Der Regisseur Werner Herzog hat in den USA mit dem Dokumentarfilm “From One Second to the Next” ein eindrückliches Werk geschaffen, das die Folgen zeigt, die sich aus dem SMS-schreiben während dem Autofahren ergeben können.

Die „Süddeutsche“ stellt den Film vor:

„Quälend detailreich beschreibt der Film vier verheerende Unfälle, zu denen es nur deshalb kam, weil der Fahrer eines Autos nebenbei eine Textnachricht auf seinem Handy las oder schrieb. Weil er oder sie nicht bis zur nächsten roten Ampel oder bis zum nächsten Parkplatz warten konnte, um etwas einigermaßen Belangloses zu tippen wie ‚Ich bin unterwegs’.“

Werner Herzog berichtet aber nicht nur über die drastischen Folgen bei den Opfer:

„Auch die Unfallverursacher zeigt Herzog in ihrem Leid und in ihrer Menschlichkeit. Gerade an ihren Erzählungen wird deutlich, wie verwundbar jedes noch so normale Leben ist und dass es keine böse Absicht braucht, damit schreckliche Dinge passieren.“

Eine Fragilität, die wir im Alltag notabene gerne ausblenden. Nicht nur in Bezug auf Unfälle, sondern auch bezüglich Krankheiten.

Das SMS-Schreiben während dem Autofahren nimmt auch in der Schweiz stark zu (ebenso das gleichfalls riskante Telefonieren).

Staatliche Präventionskampagnen, wie diejenige, für die Werner Herzog’s Film gemacht wurde, sind zwar nötig, scheinen aber an diesem Trend nicht viel ändern zu können.

Ein Teil der Autofahrerinnen und Autofahrer wiegt sich offenbar entgegen aller Evidenz in der fragwürdigen Vorstellung, dass sie es schon im Griff haben. Studien haben ja auch gezeigt, dass sich deutlich mehr als die Hälfte der Automobilistinnen und -mobilisten als überdurchschnittlich gute Fahrer einschätzt, was ja schon rein statistisch nicht aufgehen kann….

Vielleicht bräuchte es mehr Zivilcourage der Mitfahrenden (anhalten lassen und aussteigen, wenn der Fahrer während der Fahrt smslet oder telefoniert) oder der Kommunikationspartner (Anruf beenden, wenn der andere telefonierend Auto fährt)

Der Film von Werner Herzog ist auf Youtube zu sehen, allerdings natürlich in englischer Sprache (35 Minuten):

Und hier den Artikel dazu in der „Süddeutschen“: Ohne böse Absicht

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