DRadio Wissen erklärt in der Rubrik „Glasklar“, was Palliativmedizin ist.

Palliativmedizin „wird zur lindernden Behandlung unheilbar Kranker eingesetzt, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben. Wenn im finalen Krankheitsstadium keine Therapie mehr mehr möglich ist, soll die Palliativmedizin die Lebensqualität erhalten oder gar verbessern. Dabei steht die Schmerzlinderung im Vordergrund. Aber auch psychische, soziale oder spirituelle Probleme sind in der Palliativmedizin wichtig.“

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=152458

Kommentar & Ergänzung:

Der Begriff „Palliativmedizin“ wird besser verständlich, wenn man weiss, dass es sich dabei   um einen Teilbereich der Palliative Care handelt.

Und was ist Palliative Care?

„Palliative Care (lat. palliare „mit einem Mantel bedecken“; engl. care „Versorgung, Betreuung, Aufmerksamkeit“) ist der Oberbegriff für alle Bereiche der Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender, wie zum Beispiel die Palliativmedizin und Palliativpflege sowie die Hospizarbeit.

Palliative Care hat ihren Ursprung in der Hospizbewegung, welche in den 1960er Jahren im Vereinigten Königreich von Cicely Saunders begründet wurde. Für die aus dem Englischen stammende Bezeichnung gibt existiert im Deutschen keine passende Übersetzung, so dass die entsprechenden Fachkreise den international gültigen Fachausdruck im Sinne der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) übernommen haben.

Palliative Care ist zu verstehen als Konzept zur Beratung, Begleitung und Versorgung von verschiedenen Berufsgruppen in enger Vernetzung und in Hinblick auf Wunsch und Willen des Patienten. Neben MedizinerInnen und Pflegepersonen sind dabei je nach Bedarf und Wunsch des Patienten auch Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter sowie ehrenamtliche Helfer beteiligt. Auch Angehörige sollen als nahestehende Begleiter des Schwerkranken miteinbezogen werden und ebenso wie der Patient Unterstützung und Zuwendung erfahren.

Zur Palliative Care gehört als Grundhaltung die Akzeptanz der Endlichkeit des Lebens. Deshalb wird das künstliche Verzögern des Sterbens abgelehnt, ebenso die aktive Sterbehilfe.

(Quelle: Wikipedia)

Heilpflanzen-Anwendungen sind in Palliativmedizin und Palliativpflege sehr geschätzt. Sie tragen zur Linderung von Beschwerden bei und verbessern die Lebensqualität. Sie kommen zudem den Bedürfnissen und Wünschen vieler Patientinnen und Patienten entgegen.

Heilpflanzen-Anwendungen ermöglichen Pflegenden in Situationen, in denen sie wenig zur Linderung des Leidens beitragen können, oft noch positive Veränderungen. Auch können sie dadurch den Angehörigen sinnvolle Instrumente in die Hand geben, womit diese im alltäglichen Umgang mit ihren Verwandten ebenfalls handlungsfähiger werden.

Am 14. November 2012 findet in Winterthur das Tagesseminar „Heilpflanzen-Anwendungen in Onkologie-Pflege und Palliative Care“ statt. Infos hier.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital:

Interessengemeinschaft Phytotherapie und Pflege: www.ig-pp.ch

Schmerzen? Chronische Erkrankungen? www.patientenseminare.ch