Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe berichten, ist die Zahl der Laserpointer-Attacken auf Piloten auf ein Rekordhoch gestiegen: 2012 wurden in Deutschland 342 Fälle registriert – 69 Fälle mehr als im Vorjahr. Das Luftfahrtbundesamt hat dazu eine Warnung veröffentlicht: Durch das Blenden werden Piloten nicht nur beim Landeanflug irritiert, sondern können auch gesundheitliche Schäden erleiden. 2012 mussten aus diesem Grund sechs Piloten zum Arzt.

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=207992

Das Problem der Laserpoint-Attacken auf Piloten, Lokführer und Busfahrer nimmt rasant zu. Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um so etwas zu machen.

Ich bin kein „Scharfmacher“ und zum Beispiel ein entschiedener Gegner der Todesstrafe. Wer mit Laserpoint-Attacken Unfälle provoziert oder in Kauf nimmt, sollte meines Erachtens aber nicht nur mit einer bedingten Strafe oder einer Busse davon kommen.

Der Ruf nach härteren Strafen ist allerdings oft eine Ohnmachtsreaktion.

Untersuchungen zeigen zudem, dass höhere Strafen nicht unbedingt besser von Delikten abhalten. Entscheidender ist offenbar das Risiko, erwischt zu werden.

Insofern ist es wichtig, dass jede Laserpoint-Attacke angezeigt wird und vor allem auch, dass das Umfeld reagiert, wenn irgendwelche Volltrottel solche Laserattacken veranstalten. Gefragt sind hier also Kollegen, Eltern, Lehrer, aber auch generell Bürgerinnen und Bürger, die mit diesem Phänomen konfrontiert werden.

Diese Angriffe auf Leib und Leben dürfen nicht als „Streiche“ verharmlost werden.

Darüber hinaus wäre zu fragen, was eigentlich schief läuft in unserer Gesellschaft, dass Leute offenbar zunehmend ihren „Kick“ aus derartigen Aktionen holen und damit wohl Langeweile, Ödnis, Sinnlosigkeit und Perspektivenmangel zu überwinden hoffen.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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