Wiesensalbei wächst gerne auf  kalkhaltigen Böden in trockener, sonniger Lage  (Magerrasen, Halbtrockenrasen, warme Fettwiesen und Böschungen).

Foto auf Wikipedia.

Kommt die Pflanze in einer Wiese in grösserer Zahl vor, gibt sie dieser einen wunderschönen Farbakzent.

Wiesensalbei (Salvia pratensis) ist eine bei uns wild wachsende Salbeiart – im Gegensatz zur Garten-Salbei (Salvia officinalis) die aus dem Mittelmeerraum stammt und via Klostergärten in die Bauerngärten gekommen ist.

Wie alle Salbeiarten gehört Wiesensalbei zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceen).

Im Gegensatz zur Garten-Salbei wird die Wiesensalbei nicht als Heilpflanze verwendet. Über ihre ästhetische Wirkung als Landschaftselement hinaus ist die Wiesensalbei wertvoll für die Tierwelt. Sie ist Nektarquelle für viele Hummelarten, vor allem für die Steinhummel, ausserdem Pollenspender für 24 Sandbienen, Blattschneiderbienen, Mauerbienen, Furchenbienen, Holzbienen.

Wiesensalbei eignet sich gut für Wildpflanzengärten.

Die Wiesensalbei lässt sich auch als Würze zu verschiedenen Speisen oder als Beigabe zu Salaten und Gemüsen verwenden.

Im übrigen gibt es bei uns wildwachsend auch den schönen, gelbblühenden Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa). Foto auf Wikipedia.

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Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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