Heilpflanzen-Produkte wie Knoblauch, Ingwer, Ginseng oder Soja vermindern das Darmkrebsrisiko. Eine Übersicht dazu wurde publiziert in Current Colorectal Cancer Reports 4, 2008, 34. Knoblauch beispielsweise war in vitro, bei Tieren, in epidemiologischen und klinischen Studien wirksam.

Gesunde Kost beugt sogar Rückfällen vor

Selbst noch nach einer Darmkrebserkrankung wirkt sich eine Ernährung, die arm ist an Fleisch, Fett, Weißbrot und Süßigkeiten günstig aus. So waren die Rückfall- und Sterberaten bei Studienteilnehmern, die am meisten von solchen Nahrungsmitteln verzehrten, innerhalb von fünf Jahren dreimal höher als bei Patienten, die am wenigsten davon aßen (JAMA 298, 2007, 754).

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Kommentar & Ergänzung:

– Mit “in vitro” (lateinisch, im Glas) bezeichnet man organische Vorgänge, welche außerhalb eines lebenden Organismus stattfinden, im Gegensatz zu solchen, die im lebenden Organismus (in vivo) ablaufen.

– Natürlich bringen Knoblauch, Ingwer, Ginseng oder Soja keinen 100%igen Schutz vor Darmkrebs. Die Unterschiede werden zweifellos gering sein. Man muss hier die Relationen wahren, um nicht unseriös überzogene Hoffnungen zu wecken.

Aber immerhin zeigen solche Ergebnisse immer wieder, dass altbewährte Heilpflanzen und auch Nahrungsmittel günstige Effekte auf unseren Organismus ausüben können. Und darum lohnt es sich alleweil, ihre Wirkungen kennen und nutzen zu lernen.
In diesem Sinne:
Alles Gute mit Knoblauch, Ginseng, Ingwer, Soja & Co.!

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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