An einem Kurs wurde ich vor ein paar Tagen gefragt, welcher Unterschied zwischen Gelomyrtol und GeloDurat bestehe.

Das ist ganz einfach – es besteht kein Unterschied. GeloDurat ist aber kassenzulässig aus der Grundversicherung, wenn es ein Arzt oder eine Ärztin verschreibt. GeloMyrtol zahlt man in jedem Fall selber. GeloDurat kann man aber auch ohne Rezept in Apotheke und Drogerie kaufen und selber zahlen, und es ist in der Regel deutlich günstiger als Gelomyrtol.

Das wissen die meisten Konsumentinnen und Konsumenten nicht und man findet dieses Phänomen bei vielen Phytopharmaka. Weshalb das so ist, erkläre ich gerne in meinen Lehrgängen.

Woraus besteht Gelomyrtol / GeloDurat?

GeloMyrtol® ist in Form magensaftresistenter Weichkapseln im Handel – es wurde in der Schweiz im Oktober 2011 neu registriert, in Deutschland ist es schon seit Jahren auf dem Markt. GeloMyrtol® entspricht GeloDurat®, das früher unter dem Namen Sibrovita® vertrieben wurde.

Gelomyrtol / GeloDurat ( = früher Sibrovita) enthält Myrtol, ein Destillat aus einer Mischung von Eukalyptusöl, Süssorangenöl, Myrtenöl und Zitronenöl. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen die Monoterpene Limonen, Cineol und α-Pinen.

Die Kapseln werden angewendet bei akuter und chronischer Bronchitis und akuter und chronischer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) bei Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

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Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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