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Bio-Milch zeigt günstigeres Fettsäuremuster

Gesundheitliches

Avatar-FotoMartin Koradi16.01.2014

Kuhmilch aus ökologischer Landwirtschaft weist ein besseres Fettsäuremuster auf als Milch von konventionell gehaltenen Kühen. Das zeigte die erste Studie, für die auf einer breiten Basis Milch von amerikanischen Betrieben verglichen wurde.

Forscher der Washington State University analysierten 400 Milchproben. In Bio-Milch fanden sie ein niedrigeres Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, was günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf wirkt. Die Forscher erklären in der Fachzeitschrift „PlosOne“, dass offenbar die Fütterung der Kühe, die auf ökologisch geführten Betrieben mehr auf der Weide grasen oder denen mehr Gras zugefüttert wird, entscheidend ist.

Quelle:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/lebensmittel-hat-bio-milch-vorteile-fuer-die-gesundheit-12703575.html

Kommentar & Ergänzung:

Dass die Fettsäure-Zusammensetzung der Milch besser ist, wenn die Kühe in einer natürlicheren Umgebung leben, haben schon Untersuchungen aus dem Jahr 2003 gezeigt. Dort ging es allerdings nicht um den Vergleich von Bio-Milch und Milch aus konventioneller Landwirtschaft, sondern um Berg- und Alpenmilch im Vergleich zu Flachland-Milch.

Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld Posieux (ALP) schreibt dazu bereits im Jahr 2004:

„Berg- und Alpenmilch weisen deutlich erhöhte Gehalte an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Ein weiteres typisches Merkmal sind die hohen Gehalte an konjugierten Linolsäuren (CLA = conjugated linoleic acid), einer Gruppe von Isomeren der a-Linolsäure (9c,12c C18:2), bei denen die Doppelbindungen in konjugierter Form vorliegen. CLA sind das typische Merkmal im Milch- und Körperfett von Wiederkäuern, wobei das Isomer 9c,11t C18:2 mit ca. 90 % die dominierende Form darstellt. Die Herkunft der CLA beruht auf der Isomerisierung und partiellen Biohydrierung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch die Pansenflora sowie auf der A9-Desaturase-Aktivität in den Zellen der Milchdrüse.

Seit der Entdeckung der antimutagenen Eigenschaften von CLA in den 80er Jahren haben diese Fettsäuren in der Ernährungsforschung grosses Interesse erlangt. In zahlreichen Studien werden CLA mit anti-karzinogenen, anti-atherosklerotischen, anti-diabetischen Eigenschaften in Verbindung gebracht.“

Quelle:

https://www.swissmilk.ch/fileadmin/filemount/fachinformation-cla-quelle-alpenmilch-ernaehrungswissenschaft-de.pdf

Die Untersuchungen zeigen allerdings nicht durchgehend einen höheren gesundheitlicheren Wert von Lebensmitteln aus Bio-Landwirtschaft. Ein wesentlicher Vorteil dieser Produktionsmethode besteht meines Erachtens aber darin, dass sie Wildpflanzen und Wildtieren (z. B. Wildbienen) weniger gefährdet, und dass generell weniger Schadstoffe in die Umwelt freigesetzt werden.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Heilpflanzenexkursionen in den Bergen / Kräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch

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Avatar-FotoMartin Koradi16.01.2014

Kuhmilch aus ökologischer Landwirtschaft weist ein besseres Fettsäuremuster auf als Milch von konventionell gehaltenen Kühen. Das zeigte die erste Studie, für die auf einer breiten Basis Milch von amerikanischen Betrieben verglichen wurde.

Forscher der Washington State University analysierten 400 Milchproben. In Bio-Milch fanden sie ein niedrigeres Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren, was günstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf wirkt. Die Forscher erklären in der Fachzeitschrift „PlosOne“, dass offenbar die Fütterung der Kühe, die auf ökologisch geführten Betrieben mehr auf der Weide grasen oder denen mehr Gras zugefüttert wird, entscheidend ist.

Quelle:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/lebensmittel-hat-bio-milch-vorteile-fuer-die-gesundheit-12703575.html

Kommentar & Ergänzung:

Dass die Fettsäure-Zusammensetzung der Milch besser ist, wenn die Kühe in einer natürlicheren Umgebung leben, haben schon Untersuchungen aus dem Jahr 2003 gezeigt. Dort ging es allerdings nicht um den Vergleich von Bio-Milch und Milch aus konventioneller Landwirtschaft, sondern um Berg- und Alpenmilch im Vergleich zu Flachland-Milch.

Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld Posieux (ALP) schreibt dazu bereits im Jahr 2004:

„Berg- und Alpenmilch weisen deutlich erhöhte Gehalte an ein- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf. Ein weiteres typisches Merkmal sind die hohen Gehalte an konjugierten Linolsäuren (CLA = conjugated linoleic acid), einer Gruppe von Isomeren der a-Linolsäure (9c,12c C18:2), bei denen die Doppelbindungen in konjugierter Form vorliegen. CLA sind das typische Merkmal im Milch- und Körperfett von Wiederkäuern, wobei das Isomer 9c,11t C18:2 mit ca. 90 % die dominierende Form darstellt. Die Herkunft der CLA beruht auf der Isomerisierung und partiellen Biohydrierung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch die Pansenflora sowie auf der A9-Desaturase-Aktivität in den Zellen der Milchdrüse.

Seit der Entdeckung der antimutagenen Eigenschaften von CLA in den 80er Jahren haben diese Fettsäuren in der Ernährungsforschung grosses Interesse erlangt. In zahlreichen Studien werden CLA mit anti-karzinogenen, anti-atherosklerotischen, anti-diabetischen Eigenschaften in Verbindung gebracht.“

Quelle:

https://www.swissmilk.ch/fileadmin/filemount/fachinformation-cla-quelle-alpenmilch-ernaehrungswissenschaft-de.pdf

Die Untersuchungen zeigen allerdings nicht durchgehend einen höheren gesundheitlicheren Wert von Lebensmitteln aus Bio-Landwirtschaft. Ein wesentlicher Vorteil dieser Produktionsmethode besteht meines Erachtens aber darin, dass sie Wildpflanzen und Wildtieren (z. B. Wildbienen) weniger gefährdet, und dass generell weniger Schadstoffe in die Umwelt freigesetzt werden.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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