In Anfangsstadien lassen sich Beschwerden durch Hämorrhoiden mit rezeptfreien Heilmitteln wirkungsvoll lindern. Dabei lassen sie sich besser mit Salben und Cremes therapieren als mit speziellen Zäpfchen. Das erklärt der Bundesverbandes der Coloproktologen. Die äußerlich aufzutragenden Präparate enthalten Wirkstoffe, die den Schmerz lindern und den Juckreiz stillen.

Zinksalbe hilft zum Beispiel der Haut, sich zu erholen. Auch Arnika und Kamille sind bewährte Mittel. Eine Kortisonsalbe sollte vom Arzt verschrieben und nur kurzfristig angewendet werden.

Ab einem bestimmten Erkrankungsstadium geht vergrößertes Hämorrhoidalgewebe durch Cremes oder Salben jedoch nicht mehr zurück und muss vom Facharzt behandelt und gegebenenfalls entfernt werden. Um das Problem nicht zu verschlimmern, sollten die betroffenen Personen in allen Hämorrhoiden-Stadien darauf achten, dass der Stuhl nicht verhärtet ist und ohne übermäßiges Pressen entleert werden kann.

Hämorrhoiden sind erweiterte Blutgefäßknoten unter der Schleimhaut des Enddarms vor dem After. Sie machen sich häufig durch hellrotes Blut auf dem Stuhl bemerkbar. Eine gesunde Lebensweise – hauptsächlich ausreichend Bewegung – hilft dabei, Hämorrhoiden-Beschwerden vorzubeugen.

 
Quelle:
http://www.frauenaerzte-im-netz.de
 
Kommentar & Ergänzung:

Ich würde aus Sicht der Phytotherapie ergänzend zu Kamille und Arnika als Salbe für die Hämorrhoiden-Behandlung noch Hamamelis-Salbe erwähnen. Zur Weichhaltung des Stuhles eigenen sich Quellmittel wie Weizenkleie, Leinsamen oder Flohsamen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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