„Huflattich, Spitzwegerich, Eibisch, Malve, Beinwell, Isländisch Moos und Leinsamen enthalten Schleimstoffe. Diese Kohlenhydrate dienen der Pflanze zum einen als Energiereserve, zum anderen fungieren sie als Wasserspeicher, da sie sehr viel Flüssigkeit aufnehmen können. In der Medizin haben sie dadurch eine erweichende, reizmindernde, aber auch abführende Wirkung und werden bei Entzündungen von Schleimhäuten, Halsschmerzen, Magen-Darm-Katharren und manchen Wunden eingesetzt.

Quelle:

http://www.scinexx.de/dossier-detail-340-8.html

Kommentar & Ergänzung:

Heilpflanzen mit Schleimstoffen sind in der Regel gut verträglich.

Bei trockenem Reizhusten empfehle ich Malvenblütentee oder Eibischwurzeltee.

Gegen Verstopfung wäre als Heilpflanze neben Leinsamen noch Flohsamen / Indische Flohsamen bzw. die Flohsamenschalen zu erwähnen.

Schleimreich ist auch das Johannisbrotkernmehl. Siehe dazu:

Was ist Johannisbrotkernmehl?

Beim Huflattich ist zu beachten: Nicht während Schwangerschaft und Stillzeit, nicht für Kinder, nicht länger als 4 – 6 Wochen pro Jahr.

Dies sind Vorsichtsmassnahmen, weil Huflattich Pyrrolizidinalkaloide enthält, die potenziell schädlich sein könnten.

Falls Sie an sorgfältigem Wissen über Wirkung und Anwendung von Heilpflanzen interessiert sind, finden Sie dazu meine Kurse und Lehrgänge oben über den Menüpunkt „Kurse“.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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