Verlagsbeschreibung

Wie die Würze, so der Braten, weiß der Volksmund. Und außerdem sind Gewürze gesund, z.B. weil sie die Verdauung fördern, den Kreislauf beleben oder einfach für ein körperliches Wohlgefühl sorgen.

Der Autor führt den Leser in die faszinierende Welt der Gewürze. Vom stinkenden Asant über teuflisch scharfe Chillies und kostbaren Safran bis zum duftenden Zimt beschreibt er 300 Pflanzen und die daraus gewonnenen Gewürze aus naturwissenschaftlicher Sicht. 84 Gewürzdrogen stellt er ausführlich vor und nimmt u.a. deren Anbau, Gewinnung, Inhaltsstoffe, Eigenschaften, Wikungen und Verwendung in Küche und Medizin ins Visier.

Die Leser lassen sich von der Vielfalt der Gewürze und ihren Anwendungen begeistern – mit dem umfassendsten Werk, das bisher in deutscher Sprache darüber geschrieben wurde. Bestellen bei Buchhaus.ch: Zum Shop

Kommentar:

Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle

Die Übergänge zwischen Gewürzpflanzen und Heilpflanzen sind fliessend. Die meisten Gewürzpflanzen zeigen auch Heilwirkungen, vor allem im Magen-Darmtrakt. Eberhard Teuscher, der Autor des Werkes „Gewürzdrogen“, kennt sich nicht nur mit Gewürzpflanzen aus, sondern ebenso mit Heilpflanzen und Giftpflanzen. Eine bessere Wissensgrundlage für ein solches Gewürzpflanzen-Buch ist daher kaum denkbar.

Teuscher beschreibt die wertbestimmenden Inhaltsstoffe der Gewürzdrogen (z. B. ätherische Öle, Scharfstoffe, Lauchöle, Senföle, Gingerole, Bitterstoffe) und ihre Heilwirkungen. Auch unerwünschte Nebenwirkungen, die bei manchen Gewürzen auftreten können, werden erwähnt, ebenso toxische Risiken bei Überdosierungen. Eigene Abschnitte handeln von Züchtung, Anbau und Ernte der Gewürzpflanzen sowie von ihrer Funktion als Konservierungsmittel.

Solche einleitende Themen nehmen im Buch „Gewürzdrogen“ fünfzig Seiten ein.

Anschliessend werden auf gut 400 Seiten 84 Gewürzpflanzen umfassend und detailliert vorgestellt. Dabei geht es unter anderem um: Volkstümliche Bezeichnungen, Botanische Beschreibung, Herkunft, Anbaugebiete, Kultivierung, Gewinnung, Aufbewahrung, Geschichte, Inhaltstoffe, Heilwirkungen, Toxikologie, Verwendung als Gewürz. Alle Gewürzpflanzen werden mit einem Detailfoto und einem Foto der ganzen Pflanze vorgestellt. Bei vielen Gewürzen findet sich zudem ein kulinarisches Rezept für ihre Verwendung in der Küche.

Eine faszinierende Fülle an Informationen über Gewürze.

P.S.: Die Bezeichnung „Gewürzdrogen“ führt manchmal zu Missverständnissen. „Droge“ meint im Umfeld von Gewürz- oder Heilpflanzen einfach getrocknete Pflanzenteile. Dies ist die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Droge“, das erst in jüngerer Zeit mit Betäubungsmitteln in Verbindung gebracht wurde.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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