Unsere-AlpenfloraVerlagsbeschreibung

Jeder Wanderer, jeder Bergsteiger freut sich, wenn er im Sommer an einer farbigen Wiese vorbeikommt. Wer hat nicht schon gestaunt, wie aus einer kleinen Felsenritze eine Blume ihren Kopf der Sonne entgegenstreckt? Aber – Hand aufs Herz – wer kann ihr sofort auswendig den Namen geben? Wer weiss, welche Gräser im rauen Klima über 3000 m überleben können? Und dass es in den Alpen ungefähr 25 Arten von Weidensträuchern gibt? Welches sind die giftigen Pflanzen?Das Lehrbuch “Unsere Alpenflora” gibt Antworten auf diese Fragen. Es lässt uns die Vielfalt der Pflanzenwelt in den Bergen entdecken. Es erklärt, wie sich die verschiedenen Arten an die Bedingungen angepasst haben und auf welch vielfältige Art die Fortpflanzung gesichert ist. “Unsere Alpenflora” ist eine kompakte Publikation, die in jedem Rucksack Platz findet. Bestellen bei Buchhaus.ch: Zum Shop

Kommentar:

Unsere Alpenflora

Elias Landolt war Professor für Geobotanik an der ETH in Zürich. Sein Buch „Unsere Alpenflora“ ist ein Klassiker (erste Auflage 1960). Hoch interessant sind die einführenden Abschnitte über die Entstehung der Alpenflora und die Verbreitung der Alpenpflanzen, über Klima, Boden, Höhenstufen und Vegetationsgesellschaften in den Alpen, über die Anpassungen der Alpenpflanzen an ihren unwirtlichen Lebensraum und über die aktuelle Bedrohung der Pflanzenwelt durch den Menschen. Der grösste Teil des handlichen Buches enthält aber Texte und Fotos zur Bestimmung der Alpenpflanzen. Es enthält einen botanischen Bestimmungsschlüssel und ist nach Pflanzenfamilien geordnet. Daher sind botanische Vorkenntnisse über die Pflanzenfamilien vorteilhaft, wenn man sich in diesem Buch zurecht finden will. Wer blutiger Anfänger ist, wird wohl von einem Bestimmungsbuch wie dem Aichele / Schwegler, das nach Blütenfarben geordnet ist, mehr Nutzen ziehen können.

Die Pflanzenbeschreibungen im „Landolt“ sind aber fundiert und präzis, was bei einem so profunden Kenner der Alpenflora nicht überrascht. Ein grosser Vorteil dieses Buches ist es, dass es sich auf die Flora der Schweizer Alpen konzentriert. Wenn in Bergblumenbüchern immer auch noch Pflanzen aus Skandinavien, den Dolomiten oder den Pyrenäen vorgestellt werden, trägt das oft nur zur Verwirrung bei. Auch Hinweise auf das Vorkommen wie „nur östlich von Arosa“ sind nützlich. Bei Heilpflanzen wird deren Wirkung oft kurz erwähnt.

Etwas umständlich ist die Aufteilung in einen Textteil und einen darauf folgenden Fototeil. So ist der Text und das dazugehörige Foto immer getrennt voreinander.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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