Heute habe ich die Auenlandschaft an der Wutach bei Schleitheim im Kanton Schaffhausen für eine Kräuterwanderung rekognosziert. Interessante Gegend. Die Wutach entspringt im Südschwarzwald, bildet dort die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz und wird seit einigen Jahren renaturiert.  Typische Flora feuchter Wälder: Viel Bärlauch, aber auch Aronstab, den man auf keinen Fall mit Bärlauch verwechseln sollte. Aronstab ist giftig. Viel Winter-Schachtelhalm, Buschwindröschen, Gelbes Windröschen, Lerchensporn, Wald-Veilchen, Lungenkraut, Wald-Schlüsselblume (= Hohe Schlüsselblume), Schuppenwurz (Vollparasit), sehr schöne Frühlings-Platterbsen.

Ausserdem gibt es in Schleitheim ein schönes kleines Naturschutzgebiet mit einer Trockenwiese. Hier waren schon erste Orchideen am Aufblühen und es waren viele Frühlings-Schlüsselblumen anzutreffen.

Die Landschaft im Klettgau ist weit und bietet schöne Ausblicke, zum Beispiel vom Stauffebärg oberhalb Schleitheims.

Schleitheim hat auch ein interessantes Gipsmuseum.

Alles in allem eine interessante und abwechslungsreiche Wanderung. Ob aber alles zusammen passt für eine Kräuterwanderung in Schleitheim nächstes Jahr, steht noch nicht fest. Aber sehr in der Nähe gibt’s 2019 eine Kräuterwanderung.

Schleitheim liegt am Rand des Randens, dem nördlichsten Ausläufer des Tafeljuras. Im Herzen des Randens leite ich am 26. Mai 2019 eine Kräuterwanderung von Hemmental nach Merishausen. Infos dazu hier.