Das Robert-Koch-Institut hat vor sogenannten Corona-Partys gewarnt, zu denen derzeit eingeladen wird. Es sei eine gefährliche Idee, statt im Club zu feiern, zu einer großen Party zu jemand nach Hause zu gehen. sagte RKI-Vize-Präsident Lars Schaade auf einer Pressekonferenz in Berlin. Er Schaade betonte, es sei wichtig, Kontakte und Menschenansammlungen wegen der Ansteckungsgefahr zu meiden.

Angesichts der einschränkenden Schutzmaßnahmen rechnet das RKI frühestens Ende nächster Woche mit möglichen Effekten. „Man müsste nach zehn bis zwölf Tagen sehen, ob diese Maßnahmen greifen“, erklärte Schaade im Hinblick auf die Fallzahlen.

Dann müsse überprüft werden, ob die eingeleiteten Maßnahmen genügten.

Das RKI kündigte zudem ein FAQ zu Fragen an, wann man sich in Selbst-Quarantäne begeben sollte – und wann das nicht notwendig ist.

Wichtig sei das beispielsweise, wenn man mit einer nachweislich infizierten Person in irgendeiner Art von engem Kontakt war: Dazu gehört unter anderem, wenn man mit dieser Person gesprochen hätte oder möglicherweise sogar angehustet oder angeniest worden sei. Wenn man selbst gesund sei und sich nur mit einer infizierten Person ohne engeren Kontakt in einem Raum befunden habe, gebe es nur ein geringes Risiko einer Ansteckung. In diesem Fall sei eine Selbstquarantäne nicht nötig.

 

Quelle:

https://www.welt.de/vermischtes/article206580969/RKI-warnt-vor-Corona-Partys-Mehr-als-1000-Neuinfektionen-binnen-24-Stunden.html

Kommentar & Ergänzung zu Corona-Partys:

Mich erstaunt, dass es offensichtlich noch viele Leute gibt, die den Sinn dieser restriktiven Massnahmen nicht verstehen. Und wer Corona-Partys veranstaltet, gehört bestimmt zu diesen Leuten.

Darum hier nochmals: Es geht darum, den steilen Anstieg der Corona-Infektionen zu bremsen, damit das Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen kommt.

Kein Gesundheitssystem der Welt packt eine solche Pandemie, wenn sie ungebremst durchfährt.

Weil niemand Antikörper gegen diese Coronaviren hat, wird sich ein sehr grosser Teil der Bevölkerung damit anstecken. Fachleute rechnen mit bis zu 70%.

Für das Gesundheitssystem macht es einen grossen Unterschied, ob all diese Ansteckungen in drei Monaten, in sechs Monaten, in 12 Monaten oder in 24 Monaten anfallen.

Die meisten dieser Coronainfektionen verlaufen mild. Aber ein kleiner Teil der Erkrankten benötigt Intensivpflege und im schlimmsten Fall ein Beatmungsgerät.

Das Intensivpflegepersonal und die Beatmungsgeräte sind aber limitiert.

Viele Ansteckungen bedingen auch entsprechend viel schwere Verläufe, die Intensivpflege und Beatmung brauchen.

Also sollten wir so gut wie möglich alle mithelfen, die Infektionskurve abzuflachen. Dazu tragen Corona-Partys bestimmt nicht bei…

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