamen über eine Dauer von 28 Tagen das Phytopharmakon aus Kümmelöl und Pfefferminzöl oder Placebo… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl für Bauchmassagen gegen Krämpfe und Blähungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Bei Krämpfen und Blähungen von Säuglingen und Kleinkindern wird häufig Fencheltee oder Kamillentee angewendet. Eine Alternative oder Ergänzung ist die Bauchmassage mit Kümmelöl:

10 bis 15 Tropfen einer zehnprozentigen Lösung des Kümmelöls in einem fetten Öl, beispielsweise in Olivenöl, lindern bei Kleinkindern und Säuglingen Blähungen und Krämpfe, wenn sie mit kreisenden Bewegungen in der Nabelgegend einmassiert werden.

Woraus besteht Kümmelöl?… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

Sind Kreuzkümmel und Kümmel verwandt?

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) und Echter Kümmel (Carum carvi) sind insofern verwandt, als sie zur gleichen Pflanzenfamilie gehören, zu den Doldenblütlern (Apiaceen).

Allerdings umfasst diese Pflanzenfamilie rund 3780 Pflanzenarten, so dass die Verwandtschaft nicht so eng sein wird.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum, Bild auf Wikipedia) wird seit langem als Gewürz verwendet. Wobei die getrockneten Früchte der Pflanze verwendet werden. Die Bezeichnung „Kreuzkümmel“ kommt vom kreuzförmigen Blattstand der Pflanze und dem kümmelähnlichen Aussehen der getrockneten Früchte. Der Geschmack von Kümmel und Kreuzkümmel ist allerdings sehr unterschiedlich, obwohl beide zur Familie der Doldenblütler gehören… Zum vollständigen Text hier…

Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen

Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl-Massage bei Magenschmerzen

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier eine Empfehlung für eine Kümmelöl-Massage bei krampfartigen Magenschmerzen:

„ Kümmelöl und Wärmeauflage

Kümmelöl wird aus Kümmelsamen hergestellt. Es beruhigt, löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deshalb eignet es sich bei Magenschmerzen gut, um sanft damit den Bauch zu massieren. Der Körper resorbiert die Kümmelwirkstoffe über die Haut. Der Duft des Öls sorgt zusätzlich für Entspannung. Wer den Geruch nicht mag, kann auch Melissenöl für die Bauchmassage verwenden… Zum vollständigen Text hier…

Kümmeltee gegen Blähungen

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren sind fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Zitat:

„Die unangenehmen Blähungen entstehen, wenn sich im Magen-Darm-Trakt zu viele Gase ansammeln. Diese erzeugen ein Gefühl von Völle und Druck im Bauch. Wichtig ist jetzt, dass die Gase den Körper wieder verlassen. Gegen einen Blähbauch helfen am besten verschiedene Kräuter- und Gewürztees. Wer Blähungen vorbeugen möchte, sollte auf die Ernährung achten und zum Beispiel Kohl, Zwiebeln und Hülsenfrüchte meiden.“… Zum vollständigen Text hier…

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminze / Pfefferminzöl

PFEFFERMINZE / PFEFFERMINZÖL

Pfefferminzöl bei Muskelkater?

T-online gibt in einem Beitrag Tipps zum Umgang mit Muskelkater und hat eine interessante Empfehlung: Pfefferminzöl.

Hier eine Zusammenfassung mit anschliessendem Kommentar:

Muskelkater entwickelt sich, wenn die Muskeln beim Training zu stark strapaziert werden und dadurch kleine Risse im Gewebe entstehen. Die verletzten Muskelfasern schwellen an und es kommt zu einer Entzündung, die sich durch den charakteristischen ziehenden und stechenden Schmerz zeigt… Zum vollständigen Text hier…


Menthol / Pfefferminzöl gegen Juckreiz

Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ bringt ein Gespräch mit dem Dermatologen Franz Legat, dem Leiter der Juckreizambulanz in Graz.

Dabei wird als Mittel gegen Juckreiz (Pruritus) unter anderem auch Menthol erwähnt.

Zitat: „Auch Cremes mit speziellen Inhaltsstoffen, etwa mit Urea, also Harnstoff, oder Menthol können helfen. Eine Therapie in Kältekammern oder die Phototherapie, also die Therapie mit UV-Strahlen, kann juckreizlindernd wirken.“

Quelle: http://derstandard.at/2000057056706/Pruritus-Im-Juck-Kratz-Zyklus-sein

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…


Pfefferminzöl als Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Der Tipp ist nicht neu und die Studien dazu auch nicht. Aber weil es bei Spannungskopfschmerzen nach wie vor einen Versuch wert ist und das Magazin „Stern“ wieder einmal darauf hinweist:

„Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann zusätzlich Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, verringert das Minzöl die Kopfschmerzen nach etwa 15 Minuten. Bei Spannungskopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzölbehandlung mit der einer Paracetamoltablette vergleichbar; mehrere Studien haben dies nachgewiesen. Mit Pfefferminzöl können Sie auch Kinder über sechs Jahren behandeln.“

Quelle: http://www.stern.de/gesundheit/kopfschmerz/therapie/hausmittel-gegen-kopfschmerzen-ins-bad-oder-ins-bett-3261842.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…


Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH… Zum vollständigen Text hier…

DGS-Praxisleitlinien Schmerzmedizin: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin hat die Anwendung von Pfefferminzöl in die Praxisleitlinien aufgenommen.

Zitat:

Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Die kutane Applikation von Pfefferminzöl (Oleum menthae piperitae) in 10%-iger ethanolischer Lösung ist wirksam zur Behandlung des episodischen Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Die Wirkung ist der Einnahme von Paracetamol 1000 mg oder Acetylsalicylsäure 1000 mg ebenbürtig“… Zum vollständigen Text hier…

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sein.

Für diese Patienten ist in Deutschland seit Jahresbeginn ein Kombipräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl im Handel (Carmenthin®). Es soll schmerzlindernd und entkrampfend wirken, Blähungen lindern und den gereizten Darm beruhigen.

Leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl lassen dadurch nach.

Die ätherischen Öle werden durch die magensaftresistente Verkapselung gezielt in den Darm transportiert.

Beim Kongress Visceralmedizin 2014 in Leipzig wurden zu diesem Phytopharmakon Daten aus drei Doppelblindstudien mit insgesamt 376 Patienten präsentiert. 111 Patienten litten an einem begleitenden RDS und bekamen über eine Dauer von 28 Tagen das Phytopharmakon aus Kümmelöl und Pfefferminzöl oder Placebo… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl als Appetithemmer?

Die österreichische Zeitung „Die Presse“ hat kürzlich über Aromapflege berichtet.

Der Artikel ist ein gutes Beispiel für schlechten Journalismus – mit zahlreichen Fehlinformationen und leeren Behauptungen.

Schauen wir uns nur ein kurzes Zitat daraus genauer an:

„Und wer mit ätherischen Ölen abnehmen oder keinesfalls zunehmen will, wähle Pfefferminzöl. Dessen Duft soll appetithemmende Wirkung haben und kann zusätzlich die Gallenproduktion anregen, die für die Fettverbrennung verantwortlich ist.“

Quelle:

http://diepresse.com/home/leben/gesundheit/4630761/Aromapflege_Die-Therapie-der-Tropfen?_vl_backlink=/home/leben/gesundheit/index.do

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl / Menthol befreit die Nase bei Schnupfen

Pfefferminzöl oder sein Hauptinhaltsstoff Menthol werden vielfach angewendet zur Befreiung einer verstopften Nase bei Schnupfen.

Und wie kommt diese Wirkung zustande?

Facharzt Dr. Peter Kardos schreibt dazu in einem Statement für das *Komitee Forschung Naturmedizin“:

„Zur Wirkung von Menthol gehört das durch Wirkung auf die Rezeptoren erzielte Gefühl des freien Durchatmens, das die Patienten schätzen, obwohl es objektiv durch Messung des Widerstandes (Rhinomanometrie) nicht zu bestätigen ist! Vielleicht spielt hier die nachweisbare Senkung der Atemfrequenz mit eine wichtige Rolle, die ihrerseits wiederum zu einem weniger turbulenten Atemfluss führt.“

Quelle:

http://phytotherapie-komitee.de/#Publish::Page/show/page_id=214

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.

Antivirale Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpes-simplex-Viren

In einer Dissertation untersuchte Dr. med. Anja Schuhmacher die Wirkung von Pfefferminzöl und Melissenöl gegen Herpesviren.

Herpes simplex Viren sind weltweit verbreitet und zählen zu den häufigsten Krankheitserregern. Sie verursachen beim Menschen in der Regel schmerzhafte, bläschenförmige Hautläsionen in und um die Mundhöhle (Lippenherpes, Fieberbläschen) und im Genitalbereich (Genitalherpes), können jedoch auch insbesondere bei Immunsupprimierten zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen

Wieder einmal ein Hinweis auf die Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen. Diesmal von Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel in der „Welt“.

Zitat:

„Bei einem akuten Anfall von Spannungskopfschmerz helfen schmerzhemmende Wirkstoffe wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen. Ebenso wirksam sei Pfefferminzöl, erläutert Göbel. Das Öl wird äußerlich auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen.“

Quelle:

http://www.welt.de/gesundheit/article128490962/Das-hilft-am-besten-gegen-Kopfschmerzen.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Bei Völlegefühl: Pfefferminztee statt Verdauungsschnaps

Lässt sich ein Völlegefühl nach dem Essen mit einem Verdauungsschnaps lindern?

Die Ernährungsexpertin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken hat zu dieser Frage Stellung genommen.

Ein Verdauungsschnaps nach einem üppigen Essen kann das Völlegefühl mindern, weil der Alkohol die Magenmuskulatur entspannt.

Trotzdem sei der Schnaps keine gute Wahl, erklärt Bänsch, weil der Alkohol zugleich dazu führe, dass die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpe… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nimmt den Nutzen und Schaden von Medikamenten und anderen therapeutischen Massnahmen genau und kritisch unter die Lupe.

Auf seiner Website gesundheitsinformation.de gibt es einen interessanten Abschnitt über Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom:

„Viele Menschen nehmen Mittel aus Pfefferminzöl ein, um ihre Beschwerden zu lindern. Pfefferminzöl soll die Darmmuskulatur entspannen.

Tatsächlich zeigen einige Studien, dass manche Menschen zumindest kurzfristig von Pfefferminzöl profitieren:.. Zum vollständigen Text hier…

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Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.

Pfefferminztee bei Verdauungsbeschwerden

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (Nr. 17 / 2013) veröffentlichte einen Beitrag von Mag. pharm Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier als Zitat den Abschnitt zur Pfefferminze:

„Das in der Pfefferminze (Menthae piperitae folium) enthaltene ätherische Öl und die Flavonoide wirken spasmolytisch, cholagen, appetitanregend und karminativ. Für die Wirksamkeit spielen gleich mehrere Komponenten des ätherischen Öls eine spezifische Rolle. Menthol wirkt lokalanästhesierend auf die Magenschleimhaut und hilft daher bei Erbrechen und Übelkeit… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee lindert Magenkrämpfe

Tee aus Pfefferminzblättern ist beliebt als Genusstee. Darüber hinaus entfaltet er aber vielfältige Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden.

Wichtigster Wirkstoff im Pfefferminzblatt ist das ätherische Pfefferminzöl mit seinem Hauptwirkstoff Menthol.

Pfefferminzöl bzw. Menthol wirken krampflösend und sind deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Teeaufguss werden einige frische Pfefferminzblätter gewaschen und klein gezupft. Die Blätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Dann wird der Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken getrunken… Zum vollständigen Text hier…

Was ist Minzöl / Japanisches Pfefferminzöl?

Minzöl („Japanisches Pfefferminzöl“) ist ein ätherisches Öl, das aus dem Kraut bestimmter Ackerminzen gewonnen wird. Es wird als kostengünstige Alternative zu dem höherwertigen Pfefferminzöl in ähnlichen Einsatzbereichen angewendet.

Herstellung von Minzöl

Minzöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus dem Kraut mentholreicher Kulturformen der Ackerminze gewonnen. Für pharmazeutische Qualitäten des Öls (Menthae arvensis aetherolum) sind Mentha arvensis L. var. piperascens MALINV. ex HOLMES (Japanische Minze) sowie Mentha canadensis L. zugelassene Stammpflanzen. Aus dem primär gewonnenen sehr mentholreichen dickflüssigen ätherischen Öl (Mentholgehalt bis zu 90 %) wird ein Teil des Menthols nach Kristallisation durch Filtration abgetrennt und nach Rektifikation das Minzöl erhalten… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (DA) geht in Nummer 4 / 2012 auf das Thema Kopfschmerzen ein.

Zur Differenzierung verschiedener Kopfschmerztypen schreibt DA:

„Von den mehr als 160 verschiedenen Kopfschmerztypen kommen in den Apotheken zu 90% nur 3 ins Gespräch: Spannungskopfschmerz, Migräne und durch Fehlgebrauch von Medikamenten induzierte Kopfschmerzen. Der Spannungskopfschmerz ist am einfachsten zu behandeln. Betroffene beschreiben ihn als leichten bis mittelschweren Kopfschmerz, der im gesamten Kopfbereich auftritt und ziehend-drückenden, nicht-pulsierenden Charakter hat. (Migräne ist pulsierend-hämmernd). Während bei Erwachsenen wenig gegen den Gebrauch von Kopfschmerzmitteln spricht, sind bei Kindern, Schwangeren und Stillenden besondere Sicherheitsmaßstäbe anzulegen… Zum vollständigen Text hier…

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Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 

Jasminöl, Teebaumöl und Minzöl gegen Scheidenpilz untersucht

Fast jede Frau leidet in ihrem Leben einmal oder wiederkehrend  unter einer Scheidenpilzinfektion, die in der Regel begleitet ist von Juckreiz oder Brennen im Scheidenbereich und / oder von weißlichem Ausfluss aus der Scheide. In rund 90% der Fälle ist eine Infektion mit dem Hefepilz Candida albicans der Auslöser (vaginale Candidose). Ähnlich wie bei den Antibiotika haben sich in den letzten Jahren auch Candida-Stämme entwickelt, die resistent sind gegen einige der herkömmlichen Fungizide (Anti-Pilzmittel). Eine Studie hat nun untersucht, ob Minzöl (aus Rundblättriger Minze, Mentha suaveolens), Teebaumöl (aus Melaleuca alternifolia) oder Jasminöl (aus Jasminum grandiflorum) eine günstige Wirkung bei der Therapie der vaginalen Candidose haben können… Zum vollständigen Text hier…

Menthol bei Schnupfen

Menthol kommt in Pflanzen der Gattung Mentha (Minzen) vor. Es ist der Hauptbestandteil im ätherischen Öl der Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae). Menthol wird synthetisch hergestellt oder aus der japanischen Minze (Mentha arvensis var. piperascens) gewonnen.

Menthol wird in zahlreichen Präparaten eingesetzt, die bei Schnupfen „Luft“ geben sollen. Interessant daran ist, dass nicht wirklich mehr Luft durch die Nase geht, sondern nur die Empfindung einer freieren Nase ausgelöst wird.

„Pharmawiki“ beschreibt diesen Effekt so:

„Bei Schnupfen und verstopfter Nase in Form von Inhalierstiften, Nasenmitteln oder Erkältungsbalsamen… Zum vollständigen Text hier…

Fundstück: Rezept für Pfefferminzsirup

Auf der Website des Pfefferminzmuseums gefunden:

Pfefferminzsirup

1/2 l roher Pfefferminzsaft aus Blättern oder Blättern und Stängeln (elektrischer Entsafter)

500g Kristallzucker

Den Zucker in 1/4l Wasser kochen, bis sich starke Fäden ziehen (anfangs abschäumen). Den Pfefferminzsaft dazugießen und langsam bis zum Siedepunkt erhitzen. Noch 10 Minuten kochen und anschließend in Flaschen abfüllen und luftdicht verschließen.

Mit gekühltem Wasser verdünnt wird der Sirup zu einem köstlichen Erfrischungsgetränk… Zum vollständigen Text hier…

Blick ins Pflanzenlexikon: Pfefferminze und andere Minzen

An Kursen werde ich immer wieder einmal gefragt, ob andere Minzen genauso wirken wie die Pfefferminze (Mentha piperita).

Das ist keine einfache Frage, denn als Heilpflanze gilt in der Phytotherapie und auch im Arzneibuch die Pfefferminze (Mentha piperita). Die Wirkung anderer Minzenarten ist nur ungenügend dokumentiert.

Pfefferminze gehört also zur Gattung der Minzen (Mentha) und das ist eine interessante Pflanzengruppe in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Je nach Quelle umfasst die Gattung der Minzen 20 bis über 30 Pflanzenarten… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee gegen Magenkrämpfe

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung der Pfefferminze:

„Tee aus Pfefferminzblättern ist eine der beliebtesten Sorten der Deutschen. Wichtigster Wirkstoff ist das Menthol. Es wirkt krampflösend und ist deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Aufguss einige frische Pfefferminzblätter waschen und klein zupfen. Mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann den Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken trinken… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

Pfefferminzöl lindert Spannungskopfschmerzen

Bei Stress verspannt sich die Nackenmuskulatur und als Folge davon kann es zu Spannungskopfschmerzen kommen. Eine Behandlungs-Option ist dann Pfefferminzöl.

Spannungskopfschmerz gehört zu den häufigsten Schmerzarten. Eine der Ursachen dafür sind Nackenverspannungen. Zur Behandlung bei dieser Kopfschmerzart sind auch Arzneien aus Heilpflanzen geeignet Eine plazebokontrollierte Studie belegt den Nutzen von Pfefferminzöl.

Darin bekamen 129 Patienten entweder Pfefferminzöl in zehnprozentiger Lösung plus Paracetamol, Pfefferminzöl plus Placebo-Tabletten, Paracetamol plus Placebo- Lösung (Spuren von Pfefferminzöl) oder beide Placebos als Kombination (Z Phytotherapie 2004; 25: 129)… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie: Pfefferminzöl gegen Spannungskopfschmerzen

Eine leichte Massage mit zehnprozentigem Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung an Schläfe, Scheitel und Nacken kann bei Spannungskopfschmerzen Linderung verschaffen. Großflächig auf Stirn und Schläfe aufgetragen, reduziert das ätherische Öl die Kopfschmerzen nach rund 15 Minuten. Bei Spannungs-Kopfschmerzen ist die Wirkung der Pfefferminzöl-Behandlung vergleichbar mit dem Effekt einer Paracetamol-Tablette; mehrere Studien konnten dies nachweisen. Mit Pfefferminzöl können auch Kinder über sechs Jahren behandeln werden… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Reizdarm schmerzlindernd

Das im Pfefferminzöl enthaltene Menthol aktiviert einen Anti-Schmerz-Kanal im Dickdarm.

Schon Kinder ist bekannt: Wenn man Bauchschmerzen hat, erhält man eine Tasse Pfefferminztee, ob man will oder nicht. Doch die Pfefferminze ist nicht nur eines der bekanntesten Hausmittel, sie hat sich in jüngster Zeit auch als erstaunlich wirksam für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erwiesen – jener bisher unerklärlichen Überempfindlichkeit des Darms, die sich in Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen äußert. Verantwortlich dafür wurde bisher hauptsächlich der entkrampfende Wirkung der Heilpflanze gemacht:.. Zum vollständigen Text hier…

Pflanzenheilkunde bei Reizdarm: Pfefferminze, Kümmel, Fenchel, Anis, Flohsamen

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“… Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI SPANNUNGSKOPFSCHMERZ

Die Österreichische Apotheker-Zeitung (Heft 6/2010, Seiten 345-346) publizierte einen informativen Beitrag von UNIV.-DOZ. DR. REINHARD LÄNGER zum Thema „Phytopharmaka in Neurologie und Psychiatrie“. Ein Abschnitt darin handelt von der Anwendung von Pfefferminzöl bei Spannungskopfschmerzen….. Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden. Die Hauptkomponente des ätherischen Pfefferminzöls, Menthol, trägt wesentlich zu seiner krampflösenden Wirkung bei. In der Therapie des Reizdarmsyndroms war Pfefferminzöl in kurz- und mittelfristigen klinischen Studien Placebo überlegen…… Zum vollständigen Text hier…

SPANNUNGSKOPFSCHMERZEN LINDERN MIT PFEFFERMINZÖL ODER TIGERBALSAM

Bis zu 70 Prozent aller Deutschen leiden zwei- bis dreimal im Monat unter Spannungskopfschmerz, meldet die Zeitung “Die Welt” und fragt, was man dagegen tun könne.

Neben Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen und Ketoprofen finden dabei zwei Naturheilmittel Erwähnung:
“ Auch Pfefferminzöl oder Tigerbalsam, vorsichtig auf die Schläfen gestrichen, können Linderung bringen.”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden….. Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE: PFEFFERMINZE LINDERT ÜBELKEIT

Die Pfefferminze (Mentha piperita) enthält ein ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Menthol. Diese Substanz kann die Magenschleimhaut unempfindlicher machen und dadurch den Brechreiz lindern. Verstärkt wird diese Wirkung, wenn der Pfefferminztee gekühlt getrunken wird (aus dem Kühlschrank). Bei Brechreiz während Chemotherapien und nach Operationen bewähren sich Eiswürfel aus Pfefferminztee….. Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARM – IRREFÜHRENDE INFORMATION IN SALDO 1/2009

Unter dem Titel “Beruhigung für den Darm” berichtet nun auch die KonsumentInnen-Zeitschrift “Saldo” über eine Meta-Studie der kanadischen Universität Hamilton, nach der Pfefferminzöl sich als wirksam bei Reizdarm gezeigt hat.
“Patienten mit Reizdarm sollten Pfefferminzöl-Kuren machen. Das bessert die Beschwerden deutlich…” schreibt Saldo. Der Text endet mit folgender Aussage: “ Am besten half Pfefferminzöl…… Zum vollständigen Text hier…

Fenchel

FENCHEL

Vaginalcreme mit Fenchel gegen Scheidentrockenheit

Eine Vaginalcreme mit Fenchel reduzierte in einer Studie die Symptome postmenopausaler Scheidentrockenheit.

Während der Wechseljahre wird die Östrogenproduktion im weiblichen Organismus vermindert. Dabei kommt es bei beinahe 40 % der Frauen zu Symptomen wie Brennen, Jucken, Scheidentrockenheit und Dyspareunie (Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs). Der pH-Wert in der Vagina erhöht sich, was dazu führt, dass Krankheitserreger sich leichter ansiedeln und Entzündungen auslösen können. Sexuelle Aktivität kann dieser Entwicklung entgegen wirken, doch zahlreichen Frauen bleibt nur der Griff zu Cremes und Gleitmitteln… Zum vollständigen Text hier…


Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt. Entscheidend für die Wirksamkeit ist in der Phytotherapie aber oft die Anwendungsform. Und da stellt sich beim Reizdarmsyndrom die Frage, ob die Wirkstoffe bei der Anwendung in Form von Kümmeltee, Fencheltee oder Anistee tief genug in den Verdauungstrakt gelangen.

Beim Reizdarmsyndrom setzt die Phytotherapie nämlich eher auf ätherische Öle in einer magensaftresistenten Kapsel. So kommen die Wirkstoffe auch in tiefere Darmabschnitte… Zum vollständigen Text hier…

Fenchelfrüchte bei Völlegefühl, Blähungen und krampfartigen Bauchbeschwerden

Auf n-tv.de hat Heidi Driesner gerade einen informativen Beitrag veröffentlicht zur Verwendung von Fenchel als Gewürz, Gemüse und Heilpflanze.

Zitat zu den Wirkungen des Fenchels als Heilpflanze:

„Richtig dosiert aber lindern die ätherischen Öle in den Samen tatsächlich Blähungen und Koliken. Besonders reich sind die Samen an Anethol, es bewirkt den anisartigen Duft und Geschmack des Fenchels (befindet sich auch in Anis). Anethol steigert die Bewegung der Muskulatur in Magen und Darm und wirkt zusätzlich krampflösend. Beides zusammen hilft bei Völlegefühl, Blähungen und krampfartigen Bauchbeschwerden… Zum vollständigen Text hier…

KRÄUTERTEES FÜR JEDE GELEGENHEIT: FENCHEL

Die „Kleine Zeitung“ veröffentlichte eine Zusammenstellung von bekannten Heilpflanzen und ihren Wirkungen. Hier der Abschnitt zum Fenchel:

Fenchel

Was bei Säuglingen und Kleinkindern bereits gegen Bauchschmerzen eingesetzt wird, kann bei Erwachsenen nicht verkehrt sein: Fencheltee wirkt beruhigend auf die Verdauung, kann aber auch bei Kopfschmerzen und Migräne Abhilfe schaffen. Dazu ein Tuch mit Fencheltee tränken und einige Zeit auf der Stirn einwirken lassen.“… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN: FENCHELTEE GEGEN HUSTEN

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor:

„Fenchel gegen Husten: Vom Fenchel heißt es übersetzt: „Sein Same mit der Milch einer Mutterziege getrunken, lockre die Blähung des Magens und fördere lösend alsbald den zaudernden Gang der lange verstopften Verdauung.“ Niemand trinkt heute noch Fenchel mit Ziegenmilch, trotzdem ist er als Heilpflanze heute genauso anerkannt wie damals – er hilft gegen Verstopfung, gegen Husten und Halsschmerzen. Man sollte die Körner frisch zerrieben als Tee trinken oder einige Tropfen Öl nach dem Essen schlucken. Als seltene Nebenwirkungen können allerdings allergische Reaktionen auftreten.“… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE BEI REIZDARM: PFEFFERMINZE, KÜMMEL, FENCHEL, ANIS, FLOHSAMEN

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: FENCHELTEE WEITERHIN EMPFEHLENSWERT

Auf Grund seiner guten Wirksamkeit und Verträglichkeit nimmt Fenchel bei der Behandlung von Beschwerden des Verdauungstrakts bei Säuglingen und Kindern eine spezielle Stellung ein. Dieser altbewährte Heilpflanzen-Tee wurde in den letzten Jahren jedoch mit Begriffen wie „toxisch“ oder „gefährlich“ belegt., was zu grosser Verunsicherung führte…… Zum vollständigen Text hier…

Zur Geschichte der Heilpflanzen: Fenchel

Die Nutzung von Heilpflanzen begleitet den Menschen wohl seit seinen Anfängen. Phytotherapie verbindet die Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Dieser weite Bogen ist einer der vielen spannenden Aspekte der Phytotherapie.
Eine interessante Figur aus der Geschichte der Heilpflanzen ist der Abt Walahfrid Strabo vom Benediktinerkloster Reichenau. Nachfolgend einen gekürzten und überarbeiteten Text aus der “Ärztezeitung”, welcher auf den Fenchel Bezug nimmt….. Zum vollständigen Text hier…

Anis

ANIS


Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt. Entscheidend für die Wirksamkeit ist in der Phytotherapie aber oft die Anwendungsform. Und da stellt sich beim Reizdarmsyndrom die Frage, ob die Wirkstoffe bei der Anwendung in Form von Kümmeltee, Fencheltee oder Anistee tief genug in den Verdauungstrakt gelangen… Zum vollständigen Text hier…

ANIS (PIMPINELLA ANISUM) ZUR HEILPFLANZE DES JAHRES 2014 GEWÄHLT

Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (NHV Theophrastus) hat Anis zur Heilpflanze des Jahres 2014 gekürt. Mit dieser Wahl sollen interessierte Menschen auf eine der ältesten Gewürz- und Heilpflanzen aufmerksam gemacht werden.

Anis ist eine einjährige, 30 bis 60 cm hohe Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Als Heilpflanze verwendet werden die getrockneten Anisfrüchte.

Als Wirkstoff enthalten sie ätherisches Öl, das zu 95 Prozent aus trans-Anethol besteht. Anisöl wirkt auswurffördernd bei Husten, schwach entkrampfend und antibakteriell. Anis steigert die Speichel- und Magensaftsekretion… Zum vollständigen Text hier…

ANIS (PIMPINELLA ANISUM) ZUR HEILPFLANZE DES JAHRES 2014 GEKÜRT

Zur Heilpflanze des Jahres 2014 wurde der Anis gekürt – und zwar im Rahmen des 10. Heilkräuter-Fachsymposiums im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau (Sachsen). Das gab der Naturheilverein NHV Theophrastus in einer Pressemitteilung bekannt. »Die reinigenden Tendenzen der Anisfrüchte – blähungstreibend, verdauungsfördernd und schleimlösend – können viele chronische Krankheiten positiv beeinflussen«, so begründete ein Jury-Mitglied die Entscheidung. Für stillende Mütter sei Anis Milchfluss anregend. Bekannt ist das markante Gewürz seit der Antike hauptsächlich in Backwaren, aber auch in alkoholischen Spezialitäten wie im griechischen Ouzo oder türkischen Raki… Zum vollständigen Text hier…

ANISTEE GEGEN BLÄHUNGEN

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 8 / 2012) publizierte einen Artikel zum Thema „Blähungen“ und empfiehlt darin unter anderem Anistee:

„Anistee ist bei Blähungen und Bauchkrämpfen – auch bei Säuglingen und Kleinkindern – sehr zu empfehlen. Die ätherischen Öle lösen Krämpfe und regulieren den Fluss der Verdauungssäfte. Anis ist deshalb fester Bestandteil vieler Verdauungstees. Zur pflanzlichen Therapie bei Blähungen eignen sich neben Anis auch Fenchel und Kümmel.“

Kommentar & Ergänzung:

Anis (Pimpinella anisum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze stammt vermutlich aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Sie kommt bei uns nicht wild vor… Zum vollständigen Text hier…

WAS UNTERSCHEIDET ANIS UND STERNANIS?

Anis zählt zu den klassischen Gewürzen der Weihnachtszeit. Egal, ob als Backzutat für Kuchen und Plätzchen, für die Würze in Süßspeisen oder für den Anislikör: Der süßliche, lakritzartige Anis-Geschmack gibt den Speisen und Getränken die spezielle Note.

Konsumentinnen und Konsumenten sind beim Einkauf oft unsicher: Anis oder Sternanis? Stehen beide Namen für das gleiche Gewürz?

Nein! Obwohl Geschmack und Geruch ähnlich sind – bei Anis und Sternanis handelt es sich um zwei völlig verschiedene Pflanzen!… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Wallis, Graubünden, Aargau, Schwyz, Glarus, Schaffhausen, Luzern....

Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge zur Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.


ANISTEE GEGEN KRÄMPFE UND BLÄHUNGEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Anis beziehungsweise Anistee:

„Anis löst Krämpfe und gilt deshalb traditionell als Heilmittel gegen Blähungen. Verwendet werden die Anisfrüchte, die wie Samen aussehen. Sie enthalten Anisöl mit dem Wirkstoff Anethol. Anis soll die Drüsen im Magen anregen, mehr Magensaft zu produzieren, und so die Verdauung fördern… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN: ANIS – PIMPINELLA ANISUM

Wo finde ich Anis?

Diese Frage kommt gelegentlich an Kräuterexkursionen.

Anis wächst aber bei uns gar nicht wild. So ist es ziemlich sinnlos, ihn zu suchen.

Wahrscheinlich stammt die wegen ihres würzigen Geruchs geschätzte Anis-Pflanze aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Aus weggeworfenen Früchten wächst Anis selten verwildert an Wegrändern und Schuttstellen.

Welche Inhaltsstoffe sind in Anisfrüchten vorhanden?… Zum vollständigen Text hier…

KRÄUTERTEES FÜR JEDE GELEGENHEIT: ANIS

Die „Kleine Zeitung“ stellte eine Reihe von Heilpflanzen vor, die sich zur Anwendung als Kräutertee eignen. Zum Anis steht dort:

„Anis ist den meisten Menschen aus der Weihnachtsbäckerei bekannt. Aber außer seinem guten Geschmack, hat dieses Gewürz auch heilende Kräfte zu bieten: Zum einen unterstützt Anis die Verdauung und hilft gegen Blähungen und Magen-Darm-Beschwerden. Auf der anderen Seite kann Anis auch hervorragend gegen Husten eingesetzt werden, denn da seine ätherischen Öle zum Teil über die Lunge ausgeschieden werden, wirkt er auf die Bronchien von innen.“… Zum vollständigen Text hier…

PFLANZENHEILKUNDE BEI REIZDARM: PFEFFERMINZE, KÜMMEL, FENCHEL, ANIS, FLOHSAMEN

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZE ANIS WIRKT GUT BEI HUSTEN UND VERDAUUNGSSCHWÄCHE

Anis gehört zu den hilfreichen Heilpflanzen bei Verdauungsschwäche und Katarrhen der Atemwege. Wegen seiner milden Wirkung wird Anis hauptsächlich in der Kinderheilkunde geschätzt. «Es werden dabei ausschließlich die Anisfrüchte genutzt, die im Volksmund auch ‘Samen’ heißen», erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg….. Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie für Magen-Darmtrakt / Leber / Galle

PHYTOTHERAPIE FÜR MAGEN-DARMTRAKT / LEBER / GALLE


Quittensirup bei Schwangerschaftsübelkeit?

Die Carstens-Stiftung beschreibt eine iranische Studie, wonach Quittensirup schwangerschaftsinduzierte Übelkeit besser reduziert als standardmäßig verabreichtes Vitamin B6. Das ist interessant, wirft aber auch einige Fragen auf.

Acht von zehn Schwangeren leiden an Übelkeit und Erbrechen und bei besonders stark ausgeprägtem Verlauf spricht man von Hyperemesis gravidarum. Der anhaltende Brechreiz kann mehrmals täglich zur Erbrechen und infolgedessen zu teils gravierendem Flüssigkeits- und Nährstoffverlust führen. Eine Anpassung der Ernährung, der Ausgleich des entstehenden Flüssigkeits- und Nährstoffmangels und die Behandlung der Symptome mittels medikamentöser Verfahren sowie eine Vitamin B6-Supplementierung (Pyridoxin) zählen zur Standardbehandlung der Hyperemesis gravidarum… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen gegen Verstopfung

Das Magazin „Stern“ beschreibt die Anwendung von Leinsamen gegen Verstopfung und orientiert sich dabei erfreulicherweise an den Standards der Phytotherapie-Fachliteratur:

„Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen und so das Stuhlvolumen vergrößern. Ein Esslöffel Leinsamen kann in Verbindung mit Flüssigkeit auf das Vierfache seines Volumens anwachsen. Das führt zu einem Dehnungsreflex im Darm, der abführend wirkt. Auf diese Weise können Leinsamen Verstopfungen lindern oder einem trägen Darm auf die Sprünge helfen. Nach Einschätzung der Kommission E sind sie auch für Patienten geeignet, deren Darmtätigkeit durch übermäßigen Konsum von Abführmitteln bereits geschädigt ist… Zum vollständigen Text hier…

Hausmittel: Haferflocken gegen Sodbrennen

Haferflocken bewähren sich häufig bei akutem Sodbrennen. Sie enthalten viel Stärke und nehmen überschüssige Magensäure gut auf.

Durch ihren hohen Gehalt an Schleimstoffen wirken sie wie ein Schutzschild.

Zwei bis drei Esslöffel pure Haferflocken werden zu diesem Zweck gut zerkaut. Je besser gekaut wird, desto mehr Schleimstoffe können sich lösen. Haferflocken sind leicht verdaulich und regen dahrer die Säureproduktion nicht an. Sie können auch vorbeugend zur Anwendung kommen – in Form von einer kleinen Portion Müsli, Suppe oder Brei… Zum vollständigen Text hier…


Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt

Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg hat den Andorn (Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt.

Außerhalb von Fachkreisen ist der Andorn hierzulande fast unbekannt. Dabei zählte der stattliche Lippenblütler (Lamiaceae) von der Antike bis weit in die Neuzeit zu den bedeutendsten Arzneipflanzen Europas. Die Verwendung der Pflanze bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden ist schon seit über 2000 Jahren dokumentiert… Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

Kurkuma bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Die österreichische Zeitung „Kurier“ empfiehlt:

„Der Geschmack von Kurkuma ist vielen aus indischen Gerichten bekannt. In der indischen Heilmedizin Ayurveda wird Kurkuma seit Jahrtausenden verwendet. Im Körper kann das gelb-orange Gewürz Entzündungen reduzieren, etwa im Magen-Darm-Trakt. Besonders bei Reizdarm , chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Morbus Crohn konnten Effekte gezeigt werden. Der in Kurkuma enthaltene Farbstoff Kurkumin wirkt außerdem entzündungshemmend und blutzuckersenkend. Zudem senkt es den Cholesterinspiegel und kann damit vielen Krankheiten vorbeugen.“

Quelle: https://kurier.at/wellness/zimt-kurkuma-ingwer-knoblauch-wie-sie-ihr-gewuerzregal-gesund-haelt/247.739.154

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei Erkrankungen im Vedauungstrakt

Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming sprach Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) bei Erkrankungen im Verdauungstrakt.

Bei der Indikation Übelkeit und Erbrechen empfahl Robert Fürst den Ingwerwurzelstock. Die Studienlage sei zwar heterogen, doch bei Reiseübelkeit sei die Wirksamkeit gut belegt. Eine Besonderheit sei hier, dass kein Extrakt zum Einsatz kommt, sondern der gepulverte Ingwerwurzelstock (zum Beispiel Zintona®). Bei Reizmagen oder auch funktioneller Dyspepsie gibt es laut Fürst… Zum vollständigen Text hier…

Kümmelöl-Leibauflagen beim Reizdarmsyndrom

Etwa 10 und 15 % der Bevölkerung in Europa leiden unter dem Reizdarmsyndrom. Bei den Betroffenen kommt es zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall, Unterbauchschmerzen, Völlegefühl oder übermäßig auftretenden Blähungen. Da eine ursächliche Behandlung nicht möglich ist, bieten sich nur Therapiemaßnahmen auf der Symptomenebene an. Vor allem phytotherapeutische Maßnahmen wie die Gabe von Pfefferminzöl und Kümmelöl in Kapselform sowie von Flohsamen haben sich bereits als effektiv in der Bekämpfung einzelner Beschwerden erwiesen.

Ein Team der Universität Duisburg-Essen untersuchte nun die Wirksamkeit von Kümmelölleibauflagen, wie sie in der Kneipptherapie angewandt werden, bei Reizdarm-Patienten. Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie bei Reizmagensyndrom

Die Pharmazeutische Zeitung hat gerade einen Artikel publiziert zum Thema „Reizmagen und Reizdarm“.

Zum „Reizmagen“ werden darin auch konkrete Hinweise auf Phytopharmaka aufgeführt, auf die ich hier kurz eingehen will.

Statt vom „Reizmagen“ spricht man eigentlich besser vom „Reizmagensyndrom“ (RMS), da es sich in den meisten Fällen um mehrere Symptome handelt. Im internationalen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung „funktionelle Dyspepsie“ (FD) gebräuchlich.

Ein Reizmagensyndrom ist gemäß den sogenannten Rom-IV-Kriterien charakterisiert durch eines oder mehrere der folgenden belästigenden, das heißt alltägliche Aktivitäten beeinträchtigenden Symptome:

Zum vollständigen Text hier…

Meerrettichwein gegen Verdauungsprobleme

Der Bayerische Rundfunk berichtete kürzlich sehr informativ über Meerrettich und seine Wirkungen. Dabei kam die Rede auch auf den Meerrettichwein:

„Auch bei Verdauungsproblemen kann Meerrettich helfen. Gerieben mit dem Lieblingswein mischen – acht Tage im Dunkeln lagern, gelegentlich schwenken. Fertig ist der Verdauungstrunk.“

Quelle:

http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/gesundheit/meerrettich-heilpflanze-gesundheit-100.html

Kommentar & Ergänzung: Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

Ingweröl gegen Erbrechen?

Die Zeitung „Bild“ versucht wieder einmal, über die Heilwirkungen von Pflanzen zu informieren. Das geht zum wiederholten Mal schief.

Unter dem Titel „Die heilsamen Wirkung von ätherischen Ölen“ werden einige Pflanzen aufgeführt, deren ätherische Öle bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt werden können. Der Text strotzt vor haltlosen Behauptungen und Irrtümern.

Beispiel: „Ingwer (Zingiber officinale) Wirkt verdauungsfördernd, schleimlösend, gegen Erbrechen.

Beispiel: Bei Übelkeit einen Tropfen Öl unter die Zunge geben oder einen Tropfen Öl in die Handflächen oder auf ein Taschentuch geben, über die Nase halten und tief einatmen.“

Quelle: http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/medizin/dufte-medizin-aetherische-oele-49083174.bild.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…


Phytotherapie als Standardtherapie bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen

An der Dreiländertagung Phytotherapie 2016 befasste sich Olaf Kelber in einem Vortrag mit dem Thema „Phytotherapie als Standardtherapie – Wunsch oder Wirklichkeit“.

Der geläufigen Auffassung nach liege Phytotherapie als Standardtherapie 200 Jahre zurück, in einer Zeit, als chemisch definierte Arzneimittel noch nicht erfunden waren.

Doch habe es sich durchaus als möglich erwiesen, dass pflanzliche Präparate auch heute noch zur Standardtherapie avancieren, wenn gewisse Voraussetzungen gegeben sind – wie insbesondere eine gute Studienlage.

Ein aktuelles Beispiel erwähnt Kelber die Therapie der funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen:… Zum vollständigen Text hier…

Knoblaucharoma in Muttermilch fördert Appetit des Säuglings

Lebensmittelchemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten erstmals belegen, dass die Einnahme von Knoblauch durch stillende Frauen sich im Geruch der Muttermilch niederschlägt. Verantwortlich dafür ist die Substanz Allylmethylsulfid (AMS) – ein Stoffwechselprodukt, das erst im mütterlichen Organismus verstärkt gebildet wird. Ob das Aroma allerdings beeinflusst, welche Ernährungspräferenzen die Kinder entwickeln, ob sie also Knoblauch später mögen, ist noch ungeklärt.

Prof. Dr. Andrea Büttner vom Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der Universität Erlangen-Nürnberg sagt dazu: „Allerdings wissen wir noch recht wenig über den Einfluss von Nahrungsmitteln, die Mütter zu sich nehmen, auf die Ernährungsprägung der Säuglinge… Zum vollständigen Text hier…

Phyto-Kombi mit Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm

Mit einem pflanzlichen Kombinationspräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl lassen sich die Symptome funktioneller Magen-Darm-Beschwerden erfolgreich lindern. Zudem ist die Behandlung mit dem Phytopharmakon leitliniengerecht.

Studiengemäß habe sich der symptomgerechte Einsatz von Pfefferminzöl und Kümmelöl bei Reizdarm als effektiv erwiesen, sagte der Gastroenterologe Professor Dr. Ahmed Madisch, Hannover, auf einer Pressekonferenz der Dr. Willmar Schwabe GmbH.

Er unterstrich dabei, dass der pflanzlichen Wirkstoffkombination aus 90 mg Pfefferminzöl und 50 mg Kümmelöl (Carmenthin®) bei Schmerzen und Krämpfen in der aktuellen S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom der Evidenzgrad A und eine abgeschwächt positive Empfehlungsstufe (sollte oder kann) zugesprochen wird… Zum vollständigen Text hier…

Phytopharmaka bei Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt

Beim Fortbildungskongress Pharmacon in Schladming sprach Professor Dr. Robert Fürst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main auch über die Anwendung von Phytopharmaka bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Der Pharmazeutische Biologe sprach sich zum Beispiel für Ingwerwurzelstock in der Indikation Übelkeit und Erbrechen aus. Die Studienlage sei zwar heterogen, doch bei Reiseübelkeit sei die Wirksamkeit gut belegt, erklärte Fürst. Eine Besonderheit sei, dass hier kein Extrakt zum Einsatz komme, sondern gepulverter Ingwerwurzelstock (zum Beispiel als Zintona®). Bei Reizmagen oder auch funktioneller Dyspepsie gebe es Wirksamkeitsbelege für die Pfefferminzöl-Kümmelöl-Kombination Carmenthin® (früher Enteroplant®) und für STW-5 (Iberogast®)… Zum vollständigen Text hier…

Reizdarmsyndrom: Kümmel, Anis und Fenchel – als Tee?

RP-online hat einen Artikel veröffentlich über die Behandlung des Reizdarmsyndroms.

Das Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) umfasst eine weite Palette an Beschwerden – von Verstopfung über Durchfall bis hin zu Blähungen, Völlegefühl und Krämpfen – die wechseln und in verschiedenen Kombinationen auftreten können. Im Artikel wird ein Apotheker zitiert mit der Aussage:

„In Apotheken sind auch eine Reihe von pflanzlichen Mitteln wie Kümmel, Fenchel oder Anis in Form von Tee erhältlich.“

Kümmel, Fenchel und Anis eignen sich tatsächlich oft zur Linderung von Blähungen und Krämpfen im Verdauungstrakt… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

Gänsefingerkraut gegen Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen, Menstruationsbeschwerden?

Die „Bild“-Zeitung weiss Rat: „Diese 5 Wildkräuter sind schön und machen gesund“ – so der Titel eines Beitrags.

Gut – dann schauen wir uns einmal an, was da genau empfohlen wird:

„Gänsefingerkraut: Hilft bei Darmerkrankungen, Bauchschmerzen, Blähungen und Menstruationsbeschwerden.

Blätter, Kraut und Wurzeln zu Tee verarbeiten und trinken.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/heilpflanzen/diese-wildkraeuter-sind-schoen-und-heilen-43457182.bild.html

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Palliativmedizin: Cannabinoide gegen Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen

Wenn schwerkranke Menschen an Appetitlosigkeit, Übelkeit und Schmerzen leiden, können Cannabinoide hilfreich in der Palliativtherapie sein.

Lebensqualität sei das herausragende Ziel für Menschen am Lebensende, sagte Professor Dr. Andreas S. Lübbe von der Palliativstation in Bad Lippspringe beim Münchner Fachpresse-Workshop Supportivtherapie.

Starke Schmerzen, Appetitlosigkeit (Anorexie), Fatigue, Erbrechen und Übelkeit belasten zahlreiche Kranke enorm – und auch ihre Angehörigen… Zum vollständigen Text hier…

Flohsamen bei Durchfall

Professor Dr. Gerald Holtmann von der australischen University of Queensland kam an einer Veranstaltung der Gastro-Liga in Berlin auf das Thema „Flohsamen“ zu sprechen:

„Bei milderen Formen des Durchfalls kann die Einnahme von Flohsamen (Psyllii semen) Linderung verschaffen. Der Gelbildner vermengt sich mit dem übrigen Darminhalt und wird von Darmbakterien nur teilweise abgebaut. »Somit kann Flohsamen harte Stühle weicher und flüssige Stühle konsistenter machen«, erklärte Holtmann.“

Quelle:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=60394

Kommentar & Ergänzung:… Zum vollständigen Text hier…

Fenchelfrüchte bei Völlegefühl, Blähungen und krampfartigen Bauchbeschwerden

Auf n-tv.de hat Heidi Driesner gerade einen informativen Beitrag veröffentlicht zur Verwendung von Fenchel als Gewürz, Gemüse und Heilpflanze.

Zitat zu den Wirkungen des Fenchels als Heilpflanze:

„Richtig dosiert aber lindern die ätherischen Öle in den Samen tatsächlich Blähungen und Koliken. Besonders reich sind die Samen an Anethol, es bewirkt den anisartigen Duft und Geschmack des Fenchels (befindet sich auch in Anis). Anethol steigert die Bewegung der Muskulatur in Magen und Darm und wirkt zusätzlich krampflösend… Zum vollständigen Text hier…

Kombination von Pfefferminzöl und Kümmelöl lindert Reizdarmsyndrom

Chronische Bauchschmerzen, Krämpfe und Blähungen können Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS) sein.

Für diese Patienten ist in Deutschland seit Jahresbeginn ein Kombipräparat aus Pfefferminzöl und Kümmelöl im Handel (Carmenthin®). Es soll schmerzlindernd und entkrampfend wirken, Blähungen lindern und den gereizten Darm beruhigen.

Leichte Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl lassen dadurch nach.

Die ätherischen Öle werden durch die magensaftresistente Verkapselung gezielt in den Darm transportiert.

Beim Kongress Visceralmedizin 2014 in Leipzig wurden zu diesem Phytopharmakon Daten aus drei Doppelblindstudien mit insgesamt 376 Patienten präsentiert… Zum vollständigen Text hier…

Komplementärmedizin bei Reizdarmsyndrom

Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung: Das sind die typischen Symptome des Reizdarmsyndroms (RDS).

Über neue Erkenntnisse zur Pathologie und Behandlung des Reizdarmsyndroms diskutierten Gastroenterologen beim Kongress für Viszeralmedizin Mitte September in Leipzig.

Beim Reizdarmsyndrom leiden die Patientinnen und Patienten unter chronischen Darmbeschwerden, obwohl sich definitionsgemäss keine körperliche Ursache finden lässt und die Auslöser immer noch ungeklärt sind. Organische Darmerkrankungen müssen daher durch eine ärztliche Untersuchung ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose Reizdarm gestellt wird… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Ballaststoffe beim Reizdarmsyndrom

Die Pharmazeutische Zeitung berichtet von einem Kongress für Viszeralmedizin, auf dem über Behandlungsmöglichkeiten beim Reizdarmsyndrom diskutiert wurde.

Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sind typische Beschwerden des Reizdarmsyndroms (RDS).

Erwähnt wurde am Kongress die Anwendung von Pfefferminzöl zur Linderung von Bauchschmerzen beim Reizdarmsyndrom.

Siehe dazu:

Komplementärmedizin bei Reizdarmsyndrom

Für die Phytotherapie interessant ist darüber hinaus die Anwendung von Ballaststoffen:.. Zum vollständigen Text hier…

Ingwer bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft

Ingwer (Zingiber officinale) ist in der Phytotherapie die wichtigste Heilpflanze zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen. Gut etabliert ist die Anwendung von Ingwerwurzelstock bei Übelkeit und Erbrechen auf dem Hintergrund einer Reisekrankheit (Kinetose). Auch bei Übelkeit und Erbrechen nach Operationen oder als Nebenwirkung einer Chemotherapie kann Ingwer lindernd wirken.

Schwieriger ist die Situation beim Thema Schwangerschaftserbrechen / Schwangerschaftsübelkeit.

Durchaus zu Recht und vor allem seit dem Contergan-Skandal sind Arzneimittelbehörden und Fachleute zurückhaltend mit der Empfehlung von Medikamenten in der Frühschwangerschaft (Artikel zum Contergan-Skandal auf Wikipedia)… Zum vollständigen Text hier…

Schützen schleimhaltige Heilpflanzen gegen Helicobacter pylori?

Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das den menschlichen Magen besiedeln kann.

Infektionen mit Helicobacter pylori werden für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure einhergehen. Darunter fallen zum Beispiel die Typ B-Gastritis, etwa 75 Prozent der Magengeschwüre und praktisch alle Zwölffingerdarmgeschwüre. Eine chronische Infektion mit Helicobacter pylori ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms und des MALT-Lymphoms.

(Quelle: Wikipedia)

Weil Helicobacter pylori ein derart wichtiger Auslöser von Magenerkrankungen ist, befasst sich auch die Arzneipflanzenforschung mit der Frage, wie sich dieser Keim bekämpfen lässt… Zum vollständigen Text hier…

Ballaststoffe bei chronischer Verstopfung: Flohsamenschalen verträglicher als Leinsamen

Die Österreichische Apothekerzeitung publizierte einen Beitrag zum Thema Verstopfung mit einem kleinen Abschnitt zu Ballaststoffen wie Leinsamen und Flohsamen:

„Ballaststoffe wie Leinsamen können grundsätzlich Blähungen und Bauchschmerzen auslösen. Flohsamenscha- len sind besser verträglich als andere, weshalb statt Leinsamen auf Flohsamenschalen (2 EL abends) umgestie- gen werden soll. Bei der Einnahme muss ein Abstand von 1 Stunde zu anderen Medikamenten eingehalten wer- den.“

Quelle:

Österreichische Apothekerzeitung Nr. 14 / 2014-07-10 http://www3.apoverlag.at/pdf/files/OAZ/OAZ-2014/OAZ-2014-14.pdf

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Onkologie / Palliative Care: Ingwer gegen Erbrechen bei Chemotherapie

Am Deutschen Krebskongress in Berlin stellte Privatdozentin Dr. Karin Jordan vom Uniklinikum Halle an der Saale neue Entwicklungen im Bereich der Antiemetika vor. Antiemetika sind Medikamente gegen Übelkeit und Brechreiz.

Die Referentin ging bei dieser Gelegenheit auch auf das pflanzliche Antiemetikum Ingwer ein.

Zitat aus der „Pharmazeutischen Zeitung“:

„Auch Ingwer habe sich unter anderem in einer 2012 in «Supportive Care in Cancer» veröffentlichten Studie als gut wirksam gegen Erbrechen bei Krebstherapie gezeigt. Die 576 teilnehmenden Patienten erhielten darin zusätzlich zur leitliniengerechten Antiemese über sechs Tage entweder Ingwerkapseln oder Placebo, beginnend an Tag drei vor der Chemotherapie… Zum vollständigen Text hier…

Cannabis lindert Appetitlosigkeit – Studie klärt Wirkungsmechanismus

Heißhungerattacken sind eine charakteristische Begleiterscheinung von Cannabiskonsum. Dieser Effekt lässt sich medizinisch nutzen, beispielsweise bei der Behandlung von Appetitlosigkeit durch Strahlentherapie.

Das Fachjournal „Nature Neuroscience“ publizierte eine Studie, die dem Geruchssinn und dem Cannabis-Wirkstoff THC zentrale Rollen zuschreibt. THC ähnelt den körpereigenen Endocannabinoiden. Experimente mit Mäusen zeigten, dass der Duft von Nahrung in Verbindung mit der Aktivierung körpereigener Endocannabinoid-Rezeptoren im Riechkolben verstärkt appetitanregend wirkte. Darüber hinaus intensivierte sich dadurch die Geruchswahrnehmung der Mäuse insgesamt… Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

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Lust auf schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen?

Kursprogramm für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen im Portal Heilpflanzen-Info.

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Heilpflanzen gegen Blähungen

Das „Bayerische Fernsehen“ kümmert sich um unsere Verdauungsbeschwerden:

„Blähungen entstehen, wenn sich im Darm zu viele Gase bilden. Der sogenannte „3-Winde-Tee“ hilft, dass die Gase den Darm möglichst schnell wieder verlassen. Er besteht aus Kümmel, Fenchel- und Anissamen. Kümmel löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deswegen wird er auch häufig blähenden Speisen, wie z. B. Krautsalat, zugesetzt. Fenchel hilft ebenfalls gegen Blähungen und Krämpfe. Deshalb wird er schon Säuglingen gegeben. Und auch Anis hilft, indem er den Magen anregt, mehr Magensaft zu produzieren, was wiederum die Verdauung fördert.“

Kommentar:.. Zum vollständigen Text hier…

Bei Völlegefühl: Pfefferminztee statt Verdauungsschnaps

Lässt sich ein Völlegefühl nach dem Essen mit einem Verdauungsschnaps lindern?

Die Ernährungsexpertin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken hat zu dieser Frage Stellung genommen.

Ein Verdauungsschnaps nach einem üppigen Essen kann das Völlegefühl mindern, weil der Alkohol die Magenmuskulatur entspannt.

Trotzdem sei der Schnaps keine gute Wahl, erklärt Bänsch, weil der Alkohol zugleich dazu führe, dass die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpe… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden

Um Verdauungsbeschwerden durch zu schweres Essen vorzubeugen, bieten sich Heilpflanzenextrakte oder Kräutertees mit Bitterstoffen an. Sie wirken am besten, wenn sie 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Das erklärt Gabriele Overwiening, Vorstandsmitglied der Bundesapothekerkammer in Berlin. Geeignet seien zum Beispiel Enzianwurzel, Schafgarbenkraut oder Löwenzahnwurzel und Löwenzahnkraut. Ein solcher Tee sollte nicht gesüßt werden, weil der bittere Geschmack für die Wirkung verantwortlich ist, erläutert Overwiening.

Heilpflanzen mit ätherischen Ölen eignen sich gut, um Völlegefühle nach einem Festessen zu lindern. Gegen Blähungen helfen beispielsweise Fenchel und Anis… Zum vollständigen Text hier

Kleine Studie untersucht Wirkung von Heidelbeeren bei Colitis ulcerosa

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) enthalten viele Polyphenole, hauptsächlich die für die blaue Färbung verantwortlichen Anthocyane. Wegen der antioxidativen und antientzündlichen Eigenschaften der Anthocyane entschieden Schweizer Forscher, den Effekt des Verzehrs von Heidelbeeren bei Patienten mit chronisch-entzündlichem Darm (Colitis ulcerosa) zu untersuchen.

In einer unkontrollierten Pilotstudie nahmen 13 an milder bzw. moderater chronischer Darmentzündung leidenden Testpersonen sechs Wochen lang eine tägliche Dosis von 160 g eines standardisierten Heidelbeer-Extrakts zu sich (vier Portionen à 40 g über den Tag verteilt)… Zum vollständigen Text hier…

Ingwer als Hausmittel gegen Verdauungsbeschwerden

Die „Bild-Zeitung“ stellt aus der „Naturapotheke“ die „besten Hausmittel der Welt“ vor:

„Ingwer spielt in China nicht nur in der Küche eine große Rolle – er wird auch gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Dazu einen Zentimeter der Knolle reiben, mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen.“

Quelle:

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/hausmittel/die-besten-hausmittel-der-welt-33704254.bild.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen gegen Völlegefühl und Aufstossen

Spiegel online sorgt sich um unsere Verdauung nach dem Weihnachtsessen und bringt dazu ein Interview mit dem Gastroenterologen Thomas Frieling.

Dabei geht es auch um Heilpflanzen-Anwendungen.

Zitat:

„SPIEGEL ONLINE: Angenommen, man hat sich einmal nicht an diese Empfehlung gehalten und an Weihnachten etwas zu üppig und zu fett gegessen – was kann man gegen das Aufstoßen tun?

Frieling: Viele Menschen lächeln über pflanzliche Arzneimittel, aber ich würde eine Tinktur unter anderem aus Iberis amara (Bittere Schleifenblume), Kamillenblüten und Kümmelfrüchten nehmen… Zum vollständigen Text hier…

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Phytotherapie-Ausbildung in der Schweiz

Phytotherapie verbindet Erfahrungen traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Erkenntnissen moderner Arzneipflanzenforschung. Eine fundierte Phytotherapie-Ausbildung bietet das Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur an.

Für Berufsleute aus Pflege (Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde und Medizin (einzelne freie Plätze für Interessierte ohne medizinische Grundlagen nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?  Phytotherapie in der Pflege  Phytotherapie in der Medizin

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie-Ausbildung Schweiz


Heilpflanzen bei Verdauungsbeschwerden

Über die Festtage überbieten sich die Medien mit hilfreichen Tipps gegen Verdauungsbeschwerden. Dabei werden oft auch Heilpflanzen empfohlen – und das mehr oder weniger überzeugend. Als Beispiel dafür ein Beitrag, der unter dem Titel „Hilfe für Leber, Galle und Co.“ auf  rp-online.de veröffentlicht wurde.

Hier die entsprechenden Zitate mit Kommentaren:

„Bitterstoffe wie die in Artischocken regen den Appetit an und fördern den Gallenfluss und die Verdauung und helfen gegen Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen. Wer mit dem Gemüse nichts anzufangen weiß, erhält in Drogeriemärkten und Apotheken auch Artischockenpräparate in verschiedenen Darreichungsformen… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nimmt den Nutzen und Schaden von Medikamenten und anderen therapeutischen Massnahmen genau und kritisch unter die Lupe.

Auf seiner Website gesundheitsinformation.de gibt es einen interessanten Abschnitt über Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom:

„Viele Menschen nehmen Mittel aus Pfefferminzöl ein, um ihre Beschwerden zu lindern. Pfefferminzöl soll die Darmmuskulatur entspannen.

Tatsächlich zeigen einige Studien, dass manche Menschen zumindest kurzfristig von Pfefferminzöl profitieren: Es linderte die Beschwerden eines Reizdarmsyndroms bei etwa 4 von 10 Personen… Zum vollständigen Text hier…

Leinsamen bei Verstopfung

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 17 / 2013) hat einen informativen Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller publiziert zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier den Abschnitt zum Leinsamen als Zitat:

„Die wirksamkeitsbestimmenden Wirkstoffe der Leinsamen (Lini semen) sind neben den unverdaulichen Ballaststoffen die in der Epidermis enthaltenen Schleimstoffe. Diese besitzen ein hohes Quellvermögen und regen auf diesem Wege die Verdauung an. Bei Verstopfung sind Leinsamen dadurch ein Mittel der Wahl, insbesondere wenn diese durch Laxantienabusus ausgelöst werden. Die Schleimstoffe wirken schleimhautprotektiv und eignen sich deshalb auch bei Entzündungen der Magenschleimhaut… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee bei Verdauungsbeschwerden

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (Nr. 17 / 2013) veröffentlichte einen Beitrag von Mag. pharm Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“. Hier als Zitat den Abschnitt zur Pfefferminze:

„Das in der Pfefferminze (Menthae piperitae folium) enthaltene ätherische Öl und die Flavonoide wirken spasmolytisch, cholagen, appetitanregend und karminativ. Für die Wirksamkeit spielen gleich mehrere Komponenten des ätherischen Öls eine spezifische Rolle. Menthol wirkt lokalanästhesierend auf die Magenschleimhaut und hilft daher bei Erbrechen und Übelkeit. Menthofuran wirkt über eine Blockade der Kalziumkanäle an der glatten Muskulatur spasmolytisch und senkt den Tonus des unteren Ösophagusspinkters… Zum vollständigen Text hier…

Abführmittel im Überblick

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. /  2012) hat einen kurzgefassten Überblick zu gebräuchlichen Abführmitteln publiziert. Ich stelle hier einzelne Abschnitte als Zitat vor mit Ergänzungen dazwischen:

Quellmittel:

„Der Wunsch nach einem Abführmittel (Laxans) sollte vorderhand mit nebenwirkungsarmen Substanzklassen erfüllt werden. Dazu zählen Weizenkleie, Leinsamen oder indische Flohsamen, die durch Quellung das Darmvolumen erhöhen und den Defäkationsreiz auf mechanische Weise auslösen. Aber Achtung: Ohne Wasserzufuhr bleibt der Effekt aus… Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterkurse & Kräuterwanderungen

Interessiert an Kräuterwanderungen und Kräuterkursen in verschiedenen Regionen der Schweiz? Von Graubünden über die Ostschweiz bis ins Berner Oberland und Wallis: Schöne Landschaften, bunte Blumenwiesen und faszinierende Geschichten über Heilpflanzen können Sie erleben auf Kräuterwanderungen in den Kantonen Basel, Schwyz, Glarus, Wallis, Graubünden, Luzern, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Aargau...

Programm: Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Heilpflanzen-Seminar, Phytotherapie-Ausbildung) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

 

Kamille bei Magenerkrankungen

Die Österreichische Apothekerzeitung (Nr. 17 / 2013) veröffentlichte einen Beitrag zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.

Hier daraus ein Zitat zur Kamille:

„Das in der Kamillenblüte (Matricariae flos) enthaltene Bisabolol wirkt ulkusprotektiv. In klinischen Studien konnte dieser Effekt bei durch Indometacin und Alkohol induzierten Magenulzera bestätigt werden. Kamillenblüten wirken durch das Flavonoid Apigenin zudem spasmolytisch und eignen sich daher bei Reizdarm-Syndrom und krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm Trakt. Eine besondere Wirkung besitzt Levomenol… Zum vollständigen Text hier…

Heidelbeeren-Anthocyane im Verdauungstrakt

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (17 / 2013) publizierte einen fundierten Artikel von Mag. Pharm. Arnold Achmüller zum Thema „Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt“.

Hier als Zitat der Abschnitt über die Heidelbeere:

„Die in den getrockneten Heidelbeeren (Myrtilli fructus siccus) enthaltenen 5 bis 12 % Gerbstoffe, wobei es sich hier vor allem um Catechingerbstoffe handelt, wirken adstringierend, obstipierend und antiseptisch. Die ESCOP empfiehlt getrocknete Heidelbeeren daher bei unspezifischen akuten Durchfallerkrankungen. Die ebenfalls enthaltenen Anthocyanoside wirken gefäßprotektiv und antiulzerogen und unterstützen dadurch die Abheilung von Magen- und Darmgeschwüren… Zum vollständigen Text hier…

Süssholzwurzel im Verdauungstrakt

Die „Österreichische Apothekerzeitung“ (Nr. 17 / 3013) hat einen informativen Artikel veröffentlicht zum Thema Phytotherapie bei Erkrankungen im Gastrointestinaltrakt.

Interessant daraus ist unter anderem der Abschnitt über die Süssholzwurzel:

„Glycyrrhizin, der Hauptinhaltsstoff der Süßholzwurzel (Liquiritiae radix), wirkt antiulzerogen und zwar über eine Hemmung der Leukozytenwanderung und eine Thrombininhibition. Zusätzlich kommt es zu einer verminderten Magensaftsekretion, einer verringerten Pepsinaktivität und zu einer erhöhten Viskosität der Magenschleimhaut… Zum vollständigen Text hier…

Forschung: Tropische Arzneipflanze Duboisia liefert Wirkstoffe gegen Reizdarmsyndrom

Die tropische Arzneipflanze Duboisia ist ein wichtiger Lieferant von Wirkstoffen zur Behandlung von Reizdarmsymptomen und Unterbauchbeschwerden.

An der Professur für Pflanzenbau der Justus-Liebig-Universität in Giessen (Prof. Dr. Bernd Honermeier) untersuchen Wissenschaftler, wie der Alkaloid-Gehalt in den Duboisia-Pflanzen gezielt beeinflusst und damit die Produktion von Medikamenten erleichtert werden kann.

Duboisia enthält Tropan-Alkaloide. Das sind sekundäre Inhaltsstoffe aus den Blättern der Pflanze, die für Menschen toxisch sind und der Pflanze zur Abwehr von Fraßfeinden dienen… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzenkunde: Kamille für Haut und Magen

Die „Welt online* stellt verschiedene Heilpflanzen vor, darunter auch die Kamille:

„Kamillenblüten gehören in die Hausapotheke. Aus der Echten Kamille lässt sich durch Destillation ein tiefdunkelblaues, ätherisches Öl gewinnen. Die Kamille war schon bei den Ärzten des Altertums bekannt, schon die Römer haben sie beschrieben. Sie wirkt entzündungshemmend, wundheilend und krampflösend. Die meisten trinken sie als Tee – aber auch als Dampfbad zum Inhalieren tut sie gut. Was viele nicht wissen: Sie hilft auch äußerlich – zum Beispiel bei Hautverletzungen.“

Quelle:

http://www.welt.de/wissenschaft/article13771012/Weihrauch-ist-eine-Wissenschaft-fuer-sich.html

Kommentar & Ergänzung:.. Zum vollständigen Text hier…

Inserat

Interessiert an fundierter Kräuterheilkunde?

Das Heilpflanzen-Seminar in Winterthur (Kanton Zürich) über sechs Wochenenden bietet kompaktes, verlässliches Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen. Der Lehrgang richtet sich an Personen ohne medizinische Grundausbildung, die für sich oder im familiären Umfeld Heilpflanzen sorgfältig und kompetent einsetzen wollen.

Info: Was bringt Phytotherapie-Wissen medizinischen Laien?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Fundierte Kräuterheilkunde. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie (Phytotherapie-Ausbildung), für Tagesseminare zur Weiterbildung sowie für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz.

Süssholzwurzeltee schützt Magenschleimhaut

Das Magazin „Focus“ schreibt zur Wirkung von Süssholzwurzel:

„Die Süßholzwurzel hemmt Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut und entkrampft den Magen. Hauptwirkstoff ist das Saponin Glycyrrhizin, das auch der Lakritze ihren charakteristischen Geschmack verleiht.

Für den Tee die Süßholzwurzel in kleine Stücke schneiden und kurz aufkochen lassen. Wer mag, kann auch etwas Fenchel dazugeben. Dann fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Je süßer der Tee werden soll, desto länger muss er ziehen. Schluckweise über den Tag verteilt trinken… Zum vollständigen Text hier…

Phytotherapie bei funktionellen Magenbeschwerden

Auch wenn funktionelle Magenbeschwerden keine organisch gravierende Erkrankung sind – die Symptome sorgen für hohen Leidensdruck. Häufig können Heilpflanzenpräparate und Tipps zum Lebensstil jedoch Linderung bringen.

In der Phytotherapie bewährt hat sich eine Kombination aus bitterer Schleifenblume, Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmel- und Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Schöllkraut und Pfefferminzblättern. In mehreren klinischen Studien konnte damit ein schmerzlindernder, motilitätsfördernder, reflux- und entzündungshemmender Effekt belegt werden.

In einer Vergleichsstudie mit Metoclopramid waren mit dem Phytopharmakon signifikant mehr Patienten beschwerdefrei (Z Gastroenterol 2007, 45:1041-1048)… Zum vollständigen Text hier…

Pfefferminztee lindert Magenkrämpfe

Tee aus Pfefferminzblättern ist beliebt als Genusstee. Darüber hinaus entfaltet er aber vielfältige Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden.

Wichtigster Wirkstoff im Pfefferminzblatt ist das ätherische Pfefferminzöl mit seinem Hauptwirkstoff Menthol.

Pfefferminzöl bzw. Menthol wirken krampflösend und sind deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Teeaufguss werden einige frische Pfefferminzblätter gewaschen und klein gezupft. Die Blätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Dann wird der Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken getrunken.

Achtung: Bei Neigung zu Sodbrennen und Magenübersäuerung auf Pfefferminztee lieber verzichten… Zum vollständigen Text hier…

Gewürze: Kardamom fördert Verdauung und aromatisiert den Kaffee

Bohnenkaffee werde durch eine winzige Prise Kardamom verträglicher. Darüber hinaus sollen die Samen, die man wegen ihrer Empfindlichkeit immer in den Kapseln kaufen sollte, Appetit und Verdauung anregen. Kardamom eigne sich besonders zum Würzen von Gebäck, Kompott und Süßspeisen, aber auch für Blutwurst oder Kochschinken.

Quelle: http://derstandard.at/1350260941875/Gewuerze-und-ihre-Wirkung

Kommentar & Ergänzung:

Zwischen Gewürzen und Heilpflanzen gibt es oft fliessende Übergänge.

Kardamom (Elettaria cardamomum) gehört zur Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse)… Zum vollständigen Text hier…

Verstopfung: Woraus besteht Benefiber?

Benefiber (Novartis) ist ein Präparat, das als Mittel gegen Verstopfung in Spital und Pflegeheim ziemlich verbreitet ist. Welche pflanzlichen Inhaltsstoffe in Benefiber für die Wirksamkeit verantwortlich sind, ist aber vielen Verwenderinnen und Verwendern nicht bekannt.

Benefiber besteht aus Guar.

Was ist Guar?

Guar wird aus der Guarbohne gewonnen, den Samen von Cyamopsis tetragonolobus, und zwar  durch Zermahlen des Endosperms und anschliessender Teilhydrolyse.

Guar (Guargalactomannan) besteht hauptsächlich aus Polysacchariden.

Welche Wirkung ist von Guar / Benefiber zu erwarten?… Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Palliative Care und Klinik

Fundierte Weiterbildung und Ausbildung für Pflegeberufe am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Phytotherapie in der Pflege Was ist Phytotherapie?

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Phytotherapie in der Pflege.

Heilpflanzen-Anwendungen bei Reizdarmsyndrom

Im Phyto-Forum der Aerztezeitung wurde vor kurzen nach phytotherapeutischen Möglichkeiten beim Reizdarmsyndrom gefragt.

Beantwortet wurde die Frage von Professor Karin Kraft vom Institut für Naturheilkunde der Universität Rostock:

„Beim Reizdarmsyndrom gibt es eine Vielzahl von Heilpflanzen, die zur Symptomlinderung verwendet werden können. So wirken zum Beispiel Kamillenblüten antientzündlich und spasmolytisch, Kümmelfrüchte spasmolytisch und antimikrobiell, Melissenblätter beruhigend, entblähend und spasmolytisch und Pfefferminzblätter spasmolytisch und desinfizierend.“

Spasmolytisch = Krampflösend… Zum vollständigen Text hier…

Anistee gegen Blähungen

Die Zeitschrift „Die Apotheke“ (Nr. 8 / 2012) publizierte einen Artikel zum Thema „Blähungen“ und empfiehlt darin unter anderem Anistee:

„Anistee ist bei Blähungen und Bauchkrämpfen – auch bei Säuglingen und Kleinkindern – sehr zu empfehlen. Die ätherischen Öle lösen Krämpfe und regulieren den Fluss der Verdauungssäfte. Anis ist deshalb fester Bestandteil vieler Verdauungstees. Zur pflanzlichen Therapie bei Blähungen eignen sich neben Anis auch Fenchel und Kümmel.“

Kommentar & Ergänzung:

Anis (Pimpinella anisum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Pflanze stammt vermutlich aus dem Orient. Sie wird heute in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im Vorderen Orient und Indien angebaut. Sie kommt bei uns nicht wild vor… Zum vollständigen Text hier…

Kamillentee gegen Magenkrämpfe

Das Magazin „Fokus“ publiziert immer wieder fundierte Tipps aus dem Bereich der Phytotherapie. Beispielsweise zum Thema Magenkrämpfe:

„Die Wirkung der Kamille als Arzneipflanze ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Die nordischen Völker verehrten die Kamille sogar als heilige Pflanze. Sie stillt unter anderem Krämpfe, beruhigt und hemmt Entzündungen.

Für den Kamillentee zwei Teelöffel Kamillenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser ansetzen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und die Blüten anschließend abseihen. Bis zu drei Tassen täglich trinken.“… Zum vollständigen Text hier…

Heilpflanzen-Anwendungen bei Magen-Darm-Krämpfen

Im Phyto-Forum der Ärztezeitung wurde die Frage gestellt, welche Optionen es in der Phytotherapie gebe für Patienten mit Magen-Darm-Krämpfen. Hier als Zitat die Antwort von Prof. Karen Nieber:

„Da sich unter dem Begriff Magen-Darm-Krämpfe eine Vielzahl von Symptomen verbirgt, ist es wichtig zu wissen, ob und in welcher Ausprägung bei dem bestreffenden Patienten Sodbrennen, Krämpfe, Völlegefühl, Blähungen, Obstipation oder Durchfall vorliegen.“

Den Satz finde ich einigermassen verwirrend. Für mich verbergen sich Symptome wie beispielsweise Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähungen nicht unter dem Begriff Magen-Darm-Krämpfe. Das sind unterschiedliche Symptome, die aber natürlich auch gemeinsam auftreten können… Zum vollständigen Text hier…

Artischocken gegen Darmkeime

Unverdaute Fette im Darm können die Entstehung eines ungünstigen Keimspektrums in der Darmflora fördern.

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Untersuchung, die einen präbiotischen Effekt von Artischockenextrakt und damit eine günstige Verschiebung der Keimbesiedlung im Darm vermuten lässt.

In der Studie wurde die Hemmwirkung eines Artischocken-Extraktes in  auf mehrere Keimarten der Darmflora untersucht. Gehemmt wurden hauptsächlich als unerwünscht betrachtete Keime wie Peptostreptococcus anaero.  Die als nützlich erachteten Milchsäurekeime Lactobacillus acidophilus und Lactobacillus plantarum wurden durch den Artischocken-Extakt hingegen nicht beeinflusst… Zum vollständigen Text hier…

Darminfektionen: Knoblauch wirksamer als Antibiotika

Rohes Geflügel kann Bakterien enthalten, die zu Magen-Darm-Erkrankungen führen: Amerikanische Wissenschaftler haben nun einen Naturstoff im Knoblauch entdeckt, der besser als übliche Antibiotika gegen das Lebensmittel-Bakterium Campylobacter wirkt. Die Knoblauch-Verbindung könnte Lebensmittel sicherer machen, hoffen die Wissenschaftler.

Campylobacter-Bakterium können Durchfall, Krämpfe, Fieber und Schmerzen verursachen.

Meist ist unzureichende Hygiene bei der Verarbeitung oder Zubereitung schuld daran, wenn sich jemand mit dem Erreger ansteckt. Der befindet sich häufig auf rohem Fleisch, hauptsächlich von Schweinen und Hühnern. Von dort können sie in den menschlichen Organismus gelangen, wenn das Fleisch nicht gut erhitzt oder beispielsweise durch kontaminiertes Küchengerät verschmutzt wird… Zum vollständigen Text hier…

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Heilkräuterkurse in der Schweiz

Interessiert an Heilkräuterkursen in der Schweiz?

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Luzern, Basel, Aargau, Schwyz, St. Gallen, Schaffhausen, Glarus, Zürich.

Programm: Heilkräuterkurse in der Schweiz

 

Kümmeltee lindert Magenkrämpfe und Blähungen

Kümmel kann bei Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfe Linderung verschaffen. Die kleinen Kümmelfrüchte sollten mit einem Mörser oder dem Rücken eines Esslöffels gequetscht und dann mit heißem Wasser zu einem Tee aufgegossen werden, empfiehlt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg.

Nur so könne das ätherische Öl aus dem Kümmel in das Teewasser übergehen und seine krampflösende und keimhemmende Wirkung entfalten.

Zur Linderung von Beschwerden bei Säuglingen oder Kleinkindern solle Kümmelöl zu zehn Prozent mit Olivenöl vermischt und vorsichtig in die Bauchhaut um den Nabel eingerieben werden, rät der Experte. Nebenwirkungen sind gemäss Mayer bei Kümmel nicht bekannt… Zum vollständigen Text hier…

Weihrauch als Heilpflanze bei Rheuma und Darmentzündungen

Die „Welt“ publizierte einen informativen Beitrag über Weihrauch.

Dabei kam auch die medizinische Wirkung zur Sprache:

„Sogar eine kleine medizinische Renaissance könnte das Weihrauchharz erleben, nachdem es als Arzneimittel weitgehend durch wirksamere synthetische Stoffe ersetzt worden war. In den 90er-Jahren fanden Pharmakologen im Harz eine Reihe von Substanzen, unter anderem die Boswellia-Säuren, die eine entzündungshemmende Wirkung haben sollen. So könnten sie möglicherweise Rheuma, chronische Darmentzündungen, Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Asthma und die Beschwerden von Hirntumoren lindern… Zum vollständigen Text hier…

Verstopfung: Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen

Die Zeitschrift für Phytotherapie (Nr. 6 / 2011) publizierte einen Beitrag von Prof. Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) zum Thema Obstipation (Verstopfung).

Interessant sind darin unter anderem die Anwendungshinweise für Leinsamen und Flohsamen:

„Die Einnahme der nicht vorgequollenen Quellstoffdrogen erfolgt im Sitzen oder Stehen mit reichlich Wasser (mindestens 1 :10), sie sollten nicht zusammen mit Milch und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. Die Wirkung setzt allerdings oft erst nach einer Woche konsequenter Anwendung ein. Patienten mit Normal-Transit-Obstipation sprechen am besten an.“… Zum vollständigen Text hier…

Probiotika bei Durchfall – ein kurzer Überblick

Probiotika (pro bios, für das Leben) sind lebende und im weiteren Sinne auch abgetötete Mikroorganismen, die, wenn sie in genügender Menge aufgenommen werden, dem Wirtsorganismus einen gesundheitlichen Nutzen bringen.

Probiotika können zur Vorbeugung und Behandlung von Durchfallerkrankungen eingesetzt werden. Sie normalisieren dabei die Darmflora, indem sie sich im Darm ansiedeln oder den Aufbau einer gesunden Darmflora begünstigen. Probiotika können schon bei Säuglingen eingesetzt werden.

Als Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen werden verwendet:

– Enterokokken SF 68 (Bioflorin®, Bioflorina®)… Zum vollständigen Text hier…

ARTISCHOCKENEXTRAKT BEI VERDAUUNGSBESCHWERDEN VON SCHICHTARBEITERN

Menschen, die sehr spät oder unregelmäßig essen, haben oft Magen-Darm-Probleme. Ein Spezialextrakt aus Artischocken kann ihre Verdauungsbeschwerden deutlich lindern. Dies zeigte eine nicht interventionelle Studie in Berliner Arztpraxen, die der Berliner Allgemeinarzt Dr. Dirk Laudahn bei einer Pressekonferenz des Komitee Forschung Naturmedizin (KFN) in München präsentierte. Daran teilgenommen hatten 105 Patienten, knapp die Hälfte arbeitete im Schichtdienst. Alle Probanden litten unter Verdauungsbeschwerden wie schnellem Sättigungsgefühl, Völlegefühl, Blähungen und Flatulenz sowie unter Sekundärsymptomen wie Schlafstörungen, Erschöpfung und Antriebslosigkeit… Zum vollständigen Text hier...

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Kräuterwanderungen in der Schweiz

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Luzern, Graubünden, Wallis, Zürich, Schwyz.

Programm: Kräuterwanderungen Schweiz. Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar Zur Weiterbildung) in Winterthur.

 

TIPPS GEGEN WEIHNÄCHTLICHE VERDAUUNGSBESCHWERDEN

Die „Kronenzeitung“ sorgt sich angesichts weihnächtlicher Völlerei um unsere Verdauung.

„Das hilft bei Völlerei“, schreibt die Zeitung und empfiehlt:

„Sinnvoll ist eine mitternächtliche Gulaschsuppe. Paprika enthält Capsaicin, das durchblutungsfördernd und schützend auf die Schleimhäute wirkt sowie den Kreislauf anregt. Das Gleiche gilt für Speisen mit Rosmarin, Ingwer oder Curry. Bei flauem Magen hilft das Kauen von Kardamomsamen oder Süßholz. Das beruhigt den Verdauungstrakt.“…Zum vollständigen Text hier…

HEILKRÄUTER GEGEN VERDAUUNGSPROBLEME

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme:

„Vor allem über die Festtage kann der reguläre Essensrhythmus schnell aus dem Tritt geraten. Völlegefühl, Magendrücken und allgemeines Unwohlsein sind meist die Folge. Ein Schnäpschen nach dem Essen ist aber nicht die beste Möglichkeit, sich Erleichterung zu verschaffen.“Das wohlige Brennen in der Kehle und die Wärme komme nur von der besseren Durchblutung des Magens nach dem Schnapsgenuss, erklärte die Ernährungsexpertin Dr. Brigitte Bäuerlein… Zum vollständigen Text hier


Natürliche Abführmittel: Sennesblätter und Leinsamen

Die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ kümmerte sich vor einiger Zeit um menschliche Verdauungsprobleme. Dabei ging es auch um das Thema Verstopfung. Schauen wir uns die Tipps einmal genauer an:

„Dr. Brigitte Bäuerlein warnt: ‚Abführmittel aus der Apotheke sollten erst dann zum Einsatz kommen, wenn eine Ernährungsumstellung auf ballaststoffreichere Kost kombiniert mit einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr sowie eine Änderung des Lebensstils mit mehr Bewegung zu keiner Verbesserung der Verstopfungen geführt haben!’ Zudem sollte die Einnahme von Abführmitteln immer medizinisch abgeklärt werden. Gleiches gelte für die Verwendung von Glaubersalzen oder Rizinusöl… Zum vollständigen Text hier….


WEIHRAUCH BEI CHRONISCHEN DARMERKRANKUNGEN

Der „Schwarzwälder Bote“ veröffentlichte einen Artikel zum Thema Weihrauch bei Darmerkrankungen. Und zwar für eine Publikumszeitung einen erfreulich fundierten Artikel zudem. Hier ein paar Informationen daraus mit dazwischen geschaltetem Kommentar (kursiv):

„Ihr Revival verdankt die Dreikönigs-Gabe dem Tübinger Pharmakologen Hermann Ammon, der das Harz der indischen Boswellia serrata zu Beginn der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit modernen Methoden analysierte und Triterpensäuren als wirksame Substanzen identifizierte. Seiner Forschung zufolge hemmen sie das Enzym 5-Lipoxygenase, das bei der Bildung von Leukotrienen eine entscheidende Rolle spielt, Stoffen, die an der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE: LEINSAMENSCHLEIM BEI MAGENSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Leinsamenschleim:

„Leinsamenschleim

Die Schleimstoffe des Leinsamens helfen vor allem bei leichten Entzündungen der Magenschleimhaut. Der Leinsamenschleim legt sich auf die Magenwand und schützt die Magenschleimhaut so vor Säure… Zum vollständigen Text hier


INGWERTEE GEGEN ÜBELKEIT UND ERBRECHEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung von Ingwertee:

„Ingwertee

Ingwer ist eine Allzweckwaffe: Er hilft zum Beispiel gegen Husten, Schnupfen, Halsentzündungen und Kopfschmerzen. Seine Hauptwirkstoffe sind Gingerol und Shogaol, die auch für die Schärfe des Ingwers verantwortlich sind. Gegen Übelkeit hilft besonders das Gingerol, denn es absorbiert Säuren im Magen. Entweder können Betroffene eine Scheibe frischen Ingwer kauen oder ihn in Form von Tee einnehmen… Zum vollständigen Text hier


BALLASTSTOFFE HELFEN GEGEN VERSTOPFUNG BEI KINDERN

Gegen Verstopfung bei Kindern ist manchmal guter Rat teuer. Am ehesten sind dann Ballaststoffe empfehlenswert – sie steigern Studien zufolge die Defäkationsfrequenz und vermindern die Bauchschmerzen.

Alternative Therapien stehen hoch im Kurs, hauptsächlich in der Kinderheilkunde. Doch welche Therapien wirken wirklich?

Niederländische Forscher versuchten diese Frage für die funktionelle Obstipation (Verstopfung) bei Kindern im Rahmen eines systematischen Reviews zu klären (Pediatrics 2011; 128: 753-761)… Zum vollständigen Text hier

Inserat

Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Weiterbildung für Pflegende aus Palliative Care, Spitex, Pflegeheim, Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegeberufe. Tagesseminare zu einzelnen Themen.

Info: Was ist Phytotherapie? Phytotherapie in der Pflege

Gesamtprogramm: Phytotherapie für Pflegeberufe

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zürich, Glarus, Schaffhausen.


PHYTOTHERAPIE: EIBISCHWURZEL GEGEN SODBRENNEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung der Eibischwurzel:

„Eibischwurzel

Wie der Leinsamen ist auch die Eibischwurzel reich an Schleimstoffen und soll deshalb die Magenschleimhaut schützen. Sie hilft bei Sodbrennen entweder als Sirup oder als Tee.

Eibischsirup gibt es in der Apotheke zu kaufen. Drei- bis fünfmal täglich einen Teelöffel einnehmen… Zum vollständigen Text hier


PFEFFERMINZTEE GEGEN MAGENKRÄMPFE

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie von Beiträgen über Hausmittel gegen Beschwerden der Verdauungsorgane.

Hier ein Zitat zur Wirkung der Pfefferminze:

„Tee aus Pfefferminzblättern ist eine der beliebtesten Sorten der Deutschen. Wichtigster Wirkstoff ist das Menthol. Es wirkt krampflösend und ist deshalb sehr nützlich bei Magenkrämpfen.

Für einen Aufguss einige frische Pfefferminzblätter waschen und klein zupfen. Mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann den Tee möglichst warm und in kleinen Schlucken trinken… Zum vollständigen Text hier


KÜMMELÖL-MASSAGE BEI MAGENSCHMERZEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier eine Empfehlung für eine Kümmelöl-Massage bei krampfartigen Magenschmerzen:

„ Kümmelöl und Wärmeauflage

Kümmelöl wird aus Kümmelsamen hergestellt. Es beruhigt, löst Krämpfe und fördert die Verdauung. Deshalb eignet es sich bei Magenschmerzen gut, um sanft damit den Bauch zu massieren. Der Körper resorbiert die Kümmelwirkstoffe über die Haut. Der Duft des Öls sorgt zusätzlich für Entspannung. Wer den Geruch nicht mag, kann auch Melissenöl für die Bauchmassage verwenden… Zum vollständigen Text hier


HEILPFLANZEN BEI MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

In einem Zeitschriftenbeitrag beschreibt die Apothekerin Grit Zahn, welche Heilpflanzen sich zur Behandlung von Mundschleimhautentzündung eignen:

„Schleimdrogen wie Malve und Eibisch bilden einen Schutzfilm auf der Mundschleimhaut. Als Kaltwasserauszug eignen sie sich zum Spülen und Gurgeln. Gerbstoffhaltige Extrakte aus Myrrhe, Ratanhia- oder Rhabarberwurzel werden oft als Tinktur auf die betroffenen Stellen gepinselt. Sie hemmen Entzündungen und fördern die Wundheilung, können jedoch anfangs  verstärkt brennen. Ätherische Öle aus Kamille, Salbei, Thymian und Gewürznelken wirken antimikrobiell.“ ….Zum vollständigen Text hier


BEI APHTHEN – TORMENTILL, RATHANIA, MYRRHE, SALBEI, RHABARBERWURZEL….

Die Pharmazeutische Zeitung publizierte einen fundierten Beitrag zum Thema Aphthen.

Darin werden auch Heilpflanzen-Anwendungen erwähnt:

„Tormentillwurzelstock, Rathania, Myrrhe, Salbei…..Rhabarberwurzel (etwa Repha-OS®, Pyralvex®, Salviathymol®) haben sich durch ihren adstringierenden und entzündungshemmenden Effekt bewährt. Zudem ist Propolis-Urtinktur ein möglicher Beratungstipp. Bevor das jeweilige Präparat aufgetragen wird, empfiehlt es sich, die betroffene Region mit einem Wattestäbchen oder Papiertuch trocken zu tupfen. Dann erst das Gel oder die Tinktur mit einem frischen Wattestäbchen entnehmen und dünn auf die Wunde aufstreichen.“…Zum vollständigen Text hier

Inserat

Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Interessiert an Kräuterkursen und Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Möchten Sie auf Kräuterwanderungen in schönen Landschaften Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen? Oder in fundierten Lehrgängen aktuelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen erwerben?

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Bern, Wallis, Luzern, Basel, Aargau, Schaffhausen, Glarus, Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Zürich finden Sie im Gesamtprogramm:

Kräuterkurse & Kräuterwanderungen. Dort finden Sie ausserdem Ausschreibungen für Lehrgänge in Phytotherapie / Pflanzenheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


HAUSMITTEL AUS HEILPFLANZEN GEGEN MUNDGERUCH

Rund ein Viertel aller Menschen leide unter dauerhaftem Mundgeruch mit krankheitsbedingten Ursachen, wie zum Beispiel Diabetes, Stoffwechsel- oder Leberfunktionsstörungen oder auch Tumoren im Verdauungstrakt, erklärt Thomas Schrom, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenklinik am Helios-Klinikum Bad Saarow. Auch eine falsche Zahnhygiene könne ursächlich sein, weiß der Experte und empfiehlt, bei chronischem Mundgeruch in jedem Fall nach den Ursachen zu forschen… Zum vollständigen Text hier


LEINSAMEN BEI REFLUX-ERKRANKUNG

Im „Phyto-Forum“ der „Ärztezeitung“ wurde vor kurzem folgende Frage gestellt:

„Einer meiner Patienten will trotz bestehender Reflux-Erkrankung keinen Protonenpumpenhemmer nehmen. Gibt es pflanzliche Alternativen für eine Langzeitanwendung?“

Darauf Antwort gab Prof. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilkunde an der Universität Rostock:

„Aus dem Bereich der Phytotherapie kann besonders Leinsamenschleim empfohlen werden… Zum vollständigen Text hier


SÜSSHOLZWURZELTEE BEI MAGENBESCHWERDEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

„Süßholzwurzeltee

Die Süßholzwurzel hemmt Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut und entkrampft den Magen. Hauptwirkstoff ist das Saponin Glycyrrhizin, das auch der Lakritze ihren charakteristischen Geschmack verleiht. Für den Tee die Süßholzwurzel in kleine Stücke schneiden und kurz aufkochen lassen. Wer mag, kann auch etwas Fenchel dazugeben. Dann fünf bis zehn Minuten ziehen lassen… Zum vollständigen Text hier


KAROTTENSUPPE NACH MORO KÖNNTE AUCH BEI EHEC HELFEN

Ein altes Hausmittel, die Karottensuppe nach Moro, könnte möglicherweise auch EHEC-Patienten helfen. Dieser Ansicht ist Professor Josef Peter Guggenbichler, seit 2009 Emeritus der Universitätskinderklinik Erlangen.

Das Rezept für die Karottensuppen nach Moro hat der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 nach Hausmitteln kreiert. Damit reduzierten sich bei Kindern die Sterbe- und Komplikationsraten infolge Durchfallerkrankungen drastisch… Zum vollständigen Text hier


VERSTOPFUNG: ZUERST NACH DER URSACHE FANDEN

«Wie oft in der Woche haben Sie Stuhlgang?» Mit dieser Einstiegsfrage könne das Apothekenteam die Selbstdiagnose eines Kunden mit Verstopfung (Obstipation) hinterfragen. Dies empfahl Privatdozent Dr. Ralf-Marco Liehr, Direktor der Klinik für Innere Medizin am Vivantes Humboldt-Klinikum, Berlin, in Meran. Mit wenigen weiteren Fragen könne die Apotheke ermitteln, ob eine behandelbare Grunderkrankung vorliege und eine Selbstmedikation vertretbar sei… Zum vollständigen Text hier….

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Heilpflanzen-Anwendungen für Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik

Weiterbildung und Ausbildung in Phytotherapie für Pflegeberufe.

Tagesseminare und Lehrgänge vermitteln professionelles Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege - zur Integration in Palliative Care, Spitex, Klink, Pflegeheim.

Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP), Winterthur (Schweiz)

Programm: Heilpflanzen-Anwendungen in der Pflege

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Aargau, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Wallis, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Glarus, Schwyz.


HEILPFLANZEN BEI MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG

Im Phyto-Forum der „Ärztezeitung“ wurde kürzlich folgende Frage gestellt: „Welche pflanzlichen Mittel eignen sich gegen Entzündungen in Mund und Rachen?“Professor Karin Kraft (Lehrstuhl für Naturheilkunde, Universität Rostock) antwortete darauf:

„Eibischwurzel, Isländisch Moos und Malvenblätter oder -blüten eignen sich bei gereizten, schmerzhaften Mundschleimhäuten. Sie führen zur Reizlinderung über eine Schutzfilmbildung auf den Mundschleimhäuten und sind auch zur Behandlung von Reizhusten und Schluckbeschwerden bei Pharyngitis geeignet… Zum vollständigen Text hier


LEINSAMENSCHLEIM GEGEN SODBRENNEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln und Heilpflanzen-Anwendungen gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Hier ein Tipp gegen Sodbrennen:

„Auch gegen Sodbrennen hilft Leinsamenschleim gut. Seine physikalische Beschaffenheit ist der des Magenschleims sehr ähnlich. Er wirkt reizlindernd und legt sich schützend auf die Magenwand… Zum vollständigen Text hier


ERFOLG MIT ARTISCHOCKEN-EXTRAKT BEI DYSPEPSIE (VERDAUUNGSSTÖRUNGEN)

Eine neue Praxisstudie zeigt den Nutzen eines Artischockenblätter-Spezialextraktes bei funktioneller Dyspepsie – unabhängig davon, ob zuvor andere Magen-Darm-Mittel angewandt wurden oder nicht.

In der sechswöchigen Studie haben 118 Patienten mit funktioneller Dyspepsie täglich im Mittel 2 x 2 Kapseln Hepar-SL® forte (in der Schweiz: Hepa-S) eingenommen, teilt das Unternehmen Klosterfrau mit. Für 58 Studienteilnehmer war es die Ersttherapie, 60 hatten im vergangenen Jahr wegen ihrer Dyspepsie schon andere Mittel angewandt… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI SODBRENNEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Magen-Darm-Beschwerden, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„• Leinsamen: Die Samen in einem Mörser aufbrechen und ins Müsli oder in den Tee geben. Schützt die Schleimhäute, lindert Entzündungen.

• Kamillentee: Einen Esslöffel Kamillenblüten auf eine Tasse heißes Wasser geben, zehn Minuten ziehen lassen, abseihen. Wirkt beruhigend und vermindert die Säureproduktion… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE: HEIDELBEERTEE GEGEN DURCHFALL

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie sind erfreulich fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Als Beispiel die Empfehlung von Heidelbeertee gegen Durchfall:

„Die Gerbstoffe aus der Heidelbeere hemmen Entzündungen und wirken zusammenziehend und dämpfend auf die Peristaltik, also auf die Muskeltätigkeit des Magens. Besonders Kinder mögen diesen Tee wegen seines Geschmacks… Zum vollständigen Text hier

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Interessiert an Wildkräuterkursen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in schönen Landschaften kennenlernen. Wildkräuterkurse in den Kantonen Graubünden, Bern, Basel, Wallis, Aargau, Schaffhausen, St. Gallen, Luzern, Glarus, Schwyz, Zürich....

Programm im Portal Heilpflanzen-Info: Wildkräuterkurse Schweiz. Dort finden Sie auch Lehrgänge für Ausbildung und Weiterbildung in Kräuterheilkunde (Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur.


SILIBIN (LEGALON®) JETZT ZUR HEPATITIS-C-THERAPIE

Es sei seit langem bekannt, dass Silibinin, der Hauptbestandteil des Wirkstoffgemischs der Mariendistel (Silybum marianum), ausgeprägte antioxidative, immunmodulierende und antifibrotische Eigenschaften hat.

Bei Patienten mit chronischer Infektion durch das Hepatitis-C-Virus ist Legalon® SIL (Silibinin-Hydrogensuccinat) nun als Begleitmedikation in Österreich zugelassen.

Die Zulassung gilt für Patienten, welche nicht oder ungenügend auf die virale Standardtherapie ansprechen, teilt das Unternehmen Rottapharm / Madaus mit… Zum vollständigen Text hier


HEILKRÄUTER HALTEN DIE VERDAUUNG IN SCHWUNG…..

Die Sonntagszeitung „PrimaSonntag“ veröffentlichte ein Interview mit Prof. Dr. Michael Geißler, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie und Allgemeine Innere Medizin an den Städtischen Kliniken in Esslingen a. N. und Dr. Andre Schumacher, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin in Düsseldorf zum Thema „Verdauungsbeschwerden“. Dabei kam auch die Anwendung von Heilpflanzen zur Sprache:

„primaSo: Lässt sich die Funktion der Verdauungsorgane durch bestimmte pflanzliche Arzneistoffe fördern?

Dr. Schumacher: Ja, weil die in pflanzlichen Arzneimitteln enthaltenen Natur- oder Bitterstoffe bestimmte Abschnitte der Verdauungskette durchaus positiv beeinflussen… Zum vollständigen Text hier


KÜMMELTEE GEGEN BLÄHUNGEN

Das Magazin „Focus“ veröffentlichte eine Serie mit bewährten Hausmitteln gegen Verdauungsprobleme.

Die vorgestellten Tipps aus Naturheilkunde und Phytotherapie waren sind fundiert, was ganz und gar nicht selbstverständlich ist.

Zitat: „Die unangenehmen Blähungen entstehen, wenn sich im Magen-Darm-Trakt zu viele Gase ansammeln. Diese erzeugen ein Gefühl von Völle und Druck im Bauch. Wichtig ist jetzt, dass die Gase den Körper wieder verlassen. Gegen einen Blähbauch helfen am besten verschiedene Kräuter- und Gewürztees… Zum vollständigen Text hier


PFLANZLICHE ABFÜHRMITTEL UND IHRE INHALTSSTOFFE

Die Universität Frankfurt hat zu ihrem Arzneipflanzengarten fundierte Informationen über die Wirkungen der Heilkräuter zusammengestellt.

Hier der Abschnitt über pflanzliche Abführmittel:

„PFLANZEN MIT DARMFÜLLLENDEN INHALTSSTOFFEN: Flohsamen und Lein enthalten un- oder schwerverdauliche Schleimstoffe, die Wasser binden, im Verdauungstrakt aufquellen und über den sog. Dehnungsreflex eine Anregung der Darmperistaltik bewirken. Allerdings sollte man wissen, dass man genug Flüssigkeit dazu aufnehmen muss und dass der Effekt mit Verzögerung eintritt. Pflanzliche Schleimstoffe sind nebenwirkungsarm.“…Zum vollständigen Text hier


HONIG GEGEN MUNDSCHLEIMHAUTENTZÜNDUNG (MUCOSITIS) BEI CHEMOTHERAPIE / BESTRAHLUNG

Chemotherapie und Bestrahlung schädigen Zellen, welche sich rasch teilen. Das ist bei Krebszellen erwünscht. Doch nicht nur Krebszellen teilen sich häufig, sondern auch viele gesunde Zellen. Das sind hauptsächlich Zellen der Blutbildung, der Haarbälge, der Nagelbildung und der Schleimhäute. Geschädigt werden daher besonders oft die Schleimhautzellen im Mund- und Rachenbereich. Es kommt zu Mundschleimhautentzündung ( Mucositis, Stomatitis)

Dass man in manchen Fällen schon mit verhältnismässig einfachen Mitteln solchen Beschwerden vorbeugen kann, zeigen Studien an Patienten, die aufgrund von Kopf-Hals-Tumoren mit Bestrahlungen und Chemotherapie behandelt wurden… Zum vollständigen Text hier….

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Weiterbildung in Kräuterheilkunde

Ausbildung und Weiterbildung in Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Lehrgänge, Seminare, Kurse für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin, sowie für weitere Interessierte auch ohne medizinische Grundausbildung.

Kräuterkurse / Kräuterwanderungen in verschiedenen schönen Landschaften der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Luzern, Bern, Basel, Schaffhausen, St.Gallen, Wallis, Graubünden, Zürich, Schwyz, Glarus, Aargau.

Programm in Portal Heilpflanzen-Info über die Rubrik „Kurse“.


PHYTOTHERAPIE: APPETITMANGEL BEI CHEMOTHERAPIE

Ein Problem von Krebspatienten mit Chemotherapie ist der Appetitmangel. Im „Phytoforum“ der „Ärztezeitung“ wurde die Frage gestellt, ob es Phytopharmaka gebe, die appetitanregend wirken. Professor Karin Kraft, Lehrstuhl für Naturheilkunde Universität Rostock, antwortet darauf: „Es gibt eine Vielzahl von Phytopharmaka, die aufgrund ihres Bitterstoffgehaltes appetitanregend wirken. Bei Malignomen eignen sich besonders Galgantwurzelstock oder Kalmuswurzelstock, die besonders wohlschmeckend sind.“ … Zum vollständigen Text hier

ABFÜHRMITTEL NICHT LÄNGERFRISTIG EINNEHMEN

Rezeptfreie Abführmittel sollten stets nur kurzfristig angewendet werden. Wird dies nicht beherzigt, können diese Medikamente zur Verstopfung führen. Davor warnte Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK).

Abführmittel mit den synthetischen Wirkstoffen Bisacodyl und Natriumpicosulfat und auch einige Pflanzenextrakte können bei langfristiger Einnahme oder Missbrauch zu einem Kaliumverlust führen, der eine Darmträgheit bewirken kann. Sie sollten daher in der Selbstmedikation höchstens zwei Wochen lang angewendet werden. Eine erneute Einnahme sollte frühestens zwei bis drei Tage nach erfolgter Darmentleerung geschehen… Zum vollständigen Text hier


PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARM SCHMERZLINDERND

Das im Pfefferminzöl enthaltene Menthol aktiviert einen Anti-Schmerz-Kanal im Dickdarm.

Schon Kinder ist bekannt: Wenn man Bauchschmerzen hat, erhält man eine Tasse Pfefferminztee, ob man will oder nicht. Doch die Pfefferminze ist nicht nur eines der bekanntesten Hausmittel, sie hat sich in jüngster Zeit auch als erstaunlich wirksam für Menschen mit einem Reizdarmsyndrom erwiesen – jener bisher unerklärlichen Überempfindlichkeit des Darms, die sich in Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen äußert. Verantwortlich dafür wurde bisher hauptsächlich der entkrampfende Wirkung der Heilpflanze gemacht: Sie stimuliert einen Einstrom von Kalziumionen in die Zellen der glatten Muskulatur des Magen-Darm-Traktes… Zum vollständigen Text hier


NATURHEILMITTEL BEI MAGEN-DARM-INFEKTEN

Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte Naturheilkunde-Tipps gegen Magen-Darm-Infekte, basierend auf Empfehlungen der „TV-Ärztin“ Franziska Rubin:

„Ingwer-Tee: Ein Teelöffel grob gepulverte Ingwerwurzel mit einer Tasse heißem Wasser übergießen. Zehn Minuten ziehen lassen, abseihen, ein bis zwei Tassen am Tag trinken. Hilft gegen Übelkeit!“

Ingwer gegen Übelkeit ist in der Phytotherapie vor allem gebräuchlich bei Reisekrankheit, während einer Chemotherapie und nach Operationen. Kontrovers eingeschätzt wird Ingwer als Mittel gegen Schwangerschaftserbrechen. Die hier empfohlene Anwendung bei Übelkeit infolge von Magen-Darm-Infekten ist eher unüblich, aber durchaus einen Versuch wert. Zum vollständigen Text hier

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Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (Spitex, Palliative Care, Pflegeheim, Klinik), Naturheilkunde, Medizin, Ernährungsberatung, Massage u. ä.

Einzelne Plätze frei für Interessierte ohne medizinischen Grundberuf (nach Klärungsgespräch).

Info: Was ist Phytotherapie?

Programm für Kurse, Ausbildung und Weiterbildung:

Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur (Schweiz)

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Glarus, Zürich, Schwyz, Wallis, Graubünden, Schaffhausen, Luzern, Bern, Basel, Aargau, St. Gallen.


PHYTOTHERAPIE: INGWER GEGEN ÜBELKEIT UND ERBRECHEN

Zum Thema Ingwer & Reiseübelkeit nimmt Professor Eugen Verspohl in einem Interview Stellung. Der Pharmakologe arbeitet am Pharmazeutischen Institut der Universität Münster und beschäftigt sich seit nunmehr acht Jahren mit Zingiber officinale, wie sich das fernöstliche Gewächs in der Fachsprache nennt:

„’Wir haben herausgefunden, dass die Wirkstoffe an Serotonin-Rezeptor-Ionenkanälen angreifen, die am Erbrechen beteiligt sind’, sagt er. Allerdings profitieren nur diejenigen von Ingwer, denen es in Flugzeug, Zug oder Auto schlecht wird. ‚Tritt die Reiseübelkeit während einer Schiffsreise auf, eignet sich Ingwer weniger gut‘, meint der Experte.“… Zum vollständigen Text hier


PHYTOTHERAPIE BEI REIZDARM

Die Österreichische Apothekerzeitung (3/2011) stellte kürzlich knapp und fundiert Behandlungsmöglichkeiten der Phytotherapie bei Reizdarm vor:

„Stark belastend für Patienten ist auch das Reizdarmsyndrom, das durch diffuse krampfartige oder drückende Unterleibsschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Diarrhö oder Obstipation gekennzeichnet ist. Das Reizdarmsyndrom ist ebenfalls häufig vergesellschaftet mit Stress und depressiven Verstimmungen, die zwar nicht ursächlich sind, die Beschwerden aber verschlimmern. Die Behandlung richtet sich auch hier nach den… Zum vollständigen Text hier


PFLANZENHEILKUNDE BEI REIZDARM: PFEFFERMINZE, KÜMMEL, FENCHEL, ANIS, FLOHSAMEN

Das Nachrichtenmagazin „Focus“ behandelt in einem grösseren Artikel das Thema „Reizdarm“. Dabei werden auch Möglichkeiten der Phytotherapie erwähnt:

„Patienten mit leichteren Beschwerden helfen auch rezeptfreie Mittel auf Basis von Heilkräutern. Hier haben sich Pfefferminze, Kümmel, Anis oder Fenchel bewährt. Die Wirkstoffe dieser Phytotherapeutika entkrampfen, entblähen und machen so auf sanfte Weise die Verdauung wieder stabil. Helfen kann auch Flohsamen. Dabei handelt es sich um einen natürlichen, löslichen Ballaststoff, der Wasser im Darm bindet. Er gleicht Darmstörungen aus, eignet sich also sowohl gegen Durchfall als auch gegen Verstopfung.“ … Zum vollständigen Text hier

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Weiterbildung & Ausbildung für Pflegeberufe in Phytotherapie (Heilpflanzen-Anwendungen)

Heilpflanzen-Anwendungen für Pflegeheim, Spitex, Klinik, Palliative Care.

Phytotherapie-Ausbildung für Pflegende, Tagesseminare zu speziellen Themen.

Am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Kanton Zürich, Schweiz).

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderungen für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Graubünden, Schwyz, Wallis, Luzern, Basel, Bern, Aargau, Zürich, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen.

 


GEGEN REISEDURCHFALL HEILPFLANZEN-PRÄPARATE

Unter dem Titel „Vorsicht bei Loperamid –bei Reisedurchfall pflanzliche Mittel“ veröffentlichte dpa / N24 vor kurzen eine interessante Meldung. Darin wird bei Reisedurchfall zu pflanzlichen Mitteln geraten und Loperamid (Imodium) kritisch kommentiert….. Zum vollständigen Text hier…


VÖLLEGEFÜHL MIT HEILPFLANZEN LINDERN

Rechtzeitig auf die Festtage hin publiziert die Nachrichtenagentur dpa eine Meldung unter dem Titel

„Völlerei mit Heilpflanzen begegnen“.

Da möchte ich doch vorgängig noch den schüchternen Einwand erheben, dass Völlerei nicht so schicksalhaft mit Weihnachten verbunden ist, wie es manchmal aussehen mag. Auch dosierte „Futterzufuhr“ bringt Genuss und ist der nachträglichen „Pannenbehebung“ mit Heilpflanzen vorzuziehen….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: VERSTOPFUNG BEI KINDERN

Eltern verlangen heute vermehrt nach natürlichen Alternativen in der Behandlung ihrer Kinder. Heilpflanzen-Präparate kommen diesem Bedürfnis entgegen. Prof. Karin Kraft hat sich in der Zeitschrift „ Kinderärztliche Praxis“ zu Verträglichkeit, Akzeptanz und Dosierung von Phytotherapeutika in der Kinderheilkunde geäussert….. Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN BEI BLÄHUNGEN

Die Kronen-Zeitung veröffentlichte einen Artikel über Blähungen und wie man sie los wird. Dabei kamen auch Heilpflanzen zur Sprache:
„Um die Verdauung anzuregen, sollten zum Kochen Gewürze wie Kümmel, Majoran, Anis und Koriander verwendet werden. Auch Artischocken kurbeln die Verdauung auf natürliche Weise an….. Zum vollständigen Text hier…

KINDERHEILKUNDE: HEILPFLANZEN-KOMBINATION GEGEN BAUCHBESCHWERDEN

Bauchschmerzen zählen zum „täglichen Brot“ des Kinder- und Jugendarztes:
Bis zu 21 Prozent aller Kinder leiden unter Funktionsstörungen des Magen-Darm-Systems wie beispielsweise unter wiederkehrenden Schmerzen im oberen Bauchbereich (funktionelle Dyspepsie) oder einem so genannten Reizdarmsyndrom. Wie die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Radke jüngst auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam berichtete, kann ihnen mit einem Kombinations-Präparat aus Heilpflanzen geholfen werden.
In einer offenen prospektiven Studie wurde die Anwendung einer Kombination aus neun Pflanzenextrakten, die zur Therapie von Dyspepsie und Reizdarm zugelassen ist, bei Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren untersucht. 980 kleine Patienten mit gastrointestinalen Funktionsstörungen aus 43 Praxen bekamen von ihrem Kinderarzt das Medikament in einer altersentsprechenden Dosierung eine Woche lang verordnet……. Zum vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterkurse & Kräuterwanderungen?

Fundiertes Heilpflanzenwissen in Lehrgängen für Weiterbildung und Ausbildung:

Phytotherapie-Ausbildung, Heilpflanzen-Seminar.

Kräuterwanderungen zum Kennenlernen von Heilpflanzen, Wildkräutern und Alpenblumen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen Schwyz, Wallis, Aargau, Bern, Graubünden, St. Gallen, Basel, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Luzern.

Programm: Seminar für Integrative Phytotherapie.

Tagesseminare und Lehrgänge auch für Pflegende aus Spitex, Pflegeheim, Palliative Care und Klinik, die fundierte Heilpflanzen-Anwendungen für ihr Berufsfeld kennenlernen möchten.

CHRONISCHE VERSTOPFUNG – WAS HILFT?

In der Medical Tribune 41 / 2010 fasst Univ.-Prof. Dr. Heinz F. Hammer von der Medizinischen Universität Graz eine neue Metaanalyse zur Therapie der Obstipation (Verstopfung) zusammen:

„Eine systematische Auswertung von zwischen 1966 und Oktober 2009 publizierten Studien ergab die folgenden Empfehlungen: Als ‚uneingeschränkt nützlich’ können Macrogole gelten, die zu den osmotischen Laxanzien gehören…… Zum vollständigen Text hier…

MELISSENTEE LINDERT LÄSTIGE KRÄMPFE

Bei unspezifischen, teils auch krampfartigen Oberbauchbeschwerden rät Dr. Roman Huber von der Universitätsklinik Freiburg zusätzlich zu direkt auf die abdominelle Symptomatik zielenden Behandlungsansätzen entspannungsfördernde Heilpflanzen-Präparate wie Melissenblättertee…… Zum vollständigen Text hier…

MÖGLICHE URSACHE DES REIZDARMSYNDROMS ENTDECKT

Das Reizdarmsyndrom macht Betroffenen – immerhin rund zehn Prozent der Bevölkerung – das Leben schwer. Was viele Erkrankte zusätzlich belastet: Häufig werden sie als Psychosomatiker abgestempelt, denn körperliche Auslöser für einen Reizdarm waren bisher unbekannt. Nun haben Humanbiologen der Technischen Universität München (TUM) möglicherweise Licht ins Dunkel gebracht: Sie haben Mini-Entzündungen in der Darmschleimhaut entdeckt, die das empfindliche Gleichgewicht im Darm durcheinanderbringen und mit einer Sensibilisierung des Darmnervensystems einhergehen…… Zum vollständigen Text hier…

REIZDARMSYNDROM: FLOHSAMEN UND PFEFFERMINZÖL TOP – KLEIE FLOP

Ein Reizdarmsyndrom lässt sich gemäss aktuellen Studien mit Flohsamen lindern. Das erklären die Fachleute des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln.

Bei Flohsamen handelt es sich um einen löslichen Ballaststoff, welcher im Darm Wasser bindet. Auch magensaftresistente Kapseln mit Pfefferminzöl, ein bestimmtes krampflösendes Medikament und Hypnose könnten den Beschwerden entgegen wirken. Nicht hilfreich ist laut IQWiG dagegen Kleie, ein unlöslicher, kaum Wasser bindender Ballaststoff…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: GEWÜRZE FÖRDERN VERDAUUNG

Dass sich Gewürze günstig auf die Verdauung auswirken, ist in der traditionellen Pflanzenheilkunde und in der wissenschaftlichen Phytotherapie schon lange bekannt.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Technischen Universität München versuchten zu klären, was dabei genau vor sich geht im Verdauungstrakt. Ihre Resultate haben sie in der Fachzeitschrift Gastroenterology publiziert…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden….. Zum vollständigen Text hier…

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Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in der Schweiz

Lernen Sie Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen in der Natur kennen.

Kräuterwanderungen und Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, St. Gallen, Basel, Bern, Luzern, Zürich, Schaffhausen, Glarus, Graubünden, Wallis, Schwyz.....

Ausserdem: Phytotherapie-Ausbildung in Winterthur für Berufsleute aus Pflege (z. B. Spitex, Pflegeheim, Palliative Care, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin. Lehrgang Heilpflanzen-Seminar für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Detailprogramm im Portal Heilpflanzen-Info: Kräuterwanderungen & Kräuterkurse.

PHYTOTHERAPIE IN DER GASTROENTEROLOGIE

Unter diesem Titel veröffentlichte die Zeitschrift der „Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie“ einen Beitrag von Dr. Roman Huber zum gegenwärtigen Wissensstand in der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen durch Heilpflanzen-Präparate.
Der Autor schreibt:…… Zum vollständigen Text hier…

HEILPFLANZEN-EXTRAKT FÜR FUNKTIONELLE MAGEN-DARM-BESCHWERDEN ÜBERZEUGT IM LABOR

Ein bei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden bewährtes pflanzliches Vielstoffgemisch zeigt auch in Laborexperimenten mehrere günstige Effekte. Das spricht für das breite klinische Wirkspektrum.
Das untersuchte Heilpflanzen-Präparat enthält traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzte Extrakte aus bitterer Schleifenblume, Angelikawurzel (Engelwurz), Kamillenblüten, Kümmelfrüchten und Mariendistelfrüchten, Melissenblättern, Schöllkraut, Süßholzwurzel und Pfefferminzblättern. In klinischen Studien zur Behandlung von Patienten mit funktionellen Magen-Darm-Beschwerden, besonders bei Reizmagen und Reizdarm, hat das Phytotherapeutikum bereits überzeugt…… Zum vollständigen Text hier…

SILIBININ AUS MARIENDISTEL UNTERSTÜTZT STANDARDTHERAPIE BEI CHRONISCHER HEPATITIS C

Wenn Patienten mit chronischer Hepatitis C nicht auf die Standardtherapie ansprechen, könnte ein Versuch mit Silibinin aus den Früchten der Mariendistel doch noch Erfolg bringen.
Patienteninnen und Patienten mit chronischer Hepatitis C, die auf eine Standardtherapie mit pegyliertem Interferon alfa plus Ribavirin nicht oder nur ungenügend ansprechen, kann womöglich mit einem Inhaltsstoff der Mariendistel (Silybum marianum) zum Durchbruch verholfen werden….. Zum vollständigen Text hier…

VERSTOPFUNG: SENNESBLÄTTER ALS ABFÜHRMITTEL NUR KURZFRISTIG

Die Häufigkeit des Stuhlgangs liegt bei den meisten Menschen zwischen dreimal pro Tag bis zu zweimal wöchentlich. Eine Obstipation (Verstopfung) liegt dann vor, wenn jemand weniger als zweimal wöchentlich Stuhlgang hat und dabei stark pressen muss. In zahlreichen Fällen wird eine Verstopfung durch die Lebensweise der Betroffenen ausgelöst, wie beispielweise durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr, ballaststoffarme Ernährung, zu wenig Bewegung und wiederholter Unterdrückung des Stuhlgangreizes. “Daher reichen oftmals einfache Maßnahmen, wie eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Vollkornprodukten und reichlich frischem Obst und Gemüse sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern, um die Darmträgheit in den Griff zu bekommen”, rät Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI)……. Zum vollständigen Text hier…

APFEL-PEKTINE FÖRDERN VERDAUUNG

Eine Untersuchung an Ratten veranlasst Forscher zu der Annahme, dass der Genuss von Äpfeln auch das Verdauungssystem von Menschen stärken kann.

Der regelmäßige Konsum von Äpfeln stärkt das Verdauungssystem und damit die Gesundheit von Ratten – und wahrscheinlich auch von Menschen. Zu diesem Resultat sind Mikrobiologen um Tine Rask Licht vom Lebensmittel-Forschungsinstitut der Technischen Universität Kopenhagen gekommen, nachdem sie ihren Versuchstieren eine systematische Apfel-Diät in jeder nur erdenklichen Form verabreicht hatten: Die Ratten frassen über einen längeren Zeitraum ganze Äpfel, Apfelsaft, Apfelmus und auch Pressrückstände von Apfelsaft.
Pektine fördern nützliche Bakterien…. Zum vollständigen Text hier…

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Heilpflanzen-Anwendungen für die Pflege

Fundierte Weiterbildung & Ausbildung für Pflegende aus Spitex, Palliative Care, Pflegeheim und Klinik am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur (Schweiz).

Info: Phytotherapie in der Pflege

Kursprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

Dort finden Sie auch Ausschreibungen für Kräuterkurse und Kräuterwanderung für alle interessierten Personen in verschiedenen Regionen der Schweiz, zum Beispiel in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Bern, Basel, Luzern, Glarus, Schwyz, Graubünden, Wallis, Schaffhausen, Aargau.

PHYTOTHERAPIE: ROSMARIN ZUR BEHANDLUNG VON MAGENBESCHWERDEN

Zur Behandlung von Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Blähungen helfen Rosmarinblätter oder Rosmarinöl. Auch gegen leichte Magenkrämpfe, Darmkrämpfe oder Gallenstörungen lässt sich Rosmarin anwenden.
Das erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg. Täglich sollten gegen solche Beschwerden vier bis sechs Gramm Rosmarinblätter als Tee oder 10 bis 20 Tropfen Rosmarinöl eingenommen werden.
«Der Rosmarinstrauch ist eine sehr mild wirkende Arzneipflanze mit einem bemerkenswert großen Anwendungsspektrum», erläutert der Wissenschaftler. Rosmarinblätter enthalten ätherisches Öl und entfalten eine schwach bakterien- und virenhemmende Wirkung sowie einen krampflösenden Effekt. Die enthaltenen Bitterstoffe steigern den Appetit und die Magensaftsekretion, zudem werde ein leichter Einfluss auf die Bildung des Gallensaftes angenommen. «Das Öl hat zusätzlich eine anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und besitzt eine leicht durchblutungsfördernde Wirkung», ergänzt Johannes Gottfried Mayer…… Zum vollständigen Text hier…

TIPPS GEGEN BESCHWERDEN BEI PERIANALEKZEM

Viele Menschen leiden unter Problemen am Anus, darüber sprechen will kaum jemand. Juckreiz tritt dabei als sehr häufiges und quälendes Symptom auf.
Die Medical Tribune veröffentlichte dazu kürzlich nützliche Informationen, wobei auch Empfehlungen aus der Phytotherapie zu Zuge kamen.

Hier eine bearbeitete Zusammenfassung:
Beim Perianalekzem handelt es sich in der Regel um ein irritativ-toxisches Geschehen, das man durch lokale Maßnahmen in den Griff bekommen kann. Differenzialdiagnostisch kommen das atopische Ekzem (Neurodermitis), ein Kontaktekzem oder die Psoriasis (Schuppenflechte) in Frage. In diesen selteneren Fällen steht die Behandlung der Grundkrankheit im Vordergrund, sagte Dr. Frederik M. Mader, niedergelassener Allgemeinarzt aus Nittendorf, auf dem 34. Internationalen Kongress für Allgemeinmedizin “practica”…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: ZIMT REGT DEN MAGEN AN

Wie zahlreiche andere weihnachtliche Gewürze ist auch Zimt eine alte Heilpflanze, die bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsbeschwerden wirksam ist. Das seien genau jene Beschwerden, welche in der Winterzeit besonders oft auftreten.

Das erklärt Johannes Gottfried Mayer von der Forschergruppe Klostermedizin an der Universität Würzburg. Und er ergänzt: «Vielleicht ist es ein Zeichen der Weisheit unserer Vorfahren, genau diese Kräuter und Gewürze in der Zeit der Jahreswende vermehrt einzusetzen.»
Früher seien die Gewürze in den Lebensmitteln allerdings erheblich höher dosiert gewesen, sagt der Experte…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: WIRKSAME BEHANDLUNG BEI REIZDARM UND FUNKTIONELLER DYSPEPSIE

Für eine fixe Kombination aus Extrakten von Angelikawurzel, Süßholzwurzel, Bitterer Schleifenblume, Kümmelfrüchten, Mariendistelfrüchten, Kamillenblüten, Schöllkraut, Melissenblättern und Pfefferminzblättern ist die Wirksamkeit bei Reizdarm und funktioneller Dyspepsie in mehreren randomisierten klinischen Doppelblindstudien belegt (Multi-Target-Therapie).
Die Inhaltsstoffe des Heilpflanzen-Präparates reduzieren die gastrointestinale Hypersensibilität, wirken krampflösend auf verkrampfte und tonisierend auf atonische Muskulatur. Auch wurde eine entzündungswidrige Wirkung gezeigt…… Zum vollständigen Text hier…

REIZDARM: AUSGEWOGENE KOST UND ENTSPANNUNG HILFT

Menschen, die unter Bauchschmerzen und Stuhlunregelmäßigkeiten infolge eines Reizdarmsyndroms leiden, können ihre Beschwerden häufig lindern, indem sie auf eine ausgewogene, faserreiche Ernährung achten.

“Naturbelassene Lebensmittel, frisches Obst, Gemüse und Salat regen den Darm zu einer guten Verdauungsleistung an. Auch Ballaststoffe sind wichtig, die Menge an Ballaststoffen sollte jedoch langsam gesteigert werden, da diese zu Blähungen führen können. Besonders geeignet sind Haferflocken, Leinsamen oder Flohsamen, da sie die Gleitfähigkeit des Stuhls erhöhen”, erläutert Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI)….. Zum vollständigen Text hier…

SCHWANGERSCHAFT: BALLASTSTOFFE & BEWEGUNG GEGEN VERSTOPFUNG

Vollwertige Ernährung, genügende Trinkmengen und körperliche Aktivität tragen bei Schwangeren dazu bei, Verstopfungen abzuwenden. “In der Regel ist Verstopfung eine harmlose aber lästige Beschwerde während der Schwangerschaft und kann durch natürliche Anregung der Darmaktivität gelindert werden”, erklärt Dr. König, Vizepräsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF). “Bei entsprechenden Problemen kann der Verzehr von Leinsamen, Weizenkleie oder indischen Flohsamenschalen, welche als Füll- und Quellstoffe die Darmperistaltik anregen, hilfreich sein. Zuvor sollten diese jedoch gut angequollen werden und zusätzlich muss viel getrunken werden, damit kein gegenteiliger Effekt gefördert wird.” Schwer verdauliche und blähende Speisen wie Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kohlgemüse sollten dagegen besser gemieden werden, um Bauchschmerzen vorzubeugen…… Zumv vollständigen Text hier…

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Interessiert an Kräuterwanderungen in der Schweiz?

Heilpflanzen, Wildkräuter und Alpenblumen kennenlernen auf Kräuterwanderungen / Kräuterkursen in den Kantonen Luzern, Glarus, Aargau, Basel, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Wallis, Obwalden, Schwyz....

Lehrgänge:

Phytotherapie-Ausbildung am Seminar für Integrative Phytotherapie (SIP) in Winterthur zum Kennenlernen von fundierten Heilpflanzen-Anwendungen für Berufsleute aus Pflege (z.B. aus Spitex, Klinik, Pflegeheim, Palliative Care), Naturheilkunde und Medizin.

Lehrgang Heilpflanzen-Seminar: Kompakte Weiterbildung über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung.

Schauen Sie sich das Gesamtprogramm an auf Heilpflanzen-Info.

ARTISCHOCKEN-PRESSSAFT GEGEN VERDAUUNGSBESCHWERDEN UNTERSUCHT

Die Wirksamkeit und Anwendungssicherheit von Heilpflanzen-Präparaten aus Artischockenblättern (Stammpflanze Cynara scolymus L.) bei leber- und gallebedingten Funktionsstörungen und bei Verdauungsbeschwerden gelten als belegt. Charakteristische Symptome, die auf eine Behandlung mit qualitativ hochwertigen Produkten in klinischen Untersuchungen ansprachen, sind Völlegefühl, Appetitlosigkeit, Übelkeit und unspezifische Bauchschmerzen….. Zum vollständigen Text hier…

VERSTOPFUNG: WAS BRINGEN ALLGEMEINMASSNAHMEN

Faserreiche Kost und verstopfungsfördernde Lebensmittel meiden: Das sind im Wesentlichen schon die Allgemeinmaßnahmen, die mit Aussicht auf Erfolg Patienten mit chronischer Verstopfung (Obstipation) guten Gewissens empfohlen werden können.
Immer wieder fragen Patienten mit chronischer Verstopfung nach, inwieweit sie dieses Problem selbst beeinflussen können.

Empfohlen werden könnten dann eine faserreiche Ernährung mit mindestens 30 g Ballaststoffen täglich und das Meiden von verstopfungsfördernden Lebensmitteln wie Schokolade, Bananen, Kakao, schwarzer Tee, Karottensaft und Heidelbeeren. So fassen die Autoren des Buches “Chronische Obstipation in Praxis und Klinik” den derzeitigen Wissensstand zusammen. Wesentlich ist ihnen auch: Die Patienten sollten darüber aufgeklärt werden, dass täglicher Stuhlgang nicht zwingend nötig ist, aber ein regelmäßiger Toilettengang, etwa nach dem Frühstück, angestrebt werden sollte…… Zum vollständigen Text hier….

BALLASTSTOFFE BESSERN REIZDARMSYNDROM

Ballaststoffe können die Beschwerden beim Reizdarmsyndrom deutlich vermindern. Die Wirkung zeigte sich in einer randomisierten klinischen Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3154) allerdings abhängig von der Wahl des Präparates.??Die meisten Ärzte empfehlen ihren Patienten mit Reizdarmsyndrom, den Anteil von Ballaststoffen in der Nahrung zu steigern. Viele verordnen entsprechende Heilpflanzen-Präparate. Die Behandlung war bisher aber nicht evidenzbasiert und eine Meta-Analyse konnte im letzten Jahr keine signifikante Wirkung feststellen (BMJ 2008; 337: a2313). Als einzige Ausnahme wurde damals die Wirksamkeit von indischen Flohsamen (Plantago ispaghula) bestätigt. René Bijkerk von der Universität Utrecht kommt nun in einer randomisierten klinischen Studie zu ähnlichen Resultaten.??Eine Gruppe von 275 Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren mit Reizdarmsyndrom nahm über drei Monate zweimal täglich 10 Gramm Flohsamen (Psyllium), Kleie (unlösliche Fasern) oder Placebo ein. Primärer Endpunkt war eine Besserung der Symptome in der Eigenbewertung der Versuchpersonen…… Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: GEWÜRZE FÖRDERN VERDAUUNG

Dass sich Gewürze günstig auf die Verdauung auswirken, ist in der traditionellen Pflanzenheilkunde und in der wissenschaftlichen Phytotherapie schon lange bekannt.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Technischen Universität München versuchten zu klären, was dabei genau vor sich geht im Verdauungstrakt. Ihre Resultate haben sie in der Fachzeitschrift Gastroenterology publiziert.

Die Wissenschaftler entdeckten, dass die Rezeptoren für Thymol und Eugenol, Bestandteile der ätherischen Öle des Thymians und der Gewürznelken, nicht nur in der Nase vorkommen, sondern auch in den so genannten Sensorzellen der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt. In ihren Untersuchungen stimulierten sie diese Sensorzellen mit den Gewürzen und beobachteten dabei eine Erhöhung der interzellulären Kalzium-Konzentration, welche wiederum zu einer Freisetzung des Botenstoffes Serotonin führte. Serotonin steuert im Verdauungstrakt die Muskelbewegungen und die Sekretion von Verdauungssäften….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARMSYNDROM

Neuere Untersuchungen belegen, dass Pfefferminzöl eine sinnvolle Möglichkeit in der Behandlung des Reizdarmsyndroms ist. Die krampflösende Wirkung des Pfefferminzöls konnte sowohl in vitro an isolierten Darmsegmenten als auch in vivo an gesunden Versuchspersonen und in der Diagnostik des Verdauungstraktes gezeigt werden. Die Hauptkomponente des ätherischen Pfefferminzöls, Menthol, trägt wesentlich zu seiner krampflösenden Wirkung bei. In der Therapie des Reizdarmsyndroms war Pfefferminzöl in kurz- und mittelfristigen klinischen Studien Placebo überlegen….. Zum vollständigen hier…

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Kräuterkurse und Kräuterwanderungen in der Schweiz

Fundiertes Wissen über Heilpflanzen-Anwendungen:

Tagesseminare zur Weiterbildung in speziellen Themen der Pflanzenheilkunde;

Phytotherapie-Ausbildung für Berufsleute aus Pflege (z.B. Palliative Care, Spitex, Klinik, Pflegeheim), Naturheilkunde und Medizin;

Heilpflanzen-Seminar über 6 Wochenenden für Interessierte ohne medizinische Grundausbildung;

Kräuterwanderungen / Kräuterkurse in den Kantonen Aargau, Basel, Zürich, Schaffhausen, St. Gallen, Glarus, Graubünden, Wallis, Bern, Luzern, Schwyz, Obwalden.

Gesamtprogramm im Portal Heilpflanzen-Info.

NATURHEILKUNDE BEI MORBUS CROHN UND COLITIS ULCEROSA

Mit Weihrauch, Flohsamen und Probiotika gegen die Entzündung im Darm

Zahlreiche Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sind interessiert an Verfahren aus Naturheilkunde oder Komplementärmedizin. Wie wirksam sind diese Methoden?

In einer großen repräsentativen Untersuchung wurden 1000 Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (CED) zum Thema Komplementärmedizin und Alternativmedizin befragt. Mehr als die Hälfte der Kranken hatte schon Erfahrungen mit einer solchen Medizinform gemacht, schreibt Privatdozent Dr. Jost Langhorst von der Abteilung für Innere Medizin der Universität Duis-burg-Essen, Kliniken Essen-Mitte, in der “Zeitschrift für Komplementärmedizin”….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE IM VERDAUUNGSTRAKT – EIN ÜBERBLICK

Phytotherapie bzw. Pflanzenheilkunde hat eine lange Tradition bei Erkrankungen und Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Hier eine überarbeitete und gekürzte Zusammenstellung aus der Universität Duisburg-Essen mit den wichtigsten Heilpflanzen für den Bereich Gastroenterologie.

Appetitlosigkeit
Wirkprinzipien: Anregung der Sekretion von Magensaft und Verdauungssaft durch Bitterstoffe
in Bitterstoffpflanzen (Amara). Zu den Bitterstoffen gehören hauptsächlich Iridoidglykoside
und Mono- und Sesquiterpenalkaloide. Viele Bitterstoffe sind hitzelabil, darum die
Heilpflanzen nur kurz überbrühen oder kalt ansetzen. Den Tee eine halbe Stunde vor der Mahlzeit trinken.
Bitterstoffpflanzen sind beispielsweise:
– Wermut (Artemisia absinthium)
– Tausendguldenkraut (Centaurium erythraea)
– Gelber Enzian (Gentiana lutea)
– Schafgarbe (Achillea millefolium), zusätzlich auch verdauungsfördernd und
krampflösend im Gastrointestinaltrakt.
– Zichorie (Wegwarte), auch verdauungsfördernd, enthalten zum Beispiel in
Kaffeesurrogaten
– Artischockenblätter (Cynara scolymus), auch gallentreibend.
– Löwenzahnwurzel (Taraxacum officinale), auch gallentreibend….. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE: VERSTOPFUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT

Die Cochrane Collaboration hat eine Studienübersicht publiziert zur Frage der Wirksamkeit von Abführmitteln bei Verstopfung in der Schwangerschaft. Sie kommt zum Schluss, dass milde Abführmittel bei diesen Beschwerden von Nutzen sind.

In der Zusammenfassung schreiben die Autoren:

Verstopfung ist ein häufiges Problem in der späten Schwangerschaft. Der Anstieg des Hormons Progesteron führt wahrscheinlich dazu, dass die Nahrung im zweiten und letzten Drittel der Schwangerschaft für die Passage durch den Magen-Darm-Trakt länger braucht. Eine ballaststoffreiche Ernährung führt zu häufigeren Darmentleerungen und weicherem Stuhlgang. Diese Studienübersicht zeigt, dass Abführmittel, die den Darm anregen, wirksamer sind als solche mit Quellmitteln, jedoch haben sie mehr unerwünschte Nebenwirkungen, wie z.B. Durchfall und Bauchweh. Ballaststoffe sind wirksam und scheinen keine Nebenwirkungen zu haben….. Zum vollständigen Text hier…

PFEFFERMINZÖL BEI REIZDARM – IRREFÜHRENDE INFORMATION IN SALDO 1/2009

Unter dem Titel “Beruhigung für den Darm” berichtet nun auch die KonsumentInnen-Zeitschrift “Saldo” über eine Meta-Studie der kanadischen Universität Hamilton, nach der Pfefferminzöl sich als wirksam bei Reizdarm gezeigt hat.
“Patienten mit Reizdarm sollten Pfefferminzöl-Kuren machen. Das bessert die Beschwerden deutlich…” schreibt Saldo. Der Text endet mit folgender Aussage: “ Am besten half Pfefferminzöl. Die Patienten hatten danach nur noch halb so oft Beschwerden wie Blähungen, Krämpfe, Verstopfung oder Durchfall. Pfefferminzöl kann man in Fläschchen oder als Kapseln in der Apotheke kaufen.” – Illustriert ist der Beitrag mit dem Foto eines Pfefferminzöl-Fläschchens….. Zum vollständigen Text hier…

SCHARFE GEWÜRZE GEGEN REISEDURCHFALL

Häufig wird in Ländern mit tiefen Hygienestandards sehr scharf gegessen. Das hängt nicht nur mit den regionalen Geschmacksunterschieden der Menschen zusammen. Es hat durchaus auch einen Schutz-Charakter. “Scharfe Gewürze wirken wunderbar gegen Reisediarrhö in den Tropen”, erklärt Privatdozent Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.
“Wenn man richtig scharf isst oder vor dem Essen einen Whisky trinkt, setzt man einen Schmerzreiz auf die Schleimhaut”, stellt der Reisemediziner fest. Das ärgere den Magen, und er produziere vermehrt Magensäure.
Magensäure sei gut in den Tropen, weil sie Krankheitserreger abtötet. Darum könne man scharfes Essen und den Whisky vor dem Essen nur empfehlen. Für die Standardhygieneregeln in den Tropen sei das allerdings kein Ersatz, sondern nur eine Ergänzung….. Zum vollständigen Text hier…

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PFLANZENHEILKUNDE: PFEFFERMINZE LINDERT ÜBELKEIT

Die Pfefferminze (Mentha piperita) enthält ein ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil Menthol. Diese Substanz kann die Magenschleimhaut unempfindlicher machen und dadurch den Brechreiz lindern. Verstärkt wird diese Wirkung, wenn der Pfefferminztee gekühlt getrunken wird (aus dem Kühlschrank). Bei Brechreiz während Chemotherapien und nach Operationen bewähren sich Eiswürfel aus Pfefferminztee. Im Verdauungstrakt zeigt Pfefferminztee gallenflussfördernde, krampflösende und blähungswidrige Eigenschaften. Das reine Pfefferminzöl hilft häufig bei Spannungskopfschmerzen. Dazu reibt man einige Tropfen des ätherischen Öls auf die schmerzenden Stellen ein. Zum vollständigen Text hier…

BALLASTSTOFF PEKTIN – SCHUTZ GEGEN DARMKREBS?

Pektine sind Polysacharide (hochmolekulare Kohlenhydrate), die in Zellwänden von Pflanzen weit verbreitet vorkommen. Sie übernehmen dort festigende und wasserregulierende Funktionen. Ernährungsphysiologisch betrachtet sind Pektine für den Menschen Ballaststoffe, weil sie für uns unverdaulich sind. Viele Mikroorganismen dagegen können Pektine verwerten. Obst und Gemüse sind gute Pektinquellen, wobei allerdings weiche Früchte wie zum Beispiel Erdbeeren pektinarm sind.
Wissenschaftler konnten nun erstmals zeigen, dass Pektin Eiweiße an sich bindet, die bei der Krebsentstehung eine Rolle spielen. Sie vermuten damit einen Mechanismus entdeckt zu haben, durch den Obst und Gemüse vor Krebs schützen könnten.
Dies sei eine der ersten Studien, welche den Schutzeffekt von Obst und Gemüse gegen Krebs auf molekularer Ebene erklären könne, schreiben die Forscher um Victor Morris vom Institute of Food Research in Norwich……. Zum vollständigen Text hier…

PHYTOTHERAPIE BEWÄHRT BEI REIZDARMSYNDROM (COLON IRRITABILE)

Flohsamen und Pfefferminzöl können beim Reizdarmsyndrom (Colon irritabile) die Beschwerden lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Meta-Analyse im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337: a2313). Zwischen 5 und 20 Prozent aller Erwachsenen, vor allem Frauen, sollen an Beschwerden leiden, die mit Unregelmäßigkeiten des Stuhlgangs einhergehen und als Reizdarmsyndrom bezeichnet werden. Das Reizdarmsyndrom gilt als funktionelle Störung. Nachdem Medikamente, die gezielt Serotonin-Rezeptoren blockieren, sich als problematisch gezeigt haben, sind die Patienten auf traditionelle Mittel angewiesen, denen ärztlicherseits aber oft keine Wirkung zugestanden wird. Zu Unrecht meint der Gastroenterologe Alexander Fort von der McGill Universität in Hamilton/Ontario. Er machte in medizinischen Datenbanken 35 randomisierte kontrollierte Studien ausfindig, deren Ergebnisse er in einer Meta-Analyse zusammenfasste?……. Zum vollständigen Text hier…

BESTÄTIGUNG FÜR PHYTOTHERAPIE FUNKTIONELLER MAGEN-DARM-BESCHWERDEN

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet unter immer wiederkehrenden Magenschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl und Krämpfen. Zur Behandlung solcher als “funktionelle Dyspepsie” oder “Reizmagen” bezeichneten Missempfindungen werden mit zunehmendem Erfolg Heilpflanzen-Präparate eingesetzt.
Die Auslöser von funktionellen Verdauungsbeschwerden sind vielfältig: Störungen der Magen- und Darmbeweglichkeit gehören ebenso dazu wie eine Überempfindlichkeit, Entzündungsprozesse oder eine überschießende Produktion von Magensäure. Mit synthetischen Arzneimitteln lassen sich nur einzelne Symptome beeinflussen: Mit Monopräparaten kann
– die Produktion von Magensäure blockiert,
– die Säure mit Antazida gebunden,
– die Bewegungen von Magen und Darm mit Prokinetika stimuliert oder
– die Schmerzen mit krampflösenden Mitteln gelindert werden.
Diese Therapien sind nicht nur kostspielig, sondern gehen häufig auch mit beträchtlichen Nebenwirkungen einher.
Dagegen entfaltet eine pflanzliche Kombination aus Extrakten von Iberis amara (Bittere Schleifenblume) Angelikawurzel, Kamillenblüten, Kümmel, Schöllkraut, Mariendistel, Melisse, Süßholz und Pfefferminze auf alle diese Teilbereiche gleichzeitig ihre günstige Wirkung, ohne aber ähnliche Nebenwirkungen auszulösen wie die synthetischen Monopräparate. Die Kombination beeinflusst im Sinne einer Multi-Target-Therapie durch additive und synergistische Effekte der einzelnen pflanzlichen Wirkstoffe die verschiedenen Symptome.
……Zum vollständigen Text hier…

KRANKENPFLEGE: PHYTOTHERAPIE BEI MUNDSCHLEIMHAUTPROBLEMEN

Mundschleimhautprobleme sind in der Krankenpflege eine grosse Herausforderung, speziell bei der Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase (Palliative Care). Diese Gruppe von Patientinnen und Patienten leidet häufig an Mundschleimhautentzündungen, borkigen Belägen, Aphthen oder Herpes labialis. Als Ursache kommen vor allem in Frage: Nebenwirkungen von Radio- oder Chemotherapie, Immunschwäche, Mundatmung, Infektionen, fehlende oder verminderte Speichelproduktion, ungenügende Flüssigkeitszufuhr oder reduzierter Allgemein- und Ernährungszustand. Dass pflanzliche Heilmittel bei Mundschleimhautproblemen wirksam und nützlich sind, ist durch viele Erfahrungen belegt und wird nun auch in einer Abschlussarbeit aus der Höheren Fachausbildung dokumentiert……. Zum vollständigen Text hier…