Verlagsbeschreibung

Fantasievoll gestaltete Nisthilfen für Wildbienen und andere Insekten erregen zunehmend Interesse. Gärtner entdecken den Insektenschutz als spannendes Projekt, in Schulgärten ist der Bau von Nisthilfen das Thema schlechthin.
Das Buch stellt 13 Bauprojekte vor, die sich mit Hilfe von Bauanleitungen leicht umsetzen lassen. Für jeden Garten gibt es die passende Lösung: Einfache Nisthilfen, die solo zum Einsatz kommen oder nach Art eines Baukastensystems ein Insektenhotel füllen, und verschiedene Nistkästen für Hummeln, Hornissen, Florfliegen und Marienkäfer. Pflanzenlisten und praktische Tipps, wie sich im Garten und auf dem Balkon ein insektenfreundliches Umfeld gestalten lässt, ergänzen die Bauvorhaben. Tierporträts vermitteln Einblickein die Welt der Hotelbewohner.
Nisthilfen für Insekten sind Naturerlebnis und Beitrag für eine intakte Umwelt. Die Bewohner eines Insektenhotels sind friedliebend, sichern die Erträge unserer Kulturpflanzen und halten Blattläuse und andere Schädlinge in Schach.
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Kommentar

Das Insektenhotel

Wohnungsnot bei Insekten? Kein Witz! In unserer über weite Strecken ausgeräumten Kulturlandschaft fehlen oft die nötigen Strukturen für die Tierwelt. Dieses Buch beschreibt Möglichkeiten, mit denen wir im Garten, auf dem Balkon oder Fensterbrett Ersatz schaffen können.

Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass es in der Schweiz über 600 Wildbienenarten gibt, die keine Staaten bilden, sondern einzeln leben. Sie legen ihre Eier zum Beispiel in hohle Pflanzenstängel, in leere Schneckenhäuschen oder in Brutgänge in der Erde. Wolf Richard Günzel gibt genaue Bauanleitungen für „Insektenhotels“, das heisst: zusammengebundene hohle Halme, Holzblöcke mit Bohrlöchern.

Insektenhotels eignen sich ausgezeichnet für die Beobachtung von Wildbienen. Günzel schildert zudem die faszinierenden Lebensweisen häufiger Wildbienenarten und einzeln lebender Wespen.

Günzel beschreibt aber auch Unterkünfte für Florfliegen und Marienkäfer. Beides sind im Garten ausgesprochene Nützlinge, weil sie Blattläuse im grossen Stil vertilgen.

Hummeln bauen ihre Nester oft in verlassenen Mäusegängen. Das Buch gibt Bauanleitungen für Hummelnistkästen. Und für Hornissennistkästen. Hornissen haben ungerechtfertigterweise einen schlechten Ruf. Sie sind nicht speziell aggressiv oder gefährlich, wenn man sie in Ruhe lässt.

Der letzte Teil des Buches handelt von Pflanzen, die als Nahrung für die Insekten wichtig sind und daher gefördert und angepflanzt werden sollten. Darunter sind auch viele Heilpflanzen wie Beinwell, Fenchel, Kümmel, Lavendel, Salbei, Thymian, Melisse, Borretsch.

Den Abschluss des Buches bilden Abschnitte mit Tipps zur Tierbeobachtung und zur Insektenfotografie.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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