Verlagsbeschreibung

Was wäre ein blühender Kirschbaum oder eine Wildblumenwiese ohne das Summen von Bienen und Hummeln? Doch was uns so selbstverständlich erscheint, ist zunehmend bedroht. Die natürlichen Lebensräume der fleißigen Blütenbesucher werden mit jeder planierten Fläche kleiner; Monokulturen, Umweltgifte und Gentechnik gefährden das Überleben vieler Insektenarten.
Nisthilfen für Insekten
sind wirkungsvolle und zum Teil leicht umsetzbare Möglichkeiten für erlebten Naturschutz. Dieses Buch erklärt den Bau einfacher und komplexer Modelle, detaillierte Baupläne und Materiallisten helfen dabei.
Zur Wahl stehen sowohl unterschiedliche Insektenhotels für Wildbienen als auch Quartiere für Florfliegen, Schmetterlinge und Ohrwürmer. Auch beim Bau von Nistkästen für Hummeln und Hornissen hilft das Buch.
Mit Pflanzenlisten und praktischen Vorschlägen für Naturoasen auch auf kleinstem Raum zeigt der Autor, wie sich ein insektenfreundliches Umfeld gestalten lässt. Auf diese Weise kann jeder zum Schutz dieser Tiere beitragen, die für die Bestäubung unserer Nutz- und Wildpflanzen wertvolle Dienste leisten. 35 Tierporträts öffnen zudem den Blick auf die faszinierende Insektenwelt und zeigen, welch spannende Beobachtungen dabei möglich sind.

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Kommentar

Das Insektenhotel

Wohnungsnot bei Insekten? Kein Witz! In unserer über weite Strecken ausgeräumten Kulturlandschaft fehlen oft die nötigen Strukturen für die Tierwelt. Dieses Buch beschreibt Möglichkeiten, mit denen wir im Garten, auf dem Balkon oder Fensterbrett Ersatz schaffen können.

Den meisten Menschen ist völlig unbekannt, dass es in der Schweiz über 600 Wildbienenarten gibt, die keine Staaten bilden, sondern einzeln leben. Sie legen ihre Eier zum Beispiel in hohle Pflanzenstängel, in leere Schneckenhäuschen oder in Brutgänge in der Erde. Wolf Richard Günzel gibt genaue Bauanleitungen für „Insektenhotels“, das heisst: zusammengebundene hohle Halme, Holzblöcke mit Bohrlöchern.

Insektenhotels eignen sich ausgezeichnet für die Beobachtung von Wildbienen. Günzel schildert zudem die faszinierenden Lebensweisen häufiger Wildbienenarten und einzeln lebender Wespen.

Unterkünfte für Florfliegen und Marienkäfer

Günzel beschreibt aber auch Unterkünfte für Florfliegen und Marienkäfer. Beides sind im Garten ausgesprochene Nützlinge, weil sie Blattläuse im grossen Stil vertilgen.

Hummeln bauen ihre Nester oft in verlassenen Mäusegängen. Das Buch gibt Bauanleitungen für Hummelnistkästen. Und für Hornissennistkästen. Hornissen haben ungerechtfertigterweise einen schlechten Ruf. Sie sind nicht speziell aggressiv oder gefährlich, wenn man sie in Ruhe lässt.

Der letzte Teil des Buches handelt von Pflanzen, die als Nahrung für die Insekten wichtig sind und daher gefördert und angepflanzt werden sollten. Darunter sind auch viele Heilpflanzen wie Beinwell, Fenchel, Kümmel, Lavendel, Salbei, Thymian, Melisse, Borretsch.

Den Abschluss des Buches bilden Abschnitte mit Tipps zur Tierbeobachtung und zur Insektenfotografie.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe

Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse

Kräuterexkursionen in den Bergen / Heilkräuterkurse

www.phytotherapie-seminare.ch

Weiterbildung für Spitex, Pflegeheim, Psychiatrische Klinik, Palliative Care, Spital

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