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Ärztekammer Berlin für mehr Transparenz bei Pharmastudien

Gesellschaftliches

Avatar-FotoMartin Koradi04.08.2015

Die Publikation und den freien Zugang zu allen Arzneimittelstudien hat die Ärztekammer Berlin gefordert. Das selektive Publizieren von Daten und Studien führe häufig zu einer völlig falschen Bewertung von Arzneimitteln, sagte der Präsident der Kammer, Günther Jonitz.

Eine unabhängige und neutrale Überprüfung der Wirksamkeit und der Nebenwirkungen von Arzneimitteln sei nur möglich, wenn alle Daten von klinischen Studien öffentlich seien.

Als Erfolg auf dem Weg zu mehr Transparenz beurteilt die Ärztekammer die Entscheidung einer Gruppe von 85 Rentenfonds und Vermögensverwaltern, die sogenannte AllTrials-Kampagne zu unterstützen. Die Finanzinstitute vertreten zusammen ein Anlage­vermögen von 3,5 Billionen Euro und wollen in Zukunft Pharmaunternehmen, in die sie investieren, auffordern, alle Studien zu registrieren und deren Resultate unverzerrt zu publizieren. ,Big Money‘ setze nun ,Big Pharma‘ unter Druck – das sei der richtige Weg. Freiwilligkeit habe in der Vergangenheit nur begrenzt Erfolg gebracht. „Aber diesem wirtschaftlichen Druck können sich die Pharma-Riesen kaum entziehen“, sagte Jonitz.

Die Finanzinvestoren drängen aus Eigeninteresse auf die Publikation aller Studiendaten.

Helena Vines Fiestas von BNP Paribas Investment Partners, einem weltweit tätigen Finanzinvestor, erklärt dazu laut AllTrials:

„Genauso wie Ärzte und Patienten haben Finanzinvestoren das Risiko, von Pharma­firmen hinters Licht geführt zu werden. Für richtige Investitionsentscheidungen sind aber vollständige und korrekte Studienergebnisse grundlegend.“

Jonitz betont: ,Sauberes Wasser‘ sei im 19. Jahrhundert die Grundlage für Gesundheit gewesen. Im 21. Jahrhundert sei es ,Sauberes Wissen‘. Und dazu müssten alle Studien und deren Ergebnisse auf den Tisch.

Quelle:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63590/Aerztekammer-Berlin-fordert-mehr-Transparenz-bei-Pharmastudien

Kommentar & Ergänzung:

Schön, dass nun sogar Finanzinvestoren Druck machen für mehr Transparenz bei Pharmastudien.

Sollte dieser Druck relevante Wirkung zeigen, wäre das aber auch ein Armutszeugnis, haben doch jahrelange Forderungen von Wissenschaftlern und Patientenorganisationen nach mehr Transparenz nur wenig bewirkt. Es würde deutlich zeigen, wer das sagen hat.

Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Die Forderung nach vollständiger Transparenz gilt auch für die Pharmafirmen der Komplementärmedizin und für die Hersteller von Phytopharmaka. Die Tricks der Produzenten, mit denen sie ihre Präparate gerne besser aussehen lassen, als sie sind, unterscheiden sich nämlich nicht grundsätzlich.

Die unvollständige Publikation von Studien kann zu einer Verzerrung der Datenlage und damit zu falschen Beurteilungen bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten führen.

Man nennt dieses Phänomen auch „Publikationsbias“:

„Der Publikationsbias ist die statistisch verzerrte (engl. bias [ˈbaɪəs]) Darstellung der Datenlage in wissenschaftlichen Zeitschriften infolge einer bevorzugten Veröffentlichung von Studien mit ‚positiven‘ bzw. signifikanten Ergebnissen. Er wurde 1959 von dem Statistiker Theodore Sterling entdeckt. Positive Befunde sind leichter zu publizieren als solche mit ’negativen‘, also nicht-signifikanten Ergebnissen und sind zudem häufiger in Fachzeitschriften mit hohem Einflussfaktor veröffentlicht.“

(Quelle: Wikipedia)

Hier geht es zur Alltrials-Kampagne, die sich gegen den Publikationsbias und für Transparenz in der Pharmaforschung einsetzt.

 

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

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