Die Bekassine (Gallinago gallinago) wurde heute in Deutschland zum Vogel des Jahres 2013 gewählt. Der Titel wird jährlich vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz verliefen.

Die Bekassine ist eine bedrohte Vogelart, von der in Brandenburg nur noch maximal 1.200 Brutpaare leben. Sie gilt deshalb als stark gefährdet.

Die Bekassine brütet vor allem in feuchten Gebieten, beispielsweise an den Flussniederungen von Havel und Spree. Auch in der Uckermark und an der Elbe existieren noch Bekassinen. Hauptsächlich Grundwasserabsenkungen in Niederungsgebieten und die Trockenlegung von Mooren und Feuchtgebieten führen laut NABU dazu, dass die Vögel ihren Lebensraum verlieren.

Quelle:

http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=146501

Kommentar & Ergänzung:

Die Bekassine (Foto auf Wikipedia) ist eine Tierart aus der Familie der Schnepfenvögel und der Ordnung der Watvögel. Es handelt sich um die häufigste Schnepfe Europas (die mehr oder weniger berechtigt als „Schnepfen“ bezeichneten Menschen nicht eingerechnet…..). In der Schweiz ist die Bekassine ein sehr unregelmässiger Brutvogel (2007 – 2011 2 Paare), aber ein regelmässiger, spärlicher Durchzügler und Wintergast.

Am Brutplatz lassen Bekassinen ihr charakteristisches «Meckern» hören. Es wird im wellenförmigen Balzflug erzeugt, wenn die äusseren Steuerfedern anfangen zu vibrieren. Wegen diesem eigentümlichen Geräusch sagt man der Bekassine auch «Himmelsziege».

Noch nie eine Bekassine gesehen? Gelegenheit dazu gibt’s in dieser Jahreszeit im SVS-Naturschutzzentrum Neeracherried, zusammen mit Kiebitz, Grünschenkel, Waldwasserläufer und weiteren Watvögeln. Aktuell jagen auch einige Graureiher und Silberreiher am Flachteich und der Eisvogel zeigt sich regelmässig. In den letzten Tagen waren auch Beutelmeise und Rohrweihe zu sehen, zudem Krickente, Schnatterente und Löffelente.

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

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