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Traditionelle Medizin gefährdet Nashörner

Natur

Avatar-FotoMartin Koradi24.05.2012

Zerriebenes Pulver aus Nashorn ist in Asien als Heilmittel gegen verschiedenste Krankheiten gefragt wie noch nie. Ob Fieber, Krebs, Impotenz oder anders – zahlreiche Einwohner asiatischer Länder vertrauen auf traditionelle Medizin und suchen Heiler auf, die Nashornpulver als Potenz- und Heilmittel anpreisen. Für den Handel mit Wild und Tierprodukten gebe es eine massive Nachfrage in China – und zunehmend in anderen Ländern, die reicher werden, sagt der Asiendirektor der Wildlife Conservation Society (WCS), Joe Walston. Alles, was teuer ist, ziehe die neue Mittelschicht an, erklärt auch William Schaedla von der Organisation Traffic, und erwähnt als Beispiel einen Mercedes-Benz, eine schicke Wohnung und eben auch ein exotisches, teures Medikament. Dabei existiert keine einzige Studie, die eine medizinische Wirkung von Nashornpulver belegen würde.

In Vietnam ist das Nashorn schon ausgerottet – hier wurde 2010 das letzte Tier getötet. Heute wird das Nashornpulver aus dem südlichen Afrika importiert. Wilderer schlachten die Nashörner dort gleich dutzendweise ab, um die grosse Nachfrage zu decken. Mit 220 toten Nashörnern bis Mitte Mai steht Südafrika in diesem Jahr an der Spitze einer traurigen Rekordliste.

Schaedla macht hauptsächlich die traditionellen Heiler für die problematische Entwicklung verantwortlich.

Sie würden die Not der Menschen durch falsche Versprechungen ausnutzen, stellt er fest. Beispielsweise in Vietnam: Bei dem katastrophalen Gesundheitssystem ist die Aussicht auf erfolgreiche Behandlung klein, daher klammern sich Kranke und ihre Familien an jeden Strohhalm. Wenn jemand sage ‚Rhino-Horn heilt Krebs‘, wollten sie es unbedingt haben, stellt Scott Roberton fest, der für WCS in Hanoi arbeitet.

Die Tierschützer verlangen einen stärkeren Kampf gegen die Wilderer und härteres Durchgreifen gegen Schmuggler. Wild-Verbrechen seien aber nicht gerade sehr weit oben auf der Prioritätenliste der Regierungen, sagt Tierschutzaktivistin Onkuri Majumdar von der Organisation Freeland. Und ihr  WCS-Kollege erklärt, letztlich helfe nur Aufklärung und mehr Druck aus der eigenen Gesellschaft – zum Beispiel durch junge Menschen.

Quelle:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=nachrichten&Nachricht_ID=42045&Nachricht_Title=Nachrichten_Medizinischer+Aberglaube+bedroht+Nash%F6rner&type=0

Kommentar & Ergänzung:

Traditionelle Heilmethoden werden im Bereich Komplementärmedizin / Alternativmedizin oft sehr unkritisch betrachtet. Was eine lange Tradition hat, gilt fraglos als gut, wahr, wirksam etc.

Der Einsatz von Nashornpulver mit seinen falschen Versprechungen und der damit drohenden Ausrottung der Nashörner ist ein Beispiel dafür, dass Tradition nicht immer Recht hat.

Siehe dazu:

Komplementärmedizin – Hat Tradition Recht?

Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie / Pflanzenheilkunde

Winterthur / Kanton Zürich / Schweiz

Phytotherapie-Ausbildung für Krankenpflege und andere Gesundheitsberufe
Heilpflanzen-Seminar für an Naturheilkunde Interessierte ohne medizinische Vorkenntnisse
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www.phytotherapie-seminare.ch

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